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    <Identifier>mbi000391</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000391</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003910</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Mitteilung</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2017: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger</Title>
      <TitleTranslated language="en">Competition of the German MLA (AGMB) &#8220;Pioneer projects in medical libraries&#8221; 2017: Introduction of the winners</TitleTranslated>
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          <Lastname>Reimann</Lastname>
          <LastnameHeading>Reimann</LastnameHeading>
          <Firstname>Iris</Firstname>
          <Initials>I</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek RWTH Aachen University, Medizinische Bibliothek, Pauwelsstrasse 30, 52074 Aachen, Germany, Tel: &#43;49 241 80-88990<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek RWTH Aachen University, Medizinische Bibliothek, Aachen, Germany</Affiliation></Address>
        <Email>reimann&#64;ub.rwth-aachen.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">competition of the German MLA (AGMB) &#8220;Pioneer projects in medical libraries&#8221; 2017</Keyword>
      <Keyword language="en">winners</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2017</Keyword>
      <Keyword language="de">Preistr&#228;ger</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Leuchtturmprojekte</SectionHeading>
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    <DatePublished>20171220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>17</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB Jahrestagung in Wien 2017: Medizinbibliotheken: inter:disziplin&#228;r - inter:national - inter:aktiv</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>12</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Preistr&#228;ger des Wettbewerbs &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2017 werden vorgestellt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The winners of the competition &#8220;Pioneer projects in medical libraries&#8221; 2017 are introduced.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2017: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger">
      <MainHeadline>AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2017: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger</MainHeadline><Pgraph>Auf der Mitgliederversammlung der AGMB e. V. 2016 in G&#246;ttingen wurde der Wettbewerb &#8222;Leuchtturm-Projekte an Medizinbibliotheken&#8220;, der bis dahin bereits viermal stattgefunden hatte, erneut zur Diskussion gestellt. Das Votum im Plenum war eindeutig f&#252;r die Beibehaltung eines j&#228;hrlichen Modus, f&#252;r die Art und Weise der Evaluation der eingereichten Projekte wurden verschiedene Vorschl&#228;ge gemacht. Dar&#252;ber beriet der Vorstand der AGMB auf seiner Herbstsitzung 2016. Er entschied sich daf&#252;r, die Beurteilung der Projekte und die Auswahl der Preistr&#228;ger weiterhin einer Jury zu &#252;bertragen.</Pgraph><Pgraph>Von Dezember 2016 bis M&#228;rz 2017 wurden schlie&#223;lich wieder Medizinbibliotheken aufgerufen, sich mit einem eigenen Projekt zu bewerben oder eine andere Medizinbibliothek f&#252;r die Auszeichnung vorzuschlagen. Angesprochen wurden Medizinbibliotheken aller Sparten und aller Gr&#246;&#223;en. Auch sollten bei der Preisw&#252;rdigkeit eines Projektes nicht dessen Gr&#246;&#223;e und Umfang oder der geleistete finanzielle und personelle Aufwand, sondern explizit die innovative Idee und deren Umsetzung unter den lokalen Bedingungen z&#228;hlen <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Bis zum Bewerbungsschluss am 31. M&#228;rz 2017 wurden f&#252;nf Beitr&#228;ge eingereicht. Daf&#252;r ein herzliches Dankesch&#246;n an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer&#33; </Pgraph><Pgraph>Die Jury, bestehend aus den Leitern der Arbeitskreise der Bibliothekssparten in der AGMB, zwei gew&#228;hlten Mitgliedern und zwei Vorstandsmitgliedern, besch&#228;ftigte sich in den darauffolgenden Wochen ausf&#252;hrlich mit den Beitr&#228;gen und betrachtete dabei vor allem die Projekte hinsichtlich Neuartigkeit, Kundenorientierung, Nachnutzbarkeit durch andere Bibliotheken sowie Effizienz im Einsatz der zur Verf&#252;gung stehenden Ressourcen. Eines der eingereichten Projekte wurde nach R&#252;cksprache durch die Antragsteller zur&#252;ckgezogen. Die Einreichung war nach Ansicht der Jury zu fr&#252;h erfolgt. Es lagen noch keine ausreichend auswertbaren Ergebnisse vor, so dass eine angemessene Beurteilung durch die Jury nicht m&#246;glich schien. Zwei weitere eingereichte Projekte wurden zwar als interessant und hilfreich f&#252;r die eigene Nutzerschaft gesehen, aber der Jury fehlte es vergleichsweise an Neuartigkeit und Innovation. Obwohl die Beurteilung der einzelnen Projekte in der Jury sehr unterschiedlich gesehen wurde, konnte sie sich letztendlich auf im Rahmen der Ausschreibung zwei preisw&#252;rdige Projekte einigen. Als Preisgelder wurden den Projekten 600 bzw. 400 EUR zugesprochen. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen der AGMB-Jahrestagung in Wien am 27. September 2017. Dort nutzten beide Preistr&#228;ger die M&#246;glichkeit, ihr Projekt dem Plenum vorzustellen.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>1. Platz: </Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>&#8222;Toolbox 60 Min &#8211; Wissenschaftliches Arbeiten&#8220;</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>&#196;rztliche Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf </Mark1></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Mit der Toolbox zum wissenschaftlichen Arbeiten vermittelt die &#196;rztliche Zentralbibliothek (&#196;ZB)  der medizinischen Fakult&#228;t der Universit&#228;t Hamburg bedarfsgerecht die Basics u.a. zu g&#228;ngigen Office- und Textverarbeitungsprogrammen, die den Teilnehmenden bisher fehlen, die sie aber f&#252;r Studien- und Doktorarbeiten bis hin zu Ver&#246;ffentlichungen in Fachzeitschriften ben&#246;tigen. Zu Beginn jeder Veranstaltung w&#228;hlen die Teilnehmenden aus mehreren Themengebieten die Bausteine aus, auf die dann im Weiteren explizit eingegangen wird. Zur Auswahl stehen bisher die Komplexe &#8222;Recherche Basics&#8220;, Modalit&#228;ten der &#196;ZB (Fernleihe und Literaturbestellung), Urheberrecht, Literaturverwaltung, Word und Excel sowie Fragen rund um die Promotion. Erg&#228;nzt wird die kompakte Pr&#228;senzveranstaltung durch eLearning-Inhalte, auf die die Studierenden jederzeit Zugriff haben <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Das Projekt &#252;berzeugte die Jury vor allem wegen seines einfachen, super umgesetzten, gut durchdachten, praktischen und praktikablen Konzeptes, das sich durch eine hohe Kundenorientierung auszeichnet. Die &#8222;Toolbox <TextGroup><PlainText>60 Min</PlainText></TextGroup>&#8220; denkt Informationskompetenz &#252;ber den &#252;blichen bibliothekarischen Rahmen hinaus und setzt dort an, wo unseren Nutzern grundlegende Kenntnisse der IT fehlen, die aber f&#252;r unser Schulungsangebot immer vorausgesetzt werden. Die Teilnehmenden werden direkt eingebunden und ihre konkreten Bedarfe vor Ort ermittelt. Die M&#246;glichkeit, w&#228;hrend der Kurse die Inhalte aktiv mitbestimmen zu k&#246;nnen, erh&#246;ht zus&#228;tzlich die Attraktivit&#228;t des Angebotes. Die Erg&#228;nzung der Pr&#228;senzveranstaltung durch eine eLearning-Plattform rundet das Angebot ab und l&#228;sst die Teilnehmenden, die tiefer in die Materie einsteigen wollen, im Anschluss an die Veranstaltung mit ihren Fragen nicht allein. Die Nachnutzbarkeit f&#252;r andere Bibliotheken ist hoch und erg&#228;nzt hier wie dort das g&#228;ngige Schulungsangebot perfekt. Die Jury war der Meinung, dass &#8222;Toolbox 60 Min&#8220; ein Leuchtturm f&#252;r das medizinische Bibliothekswesen ist und verlieh ihr den ersten Preis. </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>2. Platz: </Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>&#8222;Salon zur Institutsgeschichte: Das besondere St&#252;ck, 28.1.2016 bis 15.12.2016&#8220;</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Jens Erling, Sarah Friedl&#228;nder, Katharina Heldt, Jessica Riedel, Petra Sch&#246;n, Henriette Senst, Bibliothek des Robert-Koch-Instituts Berlin</Mark1></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Das Robert-Koch-Institut (RKI) beging 2016 seinen <TextGroup><PlainText>125. J</PlainText></TextGroup>ahrestag der Gr&#252;ndung. Die Bibliothek des RKI begleitete die Feierlichkeiten mit einer Reihe von Projekten. So wurden unter dem Namen &#8222;Salon der Institutsgeschichte&#8220; insgesamt 12 Salons organisiert <TextLink reference="3"></TextLink>. Einmal monatlich lud die Bibliothek einen Gast in den Lesesaal ein, um &#252;ber ein Jahrzehnt der Institutsgeschichte vor Publikum zu berichten. Die Salons wurden moderiert und das Publikum hatte die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich mit dem Moderator und dem eingeladenen Gast zum Thema auszutauschen. Die Themenauswahl, die inhaltliche und organisatorische Vorbereitung und die Einladung der G&#228;ste wurden allein durch die Bibliothek realisiert. Im Anschluss wurde ein Band mit den Erz&#228;hlungen aus den einzelnen Salons herausgegeben, der durch ein umfangreiches Bildmaterial angereichert wurde.</Pgraph><Pgraph>Mit den &#8222;Salons zur Institutsgeschichte&#8220; hat die Bibliothek des Robert-Koch-Institutes ein sehr sch&#246;nes, innovatives und besonderes Projekt geschaffen, das die eigene Institutsgeschichte aufbereitet und aus dem &#252;blichen bibliothekarischen Rahmen f&#228;llt. Es erstreckte sich &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum und hat mit ziemlicher Sicherheit zu einem nachdr&#252;cklichen Imagegewinn und zu einer h&#246;heren Sichtbarkeit nicht nur innerhalb des RKI selbst beigetragen, sondern vor allem auch nach au&#223;en hin. Positiv sollte es sich auch auf die Teambildung und die Identifikation mit der eigenen Institution ausgewirkt haben, da nahezu jeder Mitarbeiter in das Projekt involviert war. Auch hatte hier die Bibliothek die Gelegenheit f&#252;r eine Revision des eigenen Bestandes mal aus einer ganz anderen Sichtweise. Obwohl die Nachnutzbarkeit dieses Projektes durch andere medizinbibliothekarische Einrichtungen nur eingeschr&#228;nkt m&#246;glich scheint und der geleistete personelle Aufwand hoch war, kam die Jury dennoch zu der Ansicht, dass auch dieses Projekt aufgrund seiner Besonderheiten ein Leuchtturm f&#252;r das medizinische <TextGroup><PlainText>Bib</PlainText></TextGroup>liothekswesen ist und verlieh ihm einen zweiten Preis. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Reimann I</RefAuthor>
        <RefTitle>Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken &#8211; Ausschreibung f&#252;r den AGMB-Wettbewerb 2017</RefTitle>
        <RefYear>2016</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
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        <RefTotal>Reimann I. Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken &#8211; Ausschreibung f&#252;r den AGMB-Wettbewerb 2017. GMS Med Bibl Inf. 2016;16(3):Doc14. DOI: 10.3205&#47;mbi000369</RefTotal>
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        <RefAuthor>R&#252;mmele S</RefAuthor>
        <RefTitle>Die Toolbox: Das neue Informationskompetenzangebot der &#196;rztlichen Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf</RefTitle>
        <RefYear>2017</RefYear>
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        <RefTotal>R&#252;mmele S. Die Toolbox: Das neue Informationskompetenzangebot der &#196;rztlichen Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf. GMS Med Bibl Inf. 2017;17(3):Doc20. DOI: 10.3205&#47;mbi000399</RefTotal>
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        <RefAuthor>Heldt K</RefAuthor>
        <RefAuthor>Senst H</RefAuthor>
        <RefAuthor>Riedel J</RefAuthor>
        <RefTitle>Salon zur Institutsgeschichte: Das besondere St&#252;ck. 28.01.2016 bis 15.12.2016</RefTitle>
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        <RefTotal>Heldt K, Senst H, Riedel J. Salon zur Institutsgeschichte: Das besondere St&#252;ck. 28.01.2016 bis 15.12.2016. GMS Med Bibl Inf. 2017;17(3):Doc17. DOI: 10.3205&#47;mbi000396</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000396</RefLink>
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