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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004953</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Die digitale Benutzung &#8211; Transformation von Schulungen hin zu Workspaces</Title>
      <TitleTranslated language="en">The digital user services &#8211; transformation from training courses to workspaces </TitleTranslated>
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        <Address>Technische Universit&#228;t Berlin, Universit&#228;tsbibliothek &#47; University Library, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin, Deutschland<Affiliation>Technische Universit&#228;t Berlin, Universit&#228;tsbibliothek, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>m.ganter&#64;tu-berlin.de</Email>
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        <Address>Technische Universit&#228;t Berlin, Universit&#228;tsbibliothek &#47; University Library, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin, Deutschland<Affiliation>Technische Universit&#228;t Berlin, Universit&#228;tsbibliothek, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>j.hickmann&#64;tu-berlin.de</Email>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">change</Keyword>
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      <Keyword language="en">library user services</Keyword>
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      <SectionHeading language="de">Ein Jahr COVID-19</SectionHeading>
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    <DatePublished>20210916</DatePublished></DatePublishedList>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>21</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Ein Jahr COVID-19 - Herausforderungen f&#252;r Medizinbibliotheken und Informationseinrichtungen</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>06</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Nach Schlie&#223;ung der Universit&#228;tsbibliothek der Technischen Universit&#228;t Berlin im M&#228;rz 2020 mussten schnell Wege gefunden werden, wie Bibliothek unter Pandemiebedingungen funktionieren kann. Covid-19 ver&#228;nderte nicht nur gewohnte Benutzungsservices, sondern auch die Bedeutung der digitalen Zug&#228;nglichkeit zu Angeboten. Sukzessiv wurden Schulungen ins Digitale transferiert, die Chatfunktion erweitert und digitale Lern- und Lehrmaterialien st&#228;rker in den Fokus ger&#252;ckt. Doch wie sieht die Onlinevariante des physischen Lernorts einer Bibliothek aus&#63; Wir berichten von unseren Erfahrungen und Herausforderungen in dieser Zeit und geben Einblick in unsere &#220;berlegungen zu einem hybriden Lernort, in dem Einzel- und Gruppenarbeit, Auskunft sowie sozialer und fachlicher Austausch vom physischen bis in den digitalen Raum m&#246;glich sind.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>After the University Library of the Technische Universit&#228;t Berlin was shut down in March 2020, the library quickly needed to figure out how to evolve under the conditions of a pandemic. Not only did Covid-19 change the library&#8217;s services its users are familiar to, but it also drastically changed the importance of their digital accessibility. Training courses were successfully transferred into their digital equivalent, chat functionalities were expanded and digital learning and teaching materials gained significance.</Pgraph><Pgraph>Consequently, it is crucial to reflect on what the online version of a library&#8217;s physical learning space may look like. In this article, we share our experiences and challenges during this time. We also provide insight into our thought process on a hybrid learning space that makes individual as well as group work, information services, and social and professional exchanges possible.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="1 Herausforderung der pandemiebedingten Bibliotheksschlie&#223;ung">
      <MainHeadline>1 Herausforderung der pandemiebedingten Bibliotheksschlie&#223;ung</MainHeadline><Pgraph>M&#228;rz 2020 &#8211; Die Berliner Bibliotheken werden geschlossen. Es sind nur noch knapp 2 Wochen bis zu den geplanten Infotagen zum Semesterstart. Was normalerweise ein etabliertes Vor-Ort-Konzept war, wurde schnellstm&#246;glich auf Online-Formate umgestellt. Zu jedem Semesterbeginn finden an der Universit&#228;tsbibliothek der Technischen Universit&#228;t Berlin (TU Berlin) Kurse zu den Grundlagen des Recherchierens, der Benutzung der Bibliothek und zu etablierten Tools wie Literaturverwaltungsprogrammen statt. An eine Nutzung der Lern- und Arbeitspl&#228;tze zu diesem Zeitpunkt ist nicht mehr zu denken, aber auch hier werden im Laufe der Monate Wege gefunden, die gewohnten Services entsprechend den Pandemieregelungen umzusetzen. </Pgraph><Pgraph>Eine Frage, die uns mit der Zeit immer st&#228;rker besch&#228;ftigen wird, ist, wie man den Bibliotheksort in all seinen Facetten digital und perspektivisch auch hybrid erlebbar machen kann. Wie k&#246;nnen z.B. neue Studierende den Campus und insbesondere die Universit&#228;tsbibliothek kennenlernen ohne je einen Fu&#223; aufs Gel&#228;nde oder ins Geb&#228;ude gesetzt zu haben&#63; Wie k&#246;nnen unsere Services digital ebenso gut funktionieren&#63;</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="2 Umstellung auf Online-Angebote in der Teaching Library">
      <MainHeadline>2 Umstellung auf Online-Angebote in der Teaching Library</MainHeadline><Pgraph>Es kam f&#252;r das Team der Teaching Library nicht infrage, die Infotage f&#252;r Studierende einfach abzusagen. Auch wenn im Sommersemester 2020 kein buntes Treiben in den Hallen der Bibliothek stattfinden w&#252;rde, so sollten die neuen Studierenden dennoch das R&#252;stzeug erhalten, an die Ressourcen und Informationen der Bibliothek zu kommen. Es mussten daher schnell die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden, sowohl die Transformation f&#252;r die Bibliotheksmitarbeiter&#42;innen m&#246;glich zu machen als auch die neuen Formate aus dem Homeoffice umsetzen zu k&#246;nnen. </Pgraph><SubHeadline>2.1 Voraussetzung der Transformation</SubHeadline><Pgraph>Bereits im Vorfeld gab es in der Teaching Library Erfahrungen mit asynchronen Vermittlungskonzepten wie <TextGroup><PlainText>E-T</PlainText></TextGroup>utorials oder spielerischen Ans&#228;tzen z.B. mittels Act<TextGroup><PlainText>i</PlainText></TextGroup>onbound. Beim Transfer der Kurskonzepte ins Digitale stand die technische sowie didaktische Umsetzung im Fokus.</Pgraph><Pgraph>Parallel zur technischen Ausstattung aller Bibliotheksmitarbeiter&#42;innen suchte die Technische Universit&#228;t Berlin nach geeigneten Videokonferenzsystemen um Lehre unter Einhaltung des Datenschutzes zu erm&#246;glichen. Ausgehend von Adobe Connect waren bei der Auswahl sowohl Open-Source-Software wie Jitsi und BigBlueButton als auch propriet&#228;re Software wie WebEx und Zoom im Gespr&#228;ch. Remote Arbeiten und Lehren stellte unsere Kolleg&#42;innen vor neue und bisher unbekannte Herausforderungen. Mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen und viel Mut zum Ausprobieren konnten die Infotage binnen k&#252;rzester Zeit online stattfinden. Geholfen hat das gemeinsame Kennenlernen von Tools und deren M&#246;glichkeiten. Und untereinander haben wir von den Erfahrungen der anderen Kolleg&#42;innen profitiert und gegenseitig voneinander gelernt. </Pgraph><Pgraph>Die Mitarbeiter&#42;innen der Teaching Library, die als integraler Bestandteil der Benutzungsabteilung nahezu alle dazugeh&#246;rigen Mitarbeiter&#42;innen in die Informationsver<TextGroup><PlainText>m</PlainText></TextGroup>ittlung einbindet, passten in kleineren thematisch zugeschnittenen Teams die vorhandenen Kursformate an die digitalen Gegebenheiten an. Zum gegenseitigen Austausch wurden Dokumentationen und Ablaufpl&#228;ne aktualisiert und alles wurde mehrfach im Vorfeld auf deren technische sowie didaktische Umsetzbarkeit getestet.</Pgraph><Pgraph>Um die Umstellung auf die neuen Online-Formate zu erleichtern, wurde die Betreuung der Kurse auf mehrere Schultern verteilt. Je Kurs werden zwei Dozent&#42;innen von einem &#8222;Konferenzraumtechniker&#8220; als Moderator&#42;in und einer Chatbetreuung unterst&#252;tzt. Diese Herangehensweise erm&#246;glicht den Mitarbeiter&#42;innen, sich an die gestiegenen technischen Anforderungen zu gew&#246;hnen und bei Ausf&#228;llen ein Backup zu haben. </Pgraph><SubHeadline>2.2 Wo stehen wir heute&#63;</SubHeadline><Pgraph>Mittlerweile haben wir die dritten digitalen Infotage durchgef&#252;hrt. Als Kursformate werden weiterhin Impulsvortr&#228;ge eingesetzt, die um verschiedene Umfrage- und Einbindungsmethoden der Zuschauer&#42;innen erweitert wurden. Seither haben wir weiter an den Kursinhalten gearbeitet, mit Kursl&#228;ngen experimentiert und auch die Auswirkungen der Platzierung der Onlineangebote zu verschiedenen Tageszeiten und Wochentagen (Montag bis Samstag) beobachtet. Neben dem Feedback der Teilnehmenden flie&#223;en auch die Teilnehmerzahlen in die interne Auswertung der Infotage ein. Weiterf&#252;hrende Angaben werden voraussichtlich demn&#228;chst im Jahresbericht 2020 der Universit&#228;tsbibliotheken der TU Berlin und Universit&#228;t der K&#252;nste ver&#246;ffentlicht. Wir stellen hierbei unter anderem fest, dass die Werbung f&#252;r diese digitalen Infotage wichtiger denn je ist. Wo vor Ort das Schlendern &#252;ber den Campus noch Zufallsbesucher&#42;innen anlockte, m&#252;ssen im Digitalen die Studierenden von diesen Angeboten geh&#246;rt haben oder zumindest wissen, wonach sie suchen. Die Integration in das Rahmenprogramm f&#252;r Neustudierende ist daher f&#252;r die Sichtbarkeit entscheidend.</Pgraph><SubHeadline>2.3 Was hat sich bew&#228;hrt&#63;</SubHeadline><Pgraph>Offenheit und Experimentierfreudigkeit der Mitarbeiter&#42;in<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>en der Teaching Library waren Grundsteine f&#252;r die neuen Schulungs- und Einf&#252;hrungsangebote. Die M&#246;glic<TextGroup><PlainText>h</PlainText></TextGroup>keit der Aufgabenteilung und somit die Vereinfa<TextGroup><PlainText>c</PlainText></TextGroup>hung der komplexen und ungewohnten T&#228;tigkeiten <TextGroup><PlainText>haben</PlainText></TextGroup> Raum geschaffen, die Transformation in einem angemessenen Tempo umzusetzen. Das gemeinsame Erarbeiten ebnete den Einstieg in die Onlineangebote. Wer sich aber nicht sofort traute, die Verantwortung f&#252;r die neuen Formate zu &#252;bernehmen, hatte die M&#246;glichkeit, erstmal hineinzuschnuppern und begleitend kennenzulernen.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r eine zielorientierte Vermittlung sind Interaktion und Feedback der Studierenden essentiell. W&#228;hrend diese von Dozierenden vor Ort auch nonverbal wahrgenommen werden k&#246;nnen, bedarf es in Online-Schulungen einer direkten Kommunikation und somit unterschiedlicher Hilfsmittel (z.B. Umfragen, Chats). Auch der gezielte Kameraeinsatz von Dozierenden und Teilnehmenden kann hierbei die digitale Schulungssituation unterst&#252;tzen. Zur Lockerung der Atmosph&#228;re und f&#252;r erste Gespr&#228;che hilft es allen Beteiligten, sich am Anfang eines Kurses einmal zu sehen. Um einem Gef&#252;hl der st&#228;ndigen Beobachtung entgegenzuwirken, ist eine klare Kommunikation der Dozierenden n&#246;tig, wann das Einschalten der Kameras erw&#252;nscht und wann das Ausschalten m&#246;glich ist. Zus&#228;tzlich wird hierdurch deutlich, wann der Schwerpunkt auf den Inhalten und wann auf der Interaktion liegt.</Pgraph><Pgraph>Die Bibliothek stellt seit kurzem auch Aufzeichnungen einmaliger Formate wie Coffee Lectures <TextLink reference="1"></TextLink> und selbstproduzierte Videos f&#252;r Dozierende der TU Berlin zur Unterst&#252;tzung der digitalen Lehre <TextLink reference="2"></TextLink> auf der Website und dem UB-eigenen YouTube-Kanal bereit. Auch Studierende k&#246;nnen von solchen oder anderen asynchronen Selbstlernangeboten profitieren. Nach dem Umstieg auf Online-Formate denkt die Teaching Library aktuell verst&#228;rkt &#252;ber die daf&#252;r notwendigen Vermittlungskonzepte sowie die dazugeh&#246;rigen m&#246;glichen Elemente wie z.B. einer Lernkontrolle nach.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="3 Lern- und Arbeitsraum unter Pandemiebedingungen">
      <MainHeadline>3 Lern- und Arbeitsraum unter Pandemiebedingungen</MainHeadline><Pgraph>Bevor &#252;berhaupt &#252;ber die Transformation des Lern- und Arbeitsraums nachgedacht werden konnte, bestimmten im ersten halben Jahr die politischen Verordnungen zur Pandemiebek&#228;mpfung den Arbeitsalltag der Bibliotheksmitarbeiter&#42;innen. Die sich st&#228;ndig &#228;ndernden Rahmenbedingungen erforderten eine kontinuierliche Optimierung der Arbeitsabl&#228;ufe und wurde im Mitarbeiter&#42;innenkreis als anstrengend und belastend empfunden. Dabei spielen fehlende Routinen eine gro&#223;e Rolle, die Ruhepausen zur Erholung oder Generierung neuer Ideen erm&#246;glichen. Trotz der schwierigen Situation waren jedoch die Zusammenarbeit und der Austausch in der Benutzungsabteilung immer offen, kreativ und von gro&#223;em Engagement im Mitarbeiter&#42;innenkreis gepr&#228;gt.</Pgraph><SubHeadline>3.1 Wo stehen wir heute&#63;</SubHeadline><Pgraph>Nach &#252;ber einem Jahr Pandemie haben Leitungsebene und Mitarbeiter&#42;innen vielseitige Erfahrungen gesammelt und verschiedene &#214;ffnungsszenarien ausprobiert. Dadurch hat sich die Situation im Mitarbeiter&#42;innenkreis langsam wieder entspannt und der Raum f&#252;r neue Ideen w&#228;chst. Da dezentrales Studieren und Arbeiten vermutlich in Teilen auch nach der Pandemie bleiben wird, ver&#228;ndert sich die Nutzung des physischen Lern- und Arbeitsraums. Mit den Erfahrungen aus der Pandemie m&#246;chte die Benutzungsabteilung einen digitalen Lern- und Arbeitsrau<TextGroup><PlainText>m und</PlainText></TextGroup> perspektivisch hybride Workspaces entwickeln, die f&#252;r die ver&#228;nderten Rahmenbedingungen optimiert sind. </Pgraph><Pgraph>Unter hybriden Workspaces wird die Verschmelzung von physischen und digitalen Lern- und Arbeitsr&#228;umen samt den dazugeh&#246;rigen Benutzungsservices verstanden. Diese sollen physisches und digitales Lernen und Arbeiten verzahnen und sowohl vor Ort in der Universit&#228;tsbibliothek als auch an anderen Orten der Welt m&#246;glich machen. Im Gegensatz zu den Schulungen gestaltet sich die Transformation hin zu hybriden Workspaces an der Universit&#228;tsbibliothek der TU Berlin schwieriger. Ohne Vorerfahrungen aus bereits existierenden digitalen Lern- und Arbeitssze<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>arien ist dies Neuland. Es handelt sich daher um ein gro&#223;es Projekt, das personelle Kapazit&#228;ten bindet und erst entwickelt werden muss. Daf&#252;r sind die Erfahrungen aus der Pandemie zum Lernen und Arbeiten im Homeof<TextGroup><PlainText>f</PlainText></TextGroup>ice aus Mitarbeiter&#42;innen- und Nutzer&#42;innenperspektive ma&#223;gebend. Diese sollten unbedingt in die Umsetzung funktionierender Workspaces einbezogen werden.</Pgraph><SubHeadline>3.2 Was hat sich bew&#228;hrt&#63;</SubHeadline><Pgraph>Betrachtet man den Ist-Zustand, so lassen sich drei wesentliche Angebote abgrenzen, die sich bew&#228;hrt haben. Dabei handelt es sich um den Chat, die Sitzplatzbuchung sowie den Scanauftrag.</Pgraph><Pgraph>Der Chat als Auskunftsmittel existierte neben anderen Kan&#228;len wie der Lesesaal-, der E-Mail- als auch der telefonischen Auskunft bereits vor der Pandemie. Da im ersten Lockdown keine Lesesaal- sowie telefonischen Auskunftsgespr&#228;che m&#246;glich waren, avancierte der Chat zum zentralen Auskunftselement. Der gro&#223;e Vorteil liegt in der niedrigschwelligen Kommunikationssituation, die Dialoge in Echtzeit erm&#246;glicht. Dadurch sind physische oder telefonische Auskunftsgespr&#228;che in Teilen kompensierbar. Um den Nutzer&#42;innen eine m&#246;glichst intuitive und einfache Kommunikation anzubieten, wurde der Chat personell st&#228;rker besetzt und zeitlich ausgeweitet. Servicezeiten vor dem ersten Lockdown waren 9:00 bis 16:00 Uhr. Diese wurden mit der Schlie&#223;ung der Bibliothek auf 9:00 bis 18:00 Uhr ausgeweitet. Vor dem Lockdown war der Chat mit eine&#42;r Mitarbeiter&#42;in besetzt, im Lockdown wurde auf drei bis vier Mitarbeiter&#42;innen ausgeweitet. Um das personell bew&#228;ltigen zu k&#246;nnen, wurden zus&#228;tzlich studentische Servicehilfskr&#228;fte eingesetzt. Seit Sp&#228;tsommer 2021 ist der Chat kontinuierlich mit einem&#42;r Mitarbeiter&#42;in sowie einer Servicehilfskraft besetzt. Die Erfahrungen des letzten Jahres zeigen, dass die Ausweitung die richtige Entscheidung war. Einen dar&#252;berhinausgehenden Mehrwert f&#252;r die Nutzer&#42;innen k&#246;nnte eine Videoauskunft bieten. Dadurch w&#252;rde sich die digitale Kommunikationssituation noch st&#228;rker der pers&#246;nlichen Lesesaalauskunft ann&#228;hern.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Sitzplatzbuchung im physischen Lern- und Arbeitsraum wurde angedockt ans Online-Bibliothekssystem ein internes Tool entwickelt, das die Reservierung der Arbeitspl&#228;tze in elektronischer Form erm&#246;glicht. Anhand des Buchungstools k&#246;nnen festgelegte Kontingente an Sitzpl&#228;tzen in verschiedenen Arbeitsbereichen der Universit&#228;tsbibliothek (Zentralbibliothek sowie Bereichs- und Fachbibliotheken) reserviert und genutzt werden. Neben der Reservierung ist im Bibliotheksgeb&#228;ude ein Ein- und Ausloggen mit dem pers&#246;nlichen Bibliotheksausweis n&#246;tig. Dadurch kann nachvollzogen werden, wie viele Pl&#228;tze zu welchen Zeiten wirklich genutzt wurden. Mit dem Ausloggen werden die Arbeitspl&#228;tze wieder freigegeben und stehen anderen Nutzer&#42;innen zur Verf&#252;gung. Ein weiteres zentrales Element des Tools ist die Datenspeicherung, die an der vom Land Berlin vorgegebenen Kontaktnachverfolgung orientiert ist. Bei Bedarf k&#246;nnen alle relevanten Daten innerhalb des entsprechenden Zeitraums aus dem System gezogen und an die entsprechenden Stellen weitergegeben werden. Au&#223;erdem werden unn&#246;tige Wege sowie lange Arbeitsplatzsuchen im Bibliotheksgeb&#228;ude vermieden. Getestet wurden sowohl verschiedene Zeitfenster innerhalb eines Tags als auch die Beschr&#228;nkung der Reservierungsanzahl, um mehr Nutzer&#42;innen das Arbeiten in der Bibliothek zu erm&#246;glichen. Ein Desiderat ist die zeitnahe Freigabe reservierter, aber ungenutzter Pl&#228;tze. Daf&#252;r wurden eine &#220;berbuchung <TextGroup><PlainText>sowie</PlainText></TextGroup> das Sperren der Nutzer&#42;innen bei mehrfacher Nichtnutzung in Erw&#228;gung gezogen.</Pgraph><Pgraph>Die Scanauftr&#228;ge erm&#246;glichten trotz Schlie&#223;ung der Universit&#228;tsbibliothek die digitale Nutzung von Medien. Sie sind dadurch ein zentraler Service f&#252;r die Nutzer&#42;inne<TextGroup><PlainText>n. V</PlainText></TextGroup>or dem ersten Lockdown wurden im Durchschnitt <TextGroup><PlainText>70 S</PlainText></TextGroup>canauftr&#228;ge pro Monat gesetzeskonform angefertigt. Mit dem ersten Lockdown im M&#228;rz 2020 stieg die Zahl auf ca. 260 Scanauftr&#228;ge pro Monat. Das hohe Anfrageaufkommen hat sich seitdem konstant gehalten und ein R&#252;ckgang zeichnet sich aktuell nicht ab. Das dritte Semester Online-Lehre zeigt deutlich die Relevanz der digitalen Zug&#228;nglichkeit.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="4 &#220;berlegungen zu hybriden Workspaces">
      <MainHeadline>4 &#220;berlegungen zu hybriden Workspaces</MainHeadline><Pgraph>Der noch ausstehende Schritt ist die Transformation des physischen Lern- und Arbeitsraums hin zu hybriden Workspaces. Die Aufgaben und Ziele, die ein solcher Raum erf&#252;llen soll, sind eng an die strategische Ausrichtung der Universit&#228;t nach der Pandemie gekn&#252;pft. Dabei stellt sich die Frage, in welchem Rahmen und an welchen Orten universit&#228;res Lernen und Arbeiten stattfindet oder stattfinden wird. Wird Online-Lehre das zentrale Element bleiben und Pr&#228;senzlehre r&#252;ckt st&#228;rker in den Hintergrund&#63; Oder bleiben die Rahmenbedingungen analog zum Zustand vor der Pandemie bestehen&#63; Wichtig bei allen &#220;berlegungen der Benutzungsabteilung zu perspektivischen Szenarien, Aufgaben und Zielen sind die Mitarbeiter&#42;innen und die Nutzer&#42;innen.</Pgraph><SubHeadline>4.1 Voraussetzungen f&#252;r hybride Workspaces</SubHeadline><Pgraph>Ziel ist die Schaffung von flexiblen, attraktiven und pandemiesicheren Workspaces. Das ist nur m&#246;glich, wenn man den physischen Lern- und Arbeitsraum mit seinen Services ins Digitale ausweitet. Um das passgenau f&#252;r die Nutzer&#42;innen umzusetzen, ist es erforderlich, die <TextGroup><PlainText>jeweiligen</PlainText></TextGroup> Aufgaben und unterschiedlichen Lebensrealit&#228;ten zu ermitteln. Das kann in Form von User-Experience-Methoden erfolgen. Es bieten sich z.B. User Journey Mappings, Love &#38; Breakup Letters oder Graffiti Walls an. Besonders das User Journey Mapping, in dem die Nutzer&#42;innen einen hybriden Workspace entwickeln und im Detail beschreiben, bietet einen Mehrwert <TextLink reference="3"></TextLink>. Da es sich um Methoden im physischen Raum handelt, m&#252;ssen diese ins Digitale verlegt werden. Au&#223;erdem m&#252;ssen daf&#252;r Nutzer&#42;innen gewonnen werden, die Lust haben, die Weiterentwicklung des Lern- und Arbeitsraums akti<TextGroup><PlainText>v m</PlainText></TextGroup>itzugestalten.</Pgraph><Pgraph>Im Folgenden werden erste &#220;berlegungen zu den Voraussetzungen f&#252;r hybride Workspaces vorgestellt. Es sollten R&#228;ume f&#252;r konzentriertes Arbeiten, f&#252;r Gruppenarbeit, Prototyping als auch soziale Aktivit&#228;ten angeboten werden. Wichtig w&#228;re &#252;berdies die Anwesenheit von Fachpersonal zu festgelegten Servicezeiten. Um eine bibliotheks&#228;hnliche Atmosph&#228;re zu schaffen, die von vielen Nutzer&#42;innen f&#252;r eigenes konzentriertes Arbeit gesch&#228;tzt wird, k&#246;nnte der physische Raum gestreamt und im digitalen Pendant in Echtzeit abgebildet werden. Perspektivisch gedacht k&#246;nnten zus&#228;tzlich Virtual-Reality-L&#246;sungen eine Rolle spielen. Daneben sollten hybride Workspaces Chat- und Videoaustausch, die Einbindung von Text-, <TextGroup><PlainText>Audio-</PlainText></TextGroup> und Videodateien sowie kollaborative Arbeitsin<TextGroup><PlainText>stru</PlainText></TextGroup>mente wie ein Whiteboard enthalten. Wichtig ist au&#223;erdem, dass die R&#228;ume intuitiv, einfach, barrierearm, nachhaltig und niedrigschwellig nutzbar sind.</Pgraph><Pgraph>Da es schwierig ist, den physischen Raum direkt in allen seinen Facetten ins Digitale zu &#252;bertragen, spielen sowohl Aspekte wie Offenheit, fr&#252;hzeitiges Austesten von Funktionalit&#228;ten als auch eine positive Fehlerkultur eine wichtige Rolle. Fehler sollten als Chance zum Neudenken und Weiterentwickeln begriffen werden. Bei der Transformation des physischen Lern- und Arbeitsraums ins Digitale werden zuerst die Funktionalit&#228;ten umgesetzt, die f&#252;r die Nutzer&#42;innen besonders wichtig sind. Darauf aufbauend k&#246;nnen dann weitere Funktionalit&#228;ten eingebunden oder Services optimiert und weiterentwickelt werden.</Pgraph><SubHeadline>4.2 Tools</SubHeadline><Pgraph>Im Folgenden werden beispielhaft drei Tools betrachtet, mit denen hybride Workspaces aufgebaut werden k&#246;nnen. Es handelt sich dabei um eine Auswahl, die bereits f&#252;r &#228;hnliche Projekte genutzt wird. Die Tools sind Matrix, Discord und Zoom. Sie sind responsiv gestaltet und somit f&#252;r die Nutzung auf mobilen Endger&#228;ten optimiert.</Pgraph><Pgraph>Matrix ist ein offener, dezentraler Dienst f&#252;r Echtzeitkommunikation in Form von Chat, Audio- und Videotelefonie zwischen zwei oder mehr Personen. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen Text-, Audio- und Videodateien eingebunden und ein gemeinsames Whiteboard genutzt werden. Verschiedene Arbeitsbereiche sind in Form von Communities im Digitalen abbildbar. Da Matrix einen eigenen Server ben&#246;tigt, ist der Zugang nur f&#252;r Hochschulangeh&#246;rige sowie Angeh&#246;rige anderer Hochschulen m&#246;glich, die einen eigenen Matrixserver betreiben. Damit w&#228;ren externe Nutzer&#42;innen im Digitalen ausgeschlossen. Von Vorteil ist, dass Matrix an immer mehr Hochschulen genutzt und aktiv weiterentwickelt wird. Ein Best-Practice-Beispiel ist das Schreibzentrum der TU Dresden <TextLink reference="4"></TextLink>, das im ersten Lockdown im M&#228;rz 2020 die Lern- und Schreibberatung sowie die Lern- und Schreibgruppen &#252;ber Matrix ins Digitale verlagert hat.</Pgraph><Pgraph>Discord ist ein kommerzielles Tool f&#252;r Echtzeitkommunikation in Form von Chat, Audio- und Videotelefonie zwischen zwei oder mehr Personen. Analog zu Matrix k&#246;nnen verschiedene Dateiformate eingebunden werden. Arbeits- oder Themenbereiche sind in Form von Kan&#228;len im Digitalen abbildbar. Aktuell ist Discord kostenfrei nutzbar. Nachteil ist, dass im Vorfeld der Datenschutz gepr&#252;ft werden muss und dass keine langfristige Verl&#228;sslichkeit in Bezug auf die Weiterentwicklung von Funktionalit&#228;ten sowie Kostentransparenz vorhanden ist. Ein Best-Practice-Beispiel ist die Anwendung des DACH Bibliothekswesens <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Zoom ist ein Videokonferenzsystem f&#252;r Echtzeitkommu<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>ikation in Form von Chat, Audio- und Videotelefonie zwischen zwei oder mehr Personen. Analog zu Matrix k&#246;nnen Text-, Audio- und Videodateien eingebunden und ein gemeinsames Whiteboard genutzt werden. Weitere praktische Funktionalit&#228;ten sind das Handheben und die Videoaufzeichnung. Schwieriger gestaltet sich die Abbildung verschiedener Arbeitsbereiche. Diese k&#246;nnen nur &#252;ber Breakoutsessions eingebunden werden. Daf&#252;r ist eine durchg&#228;ngige Betreuung des digitalen Raums n&#246;tig, wodurch Personalkapazit&#228;ten festgebunden werden. Ein Best-Practice-Beispiel ist der Lesesaal der Mathematischen Fachbibliothek der TU Berlin, der im ersten Lockdown im Juni 2020 &#252;ber Zoom ins Digitale verlagert wurde. Da die digitale Betreuung in Zoom viele Personalkapazit&#228;ten bindet, wurde der digitale Lesesaal mit der physischen &#214;ffnung der Arbeitspl&#228;tze tempor&#228;r deaktiviert. Er kann im Fall eines weiteren Lockdowns jedoch jederzeit wieder in Betrieb genommen werden.</Pgraph><SubHeadline>4.3 Herausforderungen und Chancen</SubHeadline><Pgraph>Wirft man einen Blick auf die Herausforderungen, die sich im Kontext des Hybriden stellen, so sticht besonders die soziale Komponente ins Auge. Im physischen Raum kommt der menschlichen Interaktion eine zentrale Rolle zu. Aspekte wie Leistungsvergleiche zwischen Lernenden, nonverbale und verbale Kommunikation, soziale Gruppenbildungen sowie r&#228;umliche Abtrennung von Studium und Privatem fehlen. Die Generierung von Arbeitsatmosph&#228;re analog zum physischen Lern- und Arbeitsraum gestaltet sich schwierig. Das Streaming des physischen Raums birgt mit Blick auf den Datenschutz Herausforderungen. Es kann zwar das &#8222;Bibliotheksfeeling&#8220; teilweise vermitteln, ist aber auf keinen Fall ein ad&#228;quater Ersatz f&#252;r die Anwesenheit in der Bibliothek. Eine Virtual-Reality-L&#246;sung k&#246;nnte hier helfen, einen digitalen Raum zu schaffen, der dem physischen &#228;hnelt. Das daf&#252;r notwendige technische Equipment sowie eine entsprechende Infrastruktur ist jedoch momentan weder bei den Bibliotheksnutzer&#42;innen noch an den Hochschulen fl&#228;chendeckend vorhanden. Daneben existieren im Mitarbeiter&#42;innenkreis noch wenig Erfahrungen, wie mit mutwilligen St&#246;rungen oder Bel&#228;stigungen im Digitalen umgegangen werden soll. Das k&#246;nnte in hybriden Workspaces sowohl den Missbrauch f&#252;r rechtswidrige Zwecke als auch Beleidigungen und St&#246;raktionen betreffen. </Pgraph><Pgraph>Als Chance bietet sich an, Videotools weiter auszubauen und umzuwidmen, die im Zuge der Pandemie ausgetestet wurden und gut funktionieren. Au&#223;erdem erm&#246;glichen hybride Workspaces die kollaborative Zusammenarbeit an verschiedenen Orten der Welt. Z.B. k&#246;nnten Studierende der TU Berlin in der Universit&#228;tsbibliothek mit Studierenden an der Sorbonne in Paris gemeinsam an Projekten arbeiten. Die Verankerung von hybriden Workspaces im Hochschulkontext erm&#246;glicht die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachbereichen der TU Berlin. In diesem Rahmen k&#246;nnten Reallabore u.a. zu Virtual Reality ins Leben gerufen werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="5 Fazit">
      <MainHeadline>5 Fazit</MainHeadline><Pgraph>Egal ob bequem von zu Hause, mobil unterwegs oder in der Bibliothek, das ausgebaute Angebot an digitalen Schulungen, E-Tutorials und zuk&#252;nftig noch weiteren Selbstlernangeboten wird auch nach der Pandemie weiter von Relevanz sein.</Pgraph><Pgraph>Und auch der Weiterentwicklung des physischen Lern- und Arbeitsraums hin zu hybriden Workspaces kommt eine zentrale Bedeutung zu. Einerseits liegt der Fokus auf der Ausweitung ins Digitale. Andererseits sollen physischer und digitaler Raum verzahnt und unter dem &#220;berbegriff des hybriden Workspace kollaborativ und ortsunabh&#228;ngig nutzbar sein. Bei der Weiterentwicklung stehen die Mitarbeiter&#42;innen und Nutzer&#42;innen sowie deren individuelle Aufgaben und Lebensrealit&#228;ten im Zentrum. Es soll gemeinsam an hybriden Workspaces gearbeitet werden, die intuitiv nutzbar und einfach zug&#228;nglich sind. Dabei spielt Agilit&#228;t, Offenheit und fr&#252;hzeitiges Austesten von Prototypen eine wichtige Rolle. Ein essentieller Mehrwert liegt in der St&#228;rkung des gemeinsamen Austauschs von Nutzer&#42;innen und Mitarbeiter&#42;innen. Daraus kann eine lebendige Community erwachsen, die kontinuierlich zu Aufgaben und W&#252;nschen in Kontakt steht.</Pgraph><Pgraph>Dabei sollten aktuelle Trends wie Virtual Reality, Augme<TextGroup><PlainText>n</PlainText></TextGroup>ted Reality und k&#252;nstliche Intelligenz im Blick behalten werden. Mit Virtual Reality k&#246;nnte eine Erlebniswelt geschaffen werden, an die ein Rundumservice zur Unterst&#252;tzung von Studium, Lehre und Forschung angedockt ist. K&#252;nstliche Intelligenz kann im Rahmen von Machine Learning eine Entlastung der Mitarbeiter&#42;innen bei der automatisierten Verarbeitung von Anfragen erm&#246;glichen. Um das zu realisieren, sollten die Trends kontinuierlich beobachtet und auf Umsetzungsszenarien untersucht werden. Inwieweit hybride Workspaces zum Lern- und Arbeitsraum von morgen avancieren, wird die Praxis zeigen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Autorenschaft</SubHeadline><Pgraph>Beide Autorinnen haben zu gleichen Teilen zu diesem Aufsatz beigetragen und sind daher beide korrespondenzf&#252;hrend. Die Reihenfolge der Autorinnen erfolgte alphabetisch.</Pgraph><Pgraph>ORCIDs</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Martha Ganter: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;orcid.org&#47;0000-0002-4089-0832">0000-0002-4089-0832</Hyperlink> </ListItem><ListItem level="1">Johanna Hickmann: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;orcid.org&#47;0000-0002-7535-8344">0000-0002-7535-8344</Hyperlink> </ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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