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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004802</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Mitteilung</ArticleType>
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      <Title language="de">AGMB-Arbeitskreis &#246;sterreichischer Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare (AGMB.AT): Bericht vom 10. Treffen 2020</Title>
      <TitleTranslated language="en">AGMB work group Austrian Medical Librarians (AGMB.AT): report on the 10<Superscript>th</Superscript> meeting 2020</TitleTranslated>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, W&#228;hringer G&#252;rtel 18-20, 1097 Wien, &#214;sterreich<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>helmut.dollfuss&#64;meduniwien.ac.at</Email>
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      <Keyword language="en">work group Austrian Medical Librarians</Keyword>
      <Keyword language="en">AGMB.AT</Keyword>
      <Keyword language="en">10th meeting 2020</Keyword>
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      <Keyword language="de">Arbeitskreis &#246;sterreichischer Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB.AT</Keyword>
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      <Keyword language="de">Erfahrungsaustausch</Keyword>
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    <DatePublished>20201222</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>20</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Online-Jahrestagung der AGMB 2020</IssueTitle>
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    <ArticleNo>23</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Der AGMB-Arbeitskreis &#246;sterreichischer Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare (AGMB.AT) versteht sich als ein Forum f&#252;r den Informa<TextGroup><PlainText>tion</PlainText></TextGroup>s- und Erfahrungsaustausch, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Medizinbibliotheken offensteht. Am 14. September 2020 fand das 10. Treffen statt, das bedingt durch die Auswirkungen der <TextGroup><PlainText>Covid-19</PlainText></TextGroup>-Pandemie erstmals als virtuelles Meeting durchgef&#252;hrt wurde. Es nahmen daran Vertreter von 10 Institutionen teil. Besprochen wurden die Auswirkungen des Lockdowns auf den Bibliotheksbetrieb, die Weiterentwicklung der Online-Angebote der Teaching Library sowie der Bedarf an Bilddatenbanken und M&#246;glichkeiten diese kooperativ zu lizenzieren.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The work group Austrian Medical Librarians (AGMB.AT) is a platform for the exchange of information and experience amongst medical librarians. The 10<Superscript>th</Superscript> meeting took place on September 14, 2020, which was held for the first time as a virtual meeting due to the effects of the Covid-19 pandemic. Representatives from 10 institutions took part. The effects of the lockdown on library operations, the further development of the online offers of the teaching library as well as the need for image databases and the possibility of cooperatively licensing them were discussed.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="AGMB.AT in Covid-19-Zeiten">
      <MainHeadline>AGMB.AT in Covid-19-Zeiten</MainHeadline><Pgraph>Am Montag, den 14. September 2020, fand das <TextGroup><PlainText>10. T</PlainText></TextGroup>reffen des AGMB Arbeitskreises &#246;sterreichischer Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare (AGMB.AT) statt. Bedingt durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie war ein physisches Treffen nicht m&#246;glich, weshalb bereits vor dem Sommer die Entscheidung getroffen wurde, das f&#252;r 2020 geplante Jahrestreffen als virtuelles Meeting durchzuf&#252;hren, mit der Nutzung des Videokonferenz-Tools Webex.</Pgraph><Pgraph>Bereits vor dem Meeting zeichnete sich ab, dass die Bef&#252;rchtung, die virtuelle Form des Treffens k&#246;nnte potentielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer abschrecken, unbegr&#252;ndet war. Mit 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmern &#8211; sechs Kolleginnen und Kollegen waren erstmals mit dabei &#8211; war das Treffen hinsichtlich der Teilnehmerzahl sogar erfolgreicher als die bisher veranstalten physischen Treffen, an denen zumeist an die zwanzig Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare teilgenommen hatten.</Pgraph><Pgraph>Am 14. September 2020, ein halbes Jahr nach dem Lockdown, waren die Erfahrungen bei der Nutzung eines Videokonferenz-Tools bereits bei allen so weit vorhanden, dass die technische Ausstattung (Kamera, Headset) sowie die angebotenen Funktionalit&#228;ten (insbesondere Chat-Funktion) ohne Schwierigkeiten genutzt werden konnten. Somit waren optimale Voraussetzungen gegeben, das ambitionierte Programm im Rahmen des f&#252;r 150 Minuten geplanten Online-Treffens umzusetzen.</Pgraph><Pgraph>Zu Beginn lud Bruno Bauer, der Vorsitzende von AGMB.AT und Moderator des Meetings, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu ein, nach einer kurzen Selbstvorstellung auch zu berichten, wie sich die Covid-19-Pandemie und insbesondere der Lockdown im M&#228;rz 2020 auf das pers&#246;nliche Arbeitsumfeld ausgewirkt haben. Es war spannend zu erfahren, wie unterschiedlich die M&#246;glichkeit von Homeoffice genutzt wurde, die fast allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern unmittelbar mit dem Lockdown angeboten wurde. W&#228;hrend manche das Homeoffice als eine sehr produktive Zeit erlebten, weil etwa die St&#246;rungen und Unterbrechungen der Arbeit eines normalen B&#252;roalltags wegfielen, vermissten andere den Austausch und die unmittelbaren Kooperationsm&#246;glichkeiten mit Kolleginnen und Kollegen. Bemerkenswert war auch, wie verschieden die jeweiligen Leitungen mit dem Thema Homeoffice umgingen. W&#228;hrend an einigen Einrichtungen s&#228;mtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon nach wenigen Wochen wieder an die Arbeitsst&#228;tten zur&#252;ckge<TextGroup><PlainText>r</PlainText></TextGroup>ufen wurden, blieb an anderen Institutionen auch &#252;ber den Sommer hinweg das Angebot von Homeoffice aufrecht.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Bibliotheksbetrieb in Covid-19-Zeiten">
      <MainHeadline>Bibliotheksbetrieb in Covid-19-Zeiten</MainHeadline><Pgraph>In einem Impulsreferat informierte Karin Cepicka am Beispiel der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, wie sich der Bibliotheksbetrieb in <TextGroup><PlainText>Covid-1</PlainText></TextGroup>9-Zeiten gestaltete. Wesentliche Informationsquellen der Bibliothek, insbesondere der f&#252;r die Forschung essentielle Bereich der wissenschaftlichen Fachzeitschrif<TextGroup><PlainText>t</PlainText></TextGroup>en, wurden bereits seit Jahren ausschlie&#223;lich online angeboten, sodass mit dem Lockdown keine Verschlechterung der Literaturversorgung in diesem Bereich eingetreten ist. Anders verhielt es sich hinsichtlich der Nutzungsm&#246;glichkeit der gedruckten Monografien, insbesondere der Best&#228;nde der Lehrbuchsammlung. Die wissenschaftliche Bibliothek im AKH durfte seit M&#228;rz 2020 weder von den Studierenden noch von sonstigen Benutzerinnen und Benutzern betreten werden. Dar&#252;ber hinaus ist die Bibliothek im Allgemeinen Krankenhaus (AKH) der Stadt Wien untergebracht, welches besonders strengen Zugangsbe<TextGroup><PlainText>s</PlainText></TextGroup>chr&#228;nkungen und Hygieneauflagen unterliegt. Es musste daher eine L&#246;sung gefunden werden, um vor allem den Entlehnbetrieb wieder zu erm&#246;glichen, ohne dabei das Krankenhaus zu betreten. Dazu wurde in einem Bereich des Studierendenlesesaals, der auch nach au&#223;en hin ge&#246;ffnet werden kann, ein sogenannter Pop-Up-Entlehnschalter eingerichtet, in Abstimmung mit den neu etablierten Hygienestandards wie Maske, Abstand und Handdesinfektion. Dieses Service wurde sofort sehr gut angenommen. Am bisher st&#228;rksten Nutzungstag (Ende Juni 2020) erfolgten insgesamt 1.250 Entlehnungen und R&#252;ckgaben. Damit die Benutzerinnen und Benutzer diesen Pop-Up-Schalter allerdings nicht nur mit einer Reihe neuer Auflagen in Verbindung bringen, wurde von einer Bibliotheksmitarbeiterin ein eigenes, auff&#228;lliges Logo kreiert: der &#8222;Distanzofant&#8220; (&#169; UB MedUni Wien) der Universit&#228;tsbibliothek der MedUni Wien (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>), der s&#228;mtliche Covid-19-Informationsplakate ziert und auch in einer Holzvariante den Zugang zum Pop-Up-Schalter markiert und die Benutzer an die Einhaltung der Hygieneauflagen erinnert.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Teaching Library und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie">
      <MainHeadline>Teaching Library und die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie</MainHeadline><Pgraph>Das umfangreiche Schulungsangebot der Universit&#228;tsbi<TextGroup><PlainText>b</PlainText></TextGroup>liothek der MedUni Wien richtet sich an Medizinstudierende, ForscherInnen und KlinikerInnen, Auszubildende in der Pflege und Literatursuchende f&#252;r die Vorwissenschaftliche Arbeit (VWA). Die jeweiligen Kurse werden normalerweise vor Ort als intensiv betreute &#220;bungsein<TextGroup><PlainText>h</PlainText></TextGroup>eiten im Schulungsraum der Bibliothek durchgef&#252;hrt. Wie Helmut Dollfu&#223;, Leiter der Teaching Library der <TextGroup><PlainText>MedUni</PlainText></TextGroup> Wien berichtete, bewirkte die coronabedingte Sperre der Bibliothek im M&#228;rz 2020 zuerst auch eine Unterbrechung aller Schulungsaktivit&#228;ten. Rasch wurden viele, bereits fixierte Termine abgesagt, mit dem Hinweis, dass es hoffentlich im Herbst wieder m&#246;glich sein werde, F&#252;hrungen und Kurse anzubieten. Trotz der im Sommer sinkenden Ansteckungszahlen wurde aber bald klar, dass die MedUni Wien ihr Studienangebot auch im Winterse<TextGroup><PlainText>m</PlainText></TextGroup>ester 20&#47;21 nur &#252;ber Distant Learning anbieten wird, soweit sich das mit einem Studium der Medizin vereinbaren l&#228;sst.</Pgraph><Pgraph>Nach der Schockstarre im Fr&#252;hjahr setzte sich das Team der Teaching Library mit Distanzofant-Abstand zusamme<TextGroup><PlainText>n und</PlainText></TextGroup> diskutierte alle M&#246;glichkeiten, das vorhandene Schulungsangebot der Bibliothek f&#252;r das Medizincurricu<TextGroup><PlainText>l</PlainText></TextGroup>um in virtuelle Lehrveranstaltungen zu &#252;bertragen. Schnell wurde dabei der eigene Lernbedarf erkannt und das wirklich exzellente, von der MedUni Wien f&#252;r Mitarbeiter rasch aufgestellte Online-Angebot f&#252;r Webex- und Moodlekurse intensiv genutzt.</Pgraph><Pgraph>Die Gestaltung einer Online-Schulung ist sehr verschiede<TextGroup><PlainText>n v</PlainText></TextGroup>on der Abhaltung einer Pr&#228;senzlehrveranstaltung. Demnach mussten alle Angebote neu konzipiert werden, wobei Moodle als unterst&#252;tzende, zus&#228;tzliche Lern- und &#220;bungsplattform herangezogen wurde. Die ersten Webex-Erfahrungen mit Gruppen von rund 25 Medizinstudierenden als Teilnehmer zeigten, dass der vormals angebotene, intensiv betreute und dadurch lerneffiziente &#220;bungsbetrieb nur schwer in einen virtuellen Lehrbetrieb mit gleicher Zeitdauer zu &#252;bertragen ist. Die selbstst&#228;ndige Erledigung von &#220;bungsaufgaben dauerte viel zu lang, die erbetenen R&#252;ckmeldungen von den Studierenden kamen nur sehr z&#246;gerlich und das Eingreifen bei individuellen Verst&#228;ndnisproblemen war &#252;ber die Chatfunktion per Tastatur nur sehr eingeschr&#228;nkt m&#246;glich. Die Teilnehmer mussten ohne Videokamera auskommen, um die Internetverbindungen nicht zu &#252;berlasten, womit aber die wichtige k&#246;rpersprachliche Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrendem ausfiel. Weder Kopfnicken oder -sch&#252;tteln, gro&#223;e, fragende Augen oder verst&#228;ndnisvolles L&#228;cheln helfen, den Lernfortschritt wie gewohnt zu beurteilen.</Pgraph><Pgraph>Da eine massive zeitliche Ausdehnung der angebotenen Webex-Lehrveranstaltungen nicht m&#246;glich war, entwickelten sich die weiteren virtuellen Schulungen st&#228;rker in Richtung einer Pr&#228;sentation des Stoffes mit Erkl&#228;rungen, gemeinsamen &#220;bungen und immer wieder eingestreuten Ja&#47;Nein-Verst&#228;ndnisfragen, die von den Teilnehmern leicht &#252;ber die Feedbackfunktion von Webex beantwortet werden konnten. Die Chatfunktion wurde auch immer von einem zweiten Lehrenden betreut, um den Vortragenden zu entlasten. Die parallel dazu erstellten Moodle-Kurse mit zahlreichen eingebauten &#220;bungen wurden dabei zur eigenst&#228;ndigen Wiederholung und zum Selbststu<TextGroup><PlainText>d</PlainText></TextGroup>ium empfohlen.</Pgraph><Pgraph>W&#228;hrend die Universit&#228;ten sehr schnell ihre Technik, die Software sowie die Studierenden und Lehrenden f&#252;r Distant Learning fit machten, war von Seite der Pflegeschulen und bei Recherchen f&#252;r die VWA Funkstille. Erst eine Pflegeakademie vereinbarte vor kurzem einen Termin f&#252;r eine Online-Schulung. In diesem Bereich dauert es offensichtlich l&#228;nger, die entsprechende Infrastruktur und die Bereitschaft f&#252;r den virtuellen Unterricht aufzubauen.</Pgraph><Pgraph>Alle Bibliothekarinnen und Bibliothekare im Schulungsteam freuen sich nat&#252;rlich, wenn nach der Pandemie wieder Pr&#228;senzlehrveranstaltungen stattfinden d&#252;rfen. Der pers&#246;nliche und direkte Kontakt mit den Studierenden ist uns wichtig und auch notwendig f&#252;r das gute Gelingen einer Lehrveranstaltung, denn nicht zuletzt ist Lernen auch ein sozialer Prozess.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Bilddatenbanken &#8211; ein Thema f&#252;r Medizinbibliotheken&#63;">
      <MainHeadline>Bilddatenbanken &#8211; ein Thema f&#252;r Medizinbibliotheken&#63;</MainHeadline><Pgraph>David Frank, stellvertretender Leiter der Universit&#228;tsbi<TextGroup><PlainText>blio</PlainText></TextGroup>thek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien, besch&#228;ftigte sich im Rahmen seines Kurzreferats mit der Frage, ob die Lizenzierung von Bilddatenbanken ein Thema f&#252;r Medizinbibliotheken sein k&#246;nnte oder sollte. Ansto&#223; dazu, sich mit der Fragestellung auseinanderzusetzen, war die campusinterne Anfrage an die Universit&#228;tsbibliothek, ob der Zugriff auf solch eine Datenbank zur Verf&#252;gung steht, bzw. ob es die M&#246;glichkeit g&#228;be, einzelne Abbildungen aus B&#252;chern zu lizenzieren, um diese im universit&#228;ren E-Learning-System zu verwenden.</Pgraph><Pgraph>Es stellte sich in diesem Zusammenhang die Frage, warum sich Lehrende und Forschende &#252;berhaupt an ihre Bibliotheken wenden, wenn W&#252;nsche hinsichtlich der Lizenzierung von Bilddatenbanken oder Abbildungen auftauchen&#63; Daf&#252;r gibt es vermutlich mehrere einfache Gr&#252;nde. Da die Medien, welche die gew&#252;nschten Abbildungen enthalten, in der Regel &#252;ber die jeweilige Bibliothek angekauft bzw. lizenziert werden, ist es naheliegend Bibliothekarinnen und Bibliothekare zu befragen. Zudem verf&#252;gen Bibliotheken &#252;ber gute Kontakte zu Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei den Verlagen. Sollten diese f&#252;r diese Art von Produkten nicht zust&#228;ndig sein, k&#246;nnen sie die Anfrage an die korrekten Kontaktpersonen leicht weiterleiten. Bedingt durch die langj&#228;hrige Lizenzierung elektronischer Medien besitzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bibliotheken zudem ein hohes Ma&#223; an Sachkenntnis f&#252;r den Abschluss der zum Teil umfangreichen Lizenzvertr&#228;ge.</Pgraph><Pgraph>Da hinsichtlich der Bereitstellung von Bildmaterialien bibliotheksintern keine Erfahrung vorhanden war, lag es nat&#252;rlich nahe, die Meinung von Kolleginnen und Kollegen aus Bibliotheken anderer medizinischer Bildungseinrichtungen einzuholen. Das Umfrageergebnis ergab allerdings kein eindeutiges Bild. Nicht alle befragten Bibliotheken wurden von ihren Nutzerinnen und Nutzern hinsichtlich des Wunsches der Verwendung von Bilddatenbanken bis jetzt angesprochen, aber einige Einrichtungen haben bereits seit l&#228;ngerem Online-Lernplattformen lizenziert, die als Add-on Zugriff auf eine Bilddatenbank bieten. </Pgraph><Pgraph>Die eingangs erw&#228;hnte Frage, ob die Lizenzierung von Bilddatenbanken Aufgabe der Bibliothek sei, l&#228;sst sich also nicht eindeutig mit ja oder nein beantworten. Jede Institution muss diese Frage f&#252;r sich beantworten. F&#252;r den Fall einer Lizenzierung gilt es zu &#252;berlegen, ob die Bibliothek sich durch diesen Schritt ein neues, m&#246;glicherweise repr&#228;sentatives Gesch&#228;ftsfeld erschlie&#223;t, aber auch, ob der Vertragsabschluss und die Bereitstellung nicht vielleicht ein un&#252;berschaubares Mehr an Arbeit mit sich bringt. In Anbetracht sinkender bzw. bestenfalls stagnierender Bibliotheksbudgets sollte vorab ebenfalls die Entscheidung feststehen, aus welchem Budget die neue Informationsquelle bezahlt werden soll.</Pgraph><Pgraph>In der anschlie&#223;enden Diskussion wurde auf die M&#246;glichkeit der Nutzung kostenfreier medizinischer Bilddatenbanken verwiesen. Ebenso wurde unterstrichen, dass Lizenzvertr&#228;ge f&#252;r Bilddatenbanken aufgrund der Komplexit&#228;t des Bildrechts ungleich komplizierter seien als Lizenzvertr&#228;ge f&#252;r andere elektronische Medien.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Res&#252;mee zum 1. Online-Meeting von AGMB.AT">
      <MainHeadline>Res&#252;mee zum 1. Online-Meeting von AGMB.AT</MainHeadline><Pgraph>Als besonders positiver Aspekt des virtuellen Treffens ist hervorzuheben, dass Bibliothekarinnen und Bibliothekare von zehn Institutionen aus ganz &#214;sterreich teilnahmen: UMIT &#8211; Private Universit&#228;t f&#252;r Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik GmbH (Hall in Tirol), Universit&#228;ts- und Landesbibliothek Tirol (Innsbruck), Donau-Universit&#228;t Krems, Karl Landsteiner Privatuniversit&#228;t f&#252;r Gesundheitswissenschaften (Krems), Medizinische Bibliothek Vinzenz Gruppe&#47;Elisabethinen, Johannes Kepler Universit&#228;t Linz, FH Burgenland GmbH (Pinkafeld), PMU &#8211; Paracelsus Medizinische Privatuniversit&#228;t (Salzburg), Medizinische Universit&#228;t Wien und Veterin&#228;rme<TextGroup><PlainText>di</PlainText></TextGroup>zinische Universit&#228;t Wien. </Pgraph><Pgraph>Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekundeten in der abschlie&#223;enden Feedback-Runde, dass sie es gerade in Zeiten, in denen keine Dienstreisen und Zusammenk&#252;nfte m&#246;glich sind, als sehr bereichernd erlebt haben, sich &#252;ber aktuelle fachliche Fragestellungen austauschen zu k&#246;nnen. Insbesondere Vertreterinnen und Vertreter von One-Person-Libraries betonten, dass f&#252;r sie eine Teilnahme an einem Online-Meeting viel leichter zu bewerkstelligen sei als eine mit gro&#223;em Reiseaufwand verbundene Tagung. Die &#252;berwiegende Mehrheit bekundete allerdings, dass sie ein physisches Treffen pr&#228;feriert und darauf hofft, bald wieder zu einem pers&#246;nlichen Austausch zusammenkommen zu k&#246;nnen. Um beiden Interessen gerecht zu werden wurde festgehalten, dass nach M&#246;glichkeit zwei Treffen der AGMB.AT pro Jahr veranstaltet werden sollen. Je ein physisches und ein virtuelles Meeting pro Kalenderjahr.</Pgraph><Pgraph>Zuletzt wies Bruno Bauer noch ausdr&#252;cklich auf die <TextGroup><PlainText>Onlin</PlainText></TextGroup>e-Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) in der kommenden Woche (21. und 22. September 2020) hin und ermutigte zur Teilnahme an diesem exzellenten Fortbildungsangebot f&#252;r Medizinbibliothekarinnen und -bibliothekare.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Der &#8222;Distanzofant&#8220; (&#169; UB MedUni Wien) der Universit&#228;tsbibliothek der MedUni Wien wird als Logo auf allen Covid-19-Informationsplakaten der Bibliothek verwendet. Eine Holzversion markiert den Au&#223;enzugang zum Pop-Up-Schalter und erinnert die Benutzer an die Einhaltung der Hygieneauflagen.</Mark1></Pgraph></Caption>
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