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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000533</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0005333</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Digitalisierung in der Medizin</Title>
      <TitleTranslated language="en">Digitization in medicine</TitleTranslated>
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          <Firstname>Anja</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr. rer. nat.</AcademicTitle>
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        <Address>AMBOSS GmbH, Torstr. 19, 10119 Berlin, Deutschland<Affiliation>AMBOSS GmbH, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">medical education, clinical practice, medical knowledge, digital media, digital reference work, learning platform</Keyword>
      <Keyword language="de">medizinische Ausbildung, klinische Praxis, medizinisches Wissen, dgitale Medien, digitales Nachschlagewerk, Lernplattform</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Medizinische Literaturversorgung im Umbruch</SectionHeading>
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    <DatePublished>20220916</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>22</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinische Literaturversorgung im Umbruch</IssueTitle>
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    <ArticleNo>15</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Digitalisierung ist in der Medizin angekommen. Ob es darum geht, eine Lehrveranstaltung durch digitale Medien zu erg&#228;nzen oder sogar ganz und gar digital aufzuziehen: Aus der Lehre ist die Digitalisierung nicht mehr wegzudenken. Aber auch im Berufsalltag hat sie bereits un&#252;bersehbar Einzug gehalten. Medizinisches Wissen ver&#228;ndert sich stetig, genauso wie die Vorgaben zur klinischen Umsetzung in den Leitlinien. AMBOSS als medizinische Wissensdatenbank und Lernplattform unterst&#252;tzt Lernende, Lehrende sowie praktizierende &#196;rzt:innen in ihrem Alltag, indem es relevante und aktuelle Informationen didaktisch aufbereitet und leitliniengerecht zur Verf&#252;gung stellt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Digitization has reached the field of medicine. Whether it is a matter of supplementing a lecture with digital media or even going entirely digital, it is impossible to imagine teaching without digitization. Additionally, digitization has made its way into professional life. Medical knowledge is constantly changing, as are the specifications for clinical implementation of guidelines. As a medical knowledge base and learning platform, AMBOSS supports learners, teachers and practicing physicians in their daily work by providing relevant and up-to-date information in a didactic manner and in accordance with guidelines. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Medizin im Wandel">
      <MainHeadline>Medizin im Wandel</MainHeadline><Pgraph>Die Medizin befindet sich in einem fundamentalen Wandlungsprozess. Das liegt u.a. an der fortschreitende<TextGroup><PlainText>n D</PlainText></TextGroup>igitalisierung, die die Realit&#228;t f&#252;r die Universit&#228;ten und Kliniken entscheidend &#228;ndert. Betroffen sind sowohl die universit&#228;re Lehre als auch der Arbeitsalltag von &#196;rzt:innen, deren Arbeitsprozesse dadurch wesentlich modifiziert werden &#8211; angefangen bei digitalen Patientenakten, &#252;ber App-basierte telemedizinische Modelle und digitale Methoden zur Befundfeststellung bis hin zu <TextGroup><PlainText>kognitiven</PlainText></TextGroup> Computersystemen, die &#196;rzt:innen im Rahme<TextGroup><PlainText>n des</PlainText></TextGroup> therapeutischen Vorgehens unterst&#252;tzen <TextLink reference="1"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Hinzu kommt, dass sich die Halbwertszeit des medizinischen Wissens drastisch verk&#252;rzt. Die Forschung stellt stetig neue Erkenntnisse zur Verf&#252;gung. Gleichzeitig geht Mediziner:innen individuelles Wissen mit der Zeit verloren, einfach weil sie es vergessen <TextLink reference="2"></TextLink>. Insbesondere der zweite Punkt macht ein st&#228;ndiges Auffrischen von Wissen unerl&#228;sslich. Einer Analyse von Ramsey et al. <TextLink reference="3"></TextLink> zufolge verlieren &#196;rzt:innen innerhalb von zwei Jahren ca. 5&#37; ihres Fachwissens. Hinzu kommt, dass auch die Empfehlungen bei etwa der H&#228;lfte der Leitlinien nach f&#252;nf Jahren veraltet sind <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Dem digitalen Wandel muss nat&#252;rlich bereits im Rahmen der medizinischen Ausbildung Rechnung getragen werden. Thematisiert werden sollten neben der digitalen Medizin im Curriculum auch die st&#228;ndige Verf&#252;gbarkeit von Informationen und insbesondere die Probleme bei der Einsch&#228;tzung ihrer Verl&#228;sslichkeit und Relevanz. Aber auch die Hochschullehre an sich ist betroffen. Der digitale Wandel treibt die Entwicklung von Blended-Learning-Formaten weiter voran und damit die enge Verbindung von Pr&#228;senz- und Online-Unterricht. In diesen neuen Lehrumgebungen wiederum ben&#246;tigen die Dozierenden neue Medien und Unterst&#252;tzung f&#252;r die Vorbereitung ihrer Lehrveranstaltungen. Es ver&#228;ndert sich aber nicht nur die Lehre an sich, sondern auch das Lernverhalten der Studierenden. Sie nehmen viele digitale Angebote wahr, um sich das Erlernen der anwachsenden Lerninhalte zu erleichtern.</Pgraph><Pgraph>AMBOSS als Datenbank stellt &#196;rzt:innen, Studierenden und Dozierenden gepr&#252;fte  medizinische Fachinformationen didaktisch aufbereitet zur Verf&#252;gung und unterst&#252;tzt sie somit in ihrem Arbeits- und Studienalltag. Wissen kann schnell aufgefrischt, wichtige Informationen k&#246;nnen mit einem Klick nachgeschlagen werden. Multimediale Formate wie Animationen, Videos und Podcasts, erstellt von medizinischen Experten, unterst&#252;tzen die Wissensinhalte und erleichtern das Verst&#228;ndnis.  </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Bereitstellung von medizinischen Fachinformationen durch AMBOSS">
      <MainHeadline>Bereitstellung von medizinischen Fachinformationen durch AMBOSS</MainHeadline><Pgraph>Die AMBOSS-Plattform f&#252;r medizinisches Wissen spricht Nutzergruppen in unterschiedlichen medizinischen Kontexten an. Sie bietet fundierte Fachinformationen, kurz und pr&#228;gnant zusammengefasst, und unterst&#252;tzt zus&#228;tzlich die Studierenden beim Erlernen des Fachwissens sowie bei der Pr&#252;fungsvorbereitung. </Pgraph><SubHeadline>Unterst&#252;tzung der Studierenden</SubHeadline><Pgraph>Im universit&#228;ren Bereich dient AMBOSS als Nachschlagewerk und Lerntool, das die Studierenden in allen Phasen ihres Studiums unterst&#252;tzt &#8211; vom ersten Semester bis zum PJ. Wie ein klassisches Lehrbuch k&#246;nnen die Studierenden mit der Plattform ihre Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten. Alle relevanten Inhalte des Humanme<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>izinstudiums sind in der AMBOSS-Plattform abgebildet. Die klaren Vorteile gegen&#252;ber einzelnen Lehrb&#252;chern liegen in der Handhabung: Die Kapitel sind untereinander vernetzt, Definitionen und weiterf&#252;hrende Informationen lassen sich direkt im Kapitel anzeigen. Insbesondere hinsichtlich der f&#228;cher&#252;bergreifend unterrichtenden Modellstudieng&#228;nge, die &#252;ber ein integriertes Curriculum verf&#252;gen, l&#246;st AMBOSS damit die Schw&#228;chen der auf F&#228;cher fokussierten Lehrb&#252;cher auf. Anstatt einzelne Abschnitte aus mehreren Lehrb&#252;chern recherchieren zu m&#252;ssen, k&#246;nnen die Studierenden alles &#8211; systemorientiert und in den konkreten Kontext integriert &#8211; bei AMBOSS ohne langes Suchen nachlesen. Dar&#252;ber hinaus bietet AMBOSS als digitale Wissensressource nat&#252;rlich den Vorteil, neben Texten auch noch andere Medien (z.B. Videos, Podcasts, Audiob&#252;cher) bereitzustellen. Damit werden verschiedene Sinne angesprochen und unterschiedliche Lerntypen unterst&#252;tzt. Ein vielseitiger Medienwechsel erleichtert vielen Studierenden das Lernen deutlich. </Pgraph><Pgraph>AMBOSS dient aber nicht nur dem Erschlie&#223;en, sondern insbesondere dem Verfestigen von Wissen durch aktive Wiederholung und Anwendung des Gelernten in interaktiven &#220;bungsm&#246;glichkeiten (Bsp. siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Anders als bei klassischen Printmedien sind in der digitalen Plattform zahlreiche Inhalte interaktiv abrufbar, d.h. Abbildungen, anatomische Modelle, histologische Pr&#228;parate u.v.m. k&#246;nnen genutzt werden, um sich abzufragen und Wissen aktiv aufzubauen und zu verfestigen. F&#252;r die studentische Nutzung werden diese M&#246;glichkeiten kontinuierlich weiter ausgebaut. Immer neue Funktionen vereinfachen die Nutzung und erweitern die Anwendungsm&#246;glichkeiten um ein Vielfaches. Weitere Medien, wie derzeit etwa AMBOSS Audio, werden sukzessive erg&#228;nzt. </Pgraph><Pgraph>Ein wichtiger Aspekt des Studiums sind selbstverst&#228;ndlich die abschlie&#223;enden Pr&#252;fungen. Neben der Funktion als Lehrbuch bzw. Wissensdatenbank unterst&#252;tzt AMBOSS mit seinen didaktisch ausgearbeiteten Lernpl&#228;nen die Studierenden ma&#223;geblich bei den Pr&#252;fungsvorbereitungen. Immerhin haben sich im Fr&#252;hjahr 2022 &#252;ber 95&#37; der Studierenden mit AMBOSS auf ihre M2-Pr&#252;fung vorbereitet. Unsere kommentierten IMPP-Fragen helfen dabei in zweierlei Weise: Zum einen ist es nat&#252;rlich hilfreich, Pr&#252;fungssituationen zu simulieren und zu &#252;ben. Zum anderen sorgen die von unserer Redaktion kommentierten Fragen f&#252;r ein vertieftes Verst&#228;ndnis der Inhalte, da sie nicht nur stupide &#8222;gekreuzt&#8220; werden. Mit den konkreten Erkl&#228;rungen sowohl zu den falschen als auch zu den richtigen Antwortoptionen werden die alten Multiple-Choice-Fragen zu einem wertvollen Lerntool. Dabei wird auch die Beantwortung der Fragen didaktisch unterst&#252;tzt: durch die M&#246;glichkeiten, wichtige Passagen individuell zu highlighten, sich die relevanten Textstellen hervorheben zu lassen und&#47;oder sich bei Bedarf Lernhilfen (Oberarzt-Tipps) anzeigen zu lassen. In Kombination mit dem Lernradar, den individuellen Auswertungen zum Lernstand und den darauf basierenden individuellen Lernempfehlungen liefert die Plattform den Studierenden eine auf sie zugeschnittene Lernerfahrung: Sie zeigt ihnen ihre St&#228;rken und Schw&#228;chen sowie noch zu lernende Inhalte an. Der kompetitive Charakter der Auswertungen motiviert zus&#228;tzlich zum Lernen (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Wir halten diese Funktionen und Angebote f&#252;r sehr wertvoll f&#252;r die Studierenden und sehen hierin einen eindeutigen Vorteil digitaler Lernmedien.</Pgraph><SubHeadline>Unterst&#252;tzung der Lehrenden</SubHeadline><Pgraph>Die zweite wichtige Nutzergruppe von AMBOSS sind die Dozierenden. Da alle f&#252;r das Studium relevanten Themen abgebildet sind, nutzen sie die Plattform einerseits, um sich ggf. selbst inhaltlich vorzubereiten. Der kurze und pr&#228;gnante Aufbau in Stichpunkten erleichtert ein kurzes Nachschlagen. Andererseits dient AMBOSS als ausgezeichnete Quelle f&#252;r Abbildungen, Videos, Tabellen, etc., die die Dozierenden in ihren Lehrveranstaltungen einsetzen k&#246;nnen. Das Einbinden der Medien bspw. in die eigene Pr&#228;sentation oder Skripte ist mit sehr geringem Aufwand m&#246;glich und f&#252;r Lehrzwecke gestattet.</Pgraph><Pgraph>Durch die einfache Integrierbarkeit von AMBOSS-Kapiteln in bestehendes Lehrmaterial &#252;ber Hyperlinks k&#246;nnen die Inhalte schnell und direkt verf&#252;gbar gemacht werden. Neben dieser M&#246;glichkeit, Inhalte schwerpunktorientiert und individuell zusammenzustellen, h&#228;lt AMBOSS auch ganze Kurse bereit. Hierbei handelt es sich um zusammengestellte Module, wie bspw. den Sonografie-Kurs f&#252;r Abdomen, Schilddr&#252;se und FAST, die sowohl in Online- als auch in Pr&#228;senzveranstaltungen gut eingesetzt werden k&#246;nnen. In den digitalen Kursformaten werden Kapitel mit Videos, Illustrationen und Inhalten aus der bildgebenden Diagnostik kombiniert.</Pgraph><Pgraph>Eine noch gr&#246;&#223;ere Unterst&#252;tzung bietet AMBOSS beim Blended Learning. Sowohl der Wunsch als auch der Bedarf wird an den Universit&#228;ten in diesem Bereich immer gr&#246;&#223;er. Doch zur Erstellung der Inhalte in den Online-Phasen ben&#246;tigen die Dozierenden Unterst&#252;tzung. W&#228;hrend die Vermittlung von praktischen F&#228;higkeiten wie etwa die anwendungsbezogenen Kompetenzen, Kommunikation, Probleml&#246;sen oder Unterricht am Patienten in Pr&#228;senz stattfinden muss, k&#246;nnen Fachwissensinhalte gut in die Online-Lehre ausgegliedert werden. Selbstverst&#228;ndlich gilt es aber auch hier, gute Quellen zu finden und die Inhalte didaktisch aufbereitet und im Idealfall interaktiv zu pr&#228;sentieren. Eine effiziente Hilfe (seitens der Universit&#228;ten) f&#252;r die Dozierenden liegt in der Bereitstellung (digitaler) Ressourcen, deren Inhalte fachlich korrekt und interaktiv einsetzbar sind. Eine solche digitale Ressource ist AMBOSS. Text-, Video- oder Audioinhalte k&#246;nnen in die eigenen Pr&#228;sentationen oder das Lernmanagement der Universit&#228;t zur Gestaltung von Online-Kursen eingebunden werden. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen die MC-Fragen zur Aktivierung der Lernenden oder zur &#220;berpr&#252;fung des Verst&#228;ndnisses genutzt werden.</Pgraph><Pgraph>Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Blended Learning ist die Ermittlung des Lernstandes der Lernenden vor und&#47;oder nach einer Lehreinheit. Mit den AMBOSS Learning Analytics k&#246;nnen Dozierende Informationen &#252;ber den Lernzuwachs und Wissensstand ihrer Studierenden erfahren. Die auf Gruppenebene erfolgenden Auswer<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>ungen (mind. sieben Ternehmer:innen) geben den Dozierenden eine wertvolle R&#252;ckmeldung zu ihrem Unterricht. Sie erhalten Einblicke in die Wirksamkeit ihrer Lehre und k&#246;nnen diese ggf. anpassen. Die Studierenden wiederum bekommen durch das Bearbeiten passgenau zusammengestellter Fragensammlungen ein Feedback zu ihrem Leistungsstand und eine Einordnung ihres Wissens im Vergleich zur Peergroup. Durch von den Dozierenden am Ende des Semesters erstellte Fragensitzungen k&#246;nnen sie zudem die Erwartung der Lehrenden besser einsch&#228;tzen. </Pgraph><SubHeadline>Unterst&#252;tzung der &#196;rztinnen und &#196;rzte</SubHeadline><Pgraph>Im klinischen Alltag unterst&#252;tzt AMBOSS &#196;rzt:innen als Nachschlagewerk direkt am Point of Care. Insbesondere wenig erfahrene Mediziner:innen profitieren von dieser jederzeit und &#252;berall verf&#252;gbaren Informationsquelle. Mit der App k&#246;nnen zeitkritische Fragen, bspw. zu Therapien oder Dosierungen, direkt in der konkreten Situation nachgeschlagen werden. F&#252;r den normalen Alltag sind umfangreiche Ausf&#252;hrungen wissenschaftlicher Paper nicht hilfreich. Die &#196;rzt:innen ben&#246;tigen die Quintessenz dieses Wissens in Bezug zu den Leitlinien gesetzt, um es direkt und effizient anwenden zu k&#246;nnen. Unser Anliegen ist es, ihnen im Alltag als verl&#228;ssliche Informationsquelle f&#252;r schnell zu treffende Entscheidungen zu dienen. Hierbei l&#228;sst sich AMBOSS gleichwertig zu anderen bekannten medizinischen Plattformen verwenden. Dabei setzt <TextGroup><PlainText>AMBOSS</PlainText></TextGroup> den Fokus auf klinische Orientierung und schnelles Auffinden von Informationen, w&#228;hrend andere Plattformen bspw. eher auf Informationen zu seltenen Verl&#228;ufen, also Spezialwissen, fokussieren. Gleicherma&#223;en profitieren erfahrene &#196;rzt:innen insb. bei selteneren oder fachfremden Fragestellungen von der App. Manchmal braucht es auch nur eine schnelle Best&#228;tigung, dass man nach aktuellsten Leitlinien-Empfehlungen handelt.</Pgraph><Pgraph>Durch seinen holistischen Ansatz bietet AMBOSS Inhalte zu allen Fachrichtungen. Das Auffinden dieser Inhalte wird durch die phonetische Suche erleichtert. Verlinkungen zwischen den verschiedenen Kapiteln erm&#246;glichen es je nach Bedarf weiterf&#252;hrende Informationen abzurufen und auch zu angrenzenden Themengebieten zu springen. Erg&#228;nzt werden die klinischen Inhalte durch konkrete leitliniengerechte Therapieempfehlungen (Medikation inkl. Dosierung), die direkt in die Texte eingebunden sind. Hinzu kommen weiterf&#252;hrende pharmazeutische Informationen und eine integrierte Pharma-Datenbank (ifap), die Details zu Wirkstoffen, Handelspr&#228;paraten sowie Preisen in AMBOSS abrufbar macht. Eine solche Form der Verlinkung bleibt in dieser Effizienz digitalen Medien vorbehalten.   </Pgraph><Pgraph>Gleicherma&#223;en findet AMBOSS auch in der weiterf&#252;hrenden Facharztausbildung Verwendung und bietet u.a. zertifizierte CME-Kurse an. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Der Produktionsprozess bei AMBOSS">
      <MainHeadline>Der Produktionsprozess bei AMBOSS</MainHeadline><SubHeadline>Inhaltserstellung und Qualit&#228;tssicherung</SubHeadline><Pgraph>AMBOSS verf&#252;gt &#252;ber eine Redaktion von derzeit &#252;ber 70 festangestellten &#196;rzt:innen, Fach&#228;rzt:innen und Naturwissenschaftler:innen, die t&#228;glich an der Erstellung, Aktualisierung und Optimierung der Inhalte arbeitet. Die AMBOSS-Redaktion erarbeitet die Inhalte durch ausgiebige Recherche in Lehrb&#252;chern, Leitlinien, Forschungsarbeiten und anderen Publikationen. Die Inhalte stammen verlags&#252;bergreifend aus allen einschl&#228;gigen Fachb&#252;chern und Journals. Hier legen wir gro&#223;en Wert auf hochwertige Quellen, die alle von der Redaktion kritisch gepr&#252;ft werden. Diese redaktionelle Arbeit gew&#228;hrleistet die unverzichtbare Aktualit&#228;t der medizinischen Inhalte sowie das stetige Wachstum der Medizin- und Wissensplattform. Die Empfehlungen aus Leitlinien werden in Bezug auf die Anwendungsm&#246;glichkeiten in der klinischen Praxis betrachtet und ggf. mit wichtigen Hinweisen zur Umsetzung erg&#228;nzt. An diesem Prozess sind immer &#196;rzt:innen beteiligt, die erst k&#252;rzlich als Assistenz&#228;rzt:innen oder Fach&#228;rzt:innen die &#8222;realen&#8220; Bed&#252;rfnisse erfahren haben und somit das klinische Setup optimal abdecken.</Pgraph><Pgraph>Eine Einflussnahme auf die Inhalte durch z.B. pharmazeutische Unternehmen, in Form von Werbung oder einem Sponsoring der Inhalte, gibt es bei AMBOSS nicht. Durch unsere unabh&#228;ngige Redaktion sind jedwede Interessenkonflikte ausgeschlossen. Die Quellenangaben finden sich am Ende eines jeden Kapitels.</Pgraph><Pgraph>Zur Sicherung der inhaltlichen Qualit&#228;t werden neue Inhalte und Kapitel in einem mehrstufigen Prozess erstellt. Alle Texte und Illustrationen unterliegen einem 8-Augen-Prinzip (<TextLink reference="6"></TextLink>, Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Ebenfalls ist die Zusammenarbeit mit unserem wissenschaftlichen Beirat ein fester Bestandteil der kontinuierlichen Planung von Weiterentwicklungen und der Redaktionsarbeit und dient dem Austausch mit Expert:innen aller Fachgebiete. </Pgraph><SubHeadline>Zitierf&#228;higkeit</SubHeadline><Pgraph>Die St&#228;rke von AMBOSS liegt in den Erfahrungen und dem Wissen unserer &#196;rzt:innen, die das medizinische Wissen b&#252;ndeln und f&#252;r den &#228;rztlichen Alltag nutzbringend zusammenfassen. Wir haben den Anspruch, alle relevanten Quellen fundiert und fachlich korrekt aufzuarbeiten, um sie unseren Nutzer:innen pr&#228;gnant und &#252;bersichtlich zusammengefasst zug&#228;nglich zu machen. </Pgraph><Pgraph>AMBOSS selbst betreibt keine eigene Forschung, die damit origin&#228;r mit AMBOSS als Urheber zitiert werden m&#252;sste. Deshalb weist AMBOSS alle seine Quellen aus. Alle genutzten Quellen finden sich am Ende eines jeden Kapitels oder ggf. inline (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). Dies entspricht auch dem Bedarf unser Nutzer:innen, die die Inhalte kurz sowie pr&#228;gnant zusammengefasst und ggf. mit klaren Handlungsempfehlungen gem&#228;&#223; der Leitlinien versehen ben&#246;tigen. Wenn User:innen AMBOSS f&#252;r das Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit heranziehen oder vertiefende Informationen ben&#246;tigen, empfehlen wir, die im Kapitel genannte Quelle heranzuziehen und auch zu zitieren. Grunds&#228;tzlich kann AMBOSS aber auch &#8211; wie jede andere Sekund&#228;r- bzw. Terti&#228;rliteratur &#8211; als Quelle zitiert werden. Vor allem die Abbildungen oder Verlaufsschemata eignen sich f&#252;r Pr&#228;sentationen oder wissenschaftliche Arbeiten und werden auch bereits h&#228;ufig daf&#252;r genutzt. </Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Nutzer:innen gibt es keine M&#246;glichkeit, eine &#228;ltere Version eines Artikels einsehen zu k&#246;nnen. Innerhalb der Redaktion werden aber alle Versionen der Artikel archiviert und sind bei Bedarf ohne zeitliche Einschr&#228;nkung abrufbar.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Entwicklung von Printmedien und digitalen Wissensdatenbanken">
      <MainHeadline>Entwicklung von Printmedien und digitalen Wissensdatenbanken</MainHeadline><Pgraph>Inwiefern es notwendig sein wird, B&#252;cher in Bibliotheken weiterhin in gedruckter Version und nicht nur als E-Book anzubieten, wird u.a. die Nachfrage der Nutzer:innen zeigen. </Pgraph><Pgraph>Wir sehen deutlich die Vorteile, Inhalte verschiedener Quellen in einem digitalen Medium zu b&#252;ndeln. Einzelne Inhalte oder ganze Kapitel k&#246;nnen kurzfristig erg&#228;nzt oder ver&#228;ndert werden. Digitale Medien bestechen also mit ihrer Aktualit&#228;t. Zudem sind alle notwendigen Informationen &#252;ber ein Ger&#228;t verf&#252;gbar, das ohnehin jederzeit mitgef&#252;hrt wird. Ein aktuelles und besonders eindr&#252;ckliches Beispiel f&#252;r die Relevanz von Aktualit&#228;t zeigte sich in der Corona-Pandemie: Neue Informationen, Erkenntnisse und Behandlungsempfehlungen konnten unmittelbar in der Plattform erg&#228;nzt werden. Bei AMBOSS gab es bereits ein Kapitel zu COVID-19, noch bevor es Lehrb&#252;cher gab, in denen die Krankheit &#252;berhaupt thematisiert wurde. F&#252;r den &#228;rztlichen Alltag ist die Aktualit&#228;t solcher Informationen maximal relevant. </Pgraph><Pgraph>Jede Nacht werden die &#252;berarbeiteten Inhalte auf die Plattform geladen (bei der App einmal pro Woche). Aktualisierte Inhalte k&#246;nnen somit in weniger als 24 Stunden den Nutzer:innen verf&#252;gbar gemacht werden. Um neue Inhalte &#252;ber das Medium <Mark2>Buch</Mark2> zu erhalten, muss auf die n&#228;chste Auflage gewartet werden. Dies dauert zum einen mitunter mehrere Jahre, zum anderen kaufen sich die Leser:innen nicht jede verf&#252;gbare Neuauflage. Somit greifen sie ggf. langfristig auf veraltete Informationen zur&#252;ck. </Pgraph><Pgraph>In Bereichen wie der Medizin, in denen sich Wissen schnell wandelt und vermehrt und schnelle Verf&#252;gbarkeit gro&#223;e Konsequenzen f&#252;r das Patientenwohl hat, glauben wir an den Nutzen und Vorteil digitaler Wissensplattformen wie AMBOSS. Studierende k&#246;nnen immer und &#252;berall lernen. Dozierende k&#246;nnen Inhalte unkomplizierter in ihre Lehrveranstaltungen einbinden, ohne ggf. gedruckte Inhalte vorab digitalisieren zu m&#252;ssen. F&#252;r &#196;rzt:innen sind Informationen umgehend  und v.a. f&#252;r den klinischen Alltag aufbereitet verf&#252;gbar. Es wird deutlich, dass diese einfache Verf&#252;gbarkeit auch Auswirkungen auf die Patientensicherheit hat. Eine Befragung zeigte, dass 47&#37; der &#196;rzt:innen ihre Behandlungsentscheidungen revidiert haben, nachdem sie in AMBOSS bzw. der AMBOSS-App nachgeschlagen haben <TextLink reference="7"></TextLink>. Dies k&#246;nnen klassische Lehrb&#252;cher in dieser Geschwindigkeit nicht leisten. Insbesondere &#196;rzt:innen mit wenig Erfahrung wissen diese Unterst&#252;tzung zu sch&#228;tzen, denn nicht immer sind erfahrene Kolleg:innen schnell zur Stelle. </Pgraph><Pgraph>Eine digitale Wissensplattform wie AMBOSS kann und will Lehrb&#252;cher nicht ersetzen. F&#252;r eine Nachbereitung von Lehrveranstaltungen und eine umfassende Recherche zu einem Thema sind Lehrb&#252;cher oder wissenschaftliche Artikel die bevorzugten Medien. Ebenso sollten Mediziner:innen stets die M&#246;glichkeit haben, Inhalte auch tiefergehend und aus unterschiedlichen Quellen stammend nachzulesen. </Pgraph><SubHeadline>Einsch&#228;tzung der Entwicklung digitaler medizinischer Lehrinhalte &#8211; AMBOSS in 20 Jahren</SubHeadline><Pgraph>AMBOSS geht davon aus, dass die Digitalisierung zunehmen wird und f&#252;r die einzelnen Bed&#252;rfnisse immer bessere Produkte entwickelt werden. So wie bereits mit der digitalen Mikroskopie f&#252;r Histologie und Pathologie werden auch spezifische L&#246;sungen f&#252;r andere medizinische Bereiche folgen, wie bspw. virtuelle Systeme f&#252;r Notfall-Management und chirurgische Techniken, interaktive Schulungen zur Patientenkommunikation oder die Integration von kl&#252;geren, individuellen Lernmethoden (z.B. spaced repetition) folgen.</Pgraph><Pgraph>Wir erwarten, dass auch Spracherkennungssysteme und AI (artificial intelligence)-basierte Techniken nach und nach besser und erfolgreicher genutzt werden. Damit einhergehend werden Verf&#252;gbarkeit und Akzeptanz von digitalen Systemen deutlich zunehmen. Aktuell erscheint es mitunter noch unpassend, das Smartphone w&#228;hrend des direkten Patientenkontakts einzusetzen. Wir sind &#252;berzeugt, dies wird sich in der Zukunft &#228;ndern. Mit der Digitalisierung wird die Bedeutung des Auswendiglernens abnehmen. Wir sind der &#220;berzeugung, dass stattdessen das sichere und effiziente Einsetzen von Nachschlagesy<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>temen Teil der zu erlernenden F&#228;higkeiten werden wird. An der Universit&#228;tsmedizin Mainz wurde bereits das Lehrangebot um das kompetenzorientierte Wahlpflichtfach<Mark2> Medizin im digitalen Zeitalter</Mark2> erweitert, in dem sich mit digitalen Medien auseinandergesetzt wird. <Mark2>Digital Literacy</Mark2> und <Mark2>Data Literacy</Mark2> werden zunehmend Bestandteil der universit&#228;ren Ausbildung werden, insbesondere auch in der Medizin <TextLink reference="8"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>AMBOSS besch&#228;ftigt sich kontinuierlich mit der Frage, welche Weiterentwicklungen umsetzbar und inhaltlich sinnvoll erscheinen. Wir arbeiten daran, diese Entwicklungen selbst oder auch in Kooperation mit Partner:innen zu gestalten und in die AMBOSS Plattform zu integrieren. So bestand eine unserer letzten Entwicklungen in unserem Chrome-Plugin. Dieses erm&#246;glicht es den Nutzer:innen, zu medizinischen Begriffen, die auf anderen Internetseiten (nicht AMBOSS) auftauchen, Erkl&#228;rungen und Definitionen aus AMBOSS angezeigt zu bekommen. Der Fokus unserer Weiterentwicklungen liegt darauf, eine ausgereifte und kluge Infrastruktur des medizinischen Wissens zu schaffen, in die sich kommende Neuerungen integrieren und durch Schnittstellen kombinierbar machen lassen. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autor:innen erkl&#228;ren, dass eine wirtschaftliche und teilweise pers&#246;nliche Verbindung zu AMBOSS besteht. Alle Autor:innen sind als Mitarbeiter:innen bei AMBOSS t&#228;tig. Dr. rer nat. Anja Czeskleba ist Senior Partnerships Manager, Dipl.-Kfm. Till Erwes Team Lead B2B Sales DACH und Dr. med. Nawid Salimi Chief Medical Officer bei AMBOSS.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Anatomisches Modell des Herzens mit Quiz-Funktion. </Mark1><LineBreak></LineBreak>Beispiel f&#252;r eine interaktive anatomische Abbildung mit Quizfunktion. Available from: https:&#47;&#47;next.amboss.com&#47;de&#47;article&#47;CL0q-g&#35;Z0ed0d39df4fef631a1b38b765a329653</Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Vergleichsgruppen-Analyse. </Mark1><LineBreak></LineBreak>In der Analyse wird f&#252;r die Studierenden ersichtlich, wo sie sich bzgl. ihres Lernstands im Vergleich zu den anderen Studierenden befinden.</Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Erstellung von Inhalten nach dem 8-Augen-Prinzip.</Mark1> <LineBreak></LineBreak>Jeder Inhalt durchl&#228;uft vor seiner Ver&#246;ffentlichung mindestens 5 Redaktions- bzw. Kontrollstufen und wird von mindestens 4 Personen auf Richtigkeit und didaktische Integration gepr&#252;ft. <LineBreak></LineBreak>(1) Verfassen des Inhaltes eines Kapitels durch eine:n hauptverantwortliche:n &#196;rzt:in; (2) Pr&#252;fung der erstellten Inhalte durch eine:n zweite:n Mediziner:in, ggf. Anbringen von &#196;nderungsvorschl&#228;gen; (3) Pr&#252;fung von Verst&#228;ndlichkeit und sprachlicher Qualit&#228;t durch das interne Lektorat; (4) Bearbeitung und Umsetzung aller &#196;nderungsvorschl&#228;ge durch den&#47;die hauptverantwortliche:n &#196;rzt:in; (5) Abschlie&#223;ende Kontrolle und Freigabe des Kapitels durch eine:n leitende:n AMBOSS-Redakteur:in. <LineBreak></LineBreak>Bei komplexen Themen k&#246;nnen jederzeit weitere Instanzen hinzugezogen werden. Bspw. werden Fach&#228;rzt:innen aus unserem Netzwerk zur klinischen Beratung hinzugezogen.</Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Inline-Referenz.</Mark1> <LineBreak></LineBreak>Die Angaben sehr spezifischer Informationen finden sich bereits als Inline-Referenz direkt an der entsprechenden Stelle im Kapitel.</Pgraph></Caption>
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