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    <Identifier>mbi000405</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000405</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0004056</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Kooperationen mit internen und externen Partnern: Beispiele aus vielf&#228;ltigen Servicebereichen medizinischer Hochschulbibliotheken</Title>
      <TitleTranslated language="en">Cooperations with internal and external partners: examples from diverse service areas of medical university libraries</TitleTranslated>
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          <Firstname>Martina</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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          <Firstname>Jutta</Firstname>
          <Initials>J</Initials>
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        <PersonNames>
          <Lastname>Weiner</Lastname>
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          <Firstname>Oliver</Firstname>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Kiel, Medizinische Abteilung, Breiter Weg 10, 24105 Kiel, Deutschland<Affiliation>Medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>weiner&#64;ub.uni-kiel.de</Email>
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          <Firstname>Iris</Firstname>
          <Initials>I</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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          <Affiliation>Medizinische Bibliothek der RWTH Aachen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">cooperation</Keyword>
      <Keyword language="en">medical university library</Keyword>
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      <Keyword language="de">Kooperation</Keyword>
      <Keyword language="de">medizinische Hochschulbibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Informationskompetenz</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Kooperation von Medizinbibliotheken</SectionHeading>
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    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20180906</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>18</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Kooperation von Medizinbibliotheken</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>04</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Hochschulbibliotheken haben das Thema Informationskompetenz f&#252;r sich als Aufgabe erkannt und bieten vielf&#228;ltige Schulungen zu dem Thema an. Dabei hat sich im Laufe der Jahre das Verst&#228;ndnis von Informationskompetenz durch Themen wie Digitalisierung, Social Media und eine Erweiterung der anzusprechenden Zielgruppen gewandelt. Das Eingehen von Kooperationen mit den internen oder externen Partnern ist eine Voraussetzung, um bedarfsgerecht auf die Informationsbed&#252;rfnisse der jeweiligen Zielgruppe einzugehen. Andere Aufgaben wie Forschungsdatenmanagement oder ein flexibler Zeitschriftenbezug lassen sich in Kooperation mit den betreffenden Akteuren besser bew&#228;ltigen. Der Beitrag f&#252;hrt Kooperationsbeispiele aus drei medizinischen Hochschulbibliotheken an.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>University libraries have long since recognized information literacy as an important issue in their daily work, and they offer a wide range of lectures and workshops on this topic. The understanding of information literacy has changed over the years under the influence of digitization, social media and the broadening of the target groups to be addressed. In order for libraries to be able to respond adequately to the particular requirements of individual target groups, cooperating with internal and external partners is essential. Other library functions, such as research database management and flexible journal licensing, are also facilitated through cooperation with the relevant parties. This article presents and describes cooperation models in use at three different medical libraries.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Bibliotheken haben viele Aufgaben oder Ziele, die erst durch das Zusammenwirken mit externen Organisationen oder internen Abteilungen (&#252;ber den Gesch&#228;ftsgang hinaus) erf&#252;llt werden k&#246;nnen. Das Eingehen von Kooperationen stellt ein effektives Mittel dar, um Ziele, Arbeitsauftr&#228;ge oder Projekte zu einem konkreten Arbeitsergebnis zu f&#252;hren.  Kooperationen bestimmen unseren Arbeitsalltag. Sie sind das zweckgerichtete Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Akteure zur Erreichung eines gemeinsamen Zieles <TextLink reference="1"></TextLink>.  </Pgraph><Pgraph>Eine der Aufgaben, die in den letzten Jahren f&#252;r Bibliotheken immer mehr an Bedeutung gewonnen haben, ist die Vermittlung von Informationskompetenz. Anfangs standen f&#252;r Hochschulbibliotheken die Studierenden als Zielgruppe im Fokus von Schulungsangeboten zur Informationskompetenz. Mit der Weiterentwicklung des Verst&#228;ndnisses von Informationskompetenz hat sich auch der Kreis der anzusprechenden Zielgruppen erweitert. </Pgraph><Pgraph>Die Vermittlung von Informationskompetenz hat nicht mehr nur die Aufgabe, Studierenden die Ans&#228;tze der Informationsbeschaffung und des kritischen Umgangs mit Medien aller Art zu vermitteln. Informationskompetenz kann heute auch bedeuten, dass Bibliotheken Ansprechpartner f&#252;r Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler zu Bildungsthemen und Studienberatung sein k&#246;nnen <TextLink reference="2"></TextLink>. Als Dienstleister f&#252;r Forschung, Lehre und Wissenschaft an einer Hochschule bieten sie zudem Unterst&#252;tzung und Schulungen zu Themen des elektronischen Publizierens, Open Access, Forschungsdatenmanagement und Digitalisierung.</Pgraph><Pgraph>&#8222;Als &#252;berlegt gestalteter Lern- oder Wissensraum bieten sie &#91;Bibliotheken&#93; Beratung bei Bildungs- und Studienvorhaben, als Serviceeinrichtung k&#252;mmern sie sich um die Unterst&#252;tzung des elektronischen Publizierens nach dem Open Access-Prinzip, um die Erschlie&#223;ung von Forschungsdaten (Stichwort: Big Data), um die Digitalisierung von historisch bedeutsamen Quellen und Sammlungen, um nur einige wichtige Bereiche zu nennen&#8220; <TextLink reference="3"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Auch die Offenheit neuen Schulungskonzepten und Schulungsthemen gegen&#252;ber muss von Bibliotheken in Sachen Informationskompetenz heute vorausgesetzt werden. Die klassische Pr&#228;senzveranstaltung trifft oftmals nicht mehr auf das Interesse der Studierenden und wird durch offenere Konzepte wie z.B. die &#8222;Coffee Lectures&#8220; erg&#228;nzt.</Pgraph><Pgraph>Um neben der angestammten Zielgruppe der Studierenden auch die erweiterten Zielgruppen zu erreichen, sind Kooperationsvereinbarungen im Konzept und Ablauf zwischen den beteiligten Parteien n&#246;tig. Bibliotheken m&#252;ssen um die neuen Zielgruppen &#8211; wie z.B. Wissenschaftler &#8211; werben und sie von der Relevanz von Kooperationen mit Bibliotheken &#252;berzeugen. Zugleich m&#252;ssen sie ansprechbar und bereit sein f&#252;r diese neuen Zielgruppen und ihre Bedarfe.</Pgraph><Pgraph>Nur in der Kooperation k&#246;nnen die Informationsbed&#252;rfnisse ermittelt und in ein tragf&#228;higes Konzept zum Nutzen beider Partner umgewandelt werden.</Pgraph><Pgraph>Zudem f&#252;hrt das Beispiel der Medizinischen Bibliothek der RWTH Aachen an, welche vielf&#228;ltigen Kooperationen &#252;ber das Thema Informationskompetenz hinaus zur Aufgabenbew&#228;ltigung eingegangen werden k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kooperationen zwischen Bibliothek und weiteren Abteilungen der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim">
      <MainHeadline>Kooperationen zwischen Bibliothek und weiteren Abteilungen der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim</MainHeadline><Pgraph>Mit der Veranstaltungsreihe &#8222;Coffee Lectures&#8220; bietet die Bibliothek nach dem Motto &#8222;Coffee for free and lectures for all&#8220; seit Mai 2016 ein neues Kursformat an und kooperiert dabei mit weiteren Abteilungen der Fakult&#228;t. Das Angebot leitet sich aus der Erfahrung ab, dass sich immer weniger NutzerInnen f&#252;r einen 1,5-st&#252;ndigen freiwilligen Pr&#228;senzkurs zu Themen &#8222;rund um die Bibliothek&#8220; Zeit nehmen.</Pgraph><Pgraph>Sinkende Nutzerzahlen in diesen IK-Veranstaltungen werden auch in vielen anderen Bibliotheken konstatiert. Ausgehend von dieser Tatsache wurde in der ETH Z&#252;rich das Konzept der &#8222;Coffee Lectures&#8220; entwickelt: Kurzpr&#228;sentationen zu interessanten Themen (z.B. aus den Bereichen Literaturrecherche, Datenbanknutzung, Literaturverwaltung, Zeitmanagement w&#228;hrend der Dissertation usw.) sollen alle Zielgruppen ansprechen, mit einem ersten &#220;berblick versorgen und ggf. auf weitere Beratungs- und Schulungsm&#246;glichkeiten hinweisen.</Pgraph><Pgraph>Nach einer Reihe von Coffee Lectures, die von Kolleginnen und Kollegen aus der Bibliothek durchgef&#252;hrt wurden, wurde das Themenspektrum um Veranstaltungen erweitert, die von Mitarbeitern anderer Abteilungen der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim durchgef&#252;hrt wurden. Hier ist die gute Zusammenarbeit mit Fachreferenten der UB Heidelberg zu nennen, die verschiedene Veranstaltungen zum Open Access-Publikationsfonds sowie zu einem &#220;berblick &#252;ber das Forschungsdatenmanagement der UB Heidelberg durchgef&#252;hrt haben. Auch mit einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin des E-Learning-Teams der Fakult&#228;t kooperiert die Bibliothek bei der Durchf&#252;hrung von Coffee Lectures; Themenbeispiele w&#228;ren &#8222;Adobe Connect - Webconferencing und Online-Veranstaltungen&#8220; sowie &#8222;Infos zum Urheberrecht&#47;Nutzung von e-Content in der Lehre&#8220;. Au&#223;erdem besteht eine Kooperation mit der Abteilung f&#252;r Medizinische Statistik, deren wissenschaftliche Mitarbeiterin sich mit einem Vortrag zum &#8222;Medizinischen Fortschritt durch Metaanalyse&#8220; an der Veranstaltungsreihe beteiligte. Die Bibliothek beabsichtigt, die Kooperationen auf weitere Abteilungen der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim auszubauen und dadurch das Themenspektrum der Coffee Lectures nochmals zu erweitern.</Pgraph><Pgraph>Dar&#252;ber hinaus kooperieren die Bibliotheksleitung und weitere an der Lehre f&#252;r das 3. Studienjahr Beteiligte gemeinsam mit der Referentin des Projektes &#8222;Wissenschaftlichkeit im Medizinstudium&#8220;, Vertretern des Gesch&#228;ftsbereichs &#8222;Studium und Lehrentwicklung&#8220; sowie der Studienkommission in der &#8222;AG Wissenschaftsstrang&#8220;, die 2015 an der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim gegr&#252;ndet wurde.</Pgraph><Pgraph>Aufgabe der abteilungs&#252;bergreifenden Arbeitsgruppe ist die Ausgestaltung von Ma&#223;nahmen zur St&#228;rkung der Vermittlung wissenschaftlicher Kompetenzen im Medizincurriculum, wie sie von Wissenschaftsrat, Fachgesellschaften sowie Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland allgemein gefordert und von der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim f&#252;r den Modellstudiengang MaReCuM beschlossen wurden. Im Zentrum steht dabei die Anpassung der Studienordnung nach &#167; 27(2) &#196;ApprO durch die Implementierung eines Leistungsnachweises &#8222;Wissenschaftliches Arbeiten&#8220; mit verpflichtender Forschungsarbeit.</Pgraph><Pgraph> </Pgraph><Pgraph>Basierend auf einer Bestandsaufnahme der zuvor bereits curricular verankerten Veranstaltungen zur St&#228;rkung der wissenschaftlichen Kompetenzen der Studierenden wurden innerhalb der Arbeitsgruppe erg&#228;nzende Vorlesungen und Seminare geplant und die Rahmenbedingungen f&#252;r den neuen Leistungsnachweis &#8222;Wissenschaftliches Arbeiten&#8220; inklusive der Forschungsarbeit festgelegt. Seit dem Wintersemester 2015&#47;16 absolviert jeder Studierende im 3. Studienjahr innerhalb eines sechsw&#246;chigen Lehrblocks im Modul &#8222;Gesellschaft und Gesundheit&#8220; alle Vorlesungen, Seminare und Phasen des Selbststudiums zur Vorbereitung der Forschungsarbeit, die eine eigene wissenschaftliche Leistung der Studierenden sein muss. Die Bibliothek ist an den Pflichtveranstaltungen mit drei neunzigmin&#252;tigen Seminaren zur Vermittlung von Informationskompetenz beteiligt, die folgende Themen beinhalten: Einf&#252;hrung in das Dienstleistungsangebot der Bibliothek, Recherche lokal (gedruckt und elektronisch) verf&#252;gbarer Literatur, Suchstrategie Thematische Suche, Dokumentlieferung, E-Learning-Ressourcen in der kommentierten, frei zug&#228;nglichen Datenbank KELDAmed (Seminar 1), Literaturrecherche in ausgew&#228;hlten Fachdatenbanken und datenbankspezifische Suchstrategien, relevante Online-Ressourcen aus dem Bereich &#8222;Public Health&#8220;, Evaluierung und Zitierweise von Internetquellen (Seminar 2) sowie vertiefende Informationen zur Literatursuche bzw. Suchstrategien in der Datenbank PubMed und Kurzpr&#228;sentation der Cochrane Library (Seminar 3).  Die &#220;bungsanteile aller Seminare sind auf das in der jeweiligen Kurswoche behandelte Modulthema (z.B. &#8222;Allergien und berufliches Umfeld&#8220;) zugeschnitten.</Pgraph><Pgraph> </Pgraph><Pgraph>Die Forschungsarbeit selbst, mit der die Studierenden zu jedem Studienzeitpunkt beginnen k&#246;nnen, kann Teil einer Promotionsarbeit sein. Zur Themenvermittlung steht eine Online-Themenb&#246;rse der Fakult&#228;t zur Verf&#252;gung. Bis zur Zulassung zum Zweiten Abschnitt der &#196;rztlichen Pr&#252;fung muss die benotete Forschungsarbeit vorliegen. </Pgraph><Pgraph>Zum aktuellen Zeitpunkt trifft sich die Arbeitsgruppe im ca. viertelj&#228;hrlichen Rhythmus, um offene Umsetzungsfragen zu diskutieren. Aus Evaluationen sowie R&#252;ckmeldungen der Lehrenden und Studierenden werden R&#252;ckschl&#252;sse f&#252;r die Optimierung der administrativen Vorg&#228;nge und der inhaltlichen Ausgestaltung des Leistungsnachweises inklusive Forschungsarbeit gezogen <TextLink reference="4"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Einf&#252;hrung in das medizinische Bibliotheks- und Informationswesen f&#252;r ausl&#228;ndische &#196;rzte und &#196;rztinnen &#47; Medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel">
      <MainHeadline>Einf&#252;hrung in das medizinische Bibliotheks- und Informationswesen f&#252;r ausl&#228;ndische &#196;rzte und &#196;rztinnen &#47; Medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel</MainHeadline><Pgraph>Unter den vielen syrischen Gefl&#252;chteten, die seit 2015 nach Schleswig-Holstein gekommen sind, befinden sich auch viele &#196;rztinnen und &#196;rzte, sowie medizinisches Fachpersonal, die gerne die Voraussetzungen f&#252;r eine T&#228;tigkeit in ihrem angestammten Beruf erf&#252;llen m&#246;chten.</Pgraph><Pgraph>Ausl&#228;ndische &#196;rzte, die in Deutschland t&#228;tig werden m&#246;chten, m&#252;ssen jedoch zum einen ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen und zum anderen gleichwertige medizinische Kenntnisse wie ihre deutschen Kollegen aufweisen. Diese Sprach- und Sachkenntnisse m&#252;ssen anhand einer Kenntnispr&#252;fung nachgewiesen werden. Gerade diese Kenntnispr&#252;fung hat jedoch eine hohe Durchfallquote, da das Erlernen einer neuen Sprache und Fachsprache, sowie der Nachweis medizinischer Kenntnisse nach deutschen Richtlinien vielen ausl&#228;ndischen &#196;rzten Probleme bereitet. Einige deutsche Bundesl&#228;nder haben auf dieses Problem mit speziellen Vorbereitungskursen f&#252;r Berufe im Gesundheitswesen reagiert. In Schleswig-Holstein wird durch das Berufsf&#246;rderwerk &#8222;bfw&#8220; ein 8-monatiger Kurs zur &#8222;Vorbereitung ausl&#228;ndischer &#196;rzte auf die Fachsprachen und Kenntnispr&#252;fung&#8220; B2&#47;C1 Medizin angeboten <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Das Berufsf&#246;rderwerk ist im Fr&#252;hjahr 2017 an die Medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel mit der Bitte um Unterst&#252;tzung in Form einer Einf&#252;hrung in das medizinische Bibliotheks- und Informationswesen herangetreten. Der Einf&#252;hrungskurs soll den ausl&#228;ndischen &#196;rztinnen und &#196;rzten aufzeigen, welche M&#246;glichkeiten der medizinischen Informationsversorgung ihnen zur Verf&#252;gung stehen.</Pgraph><Pgraph>Neben der Einf&#252;hrung in Bibliothekskataloge und Fachdatenbanken, stehen die Zugangsm&#246;glichkeiten auf Monographien und Zeitschriftenliteratur ausgehend von ihren jeweiligen Heimatstandorten im Focus der Veranstaltung. Es werden die Strukturen der &#246;ffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken und die mit ihnen zur Verf&#252;gung stehenden Fernleihoptionen aufgezeigt. Direktlieferdienste und Open Access sind ebenfalls Themen von gro&#223;em Interesse.</Pgraph><Pgraph> </Pgraph><Pgraph>Da das Erlernen der deutschen Sprache ein zentrales Anliegen des Kurses ist, wird die sechzigmin&#252;tige Veranstaltung auf Deutsch abgehalten. Auf Grund des gro&#223;en Interesses an dem Kurs sind zu Beginn 2 Termine in kurzer Folge abgehalten worden. Weitere Termine sind vereinbart. Der Kurs kann kurzfristig auf Bedarf in den R&#228;umlichkeiten der Medizinischen Abteilung durchgef&#252;hrt werden. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kooperationsbeispiele aus der Medizinischen Bibliothek der RWTH Aachen">
      <MainHeadline>Kooperationsbeispiele aus der Medizinischen Bibliothek der RWTH Aachen</MainHeadline><Pgraph>Forschungsdatenmanagement (FDM) ist eines der neueren Themen, die an Hochschulen als Aufgabe f&#252;r die Zukunft erkannt worden sind. Die Sicherung von Forschungsdaten zur nachhaltigen Archivierung und m&#246;glicherweise f&#252;r eine sp&#228;tere Nachnutzung ist an vielen Hochschulen den Bibliotheken, meist in Kooperation mit den Rechenzentren und zentralen Abteilungen der Hochschulverwaltung als Aufgabe &#252;bertragen worden und stellt aufgrund der Komplexit&#228;t und der Mannigfaltigkeit der Forschungsdaten der unterschiedlichsten Fachdisziplinen eine gro&#223;e Herausforderung dar. </Pgraph><Pgraph>An der Universit&#228;tsbibliothek der RWTH Aachen ist f&#252;r das FDM eine eigene Abteilung etabliert worden, die dem Dezernat IT der UB zugeordnet ist und eng mit dem IT-Center der Universit&#228;t kooperiert. Diese Abteilung zeichnet sich durch eine sehr hohe Kompetenz bzgl. des FDM aus. Allerdings fehlt ihr bei vielen F&#228;chern die fachliche Kompetenz. Daher bindet die Abteilung FDM sehr eng die Fachreferenten ein, um deren fachliche Expertise nutzen zu k&#246;nnen. Das Zusammenwirken der Abteilung FDM mit den jeweiligen Fachreferenten kann beispielhaft f&#252;r innerbibliothekarische Kooperationen angef&#252;hrt werden. Bei Beratungsgespr&#228;chen zum FDM werden die betreffenden Fachreferenten zu den Besprechungen eingeladen, so auch das Fachreferat f&#252;r Medizin an der Universit&#228;tsbibliothek Aachen bei Anfragen der Wissenschaftler und &#196;rzte der Medizinischen Fakult&#228;t. F&#252;r die Abteilung FDM sind die Zusammenh&#228;nge aus der Medizinischen Forschung nicht auf Anhieb erkennbar, da das Themenspektrum einer Medizinischen Fakult&#228;t sehr divers ist und  von biomedizinischer Grundlagenforschung &#252;ber medizintechnische und medizinangewandte Themen hin zu der hochkomplexen Erforschung und Behandlung der einzelnen Krankheiten und der Durchf&#252;hrung von klinischen Studien reicht. Entsprechend mannigfaltig sind die Methoden und die dadurch erhobenen Daten. Sei es, dass man z.B. bei einem Western Blot in der biomedizinischen Forschung die verwendeten Antik&#246;rper, die Tr&#228;germatrix, die verwendete Membran und weitere signifikante Laborparamater erfassen muss oder aber in einer klinischen Studie patientenrelevante Daten der Anamnese bis hin zur genauen Beschreibung der Therapie. Neben der fachlichen Expertise wie der Vermittlung der grundlegenden Prinzipien der einzelnen Forschungsthemen und dem Erl&#228;utern von medizinischen Fachbegriffen, die letztendlich auch in der Erstellung einer Metadatenstruktur m&#252;nden k&#246;nnen, sind vor allem die Kenntnis der organisatorischen Strukturen an den jeweiligen Fakult&#228;ten oder Fachbereichen von Vorteil und die damit vorhandenen Kontakte zu m&#246;glichen Ansprechpartnern. So stehen zu Beginn eines Projektes fachkompetente Partner auf beiden Seiten, um eine optimale Aufbereitung, Sicherung und Zurverf&#252;gungstellung von Forschungsdaten zu gew&#228;hrleisten.</Pgraph><Pgraph> </Pgraph><Pgraph>Ein gelungenes Kooperationsbeispiel mit dem Universit&#228;tsklinikum der RWTH Aachen stellt das Zeitschriftenranking f&#252;r das Fach Medizin dar. Im Zusammenwirken der Medizinischen Bibliothek mit der Bibliothekskommission der Medizinischen Fakult&#228;t wird alle zwei bis drei Jahre der aktuelle Zeitschriftenbestand evaluiert. Dazu werden alle leitenden Klinik- und Institutsdirektoren der Uniklinik Aachen gebeten, die von ihnen ben&#246;tigen Zeitschriften zu priorisieren. Aus dem Ergebnis der Befragung erstellt die Medizinische Bibliothek in Zusammenarbeit mit der Integrierten Medienbearbeitung Medizin nach definierten Kriterien ein Gesamtzeitschriftenranking, das schlie&#223;lich entsprechend der zur Verf&#252;gung stehenden Gelder und nach Zustimmung durch die Bibliothekskommission den Zeitschriftenbestand der kommenden Jahre bestimmt <TextLink reference="6"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Das seit 2003 erstmals durchgef&#252;hrte Zeitschriftenranking ist ein erfolgreiches Beispiel f&#252;r eine gelungene Kooperation und soll solange beibehalten werden, wie die Entwicklungen in den DEAL-Verhandlungen dies notwendig erscheinen lassen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
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        <RefAuthor>Schubert H</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2008</RefYear>
        <RefBookTitle>Netzwerkmanagement: Koordination von professionellen Vernetzungen: Grundlagen und Praxisbeispiele</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Schubert H, Hrsg. Netzwerkmanagement: Koordination von professionellen Vernetzungen: Grundlagen und Praxisbeispiele. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag f&#252;r Sozialwissenschaften; 2008.</RefTotal>
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        <RefBookTitle>Gesundheit &#38; Soziales Weiterbildung: Fachsprach- und Kenntnispr&#252;fung. Vorbereitung f&#252;r &#196;rztinnen und &#196;rzte aus dem Ausland</RefBookTitle>
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        <RefLink>https:&#47;&#47;www.bfw.de&#47;Media&#47;maxQ.-Dateien&#47;maxQ.&#95;Nord&#47;Flyer&#47;Kiel&#47;bfw-Kiel-Vorbereitung-auslaendische-Aerzte.pdf</RefLink>
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