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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000482</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004827</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Offene Wissenschaft (Open Science) &#8211; ein &#220;berblick</Title>
      <TitleTranslated language="en">Open science &#8211; an overview</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Schmitz</LastnameHeading>
          <Firstname>Jasmin</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften, Gleueler Stra&#223;e 60, 50931 K&#246;ln, Deutschland<Affiliation>ZB MED &#8211; Informationszentrum Lebenswissenschaften, K&#246;ln</Affiliation></Address>
        <Email>schmitz&#64;zbmed.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">open science</Keyword>
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      <Keyword language="en">FAIR principles</Keyword>
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      <Keyword language="en">electronic lab notebooks</Keyword>
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      <Keyword language="de">Offene Wissenschaft</Keyword>
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      <Keyword language="de">FAIR-Prinzipien</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungsdaten</Keyword>
      <Keyword language="de">Citizen Science</Keyword>
      <Keyword language="de">Elektronische Laborb&#252;cher</Keyword>
      <Keyword language="de">Forschungssoftware</Keyword>
      <Keyword language="de">Peer Review</Keyword>
      <Keyword language="de">Open Educational Resources</Keyword>
      <Keyword language="de">Studienregistrierung</Keyword>
      <Keyword language="de">Open Innovation</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Online-Jahrestagung der AGMB 2020</SectionHeading>
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    <DatePublished>20201222</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Online-Jahrestagung der AGMB 2020</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>25</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>&#8222;Open Science&#8220; bedeutet die komplette &#214;ffnung des Forschungskreislaufs. Der Beitrag stellt &#252;berblicksartig die einzelnen Elemente vor und zeigt auf, was jeweils die Herausforderungen bzw.  Diskussionspunkte sind, die mit einer &#214;ffnung verbunden sind.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Open science means opening up the research cycle completely. The article gives an overview on the single stages and delineates the challenges and issues that are related to the opening up of each stage.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Der Begriff &#8222;Open Science&#8220; ist derzeit sowohl in der Wissenschaftskommunikation als auch im Bibliotheksbereich omnipr&#228;sent. Doch was ist damit konkret gemeint&#63; Der Beitrag will &#252;berblicksartig beleuchten, was Open Science im Einzelnen bedeutet und welche Herausforderungen damit jeweils verbunden sind. Auf eine ausf&#252;hrliche Diskussion der einzelnen Aspekte wird verzichtet. Es geht vornehmlich darum, eine Gesamtschau zu geben, was hierunter alles gefasst werden kann.</Pgraph><Pgraph>Die deutschsprachige Open Science AG der Open Knowledge Foundation (OKF) verwendet auf ihrer Website die Helmholtz Open Science Definition, die wie folgt lautet <TextLink reference="1"></TextLink>: </Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>&#8222;Der Begriff Open Science (Offene Wissenschaft) b&#252;ndelt Strategien und Verfahren, die darauf abzielen, die Chancen der Digitalisierung konsequent zu nutzen, um alle Bestandteile des wissenschaftlichen Prozesses &#252;ber das Internet offen zug&#228;nglich, nachvollziehbar und nachnutzbar zu machen. Damit sollen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft neue M&#246;glichkeiten im Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen er&#246;ffnet werden.&#8220;</Mark2></Indentation></Pgraph><Pgraph>Hervorgehoben werden sollen insbesondere zwei Aspekte: erstens, dass mit der &#214;ffnung der komplette Forschungskreislauf gemeint ist und zweitens, dass neben der Wissenschaft auch Gesellschaft und Wirtschaft von dieser &#214;ffnung profitieren, wenn Forschungsergebnisse frei und offen zug&#228;nglich sind.</Pgraph><Pgraph>Was diese komplette &#214;ffnung im Einzelnen bedeutet, l&#228;sst sich am besten anhand des Forschungskreislaufs erl&#228;utern (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>, innen). Der Forschungskreislauf beginnt mit der Ideenfindung und initialen Literaturrecherchen. Im n&#228;chsten Schritt erfolgt die Planung des Forschungsvorhabens. Anschlie&#223;end beginnt die eigentliche Forschungsarbeit mit der Datenerzeugung und -analyse, die zu neuen Erkenntnissen f&#252;hren. Vor der Publikation der Ergebnisse steht die Qualit&#228;tssicherung, in der Regel mittels eines Peer-Review-Verfahrens. Mit der Publikation werden die Ergebnisse kommuniziert und stehen somit der Forschung so zu Verf&#252;gung, dass darauf aufgebaut werden kann.</Pgraph><Pgraph>Die einzelnen Stationen des Forschungskreislaufs sollen nun genauer betrachtet werden. Dabei soll erl&#228;utert werden, welche Ans&#228;tze es gibt, die &#214;ffnung jeweils zu gestalten und welche Herausforderungen damit verkn&#252;pft sind (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>, au&#223;en).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ideenfindung und offene Antragsstellung">
      <MainHeadline>Ideenfindung und offene Antragsstellung</MainHeadline><Pgraph>Am Anfang des Forschungskreislaufs steht die Ideenfin<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>ung zu einem Forschungsvorhaben, welche nicht selten in einen Forschungsantrag m&#252;ndet, um entsprechende Forschungsgelder einzuwerben. Im Sinne von Open Science findet diese Ideenfindung bzw. Antragsste<TextGroup><PlainText>ll</PlainText></TextGroup>ung ebenfalls (teilweise) &#246;ffentlich statt, d.h. entsprechende Antr&#228;ge werden zug&#228;nglich gemacht (im Idealfal<TextGroup><PlainText>l a</PlainText></TextGroup>uch die Begutachtungsergebnisse), um Transpare<TextGroup><PlainText>nz zu</PlainText></TextGroup> schaffen. Obwohl dieser Punkt eher seltener <TextGroup><PlainText>diskutiert</PlainText></TextGroup> wird, geh&#246;rt er zu einer konsequenten Umsetzun<TextGroup><PlainText>g de</PlainText></TextGroup>r Open-Science-Prinzipien dazu. Auf Plattforme<TextGroup><PlainText>n w</PlainText></TextGroup>ie <TextGroup><PlainText>Figshare</PlainText></TextGroup> (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;figshare.com&#47;">https:&#47;&#47;figshare.com&#47;</Hyperlink>) oder ZENODO (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;zenodo.org&#47;">https:&#47;&#47;zenodo.org&#47;</Hyperlink>) finden sich unter dem Suchwort &#8222;Grant Proposal&#8220; vereinzelt Bespiele. Die Plattform &#8222;Open Grants&#8220; bietet eine entsprechende Publikationsinfrastruktur an (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.ogrants.org&#47;">https:&#47;&#47;www.ogrants.org&#47;</Hyperlink>). Auch auf Projektweb<TextGroup><PlainText>sei</PlainText></TextGroup>ten oder Repositorien (beispielsweise im Kontext der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur &#8211; NFDI <TextLink reference="2"></TextLink>) sowie vereinzelt auch auf Seiten von Forschungsf&#246;rderern (z.B. <Hyperlink href="https:&#47;&#47;wellcome.org&#47;grant-funding&#47;open-research-fund-project-proposals-submitted-wellcome">https:&#47;&#47;wellcome.org&#47;grant-funding&#47;open-research-fund-project-proposals-submitted-wellcome</Hyperlink>) finden sich ebenfalls entsprechende Dokumente. Aktuell fehlt es allerdings an verbindlichen Policies und breiter angelegten Infrastrukturen, so dass sich die Ver&#246;ffentlichung von Forschungsantr&#228;gen bislang noch nicht breit durchgesetzt hat.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Forschungsplanung mit Registrierung von Studien">
      <MainHeadline>Forschungsplanung mit Registrierung von Studien</MainHeadline><Pgraph>Sp&#228;testens mit der Bewilligung beginnt die Umsetzung des Forschungsvorhabens. Um Hypothesenbildung und Datensammlung einerseits sowie deren Auswertung andererseits voneinander zu entkoppeln, wird die Vorabre<TextGroup><PlainText>g</PlainText></TextGroup>istrierung von Studien (Preregistration) bzw. Vorabei<TextGroup><PlainText>nr</PlainText></TextGroup>eichung (Registered Reports) bei einer wissenschaftlichen Zeitschrift &#8211; auch mit Begutachtung der Methodik &#8211; vorgeschlagen <TextLink reference="3"></TextLink>. Hiermit wird unter anderem sichergestellt, dass Hypothesen im Nachhinein nicht angepasst werden. Forschung wird damit transparenter und glaubw&#252;rdiger. Zus&#228;tzlich dient dieses Vorgehen der Dokumentation des Forschungsvorhabens und verhindert Doppelarbeit. Das Verfahren erinnert an das Vorgehen in der Medizin bei klinischen Trials, wird aber an die Bedarfe der anderen Disziplinen angepasst. Gr&#246;&#223;ter Unterschied mit Blick auf die &#8222;Registered Reports&#8220; ist dabei die Begutachtung der Methodik vor der Durchf&#252;hrung der Experimente, was gleichzeitig mit der Herausforderung verbunden ist, dass Zeitschriften sich auf ein solches Verfahren einlassen und auch bereit sind, m&#246;gliche negative Ergebnisse zu ber&#252;cksichtigen und zu publizieren. In einer Initiative des Centers for Open Science haben bereits &#252;ber 250 Zeitschriften ihr Interesse bekundet, Vorabeinreichungen zu unterst&#252;tzen <TextLink reference="4"></TextLink>. Dar&#252;ber hinaus stellt das Center auch eine Plattform zur Registrierung sowie Musterdokumente bereit: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;osf.io&#47;registries">https:&#47;&#47;osf.io&#47;registries</Hyperlink>. Die Plattform AsPredicted (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.aspredicted.org&#47;">https:&#47;&#47;www.aspredicted.org&#47;</Hyperlink>) stellt ebenfalls Infrastruktur bereit, um Studien vorab zu registrieren.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Erzeugung von Daten und (offene) digitale Dokumentation der Arbeitsschritte">
      <MainHeadline>Erzeugung von Daten und (offene) digitale Dokumentation der Arbeitsschritte</MainHeadline><Pgraph>Bei der Erzeugung von Daten sowie der Dokumentation der Arbeitsschritte wird zunehmend der Einsatz von <TextGroup><PlainText>sogenannten</PlainText></TextGroup> elektronischen Laborb&#252;chern &#252;berlegt, einer digitalen Variante des klassischen papiergebundenen Laborbuchs. Neben der M&#246;glichkeit des Ausnutzens der Vorteile einer digitalen Umgebung wie Zeitstempel, Verlinkung, Anbindung an andere Anwendungen im Forschungsdatenmanagement oder zu Analysetools, <TextGroup><PlainText>Such-</PlainText></TextGroup> und Filterfunktionen, Funktionalit&#228;ten zum gemeinsamen Arbeiten sowie Wiederverwendung von Vorlagen etc. bieten elektronische Laborb&#252;cher insbesondere einen gewissen Schutz vor Datenverlust, z.B. durch unleserliche Handschrift oder Verlust des Papierhandbuchs. Grunds&#228;tzlich unterscheidet man zwischen Anwendungen, die lokal installiert und solchen, die &#252;ber eine Internetplattform genutzt werden <TextLink reference="5"></TextLink>. Verfolgt man den Open-Science-Ansatz konsequent, bedeutet dies schlussendlich auch die &#214;ffnung des Elektronischen Laborbuchs im Sinne eines Open Lab Notebooks, insbesondere, um Forschung zu beschleunigen und die Zusammenarbeit zu f&#246;rdern sowie alle Ergebnisse, positiv wie negativ, offen zu legen <TextLink reference="6"></TextLink>. Die gr&#246;&#223;te Herausforderung d&#252;rfte aber zun&#228;chst der Umstieg auf eine digitale Variante sowie die Auswahl einer geeigneten Software und Integration in das Forschungsdatenmanagement sein, weshalb die &#214;ffnung bislang noch wenig diskutiert wird und auch hier Policies etc. fehlen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Datenanalyse und offene Forschungssoftware">
      <MainHeadline>Datenanalyse und offene Forschungssoftware</MainHeadline><Pgraph>Gerade in den Lebenswissenschaften kommt zur Analyse von Daten h&#228;ufig selbstgeschriebene Software zum Einsatz. Diese Software ist somit ein eigenst&#228;ndiges Arbeitsergebnis wissenschaftlicher Forschung, die auch essentiell f&#252;r ein Verst&#228;ndnis der Ergebnisse ist. Im Sinne von Open Science sollte diese auch zur Nachnutzung (und ggf. zur Weiterentwicklung) zur Verf&#252;gung gestellt werden, mindestens aber, um die damit generierten Ergebnisse nachvollziehbar und &#252;berpr&#252;fbar zu machen <TextLink reference="7"></TextLink>. Aufgrund der Tatsache, dass es sich dabei um ein eigenst&#228;ndiges &#8211; publikationsw&#252;rdiges &#8211; Arbeitsergebnis handelt, gelten f&#252;r die Erstellung von Software ebenfalls die Prinzipien der guten wissenschaftlichen Praxis. Daneben stellen sich bei der Publikation von Forschungssoftware auch urheber-, patent- und haftungsrechtliche Fragen, insbesondere wenn die Software als Service angeboten oder kommerziell nachgenutzt werden soll <TextLink reference="8"></TextLink>. Urheberrechtliche Fragen sind insbesondere auch dann relevant, wenn Software kollaborativ erstellt wird, was in der Open-Source-Community &#252;blich ist. Diese Fragen werden unter anderem in der Schwerpunktinitiative &#8222;Digitale Informati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>n&#8220; der Allianz der Deutschen Wissenschaftsorganisati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nen im Handlungsfeld &#8222;Digitale Werkzeuge &#8211; Software und Dienste&#8220; adressiert <TextLink reference="9"></TextLink>. Mit der Anerkennung von Forschungssoftware als ein Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit m&#252;ssen auch Zitierregeln entwickelt werden. Eine Arbeitsgruppe in Force11 (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.force11.org&#47;">https:&#47;&#47;www.force11.org&#47;</Hyperlink>) <TextGroup><PlainText>hat hierzu</PlainText></TextGroup> die Software Citation Principles <TextLink reference="10"></TextLink> entwickel<TextGroup><PlainText>t. H</PlainText></TextGroup>iermit werden zudem Anreize geschaffen, Software zu publizieren, weil zitierf&#228;hige Publikationen sowie Zit<TextGroup><PlainText>ationen</PlainText></TextGroup> beim wissenschaftlichen Reputationsaufbau ein<TextGroup><PlainText>e z</PlainText></TextGroup>entrale Rolle spielen. Mit der Zunahme der datenge<TextGroup><PlainText>triebe</PlainText></TextGroup>nen Wissenschaft werden dar&#252;ber hinaus auch Da<TextGroup><PlainText>ten- </PlainText></TextGroup>sowie Programmierkompetenzen immer wichtig<TextGroup><PlainText>er. I</PlainText></TextGroup>nitiativen wie Data und Software Carpentries schaffen hier Community-basierte Ausbildungsangebote (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;carpentries.org&#47;">https:&#47;&#47;carpentries.org&#47;</Hyperlink>).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zug&#228;nglichmachung von Forschungsdaten unter FAIR-Prinzipien">
      <MainHeadline>Zug&#228;nglichmachung von Forschungsdaten unter FAIR-Prinzipien</MainHeadline><Pgraph>Im Sinne von Open Science sollten Forschungsdaten weitestgehend zur Nachnutzung zur Verf&#252;gung gestellt werden. In diesem Zusammenhang wird die Anwendung der FAIR-Prinzipien diskutiert, d.h. Forschungsdaten sollen &#8222;findable&#8220; (auffindbar), &#8222;accessible&#8220; (zug&#228;nglich), &#8222;interoperable&#8220; (interoperabel) und &#8222;reusable&#8220; (nachnutzbar) sein, um eine optimale Nutzung zu gew&#228;hrleisten. Diese Prinzipien sehen hierbei aber nicht zwingend eine freie Verf&#252;gbarkeit vor, was insbesondere mit Blick auf Gesundheitsdaten nicht immer ohne weiteres zu realisieren ist. Hier hat sich die Forderung &#8220;As open as possible, as <TextGroup><PlainText>closed</PlainText></TextGroup> as necessary&#8221; durchgesetzt <TextLink reference="11"></TextLink>. Aufgrund der Diversit&#228;t von Forschungsdaten hinsichtlich Beschaffenheit, Gr&#246;&#223;e, aber auch notwendiger Metadaten zur sinnvollen Beschreibung dieser, nicht nur &#252;ber Disziplinengrenzen hinweg &#8211; auch innerhalb einer Disziplin k&#246;nnen Forschungsdaten sehr divers sein &#8211; stellt die jeweilige Umsetzung der FAIR-Prinzipien eine gro&#223;e Herausforderung dar. Daneben stellt sich immer auch die Frage nach der Publikationsw&#252;rdigkeit und somit der Selektion von Daten f&#252;r die Publikation, aber auch diverse rechtliche Fragen (z.B. Urheberschutz f&#252;r Forschungsdaten, datenschutzrechtliche Aspekte z.B. bei Patientendaten). Diverse Initiativen besch&#228;ftigen sich mit der Umsetzung der FAIR-Prinzipien, hierzu geh&#246;ren unter anderem die GO FAIR-Initiative (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.go-fair.org&#47;">https:&#47;&#47;www.go-fair.org&#47;</Hyperlink>) und FAIRsharing (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;fairsharing.org&#47;">https:&#47;&#47;fairsharing.org&#47;</Hyperlink>). Als eine der Hauptherausfor<TextGroup><PlainText>de</PlainText></TextGroup>rungen f&#252;r die Bereitstellung und Nachnutzung <TextGroup><PlainText>von FAIRen</PlainText></TextGroup> Forschungsdaten wurde die Notwendigkeit einer disziplinenspezifischen Infrastruktur erkannt. In Deutschland wird hierzu eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) aufgebaut (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.nfdi.de&#47;">https:&#47;&#47;www.nfdi.de&#47;</Hyperlink>). Initiativen wie Re3data (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.re3data.org&#47;">https:&#47;&#47;www.re3data.org&#47;</Hyperlink>) erleichtern zudem das Auffinden von Forschungsdatenre<TextGroup><PlainText>p</PlainText></TextGroup>ositorien entweder zur Recherche nach bereits vorhandenen Forschungsdaten oder zur Publikation eigener Daten. Die Publikation von Daten als Ergebnis wissenschaftlicher Forschung auch mit Blick auf den Reputati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nsaufbau gewinnt zunehmend an Anerkennung: Forschungsdaten werden als zitierf&#228;hig angesehen und es k&#246;nnen Persistente Identifikatoren (wie z.B. DOIs &#252;ber DataCite: <Hyperlink href="https:&#47;&#47;datacite.org&#47;">https:&#47;&#47;datacite.org&#47;</Hyperlink>) hierf&#252;r vergeben werden. Zudem wird daran gearbeitet, Zitationszahlen und sonstige Nutzungen (z.B. in Social-Media-Diensten) auch f&#252;r Forschungsdaten zu erfassen <TextLink reference="12"></TextLink>. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Qualit&#228;tssicherung: Von Peer Review zu Open Peer Review">
      <MainHeadline>Qualit&#228;tssicherung: Von Peer Review zu Open Peer Review</MainHeadline><Pgraph>Die &#214;ffnung des Begutachtungsprozesses wird bereits seit l&#228;ngerer Zeit diskutiert, insbesondere auch weil damit die Hoffnung verbunden ist, die zahlreichen Schw&#228;chen der g&#228;ngigen Peer-Review-Verfahren aufzufangen (z.B. Voreingenommenheit von Begutachtenden, wenig hilfr<TextGroup><PlainText>eic</PlainText></TextGroup>he Gutachten). Zu beachten ist allerdings hierbei, dass der Begriff &#8222;Open Peer Review&#8220; lediglich ein Sammelbegriff f&#252;r unterschiedliche Abstufungen der &#214;ffnung ist. Folgende M&#246;glichkeiten werden genannt:  </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Offenlegung der Identit&#228;ten sowohl der Begutachtenden als auch der Begutachteten &#8211; und somit eine Abkehr vom &#8222;blind peer review&#8220;,</ListItem><ListItem level="1">Ver&#246;ffentlichung der Gutachten zus&#228;tzlich zum Artikel,</ListItem><ListItem level="1">Kommentierungsm&#246;glichkeiten mit Einbeziehung der &#214;ffentlichkeit in den Begutachtungsprozess,</ListItem><ListItem level="1">offene Diskussion zwischen Autorinnen und Autoren und Gutachterinnen und Gutachtern,</ListItem><ListItem level="1">Ver&#246;ffentlichung von Preprints vor dem Begutachtungsprozess,</ListItem><ListItem level="1">Er&#246;ffnung von Kommentierungsm&#246;glichkeiten f&#252;r die finale Version eines Artikels,</ListItem><ListItem level="1">Entkopplung des Peer-Review-Verfahrens von der Zeitschrift unter Einbeziehung eines Dienstleisters, der die Begutachtung organisiert <TextLink reference="13"></TextLink>.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Ob und f&#252;r welche Art der &#214;ffnung sich Herausgebende einer Zeitschrift schlussendlich entscheiden, orientiert sich an den Gepflogenheiten einer Disziplin, verbunden mit der jeweiligen Bereitschaft zur &#214;ffnung. Zudem sind die einzelnen Modelle auch wieder mit neuen Herausforderungen verbunden: So kann eine Ver&#246;ffentlichung mit den Namen der Begutachtenden das Einwerben von Gutachten erschweren. Das Einrichten einer Kommentierungsfunktion birgt auch die Gefahr f&#252;r unqualifizierte Kommentare. Neben erfolgreichen Implementierungsbei<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>pielen wie z.B. bei der Open-Access-Plattform F1000 (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;f1000research.com&#47;">https:&#47;&#47;f1000research.com&#47;</Hyperlink>) gibt es auch weniger erfolgreiche Versuche, &#214;ffnungen im Peer-Review-Prozess zu implementieren. Bekanntestes Beispiel ist hier die Zeitschrift Nature <TextLink reference="14"></TextLink>; diese startete allerdings einige Jahre sp&#228;ter einen neuen Versuch, welcher vorsieht, dass Gutachten sowie die Kommentare und Antworten von Autorinnen und Autoren ver&#246;ffentlicht werden, sofern Autorinnen und Autoren dem zustimmen. Eine Ver&#246;ffentlichung der Namen der Begutachtenden ist ebenfalls m&#246;glich, falls diese das ausdr&#252;cklich w&#252;nschen <TextLink reference="15"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Insgesamt sind die Gestaltungsm&#246;glichkeiten und deren Vor- und Nachteile weitestgehend bekannt, es fehlt aber noch an Analysen, wie sich konkrete &#214;ffnungsszenarien tats&#228;chlich auswirken <TextLink reference="16"></TextLink>. Daneben gibt es aber auch Initiativen aus der Wissenschaft, die daf&#252;r pl&#228;dieren, dass Gutachterinnen und Gutachter ihre Berichte namentlich unterzeichnen. Mit der Zustimmung zum sogenannten &#8222;Open peer review oath&#8220; verpflichten sich Begutachtende zudem, auch beim Peer Review die Grunds&#228;tze der guten wissenschaftlichen Praxis zu beachten, Kritik konstruktiv zu &#228;u&#223;ern und gleichzeitig auch als Botschafterinnen und Botschafter f&#252;r Open Science aufzutreten <TextLink reference="17"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Open Access: Weitestgehend etabliert">
      <MainHeadline>Open Access: Weitestgehend etabliert</MainHeadline><Pgraph>Open Access als ein Publikationsweg &#8211; m&#246;glichst einhergehend mit der Einr&#228;umung von diversen Nutzungsrechten f&#252;r Lesende sowie unter Wahrung der Rechte von Autorinnen und Autoren &#8211; ist aus der wissenschaftlichen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Wenngleich die Zahlen je nach Datenbasis und Art der Erhebung variieren, l&#228;sst sich eine Steigerung des Open-Access-Anteils beobachten. F&#252;r Publikationen aus Deutschland sieht der Open-Access-Monitor (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;open-access-monitor.de">http:&#47;&#47;open-access-monitor.de</Hyperlink>) mit Stand November 2020 mittlerweile einen Anteil von 51&#37;. Die Frage &#8222;Open Access: ja&#47;nein&#63;&#8220; wird &#252;ber die Disziplinen hinweg zwar immer noch unterschiedlich beantwortet, mittlerweile verlagert sich die Diskussion aber zunehmend hin zu Detailfragen bei der Umsetzung, also Vor- und Nachteile von Open-Access-Gesch&#228;ftsmodellen, Realisierung von Open Access auch f&#252;r andere Publikati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nstypen wie z.B. Monographien, Erkennen von unseri&#246;sen Angeboten (Stichwort &#8222;Predatory Publishing&#8220;) oder Integration von Open Access in die Erwerbungsprozesse einer Bibliothek.</Pgraph><Pgraph>Mit der raschen Zunahme der Covid-19-Forschung ab Fr&#252;hjahr 2020 gewinnen zudem Preprints, also frei zug&#228;ngliche Vorabver&#246;ffentlichungen von Manuskripten noch bevor sie den Peer-Review-Prozess durchlaufen haben, auch in der Medizin zunehmend an Bedeutung <TextLink reference="18"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Zudem wird im Rahmen der Initiative i4OA (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;i4oa.org&#47;">https:&#47;&#47;i4oa.org&#47;</Hyperlink>) die freie und maschinenlesbare Zug&#228;nglichmachung von Abstracts auch f&#252;r Publikationen, die hinter einer Bezahlschranke liegen, diskutiert, um zumindest diese unter anderem f&#252;r Text- und Data Mining-Anwendungen nutzen zu k&#246;nnen und dar&#252;ber neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu generieren.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Offene Zitationsdaten, Open Educational Resources, Open Innovation und Citizen Science">
      <MainHeadline>Offene Zitationsdaten, Open Educational Resources, Open Innovation und Citizen Science</MainHeadline><Pgraph>W&#228;hrend mit der Publikation der Forschungskreislauf geschlossen ist bzw. die Ergebnisse so zur Verf&#252;gung stehen, dass weitere Forschung darauf aufbauen kann, werden im Zusammenhang mit Open Science weitere Themen diskutiert, die entweder &#252;bergeordnet sind, oder einen Bezug zum Forschungskreislauf haben.</Pgraph><SubHeadline>Offene Zitationsdaten </SubHeadline><Pgraph>Die Publikation in wissenschaftlichen Zeitschriften mit Begutachtung dient in vielen Disziplinen dem Reputati<TextGroup><PlainText>o</PlainText></TextGroup>nsaufbau eines Forschenden. Des Weiteren spielen Zitationen &#8211; als Stellvertreter daf&#252;r, dass auf den Erkenntnissen in einer Publikation in irgendeiner Form aufgebaut wurde bzw. dass diese Ber&#252;cksichtigung fanden &#8211; beim Reputationsaufbau eine wichtige Rolle. Zitationsdaten, mit deren Hilfe sich ermitteln l&#228;sst, wie h&#228;ufig eine Publikation zitiert wurde, und die die Grundlage f&#252;r weitere Indikatoren bieten (z.B. Journal Impact Factor, h-Index) waren lange Zeit ausschlie&#223;lich in propriet&#228;ren H&#228;nden (Web of Science von Clarivate Analytics, Scopus von Elsevier) oder von ausbauf&#228;higer Qualit&#228;t (Google Scholar) <TextLink reference="19"></TextLink>. Initiativen wie Initiative for Open Citations (I4OC (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;i4oc.org&#47;">https:&#47;&#47;i4oc.org&#47;</Hyperlink>)) setzen sich daf&#252;r ein, dass Referenzen in Publikationen frei verf&#252;gbar gemacht werden, um darauf aufsetzend dann frei zug&#228;ngliche Zitationsdatenbanken oder -Analysetools zu entwickeln. Die Referenzen sollen hierzu in das entsprechende Metadatenfeld bei CrossRef (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.crossref.org&#47;">https:&#47;&#47;www.crossref.org&#47;</Hyperlink>) eingetragen werden. Hauptherausforderung bei der Zug&#228;nglichmachung von Zitationsdaten ist, dass m&#246;glichst viele wissenschaftliche Verlage die Referenzen in guter Qualit&#228;t einspielen. Eine Anwendung, die auf diesen Zitationsdaten aufsetzt, ist die Datenbank Dimensions (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.dimensions.ai&#47;">https:&#47;&#47;www.dimensions.ai&#47;</Hyperlink>), die in einer Basisversion frei verf&#252;gbar ist. </Pgraph><SubHeadline>Open Educational Resources (OER)</SubHeadline><Pgraph>Wissenschaftliche Publikationen (aber nicht nur diese) spielen f&#252;r die Lehre eine wichtige Rolle. Mit einer freien Zug&#228;nglichkeit werden die Nachnutzungsm&#246;glichkeiten verbessert. Open Educational Resources meint die &#220;bertragung von Open-Access- bzw. Open-Science-Prinzipien auf Lehrmaterialien, die allerdings nicht auf wissenschaftliche Publikationen oder sonstige Materialien in der Hochschullehre begrenzt sein m&#252;ssen. Insgesamt werden also alle Formen der Lehre mitgedacht, was die in Betracht zu ziehenden Lehrmaterialien sehr divers macht. Gemeint sein k&#246;nnen z.B. Info- oder Arbeitsbl&#228;tter, Lehrb&#252;cher oder ganze Video-Kurse. Was die Zug&#228;nglichmachung angeht, geben die 5R-Prinzipien den Rahmen vor. Diese stehen f&#252;r <TextLink reference="20"></TextLink>:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Behalten von Nutzungsrechten (retain),</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">umfassende Nachnutzungsm&#246;glichkeiten (reuse),</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">die M&#246;glichkeit, Ver&#228;nderungen an den Materialien vornehmen zu k&#246;nnen (einschlie&#223;lich &#220;bersetzungen anfertigen zu d&#252;rfen) (revise),</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">M&#246;glichkeit, verschiedene Inhalte miteinander zu kombinieren (remix),</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5.">Weiterverbreitung von Inhalten, unabh&#228;ngig davon, ob man sie selbst erstellt hat, &#252;berarbeitet oder Inhalte kombiniert hat (redistribute).</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Neben der Diversit&#228;t der Materialien sind die Herausforderungen u.a. Infrastruktur und Auffindbarkeit, da diese bislang eher verstreut im Internet liegen, Entwicklungen von Mechanismen der Qualit&#228;tssicherung und insbesondere Rechtsfragen mit Blick auf die Nachnutzung der Materialien. Die vom deutschen Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung gef&#246;rderte Informationsstelle OER (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;open-educational-resources.de&#47;">https:&#47;&#47;open-educational-resources.de&#47;</Hyperlink>) stellt umfassende Informationen zu unterschiedlichen Aspekten bereit.</Pgraph><SubHeadline>Open Innovation </SubHeadline><Pgraph>Mit diesem Schlagwort ist die &#214;ffnung des Entwicklungsprozesses gemeint bzw. die Steigerung des Potenzials durch Einbeziehung der &#214;ffentlichkeit. Unternehmen oder andere  Einrichtungen ver&#246;ffentlichen dazu spezifische Probleme &#252;ber Online-Plattformen (wie z.B. Innocentive (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;innocentive.wazoku.com&#47;">https:&#47;&#47;innocentive.wazoku.com&#47;</Hyperlink>)) und loben f&#252;r die L&#246;sung Preise aus. Herausforderungen d&#252;rften hier insbesondere die Kl&#228;rung der Frage sein, wem das geistige Eigentum an den Probleml&#246;sungen tats&#228;chlich geh&#246;rt. Im Vergleich zu Open Science, welches die komplette &#214;ffnung des Forschungskreislaufs vorsieht, ist hier eine komplette &#214;ffnung aller Unterlagen eher nicht erkennbar, da die Nutzungsrechte am entwickelten Know-How dem Unternehmen und nicht der &#214;ffentlichkeit zur Verf&#252;gung gestellt werden <TextLink reference="21"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Citizen Science </SubHeadline><Pgraph>Im Rahmen der B&#252;rgerwissenschaften soll die breite <TextGroup><PlainText>&#214;ffentlichkeit</PlainText></TextGroup> am Forschungsprozess beteiligt werden. W&#228;hrend das Thema seit einigen Jahren im Zusammenhang von Open Science diskutiert wird, handelt es sich streng genommen lediglich um die Formalisierung von Aktivit&#228;ten, die es immer schon gegeben hat. Zu nennen sind hier die Arbeit in Geschichtsvereinen oder Naturverb&#228;nden, in denen auch Laien forschend t&#228;tig sind. Durch die Digitalisierung ergeben sich allerdings neue M&#246;glichkeiten zur Partizipation, wie beispielsweise die Teilnahme an &#252;berregionalen oder nicht-ortsgebundenen Projekten. Die vom Deutschen Bundesministerium f&#252;r Bildung und Forschung gef&#246;rderte Plattform &#8222;B&#252;rger schaffen Wissen&#8220; (<Hyperlink href="https:&#47;&#47;www.buergerschaffenwissen.de&#47;">https:&#47;&#47;www.buergerschaffenwissen.de&#47;</Hyperlink>) b&#252;ndelt, pr&#228;sentiert und kategorisiert entsprechende Projekte. Neben rechtlichen Fragen (z.B. Wem geh&#246;ren die Daten, die in Citizen-Science-Projekten gesammelt wurden&#63;) und der Vereinheitlichung von gesammelten Daten, ist eine der Hauptherausforderungen sicherlich die Partizipation der B&#252;rger am gesamten Forschungsprozess. Momentan sind diese vornehmlich an einer Stelle des Forschungskreislaufs beteiligt, n&#228;mlich im Rahmen der Datenerzeugung. Ziel muss es aber sein, diese auch an anderen Stellen des Forschungskreislaufs einzubinden bzw. schon von Projektstart an und auch im Rahmen der Entwicklung von Forschungsfragen und Hypothesenbildung einzubeziehen <TextLink reference="22"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Allgemeine Herausforderung Open Science in G&#228;nze betreffend">
      <MainHeadline>Allgemeine Herausforderung Open Science in G&#228;nze betreffend</MainHeadline><Pgraph>In der Diskussion um Open Science gibt es immer wieder die Tendenz, einzelne Aspekte wie z.B. Open Access oder offene Forschungsdaten herauszugreifen und diese mit Open Science gleichzusetzen. Der Beitrag d&#252;rfte deutlich gemacht haben, dass es Ziel der Open-Science-Bewegung ist, den Forschungsprozess in G&#228;nze zu &#246;ffnen und eine entsprechende Implementierung an Forschungs- und Hochschuleinrichtungen voranzutreiben <TextLink reference="23"></TextLink>. Haupthe<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>ausforderung dabei ist die Heterogenit&#228;t der einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen, die eine spezifische Anpassung erfordert. Eine einheitliche L&#246;sung wird es nicht geben k&#246;nnen <TextLink reference="24"></TextLink>, wie sich allein schon bei den Forschungsdaten (siehe oben) gezeigt hat. In der Literatur werden unter anderem folgende Punkte als weitere Herausforderungen diskutiert:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Schaffung von Anreizen f&#252;r Forschende, offene Forschung zu betreiben <TextLink reference="25"></TextLink>, <TextLink reference="26"></TextLink>, insbesondere da die Open-Science-Praxis auch Mehrarbeit bedeutet <TextLink reference="27"></TextLink>,</ListItem><ListItem level="1">Konflikte zwischen &#8222;klassischem Reputationsaufbau&#8220; und der Forderung nach Open Science <TextLink reference="28"></TextLink>; dies ist auch verkn&#252;pft mit der Frage, wie man &#8222;Offenheit&#8220; misst <TextLink reference="29"></TextLink>,</ListItem><ListItem level="1">Konfligieren der Anforderungen unterschiedlicher Stakeholder: es braucht einen Ansatz, der alle Interessen ber&#252;cksichtigt und die Erwartungen der unterschiedlichen Interessengruppen deutlich macht, sowie entsprechende Policies zur Umsetzung <TextLink reference="28"></TextLink>,</ListItem><ListItem level="1">Schaffung von Ausbildungs- und Unterst&#252;tzungsan<TextGroup><PlainText>ge</PlainText></TextGroup>boten an Hochschul- und Forschungseinrichtungen neben dem Aufbau von Infrastruktur <TextLink reference="25"></TextLink>,</ListItem><ListItem level="1">Angebot oder Aufkauf von Open-Science-Anwendungen durch kommerzielle Anbieter <TextLink reference="30"></TextLink>.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline><Pgraph>Mit Open Science ist die komplette &#214;ffnung des Forschungskreislaufs gemeint. Die Bem&#252;hungen zur &#214;ffnung sind bei den einzelnen Schritten des Forschungskreislaufs unterschiedlich weit fortgeschritten und gepr&#228;gt von spezifischen Herausforderungen oder Problemen, die jeweils disziplinenspezifisch gel&#246;st werden m&#252;ssen. Trotz allem hat Open Science das Potenzial, die Transparenz in der Wissenschaft, Nachnutzbarkeit von Daten und Teilhabe an wissenschaftlichen Ergebnissen bzw. an wissenschaftlichen Prozessen zu erm&#246;glichen und damit auch die Akzeptanz und Glaubw&#252;rdigkeit von Wissenschaft zu erh&#246;hen. Dies sind alles Aspekte, die die Integrit&#228;t von Wissenschaft f&#246;rdern und selbstverst&#228;ndlich sein sollten. Oder wie der Leitspruch der Open-Science-Bewegung es formuliert, der als Sticker auf vielen Laptops von Open-Science-Advokaten prangt: Open Science: Just Science done right <TextLink reference="31"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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