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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000515</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0005159</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;Dazu haben wir ein Video&#33;&#8220; &#8211; Tutorials als asynchrone Schulungsmittel</Title>
      <TitleTranslated language="en">&#8220;We have a video on this&#33;&#8221;&#8211; tutorials as asynchronous training tools</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Frank</LastnameHeading>
          <Firstname>Ninon Franziska</Firstname>
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          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Hildesheim, Universit&#228;tsplatz 1, 31141 Hildesheim, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Hildesheim, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>frank&#64;uni-hildesheim.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <Keyword language="de">Erstellung</Keyword>
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      <Keyword language="de">Camtasia</Keyword>
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      <SectionHeading language="de">Online-Jahrestagung der AGMB 2021</SectionHeading>
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    <DatePublished>20211220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>21</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Online-Jahrestagung der AGMB 2021</IssueTitle>
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    <ArticleNo>26</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Tutorials oder Erkl&#228;rvideos sind nicht neu, haben aber durch Corona und den Wegfall von Auskunfts- und Schulungsm&#246;glichkeiten vor Ort einen neuen Bedeutungsaufschwung erlebt. In diesen Videos werden anschaulich und (meistens) kurz Inhalte aus dem Bibliotheksalltag erkl&#228;rt. Unabh&#228;ngig von Zeit und Ort k&#246;nnen sie als Wissenshappen konsumiert werden. Der Artikel geht auf die Vorteile dieser Form didaktischer Darstellung ein, erkl&#228;rt verschiedene Arten der Erstellung und stellt den Aufwand dar. Auch wird das Netzwerk &#8222;Tutorials in Bibliotheken&#8220; vorgestellt, das als Austauschplattform und als Anlaufstelle bei Problemen dient bzw. dienen kann.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Tutorials or explanatory videos are not new, but they have experienced a new upswing in importance due to Corona and the elimination of on-site reference and training opportunities. In these videos, content from everyday library life is explained clearly and (usually) briefly. They can be consumed as a knowledge morsel regardless of time and place. The article discusses the advantages of this form of didactic presentation, explains different ways of creating them and describes the effort involved. It also introduces the &#8220;Tutorials in Libraries&#8221; network, which serves or can serve as an exchange platform and as a contact point for problems.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Tutorials&#63; Tutorials&#33;">
      <MainHeadline>Tutorials&#63; Tutorials&#33;</MainHeadline><Pgraph>Tutorials sind (meist kurze) Erkl&#228;rvideos zu speziellen Sachverhalten. Auch in Bibliotheken werden sie schon eine Weile erstellt. Im Zuge der Covid-19-Pandemie hat sich diese Art der Informationsvermittlung noch weiterverbreitet, denn die Bedeutung von digitalen Inhalten hat in diesen Zeiten zugenommen.</Pgraph><Pgraph>Es gibt unterschiedliche Tutorialarten, bei denen &#8211; meiner Erfahrung nach &#8211; drei Arten durch ihre Weise der Erstellung unterschieden werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Im ersten Fall werden Beitr&#228;ge vor Ort gefilmt und mit Einblendungen versehen, um beispielsweise auf r&#228;umli<TextGroup><PlainText>c</PlainText></TextGroup>he Besonderheiten aufmerksam zu machen. Auch kleinere Szenen mit Dialogen zwischen (fiktiven) Nutzenden oder Interaktionen mit Bibliotheksmitarbeitenden k&#246;nnen Teil des Tutorials sein. Eine weitere Variante sind animierte Videos, die auch genutzt wird, um das Abfilmen von realen Personen zu vermeiden. Eine dritte ist das Abfilmen von Weboberfl&#228;chen, um dort zu zeigen, wie gewisse Schritte nachvollzogen werden k&#246;nnen, um z.B. das Suchen in Katalogen oder Datenbanken zu erkl&#228;ren.</Pgraph><Pgraph>Nat&#252;rlich gibt es auch Mischformen der hier genannten Arten, wenn beispielsweise in Legevideos sowohl Animationen als auch Fotos oder Screenshots verwendet werden. Eine Unterscheidung an dieser Stelle erscheint sinnvoll, um darauf aufmerksam zu machen, wie vielf&#228;ltig Tutorials sein k&#246;nnen, aber auch, welche Plattformen und Programme es f&#252;r welche Erstellungsweise gibt. Dies wird auch unter Punkt 4 wieder aufgegriffen. Eine wissenschaftliche Aufbereitung und Einordnung von Lehrvideos auch in den Kontext des Bildungsfernsehens findet man bei Karsten D. Wolf und Stephan Dorgerloh &#8222;Lehren und Lernen mit Tutorials und Erkl&#228;rvideos&#8220; <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Wann lohnt sich ein Tutorial&#63;">
      <MainHeadline>Wann lohnt sich ein Tutorial&#63;</MainHeadline><Pgraph>Tutorials lohnen sich nicht immer, aber doch in einigen F&#228;llen. Zun&#228;chst werde ich die Gr&#252;nde schildern, die f&#252;r ein Video sprechen, anschlie&#223;end dann F&#228;lle, in denen ich von der Erstellung abraten w&#252;rde.</Pgraph><Pgraph>Sucht man Informationen zu den Angeboten einer Bibliothek, geht der erste Weg meist &#252;ber das Internet. So ist es wichtig, eine Website zu haben, deren Inhalte regelm&#228;<TextGroup><PlainText>&#223;</PlainText></TextGroup>ig gepflegt werden. Dennoch stellen wir im Alltag immer wieder fest, dass die Informationen nicht ankommen oder nicht gelesen werden. Eine Erkl&#228;rung daf&#252;r ist, dass es unterschiedliche Typen der Informationsaufnahme gibt. Videos senden visuelle und akustische Reize, die anders wahrgenommen werden als reiner oder auch bebilderter Text auf einer Webseite. Daher kann durch diese zus&#228;tzliche Art der Informationsaufbereitung eine gr&#246;&#223;ere Anzahl an Nutzenden erreicht werden. </Pgraph><Pgraph>Ein Hinweis darauf, dass Informationen &#252;ber einen Kanal nicht ankommen, ist die Wiederholung derselben Fragen. Kehren sie immer wieder, dann sind die Antworten schwer zu finden oder sie werden nicht wahrgenommen. Dann hilft es, auf das Video verweisen zu k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Sind Prozesse &#8211; z.B. Suchen in Katalogen oder Datenbanken oder das Bestellen von Literatur &#8211; kleinteilig, lohnt sich unter Umst&#228;nden eine Anleitung, die Schritt f&#252;r Schritt vorgeht. Kann man in Beratungsprozessen auf das Video verweisen, spart es langatmiges Erkl&#228;ren, vor allem, wenn viel los ist. </Pgraph><Pgraph>Das gilt auch dann, wenn sprachliche Barrieren ein Grund sind. In Videos lassen sich zus&#228;tzlich Untertitel in anderen Sprachen einblenden. So k&#246;nnen auch internationale Studierende, deren Sprachkenntnisse noch nicht ausreichen, die wichtigsten Dinge erfahren.</Pgraph><Pgraph>Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass es sich in manchen F&#228;llen lohnt, nicht nur fremdsprachige Untertitel einzublenden, sondern ganze Oberfl&#228;chen in einer anderen Sprache abzufilmen und den Ton entsprechend zu gestalten. An der UB Hildesheim wurde von Anna Trzoska beispielsweise ein Tutorial erstellt, das die einzelnen Schritte zum so genannten Studi-VPN in den englischen Systemeinstellungen nachvollzieht <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Zus&#228;tzlich zu den unterschiedlichen Typen der Informati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nsaufnahme hat auch jeder ein eigenes Lerntempo und eine individuelle Lernzeit. Tutorials lassen sich wiederholt anschauen. Man kann zu einem speziellen Abschnitt immer wieder zur&#252;ckkehren, wenn man ihn nicht verstanden oder die Information wieder vergessen hat. Es gibt zudem die M&#246;glichkeit, das Abspielen zu verlangsamen oder zu beschleunigen. </Pgraph><Pgraph>Ein weiterer Vorzug: Videos, die auf den eigenen Webseiten oder &#252;ber einen eigenen Kanal zu erreichen sind, k&#246;nnen jederzeit &#8211; und damit au&#223;erhalb der Servicezeiten &#8211; angeschaut werden. Das ist dann ein Vorteil, wenn die Nutzenden anderweitig stark eingespannt sind. So werden sie aus der Informationsvermittlung nicht ausgeschlossen, sondern k&#246;nnen sich in ihrem individuellen Zeitfenster weiterbilden.</Pgraph><Pgraph>Tutorials mit all ihren Facetten erlauben zudem, den Zugang zu Wissen barrierefreier zu gestalten. Dadurch, dass sie unterschiedliche Sinne ansprechen, k&#246;nnen auch Beeintr&#228;chtigungen eher kompensiert werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Wann lohnt es nicht&#63;</Mark1></Pgraph><Pgraph>Wenn sich Regeln&#47;Bedingungen immer wieder &#228;ndern, lohnt sich ein Video eher nicht. Die &#220;berarbeitung von Tutorials kostet (viel) Zeit. Wenn Graphiken neu erstellt, Texte neu geschrieben und eingesprochen werden m&#252;ssen, dann l&#228;sst sich das nicht mal eben schnell machen. </Pgraph><Pgraph>Was zu Beginn oft untersch&#228;tzt wird, ist das Folgende: &#196;ndert man ein Detail mitten im Video, muss das, was davor und danach kommt, meist auch mit angefasst werden, weil das Timing nicht mehr stimmt, die Stimme h&#246;rbar anders klingt, etc. Da vergehen schnell Stunden, weil am Ende doch (fast) das ganze Video &#252;berarbeitet werden muss.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Was brauche ich daf&#252;r&#63;">
      <MainHeadline>Was brauche ich daf&#252;r&#63;</MainHeadline><Pgraph>F&#252;r die Erstellung von Tutorials braucht man &#8211; meiner Einsch&#228;tzung nach &#8211; vier Dinge: Interesse, Personal, Themen und technische Ausstattung.</Pgraph><Pgraph>Tutorials zu erstellen, erfordert gro&#223;es Interesse. Interesse nicht nur an Konzepten, sondern auch Lust auf das Umsetzen und das Basteln mit verschiedenen Programmen. Man muss sich darauf einstellen k&#246;nnen, dass Konzepte, die man sich ausgedacht hat, nicht (ganz) aufgehen. Dann ist es wichtig, andere L&#246;sungen zu finden. Frustrationstoleranz ist in diesem Fall ganz besonders angeraten.</Pgraph><Pgraph>M&#246;chte man Videos erstellen, ben&#246;tigt man (mindestens&#33;) eine Person, die dies kontinuierlich betreut. Mehr Personen sind zur Pr&#252;fung und zur Weiterentwicklung besser, aber das l&#228;sst sich nicht immer bewerkstelligen.</Pgraph><Pgraph>Themen sind leicht zu finden, denn sie gibt es &#252;berall: Fragen, die an der Auskunft (immer wieder) gestellt werden, Gespr&#228;che mit Nutzenden, Kolleg&#95;innen, die auf Dinge hinweisen. Da lohnt es sich, aufmerksam zu sein.</Pgraph><Pgraph>Umgekehrt geht das nat&#252;rlich auch. Gibt es etwas wie ein Angebot oder einen Service, der bekannter gemacht werden soll&#63; Dann lohnt sich vielleicht ein Tutorial.</Pgraph><Pgraph>Sind diese drei Voraussetzungen erf&#252;llt, ben&#246;tigt man f&#252;r die praktische Umsetzung die vierte: technische Ausstattung.</Pgraph><Pgraph>Prinzipiell gen&#252;gt ein normaler PC bzw. Laptop. Die Programme bzw. Plattformen, auf die ich sp&#228;ter noch eingehe, ben&#246;tigen nicht unbedingt eine spezielle Ausstattung.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r Tonaufnahmen reicht ein Headset-Mikrofon jedoch nicht aus. Gerade bei Nebenger&#228;uschen, beim Atmen und bei Explosivlauten (p, t, k bspw.) lohnt sich die Investition in ein gutes Mikrofon mit Ploppschutz. Wir nutzen das Rode NT-USB Mini. Das ist ein Tischmikrofon und kostet (zurzeit) unter 100 Euro.</Pgraph><Pgraph>Hinweis bei Tonaufnahmen: Viele R&#228;ume hallen. Vollge<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>tellte R&#228;ume schlucken den Schall und sind daher besser. Was auch als Low-Budget-Variante geht: Decken &#252;ber einen W&#228;schest&#228;nder h&#228;ngen und darunter aufnehmen.</Pgraph><Pgraph>Es ist zudem besser, die Tonspur in einem Durchgang aufzunehmen, weil die Stimme jedes Mal ein klein wenig anders klingt. Stimmungen und auch den Ersch&#246;pfungsgrad h&#246;rt man, und beides variiert jeden Tag. Daher muss man bei sp&#228;teren &#196;nderungen in Tutorials oft die ganze Tonspur noch einmal neu aufnehmen. Eine neu eingef&#252;gte Sequenz h&#246;rt man erstaunlich gut heraus und diese wirkt dann als Fremdk&#246;rper.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Welche Plattformen&#47;Programme kann ich nutzen&#63;">
      <MainHeadline>Welche Plattformen&#47;Programme kann ich nutzen&#63;</MainHeadline><Pgraph>Wir in der Universit&#228;tsbibliothek Hildesheim drehen keine Videos mit Personen, sondern nutzen Plattformen bzw. Software f&#252;r Animationen und Screencasts. Animationen sind bewegte Bilder. In Bezug auf Tutorials hei&#223;t das, dass sich Figuren oder Gegenst&#228;nde bewegen. Plattformen daf&#252;r sind Powtoon <TextLink reference="3"></TextLink> oder simpleshow <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Screencast hei&#223;t, dass Bildschirmoberfl&#228;chen z.B. von Websites abgefilmt werden. Beispiele f&#252;r Programme sind Camtasia <TextLink reference="5"></TextLink>, OBS <TextLink reference="6"></TextLink>, Screencast-O-Matic <TextLink reference="7"></TextLink> oder ActivePresenter <TextLink reference="8"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Die meisten davon sind kostenpflichtig, lassen sich aber &#252;ber eine Edu-Lizenz g&#252;nstiger bekommen. Das hei&#223;t jedoch auch, dass das entsprechende Logo zu Beginn&#47;zum Ende oder an einem Rand immer zu sehen ist und dann entsprechend Platz wegnimmt. Das muss bei der Gestaltung beachtet werden.</Pgraph><Pgraph>Die meisten kostenpflichtigen Programme bzw. Plattformen lassen sich einen Monat lang testen. So kann man schauen, welche M&#246;glichkeiten sich bieten und ob das f&#252;r die eigene Bibliothek ausreicht. Eine Lizenz kann oft f&#252;r den Zeitraum eines Monats erworben werden, aber es lohnt sich bereits aufgrund der Einarbeitungszeit eine Jahreslizenz zu kaufen. </Pgraph><Pgraph>Wichtig ist, kritisch zu pr&#252;fen, wie umfangreich die eigenen Tutorialvorhaben sind. Die meisten Lizenzen sind kostenintensiv und lohnen sich nur, wenn man sie <TextGroup><PlainText>(aus-)</PlainText></TextGroup>nutzt. Dazu geh&#246;rt auch, dass man schaut, ob es genug Personen im Team gibt, die sich nicht nur daf&#252;r interessieren, sondern auch tats&#228;chlich die Zeit haben. Gerade zu Beginn dauert die Erstellung sehr lange.</Pgraph><Pgraph>Auf zwei Programme gehe ich im Folgenden genauer ein, weil wir sie nutzen. Hinweise und Hilfestellungen gibt es online im Wiki des Netzwerks &#8222;Tutorials in Bibliotheken&#8220; auch zu anderen Programmen <TextLink reference="9"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>Plattformen&#47;Programme: Powtoon</SubHeadline><Pgraph>Powtoon ist eine Plattform, auf der sich Animationen erstellen lassen. Sie ist cloudbasiert, so dass der Zugang &#252;ber einen Login funktioniert. Auf diese Weise kann von &#252;berall aus daran gearbeitet werden. &#8222;Powtoon&#8220; ist eine Zusammenf&#252;gung aus PowerPoint und Cartoon. Man nutzt hierbei vorbereitete Objekte, die sich in vielf&#228;ltiger Weise animieren und auf die eigenen Bed&#252;rfnisse hin variieren lassen, z.B. in Bewegung, Farbe, Schriftart, etc.</Pgraph><Pgraph>Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> zeigt ein Beispiel aus unserer Reihe &#8222;Bibliotheks-ABC&#8220;. Auf der linken Seite sieht man die einzelnen Abschnitte und das gro&#223;e Bild zeigt die &#8222;Folie&#8220;, an der gerade gearbeitet wird. Unten sehen Sie die Zeitleiste. Spricht man den Text ein, ist er auf der Zeitleiste verschiebbar. Das bedeutet, dass das Timing zwischen Animation und Sprachaufnahme nachtr&#228;glich noch ver&#228;ndert und besser aufeinander eingestellt werden kann. Das geht relativ intuitiv, auch wenn es sehr kleinteilig sein kann. </Pgraph><Pgraph>Nach der Erstellung kann das Video auf YouTube hochge<TextGroup><PlainText>l</PlainText></TextGroup>aden oder mit einer teureren Lizenz als mp4-Datei heruntergeladen werden. Letzteres bietet sich dann an, wenn es weiterbearbeitet oder auf andere Weise &#8211; z.B. &#252;ber einen eingebauten Player auf der Webseite &#8211; zur Verf&#252;gung gestellt werden soll.</Pgraph><Pgraph>Ein Wort zu den Lizenzmodellen: Es gibt unterschiedliche, was bedeutet, dass die Verwendung von Materialien auch gestaffelt ist. Pro und Pro plus ist nicht nur preislich ein Unterschied&#33; In der g&#252;nstigeren Version kann meist nur ein Teil der Graphiken und Animationen genutzt werden.</Pgraph><SubHeadline>Plattformen&#47;Programme: Camtasia</SubHeadline><Pgraph>Camtasia wird von Techsmith hergestellt. Hier muss eine Lizenz erworben werden, die die Nutzung des Programms auf einem Computer erm&#246;glicht. Cloudbasiertes, dezentrales Arbeiten ist hier nicht m&#246;glich. Camtasia ist eine Screencast-Software und arbeitet gut mit PowerPoint zusammen, so dass auch auf diese Weise Animationen entstehen k&#246;nnen. Diese sind dann aber nicht ganz so verspielt wie bei Powtoon. </Pgraph><Pgraph>Der Vorteil bei Camtasia ist, dass nicht nur Screencasts aufgenommen, sondern auch mp3- oder mp4-Dateien hineingeladen werden k&#246;nnen. Ton und Sound auf diese Weise einzuspielen, funktioniert hier auch besser. Bild- und Tonspur sind getrennt und lassen sich folglich separat bearbeiten. Diese Spuren lassen sich dort besser ab&#228;ndern als bei Powtoon, weil man St&#246;rger&#228;usche etc. herausschneiden und andere Aufnahmen einf&#252;gen kann. Man kann au&#223;erdem in mehreren Spuren Untertitel hinzuf&#252;gen. </Pgraph><Pgraph>Dies sind nur ein paar Beispiele, wie viele M&#246;glichkeiten Camtasia bietet. Die Kosten f&#252;r eine Lizenz sind recht hoch, aber man bekommt daf&#252;r eben auch sehr viel. Techsmith bietet dazu auch gute Tutorials <TextLink reference="10"></TextLink> an.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Wie finden Nutzende Tutorials&#63;">
      <MainHeadline>Wie finden Nutzende Tutorials&#63;</MainHeadline><Pgraph>Das Tutorial wurde nun im Schwei&#223;e des Angesichts erstellt. Und nun&#63; Wie finden Nutzende das Tutorial&#63; </Pgraph><Pgraph>Dies ist mit Absicht zweideutig formuliert. Hier soll es nun sowohl um Kan&#228;le als auch um Feedback gehen. W&#252;nschenswert ist nat&#252;rlich, dass die Videos gut gefunden und f&#252;r gut befunden werden.</Pgraph><Pgraph>Als wir unsere ersten Tutorials erstellt haben, haben wir sie zun&#228;chst alle auf unsere Website <TextLink reference="11"></TextLink> gestellt. Auf einer &#220;bersichtsseite konnten sich Nutzende die Titel anschauen. Da wir schnell dazu &#252;bergegangen sind, Versionen auch mit deutschen und englischen Untertiteln herzustellen, um f&#252;r mehr Barrierefreiheit und Internationalit&#228;t zu sorgen, mussten wir pro Video drei Versionen hochladen. Die Liste wurde daraufhin bald un&#252;bersichtlich.</Pgraph><Pgraph>Unsere L&#246;sung war, einen YouTube-Kanal <TextLink reference="12"></TextLink> einzurichten. Die Auslagerung in einen eigenen Kanal hat die folgenden Vorteile:</Pgraph><Pgraph>YouTube wird breit genutzt. Auch viele Bibliotheken sind dort vertreten und werden von ihren Nutzenden gut gefunden.</Pgraph><Pgraph>Die Darstellung ist &#252;bersichtlicher. Durch die Nutzung von Thumbnails sind die Videos auch visuell leichter zu erkennen. Au&#223;erdem muss pro Tutorial lediglich ein Video hochgeladen werden, da Untertitel im Player nach Wunsch dazugeschaltet werden k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Ein weiterer Grund betrifft die Streuung der Information. Einer unserer Kan&#228;le ist ein WordPress-Blog <TextLink reference="13"></TextLink>. Dort k&#246;nnen wir Videos einbetten. Wenn Interessierte darauf sto&#223;en, k&#246;nnen sie das Video direkt im Blog starten. Das spart mindestens einen Klick und macht die Nutzung komfortabler.</Pgraph><Pgraph>Gleichzeitig f&#252;hrt das zu einem weiteren Vorteil von <TextGroup><PlainText>YouTube</PlainText></TextGroup>. &#220;ber unsere Website erhalten wir nur eine Nutzungsstatistik dar&#252;ber, wie oft die Seite als solche angeschaut wurde, aber keine Information zu einzelnen Videos. &#220;ber YouTube Analytics erhalten wir eine &#220;bersicht dar&#252;ber, welches Video wie oft und bis zu welcher Stelle angeschaut wurde. Die statistische Analyse wird &#252;brigens auch dann vorgenommen, wenn das Video &#252;ber unseren Blog angeschaut wird.</Pgraph><Pgraph>Das hilft uns dabei, unsere Tutorials besser zu gestalten. Wenn wir wissen, dass ein gro&#223;er Teil der Nutzenden zu einem bestimmten Zeitpunkt das Video abbricht, k&#246;nnen wir schauen, was an diesem Punkt im Video zu sehen ist, und uns Alternativen &#252;berlegen. </Pgraph><Pgraph>Da wir bisher kein Feedback in Form von Kommentaren oder anderen Hinweisen bekommen haben, lassen lediglich diese Zahlen R&#252;ckschl&#252;sse zu. Aufw&#228;ndigere Ma&#223;nahmen &#8211; z.B. in Form der User-Experience-Forschung anhand von Think Aloud oder Testgruppen &#8211; sind zwar denkbar, k&#246;nnen wir aber aufgrund der Pandemie und der personellen Situation nicht durchf&#252;hren. Eine Einf&#252;hrung zu den einzelnen Methoden findet sich in &#8222;A Handbook of User Experience Research &#38; Design in Libraries&#8220; von Andy Priestner <TextLink reference="14"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Unser YouTube-Kanal kann zudem abonniert werden. Nutzende erhalten dann eine Nachricht, wenn wir ein neues Tutorial einstellen. Das geht &#252;ber die Website und den Blog leider nicht.</Pgraph><Pgraph>Entscheidet man sich f&#252;r die Einrichtung eines YouTube-Kanals und verlinkt die Videos auf der Website der eigenen Bibliothek dahin, empfiehlt es sich, die Nutzenden darauf hinzuweisen.</Pgraph><Pgraph>Intern gibt es bei uns nicht nur Bef&#252;rworter&#95;innen von YouTube. Also haben wir auch weiterhin die &#220;bersicht der Tutorials auf unserer Website. So ist die Option gegeben, YouTube zu meiden. Da wir zumindest sehen, wie oft die Seite besucht wird, ist diese Vorgehensweise zun&#228;chst ein Test, ob und wie oft diese Ausweichm&#246;glichkeit &#252;berhaupt genutzt wird.</Pgraph><Pgraph>Die Bewerbung erfolgt auf unterschiedlichen Wegen. Unsere Kan&#228;le verweisen aufeinander, so dass der Sprung vom Blog zu unserer Website, zu Facebook <TextLink reference="15"></TextLink> oder YouTube leicht m&#246;glich ist. </Pgraph><Pgraph>Um unsere Tutorials zu bewerben, streuen wir die Informationen dazu zudem m&#246;glichst breit. Das hei&#223;t konkret, dass wir Blogartikel verfassen, wenn wir ein neues Video online gestellt haben. Diese Information findet sich dann als Newsbeitrag auf der Homepage und als Beitrag in unserem Facebook-Kanal sowie auch im Instagram-Kanal der Universit&#228;t Hildesheim <TextLink reference="16"></TextLink>, an dem wir uns ebenfalls beteiligen.</Pgraph><Pgraph>Gleichzeitig ist unsere Homepage thematisch aufgebaut. Zu den meisten Kategorien haben wir eine FAQ zur Einf&#252;hrung. Dort verweisen wir ebenfalls auf thematisch passende Tutorials.</Pgraph><Pgraph>Ein Aspekt, der nicht vernachl&#228;ssigt werden darf, ist die interne Kommunikation. Sobald ein Video online ist, informieren wir unsere Kolleg&#95;innen &#252;ber unseren internen Chatkanal. Gerade diejenigen, die an Auskunftstheken arbeiten oder auf andere Weise Kontakt zu unseren Nutzenden haben, sind wichtige Multiplikator&#95;innen.</Pgraph><Pgraph>Meiner Einsch&#228;tzung nach ist die Bewerbung und Einbettung genauso wichtig wie die Erstellung von Tutorials. Trotz des eben geschilderten Aufwands ist immer noch nicht gesichert, dass die Videos tats&#228;chlich auch gefunden werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Tipps">
      <MainHeadline>Tipps</MainHeadline><Pgraph>Ehe nun mit der Erstellung von Tutorials gestartet wird, sind diese drei Tipps noch zu beachten. </Pgraph><Pgraph>Bevor das Tutorial ver&#246;ffentlicht wird, sollte es von einer weiteren Person kritisch angeschaut werden. Diese Person sollte in den Entstehungsprozess NICHT involviert sein und (m&#246;glichst) Fachkenntnis zum Thema besitzen. Manchmal ergeben Dinge nur im eigenen Kopf Sinn, hakt es an einigen Stellen, sind Informationen zu lang oder zu kurz eingeblendet, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Es gibt Fehler, die man selbst nicht mehr bemerkt, wenn man zu lange an etwas arbeitet. Das gilt f&#252;r Texte, aber auch f&#252;r Tutorials.</Pgraph><Pgraph>Der zweite Tipp ist in gewisser Weise der Gegensatz zum ersten: Die Gefahr bei der Erstellung von Videos ist, dass man sich in winzig kleinen Details verliert und ewig daran bastelt, dass bspw. eine Tonaufnahme genau richtig ist. Das verbrennt Stunden&#33; Mantra: Bibliothekar&#95;innen sind keine professionellen Ersteller&#95;innen von Videos. Daf&#252;r ist es aber erstaunlich, wie gut viele Tutorials sind.</Pgraph><Pgraph>Der dritte Tipp befindet sich im n&#228;chsten Abschnitt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Hilfe&#33;">
      <MainHeadline>Hilfe&#33;</MainHeadline><Pgraph>Wenn es nun niemanden gibt, der das Tutorial pr&#252;fen kann, oder es Fragen zur Software, zur Erstellung oder zur Bewerbung gibt: Da gibt es Abhilfe. Im M&#228;rz 2021 hat sich das Netzwerk &#8222;Tutorials in Bibliotheken&#8220; gegr&#252;ndet. Dazu geh&#246;ren Kolleg&#95;innen aus Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz aus ganz unterschiedlichen Bibliotheken: &#246;ffentliche, One-Person-Libraries, Schulbibliotheken, sowie kleine und gro&#223;e Universit&#228;tsbibliotheken. </Pgraph><Pgraph>Es werden regelm&#228;&#223;ige digitale Treffen zu unterschiedli<TextGroup><PlainText>c</PlainText></TextGroup>hen Themen veranstaltet. Sie umfassen den vollst&#228;ndigen Zyklus von Planung, Erstellung, Verbreitung und Evaluation von Tutorials. Konkret werden z.B. Konzepte, Didaktik, Programme&#47;Plattformen, technisches Zubeh&#246;r, Ver&#246;ffentlichung und Verbreitung besprochen. </Pgraph><Pgraph>Neben dem Wissenstransfer innerhalb der Community &#246;ffnet sich das Netzwerk auch nach au&#223;en und l&#228;dt z.B. YouTuber&#95;innen oder andere Fachexpert&#95;innen zu Vortr&#228;gen ein. Meistens finden die Live-Treffen am ersten Mittwoch im Monat statt.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r dringende Fragen und weiteren Austausch haben wir einen Discord-Kanal <TextLink reference="17"></TextLink> eingerichtet. Dort k&#246;nnen alle Fragen gestellt werden und es gibt Hilfe. Das gilt auch f&#252;r die kritische Pr&#252;fung von Videos.</Pgraph><Pgraph>Erkenntnisse und Materialien der Treffen werden in einem Wiki gesammelt, das frei zug&#228;nglich ist. Dazu nutzen wir Miraheze <TextLink reference="18"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Au&#223;erdem werden die Vortr&#228;ge der Treffen aufgezeichnet und im TIB-AV-Portal eingestellt <TextLink reference="19"></TextLink>. Auf diese Weise gehen sie nicht verloren und k&#246;nnen im Nachhinein angeschaut werden.</Pgraph><Pgraph>Die &#220;bersichtsseite zum Netzwerk befindet sich auf der Homepage der Kommission f&#252;r Informationskompetenz <TextLink reference="20"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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