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    <Identifier>mbi000307</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000307</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0003077</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Teaching Library &#8211; Umsetzung eines Konzeptes in vielen Facetten an der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim</Title>
      <TitleTranslated language="en">Teaching library &#8211; realization of a concept with many facets at the library for the medical faculty of Mannheim</TitleTranslated>
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        <Address>Universit&#228;t Heidelberg, Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim, Theodor-Kutzer-Ufer 1&#8211;3, 68167 Mannheim, Deutschland<Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg, Bibliothek, Mannheim, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>semmler-schmetz&#64;medma.uni-heidelberg.de</Email>
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          <Lastname>Matrisciano</Lastname>
          <LastnameHeading>Matrisciano</LastnameHeading>
          <Firstname>Jutta</Firstname>
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          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg, Bibliothek, Mannheim, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>jutta.matrisciano&#64;medma.uni-heidelberg.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">medical library</Keyword>
      <Keyword language="en">Mannheim</Keyword>
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      <Keyword language="de">Vermittlung von Informationskompetenz</Keyword>
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    <DatePublished>20140828</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>14</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Teaching Library</IssueTitle>
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    <ArticleNo>10</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Seit 2004 geh&#246;ren zum Schulungsangebot der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim neben fakultativen auch curricular verankerte Kurse zur Vermittlung von Informationskompetenz. Beide Kurstypen werden kontinuierlich weiterentwickelt und um E-Learning-Ressourcen erg&#228;nzt mit dem Ziel, ma&#223;geschneiderte, am jeweiligen Informationsbedarf orientierte  und zeitlich sowie r&#228;umlich flexibel verf&#252;gbare Angebote f&#252;r alle zentralen Zielgruppen an der Universit&#228;tsmedizin Mannheim bereitzustellen. Der Artikel beschreibt Rahmenbedingungen, Inhalte und Weiterentwicklung des Schulungsangebotes sowie die Ziele des zugrunde liegenden Schulungskonzeptes.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Since 2004 the library for the medical faculty of Mannheim has been offering a course program consisting of both optional and mandatory information literacy training courses. Both types of classes are continuously being refined and additional e-learning resources developed in order to provide all main target groups at the &#8220;Universit&#228;tsmedizin Mannheim&#8221; with customized offerings that meet their information needs and that are available flexibly in terms of time and space. This article describes the general framework, contents and development of the course program as well as the objectives of the underlying training concept.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Die Medizinische Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg wurde 1964 als zweite Klinische Fakult&#228;t gegr&#252;ndet, um die Versorgung der zahlreichen Medizinstudierenden der Universit&#228;t Heidelberg in hoher Qualit&#228;t auch im klinischen Abschnitt des Studiums zu gew&#228;hrleisten. Als Standort wurde das Universit&#228;tsklinikum Mannheim gew&#228;hlt.</Pgraph><Pgraph>Zum Wintersemester 2006&#47;07 erfolgte mit Einf&#252;hrung des Mannheimer Reformierten Curriculums &#8222;MaReCum&#8220; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;imstudium&#47;marecum&#47;">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;imstudium&#47;marecum&#47;</Hyperlink>) der Ausbau zur Vollfakult&#228;t &#8211; pro Jahrgang beginnen aktuell ca. 200 Studierende hier ihre medizinische Laufbahn. Neben dem Studium der Humanmedizin bietet die Medizinische Fakult&#228;t Mannheim auch vier verschiedene Masterstudieng&#228;nge an. Diese sind als kompakte, international ausgerichtete Programme konzipiert und richten sich sowohl an Interessenten mit einem einschl&#228;gigen ersten akademischen Abschluss als auch unter bestimmten Bedingungen an Medizinstudierende des reformierten Studienganges Humanmedizin in <TextGroup><PlainText>MaReCuM</PlainText></TextGroup> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;imstudium&#47;marecum&#47;">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;imstudium&#47;marecum&#47;</Hyperlink>). Die Masterstudieng&#228;nge (Medical Physics, Biomedical Engineering, Health Economics sowie Translational Medical Research) sind englischsprachig und entsprechen unter anderem durch ihre modulare Struktur und die Vergabe von Credit Points (ECTS) den Vorgaben des Bologna-Prozesses zur Schaffung eines europ&#228;ischen Hochschulraums.</Pgraph><Pgraph>Neben diesen Zielgruppen sind die &#196;rzte und  Angeh&#246;rigen der Gesundheitsberufe beim Universit&#228;tsklinikum sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Mannheimer Medizinfakult&#228;t die &#8222;Kunden&#8220; der Bibliothek. Im Jahr 2013 verzeichnet die Statistik ca. 1.900 aktive Nutzer (Jahresbericht 2013, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;ueberuns&#47;2013&#95;jahresbericht.pdf">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;ueberuns&#47;2013&#95;jahresbericht.pdf</Hyperlink>).</Pgraph><Pgraph>Durch diese facettenreiche Zusammensetzung der Benutzerschaft hat sich an der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim ein breit gef&#228;chertes System von Kursen zur Vermittlung von Informationskompetenz entwickelt, wobei jederzeit ein aufmerksamer Blick auf neue Anregungen und den Stand der Fachdiskussion auf dem Gebiet der &#8222;Teaching Library&#8220; geworfen wird &#8211; besonders im Rahmen der regelm&#228;&#223;igen Teilnahme unserer Mitarbeiter an zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen sowie Tagungs- und Kongressbesuchen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kursangebote">
      <MainHeadline>Kursangebote</MainHeadline><SubHeadline>Curriculare Kurse</SubHeadline><Pgraph>Die Einbindung der Schulungsveranstaltungen in das Curriculum des Medizinstudiums hat an der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim eine Tradition, die schon in die Jahre vor dem Ausbau zur Vollfakult&#228;t zur&#252;ck reicht. Bereits im WS 2004&#47;05 nahmen die Studierenden zum Beginn des Hauptstudiums im Rahmen eines neu konzipierten Querschnittscheins &#8222;Epidemiologie, medizinische Biometrie und medizinische Informatik&#8220; an Schulungsveranstaltungen zur effektiven Literaturrecherche teil. Mit Einf&#252;hrung der Vorklinik wurde auch die Konzeption einer Veranstaltung erforderlich, die die Erstsemester mit Informationen &#252;ber die Serviceleistungen der Bibliothek, die Nutzungsmodalit&#228;ten (Selbstbedienungsfunktionen durch RFID-Einsatz) sowie die vorhandenen Ressourcen in gedruckter und elektronischer Form versorgt. Dies wird durch eine ins Prop&#228;deutikum integrierte 45-min&#252;tige Vorlesung gew&#228;hrleistet, die von mehreren fakultativen Terminen f&#252;r kleinere Gruppen zum Recherche-Training vor Ort in der Bibliothek begleitet wird.</Pgraph><Pgraph>Zu Beginn des Hauptstudiums ben&#246;tigen die Studierenden erstmals  vertiefte Kenntnisse, um die effektive Recherche in Literaturdatenbanken &#8211; zu nennen sind PubMed, MEDPILOT, Web of Science &#8211; durchf&#252;hren zu k&#246;nnen. Hier wurden die curricularen Veranstaltungen der Bibliothek, die sich seit ihrem Start im WS 2004&#47;05 bew&#228;hrt hatten und von der studentischen Zielgruppe in regelm&#228;&#223;igen Evaluationen positiv bewertet wurden, im Rahmen der modularen Konzeption des Mannheimer Reformierten Curriculums in das Modul &#8222;Gesellschaft und Gesundheit&#8220; integriert, dessen Organisation und Durchf&#252;hrung dem Mannheimer Institut f&#252;r Public Health (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;miph.umm.uni-heidelberg.de&#47;miph&#47;cms&#47;">http:&#47;&#47;miph.umm.uni-heidelberg.de&#47;miph&#47;cms&#47;</Hyperlink>) obliegt, das mit der Bibliothek und weiteren Einrichtungen der Fakult&#228;t kooperiert.</Pgraph><Pgraph>Dieses Modul soll den Studierenden ein grundlegendes Verst&#228;ndnis f&#252;r die Einordnung des Gesundheitswesens in die gesellschaftlichen, sozialen und &#246;konomischen Rahmenbedingungen vermitteln. Hierzu geh&#246;rt  insbesondere ein Einblick in die Grundlagen und Methodik der evidenzbasierten Medizin sowie die Wechselwirkungen zwischen Umwelt, Pr&#228;vention, Gesundheitsf&#246;rderung und Krankheit (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;miph.umm.uni-heidelberg.de&#47;miph&#47;cms&#47;front&#95;content.php&#63;idcat&#61;115">http:&#47;&#47;miph.umm.uni-heidelberg.de&#47;miph&#47;cms&#47;front&#95;content.php&#63;idcat&#61;115</Hyperlink>).</Pgraph><Pgraph>Die  anwesenheitspflichtigen Kurse der Bibliothek orientieren sich hinsichtlich der Recherchethemen inhaltlich an den Wochenthemen des Moduls &#8211; beispielsweise &#8222;Umwelt und Arbeit&#8220;, &#8222;Psychosoziale Dimension der Gesundheit&#8220;, &#8222;Pr&#228;vention und Gesundheitsf&#246;rderung&#8220; &#8211; und erhalten dadurch von Seiten der Zielgruppe erh&#246;hte Aufmerksamkeit, da in den Kursen Literatur zu bekannten Themen recherchiert wird. Die Konzeption dieser curricular integrierten Kurse erfolgte im Rahmen von Planungs-Meetings mit den f&#252;r die Lehre in diesem Modul verantwortlichen Professoren und Dozenten, um eine maximale Qualit&#228;t der Vernetzung der einzelnen Veranstaltungen zu erreichen. So werden alle Lehreinheiten im Seminarstil mit maximal 25 Teilnehmern gehalten und sind inhaltlich aufeinander abgestimmt. Als gemeinsames Arbeitsinstrument erfolgte die Erstellung eines Modul-Steckbriefes, in welchem die an der Durchf&#252;hrung der Lehrveranstaltungen Beteiligten die Lernziele der einzelnen F&#228;cher (Sozialmedizin, Notfallmedizin, Gesundheits&#246;konomie, Umweltmedizin, Biometrie) festhielten. Dieser Modul-Steckbrief wiederum wird je nach Bedarf und aktuellen Entwicklungen vor Beginn eines neuen Studienjahres aktualisiert. Ebenso finden einmal pro Jahr Evaluations-Meetings der Lehrverantwortlichen f&#252;r jeden der o.g. Teilbereiche des Moduls &#8222;Gesellschaft &#38; Gesundheit&#8220; statt.</Pgraph><Pgraph>Pro Semester, das sich in 2 Lehrbl&#246;cke gliedert,  finden 2x6 Kurse der Bibliothek statt. Auf diese Weise werden pro Studienjahr  24 Seminare durchgef&#252;hrt. Die Teilnehmerzahlen belaufen sich insgesamt auf ca. 400 Studierende (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Die Kurse sind hinsichtlich der Lerninhalte so konzipiert, dass von der Vermittlung von Suchstrategien in bekannten Recherchewerkzeugen wie dem online-Katalog der Bibliothek ausgehend nun Themen angesprochen werden, die die Studierenden im Grundstudium &#252;berwiegend noch nicht ben&#246;tigten, so z.B. die Recherche nach Dissertationen (Abstracts&#47;Volltexte) sowie die vertiefte Recherche nach Literatur in Fachzeitschriften in gedruckter und elektronischer Form. Erg&#228;nzend hierzu wird in den beiden darauffolgenden Kursen die effektive Literatursuche in verschiedenen bibliographischen Fachdatenbanken geschult. Hier erhalten die Studierenden einen &#220;berblick &#252;ber die wichtigsten Recherchewerkzeuge, den Aufbau der jeweiligen Datenbank und besondere Features der Expertensuche,  um f&#252;r eine thematische Recherche die in den STM-F&#228;chern unverzichtbare aktuelle Zeitschriften-Literatur auswerten zu k&#246;nnen. Als erg&#228;nzende Themen in den Kursen sind  Hinweise zum korrekten Zitieren von Texten und Bildmaterialien und zur inhaltlichen Bewertung von Internetquellen sowie Linktipps zu weiteren Ressourcen auf dem Gebiet &#8222;Public Health&#8220; zu nennen (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Zu den in den Kursen vorgestellten Datenbanken geh&#246;ren MEDPILOT, Web of Sciene &#38; Biosis, Google Scholar, PubMed sowie die Cochrane Library. Die Konzeption der 90-min&#252;tigen Veranstaltungen folgt dem bew&#228;hrten &#8222;Rezept&#8220; von Vortragsphasen, live-Pr&#228;sentationen in der jeweiligen Datenbank sowie zahlreichen &#220;bungsphasen f&#252;r die Teilnehmer als aktivierendes Element &#8211; nicht zu vergessen ausreichende Zeitpuffer, um den Studierenden die Gelegenheit f&#252;r Nachfragen zu  den einzelnen Themen zu geben. Die Handreichungen zu den jeweiligen Kursen werden den Studierenden als Papierausdruck zu Beginn des Seminars zur Verf&#252;gung gestellt.  Zus&#228;tzlich legen wir die jeweils aktuellen Kursmaterialien auf der e-Learning-Plattform &#8222;Moodle&#8220; im Bereich des Moduls &#8222;Gesellschaft und Gesundheit&#8220; ab.</Pgraph><Pgraph>Bei der Durchf&#252;hrung der curricular eingebundenen Kurse kommt uns die Tatsache sehr zugute, dass bald nach Einf&#252;hrung der Vorklinik die Bibliothek durch einen Anbau erweitert wurde: In dem angegliederten Pavillon befinden sich zwei gro&#223;z&#252;gige PC-Pools, die als Kursr&#228;ume genutzt werden (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Eine zus&#228;tzliche Motivation zur aktiven Mitarbeit in den Recherche-Kursen besteht f&#252;r die Studierenden in der nicht allt&#228;glichen Pr&#252;fungsaufgabe zur erfolgreichen Absolvierung des Moduls &#8222;Gesellschaft &#38; Gesundheit&#8220;: Nach der 6-w&#246;chigen Modullaufzeit wird die Abgabe eines wissenschaftlichen Posters erwartet, das ein zuvor zugelostes Thema aus diesem Bereich zum Gegenstand hat. Beispiele hierf&#252;r sind folgende Aufgabenstellungen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">&#8222;F&#252;hrt P4P (&#8222;pay for performance&#8220;) in den USA zu einer besseren Patientenversorgung&#63;&#8220;</ListItem><ListItem level="1">&#8222;Burnout bei &#196;rzten : Pr&#228;valenz und Zusammenh&#228;nge&#8220;</ListItem><ListItem level="1">&#8222;Direkte und indirekte Kosten von kindlichem ADHS in Deutschland &#8211; ein Literatur&#252;berblick&#8220;</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Die von den Pr&#252;fungsverantwortlichen als gelungenste Poster bewerteten Arbeiten werden als &#8222;best-practice&#8220;-Beispiele und Anregung f&#252;r die Studierenden des kommenden Lehrblocks in den Veranstaltungsr&#228;umen der Bibliothek pr&#228;sentiert &#8211; in Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/> ein Beispiel aus dem Sommersemester 2014.</Pgraph><Pgraph>Um die Resonanz der curricular verankerten Kurse bei der Zielgruppe zu erfassen und Feedback zu erhalten, werden die Studierenden kurz vor Ende des jeweiligen Seminars gebeten, einen Online-Fragebogen auszuf&#252;llen. Hierf&#252;r wird an der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim das Evaluationstool &#8222;Evasys&#8220; eingesetzt. (N&#228;here Informationen zur Durchf&#252;hrung der Evaluationen: <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;imstudium&#47;evaluation&#47;Durchfuehrung&#95;Evaluation&#95;neu.pdf">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;imstudium&#47;evaluation&#47;Durchfuehrung&#95;Evaluation&#95;neu.pdf</Hyperlink>) </Pgraph><Pgraph>Der R&#252;cklauf der Evaluationsfrageb&#246;gen bietet den Mitarbeitern der Bibliothek, die mit der Durchf&#252;hrung der curricularen Kurse betraut sind, wertvolle Hinweise auf Verbesserungsm&#246;glichkeiten (z.B. bei der Konzeption der &#220;bungsteile oder der daf&#252;r anberaumten Zeitfenster).  Aber auch eher &#8222;weiche Faktoren&#8220; wie z.B. mangelnde Lautst&#228;rke beim Vortrag  wurden im Freitextfeld bereits genannt.</Pgraph><Pgraph>Zur Qualit&#228;tssicherung der Veranstaltungen f&#252;hren wir vor jedem neuen Semester Sitzungen des Schulungsteams durch. Diesem Team geh&#246;ren alle Kollegen an, die mit der Durchf&#252;hrung von curricularen und fakultativen  Schulungen beauftragt sind. Die Schulungssitzungen dienen sowohl dem Erfahrungsaustausch im Team als auch der Absprache zur Aktualisierung der Kursmaterialien sowie der organisatorischen Einteilung des Personals f&#252;r die anstehenden Termine im neuen Semester. Auch werden hier neue Anregungen zur Gestaltung unserer Kurse diskutiert, wobei  eine Erfahrung beispielhaft Erw&#228;hnung verdient: Die vor einigen Semestern in einen unserer Kurse integrierte didaktische Methode des &#8222;Metaplanspiels&#8220; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;lehrerfortbildung-bw.de&#47;kompetenzen&#47;projektkompetenz&#47;methoden&#95;a&#95;z&#47;metaplan.htm">http:&#47;&#47;lehrerfortbildung-bw.de&#47;kompetenzen&#47;projektkompetenz&#47;methoden&#95;a&#95;z&#47;metaplan.htm</Hyperlink>), die zum einen der Aktivierung von Teilnehmern dienen sollte wie auch zum anderen der Einordnung der bei den Teilnehmern schon bekannten Begriffe aus dem zu vermittelnden Themengebiet, wurde nach Sichtung der weitgehend negativen Kommentare zu dieser Form der Informationsvermittlung wieder verworfen. Nicht zuletzt wird im Schulungsteam auch die Teilnahme von Kollegen an speziellen Fortbildungsveranstaltungen auf dem Gebiet &#8222;Vermittlung von Informationskompetenz&#8220; besprochen und geplant.  </Pgraph><SubHeadline>Fakultative Kurse</SubHeadline><Pgraph>Die zweite S&#228;ule des Schulungsangebotes der Bibliothek bildet ein umfangreiches Programm an fakultativen <TextGroup><PlainText>Kursen</PlainText></TextGroup>, die sich an alle Zielgruppen der Universit&#228;tsmedizin Mannheim richten und zentral auf der Webseite &#8222;Kursangebot&#8220; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;schulungen&#47;">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;schulungen&#47;</Hyperlink>) pr&#228;sentiert werden.  Im Jahr 2013 nahmen insgesamt 437 Personen an 51 Kursen teil, die im Folgenden n&#228;her beschrieben werden.</Pgraph><SubHeadline>Kursangebot und Kursverwaltung</SubHeadline><Pgraph>Dreh- und Angelpunkt f&#252;r die Verwaltung der Kurse und ihre Pr&#228;sentation auf der Website der Bibliothek ist eine Schulungsdatenbank mit dynamisch erzeugtem Kurskalender, der chronologisch die zuk&#252;nftigen Schulungstermine anzeigt und auf entsprechende Online-Anmeldeseiten verlinkt (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>). Diese wiederum zeigen neben den Kursinhalten, Zielgruppen, Teilnahmevoraussetzungen und Informationen zu Dauer, Ort und verf&#252;gbaren Terminen auch an, wie viele Pl&#228;tze f&#252;r einen Kurs aktuell noch frei sind. Nach Auswahl eines Termins erscheint ein Eingabeformular, dessen Versand per E-Mail best&#228;tigt wird. Ein angebotener Kurs wird ab einer Mindestteilnehmerzahl von f&#252;nf Personen durchgef&#252;hrt. Sind keine Termine mehr verf&#252;gbar, wird automatisch ein Vormerkbutton angezeigt. Auch Abmeldungen sind online m&#246;glich; abgemeldete Teilnehmer werden manuell in der Schulungsdatenbank gel&#246;scht. Die Kursreferenten haben &#252;ber eine Webseite die M&#246;glichkeit, Teilnehmerlisten mit Kontaktdaten abzurufen.</Pgraph><Pgraph>Das Programm der regelm&#228;&#223;ig im Abstand von vier bis sechs Wochen angebotenen fakultativen Schulungen umfasst Kurse zur Literatursuche in PubMed und Cochrane Library (2 h) und zur Literaturverwaltung mit EndNote (2,5 h) sowie einen (weiter unten n&#228;her erl&#228;uterten) zielgruppenspezifischen Kurs f&#252;r Doktoranden; ein Word-Kompaktkurs (2,5 h) findet au&#223;erdem regelm&#228;&#223;ig in gr&#246;&#223;eren Zeitabst&#228;nden statt. Alle Kurse beinhalten umfassende &#220;bungsphasen, in denen die Teilnehmer die vermittelten Inhalte erproben k&#246;nnen. Schulungsort ist &#8211; wie f&#252;r die curricularen Kurse &#8211; in der Regel der gro&#223;e PC-Pool des Multifunktionalen Forschungsgeb&#228;udes. Vor Kursbeginn hat der Dozent jeweils zentral die M&#246;glichkeit, die Teilnehmer am Terminalserver f&#252;r den speziellen Kurs freizuschalten und bei Bedarf kursspezifische Vorlagen verf&#252;gbar zu machen. Nach Beendigung einer Schulung deaktiviert der Dozent die Kursfreischaltung wieder und die Anmeldung an den Terminals erfolgt dann wieder &#252;ber die pers&#246;nlichen Kennungen der Nutzer (ohne Zugriff auf die Kursvorlagen).</Pgraph><Pgraph>Einf&#252;hrungen in das Dienstleistungsangebot der Bibliothek, Literaturrecherche und -bestellung werden seit Jahren nicht mehr zu fest vorgegebenen Terminen angeboten. Seit die Studierenden in den curricularen Veranstaltungen zur Vermittlung von Informationskompetenz  im ersten und dritten Studienjahr umfassend &#252;ber die Services der Bibliothek informiert und ihnen die Grundlagen der Literaturreche und -bestellung vermittelt werden, ist der Bedarf an gesonderten allgemeinen Einf&#252;hrungen drastisch zur&#252;ckgegangen. Es hat sich daher bew&#228;hrt, diese nur noch auf Anfrage durchzuf&#252;hren. &#220;ber einen &#8222;Vormerken&#8220;-Button auf der zugeh&#246;rigen Kursseite teilen Interessenten der Bibliothek ihren Kurswunsch mit und werden zum Zwecke der Terminvereinbarung kontaktiert (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>). Auch ein dreist&#252;ndiger Kurs zur &#8222;Informationsrecherche im biomedizinischen Informations-Dschungel: Internetnutzung f&#252;r Fortgeschrittene&#8220;, durchgef&#252;hrt vom Leiter des Zentrums f&#252;r Medizinische Forschung der Fakult&#228;t, l&#228;sst sich auf diese Weise bei Bedarf anfragen.</Pgraph><Pgraph>Neben diesem fakultativen Angebot haben sich seit Jahren ma&#223;geschneiderte, auf Wunsch auch in englischer Sprache durchgef&#252;hrte Einf&#252;hrungsveranstaltungen zur Vermittlung von Informationskompetenz f&#252;r Gruppen mit speziellem Informationsbedarf etabliert. Hierzu z&#228;hlen Auszubildende und Teilnehmer an Fachweiterbildungen des Universit&#228;tsklinikums Mannheim ebenso wie Masterstudierende der Mannheimer Medizinischen Fakult&#228;t oder Studierende verschiedener Studieng&#228;nge der Hochschule Mannheim.</Pgraph><SubHeadline>Doktorandenkurs</SubHeadline><Pgraph>Ein speziell  auf die Zielgruppe der Doktoranden zugeschnittener &#8222;Doktorandenkurs. Promovieren an der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim&#8220; erg&#228;nzt seit Juni 2012 das fakultative Angebot und wird ebenso von Studierenden h&#246;herer Semester und Teilnehmern der Master-Studieng&#228;nge besucht. Ausgangspunkt f&#252;r die Entwicklung des Kurses war die Beobachtung, dass es zuvor zwar Doktorandenkurse einzelner Kliniken der Universit&#228;tsmedizin Mannheim gab, diese aber ausschlie&#223;lich der Literaturdiskussion dienten, w&#228;hrend ein Fakult&#228;tsangebot zur Einf&#252;hrung in das wissenschaftliche Arbeiten fehlte. Die Bibliothek setzte sich zum Ziel, diese L&#252;cke mit der Entwicklung eines neuen Kurses zu schlie&#223;en, der die Abl&#228;ufe des Promotionsprozesses strukturiert vermitteln und dar&#252;ber hinaus die in den curricularen Bibliothekskursen fr&#252;h vermittelten Inhalte zur Literaturrecherche und  verwaltung auffrischen sollte. Zur Bedarfsermittlung wurden die Ergebnisse der Diskussion von Kurskonzepten f&#252;r Doktoranden bei der Jahrestagung 2011 der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen &#8211; AGMB e.V. ebenso genutzt wie die R&#252;ckmeldungen auf gezielte Anfragen im Kollegenkreis, die &#252;ber Mailinglisten wie MEDIBIB-L gestellt worden waren. Die Sichtung von Best-Practice-Beispielen an Bibliotheken sowie eine Umfrage bei ausgew&#228;hlten Doktoranden der Fakult&#228;t erg&#228;nzten die Angebots- und Bedarfsanalyse.</Pgraph><Pgraph>Wie die Auswertung der Umfrage ergab, w&#252;nschten sich die Doktoranden mehrheitlich keine Veranstaltungsreihe &#252;ber ein Semester, sondern ein auf einen einzigen Kurstermin beschr&#228;nktes Informationsangebot zur Erweiterung und Vertiefung ihrer f&#252;r die Promotion relevanten Kenntnisse. Von den 64 Umfrageteilnehmern, deren Frageb&#246;gen vollst&#228;ndig ausgef&#252;llt waren, w&#252;nschten sich 42,19&#37; ein dreist&#252;ndiges Angebot, 29,13&#37; eine Veranstaltungsdauer von 2 Stunden und 28,13&#37; eine nicht genauer w&#228;hlbare &#8222;sonstige&#8220; Kursdauer.</Pgraph><Pgraph>Es entstand ein dreist&#252;ndiger Kurs, der sich an den Phasen des Promotionsprozesses orientiert und in sechs Themenbereiche gliedert, die von den Grunds&#228;tzen wissenschaftlichen Arbeitens &#252;ber lokale Richtlinien und Festlegungen der Fakult&#228;t, die Anfertigung der Dissertation mit den Schwerpunkten Literaturrecherche und <TextGroup><PlainText>-s</PlainText></TextGroup>ervices sowie Literaturverwaltung bis zu Hinweisen zum Schreiben und Formatieren der Arbeit, zum Zitieren sowie zum Ver&#246;ffentlichen der Dissertation reichen (<TextGroup><PlainText>Abbildung 7 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/>). </Pgraph><Pgraph>Das Kurskonzept wurde von Vertretern der beiden Promotionsaussch&#252;sse der Fakult&#228;t (Dr. med.&#47;Dr. med. dent. sowie Dr. sc. hum.), des Studiendekanats sowie der Fachschaft begutachtet, deren R&#252;ckmeldungen beim inhaltlichen Feinschliff des Kurses Ber&#252;cksichtigung fanden. Begleitet von intensiver &#214;ffentlichkeitsarbeit (Abbildung 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/>), fand die erste Veranstaltung am 13.06.2012 statt. In der K&#252;rze der zur Verf&#252;gung stehenden Zeit werden seither die oben genannten, aus den curricularen Kursen bekannten Inhalte aufgefrischt und neue bzw. aufbauende Inhalte &#252;berblickartig pr&#228;sentiert. Bei weiter reichendem Informationsbedarf sorgt die enge Verzahnung mit verf&#252;gbaren Online-Tutorials und den zus&#228;tzlich angebotenen fakultativen Kursen, die im Doktorandenkurs beworben und anschlie&#223;end von vielen der Teilnehmer besucht werden, f&#252;r die erforderliche Vertiefung und Abrundung der vermittelten Inhalte.</Pgraph><Pgraph>Der Doktorandenkurs versteht sich als erweiterbares Angebot, das sich jederzeit in umfassendere (curriculare) Module der Fakult&#228;t integrieren l&#228;sst. Ein erster Ausbau der Inhalte fand  bereits 2013 in Kooperation mit der Abteilung f&#252;r Medizinische Statistik, Biomathematik und Informationsverarbeitung statt, die seither einen Statistik&#252;berblick beisteuert. </Pgraph><SubHeadline>Hausbesuche</SubHeadline><Pgraph>Neben der Zielgruppe der Studierenden, f&#252;r die bereits seit vielen Jahren ein vielseitiges, kontinuierlich weiterentwickeltes Kursangebot zur Verf&#252;gung steht, widmet sich die Bibliothek in ihrem Bem&#252;hen um die Entwicklung ad&#228;quater Schulungsservices bereits seit 2010 verst&#228;rkt auch der Zielgruppe der &#196;rzte und Wissenschaftler der Universit&#228;tsmedizin Mannheim (UMM).</Pgraph><Pgraph>&#8222;&#196;rzte und Wissenschaftler decken ihren prim&#228;ren Literatur- und Informationsbedarf in der Regel durch die Nutzung der elektronischen Bibliotheksangebote vom eigenen Arbeitsplatz aus. Im Klinik- bzw. Arbeitsalltag fehlt ihnen zumeist die Zeit, weiterf&#252;hrende Beratung in der Bibliothek zu suchen oder neue Informationen auf deren Webseiten zu verfolgen. Die Konsequenz ist, dass sie h&#228;ufig nur ein sehr unvollst&#228;ndiges Bild davon haben, welche Ressourcen ihnen tats&#228;chlich zur Verf&#252;gung stehen, wie diese optimal zu nutzen sind bzw. wie die Bibliothek sie in ihrer Arbeit unterst&#252;tzen kann. Daher ist die Entwicklung mobiler, zeitlich flexibel gestalteter Angebote f&#252;r diese Zielgruppe von besonderer Bedeutung.&#8220;<TextLink reference="1"></TextLink> </Pgraph><Pgraph>Auch die &#252;brigen an der UMM besch&#228;ftigten Berufsgruppen, allen voran das Pflege- sowie das Verwaltungspersonal, werden regelm&#228;&#223;ig in die &#220;berlegungen zur Entwicklung ma&#223;geschneiderter Kursangebote einbezogen. Zur Analyse des Bedarfs aller genannten nicht-studentischen Zielgruppen wurden im Sommer 2010 stichprobenartig leitfadengest&#252;tzte Fokusgruppen-Interviews mit Vertretern der verschiedenen Berufsgruppen durchgef&#252;hrt und nach Auswertung der Ergebnisse die Eckpunkte f&#252;r die Ausgestaltung eines neuen Informations- und Beratungsangebotes festgelegt. </Pgraph><Pgraph>Nach dem Vorbild des &#8222;Hausbesuche&#8220;-Angebotes der Zweigbibliothek Medizin der Universit&#228;t M&#252;nster kommt die Bibliothek seit Ende 2010 in die Kliniken und Institute der UMM, um &#196;rzte und Wissenschaftler, Pflege- und Verwaltungspersonal vor Ort zu informieren (<TextGroup><PlainText>Abbildung 9 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="9" imgType="figure"/>). Hausbesuche k&#246;nnen &#252;ber ein Online-Formular auf einer eigenen Webseite (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;hausbesuche&#47;">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;hausbesuche&#47;</Hyperlink>) angefragt und dabei konkrete Termin- und Themenw&#252;nsche angegeben werden. &#220;ber diesen Kommunikationsweg hinaus kontaktiert die Bibliothek auch ihrerseits in etwa halbj&#228;hrlichen Abst&#228;nden die Kliniken, Institute und Abteilungen der UMM (vor allem die zuvor noch nicht besuchten), um auf das Serviceangebot aufmerksam zu machen. Neben dem Kontakt &#252;ber die Sekretariate hat es sich dabei vor allem bew&#228;hrt, die Fortbildungsbeauftragten in den Kliniken und Instituten per E-Mail anzuschreiben, die ihrerseits f&#252;r die Organisation regelm&#228;&#223;iger Fortbildungseinheiten in den Kliniken und Instituten zust&#228;ndig sind und das Angebot der Vor-Ort-Information durch die Bibliothek oft gern annehmen. Die konkreten Inhalte jedes Termins werden vorab individuell abgestimmt und auf den jeweils ge&#228;u&#223;erten Bedarf zugeschnitten. Dabei decken die m&#246;glichen Themen das gesamte Dienstleistungsspektrum der Bibliothek ab <TextLink reference="2"></TextLink>. Zu diesem Angebot geh&#246;rt seit 2013 auch ein zwei- bis vierst&#252;ndiger Hausbesuch zur gezielten Einf&#252;hrung wissenschaftlicher Arbeitsgruppen in die Methode der Systematischen Literaturrecherche. Innerhalb des Stufenmodells der Bibliothek f&#252;r den Service der Systematischen Literaturrecherche, das in der letzten Ausbaustufe bis hin zur Durchf&#252;hrung von Rechercheauftr&#228;gen durch die Bibliothek reicht, handelt es sich hier um einen Vor-Ort-Fortbildungskurs, der die Teilnehmer bef&#228;higen soll, selbstst&#228;ndig systematische Literaturrecherchen durchzuf&#252;hren <TextLink reference="1"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Neben einem allgemeinen &#220;berblick &#252;ber Angebote und Dienstleistungen der Bibliothek besonders nachgefragt sind die Themen der Zugriffsm&#246;glichkeiten auf E-Journals, Datenbanken und E-Books inklusive der Nutzungsberechtigungen, der Literaturrecherche in PubMed und Cochrane Library sowie des Arbeitens mit dem Literaturverwaltungsprogramm EndNote. Die durchschnittliche Anzahl an durchgef&#252;hrten Hausbesuchen liegt seit Einf&#252;hrung des Service bei knapp einem Termin pro Monat. Zur Vorbereitung jedes Hausbesuchs geh&#246;ren die Anfertigung einer eigenen Pr&#228;sentation mit auf die lokalen Gegebenheiten der jeweiligen Einrichtung angepassten Informationen und Recherchebeispielen  sowie die Analyse der Gruppenzusammensetzung der Teilnehmer im Hinblick auf Zugriffs- bzw. Nutzungsberechtigungen. Da die Personalfluktuation, besonders im Bereich der &#196;rzte und Wissenschaftler, auch an der UMM hoch ist, ist davon auszugehen, dass der Bedarf an Informationsveranstaltungen in den Kliniken und Instituten in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden wiederkehren und die Hausbesuche sich weiterhin als Dauerservice bew&#228;hren werden. Diese Prognose best&#228;tigt sich bereits durch die Tatsache, dass einige Abteilungen schon Wiederholungs- oder Folgetermine vereinbart haben und mehrfach besucht wurden.</Pgraph><SubHeadline>Seminarkurs Medizintechnik</SubHeadline><Pgraph>Wie bei vielen wissenschaftlichen Bibliotheken in den letzten Jahren zu beobachten, r&#252;ckt auch die Zielgruppe der Sch&#252;ler an der gymnasialen Oberstufe zunehmend in den Fokus f&#252;r Veranstaltungen zur Vermittlung von Informationskompetenz. In diesem Zusammenhang findet auch an der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim einmal pro Jahr &#8211; kurz nach Beginn des neuen Schuljahres &#8211; seit 2012 eine Veranstaltung mit dem Titel &#8222;Seminarkurs Medizintechnik&#8220; statt. Im Rahmen dieses 90-min&#252;tigen Kurses werden die Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, Hinweise zum korrekten Zitieren von Text- und Bildmaterialien und grundlegende Recherchetechniken im Bibliothekskatalog sowie exemplarisch in einer bibliographischen Datenbank vermittelt. Hintergrund dieser Kooperation mit einem Gymnasium in Mannheim ist die dortige M&#246;glichkeit, auf dem Weg zum Abitur einen Teil der Pr&#252;fungsleistung durch einen &#8222;Seminarkurs&#8220; abzudecken, der &#252;ber ein Halbjahr regelm&#228;&#223;ig besucht werden muss und zu dessen erfolgreichem Abschluss eine ca. 20-seitige wissenschaftliche Arbeit erstellt werden muss. Da das Gebiet &#8222;Medizintechnik&#8220; einen der Forschungsschwerpunkte an der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim darstellt, wird durch diese Kooperation auch die F&#246;rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf diesem zukunftstr&#228;chtigen Gebiet unterst&#252;tzt.  </Pgraph><SubHeadline>Online-Tutorials</SubHeadline><Pgraph>Eine Reihe von orts- und zeitunabh&#228;ngig nutzbaren Onl<TextGroup><PlainText>in</PlainText></TextGroup>e-Tutorials erg&#228;nzen die Pr&#228;senzkurse der Bibliothek zu Blended-Learning-Angeboten. Auf der E-Learning-Plattform &#8222;Moodle&#8220; der Universit&#228;t bietet ein von der <TextGroup><PlainText>Bibliothek</PlainText></TextGroup> betreuter und mit entwickelter Kurs <TextGroup><PlainText>&#8222;SciTec&#64;MedMa&#8220;</PlainText></TextGroup> Unterst&#252;tzung beim wissenschaftlichen Arbeiten. In Kooperation mit dem E-Learning-Team, der EDV-Abteilung und der Abteilung f&#252;r Medizinische Statistik der Fakult&#228;t entstanden f&#252;r Angeh&#246;rige der Fakult&#228;t nach Login verf&#252;gbare Selbstlernangebote zu den Themen Recherchetraining f&#252;r Einsteiger und Fortgeschrittene, Informationen zur Promotion, Hinweise zum Zitieren, Literaturverwaltung mit EndNote und Einf&#252;hrungen in Word, Excel, PowerPoint und das Statistikprogramm SAS (Abbildung 10 <ImgLink imgNo="10" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Unter der Federf&#252;hrung der Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg entstand dar&#252;ber hinaus das Online Tutorial &#8222;FIT f&#252;r Medizinstudierende&#8220;. &#8222;FIT&#8220; steht f&#252;r das didaktisch-methodische Konzept &#8222;<Mark1>F</Mark1>achbezogenes<Mark1> I</Mark1>nformationskompetenz-<Mark1>T</Mark1>raining&#8220;, das von der Universit&#228;tsbibliothek zuvor bereits in Tutorials f&#252;r die F&#228;cher Psychologie&#47;P&#228;dagogik und Rechtswissenschaften sowie in einem Lernangebot f&#252;r gymnasiale Seminarkurse (FIT-GYM) umgesetzt worden war <TextLink reference="3"></TextLink>. Mit Hilfe des frei im Web nutzbaren Tutorials haben Medizinstudierende in Heidelberg und Mannheim die M&#246;glichkeit, sich grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten f&#252;r die Literatur- und Informationsrecherche und -beschaffung, die Literaturverwaltung sowie das wissenschaftliche Arbeiten anzueignen. Um die besonderen lokalen Gegebenheiten der beiden in diesem Projekt kooperierenden Bibliotheken in Heidelberg und Mannheim ber&#252;cksichtigen zu k&#246;nnen, teilte man das Tutorial in zwei separate Modulstr&#228;nge, die in den jeweiligen Bibliotheken entwickelt wurden. Beide Str&#228;nge werden eingerahmt und strukturiert durch eine jeweils eigene Coverstory, in der zwei virtuelle Medizinstudierende (eine Studienanf&#228;ngerin und ein Doktorand) in konkreten Situationen in der Bibliothek dabei begleitet werden, wie sie durch die richtigen Fragen, Hilfsmittel und Strategien L&#246;sungen finden, um ihren Informationsbedarf zu erf&#252;llen. Die hierzu erforderlichen Inhalte werden in den entsprechenden Modulen vermittelt. Ein Stichwort-Index, ein Abschlussquiz sowie ein Feedback-Formular runden das Angebot ab (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;fitmedma&#47;">http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;bibl&#47;fitmedma&#47;</Hyperlink>, siehe auch Abbildung 11 <ImgLink imgNo="11" imgType="figure"/>). F&#252;r die technische Realisierung des regelm&#228;&#223;ig aktualisierten Online-Tutorials werden das Autorensystem EXE-Learning sowie zur Erstellung von Bildschirmaufnahmen, interaktiven Flashinhalten und Bildern die Programme Camtasia, Raptivity, Adobe Captivate und Adobe Photoshop eingesetzt. Die Webserver-Statistik weist f&#252;r FitMed, das sich konstant hoher Nutzung erfreut, im Jahr 2013 insgesamt 98.693 Anfragen aus.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausblick">
      <MainHeadline>Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Auch in Zukunft strebt die Bibliothek an, auf der Grundlage regelm&#228;&#223;iger Evaluation und Bedarfsermittlung bei den verschiedenen UMM-Zielgruppen die bestehenden Kursangebote zu optimieren und sowohl im Bereich der Pr&#228;senzveranstaltungen als auch der E-Learning-Ressourcen neue Angebote zu schaffen, die sich auch in gr&#246;&#223;ere curriculare bzw. Fortbildungsangebote der UMM integrieren lassen. Ein wichtiges Augenmerk wird dabei weiterhin auf der Kooperation mit  anderen zentralen Einrichtungen der Fakult&#228;t liegen. Ein Kurs &#8222;Publizieren f&#252;r Mediziner&#8220;, zu dem es erste gemeinsame &#220;berlegungen mit dem Studiendekanat gibt, k&#246;nnte ein weiterer Schritt in Richtung solcher kooperativer Angebote sein. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
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        <RefTotal>Semmler-Schmetz M, Metzendorf M-I. Durch Kooperation und Vernetzung zu neuen Aufgabenfeldern &#8211; Serviceentwicklung in der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim. GMS Med Bibl Inf. 2013;13(1-2):Doc12. DOI: 10.3205&#47;mbi000276</RefTotal>
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        <RefTotal>Schulz M. Service vor Ort &#8211; Die Bibliothek geht zum Nutzer. GMS Med Bibl Inf. 2010;10 (3): Doc32. DOI: 10.3205&#47;mbi000215</RefTotal>
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      <Figures>
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          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Modulablauf 3. Studienjahr &#8211; Rotation. </Mark1><LineBreak></LineBreak>Quelle: http:&#47;&#47;www.umm.uni-heidelberg.de&#47;studium&#47;imstudium&#47;marecum&#47;hauptstudium&#47;lfhs.pdf</Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Kurse der Bibliothek im Modul &#8222;Gesellschaft und Gesundheit&#8220;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Gro&#223;er PC-Pool im Pavillon der Bibliothek</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaNo>4</MediaNo>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Poster. </Mark1><LineBreak></LineBreak>Quelle: Sebastian Kluger, Medizinische Fakult&#228;t Mannheim</Pgraph></Caption>
        </Figure>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Kurskalender </Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: Kursvormerkung</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 7: Gliederung Doktorandenkurs</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 8: Werbepostkarte Doktorandenkurs</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <MediaNo>9</MediaNo>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 9: Werbepostkarte Hausbesuche</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 10: Hauptseite von SciTec&#64;MedMa in Moodle</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 11: Startseite des 7. Kapitels im Online-Tutorial</Mark1></Pgraph></Caption>
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