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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000512</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0005129</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Erfahrungen mit digitalem Tandemunterricht in der &#196;rztlichen Zentralbibliothek</Title>
      <TitleTranslated language="en">Digital cooperative teaching at the Central Medical Library Hamburg (&#196;ZB)</TitleTranslated>
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          <Lastname>R&#252;mmele</Lastname>
          <LastnameHeading>R&#252;mmele</LastnameHeading>
          <Firstname>Sandra</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
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        <Address>&#196;rztliche Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistra&#223;e 52, 20246 Hamburg, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0)40 7410-58095<Affiliation>&#196;rztliche Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>s.ruemmele&#64;uke.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">digital teaching</Keyword>
      <Keyword language="en">cooperative teaching</Keyword>
      <Keyword language="en">information literacy</Keyword>
      <Keyword language="en">introductory course</Keyword>
      <Keyword language="en">library information transfer</Keyword>
      <Keyword language="en">academic teaching</Keyword>
      <Keyword language="de">digitale Lehre</Keyword>
      <Keyword language="de">Tandemunterricht</Keyword>
      <Keyword language="de">Informationskompetenz</Keyword>
      <Keyword language="de">Einf&#252;hrungskurse</Keyword>
      <Keyword language="de">bibliothekarische Informationsvermittlung</Keyword>
      <Keyword language="de">universit&#228;re Lehre</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Online-Jahrestagung der AGMB 2021</SectionHeading>
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    <DatePublished>20211220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>21</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Online-Jahrestagung der AGMB 2021</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>23</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Als Reaktion auf den ersten Lockdown und die darauffolgenden Einschr&#228;nkungen der Lehre vor Ort digitalisierte das Schulungsteam der &#196;rztlichen Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf die in das Curriculum der zahn- und allgemeinmedizinischen Studieng&#228;nge eingebundenen einf&#252;hrenden Kurse zum wissenschaftlichen Arbeiten. Parallel stattfindende Seminare wurden zu einer digitalen Live-Veranstaltung via Videokonferenz verschlankt, bei gleichbleibenden Lernzielen und Inhalten. Mehrere zeitgleich anwesende bibliothekarische und medizinische Fachkr&#228;fte boten eine angemessene und situationsbezogene Betreuung. Aktivierende Methoden und der Verweis auf <TextGroup><PlainText>Tutorials</PlainText></TextGroup> und weiterf&#252;hrende Materialien erg&#228;nzten das Angebot um Aspekte des Blended Learning. Die Veranstaltungen wurden von Lehrenden und Studierenden &#252;berwiegend positiv bewertet und eine Weiterf&#252;hrung des digitalen Formates &#252;ber die Pandemie hinaus gew&#252;nscht.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>As a reaction to the COVID-19 lockdown and following restrictions for classroom teaching the team of instructors at the &#196;ZB had to digitalize the introductory courses for academic research. The courses are integrated into the curricula of the departments of dentistry and general medicine.</Pgraph><Pgraph>While the learning objectives and the content remained unchanged, the faculty-to-student-ratio could be changed for the better by pulling courses together due to the online-format. A number of library and medical professionals were supporting the participants throughout every online session. Methods to activate learning, tutorials and additional materials added a dimension of blended learning to the sessions. </Pgraph><Pgraph>Both students and faculty members provided predominantly positive feedback about the course and its new format and expressed the desire for its continuation in the future.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Als im Fr&#252;hjahr 2020 klar wurde, dass in Universit&#228;ten und Bibliotheken aufgrund der Corona-Pandemie bis auf weiteres keine Beratungen oder Veranstaltungen vor Ort m&#246;glich sein w&#252;rden, ver&#246;ffentlichte das Schulungsteam der &#196;ZB auf der Homepage Tutorials und Informationsma<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>erialien f&#252;r das eigenst&#228;ndige mobile Lernen. Der bibliothekarische Auskunftsservice fand bald nicht nur telefonisch, sondern nach Terminabsprache auch als Videokonferenz statt. Aufgrund der hohen Nachfrage folgten im Mai 2020 dann Webinare zu den Themen Literaturver<TextGroup><PlainText>w</PlainText></TextGroup>altung und Recherche in Datenbanken. </Pgraph><Pgraph>Mit den dabei gesammelten Erfahrungen konnten im Wintersemester 2020&#47;21 die ins Curriculum der zahn- und allgemeinmedizinischen Studieng&#228;nge eingebundenen Kurse zum wissenschaftlichen Arbeiten als digitales Format entwickelt werden &#8211; ein spannender und herausfordernder Prozess mit positivem Ergebnis.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Bibliothekseinf&#252;hrungen vor COVID-19 und pandemiebedingter Ver&#228;nderung">
      <MainHeadline>Bibliothekseinf&#252;hrungen vor COVID-19 und pandemiebedingter Ver&#228;nderung</MainHeadline><Pgraph>Bereits seit der Einf&#252;hrung des IMED Modellstudiengangs 2012 werden f&#252;r die Ausbildung von &#196;rzt:innen von Anfang an die theoretischen Grundlagenf&#228;cher mit der klinischen Praxis vernetzt, mit dem Ziel, praktische und theoretische F&#228;higkeiten in der Ausbildung enger miteinander zu verbinden <TextLink reference="1"></TextLink>. F&#252;r die Bibliothek wirkte sich diese enge Anbindung ans Curriculum &#8211; vor allem in Hinblick auf die Vermittlung von Literaturkompetenz &#8211; sehr vorteilhaft aus <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Bei dem 2019 gestarteten, neuen iMED DENT Modellstudiengang f&#252;r das Studium der Zahnmedizin ist die Bibliothek noch enger mit dem Studienverlauf verkn&#252;pft als beim Studiengang Humanmedizin <TextLink reference="3"></TextLink>.  Hier ist die &#196;ZB im ersten, dritten und sechsten Semester mit Vorlesungen und Seminaren zur Anwendung von Recherche-, Zitations- und Pr&#228;sentationstechniken vertreten. Die Veranstaltungen werden in Kooperation mit dem medizinischen Lehrpersonal des Fachbereichs vorbereitet und gehalten.</Pgraph><Pgraph>Der Ablauf jeder Schulungsveranstaltung der &#196;ZB orientiert sich an einem teamintern mit einem Augenzwinkern als &#8222;Drehbuch&#8220; bezeichneten Plan, der zu verwendende Vermittlungstechniken, Zeitspannen und Wording festlegt. In der Vergangenheit wurden die Studierenden w&#228;hrend der Orientierungseinheit in der ersten Woche des Studiums in Gruppen &#225; 20 Personen durch die Bibliothek gef&#252;hrt und erhielten dort einen Bibliotheksausweis, eine Einf&#252;hrung in die Vor-Ort-Nutzung und eine Pr&#228;sentation der &#196;ZB-Homepage und des Bibliothekskatalogs (Dauer ca. 45 Min insg.). </Pgraph><Pgraph>Dieselben Gruppen erhielten nach ca. zwei Monaten eine vertiefende Veranstaltung zu Inhalten wie &#8222;Zug&#228;nge zu Datenbanken&#8220;, &#8222;thematische Suche&#8220;, &#8222;Literaturbeschaffung&#8220; und Tipps zur Literaturverwaltung im Frontalunterricht, angereichert durch aktivierende Methoden <TextLink reference="4"></TextLink>. Diese Seminare dauerten drei Zeitstunden und &#252;ber mehrere Tage hinweg waren bis zu f&#252;nf Bibliothekar:innen gleichzeitig im Einsatz. </Pgraph><Pgraph>Die Vorgaben der Corona-Verordnung verhinderten ein Fortf&#252;hren der bisherigen Informationsvermittlung vor Ort. Die Entscheidung, die Einf&#252;hrungskurse durch eine Form des Live-Streamings zu ersetzen, wurde gemeinsam von der Bibliotheksleitung und den Mitgliedern des Schulungsteams getroffen <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Methoden der digitalen Lehre">
      <MainHeadline>Methoden der digitalen Lehre</MainHeadline><Pgraph>Zwar konnten wir als Team auf jahrelange Erfahrung und Konzepte zur&#252;ckgreifen, mussten aber die Methodik &#252;berarbeiten. Alle Kurse wurden entsprechend den Empfehlungen f&#252;r die digitale Lehre mit aktivierenden Methoden wie anonymen Umfragen oder Einzel- und Gruppenarbeiten angereichert. Im verwendeten Videokon<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>erenztool &#8222;Webex&#8220; (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.webex.com&#47;de&#47;index.html">https:&#47;&#47;www.webex.com&#47;de&#47;index.html</Hyperlink>) k&#246;nnen Teilnehmende au&#223;erdem durch Smileys sogenannte &#8222;Reaktionen&#8220; senden. Diese M&#246;glichkeit eines direkten Feedbacks wurde von den Lehrenden gerne benutzt, um die Mitarbeit aufzulockern und den Lernerfolg der Studierenden abzufragen (vgl. <TextGroup><PlainText>Abbildung 1 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Wir haben dabei die Erfahrung gemacht, dass es sich auszahlt, die verschiedenen Features und M&#246;glichkeiten der Apps auszunutzen statt zu versuchen, ein analoges Format 1:1 abzubilden.</Pgraph><Pgraph>Der Kursablauf wurde im aktualisierten Drehbuch dokumentiert und in der ersten Veranstaltung unter realen Bedingungen getestet. Schon dabei mussten wir den Ablauf modifizieren, da sich zeigte, dass die Bearbeitung einer Aufgabe in der digitalen Lehre mehr Zeit erfordert als gemeinsam vor Ort. Dies zeigte sich insbesondere bei Gruppenarbeiten und der Nachbesprechung der bearbeiteten Aufgaben.  Bei den folgenden Veranstaltungen verzichteten wir auf &#220;bungsaufgaben und planten mehr Einzelarbeitszeit ein, statt alle Aufgaben in Gruppen bearbeiten zu lassen. </Pgraph><Pgraph>Die Lehrmethoden im finalen Drehbuch wechselten zwischen Vortrag, Demonstration, Abfrage und Einzel- oder Gruppenarbeit mit anschlie&#223;ender Feedbackrunde. </Pgraph><Pgraph>Zur sp&#228;teren Vertiefung der gelernten Inhalte wurden den Studierenden weiterf&#252;hrende Informationsmaterialien und alle verwendeten Unterlagen zur Verf&#252;gung gestellt. Dabei kamen Plattformen zum Einsatz, die der Fachbe<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>eich seit Jahren f&#252;r das &#8222;Blended Learning&#8220; verwende<TextGroup><PlainText>t: K</PlainText></TextGroup>onkret sind das eine UKE-eigene Plattform zur Studienorganisation, das Portal iMED Campus (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;imed-campus.uke.uni-hamburg.de&#47;startseite">https:&#47;&#47;imed-campus.uke.uni-hamburg.de&#47;startseite</Hyperlink>) und die verbreitete Lernplattform Moodle (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;moodle.org&#47;&#63;lang&#61;de">https:&#47;&#47;moodle.org&#47;&#63;lang&#61;de</Hyperlink>), um Materialien und Links zu teilen. </Pgraph><Pgraph>Parallel zur &#220;berarbeitung der Methoden erfolgte die Organisation des Kursablaufs. Auch hier brachte uns das digitale Format zum Umdenken und die Erfahrung, die wir in der berufsgruppen&#252;bergreifenden Zusammenarbeit im Mobile Office gesammelt haben, kam uns zugute.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="iMED: Mehrere &#196;ZB-Mitarbeiter:innen unterrichten gemeinsam">
      <MainHeadline>iMED: Mehrere &#196;ZB-Mitarbeiter:innen unterrichten gemeinsam</MainHeadline><Pgraph>F&#252;r die Studierenden im ersten Semester der Allgemeinmedizin b&#252;ndelten wir die bisher in mehreren R&#228;umen parallel stattfindenden Seminare zur Bibliothekseinf&#252;hrung zu t&#228;glich jeweils einer, zeitgleich stattfindenden, digitalen Veranstaltung. So konnten wir die Anzahl der Kurse von urspr&#252;nglich 19 auf sieben verschlanken und zugleich den Betreuungsschl&#252;ssel von 20:1 gew&#228;hrleisten.</Pgraph><Pgraph>Um der gr&#246;&#223;eren Anzahl der Teilnehmer:innen pro Kurs gerecht zu werden, war zur Unterst&#252;tzung der dozierenden Person w&#228;hrend des Webinars sowohl ein:e Moderator:in als auch ein Back-Up anwesend.  Dieses Back-Up fungierte w&#228;hrend des Seminars gelegentlich als Co-Dozierende:r, blieb aber vor allem f&#252;r den Fall eines technischen Ausfalls st&#228;ndig pr&#228;sent und konnte, wenn n&#246;tig, direkt dort einsteigen, wo Dozent:in oder Moderator:in unterbrochen wurden (vgl. Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Der Moderationsposten wurde durch zwei Fachangestellte f&#252;r Medien- und Informationsdienste (FaMIs) besetzt. Beide FaMIs studieren neben Ihrer T&#228;tigkeit an der &#196;ZB aktuell in Hannover den Studiengang &#8222;Informationsma<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>agement berufsbegleitend (BIB)&#8220; und konnten aus ihren eigenen Erfahrungen mit der Online-Lehre heraus agieren. Die Moderatorinnen koordinierten oder beantworteten die im Chat gestellten Fragen, brachten diese situationsgerecht f&#252;r alle Teilnehmer:innen in das Gespr&#228;ch ein und betreuten au&#223;erdem die Einteilung der Teilgruppen. Sie achteten gemeinsam mit der Gespr&#228;chsleitung auf die Zeit und kommunizierten Pausen bzw. die Bl&#246;cke des selbstst&#228;ndigen Arbeitens.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="iMED DENT: Expert:innen der Medizin und aus der Bibliothek">
      <MainHeadline>iMED DENT: Expert:innen der Medizin und aus der Bibliothek</MainHeadline><Pgraph>Die Studierenden in iMED DENT sollen in Ihrem Studienverlauf kontinuierlich ihre Kenntnisse der wissenschaftlichen Methoden entwickeln und erweitern. Auf dieselben Einf&#252;hrungskurse wie in der Allgemeinmedizin folgen daher weitere Seminare in h&#246;heren Semestern. Hier gab es keine Erfahrungswerte, auf die zur&#252;ckgegriffen werden konnte, weder was die inhaltliche Ausgestaltung noch die Organisation der Zusammenarbeit zwischen der Bibliothek und dem Fachbereich betraf. </Pgraph><Pgraph>Umso interessanter war auch die didaktische Ausarbeitung f&#252;r die Kurse dieses dritten Semesters und die Freude, als sich das fertige Konzept bew&#228;hrte, bei dem die Mitarbeiter:innen der &#196;ZB gemeinsam mit Dozierenden des Fachbereichs unterrichteten.</Pgraph><Pgraph>Wir planten dazu zwei 45-min&#252;tige Online-Vorlesungen zur Theorie und darauf folgend jeweils ein 1,5-st&#252;ndiges praktisch orientiertes Seminar zur PICO-Methode und dem PRISMA-Statement zur Dokumentation. Die Vorlesung wurde vom Schulungsteam der &#196;ZB vorbereitet und ein:e Bibliothekar:in hielt diese, stellvertretend f&#252;r das Team, via Webex f&#252;r alle Studierenden des Semesters gemeinsam. Die verwendete PowerPoint-Pr&#228;sentation stand den Studierenden danach f&#252;r das vertiefende Seminar zur Verf&#252;gung. F&#252;r die Seminare, bei denen jeweils sowohl eine bibliothekarische als auch eine medizinische Fachkraft anwesend waren, wurden vier Seminargruppen &#225; 20 Personen gebildet. </Pgraph><Pgraph>Die Zahnmediziner:innen stellten f&#252;r jedes Seminar jeweils eine Situationsbeschreibung aus der Praxis zur Verf&#252;gung und die Studierenden, wiederum aufgeteilt in Kleingruppen, erarbeiteten daraus eine recherchierbare Fragestellung. </Pgraph><Pgraph>Anschlie&#223;end f&#252;hrten sie die Recherche aus, dokumentierten und bewerteten die Ergebnisse und pr&#228;sentierten als Abschluss ihre &#220;berlegungen (vgl. Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Die anwesenden Expert:innen erg&#228;nzten oder korrigierten wenn n&#246;tig die Ausf&#252;hrungen der Seminarteilnehmer:innen. </Pgraph><Pgraph>Hier wurde aufgrund der geringeren Gruppengr&#246;&#223;e keine dritte Person f&#252;r die Moderation bestimmt, sondern die Mediziner:innen koordinierten die Gruppeneinteilung, w&#228;hrend die bibliothekarische Fachkraft sich auf die Vermittlung der Inhalte konzentrierte.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Positives Feedback an allen Bildschirmen">
      <MainHeadline>Positives Feedback an allen Bildschirmen</MainHeadline><Pgraph>Die Studierenden beider Studieng&#228;nge bewerteten die digitalen Veranstaltungen der &#196;ZB als sehr positiv. Mehrere Teilnehmer:innen &#228;u&#223;erten den Wunsch, Inhalte dieser Art auch zuk&#252;nftig online vermittelt zu bekommen. Die Teilnehmer:innen sprachen gut auf die verschiedenen Methoden und technischen Unterst&#252;tzungen  an und beteiligten sich durch Gespr&#228;chsbeitr&#228;ge und Reaktionen. Das hat uns sehr gefreut: Wer Lehre im Frontalunterricht und Online-Lehre vor vielen grauen Kacheln kennt, wei&#223;, wie viel eine aktive Beteiligung der Teilnehmer:innen in so einem Format wert sein kann.  Die Kolleg:innen aus der Lehre, die Bibliothekar:innen und FaMIs hatten ebenso Spa&#223; an diesen neuen Formaten und wir konnten gegenseitig von unseren sehr unterschiedlichen Vor- und Fachkenntnissen profitieren.  Die enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich wirkte sich positiv auf die Kommunikation untereinander und die Qualit&#228;t der Lehre aus.  </Pgraph><Pgraph>Ein gro&#223;er Benefit war die organisatorische Zusammenlegung der Kurse bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Betreuungsschl&#252;ssels und unter Ausnutzung der neu er&#246;ffneten technischen M&#246;glichkeiten. Wir konnten dadurch mit einem relativ kleinen Team alle Veranstaltungen abdecken und haben es damit teilweise sogar geschafft, den geforderten Betreuungsschl&#252;ssel zu &#252;bertreffen. Das h&#228;tte im analogen Format schon aufgrund der Raumsi<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>uation so nicht funktioniert. Ausreichend viele, technisch ad&#228;quat ausgestattete R&#228;ume zu finden stellte f&#252;r uns jedes Jahr eine H&#252;rde dar, die wir in diesem digitalen Semester dankbar umgehen konnten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Medizinische Fakult&#228;t Hamburg</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>Modellstudiengang iMED: Module im Pflichtbereich</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Medizinische Fakult&#228;t Hamburg. Modellstudiengang iMED: Module im Pflichtbereich. &#91;Stand: 16.09.2021&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.uke.de&#47;studium-lehre&#47;modellstudiengang-medizin-imed&#47;index.html</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.uke.de&#47;studium-lehre&#47;modellstudiengang-medizin-imed&#47;index.html</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Kintzel M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sunderbrink N</RefAuthor>
        <RefTitle>Die Vermittlung von Informationskompetenz in der &#196;rztlichen Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf</RefTitle>
        <RefYear>2014</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
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        <RefTotal>Kintzel M, Sunderbrink N. Die Vermittlung von Informationskompetenz in der &#196;rztlichen Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf. GMS Med Bibl Inf. 2014;14(1-2):Doc08. DOI: 10.3205&#47;mbi000305</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000305</RefLink>
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        <RefAuthor>Medizinische Fakult&#228;t Hamburg</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>Modellstudiengang Zahnmedizin iMED DENT: Module im Kerncurriculum</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Medizinische Fakult&#228;t Hamburg. Modellstudiengang Zahnmedizin iMED DENT: Module im Kerncurriculum. &#91;Stand: 10.08.2021&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.uke.de&#47;studium-lehre&#47;modellstudiengang-zahnmedizin-imed-dent&#47;index.html</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.uke.de&#47;studium-lehre&#47;modellstudiengang-zahnmedizin-imed-dent&#47;index.html</RefLink>
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        <RefTotal>D&#252;bbelde G. Aktivierende Methoden f&#252;r Seminare und &#220;bungen. Methodenkoffer. Justus-Liebig-Universit&#228;t Giessen; &#91;Stand: November 2017&#93;. Verf&#252;gbar unter: https:&#47;&#47;www.uni-giessen.de&#47;fbz&#47;zentren&#47;zfbk&#47;didaktik&#47;informationen&#47;downloads&#47;lehreinsteiger-1&#47;methodenkoffer-seminare</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;www.uni-giessen.de&#47;fbz&#47;zentren&#47;zfbk&#47;didaktik&#47;informationen&#47;downloads&#47;lehreinsteiger-1&#47;methodenkoffer-seminare</RefLink>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Aktivierende Methoden &#8211; ein Auszug der auf der AGMB-Tagung 2021 gehaltenen Pr&#228;sentation &#8222;Digitaler Tandemunterricht in der &#196;ZB&#8220;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Zusammenlegung der Veranstaltungen &#8211; ein Auszug der auf der AGMB Tagung 2021 gehaltenen Pr&#228;sentation &#8222;Digitaler Tandemunterricht in der &#196;ZB&#8220; </Mark1></Pgraph></Caption>
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