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    <Identifier>mbi000388</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000388</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003888</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Historisches Archiv der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien</Title>
      <TitleTranslated language="en">Historical Archive of the University of Veterinary Medicine Vienna</TitleTranslated>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>R&#225;czov&#225;</Lastname>
          <LastnameHeading>R&#225;czov&#225;</LastnameHeading>
          <Firstname>Zuzana</Firstname>
          <Initials>Z</Initials>
          <AcademicTitle>Mag. Mgr.</AcademicTitle>
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        <Address>Historisches Archiv, Universit&#228;tsbibliothek, Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien (Vetmeduni Vienna), Veterin&#228;rplatz 1, 1210 Wien, &#214;sterreich, Tel.: &#43;43 1 250 77-1427, Fax: &#43;43 1 250 77-1490<Affiliation>Historisches Archiv, Universit&#228;tsbibliothek, Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien (Vetmeduni Vienna), Wien, &#214;sterreich</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.vetmeduni.ac.at&#47;bibl</WebPage></Address>
        <Email>Zuzana.Raczova&#64;vetmeduni.ac.at</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">veterinary medicine</Keyword>
      <Keyword language="en">Vienna, University of Veterinary Medicine Vienna</Keyword>
      <Keyword language="en">historical archive</Keyword>
      <Keyword language="en">history</Keyword>
      <Keyword language="de">Veterin&#228;rmedizin</Keyword>
      <Keyword language="de">Wien</Keyword>
      <Keyword language="de">Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien</Keyword>
      <Keyword language="de">historisches Archiv</Keyword>
      <Keyword language="de">Geschichte</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Medizinhistorische Quellen an Wiener Universit&#228;ten</SectionHeading>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20170921</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>17</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinhistorische Quellen an Wiener Universit&#228;ten</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>09</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien wurde im Jahr 1765 von Maria Theresia gegr&#252;ndet. Die reiche Geschichte der Bildungsst&#228;tte des Historischen Archivs der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien spiegelt sich in seinen Best&#228;nden. </Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The University of Veterinary Medicine Vienna was founded by Maria Theresia in 1765. The rich history of the institution is mirrored in the Historical Archive of the University of Veterinary Medicine Vienna and its collections.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Zur Archivgeschichte">
      <MainHeadline>Zur Archivgeschichte</MainHeadline><Pgraph>Die Veterin&#228;rmedizinische Universit&#228;t Wien kann auf eine 250-j&#228;hrige Geschichte zur&#252;ckschauen. Die <Mark2>&#8222;K.k. Pferde-Curen- und Operationsschule&#8220;</Mark2> wurde von Maria Theresia (1717&#8211;1780) im Jahr 1765 gegr&#252;ndet. Die lange Geschichte der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien wiederspiegelt sich in dem Archivmaterial, das im Historischen Archiv aufbewahrt wird. Die &#228;ltesten Archivalien sind aus dem Jahr 1776 und betreffen die Er&#246;ffnung des k.k. Tierspitals unter Johann Gottlieb Wolstein (1738&#8211;1820). Das Historische Archiv der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien befindet sich im Campus der Universit&#228;t in Wien Floridsdorf und ist der Universit&#228;tsbibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien untergeordnet. </Pgraph><Pgraph>Die Tradition eines Archivs wurde schon an der alten Tier&#228;rztlichen Hochschule im dritten Wiener Bezirk gepflegt. Unter Josef Schreiber (1890&#8211;1970), Rektor von 1956 bis 1958, wurde sogar ein zweites Archivdepot im Kellervorhaus errichtet, da ein Raum f&#252;r die Lagerung der Akten schon lange nicht ausreichte <TextLink reference="1"></TextLink>. Wie das Archiv geordnet war und wer es verwaltete ist nicht bekannt. Dokumentiert ist aber die  sehr intensive Nutzung des Archives durch mehrere an der Veterin&#228;rmedizin t&#228;tige Tier&#228;rzte, die sich auch historischen Themen gewidmet haben. Gustav G&#252;nther (1868&#8211;1935), Wilhelm Lechner (1902&#8211;1970), Josef Schreiber (1890&#8211;1970), Ferdinand Habacher (1881&#8211;1971), Erich Eisenmenger (&#42;1931) haben ihre historischen Arbeiten in der Wiener Tier&#228;rztlichen Monatsschrift ver&#246;ffentlicht. Gustav G&#252;nther hat im Jahr 1930 eine Publikation unter dem Titel <Mark2>Die Tier&#228;rztliche Hochschule in Wien. Ihre Geschichte, ihre Institute und Einrichtungen</Mark2> ver&#246;ffentlicht, diese ist nur eine zeitgem&#228;&#223;e Umarbeitung der Geschichte der Schule von Moritz Friedrich R&#246;ll (1818&#8211;1907) aus dem Jahr 1878, die mit vielen Fotos der Tier&#228;rztlichen Hochschule illustriert wurde <TextLink reference="2"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Im Jahr 1981 wurden die Ordnungsarbeiten an <Mark2>&#8222;total verschmutzten, oft besch&#228;digten, v&#246;llig ungeordneten und nicht inventarisierten Schriftst&#252;cken, Katalogen, Zeugnissen und Urkunden der Tier&#228;rztlichen Hochschule&#8220;</Mark2> vorgenommen. Die Gliederung der Archivbest&#228;nde erfolgte auf Vorschlag von Walter Wagner (1923&#8211;1989) aus dem Kriegsarchiv Wien. Das Archivmaterial wurde in vier Gruppen gegliedert: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Hauptreihen (Indices, Akten); </ListItem><ListItem level="1">Lehrer, Studenten und Sch&#252;ler (Matrikeln, Verzeichnisse und H&#246;rerlisten, Personalakten und Nachl&#228;sse, Zeugnisprotokolle und Klassifikationslisten, Bildb&#228;nde); </ListItem><ListItem level="1">Sitzungsprotokolle; </ListItem><ListItem level="1">Sonderreihen (Miszellanea, Rechnungsb&#252;cher, unregistrierte Akten, Urkunden). </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Es handelte sich jedoch um eine vorl&#228;ufige Ordnung der vorgefundenen Archivalien <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Weitere Informationen &#252;ber das Archiv gibt es erst aus dem Jahr 1995, als die Archivalien, bzw. die Dokumente der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien in den neuen Campus in Wien Floridsdorf &#252;bersiedelt wurden. Die Dokumente wurden ohne Ordnung in die Schachteln eingepackt und an den neuen Standort transportiert. Hier fand man beim Auspacken teilweise stark besch&#228;digte Archivalien vor. Manche Archivalien, z.B. das Originalmanuskript der Lebenserinnerungen von Professor Anton Hayne (1786&#8211;1853), konnte nicht mehr gefunden werden. Aus diesem Anlass betraute der damalige Rektor Josef Leibetseder (1934&#8211;2009) die Historikerin Christa Mache mit den Ordnungs- und Erschlie&#223;ungsarbeiten. Seit 2001 befindet sich das Historische Archiv der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien in Kellerr&#228;umen der Universit&#228;t <TextLink reference="4"></TextLink>. Im Jahr 2008 wurde w&#228;hrend des 38. Veterin&#228;rmedizinischen Kongresses in Engelberg in der Schweiz von Christa Mache eine Access-Datenbank des Historischen Archivs pr&#228;sentiert, die auf der Webseite des Archivs abrufbar ist <TextLink reference="5"></TextLink>. Bis November 2014 wurden auch zahlreiche Glasnegative, Tabellen, Bilder und weiteres Material mit Hilfe des Projektleiters der Vetmediathek, Michael Bernkopf, digitalisiert und auf der Webseite der Vetmediathek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t  Wien publiziert. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Neue &#196;ra des Archivs">
      <MainHeadline>Neue &#196;ra des Archivs</MainHeadline><Pgraph>Seit Ende des Jahres 2014 wird das Historische Archiv von der Archivarin Zuzana R&#225;czov&#225; betreut. Der physische Zustand des  Historischen Archivs sowie dessen M&#228;ngel wurden erhoben. Ein Archivplan wurde nicht gefunden, allerdings konnten folgende Best&#228;nde identifiziert werden: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Amts- und Gesch&#228;ftsb&#252;cher (Hauptkataloge, Aufnahmekataloge, Semestralkataloge, Nationale, nicht gebundene Konskriptionen der Studenten, Diplomverzeichnisse, Matrikelindex, Verzeichnisse der Absolventen, Exhibitenprotokolle, Indices zu den Exhibitenprotokollen, Sitzungsprotokolle des Professorenkollegiums, Bildb&#228;nde, Tier&#228;rztliche Rigorosen, Doktoratsb&#252;cher, Kassajournale, Hufbeschlagprotokolle, Hufbeschlagspr&#252;fungen, Sektionsprotokolle, Laborprotokolle der Bakteriologie); </ListItem><ListItem level="1">Urkunden (Urkundensammlung); </ListItem><ListItem level="1">Akten (Kurrentakten, Doktoratsakten, Sachakten, Normaliensammlung usw.). </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Zum  Historischen Archiv geh&#246;ren auch verschiedene Sammlungen (Urkundensammlung, Partezettelsammlung, Biographische Sammlung, Zeugnisse, Fotosammlung, Bild- und Gem&#228;ldesammlung, Plakatsammlung, Briefmarkensammlung, Karten- und Plansammlung, Objektsammlung, Instrumentensammlung, Druckplattensammlung, Unterrichtstafelsammlung). Unter den Sammlungen sind auch die Nachl&#228;sse eingegliedert. Die Nachlasssammlung bilden die Splitternachl&#228;sse, Teilnachl&#228;sse und wissenschaftliche Nachl&#228;sse von Johann Emanuel Veith (1787&#8211;1876), Johann Elias Veith (1789&#8211;1885), Franz Anton M&#252;ller (1817&#8211;1905), Moritz Friedrich R&#246;ll, Jakob Lechner (1838&#8211;1922), Josef Bayer (1847&#8211;1925), Armin Tschermak von Seysenegg (1870&#8211;1952), Josef Schreiber (1890&#8211;1970), Theodor Panzer (1872&#8211;1922), Josef Schn&#252;rer (1873&#8211;1937), Gustav G&#252;nther (1868&#8211;1935), Karl Storch (1851&#8211;1907), Leopold Karl B&#246;hm (1886&#8211;1958), Emil Hauck (1879&#8211;1972), Ferdinand Habacher (1881&#8211;1971), Otto &#220;berreiter (1899&#8211;1991), Lambert Fessl (&#42;1940), Peter Knezevic (1927&#8211;2012) und Christian Stanek (1949&#8211;2015). Die Nachl&#228;sse wurden nur teilweise erschlossen, derzeit l&#228;uft die Neuerschlie&#223;ung der Nachl&#228;sse nach den Regeln f&#252;r die Erschlie&#223;ung von Nachl&#228;ssen und Autographen (RNA). In den Jahren 2015 bis 2017 wurden an das Historische Archiv zwei gr&#246;&#223;ere Institutsbest&#228;nde abgegeben, die des Instituts f&#252;r Huf- und Klauenkunde&#47;Universit&#228;tsklinik f&#252;r Pferde und einige Akten und Objekte aus der Kleintierchirurgie. Gleich am Anfang des Jahres 2015 mussten die Abl&#228;ufe betreffend Ben&#252;tzung der Archivalien gekl&#228;rt werden (Ben&#252;tzung der Archivalien im Lesesaal, Ausarbeitung der Ben&#252;tzungsordnung, des Benutzerbogens und Benutzerblattes usw.). Im Jahr 2015 wurden die Archivr&#228;ume gereinigt, neue s&#228;urefreie Archivschachteln, Mappen und Fotoumschl&#228;ge eingekauft (Standard DIN ISO 16245-Typ A f&#252;r die Schachteln, DIN ISO 9706 f&#252;r die Mappen und P.A.T. getestete 4-Klappen-Umschl&#228;ge und Papiertaschen f&#252;r das Fotomaterial). Besch&#228;digte Amts- und Gesch&#228;ftsb&#252;cher wurden teilweise neu gebunden, mehrere besch&#228;digte Objekte mussten restauriert werden. Die alten Glasnegative wurden einzeln in die Fotoumschl&#228;ge eingepackt und in Schachteln verstaut. Die nicht eingeordneten Glasn<TextGroup><PlainText>eg</PlainText></TextGroup>ative wurden sortiert. Eine genauere Erschlie&#223;ung wird zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt erfolgen. Die Glasnegative wurden im oben genannten Digitalisierungsprojekt bearbeitet und k&#246;nnen in der Vetmediathek eingesehen werden <TextLink reference="6"></TextLink>. Im Jahr 2016 wurde die Gem&#228;ldesammlung des Historischen Archivs provisorisch aufgestellt. Derzeit wird nach M&#246;glichkeiten einer angemessenen Unterbringung der Gem&#228;lde wie auch der Archivalien gesucht. Bei der Aufstellung im Depot wurden an den Gem&#228;lden zahlreiche Sch&#228;den festgestellt. Im Studienjahr 2017&#47;2018 soll auch eine Ersterschlie&#223;ung der Gem&#228;ldesammlung erfolgen.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Erschlie&#223;ungsarbeiten im Historischen Archiv wurde im Jahr 2015 die Archivdatenbank AUGIAS angeschafft. Hier werden erst die nicht erschlossenen Best&#228;nde verzeichnet, die alte Datenbank steht den Benutzern und Benutzerinnen weiter online zur Verf&#252;gung. Zu Zwecken der Verzeichnung und Erschlie&#223;ung wurde eine Archivstruktur geschaffen, die sich an der Provenienz der Best&#228;nde anhand der Organisationsstruktur der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien orientiert. In der Archivdatenbank werden bei den Verzeichnungseinheiten in der Ersterschlie&#223;ung folgende Verzeichnungsfelder ausgef&#252;hlt: Signatur, Titel, Laufzeit, Inhalt, Umfang, Erhaltung, Aufbewahrungsort bzw. Schachtelnummer, Ort, Personen, Sprache, sachverwandte Unterlagen. </Pgraph><Pgraph>Zu den gr&#246;&#223;eren Projekten des Historischen Archivs z&#228;hlt auch die Erhebung des Archivmaterials, die in den Jahren 2016 und 2017 an der gesamten Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien stattfand. Die Erhebung zeigte, dass es noch einige hundert Laufmeter an Archivmaterial und Objekten gibt, die dem Archiv nicht bekannt waren. Der Zustand des Archivs der Studienabteilung und der Personalabteilung ist nicht bekannt.</Pgraph><Pgraph>Die Durchf&#252;hrung der obengenannten Projekte des Historischen Archivs wird durch die Universit&#228;tsbibliothek und ihre Leiterin Claudia Hausberger tatkr&#228;ftig unterst&#252;tzt. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Nutzung des Archivs">
      <MainHeadline>Nutzung des Archivs</MainHeadline><Pgraph>Das Historische Archiv der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien beteiligte sich mit seinen Best&#228;nden und Sammlungen in den Jahren 2015 bis 2017 an verschiedenen Ausstellungen und weiteren Projekten. Von den Ausstellungen muss man das  250-j&#228;hringe Jubil&#228;um der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien erw&#228;hnen, als das Historische Archiv sehr intensiv bei den Recherchen der Historiker und Historikerinnen mitwirkte. Einzelne Objekte und Archivalien aus den Best&#228;nden und Sammlungen des Archivs wurden daf&#252;r zur Verf&#252;gung gestellt (Gipsmodell eines Pferdes und einer Kuh von Gy&#246;rgy Vastagh (1868&#8211;1946), Offizierss&#228;bel und Hut, wie auch verschiedene Fotos). Von den externen Ausstellungen muss man die Ober&#246;sterreichische Landesausstellung 2016 unter dem Titel<Mark2> &#8222;Mensch und Pferd. Kult und Leidenschaft&#8220;</Mark2> in Stadl Paura und Lambach erw&#228;hnen, wo mehrere Rarit&#228;ten aus den Best&#228;nden der Universit&#228;tsbibliothek und des Historischen Archivs der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien pr&#228;sentiert wurden. Aus den Sammlungen des Historischen Archivs waren es die Pferdek&#246;pfe aus Terrakotta in Lebensgr&#246;&#223;e, Gipsmodelle der Pferde von Gy&#246;rgy Vastagh und Max Landsberg (1850&#8211;1906) und der Autokauter nach D&#233;chery der Firma H. Hauptner aus Solingen aus dem Nachlass Otto &#220;berreiter. Bei der Ausstellung <Mark2>&#8222;300 Jahre Maria Theresia. Strategin &#8211; Mutter &#8211; Reformerin&#8220;</Mark2> werden derzeit mehrere Exponate und eine Archivalie aus den Sammlungen des Historischen Archivs pr&#228;sentiert (ein Pferdekopf aus Terrakotta, ein Bild unter dem Titel <Mark2>&#8222;Ansicht des Geb&#228;udes aus dem Jahre 1783 von Kaiser Josef angesiedelten Thierarznei-Institutes&#8220;</Mark2> und eine der &#228;ltesten Archivalien aus dem Historischen Archiv). Weiter kann man hier das Portrait des Johann Gottlieb Wolstein von Hans Schachinger (1888&#8211;1952) aus der Sammlung des Rektorats der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien sehen, wie auch mehrere seltene B&#252;cher aus der Universit&#228;tsbibliothek. Die Ausstellung dauert noch bis 29. November 2017, die Exponate der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t sind im Schloss Niederweiden zu sehen. </Pgraph><Pgraph>Zwei gr&#246;&#223;ere Projekte nutzen derzeit das Historische Archiv und die Rektoratsakten aus: das Projekt der Aufarbeitung der NS-Zeit und  das Projekt der Provenienzforschung in der Universit&#228;tsbibliothek. </Pgraph><Pgraph>Die Aufarbeitung der NS-Zeit, ein FWF-Projekt unter dem Titel<Mark2> &#8222;Die Tier&#228;rztliche Hochschule im Nationalsozialismus&#8220;</Mark2> ist ein Kooperationsprojekt der Zentralen &#246;sterreichischen Forschungsstelle Nachkriegsjustiz und der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien und wird von zwei externen Historikerinnen Lisa Rettl und Claudia Kuretsidis-Haider wissenschaftlich bearbeitet. Bis Ende 2016 hat Johannes Laimighofer die Projektarbeiten unterst&#252;tzt. Das FWF-Projekt l&#228;uft noch bis Ende Oktober 2017 und wird intensiv durch das Historische Archiv, die Universit&#228;tsbibliothek, das Rektorat, Studienabteilung, Personalabteilung wie auch andere Institute der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t mit seinen Best&#228;nden unterst&#252;tzt <TextLink reference="7"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Der Provenienzforschung in der Universit&#228;tsbibliothek der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien widmet sich derzeit der Historiker Florian Dandler <TextLink reference="8"></TextLink>. Wie auch beim FWF-Projekt werden hier die Best&#228;nde des Historischen Archivs und des Rektorates wie auch anderer Archive genutzt.</Pgraph><Pgraph>Das Historische Archiv hat ein breites Spektrum an Benutzern. Historiker und Veterin&#228;rmediziner,  Studierende der Veterin&#228;rmedizin, aber auch Heimat- und Lokalforscher sowie Genealogen finden hier vielfach das f&#252;r ihre Studien und wissenschaftliche Arbeiten ben&#246;tigte Archivmaterial. </Pgraph><Pgraph>Alle zwei Jahre findet an der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien der Tag der offenen T&#252;r statt. In der Universit&#228;tsbibliothek werden an diesen Tag F&#252;hrungen durch die Bibliothek angeboten. Das Historische Archiv stellt zu diesen Zwecken einige historischen Fotos, Bildtafeln und Archivalien zur Verf&#252;gung, die w&#228;hrend der F&#252;hrungen gezeigt werden. </Pgraph><Pgraph>Die derzeitigen Best&#228;nde und Sammlungen des Historischen Archivs bilden nur einen Bruchteil der archivw&#252;rdigen Unterlagen, die sich an der Veterin&#228;rmedizinischen Universit&#228;t Wien befinden, wie es die Erhebung des Archivmaterials zeigte. Seit der Erhebung melden sich immer mehr Institute und Organisationseinheiten, um dem Historischen Archiv archivw&#252;rdige Unterlagen und Sammlungsobjekte zur dauerhaften Aufbewahrung anzubieten. Wie schon  Wilhelm Lechner in seiner Studie aus dem Jahr 1937 geschrieben hat: <Mark2>&#8222;Die vorliegende Beispiele beweisen, wie notwendig es ist, alte Papiere und Aufzeichnungen, wie sie in jenem Institut gelegentlich auftauchen, nicht sofort zur Erzeugung von W&#228;rme zu ben&#252;tzen, sondern sie zur Aufarbeitung und Einreihung dem Archiv der Hochschule zu &#252;bergeben&#8220;</Mark2> <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
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        <RefAuthor>Schreiber J</RefAuthor>
        <RefTitle>Bericht des abtretenden Rektors ord. Professors Dr. Josef Schreiber &#252;ber seine Amtszeit 1956&#47;57 und 1957&#47;58</RefTitle>
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        <RefJournal>Wiener Tier&#228;rztliche Monatsschrift</RefJournal>
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