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    <ArticleType>Mitteilung</ArticleType>
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      <Title language="de">&#8222;e-Day&#8220; in Bern: Ein ganzt&#228;tiger Event zur Bewerbung von e-Ressourcen</Title>
      <TitleTranslated language="en">&#8220;e-Day&#8221; in Bern: promoting e-resources through an all-day event</TitleTranslated>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Bern, Fachbereichsbibliothek B&#252;hlplatz, Baltzerstrasse 4, 3012 Bern, Schweiz, Tel.: &#43;41 (0)31 631 46 12<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Bern, Fachbereichsbibliothek B&#252;hlplatz, Bern, Schweiz</Affiliation></Address>
        <Email>stefan.grosjean&#64;ub.unibe.ch</Email>
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    <DatePublished>20161222</DatePublished></DatePublishedList>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
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        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB Jahrestagung in G&#246;ttingen 2016: Medizinbibliotheken heute. Orte im digitalen Wandel</IssueTitle>
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    <ArticleNo>19</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Das Problem kennen viele wissenschaftliche Bibliotheken: Ein wachsender Anteil der Best&#228;nde liegt mittlerweile in Form von e-Books, e-Journals und anderen elektronischen Ressourcen vor. Leider ist aber die Nutzung dieser neuen Formate vielerorts noch hinter den Erwartungen zur&#252;ckgeblieben. Ein Grund daf&#252;r ist sicher, dass dieses Angebot beim Publikum schlicht noch zu wenig bekannt ist. Genau hier soll der &#8222;e-Day&#8220; ansetzen. Mit einem attraktiven, ganzt&#228;gigen Programm zu Semesterbeginn werden die e-Ressourcen in der Bibliothek &#8222;sichtbar&#8220; gemacht.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>For the first time, a joint event between the library, the medical faculty, and external partners was held at the medical library of Bern University. With a combination of promotional and social activities and information skills taster sessions the library tried to raise awareness of e-resources and increase their use.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Fachbereichsbibliothek B&#252;hlplatz widmet einen ganzen Tag den elektronischen Ressourcen">
      <MainHeadline>Die Fachbereichsbibliothek B&#252;hlplatz widmet einen ganzen Tag den elektronischen Ressourcen</MainHeadline><SubHeadline>Kurzportrait Fachbereichsbibliothek</SubHeadline><Pgraph>Die Fachbereichsb<TextGroup><PlainText>ib</PlainText></TextGroup>liothek B&#252;hlplatz (FBB) ist die Teilbibliothek f&#252;r Medizin und f&#252;r einen Teil der Naturwissenschaften (Biologie, Geologie) der Universit&#228;tsbibliothek Bern, Schweiz. Auf den Bereich MNW entfallen in Bern 27&#37; der Studierenden. Zusammen mit dem &#246;ffentlichen Publikum ergeben sich daraus 2.500 aktiv Benutzende, welche neben den Best&#228;nden auch die Lernpl&#228;tze und Gruppenarbeitsr&#228;ume (insgesamt 350 Pl&#228;tze) oft bis an die Grenzen auslasten. Der Kanton plant &#252;berdies, in Bern die medizinische Fakult&#228;t von j&#228;hrlich 220 auf <TextGroup><PlainText>320 S</PlainText></TextGroup>tudienbeginnende auszubauen &#8211; es wird also auch in Zukunft lebhaft zu und her gehen in der FBB. </Pgraph><SubHeadline>Ausgangslage: Print-Best&#228;nde &#8211; nur die Spitze des Eisberges</SubHeadline><Pgraph>Wie schon oft beklagt wurde, leiden Bibliotheken an einem etwas &#8222;angestaubten&#8220; Image. Damit stellt sich uns die Frage: Wie k&#246;nnen wir unseren Benutzenden bewusst machen, dass sich zwischen diesen alten Mauern aus Beton und Backstein eine hochmoderne Bibliothek befindet (oder jedenfalls eine, die es zu sein versucht)&#63;</Pgraph><Pgraph>Die FBB verf&#252;gt &#252;ber rund f&#252;nf Kilometer an gedruckten B&#252;chern und Zeitschriften. Ein grosser Teil davon ist im Freihandbereich aufgestellt und somit sofort gut sichtbar f&#252;r alle, welche die Bibliothek betreten. Ganz anders verh&#228;lt es sich bei den elektronischen Ressourcen, welche gewissermassen die &#8222;unsichtbaren Best&#228;nde&#8220; darstellen &#8211; oder den Teil des Eisberges, der sich unter der Wasseroberfl&#228;che befindet (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Genau diesen Bereich wollten wir unserem Publikum ins Bewusstsein holen. Wir haben uns von der Staatsbibliothek zu Berlin zu unserem e-Day <TextGroup><PlainText>inspirieren</PlainText></TextGroup> lassen &#8211; gute Ideen sind ja bekanntlich immer gestohlen. </Pgraph><SubHeadline>Das Programm: zuh&#246;ren, ausprobieren, anschauen</SubHeadline><Pgraph>Der Anlass wurde in Bern am 15. September 2015 zum ersten Mal durchgef&#252;hrt. F&#252;r das Publikum waren unsere T&#252;ren von 09:00 Uhr morgens bis um 20:00 Uhr abends ge&#246;ffnet. Viele Programmpunkte waren als sich wiederholende Veranstaltungen konzipiert. </Pgraph><Pgraph>Unter dem Stichwort &#8222;zuh&#246;ren&#8220; wurden verschiedene Vortr&#228;ge angeboten. Einige davon richteten sich speziell an Studierende im ersten oder zweiten Studienjahr &#8211; zum Beispiel &#8222;Studieren mit e-Books, Clouds und anderen <TextGroup><PlainText>e-Ressourcen</PlainText></TextGroup>&#8220; (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>), andere an Studierende und Forschende &#8211; zum Beispiel &#8222;Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit&#8220; &#8211; und noch einmal andere an ein noch breiteres Publikum. Mit Gerd Antes und seiner &#8222;Einf&#252;hrung in die Evidenzbasierte Medizin&#8220; konnten wir als H&#246;hepunkt einen prominenten Referenten gewinnen (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Die verschiedenen Workshops wurden unter dem Stichwort &#8222;ausprobieren&#8220; zusammengefasst. Es gab sich wiederholende Kurse zu Ovid, Scopus, Mendeley und Amboss. Diese Workshops wurden von Mitarbeitenden der jeweiligen Anbieter durchgef&#252;hrt, welche extra angereist waren. </Pgraph><Pgraph>Wie man es von Kongressen kennt, hatten wir einen Teil der Bibliothek f&#252;r &#8222;Marktst&#228;nde&#8220; reserviert (<TextGroup><PlainText>Abbildung 4 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). Dieser Teil war dem &#8222;Anschauen&#8220; gewidmet. Zahlreiche Verlage hatten ihre VertreterInnen nach Bern geschickt, um ihre jeweiligen e-Produkte zu pr&#228;sentieren. </Pgraph><Pgraph>Von der Universit&#228;t Bern waren das Institut f&#252;r Medizinische Lehre (IML) und die Informatikdienste mit je einem Stand vor Ort. Mit &#8222;Projekt Neptun&#8220; gab es &#252;berdies eine IT-Kaufberatung, die speziell auf die Bed&#252;rfnisse (und das Budget) von Studierenden zugeschnitten ist.</Pgraph><SubHeadline>Rahmenprogramm</SubHeadline><Pgraph>Eine erfolgreiche Veranstaltung muss nat&#252;rlich auch auf kulinarischer und sozialer Ebene etwas bieten. Zu diesem Zwecke wurde eine kleine Cafeteria eingerichtet, welche den ganzen Tag ge&#246;ffnet war. Gl&#252;cklicherweise haben wir im Team eine Mitarbeiterin, welche die erforderliche Berechtigung besitzt. So konnten wir diesen Punkt sehr unkompliziert abdecken. </Pgraph><Pgraph>Wie es in der Schweiz bei solchen Anl&#228;ssen &#252;blich ist, gab es am fr&#252;hen Abend einen &#8222;Ap&#233;ro&#8220;, welcher freundlicherweise von den Verlagen gesponsert wurde. Anschliessend stand eine Autorenlesung mit Paul Wittwer auf dem Programm (Paul Wittwer ist ein in der Schweiz bekannter Krimiautor, der hauptberuflich Arzt ist und somit gleich eine doppelte Qualifikation f&#252;r unseren Anlass mit sich brachte). </Pgraph><Pgraph>Eine Mitarbeiterin regte tags&#252;ber die Besuchenden an, das Feedbackformular auszuf&#252;llen, welches zus&#228;tzlich mit einem kleinen Wettbewerb kombiniert wurde, um den R&#252;cklauf zu verbessern. Der Preis (eine Scan-Mouse) wurde freundlicherweise von Projekt Neptun zur Verf&#252;gung gestellt.</Pgraph><SubHeadline>Fazit</SubHeadline><Pgraph>Zu unserer Zufriedenheit konnten wir &#252;ber den ganzen Anlass hinweg rund 580 Besucher z&#228;hlen. Das Feedback von Studierenden, Besuchern, Ausstellern, aber auch von der Universit&#228;tsbibliothek und unserem FBB-Team intern war &#252;berwiegend positiv &#8211; wir haben aber auch einiges dazu gelernt, das wir beim n&#228;chsten Mal noch besser machen k&#246;nnen. </Pgraph><Pgraph>Obwohl es nicht ganz einfach ist, an aussagekr&#228;ftige, vergleichbare Nutzungsdaten bei e-Ressourcen heranzukommen, sind wir &#252;berzeugt, dass unser e-Day seinen Zweck erf&#252;llt hat: Die Bekanntheit und Nutzung der <TextGroup><PlainText>e-Ressourcen</PlainText></TextGroup> zu f&#246;rdern und dem Publikum zu zeigen, dass der &#8222;Eisberg&#8220; viel gr&#246;sser ist als es auf den ersten Blick scheint. </Pgraph><Pgraph>Der Aufwand war allerdings f&#252;r unser Team betr&#228;chtlich. Wir hatten Monate im Voraus mit den Vorbereitungen begonnen. Der Umbau einer Bibliothek in ein &#8222;Messegel&#228;nde&#8220; ist auch nicht zu untersch&#228;tzen. Zum Gl&#252;ck konnten wir hier auf die Unterst&#252;tzung durch studentische Hilfskr&#228;fte zur&#252;ckgreifen. Auch f&#252;r die gr&#246;sstenteils aus dem Ausland angereisten Gast-Dozierenden (Referierende, Verlags- und Schulungspersonal) war die Teilnahme nat&#252;rlich mit Aufwand verbunden. Wir sind der Meinung, dass sich die M&#252;he gelohnt hat und schulden allen Beteiligten grossen Dank.</Pgraph><SubHeadline>Ausblick</SubHeadline><Pgraph>Wir planen, unseren zweiten e-Day im Herbst 2017 durchzuf&#252;hren und auf den gemachten Erfahrungen aufzubauen, um den Anlass weiter zu optimieren. So wollen wir den e-Day in Zukunft mit dem obligatorischen Einf&#252;hrungstag der Studienanf&#228;ngerInnen Medizin zusammenlegen, um noch mehr Publikum in die FBB zu locken. Ausserdem werden wir das Schulungssortiment weiter ausbauen und zu diesem Zweck auch intern erg&#228;nzende Kursangebote aufbauen. </Pgraph></TextBlock>
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      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Die &#8222;sichtbaren&#8220; und &#8222;unsichtbaren&#8220; Best&#228;nde, Stand 2015 (</Mark1>&#169;<Mark1> Fachbereichsbibliothek B&#252;hlplatz, Universit&#228;tsbibliothek Bern)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: &#8222;Studieren mit e-Books, Clouds und anderen e-Ressourcen&#8220; (</Mark1>&#169;<Mark1> Fachbereichsbibliothek B&#252;hlplatz, Universit&#228;tsbibliothek Bern)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Gerd Antes w&#228;hrend seiner &#8222;Einf&#252;hrung in die Evidenzbasierte Medizin&#8220; (</Mark1>&#169;<Mark1> Fachbereichsbibliothek B&#252;hlplatz, Universit&#228;tsbibliothek Bern)</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Studierende am Stand eines Ausstellers (</Mark1>&#169;<Mark1> Fachbereichsbibliothek B&#252;hlplatz, Universit&#228;tsbibliothek Bern)</Mark1></Pgraph></Caption>
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