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    <Identifier>zma000415</Identifier>
    <ArticleType>Ank&#252;ndigung</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Ausbildung im Umbruch: GMA-Jahrestagung vom 16. - 18. November 2007 in Hannover</Title>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Fischer</Lastname>
          <LastnameHeading>Fischer</LastnameHeading>
          <Firstname>Volkhard</Firstname>
          <Initials>V</Initials>
          <AcademicTitle>PD Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Pr&#228;sidialamt, Referat Studium und Lehre, Hannover, Carl-Neuberg-Stra&#223;e 1, 30625 Hannover, Deutschland, Tel.: 0511&#47;532-6015, Fax: 0511&#47;532-8022<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Pr&#228;sidialamt, Referat Studium und Lehre, Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>fischer.volkhard&#64;mh-hannover.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <SectionHeading language="de">Humanmedizin</SectionHeading>
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    <DateReceived>20070716</DateReceived>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20070815</DatePublished>
      <DateRepublished>20070817</DateRepublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1860-3572</ISSN>
        <Volume>24</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Zeitschrift f&#252;r Medizinische Ausbildung</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Z Med Ausbild</JournalTitleAbbr>
      </Journal>
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    <ArticleNo>121</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20070817</DateLastCorrection>Satzzeichenkorrektur im Titel</Correction>
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  <OrigData>
    <TextBlock linked="yes" name="Ank&#252;ndigung">
      <MainHeadline>Ank&#252;ndigung</MainHeadline>
      <Pgraph>Mit der Verabschiedung der 9. und der 10. Novelle der Approbationsordnung f&#252;r &#196;rzte (&#196;AppVO) in den Jahren 2002 und 2004 begann in Deutschland eine stetig weitergehende Differenzierung der Ausbildung in Medizin an den deutschen Fakult&#228;ten. So werden gegenw&#228;rtig an sieben Standorten (Berlin, Witten&#47;Herdecke, Aachen, K&#246;ln, Bochum, Hannover, Mannheim) die Studierenden im Rahmen offizieller Modellstudieng&#228;nge ausgebildet und viele andere Fakult&#228;ten haben interessante Curricula im Rahmen konventioneller Regelstudieng&#228;nge etabliert. Auch wenn in zwei F&#228;llen der Modellstudiengang sich nur an eine Minderheit der Studierenden an diesem Standort richtet (Berlin, Bochum), war ihre Etablierung mit einem erheblichen Arbeitsaufwand, aber auch Prestigefaktor f&#252;r die jeweiligen Fakult&#228;ten verbunden. Zusammen mit den im Jahre 2005 ge&#228;nderten Bewerbungsverfahren der ZVS entsteht so ein vielf&#228;ltiges akademisches Angebot an Studieninteressenten, welches fast an jene Anf&#228;nge der europ&#228;ischen Universit&#228;ten erinnert, als man nach Prag, Paris oder Bologna ging, um bei einem bestimmten Professor zu studieren.</Pgraph>
      <Pgraph>Ob die neue Approbationsverordnung f&#252;r Tier&#228;rzte (TAppV) einen &#228;hnlichen Effekt auf die tiermedizinische Ausbildung haben wird, bleibt abzuwarten. Aber auch in diesem Studiengang ist mit der Verabschiedung der Approbationsordnung die politische Weichenstellung abgeschlossen und nun der Ball (wieder) bei den Fakult&#228;ten. Welche &#252;ber die Neugestaltung des Pr&#252;fungswesens hinausgehenden Ver&#228;nderungen die neue TAppV ausl&#246;sen wird, wird ein Gegenstand der Jahrestagung werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Dagegen wird in der Zahnheilkunde immer noch um eine Novelle der derzeit g&#252;ltigen Approbationsordnung gerungen. Die Bem&#252;hungen um eine Integration neuer F&#228;cher und eine st&#228;rkere Angleichung an die vorklinische Ausbildung in der Medizin wollen scheinbar nicht gelingen. Wenn man bedenkt, dass der praxisbezogene Ausbildungsanteil in der zahnmedizinischen Ausbildung schon seit Jahrzehnten im ersten Semester mit dem Kursus der technischen Prop&#228;deutik beginnt, wird schnell klar, dass hier zwei unterschiedliche Ausbildungsphilosophien auf einander treffen. Wie soll ein Erhalt bundeseinheitlicher Ausbildungsstrukturen bei gleichzeitiger gr&#246;&#223;erer Ann&#228;herung an die Medizin gelingen, wenn letztere sich gerade von bundeseinheitlichen Curricula verabschiedet hat&#63;</Pgraph>
      <Pgraph>Wenn sich vom <Mark1>16. bis zum 18. November in Hannover</Mark1> Mediziner, Zahnmediziner und Tiermediziner zur <Mark1>Jahrestagung der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung</Mark1> treffen, werden vordergr&#252;ndig andere Themen die Vortrags- und Postersitzungen dominieren. Aber auch der wissenschaftliche Diskurs &#252;ber die Bedeutung der Ausbildung am Patienten versus der Ausbildung an Simulationspatienten oder &#252;ber die Bedeutung studentischer Veranstaltungskritik f&#252;r eine leistungsorientierte Mittelvergabe in der Lehre m&#252;ndet letztlich in diese grunds&#228;tzlichen Fragestellungen. Bei Programmen zur F&#246;rderung der Mobilit&#228;t im Studium (ERASMUS) und der Akkreditierung von weiterf&#252;hrenden Masterstudieng&#228;ngen ist deshalb immer eine gesamte Fakult&#228;t gefordert. Bei der Planung eines notfallmedizinischen Kurses oder einer Vorlesungsreihe zur Arbeits- und Sozialmedizin erschlie&#223;t sich diese Notwendigkeit nicht immer auf Anhieb. Nat&#252;rlich k&#246;nnen und sollen grunds&#228;tzliche Fragestellungen nicht zum alles verdr&#228;ngenden Thema in den Diskussionen der einzelnen Beitr&#228;ge werden. Damit sie aber ab und zu eine Chance haben, mit aufgegriffen zu werden, werden wir uns bem&#252;hen, mehr Zeit f&#252;r die Diskussion der einzelnen Beitr&#228;ge zur Verf&#252;gung zu stellen.</Pgraph>
      <Pgraph>Mit der Medizinischen Hochschule und der Tier&#228;rztlichen Hochschule stehen uns f&#252;r die Ausrichtung der Jahrestagung die R&#228;umlichkeiten von zwei universit&#228;ren Einrichtungen zur Verf&#252;gung, die beide f&#252;r die Ausbildung k&#252;nftiger Generationen gegr&#252;ndet wurden. Auch wenn diese Gr&#252;ndung 42 bzw. 229 Jahre zur&#252;ck liegt, so haben beide Einrichtungen nicht nur ihre Unabh&#228;ngigkeit bewahren, sondern auch in Forschung und Krankenversorgung deutliche Akzente setzen k&#246;nnen. Bei &#252;ber 200 eingereichten Beitr&#228;gen wird es nicht einfach sein, das Ziel zu erreichen, ein deutschsprachiges Diskussionsforum f&#252;r die wissenschaftlichen Untersuchungen zur Verbesserung von Lehre und Lernen zu schaffen. Aber wie im letzten Jahr auf der K&#246;lner Tagung werden wir mit einem B&#252;ndel von Ma&#223;nahmen weiter darauf hinarbeiten:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Zun&#228;chst hat der Wissenschaftliche Beirat zusammen mit dem Organisationsteam die Aufgabe die eingereichten Beitr&#228;ge zu begutachten. Neben der Frage, ob ein Beitrag &#252;berhaupt angenommen werden soll, wird es vor allem darum gehen, das Verh&#228;ltnis von 120 Vortr&#228;gen zu 50 Postern umzukehren.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Wie schon in K&#246;ln werden wir nicht umhin kommen, thematisch sortierte Vortragsgruppen zeitgleich anzubieten. Dies scheint mir der Preis f&#252;r die immer noch wachsende Resonanz der Jahrestagung zu sein. </ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Entsprechend dem Votum der Teilnehmer an der K&#246;lner Tagung wird auch in diesem Jahr das Poster wieder die Hauptbeitragsform sein. a) Damit sich der Aufwand f&#252;r seine Erstellung aber auch deutlicher auszahlt, werden diesmal die Poster w&#228;hrend der ganzen Taugung ausgestellt bleiben. W&#228;hrend der eigentlichen Posterpr&#228;sentationen finden wieder keine Vortr&#228;ge statt. b) Um niemanden zu einer vorzeitigen Anreise zu zwingen, bieten wir allen Interessierten an, das auszustellende Poster in unserer Hausdruckerei auszudrucken. Nat&#252;rlich erfordert ein solcher Service ein noch fr&#252;hzeitigeres Erstellen des Posters, aber angesichts der hohen &#220;bernachtungspreise und knappen Hotelzimmer, erscheint uns dies als kleineres &#220;bel.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Neben dem etablierten Posterpreis von 500,- Euro f&#252;r das beste Poster wird es eine Anerkennung f&#252;r jene 8 Poster geben, die zwar zu den drei besten Postern jedes Kongresstages gek&#252;rt wurden, aber eben nicht zum besten Poster der gesamten Tagung.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Auf Wunsch unserer Zahn- und Tiermediziner werden wir am Samstag an drei Lokalit&#228;ten auf die Besonderheiten der drei Studieng&#228;nge eingehen. W&#228;hrend tiermedizinische Themen in der Tier&#228;rztlichen Hochschule und zahnmedizinische Beitr&#228;ge in der Klinik f&#252;r Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der MHH behandelt werden, stehen im klinischen Lehrgeb&#228;ude der MHH die medizinischen Themen im Vordergrund.</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Zwar ist es nicht der Kongressleitung zu verdanken, dass der 175. Geburtstag und der 100. Todestag von Wilhelm Busch jetzt gefeiert werden. Das Rahmenthema f&#252;r die Tagung war damit fast vorgezeichnet. Und Wilhelm Busch eignet sich f&#252;r abendliche Gespr&#228;che viel besser als irgendeine Approbationsordnung&#33; Alle weiteren Details kann man der Tagungshomepage, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.gma2007.de">http:&#47;&#47;www.gma2007.de</Hyperlink> entnehmen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline>
      <Pgraph>Bitte beachten Sie ferner, das durch eine Mitgliedschaft in der Gesellschaft f&#252;r Medizinische Ausbildung (GMA) die Tagungsgeb&#252;hr deutlich reduziert ist. Eine Eintritt in die GMA ist enfach und problemlos m&#246;glich unter <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.gesellschaft-medizinische-ausbildung.org">http:&#47;&#47;www.gesellschaft-medizinische-ausbildung.org</Hyperlink>. </Pgraph>
    </TextBlock>
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