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    <Identifier>mbi000341</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000341</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003419</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Mitteilung</ArticleType>
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      <Title language="de">AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2015: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger</Title>
      <TitleTranslated language="en">Competition of the German MLA (AGMB) &#8220;Pioneer projects in medical libraries&#8221; 2015: Introduction of the winners</TitleTranslated>
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          <Lastname>Hentschel</Lastname>
          <LastnameHeading>Hentschel</LastnameHeading>
          <Firstname>Eike</Firstname>
          <Initials>E</Initials>
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        <Address>Universit&#228;tsbibliothek Kiel, Medizinische Abteilung, Leibnizstra&#223;e 9, 24118 Kiel, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Kiel, Medizinische Abteilung, Kiel, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>hentschel&#64;ub.uni-kiel.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">competition of the German MLA (AGMB) &#8220;Pioneer projects in medical libraries&#8221; 2015</Keyword>
      <Keyword language="en">winners</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2015</Keyword>
      <Keyword language="de">Preistr&#228;ger</Keyword>
      <SectionHeading language="de">Leuchtturmprojekte</SectionHeading>
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    <DatePublished>20151221</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>15</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB Jahrestagung in Basel 2015: Bibliotheken im Fluss</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>14</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Preistr&#228;ger des Wettbewerbs &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2015 werden vorgestellt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The winners of the competition &#8220;Pioneer projects in medical libraries&#8221; 2015 are introduced.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2015: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger">
      <MainHeadline>AGMB-Wettbewerb &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; 2015: W&#252;rdigung der Preistr&#228;ger</MainHeadline><Pgraph>Von Dezember 2014 bis M&#228;rz 2015 waren Medizinbibliotheken aus allen L&#228;ndern der AGMB-Mitglieder aufgerufen, sich selber mit einem Projekt zu bewerben oder eine andere Medizinbibliothek f&#252;r die Auszeichnung vorzuschlagen. Es sollten sich dabei ausdr&#252;cklich Medizinbibliotheken aller Sparten (z.B. Krankenhaus-, Pharma- und Hochschulbibliotheken sowie Bibliotheken an Forschungs- und Pflegeeinrichtungen) und aller Gr&#246;&#223;en (von gro&#223;en Universit&#228;tsbibliotheken bis hin zu OPL-Bibliotheken) angesprochen f&#252;hlen. Auch sollten bei der Preisw&#252;rdigkeit eines Projekts nicht dessen Gr&#246;&#223;e und Umfang oder der geleistete finanzielle und personelle Aufwand, sondern explizit die innovative Idee und deren Umsetzung unter den lokalen Bedingungen z&#228;hlen. So war der Wettbewerb im Dezember 2014 in GMS Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information ausgeschrieben worden <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Bis zum Bewerbungsschluss am 31.03.15 wurden vier Wettbewerbsbeitr&#228;ge eingereicht. Daf&#252;r ein herzliches Dankesch&#246;n an alle Beitr&#228;gerinnen und Beitr&#228;ger&#33;</Pgraph><Pgraph>Eine Jury, bestehend aus den Leitern der vier Arbeitskreise der Bibliothekssparten in der AGMB, zwei gew&#228;hlten Mitgliedern und drei Vorstandsmitgliedern, hat sich in den darauf folgenden Wochen ausf&#252;hrlich mit allen Beitr&#228;gen besch&#228;ftigt. Jedes Mitglied der Jury hat dazu einen gutachtenden Text verfasst und seine pers&#246;nliche Reihung formuliert. Am Ende konnte die Jury einen 1., 2. und 3. Preistr&#228;ger bestimmen. Als Preisgelder wurden den Projekten 500, 300 und 200 EUR zugesprochen. Die Jury fand es angesichts der Qualit&#228;t durchaus gerechtfertigt, dass 3 von 4 Beitr&#228;gen mit Preisen bedacht wurden. Die Preise wurden im Rahmen der AGMG-Jahrestagung in Basel am 9. September 2015 verliehen.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>1. Platz: </Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>&#8222;Eine Tablet-basierte Lernumgebung f&#252;r Studierende der Medizin&#8220;</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Katrin Bendix, Oliver Obst, Anne Potschinski und Karin Schulenborg, Zweigbibliothek Medizin der Universit&#228;ts- und Landesbibliothek M&#252;nster</Mark1></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>In einem Kernbereich unserer Aufgaben, n&#228;mlich der Bereitstellung von Medien in diesem Fall f&#252;r die Lehre, wurde ein konsequenter, ganzheitlicher und von gro&#223;er Innovationskraft gepr&#228;gter Ansatz verfolgt, um den &#220;bergang zu den digitalen Medien zu bef&#246;rdern: Die Medienangebote f&#252;r einen ausgew&#228;hlten Nutzerkreis wurden nach Wissen der Jury erstmalig weitgehend auf eine digitale Umgebung umgestellt und sind auf einem einzigen mobilen Endger&#228;t innerhalb der einheitlichen Lernplattform &#8222;easystudium&#8220; verf&#252;gbar.</Pgraph><Pgraph>Es wird der Nachweis gef&#252;hrt, dass 1. die Umstellung praktikabel ist (z.B. wurden unter anderem auch <TextGroup><PlainText>kom</PlainText><PlainText>plexe</PlainText></TextGroup> Lizenzierungsfragen f&#252;r Apps gel&#246;st), 2. das neue Angebot kooperative, interaktive und orts-&#47;zeitunabh&#228;ngige Arbeitsformen f&#246;rdert und 3. deshalb (und nicht allein wegen der Kostenfreiheit) von den Studierenden hervorragend angenommen wird.</Pgraph><Pgraph>Hinzukommt, dass die Bibliothek und ihre sonstigen Angebote nun von mehr Studierenden als vorher wahrgenommen werden. Au&#223;erdem konnte das Projekt offenbar in einen regul&#228;ren, wenn auch zun&#228;chst zeitlich befristeten Dauerbetrieb &#252;berf&#252;hrt werden. Eine Nachnutzbarkeit f&#252;r andere Bibliotheken scheint durch umfangreiche Dokumentationen gegeben zu sein.</Pgraph><Pgraph>Offen bleiben aktuell die Fragen 1. nach den (zus&#228;tzlichen) Kosten f&#252;r Lizenzierungen und Tablet-Rechner und 2. der Vollst&#228;ndigkeit des digitalen Umstiegs, d.h. inwieweit m&#252;ssen noch gedruckte B&#252;cher genutzt werden. Die zweite Frage l&#228;sst sich wom&#246;glich erst nach einer bestimmten Laufzeit des neuen Angebots seri&#246;s mit Daten hinterlegt beantworten. Die Frage nach den Kosten wird wom&#246;glich dazu f&#252;hren, dass manche Standorte sich den digitalen Umstieg in dieser Form nicht oder noch nicht werden leisten k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>2. Platz: </Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>&#8222;Suchfilter f&#252;r lokale Best&#228;nde in bibnet.org&#8220;</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Markus Fischer, Bibliothek Solothurner Spit&#228;ler AG</Mark1></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>bibnet.org ist an diversen Stellen, auch auf einer fr&#252;heren AGMB-Tagung und in GMS Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information schon ausf&#252;hrlich beschrieben worden <TextLink reference="2"></TextLink>. Die kooperativ betriebene Referenzdatenbank f&#252;r Literaturbest&#228;nde in Bibliotheken des Gesundheitswesens gr&#246;&#223;tenteils au&#223;erhalb von universit&#228;ren Umgebungen ist an sich schon preisw&#252;rdig.</Pgraph><Pgraph>Zum Leuchtturmwettbewerb 2015 wurde eine Weiterentwicklung aus dem Jahr 2014 eingereicht. Aus Sicht der Jury handelt es sich hierbei um eine kleine, aber sehr feine Erweiterung von bibnet.org. Der entwickelte Suchfilter stellt eine sehr praxisnahe L&#246;sung dar, insbesondere auch f&#252;r kleinere Bibliotheken, die aus Kostengr&#252;nden keine eigenen Discovery-Systeme und Linkresolver einsetzen oder an der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek teilnehmen k&#246;nnen, denn interessierte Bibliotheken k&#246;nnen die Funktion kostenfrei nutzen. Neu ist auch die Anwendung des KBART-Formats f&#252;r diese Zwecke. Die Open-Source-Ver&#246;ffentlichung des Programmcodes erm&#246;glicht die Nachnutzung in anderen Anwendungen.</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>3. Platz: </Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>&#8222;Anatomische Lehrmedien an der Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg&#8220;</Mark1><LineBreak></LineBreak><Mark1>Sabine Gehrlein, UB Heidelberg</Mark1></ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>In dem ebenfalls in GMS Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information bereits vorgestellten Projekt <TextLink reference="3"></TextLink> wird eine gelungene und durchaus zukunftsweisende Kombination von klassischen Bibliotheksangeboten und anderen Lehrmedien realisiert, hier am Beispiel eines virtuellen Seziertisches und einer Sammlung anatomischer Modelle.</Pgraph><Pgraph>Insbesondere bei den anatomischen Modellen kann die Bibliothek neben langen &#214;ffnungszeiten mit ihren vorhandenen Infrastrukturen wie OPAC-Nachweis und Ausleihm&#246;glichkeiten zu einer besseren Nutzung der Objekte beitragen. Es wird damit der erfolgreiche Versuch beschrieben, die Serviceangebote der Bibliothek &#252;ber das bisher &#220;bliche hinaus zu erweitern und ihren Stellenwert zu erh&#246;hen. Die Angebote werden von den Studierenden au&#223;erordentlich gut angenommen, die Besucherzahlen der Bibliothek haben sich um &#252;ber 40&#37; erh&#246;ht. Au&#223;erdem wird wieder einmal der Beweis gef&#252;hrt, dass Kooperationen und Vernetzung mit anderen Einrichtungen innerhalb der Universit&#228;t meist zu einem gr&#246;&#223;erem Nutzen und Mehrwert f&#252;r alle Beteiligten f&#252;hren.</Pgraph><Pgraph>Bez&#252;glich der Nachnutzung d&#252;rften die Kosten des Anatomage-Ger&#228;ts die Budgets vieler Bibliotheken &#252;bersteigen oder nur von den Fakult&#228;ten selbst zu finanzieren sein. Aber es ging hier ja um den beispielhaften Nachweis, dass Bibliotheken ihre Kompetenzen in die Waagschale werfen k&#246;nnen, um ihre bisher &#252;blichen Serviceangebote zu erweitern.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Hentschel E</RefAuthor>
        <RefTitle>Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken &#8211; Ausschreibung f&#252;r den AGMB-Wettbewerb 2015</RefTitle>
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        <RefTotal>Hentschel E. Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken &#8211; Ausschreibung f&#252;r den AGMB-Wettbewerb 2015. GMS Med Bibl Inf. 2014;14(3):Doc18. DOI: 10.3205&#47;mbi000315</RefTotal>
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        <RefAuthor>Fischer M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kandera S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Kleibel V</RefAuthor>
        <RefAuthor>Krone M</RefAuthor>
        <RefAuthor>Mayer S</RefAuthor>
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        <RefTitle>bibnet.org &#8211; kooperative Referenzdatenbank f&#252;r das Gesundheitswesen</RefTitle>
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        <RefTotal>Fischer M, Kandera S, Kleibel V, Krone M, Mayer S, Niedermann E, Sulzer D. bibnet.org &#8211; kooperative Referenzdatenbank f&#252;r das Gesundheitswesen. GMS Med Bibl Inf. 2010;10(3):Doc27. DOI: 10.3205&#47;mbi000210</RefTotal>
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        <RefAuthor>Gehrlein S</RefAuthor>
        <RefTitle>Library goes Anatomy. Anatomische Lehrmedien an der Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg</RefTitle>
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        <RefTotal>Gehrlein S. Library goes Anatomy. Anatomische Lehrmedien an der Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg. GMS Med Bibl Inf. 2014;14(3):Doc23. DOI: 10.3205&#47;mbi000320</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;dx.doi.org&#47;10.3205&#47;mbi000320</RefLink>
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