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    <IdentifierDoi>10.3205/zma000758</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-zma0007584</IdentifierUrn>
    <ArticleType language="de">Nachruf</ArticleType>
    <ArticleType language="en">obituary</ArticleType>
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      <Title language="de">Prof. Dr. med. Hans Renschler, geb. 18.04.1925 &#8211; gest. 30.04.2011</Title>
      <TitleTranslated language="en">Prof. Dr. med. Hans Renschler, geb. 18.04.1925 &#8211; gest. 30.04.2011</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Eitel</LastnameHeading>
          <Firstname>Florian</Firstname>
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          <AcademicTitle>Apl. Prof.</AcademicTitle>
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        <Address language="de">Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung, Ehrenvorsitzender, Richard-Wagner-Stra&#223;e 10, 82049 Pullach, Deutschland<Affiliation>Ludwig-Maximilians-Universit&#228;t M&#252;nchen, Medizinische Fakult&#228;t, M&#252;nchen, Deutschland</Affiliation><Affiliation>Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung, Ehrenvorsitzender, Pullach, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Address language="en">Honorary Chairman of the Society for Medical Education, Richard-Wagner-Stra&#223;e 10, 82049 Pullach, Germany<Affiliation>Honorary Chairman of the Society for Medical Education, Pullach, Germany</Affiliation><Affiliation>Medical Faculty of the Ludwig-Maximilians-University Munich, Munich, Germany</Affiliation></Address>
        <Email>eitel-f&#64;t-online.de</Email>
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      <SectionHeading language="en">medicine</SectionHeading>
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    <DateReceived>20111018</DateReceived>
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    <DatePublished>20111115</DatePublished></DatePublishedList>
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        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>28</Volume>
        <Issue>4</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
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    <ArticleNo>46</ArticleNo>
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    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Nachruf">
      <MainHeadline>Nachruf</MainHeadline><Pgraph><Indentation><Indentation>Siehe&#33; Da weinen die G&#246;tter, es weinen die G&#246;ttinnen alle,</Indentation></Indentation></Pgraph><Pgraph><Indentation><Indentation>Da&#223; das Sch&#246;ne vergeht, da&#223; das Vollkommene stirbt.</Indentation></Indentation></Pgraph><Pgraph><Indentation><Indentation>Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten, ist herrlich,</Indentation></Indentation></Pgraph><Pgraph><Indentation><Indentation>Denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.                              </Indentation></Indentation></Pgraph><Pgraph><Indentation><Indentation>Aus: Friedrich Schiller, <Mark2>N&#228;nie</Mark2></Indentation></Indentation></Pgraph><Pgraph>Kurz nach Vollendung seines 86. Lebensjahres ist nach langem, schwerem Leiden Prof. Dr. med. Hans E. Renschler am 30.4.2011 f&#252;r immer von uns gegangen. Wir - die Mitglieder der Gesellschaft f&#252;r medizinische Ausbildung - trauern um einen bewundernswerten Kollegen, hochkar&#228;tigen Wissenschaftler und gro&#223;artigen Pionier der Medizindidaktik. Wir erinnern uns gerne an seine durchdachten und kenntnisreichen Ratschl&#228;ge, die er uns gelegentlich mit methodenorientierter Stringenz, aber warmherzig und verst&#228;ndnisvoll ins Stammbuch schrieb. Hans Renschler war einer der gro&#223;en Medizindidaktiker, der uns gerade jetzt in den Zeiten des Umbruchs, der Studienreform und der Weiterentwicklung einer Medizindidaktik, sehr fehlt und fehlen wird. </Pgraph><Pgraph>Seine erste Publikation zur Lehre verfasste er 1947 im 2. Jahr seines Medizinstudiums. Nach dem Staatsexamen war er zun&#228;chst klinisch-praktisch an der medizinischen Poliklinik der Universit&#228;t Heidelberg t&#228;tig, wo er auch mit summa cum laude promoviert wurde. Er gewann 1953 ein Stipendium des British Council f&#252;r einen Forschungsaufenthalt am Department of Pharmacology and Therapeutics der University of Sheffield, wo Sir Hans Adolf Krebs den nach ihm benannten Stoffwechselzyklus entdeckt hatte, wof&#252;r ihm 1953 der Nobelpreis verliehen wurde. </Pgraph><Pgraph>1956 ging Hans Renschler zur&#252;ck nach Deutschland an das Universit&#228;tsklinikum Marburg, wo er bei dem Internisten Schwiegk, einem Sch&#252;ler seines Doktorvaters &#214;hme, die in England erworbenen Methodenkenntnisse zun&#228;chst bei Untersuchungen zum Wasser- und Elektrolythaushalt einsetzte. Hans Renschler ging dann an die Klinik von H.E. Bock in T&#252;bingen, wo er unter Sch&#246;lmerich im Herzkatheterlabor arbeitete. </Pgraph><Pgraph>1962 kehrte er nach Heidelberg zu seinem fr&#252;heren Lehrer Pl&#252;gge zur&#252;ck und erhielt 1964 die Venia legendi. </Pgraph><Pgraph>1965 wechselte Hans Renschler als Oberarzt an die Medizinische Universit&#228;tsklinik K&#246;ln unter Rudolf Gro&#223;. </Pgraph><Pgraph>Dort besch&#228;ftigte sich Hans Renschler zunehmend mit Methoden der medizinischen Ausbildung und rief eine &#8222;Arbeitsgruppe f&#252;r Unterrichtsfragen&#8220; ins Leben.  Von der Volkswagen-Stiftung erhielt er Drittmittel f&#252;r die Entwicklung eines audiovisuellen Kurses der Herzauskultation. </Pgraph><Pgraph>Anl&#228;sslich eines Gastaufenthaltes bei Sir Graham Wilson in Glasgow arbeitete er mit Ronald Harden zusammen, der kurz danach auf den Didaktiklehrstuhl der University of  Dundee berufen wurde und dort auch als Emeritus und Generalsekret&#228;r der Association for Medical Education in Europe (AMEE) bis heute t&#228;tig ist. Die Initiierung der kollegialen Zusammenarbeit der 1978 gegr&#252;ndeten Gesellschaft f&#252;r medizinische Ausbildung (GMA) mit der AMEE geht zu weiten Teilen auch auf Hans Renschler zur&#252;ck. Nicht zuletzt das verweist auf eines seiner Talente: das Kn&#252;pfen von sozialen und kollegialen Beziehungen. Ohne seine St&#228;rke als &#34;Netzwerker&#34; w&#228;re es ihm wohl kaum gelungen, in widrigen Zeiten die Sache der Medizindidaktik &#252;ber Wasser zu halten. Durch Besch&#228;ftigung mit der Lehre konnte man damals seine wissenschaftliche Reputation verlieren. Vielleicht hatte er diesen Missstand auch im Auge, wenn er vehement eine wissenschaftsbasierte Lehre und die Ausbildungsforschung forderte und f&#246;rderte. Jedenfalls hatte es seine Generation von Hochschullehrern schwer, nachhaltig Medizindidaktik zu verfolgen, was Prof. Renschler jedoch nicht davon abhielt, sich Ab Anfang der 1970er Jahre ganz der Lehre zu verschreiben. </Pgraph><Pgraph>Mit der Gr&#252;ndung des Instituts f&#252;r medizinische und pharmazeutische Pr&#252;fungsfragen (IMPP) 1971&#47;72 bewarb er sich f&#252;r die Stelle eines Hauptabteilungsleiters Medizin und au&#223;erdem f&#252;r den Didaktiklehrstuhl der medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Bonn. Der drohenden Abwanderung von Hans Renschler versuchten seine K&#246;lner Kollegen dadurch zu begegnen, dass sie mit einer Eingabe an den Dekan der medizinischen Fakult&#228;t die Institutionalisierung des Faches &#34;Ausbildungsforschung&#34; mit Einrichtung eines Lehrstuhls und eigener Bettenabteilung anregten. </Pgraph><Pgraph>Am H&#246;hepunkt seiner erfolgreichen wissenschaftlichen Karriere wurde Hans Renschler dann 1973 zum ordentlichen Professor f&#252;r Didaktik der Medizin an die Universit&#228;t Bonn berufen. </Pgraph><Pgraph>Stets einem wissenschaftlichen Ansatz verpflichtet, untersuchte er in zahlreichen Publikationen die von ihm inaugurierte &#34;Fallmethode&#34; (fallorientiertes Lernen), Methoden der Aus- und Fortbildung, den Einsatz von Computern  und neuen Medien in der medizinischen Lehre. Fr&#252;h fanden zukunftweisende Themen wie Evaluation oder Qualit&#228;tsmanagement und Qualit&#228;tszirkel in der Fortbildung sein Interesse. Somit war sein Denken in Vielem seiner Zeit voraus. Medizinische Datenverarbeitung, Literaturrecherche und Bibliotheksarbeit sowie die historische Entwicklung der medizinischen Lehre waren Gegenstand seines Forschens und Lehrens.</Pgraph><Pgraph>Stets suchte er den internationalen Kontakt, war gern gesehener Gastredner in Gro&#223;britannien, den USA, der Schweiz und China. Er war Mitglied internationaler Organisationen f&#252;r Medizindidaktik, wurde in mehrere nationale und internationale wissenschaftliche Beir&#228;te gew&#228;hlt. </Pgraph><Pgraph>Professor Renschler lebte Lehre: So organisierte er zuhause in Bonn f&#252;r seine Studenten beispielsweise Kurse in englischer Sprache, zun&#228;chst als Seminar eher dozentenzentriert, dann im Format des problem-based learning. Einige Seminararbeiten seiner Studenten wurden in angesehenen medizinischen Fachzeitschriften ver&#246;ffentlicht. Die Studierenden f&#252;hrten das Seminar - zum Teil in der vorlesungsfreien Zeit - in eigener Regie fort. Anleitung zum eigenst&#228;ndigen Lernen war f&#252;r ihn eine conditio sine qua non. Er wollte selbstbestimmte, methodenbewu&#223;te und kritisch verantwortungsvolle &#196;rztinnen und &#196;rzte ausbilden und hielt daf&#252;r praktisch&#47;klinisch &#228;rztliche Erfahrung sowie wissenschaftliche Kompetenz der Lehrenden f&#252;r unabdingbar. Wenn er empfand, dass dieses Lehrziel in bestimmten Situationen unm&#246;glich zu verwirklichen war, schreckte er nicht davor zur&#252;ck, auch ehrenvolle Berufungen bzw. Positionen zur&#252;ck- bzw. aufzugeben.</Pgraph><Pgraph>In den ersten 5 Jahren des 1973 mit seiner Berufung neu gegr&#252;ndeten Instituts f&#252;r Didaktik der Medizin warb Professor Renschler die damals unvorstellbare Summe von 3,2 Millionen DM Drittmittel f&#252;r die Lehre und die Entwicklung audiovisueller beziehungsweise computergest&#252;tzter Lehrprogramme ein. In interdisziplin&#228;rer Zusammenarbeit mit Psychologen entwickelte er computergest&#252;tzte Lehrprogramme, die er auch zur Lehrevaluation nutzte. </Pgraph><Pgraph>Ein wesentlicher Aspekt seines didaktischen Wirkens war zudem die Zusammenarbeit mit der Landes&#228;rztekammer Hessen bei der Entwicklung eines Fortbildungskurrikulums.</Pgraph><Pgraph>Sein Lehrer H.E. Bock bezeichnete die didaktischen Leistungen Hans Renschler&#8217;s als Pionierarbeit.  </Pgraph><Pgraph>Seine Sch&#252;lerin Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Ute Fuchs schrieb anl&#228;sslich seines 70. Geburtstages: &#8222;Mit ihm zu diskutieren ist stets ein Erlebnis und die kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten der &#228;rztlichen Aus- und Weiterbildung und ihrer Methodologie empfinde ich stets als sehr anregend. Sein wissenschaftliches Engagement und seine besondere Lebensfreude wirken sehr ansteckend. Ich f&#252;hle mich in der Begegnung mit ihm beschenkt und reicher. Ich w&#252;nsche Herrn Prof. Renschler einen sch&#246;nen und festlichen Geburtstag, den er im Kreis seiner Familie, Verwandten und Freunde in den USA bei seinem Sohn Markus am 19.4.1995 feiern wird und viele weitere sch&#246;ne gesunde Jahre mit seiner gro&#223;en Familie.&#8220; </Pgraph><Pgraph>Diese treffenden S&#228;tze rufen in uns die Erinnerung an einen originellen und begeisternden Hochschullehrer wach, an den f&#252;rsorglichen Mentor der sich ihm gerne und zuhauf anvertrauenden Studierenden, an den kritischen Wissenschaftler, der immer kollegial agierte, und nicht zuletzt an den treu sorgenden Familienvater. Ihn zusammen mit seiner humorvollen Frau Gemahlin in seinem sch&#246;nen, gastfreundlichen Haus am Bonner Venusberg erleben zu d&#252;rfen, vermittelte dem Besucher den wohltuenden Eindruck gro&#223;er Harmonie. Und wenn er dann mit leuchtenden Augen von seinen Hobbys, - dem Pflanzen von Bambus-Str&#228;uchern und dem Cricket Spiel erz&#228;hlte, - mochte man ihn umso mehr.</Pgraph><Pgraph>Wir werden Herrn Prof. Dr. med. Hans Karl Eugen Eberhard Renschler in unseren Herzen behalten.</Pgraph><Pgraph>Seiner Familie gilt unsere tief empfundene Anteilnahme, ihm unser ehrendes Gedenken.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Obituary">
      <MainHeadline>Obituary</MainHeadline><Pgraph><Indentation><Indentation>See now, the gods, they are weeping, the goddesses all weeping also,</Indentation></Indentation></Pgraph><Pgraph><Indentation><Indentation>That the beauteous must fade, that the most perfect one dies.</Indentation></Indentation></Pgraph><Pgraph><Indentation><Indentation>But to be a lament on the lips of the loved one is glorious,</Indentation></Indentation></Pgraph><Pgraph><Indentation><Indentation>For the prosaic goes toneless to Orcus below.</Indentation></Indentation></Pgraph><Pgraph><Indentation><Indentation>From <Mark2>N&#228;nie</Mark2> by Friedrich Schiller</Indentation></Indentation></Pgraph><Pgraph>Shortly after having reached the age of 86, Prof Hans Renschler left us on 30.4.2011 forever after a prolonged period of serious illness. The members of the Society of Medical Education are all mourning an admirable colleague, high-calibre scientist and great pioneer of medical education. We fondly remember his thoughtful and insightful advice, which he occasionally gave with method-oriented rigor but nonetheless in a warm and understanding way. Hans Renschler was one of the great medical educationalists who will be sorely missed now in this time of change, university reform and the development of medical education.</Pgraph><Pgraph>He penned his first publication on education in 1947 during his second years of medical studies. Upon graduating, he embarked upon a hands-on career at the Medical Polyclinic of the University of Heidelberg, where he also received his doctorate summa cum laude. In 1953 he won a scholarship from the British Council for a research position at the Department of Pharmacology and Therapeutics at the University of Sheffield, where Sir Hans Adolf Krebs had discovered the metabolic cycle which bears his name and for which he was awarded the Nobel Prize in 1953.</Pgraph><Pgraph>In 1956 Hans Renschler returned to Germany, to the University Hospital Marburg, where he worked for the internist Schwiegk, a student of his PhD supervisor &#214;hme, where he began to apply the methods he had acquired in England in the study of the water and electrolyte balance. </Pgraph><Pgraph>Renschler Hans then joined the H.E. Bock Clinic in T&#252;bingen where he worked in the intracardiac catheter laboratory under Sch&#246;lmerich. </Pgraph><Pgraph>In 1962 he returned to his former teacher Pl&#252;gge in Heidelberg and in 1964 received the Venia legendi. Hans Renschler then moved to the Medical University Clinic Cologne under Rudolf Gross in 1965 as a senior physician.</Pgraph><Pgraph>In Cologne Hans Renschler was increasingly engaged in the methods of medical training and set up a working group of for educational issues. He obtained outside funding from the Volkswagen Foundation for the development of an audiovisual course in cardiac auscultation.</Pgraph><Pgraph>As a visiting scholar with Sir Graham Wilson in Glasgow, he worked with Ronald Harden who was shortly thereafter appointed to the teaching chair at the University of Dundee and as Emeritus and Secretary General of the Association for Medical Education in Europe (AMEE), which is still active today. Initiating collegial cooperation between the Society for Medical Education (GMA), founded in 1978, with AMEE was also due to Hans Renschler efforts to a large extent. This is yet another indication of one of his talents, the forging of social and collegial relationships. Without his strength as a networker, it would have been hard for him to succeed to keep the cause of medical education alive during times of adversity. In those days, one could easily lose one&#8217;s scientific reputation through involvement in education. Perhaps he had this failing in mind when he vehemently demanded and promoted science-based education and educational research. In any case, it was not easy for his generation of university teachers to follow a career in medical education, which however did not prevent Prof Renschler from fully dedicating himself to the issue from the early 1970s onwards.</Pgraph><Pgraph>When the Institute for Medical and Pharmaceutical Examination Issues (IMPP) was established in 1971&#47;72, he applied for the post of head of the department of medicine and also for the teaching chair at the medical faculty at the University of Bonn. Faced with his impending departure, his colleagues in Cologne tried to respond by submitting a petition to the dean of the medical faculty, encouraging the institutionalisation of the subject educational research by establishing a chair with its own associated ward.</Pgraph><Pgraph>At the height of his successful scientific career, Hans Renschler was appointed full professor for the Teaching of Medicine at the University of Bonn in 1973.</Pgraph><Pgraph>Always committed to the scientific approach, he studied the &#8220;case method&#8221; (case-based learning), which he had inaugurated, teaching methods in medical under and postgraduate education and the use of computers and new media in medical education in numerous publications. Early on, forward-looking topics such as evaluation and quality management and quality circles in education attracted his interest, indicating that his thinking in many ways was ahead of his time. Medical data processing, literature searches and library work and the historical development of medical education have been the subject of his research and teaching.</Pgraph><Pgraph>He constantly sought international contact and was a welcome guest speaker in the UK, the USA, Switzerland and China. He was a member of international organizations for medical education and was elected to several national and international scientific advisory boards.</Pgraph><Pgraph>Professor Renschler lived and breathed teaching. For example, at home in Bonn he organised English courses for his students, first as instructor-centred seminars and then using the format of problem-based learning. Some of his students&#8217; seminar papers have been published in respected medical journals. The students continued to run the seminars, partly during their holidays, on their own. Promoting independent learning for him was an indispensable condition. He wanted to train self-determined and method-conscious doctors with a critical approach to responsibility and for this purpose he considered practical&#47;clinical medical experience and scientific expertise of the teaching staff as indispensable. If he felt that this teaching goal was impossible to realise in certain situations, he did not hesitate to refuse or withdraw from avocations and positions, even if they were prestigious.</Pgraph><Pgraph>In the first five years of his appointment to the newly founded Institute for the Teaching of Medicine in 1973, Professor Renschler managed to obtain the then unimaginable sum of 3.2 million Deutschmarks of external funding for education and the development of audio-visual or computer-based teaching programs. In interdisciplinary collaboration with psychologists, he developed computer-based teaching programs, which he also used in the evaluation of teaching.</Pgraph><Pgraph>An essential aspect of his didactic work was his collaboration with the State Medical Chamber in the development of the curriculum for continuous education in Hesse.</Pgraph><Pgraph>His teacher H.E. Bock described Hans Renschler&#8217;s educational achievements as pioneering and his student Prof Ute Fuchs on the occasion of his 70th birthday wrote that &#8220;to debate with him was always an experience and I always find critical engagement with the topics of medical education and training and its methodology very stimulating. His academic commitment and especially his joy of life are contagious. I feel privileged and enriched knowing him. I wish Prof Renschler a very happy birthday, which he will celebrate with his family, relatives and friends in the USA with his son Mark on the 19th of April 1995 and hope the will spend many more happy years in good health with his family.&#8221;</Pgraph><Pgraph>These apt words evoke in us the memory of an original and inspiring university teacher, a caring mentor whom many students liked to entrust themselves to, the critical scientist who always acted collegial and last but not least the caring family man. Meeting him and his witty wife in their beautiful and hospitable house on the Venusberg in Bonn always gave the visitor the soothing impression of great harmony. And having told us, with sparkling eyes, of his hobbies - the planting of bamboos and cricket - one took an even greater liking to him.</Pgraph><Pgraph>We will cherish the memory of Prof Karl Eugen Eberhard Renschler.</Pgraph><Pgraph>We wish to extend our sincere condolences to his family and our respectful remembrance.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="de" linked="yes" name="Interessenkonflikt">
      <MainHeadline>Interessenkonflikt</MainHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenskonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel hat. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock language="en" linked="yes" name="Competing interests">
      <MainHeadline>Competing interests</MainHeadline><Pgraph>The author declare that he has no competing interests.</Pgraph></TextBlock>
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