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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000375</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003755</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Mitteilung</ArticleType>
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      <Title language="de">Einrichtung eines Eltern-Kind-Bereichs in der Bereichsbibliothek Medizin der SUB G&#246;ttingen</Title>
      <TitleTranslated language="en">The implementation of a parent-child area in the medical library of the SUB G&#246;ttingen</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>H&#228;rter</LastnameHeading>
          <Firstname>Dagmar</Firstname>
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        <Address>SUB G&#246;ttingen, Bereichsbibliothek Medizin, Robert-Koch-Str. 40, 37075 G&#246;ttingen, Deutschland, Tel.: 0551-3919527<Affiliation>SUB G&#246;ttingen, Bereichsbibliothek Medizin, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.sub.uni-goettingen.de</WebPage></Address>
        <Email>dhaerter&#64;sub.uni-goettingen.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">medical library of the SUB G&#246;ttingen</Keyword>
      <Keyword language="en">childminding</Keyword>
      <Keyword language="en">parent-child area</Keyword>
      <Keyword language="en">pilot projects in medical libraries 2017</Keyword>
      <Keyword language="de">Bereichsbibliothek Medizin der SUB G&#246;ttingen</Keyword>
      <Keyword language="de">Kinderbetreuung</Keyword>
      <Keyword language="de">Eltern-Kind-Bereich</Keyword>
      <Keyword language="de">Leuchturmprojekt an Medizinbibliotheken 2016</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Leuchtturmprojekte</SectionHeading>
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    <DatePublished>20161222</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>16</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB Jahrestagung in G&#246;ttingen 2016: Medizinbibliotheken heute. Orte im digitalen Wandel</IssueTitle>
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    <ArticleNo>20</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Trotz einiger bereits bestehender Angebote und Ma&#223;nahmen f&#252;r die Kinderbetreuung in der Universit&#228;tsmedizin war es Studierenden mit Kind bisher nicht unkompliziert m&#246;glich, die Bibliothek im Beisein ihrer Kinder zu nutzen. Dies war der Ausl&#246;ser, ungenutzte B&#252;rofl&#228;chen in einem Gro&#223;projekt zu einem Eltern-Kind-Bereich umzubauen.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>In the University Medical Center of G&#246;ttingen there are some possibilities for childminding, but not directly in the library. That&#8217;s why we decided to start a project with some departments of the Medical Center to convert free space in the library into a parent-child area.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einrichtung eines Eltern-Kind-Bereichs in der Bereichsbibliothek Medizin der SUB G&#246;ttingen">
      <MainHeadline>Einrichtung eines Eltern-Kind-Bereichs in der Bereichsbibliothek Medizin der SUB G&#246;ttingen</MainHeadline><SubHeadline>Die Vorgeschichte: Jede Menge B&#252;rofl&#228;che, aber keine Verwendung&#33; Ein ad&#228;quates Nutzungskonzept war gefragt</SubHeadline><Pgraph>Im Juni 2013 erfolgte ein Wechsel in der Leitung der Bereichsbibliothek Medizin (BBM). An die neue Leiterin wurde die Erwartung herangetragen, den physischen Raum Bibliothek weiterzuentwickeln und neue Ideen und Konzepte f&#252;r die Nutzung auszuarbeiten.</Pgraph><Pgraph>Dabei kam uns die Situation zu Hilfe, dass wir zu diesem Zeitpunkt &#252;ber etliche Quadratmeter ungenutzter B&#252;rofl&#228;che verf&#252;gen konnten, die noch so aussahen, siehe Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> und Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>.</Pgraph><Pgraph>H&#246;chste Zeit, etwas zu unternehmen und den Raum umzugestalten&#33;</Pgraph><Pgraph>Bereits Monate vorher waren traditionelle bibliothekarische Arbeitsbereiche nach und nach weggebrochen oder stark r&#252;ckl&#228;ufig, so dass mehrere Mitarbeiterpl&#228;tze in der BBM einfach nicht mehr existent waren und abgebaut wurden. Die typische Entwicklung im digitalen Wandel, die uns immer wieder vor die Herausforderung stellt, neue Perspektiven f&#252;r uns und unseren Arbeitsraum zu schaffen, um in der Wahrnehmung der Nutzerinnen und Nutzer weiterhin pr&#228;sent und wichtig zu sein und auch zu bleiben.</Pgraph><Pgraph>So entstand schnell die Idee, einen Bereich f&#252;r Eltern und Kinder herzurichten, zumal die medizinische Fakult&#228;t auch die zweitgr&#246;&#223;te Fakult&#228;t der Studierenden mit Kind innerhalb der Universit&#228;t G&#246;ttingen stellt. Fast zeitgleich zu den SUB-eigenen Pl&#228;nen trat das Gleichstellungsb&#252;ro der Universit&#228;tsmedizin an die Bibliotheksleiterin heran mit der Frage und der Bitte, R&#228;umlichkeiten der Bibliothek zu einem Eltern-Kind-Bereich umzugestalten. Mit diesem Partner an unserer  Seite verselbst&#228;ndigte sich das Vorhaben sehr rasch und bekam eine Dynamik, die wir sonst mit unseren bescheidenen Eigenmitteln niemals h&#228;tten erreichen k&#246;nnen. So konnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: wir haben eine M&#246;glichkeit gefunden, nicht mehr genutzten Raum sinnvoll weiter zu verwenden und im Gegenzug wurde uns quasi die Renovierung finanziert&#33; Au&#223;erdem ergab sich so die Chance, die Bibliothek f&#252;r eine weitere Zielgruppe attraktiv zu machen und damit die langen &#214;ffnungszeiten so vielf&#228;ltig und optimal wie m&#246;glich auszunutzen.  </Pgraph><Pgraph>Im Vorfeld wurden Gespr&#228;che mit den Studierenden sowie mit Besch&#228;ftigten der Universit&#228;tsmedizin gef&#252;hrt, um den Bedarf nach einem solchen Raum zu ermitteln. Danach stellte die Gleichstellungsbeauftragte in einer Studienkommissionssitzung den Antrag auf Genehmigung der Gelder, der positiv beschieden wurde, so dass die Finanzierung des Projektes aus Studienqualit&#228;tsmitteln in einem Volumen von ca. 120.000 &#8364; sichergestellt war. </Pgraph><Pgraph>Damit stand der Verwirklichung bzw. dem Umbau und der Renovierung der anvisierten R&#228;ume nichts mehr im Wege. Die Ma&#223;nahme begann im Sommer 2015 und wurde im November 2015 mit einer offiziellen Er&#246;ffnung und Einweihungsfeier des neu gestalteten Bereichs abgeschlossen.</Pgraph><SubHeadline>Das Angebot: Drei gro&#223;z&#252;gige Eltern-Kind-R&#228;ume</SubHeadline><Pgraph>Obwohl die einzelnen Fakult&#228;ten der Universit&#228;t G&#246;ttingen bereits standardm&#228;&#223;ig Eltern-Kind-Zimmer zur Verf&#252;gung stellen, ist der neue Eltern-Kind-Bereich in der Bereichsbibliothek Medizin in seiner Art singul&#228;r.</Pgraph><Pgraph>Denn nirgendwo sonst gibt es die M&#246;glichkeit, w&#228;hrend der gesamten &#214;ffnungszeiten unter der Woche und am Wochenende in direkter Gemeinschaft mit den Kindern zu lernen und zu arbeiten, ohne sie zu festen Uhrzeiten irgendwo &#8222;abgeben&#8220; zu m&#252;ssen. Entweder man nutzt das buchbare B&#252;ro mit PC, Konferenztisch und Ruhem&#246;glichkeit (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>) oder den offenen Aufenthaltsbereich mit Spielzeug, B&#252;chern, Sofa und Besprechungstischen (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Auch ein frei zug&#228;nglicher Wickel- und Ruheraum mit kompletter Ausstattung (Windeln, Ruhesessel, Flaschenw&#228;rmer) steht w&#228;hrend der gesamten Bibliotheks&#246;ffnungszeiten zur Verf&#252;gung.</Pgraph><Pgraph>Dar&#252;ber hinaus gibt es Spielekoffer f&#252;r Kinder von <TextGroup><PlainText>0&#8211;6 Jahren</PlainText></TextGroup>, die vor Ort benutzt werden k&#246;nnen oder zur Ausleihe bereit stehen.</Pgraph><Pgraph>Ziel des Projektes war es, junge Eltern, sei es im Studium oder als  Besch&#228;ftigte der Fakult&#228;t, noch besser unterst&#252;tzen zu k&#246;nnen und ihnen direkt an ihrem t&#228;glichen Arbeits- und Lernort die Gelegenheit zu bieten, sich zeitlich flexibel mit ihren Kindern in der Bibliothek aufzuhalten.</Pgraph><SubHeadline>Erste Erfahrungen</SubHeadline><Pgraph>Nach einer Anlaufzeit von einigen Wochen wird der Eltern-Kind-Bereich mittlerweile gut angenommen. Im Durchschnitt werden alle 3 R&#228;ume pro Tag einmal genutzt und das war auch unser Ziel. Dieses stabile Nutzungsniveau soll mit entsprechender Bewerbung und Kommunikation im Haus aber auch noch ein wenig gesteigert werden. Probleme wegen L&#228;rm bzw. Kindergeschrei gab es bisher erst ganz wenige Male, diese konnten immer mit einem freundlichen Hinweis auf den geschlossenen Arbeitsraum gel&#246;st werden.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorin erkl&#228;rt, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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