<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>mbi000289</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000289</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002897</IdentifierUrn>
    <IdentifierVgWort>http://vg03.met.vgwort.de/na/f82dff2e445e4bc9a3e1bdfec6c5bb5a</IdentifierVgWort>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Wie lernen Studierende heute&#63; E-Book-Umfrage der Zweigbibliothek Medizin der Universit&#228;t M&#252;nster</Title>
      <TitleTranslated language="en">How do today&#8217;s students learn&#63; An e-book study of the branch library of medicine, University of M&#252;nster</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Obst</Lastname>
          <LastnameHeading>Obst</LastnameHeading>
          <Firstname>Oliver</Firstname>
          <Initials>O</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Zweigbibliothek Medizin, Universit&#228;ts- &#38; Landesbibliothek, Domagkstr. 9, 48149 M&#252;nster, Deutschland, Tel.: &#43;49&#47;251 83-58550, Fax: &#43;49&#47;251 83-52583<Affiliation>Zweigbibliothek Medizin, Universit&#228;ts- &#38; Landesbibliothek, Westf&#228;lische Wilhelms-Universit&#228;t M&#252;nster, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>obsto&#64;uni-muenster.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Salewsky</Lastname>
          <LastnameHeading>Salewsky</LastnameHeading>
          <Firstname>Verena</Firstname>
          <Initials>V</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Fachhochschule K&#246;ln, Institut f&#252;r Informationswissenschaft, K&#246;ln, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">e-book</Keyword>
      <Keyword language="en">medical education</Keyword>
      <Keyword language="en">medical library</Keyword>
      <Keyword language="en">e-learning</Keyword>
      <Keyword language="de">E-Book</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinstudium</Keyword>
      <Keyword language="de">Lernen</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinbibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">E-Learning</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20131220</DatePublished><DateRepublished>20140106</DateRepublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>13</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Berlin 2013: "Medizinbibliotheken beta - Konstant im Wandel"</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>25</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20140106</DateLastCorrection>Ein Z&#228;hlpixel wurde hinzugef&#252;gt.</Correction>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Wie steht es um die Akzeptanz f&#252;r das digitale Lesen und Lernen bei den Studierenden der Zweigbibliothek Medizin der Universit&#228;t M&#252;nster&#63; Erste Ergebnisse einer Umfragestudie unter 647 Studierende zeigen den weiterhin starken Bezug zu gedruckten B&#252;chern. Nur zwei Studierende nutzten gar keine gedruckten Lehrb&#252;cher. Im Gegenteil, 92&#37; benutzten gedruckte Lehrb&#252;cher nahezu immer&#47;oft zum Lernen. Nur jeder 33. Nutzer gab an, mit den gedruckten Lehrb&#252;chern unzufrieden gewesen zu sein. Die Zufriedenheit mit <Mark2>Thieme examen online</Mark2> war genauso gro&#223;. Die E-Books konnten eine Zustimmung von 73&#37; verbuchen, d.h. 3 von 4 Studierende waren mit diesem Angebot zufrieden oder sogar sehr zufrieden. F&#252;r fast die H&#228;lfte der Studierenden ist das <TextGroup><PlainText>E-Book</PlainText></TextGroup> mittlerweile ein st&#228;ndiger und zuverl&#228;ssiger Begleiter des Studiums geworden. Gleichwohl ist das gedruckte Lehrbuch das attraktivste Lernmedium f&#252;r (nahezu) alle Semester und kann damit als Goldstandard bezeichnet werden.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>How is digital reading and learning accepted among the students of the branch library of medicine of the University of M&#252;nster&#63; First results of a survey among 647 students show that the relation to printed books remained strong. Only 2 students did not lend out any printed textbook. On the contrary, 92&#37; used printed textbooks often or always for learning purposes. Only one in 33 users was not satisfied by the printed textbooks. Contentment with the multiple choice tool <Mark2>Thieme examen online</Mark2> was just as great. 3 of 4 students (73&#37;) were satisfied or very satisfied with e-books. The e-book has become a constant and reliable companion of studies for (almost) half of the population. But nevertheless, the printed textbook is the most attractive learning medium for all semesters and can thus be referred as a gold standard.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Im Juni 2012 wurde von der Zweigbibliothek Medizin der Universit&#228;ts- und Landesbibliothek M&#252;nster eine Umfrage zum Thema &#8222;Wie lernen Studierende mit gedruckten und Online-B&#252;chern&#63;&#8220; durchgef&#252;hrt. Im Folgenden werden die Ergebnisse der Studie vorgestellt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Methode">
      <MainHeadline>Methode</MainHeadline><Pgraph>&#220;ber die Emailverteiler der Semesterlisten wurden alle 2.850 M&#252;nsteraner Human- und Zahnmedizinstudierende angeschrieben und gebeten, an einer bei Surveymonkey gehosteten Online-Umfrage teilzunehmen (Fragebogen sh. Anhang 1 <AttachmentLink attachmentNo="1"/>). In anschlie&#223;enden Interviews mit einigen, zuf&#228;llig ausgew&#228;hlten Teilnehmern wurden zentrale Umfrageergebnisse in einen individuellen Zusammenhang gestellt und konkretisiert. </Pgraph><Pgraph>Die Umfrage wurde von 647 Studenten beantwortet, darunter 538 aus der Humanmedizin und 109 aus der Zahnmedizin. Die R&#252;cklaufquote betrug damit 28,3&#37; bzw. 17,1&#37; (Mw. 22,7&#37;). Die Semesterverteilung wird in Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> dargestellt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Bibliotheksnutzung">
      <MainHeadline>Bibliotheksnutzung</MainHeadline><Pgraph>In der zweiten Frage wurde die Frequenz der Bibliotheksbenutzung abgepr&#252;ft (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). 640 der 647 Umfrageteilnehmer hatten die Bibliothek im letzten Semester mindestens einmal aufgesucht. Das ergibt einen &#252;berraschend hohen Nutzungsgrad von 99&#37;. </Pgraph><Pgraph>Nur 7 von 647 Studenten hatten die Bibliothek im letzten Semester &#252;berhaupt nicht physisch benutzt.  34&#37; suchten sie einmal pro Monat oder seltener auf (haupts&#228;chlich um B&#252;cher auszuleihen, oft auch zum Lernen oder als Treffpunkt). Knapp zwei Drittel (65&#37;) nutzten die ZB Med mehrmals pro Monat oder h&#228;ufiger. Sechs Prozent waren offensichtlich &#8222;Fans der Bibliothek&#8220;, denn sie verbrachten fast jeden Tag ihre Zeit dort. In den oberen beiden Abbildungen auf der folgenden Seite finden Sie die Intensit&#228;t der Bibliotheksnutzung f&#252;r die einzelnen human- und zahnmedizinischen Semester aufgeschl&#252;sselt. Bei den Humanmedizinern ist die Nutzung der Bibliothek in den ersten sieben Semestern recht konstant (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>), wenn man einmal von den Erstsemestern absieht, die (vermutlich noch voller Enthusiasmus) vielleicht &#246;fter in die Bibliothek kommen. Je nach Semester benutzten durchschnittlich 25&#37; bis 39&#37; die ZB Med fast t&#228;glich. Ab dem achten Semester nahm diese hohe Benutzungsfrequenz schlagartig um bis zu zwei Drittel ab (auf Werte um 13,5&#37;). W&#228;hrend noch im 8. Semester die Anzahl der Bibliotheksmeider (seltenen&#47;nie-Nutzer) mit 28&#37; etwa gleich hoch wie in den unteren Semestern war, stieg die Vermeidung im 9. und den h&#246;heren Semestern noch einmal deutlich auf 51&#37;. Nur noch die H&#228;lfte (49&#37;) suchte die Bibliothek mehrmals im Monat oder &#246;fter auf &#8211; bei den &#252;brigen Semestern sank dieser Wert nie unter 67&#37;.</Pgraph><Pgraph>Bei den Zahnmedizinern fanden wir ein anderes, nicht ganz so homogenes Verteilungsbild vor (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>): Hier ist ein Benutzungspeak im 1. und 4. Semester festzustellen, mit 54&#37; t&#228;glicher&#47;w&#246;chentlicher Benutzung werden sehr hohe Nutzungsfrequenzen erreicht. Auch das dritte Semester stellt mit 43&#37; t&#228;glicher&#47;w&#246;chentlicher Benutzung die Humanmediziner noch in den Schatten. Nach dem 5. Semester ist dagegen Schluss: Die Besuche in der Bibliothek lassen rapide nach. Genaueres l&#228;sst sich jedoch nicht sagen, daf&#252;r haben zu wenig Zahnmediziner pro Semester die Umfrage beantwortet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Gr&#252;nde der Bibliotheksnutzung">
      <MainHeadline>Gr&#252;nde der Bibliotheksnutzung</MainHeadline><Pgraph>Die Teilnehmer konnten zwischen zehn verschiedenen, vorgegebenen Gr&#252;nden w&#228;hlen, die Bibliothek aufzusuchen (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>). Am allerh&#228;ufigsten wird die Bibliothek benutzt, um sich (kostenfrei) B&#252;cher auszuleihen. <TextGroup><PlainText>3&#47;4 aller</PlainText></TextGroup> Studenten gaben an, deswegen nahezu immer&#47;oft in die Bibliothek zu kommen. Nur 3&#37; leihen &#252;berhaupt keine B&#252;cher aus. Der n&#228;chst wichtigere Grund war die Benutzung der Arbeitspl&#228;tze, 41&#37; gaben an, deswegen nahezu immer&#47;oft in die Bibliothek zu kommen. Interessant: Nur jeder Siebte benutzte die Arbeitspl&#228;tze nie. In der E-Book-Studie 2003 <TextLink reference="1"></TextLink> war eine &#228;hnliche Reihenfolge festzustellen: Die Ausleihe (65&#37;) kam auch damals mit deutlichem Abstand vor der Nutzung der Arbeitspl&#228;tze (22&#37;), der Literatursuche (14&#37;) und der Internetnutzung (9&#37;).</Pgraph><Pgraph>Die n&#228;chsten vier Punkte betreffen elektronische Angebote. 29&#37; kamen nahezu immer&#47;oft in die Bibliothek oder riefen die Webseite der Bibliothek auf, um das Pr&#252;fungstool Thieme examen online zu nutzen, 25&#37; um das Internet zu nutzen, 23&#37; um E-Books zu nutzen und 19&#37; um die Internetangebote der ZB Med zu nutzen. Jeder Sechste benutzte die Bibliothek nahezu immer&#47;oft als Treffpunkt und 72&#37; mindestens selten&#47;manchmal. Nur 28&#37;, also ein gutes Viertel, nutzte die ZB Med nie als Treffpunkt. Der Bistrobesuch war dagegen schon eher ein Luxus: Gut die H&#228;lfte ging nie ins Bistro und nur 8&#37; benutzten es nahezu immer oder oft. Fast identisch schlecht sah es bei den Kopierern aus. Die Scan-Dienste wurden schlussendlich von 70&#37; nie benutzt und nahmen mit Abstand den letzten Platz der abgefragten Bibliotheksangebote ein.</Pgraph><Pgraph>Neben den zehn vorgegebenen Antwortm&#246;glichkeiten der Bibliotheksnutzung wurden als sonstige Gr&#252;nde genannt: <Mark2>Ruheraum in der Mittagszeit nutzen; Mediscript online (2x); Wartezeiten (z.B. zwischen Vorlesung und Praktikum) &#252;berbr&#252;cken; Auskunft der ZB Med um Rat fragen; RapiDoc; Online Zeitschriften und deren Artikel; Lerngruppen (2x); mir vor Ort einen &#220;berblick &#252;ber die f&#252;r mein aktuelles Semester wichtigen B&#252;cher zu verschaffen, um dann zu entscheiden mit welchem ich Lernen will oder welches ich mir ggf. kaufen will; Ort zum Lesen&#47;Ausruhen in Vorlesungspausen.</Mark2> </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zufriedenheit mit Medien">
      <MainHeadline>Zufriedenheit mit Medien</MainHeadline><Pgraph>Die Zufriedenheit der Studierenden mit dem Medienbestand der ZB Med war am st&#228;rksten bei Thieme examen online ausgepr&#228;gt (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>). 90&#37; waren sehr zufrieden oder zufrieden mit diesem Pr&#252;fungstool &#8211; deutlich mehr als mit den gedruckten Lehrb&#252;chern (79&#37;). Bei den Lehrb&#252;chern wird immer wieder angemahnt, mehr Exemplare von den wichtigsten Titeln anzuschaffen, da &#8222;oft z.B. Kurzlehrb&#252;cher bereits Anfang des Semester alle ausgeliehen&#8220; w&#228;ren &#8211; eine Problematik, die bei Onlineb&#252;chern naturgem&#228;&#223; nicht besteht.</Pgraph><Pgraph>Auf Platz 3 folgte der Pr&#228;senzbestand (nicht ausleihbare Lehrb&#252;cher, die im Bistro stehen und zum Lernen in der Bibliothek benutzt werden k&#246;nnen) mit 78&#37; Zufriedenheit. Weniger als 3&#37; gaben an, mit Thieme examen online, den Lehrb&#252;chern oder dem Pr&#228;senzbestand unzufrieden gewesen zu sein. Die E-Books nahmen mit 6&#37; Unzufriedenheit zwar den letzten Platz bei der Zufriedenheit ein. Trotzdem bedeutete die Quote von 73&#37;, dass (fast) <TextGroup><PlainText>3 von</PlainText></TextGroup> 4 Studierenden mit diesem Angebot zufrieden oder sehr zufrieden waren &#8211; ein doch sehr guter Wert.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Sucheinstieg f&#252;r Medien">
      <MainHeadline>Sucheinstieg f&#252;r Medien</MainHeadline><Pgraph>Wie finden die Nutzer eigentlich die B&#252;cher der Bibliothek&#63; Antwort: Sie gehen direkt zur entsprechenden Stelle am Regal. Da die B&#252;cher nicht nach Gr&#246;&#223;e oder Farbe aufgestellt sind, sondern nach einer &#252;bersichtlichen Systematik, wei&#223; jeder Studierende nach einiger Zeit, dass Anatomieb&#252;cher unter QS stehen und Innere Medizin unter WB141. 79&#37; unserer Umfrageteilnehmer nutzten diese Art des Zugang nahezu immer&#47;oft (Abbildung 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Es folgten die &#252;brigen Sucheinstiege wie der Onlinekatalog, der immerhin noch von fast der H&#228;lfte (47&#37;) nahezu immer&#47;oft benutzt wird und &#8211; weit abgeschlagen &#8211; die Webseite der Bibliothek mit 20&#37; und Google mit 15&#37;. PubMed oder &#228;hnliche Fachdatenbanken wurden ebenfalls von 15&#37; benutzt, um Zeitschriftenartikel in der Bibliothek zu finden (immerhin 64&#37; haben &#252;berhaupt schon einmal in PubMed hineingeschaut), w&#228;hrend die Metasuchmaschine disco nur bei knapp 11&#37; auf Gegenliebe stie&#223;. Als sonstige Sucheinstiege wurden genannt: Nachfragen bei den &#8222;netten&#8220; Mitarbeitern an der Information (6x); Kommilitonen fragen; Wiki.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Quellen f&#252;r gedruckte Lehrb&#252;cher">
      <MainHeadline>Quellen f&#252;r gedruckte Lehrb&#252;cher</MainHeadline><Pgraph>Wie kommen die Studierenden an die notwendigen gedruckten Lehrb&#252;cher&#63; Was haben sie f&#252;r Zugangsm&#246;glichkeiten&#63; Wie die Abbildung 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/> zeigt, ist die Bibliothek mit gro&#223;em Abstand die Quelle Nr. 1 f&#252;r Lehrb&#252;cher. 78&#37; leihen sich ihre Lehrb&#252;cher nahezu immer bzw. oft in der ZB Med aus &#8211; lediglich 2&#37;  &#252;ber alle Semester haben sich im letzten halben Jahr noch kein einziges Buch dort besorgt.</Pgraph><Pgraph>Dem gegen&#252;ber schien der Besitz von Lehrb&#252;chern, sei durch Kauf eines neuen (32&#37;) oder eines gebrauchten (15&#37;) Buches oder durch ein Geschenk (12&#37;) nur f&#252;r einen Bruchteil der Studierenden wirklich wichtig zu sein. Daran &#228;ndert auch nichts, dass insgesamt 98&#37; der Umfrageteilnehmer ein Lehrbuch schon mal &#252;ber einen dieser drei &#8218;nicht-bibliothekarischen&#8216; Wege erworben haben. Im Vergleich zur E-Book-Umfrage 2003 <TextLink reference="1"></TextLink> f&#228;llt auf, dass der Neukauf deutlich zur&#252;ckgegangen ist: 2003 war dieser noch eine mit der Ausleihe gleichrangige Erwerbungsform f&#252;r gedruckte Lehrb&#252;cher gewesen. Der Pr&#228;senzbestand der Bibliothek wird von 17&#37; nahezu immer&#47;oft benutzt &#8211; ein sch&#246;ner Erfolg f&#252;r einen Service, der aus einer Anregung der UB Maastricht resultierte. Als sonstige Quellen f&#252;r Lehrb&#252;cher wurde genannt: Ausleihe durch Freunde (6x); E-Books (2x); aus der Universit&#228;tsbibliothek (2x); als Belegexemplar. </Pgraph><Pgraph>Schr&#228;nkt man diese Frage auf die E-Book-Nutzer unter den Umfrageteilnehmern ein (Frage 10: Nutze die E-Books der Bibliothek nahezu t&#228;glich&#47;mehrmals die Woche&#47;mehrmals im Monat), sind die Antworten weitgehend identisch (78&#37; Ausleihe ZB Med, 32&#37; Neukauf, 15&#37; Pr&#228;senzbestand, 14&#37; Gebrauchtkauf und 9&#37; Geschenk).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Zum Lernen genutzte Medien">
      <MainHeadline>Zum Lernen genutzte Medien</MainHeadline><Pgraph>Um einen detaillierten Einblick zu bekommen, welche Medien in welchem Stadium des Lernens benutzt <TextGroup><PlainText>werden, wurde</PlainText></TextGroup> das Lernen in die drei &#8211; unterschiedlich intensiven &#8211; Lernzwecke (1) <Mark1>Nachschlagen</Mark1>, (2) <Mark1>&#220;berblick</Mark1> und (3) <Mark1>B&#252;ffeln</Mark1> unterschieden. Die Frage nach der Mediennutzung wurde damit insgesamt dreimal gestellt: &#8222;Welche Medien (sowohl eigene als auch Medien der <TextGroup><PlainText>ZB Med</PlainText></TextGroup>) nutzen Sie ... </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">zum L&#252;ckenschlie&#223;en bzw. zum gezielten Nachschlagen&#63;</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">um einen &#220;berblick &#252;ber ein Thema zu gewinnen&#63; </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">zum intensiven Lernen (B&#252;ffeln)&#63;&#8220;</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Im Mittelwert der drei Lernzwecke wurden gedruckte Lehrb&#252;cher am h&#228;ufigsten genutzt (Abbildung 9 <ImgLink imgNo="9" imgType="figure"/>). Nur zwei von 618 Studenten, die diese Frage beantworteten, nutzten gar keine gedruckten Lehrb&#252;cher. Genau 92&#37; benutzen gedruckte Lehrb&#252;cher nahezu immer&#47;oft zum Lernen, mit Abstand gefolgt von Vorlesungsskripten (69&#37;) und Internetquellen wie Google oder Wikipedia (48&#37;). <TextGroup><PlainText>E-Books</PlainText></TextGroup> kommen mit 22&#37; nur auf den vierten Platz, immerhin knapp zwei Drittel haben dieses Medium aber schon einmal zum Lernen benutzt. Onlinetools zum Kreuzen (18&#37;) und Apps (6&#37;) bilden die Schlusslichter.</Pgraph><Pgraph>Schaut man sich die Ergebnisse einmal nach Lernstadium an (Abbildung 10 <ImgLink imgNo="10" imgType="figure"/>), dann zeigt sich, dass hier die drei Medienformen Skripte, Google, Onlinetools deutliche Unterschiede aufweisen: So eigneten sich &#8222;Onlinetools zum Kreuzen&#8220; sehr viel besser zum B&#252;ffeln (31&#37; nahezu immer&#47;oft) als zum &#220;berblick gewinnen (15&#37;) oder Nachschlagen (6&#37;), w&#228;hrend Google&#47;Wikipedia viel h&#228;ufiger zum Nachschlagen benutzt wurden (65&#37;) oder zum &#220;berblick gewinnen (57&#37;) als zum B&#252;ffeln (21&#37;). Vorlesungsskripte eigneten sich wiederum besser dazu, einen &#220;berblick zu gewinnen (81&#37;) und zum B&#252;ffeln (74&#37;) als zum Nachschlagen (54&#37;). Lehrb&#252;cher, E-Books und Apps schnitten hingegen bei den drei Disziplinen &#8222;Lernen&#8220;, &#8222;Nachschlagen&#8220; und &#8222;&#220;berblick&#8220; mehr oder weniger identisch ab.</Pgraph><Pgraph>Doch aufgepasst: Das Lernverhalten im 3. und 4. Semester wich deutlich von obigen Durchschnittswerten ab (Abbildung 11 <ImgLink imgNo="11" imgType="figure"/>). Vor dem Physikum schalten die Studierenden offensichtlich um: Vorlesungsskripte sind nun nicht mehr so wichtig, stattdessen wird h&#228;ufiger zu Onlinetools zum Kreuzen und (aber weniger deutlich) zu <TextGroup><PlainText>E-Books</PlainText></TextGroup> gegriffen. Dagegen waren gedruckte Lehrb&#252;cher das einzige Lernmedium, das f&#252;r alle Semester nahezu gleich attraktiv war. </Pgraph><Pgraph>Unter Sonstiges konnten weitere, nicht explizit aufgef&#252;hrte Medien angegeben werden, die zum Lernen benutzt wurden: Hier wurden genannt: Eigene Mitschriften und Zusammenfassungen (8x) bzw. Altklausuren.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Lernorte">
      <MainHeadline>Lernorte</MainHeadline><Pgraph>Wo findet eigentlich die Lernarbeit statt&#63; Die <TextGroup><PlainText>Abbildung 12 </PlainText></TextGroup><ImgLink imgNo="12" imgType="figure"/> zeigt deutlich, dass die allermeisten Studierenden zuhause lernten: 85&#37; lernten dort nahezu immer&#47;oft. In der ZB Med lernten demgegen&#252;ber &#8222;nur&#8220; 30&#37; nahezu immer&#47;oft. Trotzdem war die Bibliothek damit der nach &#8222;zuhause&#8220; am intensivsten genutzter Lernort. Immerhin hatten 6 von 7 Studenten schon einmal in der <TextGroup><PlainText>ZB Med</PlainText></TextGroup> gelernt, wenn auch ein Gro&#223;teil nur manchmal oder selten. 16&#37; lernten unterwegs, also im Zug, im Bus oder sonstigen Gelegenheiten. Auch hier galt, dass nur eine Minorit&#228;t (24&#37;) noch nie unterwegs gelernt hatte. Jeder Vierzehnte (7&#37;) ging der ZB Med fremd und lernte in der Universit&#228;tsbibliothek (ULB) am Krummer Timpen. 5&#37; lernten bei Freunden&#47;Kommilitonen und nur 1&#37; im Lehrgeb&#228;ude. W&#228;hrend nur 38&#37; noch nie bei Freunden gelernt hatten, mieden mit 72&#37; bzw. 74&#37; sehr viel mehr Umfrageteilnehmer die ULB resp. das Lehrgeb&#228;ude als Lernorte komplett &#8211; fast drei Viertel aller Studierenden.</Pgraph><Pgraph>Als weitere Lernorte wurden im Kommentar zu dieser Frage benannt: <Mark2>beim Sport; auf der Zugfahrt; auf der Arbeit; sowie in anderen Bibliotheken und Lehrgeb&#228;uden (8x, u.a. ZB Chemie, Leonardo-Bibliothek, Soziologie-Bibliothek, Rechtswissenschaftliches Seminar (2x), Juridicum, Dioz&#246;sanbibliothek, Phil. Sem. Bibliothek).</Mark2></Pgraph><Pgraph>Folgender Kommentar eines Teilnehmers beleuchtet die Wahl von Lernorten ganz gut: <Mark2>In der ZB Med habe ich vor allem f&#252;rs Physikum gelernt, und werde es f&#252;rs Hammerexamen wahrscheinlich auch machen. Aber in den verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig k&#252;rzeren Lernphasen zum Semesterabschluss lerne ich zu Hause.</Mark2></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="E-Book-Benutzung">
      <MainHeadline>E-Book-Benutzung</MainHeadline><Pgraph>Im Durchschnitt nutzten zwei Drittel der Studierenden die Onlineb&#252;cher der ZB Med, 30&#37; mindestens mehrmals pro Monat (Abbildung 13 <ImgLink imgNo="13" imgType="figure"/>, oberste Zeile). Ein gutes Drittel (34&#37;) hatte die E-Books bisher &#252;berhaupt nicht benutzt (roter Balken). Kaum jemand benutzte die E-Books t&#228;glich (dunkelblauer Balken)  (im Gegensatz zu 64&#37; &#8222;nahezu immer&#8220; Nutzung bei den gedruckten Lehrb&#252;cher). </Pgraph><Pgraph>Schaut man sich die Nutzung nach Semester an, zeigen sich zwei auff&#228;llige Nutzungsmuster: Zum einen stieg der Prozentsatz der E-Book-Nutzer (mindestens einmal im Monat) offensichtlich mit steigender Semesterzahl (von 40&#37; auf &#252;ber 80&#37;). Je l&#228;nger man dabei war, desto eher hat man offensichtlich die Gelegenheit gehabt (oder es nicht vermeiden k&#246;nnen), in die Onlineb&#252;cher hinein zuschauen. Mit der Angebotsdauer eines neuen Produktes steigt seine Akzeptanz. Bemerkenswerterweise gab es im dritten und vierten Semester einen kurzfristigen Nutzungsanstieg. Die Interpretation dieses Ph&#228;nomens k&#246;nnte folgenderma&#223;en lauten: &#8222;Wenn das Physikum ansteht, greift man auf der vergeblichen Suche nach einem ausleihbaren Lehrbuch in seiner Verzweiflung schon einmal zu einem (ansonsten eher ungeliebten) E-Book&#8220;.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Art und Weise der Benutzung">
      <MainHeadline>Art und Weise der Benutzung</MainHeadline><Pgraph>Wie wurde mit den E-Books denn nun gearbeitet&#63; Wurde nur gelesen oder auch ausgedruckt&#63; 65&#37;, also zwei Drittel benutzen die Suchfunktion der E-Books, um schnell zu einer bestimmten Stelle zu kommen (Abbildung 14 <ImgLink imgNo="14" imgType="figure"/>). Immerhin mehr als die H&#228;lfte (55&#37;) las die B&#252;cher am Bildschirm durch und 38&#37; &#252;berflogen den Text, um schnell eine bestimmte Information finden. Die allerwenigsten druckten sich das Onlinebuch aus (12&#37;) und arbeiteten dann mit der Kopie. W&#228;hrend 95&#37; bzw. 96&#37; schon mal mit der Suchfunktion gearbeitet hatten oder das Buch am Bildschirm lasen und 89&#37; schon mal durch den Text gebrowst waren, hatten 53&#37; noch nie ein E-Book ausgedruckt. Bezeichnend waren die folgenden beiden Kommentare: <Mark2>Ausdruck insbesondere bei Mitnahme in Seminare. E-Books lese ich nur mit dem iPad, an einem PC-Bildschirm nie (dann lieber gedruckte B&#252;cher).</Mark2></Pgraph><Pgraph>Schl&#252;sselt man die Art und Weise der Benutzung von <TextGroup><PlainText>E-Books</PlainText></TextGroup> (Lesen, Drucken, Suchen, Browsen) nach Semestern auf, zeigten sich zwei unterschiedliche Nutzungsmuster (Abbildung 15 <ImgLink imgNo="15" imgType="figure"/>). Drei Nutzungsarten waren offensichtlich mit dem Semester korreliert: Die Nutzung von &#8222;Suchen&#8220; (rote Linie) und &#8222;Bildschirmlesen&#8220; (orange) stiegen mit steigender Semesterzahl, das &#8222;Browsen&#8220; (gr&#252;n) sank dagegen ab. Der Korrelationskoeffizient betr&#228;gt zwischen 0,55 und 0,66 (und steigt auf bis zu 0,81, l&#228;sst man das 4. Semester weg). Besonders eindrucksvoll war die enge Verschr&#228;nkung zwischen Suchfunktion und Bildschirmlesen, die nicht nur &#252;ber nahezu identische Korrelationskoeffizienten sondern auch identische Steigungskoeffizienten verf&#252;gen. Die Nutzungsart &#8222;Browsen&#8220; wurde dagegen unbeliebter je h&#246;her das Semester. Das &#8222;Drucken&#8220; der Onlineb&#252;cher (blaue Linie) blieb im Gegensatz dazu &#252;ber die gesamte Studiendauer gleich unbeliebt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="E-Book-Eigenschaften">
      <MainHeadline>E-Book-Eigenschaften</MainHeadline><Pgraph>Folgende vier Eigenschaften von Onlineb&#252;chern waren den Studierenden besonders wichtig (Abbildung 16 <ImgLink imgNo="16" imgType="figure"/>): Dass sie von &#252;berall auf diese zugreifen k&#246;nnen (94&#37; wichtig&#47;sehr wichtig), dass es sie nichts kostet (93&#37;), dass die B&#252;cher rund um die Uhr verf&#252;gbar sind (92&#37;) und dass man sie im Volltext durchsuchen kann (90&#37;). Alle &#252;brigen Features von E-Books waren mit Abstand nicht so wichtig wie diese. Die Nutzung auch ohne Internetzugang kam mit 71&#37; (wichtig&#47;sehr wichtig) auf Platz 5, dann folgt die Kopier- und Druckfunktion (64&#37;), und dass keine Mahngeb&#252;hren anfallen (68&#37;). Immerhin die H&#228;lfte (52&#37;) fand die Gewichtsersparnis von E-Books gegen&#252;ber gedruckten B&#252;chern wichtig oder sogar sehr wichtig. Die beiden letzten Pl&#228;tze belegen die M&#246;glichkeit, E-Books zu personalisieren (51&#37;) und auf E-Readern bzw. Smartphones zu lesen (47&#37;). Folgende Kommentare wurden gemacht: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark2>E-Books sollten meiner Meinung nach wirklich GANZE B&#252;cher sein und nicht einzelne Kapitel&#33; Die Aufspaltung in einzelne Dateien ist nervig und st&#246;rt den &#8222;Lernfluss&#8221; enorm&#33;</Mark2></ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Konstantes Design und Abrufbarkeit w&#228;ren w&#252;nschenswert (andauernde &#196;nderungen der Suchmechanismen und Benutzeroberfl&#228;chen, sowie Abrufplattformen sind Nerv t&#246;tend)</Mark2></ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Ich mag keine E-Books, da ich am Bildschirm nicht gut lesen kann und ich auch das Gef&#252;hl eines Buches brauche.</Mark2></ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Bekanntheit von E-Books">
      <MainHeadline>Bekanntheit von E-Books</MainHeadline><Pgraph>Die allermeisten Studierenden waren auf die E-Books &#252;ber die Webseite der Bibliothek aufmerksam geworden (42,9&#37;), wobei allerdings leider nicht unterschieden wurde, welche Seite genau gemeint war (Abbildung 17 <ImgLink imgNo="17" imgType="figure"/>). Es kann jedoch mit einiger Sicherheit vermutet werden, dass es sich um die Liste der Online-Lehrb&#252;cher nach Fachgebieten handelt, da diese an prominenter Stelle beworben bzw. verlinkt wurde. Auf den n&#228;chsten Pl&#228;tzen kamen Hinweise durch Kommilitonen (33,7&#37;) und <TextGroup><PlainText>&#8211; schon</PlainText></TextGroup> deutlich abgeschlagen &#8211; der Buchkatalog der Bibliothek (18,4&#37;), in dem nach Onlinemedien selektiert werden kann und E-Books durch ein Computermonitorsymbol gekennzeichnet sind (allerdings noch ein Kathodenstrahler und kein Flachbildschirm &#8230;). Immerhin jeder Sechste (16,7&#37;) wurde durch Dozenten auf die E-Books der Bibliothek hingewiesen, bzw. durch das (Auskunfts<TextGroup><PlainText>-)</PlainText></TextGroup>Personal der Bibliothek (16,4&#37;). Weitere Werbema&#223;nahmen wie der Email-Newsletter (13,8&#37;) oder das Magazin der ZB Med (2,6&#37;) kamen unter &#8222;ferner liefen&#8220;. 4,1&#37; <TextGroup><PlainText>&#8211; also</PlainText></TextGroup> jeder 25. &#8211; fand &#252;ber Suchmaschinen zu den Volltextb&#252;chern der ZB Med.</Pgraph><Pgraph>22,9&#37;, also fast jeder Vierte, wurde erst durch die Umfrage auf dieses spezielle Angebot aufmerksam. Obwohl eine gro&#223;e Bandbreite an Marketingprodukten benutzt worden war, auf die E-Books hinzuweisen (darunter genau der gleiche Email-Verteiler wie f&#252;r die Umfrage selber), hatte sich dieses Angebot wohl nicht so richtig eingepr&#228;gt. Bezeichnenderweise schrieb ein Umfrageteilnehmer auf die Frage &#8216;Wie sind Sie auf die E-Books der Bibliothek aufmerksam geworden&#63;&#8217;: &#8222;Durch Zufall&#8220; &#8211;  Ein klares Signal, dass Bibliotheken E-Books (noch) besser bewerben sollten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Nichtnutzung von E-Books">
      <MainHeadline>Nichtnutzung von E-Books</MainHeadline><Pgraph>Diese Abbildung ist nach den Antworten f&#252;r &#8222;stimme voll zu&#47;stimme eher zu&#8220; sortiert; Umfrageteilnehmer, die hier keine Angaben machten, wurden herausgefiltert. Als Hauptgrund f&#252;r die Nichtnutzung von E-Books wurde die &#252;bergro&#223;e Zufriedenheit mit den gedruckten Lehrb&#252;chern genannt. Eine deutliche Mehrheit von 88&#37; stimmte dieser Aussage zu. Nur 3&#37;, also jeder 33., stimmt dem nicht zu (Abbildung 18 <ImgLink imgNo="18" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Knapp drei Viertel (74,9&#37;) lesen ungern am Bildschirm &#8211; der zweitwichtigste Grund f&#252;r die Nicht- oder Mindernutzung von E-Books. Selbst E-Book-Liebhaber hatten hier zugestimmt, da sie die Onlineb&#252;cher noch st&#228;rker genutzt h&#228;tten, wenn diese besser oder einfacher lesbar gewesen w&#228;ren. Hier k&#246;nnten iPads in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Usability von E-Books spielen, da das Lesen auf ihnen eher als Analogon zur Nutzung eines gedruckten Buches angesehen wird, wie sich in den Folgeinterviews herausstellte. 60&#37; der Antwortenden fehlte das Look &#38; Feel eines gedruckten Buches: &#8222;Beim gedruckten Buch wei&#223; ich genau, wie viel ich schon geschafft habe.&#8220; Mit 42&#37; h&#228;tte eine gro&#223;e Gruppe die E-Books gerne offline genutzt, war aber aus technischen oder lizenzrechtlichen Gr&#252;nden nicht imstande gewesen, diese auch auf ihre Computer herunterladen. F&#252;r lediglich 31&#37; war die Offl<TextGroup><PlainText>in</PlainText></TextGroup>e-Nutzung gar kein Thema.</Pgraph><Pgraph>36&#37; bem&#228;ngelten, dass ausgerechnet das von ihnen ben&#246;tigte Buch nicht als E-Book vorhanden war. 29,4&#37; machten eine unzureichende Funktionalit&#228;t daf&#252;r verantwortlich, dass sie E-Books nicht genutzt h&#228;tten. Im Umkehrschluss hatten also &#252;ber 70&#37; keine Klagen &#252;ber die Funktionalit&#228;ten. 28,4&#37; hatten generelle Schwierigkeiten mit dem Zugriff auf die E-Books. Das mag zum einen an der technischen Seite gelegen haben; Schutzma&#223;nahmen gegen das Abwandern in Tauschb&#246;rsen wie DRM bzw. Flash schaffen hier zus&#228;tzliche H&#252;rden, die Nutzung verhindern. Was auch immer wieder (in dieser Umfrage ganz massiv, aber auch schon vorher) moniert wurde, ist Nutzungserschwerung durch Zerst&#252;ckelung der Lehrb&#252;cher in Hunderte von PDFs mit jeweils nur wenigen Seiten. Neben den obigen H&#252;rden gilt es auch noch, VPN zu benutzen, damit man von au&#223;erhalb des Hochschulnetzes &#252;berhaupt auf die B&#252;cher zugreifen kann. Dies mag auch f&#252;r einige durchaus eine H&#252;rde darstellen, zumal einige Verlage das durch unflexible Cookie-Setzung erschweren.</Pgraph><Pgraph>Was hellh&#246;rig macht, ist, dass lediglich 24&#37; keine technischen Probleme hatten. Hier gibt es also Nachholbedarf, sowohl auf Seiten der Verlage (kein Flash, kein DRM, buch- oder kapitelweise PDFs) als auch auf Seiten der Bibliothek (Schulungen). Folgende Kommentare unter Sonstiges geben einen guten Einblick in die vielf&#228;ltigen Schwierigkeiten beim Zugriff auf die E-Books: </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark2>Ich w&#252;rde gerne mehr dar&#252;ber erfahren, bzw. habe kaum Erfahrung mit dem Umgang. Gibt es die M&#246;glichkeit, einen Einsteigerkurs anzubieten, und zwar nicht nur auf Nachfrage&#63;</Mark2></ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Ich wei&#223; zwar, dass die ZB Med E-Books anbietet, habe mich aber noch nicht &#252;ber den Ablauf informiert.</Mark2></ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Viele E-Books nicht in Vollbildschirmansicht bzw. nur mit breitem Streifen oben darstellbar (z.B. Thieme).</Mark2></ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Man muss oft jedes Kapitel einzeln herunterladen und kann keine Volltextsuche im gesamten Buch durchf&#252;hren.</Mark2></ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Die Tatsache, dass man die B&#252;cher nicht herunterladen kann, sondern in Seitentakten oder Kapiteln betrachten muss, ist eine Farce. Gerade das zusammenh&#228;ngende PDF-Dokument mit Suchfunktion ist doch das praktische an E-Books. </Mark2></ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Ich habe oft techn. Schwierigkeiten beim Laden, bzw. h&#228;ufiger auch Schwierigkeiten beim Zugriff, manche B&#252;cher sind in der Suchfunktion schwer h&#228;ndelbar.</Mark2></ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Bei Elsevier wird man nach kurzer Zeit immer wieder rausgeworfen, Thieme geht &#252;ber iPad nicht.</Mark2></ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Copy-paste Funktion fehlt mir bei Thieme-B&#252;chern, gro&#223;er Nachteil gegen&#252;ber E-Books des Springer-Verlages.</Mark2></ListItem><ListItem level="1"><Mark2>Nicht im Klaren &#252;ber den Zugriff von zuhause, zu faul mich dar&#252;ber zu informieren.</Mark2></ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Meinungen zu E-Books">
      <MainHeadline>Meinungen zu E-Books</MainHeadline><Pgraph>In der letzten Frage wurden die Umfrageteilnehmer gebeten, zu f&#252;nf Thesen Stellung zu beziehen (Abbildung 19 <ImgLink imgNo="19" imgType="figure"/>). Die Thesen wurden in der nachfolgenden Abbildung nach dem Zustimmungsgrad sortiert, dabei wurden &#8222;stimme voll zu&#8220; und &#8222;stimme eher zu&#8220; aufaddiert. 66&#37; fanden, dass die iPad-Ausleihe eine hervorragende Idee sei. Das waren naturgem&#228;&#223; weniger als die 96&#37; einer Umfrage unter iPad-Ausleihern <TextLink reference="2"></TextLink>, zwei Drittel aller Antwortenden stellen aber eine respektable Gr&#246;&#223;e dar. 58&#37; h&#228;tten es gerne, wenn alle Vorlesungen als Manuskript (oder PDF) auf iPads verf&#252;gbar und ausleihbar w&#228;ren, 45&#37; h&#228;tten dies gerne auch als Video. Nur jeder Vierte (26&#37;) w&#252;rde lieber ein Onlinebuch benutzen anstatt das entsprechende gedruckte Buch kaufen zu m&#252;ssen. Die Mehrheit der Teilnehmer (53,5&#37;) stimmte dem nicht zu, w&#252;rde also lieber ein gedrucktes Buch kaufen, auch wenn es das entsprechende Onlinebuch umsonst g&#228;be. Dass gedruckte Lehrb&#252;cher (irgendwann) einmal durch Lehrb&#252;cher auf iPads ersetzt werden w&#252;rden, glaubten nur 16&#37;, also jeder Sechste. Dagegen k&#246;nnten sich 41&#37; dies gar nicht vorstellen. Interessanterweise gab es bei der Frage mit 14&#37; die wenigsten &#8222;neutralen&#8220; Antworten, d.h. die Studierenden waren bei dieser Frage nach dem Ersatz von gedruckten B&#252;chern durch iPads gespaltener als bei den anderen Fragen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Nutzergruppen: E-Book-affin">
      <MainHeadline>Nutzergruppen: E-Book-affin</MainHeadline><Pgraph>In diesem Teil der Umfrageauswertung sollte die Frage gekl&#228;rt werden, wer von den 647 Teilnehmern als E-Book-affin zu charakterisieren war. F&#252;r diese Analyse standen im Wesentlichen die folgenden drei Fragen(gruppen) zur Verf&#252;gung:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Nutzung zum Lernen (Frage 6&#8211;8: Welche Medien nutzen Sie, zum Nachschlagen, B&#252;ffeln oder um einen &#220;berblick &#252;ber ein Thema zu gewinnen&#63; Hier wurden Nutzer mit der Antwort: <Mark2>Daf&#252;r nutze ich E-Books nahezu immer&#47;oft </Mark2>ausgew&#228;hlt). Abbildung 20 <ImgLink imgNo="20" imgType="figure"/>: roter Kreis, 207 Nutzer.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Nutzung insgesamt (Frage 10: Wie oft nutzen Sie <TextGroup><PlainText>E-Books</PlainText></TextGroup> der ZB Med&#63; Hier wurden Nutzer mit der Antwort ausgew&#228;hlt: <Mark2>Nahezu t&#228;glich&#47;mehrmals pro Woche&#47;mehrmals pro Monat</Mark2>). Abbildung 20 <ImgLink imgNo="20" imgType="figure"/>: gr&#252;ner Kreis, 185 Nutzer.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">E-Book statt P-Book (Frage 17: Wie ist Ihre Meinung zu der Aussage: Statt ein Buch zu kaufen benutze ich lieber das entsprechende Online-Buch der ZB Med. Hier wurden Nutzer mit der Antwort ausgew&#228;hlt: <Mark2>Stimme voll zu&#47;stimme eher zu</Mark2>). Abbildung 20 <ImgLink imgNo="20" imgType="figure"/>: blauer Kreis, 151 Nutzer. </ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Die Summenmenge dieser drei Nutzergruppen ergibt <TextGroup><PlainText>298 P</PlainText></TextGroup>ersonen. Knapp 300 Studierende oder 46&#37; aller Antwortenden k&#246;nnen also als &#8211; in irgendeiner Weise &#8211; E-Book-affin bezeichnet werden, sie besch&#228;ftigen sich mit dem Thema Online-B&#252;cher, sie nutzen diese bereits intensiv oder interessieren sich f&#252;r diese.&#8220;</Pgraph><Pgraph>Wie nicht anders zu erwarten, ist die &#220;berlappung der &#8222;affinen&#8220; Antworten auf diese drei doch sehr &#228;hnlichen Fragen recht gro&#223;: So gab sich die Mehrheit (58&#37;) bei zwei der drei Fragen(gruppen) als E-Book-affin zu erkennen, und fast ein Viertel (24&#37;) sogar bei allen dreien. Immerhin 42&#37; der Antwortenden zeigte sich jedoch nur bei einer Frage (&#61; Charakterisierung) ganz auf der Seite der E-Books und nahm zu den &#252;brigen beiden Fragen eher eine neutrale oder &#8211; seltener &#8211; negative Haltung ein.</Pgraph><Pgraph>Auch wenn der Schwerpunkt der Nutzung ganz eindeutig auf Seiten der gedruckten B&#252;cher lag (was auch f&#252;r 90&#37; der E-Book-Affinen zutrifft), hat sich die Bibliothek vorgenommen, diese spezielle Gruppe der E-Book-Affinen im Auge zu behalten und ihnen &#8211; genau wie auch den <TextGroup><PlainText>E-B</PlainText></TextGroup>ook-Reservierten &#8211; ad&#228;quate Dienstleistungen und Medien anzubieten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Nutzergruppen: E-Book-reserviert">
      <MainHeadline>Nutzergruppen: E-Book-reserviert</MainHeadline><Pgraph>In diesem Teil der Umfrageauswertung wollen wir uns mit der Frage besch&#228;ftigen, wer von den 647 Teilnehmern als E-Book-reserviert zu charakterisieren ist. F&#252;r diese Analyse standen im Wesentlichen dieselben drei Fragen(gruppen) zur Verf&#252;gung wie bei der Analyse der <TextGroup><PlainText>E-B</PlainText></TextGroup>ook-Affinen:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Nutzung zum Lernen (Frage 6&#8211;8: Welche Medien nutzen Sie, zum Nachschlagen, B&#252;ffeln oder um einen &#220;berblick &#252;ber ein Thema zu gewinnen&#63; Hier wurden Nutzer mit der Antwort &#8222;Daf&#252;r nutze ich E-Books nie&#8221; ausgew&#228;hlt). Abbildung 21 <ImgLink imgNo="21" imgType="figure"/>: roter Kreis, 300 Nutzer.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Nutzung insgesamt (Frage 10: Wie oft nutzen Sie <TextGroup><PlainText>E-Books</PlainText></TextGroup> der ZB Med&#63; Hier wurden Nutzer mit der Antwort ausgew&#228;hlt: &#8222;gar nicht&#8220;). Abbildung 21 <ImgLink imgNo="21" imgType="figure"/>: gr&#252;ner Kreis, 209 Nutzer.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">E-Book statt P-Book (Frage 17: Wie ist Ihre Meinung zu der Aussage: &#8222;Statt ein Buch zu kaufen benutze ich lieber das entsprechende Online-Buch der <TextGroup><PlainText>ZB Med</PlainText></TextGroup>.&#8220; Hier wurden Nutzer mit der Antwort ausgew&#228;hlt: &#8222;stimme gar nicht zu&#8220;). Abbildung 21 <ImgLink imgNo="21" imgType="figure"/>: blauer Kreis, 137 Nutzer. </ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Wie nicht anders zu erwarten, war die &#220;berlappung der &#8222;reservierten&#8220; Antworten auf diese drei doch sehr &#228;hnlichen Fragen recht gro&#223;: So outeten sich 92&#37; aller E-Book-Reservierten bereits bei zwei der drei Fragen(gruppen) und 81&#37; bei einer Fragengruppe (Nutzung zum Lernen), doch lediglich 15&#37; (bei den E-Book-Affinen 24&#37;) gaben sich bei allen drei Fragen als reserviert zu erkennen. Die Summenmenge dieser drei Nutzergruppen ergab <TextGroup><PlainText>370 P</PlainText></TextGroup>ersonen. 57&#37; aller Antwortenden k&#246;nnen also <TextGroup><PlainText>&#8211; in</PlainText></TextGroup> irgendeiner Weise &#8211; als E-Book-reserviert bezeichnet werden. M&#246;glicher Bias: Durch die Art der Fragen sind bei dieser Auswertung viele Teilnehmer dabei, die noch nie etwas von dem E-Book-Angebot geh&#246;rt hatten. Das kann aber durchaus auch als E-Book-reserviert gewertet werden.</Pgraph><Pgraph>Zusammenfassend kann man also sagen: Deutlich mehr als die H&#228;lfte aller Studierenden besch&#228;ftigt sich noch nicht mit dem Thema Online-B&#252;cher, ihnen sind die E-Books ziemlich egal, weder nutzen sie diese noch haben sie dieses Medium als relevant f&#252;r sich&#47;ihr Studium wahrgenommen.</Pgraph><Pgraph>Es f&#228;llt auf, dass die Summe beider Nutzergruppen mehr als 100&#37; betr&#228;gt und sich somit ein scheinbarer Widerspruch ergibt. Die L&#246;sung liegt in denjenigen 3&#37; der Nutzer begr&#252;ndet, die als indifferent zu bezeichnen sind. Sie interessierten sich zwar f&#252;r E-Books, benutzten aber keine und bilden somit die Schnittmenge zwischen beiden Gruppen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><Pgraph>Die Umfrage wurde von Verena Salewsky im Rahmen <TextGroup><PlainText>ihres</PlainText></TextGroup> Bachelor-Studiums an der Fachhochschule K&#246;ln durchgef&#252;hrt.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Interessenkonflikte">
      <MainHeadline>Interessenkonflikte</MainHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Obst O</RefAuthor>
        <RefTitle>Elektronische B&#252;cher in der Bibliothek - Beginn einer Revolution&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefJournal>Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefPage>21-5</RefPage>
        <RefTotal>Obst O. Elektronische B&#252;cher in der Bibliothek - Beginn einer Revolution&#63; Med Bibl Inf. 2003;3(1-2):21-5. Verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.agmb.de&#47;mbi&#47;2003&#95;3&#47;obst.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.agmb.de&#47;mbi&#47;2003&#95;3&#47;obst.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Obst O</RefAuthor>
        <RefTitle>iPads perfekt f&#252;r Vorlesungen</RefTitle>
        <RefYear>2012</RefYear>
        <RefJournal>med &#8211; Das Magazin der Zweigbibliothek Medizin</RefJournal>
        <RefPage>6-10</RefPage>
        <RefTotal>Obst O. iPads perfekt f&#252;r Vorlesungen. med &#8211; Das Magazin der Zweigbibliothek Medizin. 2012;13(2):6-10. Verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;medbib.klinikum.uni-muenster.de&#47;medinfo&#47;2012&#47;2&#95;ipad-umfrage.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;medbib.klinikum.uni-muenster.de&#47;medinfo&#47;2012&#47;2&#95;ipad-umfrage.pdf</RefLink>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="570" width="834">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Umfrageteilnehmer nach Semester</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="611" width="830">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: H&#228;ufigkeit der Bibliotheksbesuche</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="632" width="998">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Bibliotheksbenutzung durch Studierende der Humanmedizin</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="632" width="998">
          <MediaNo>4</MediaNo>
          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Bibliotheksbenutzung durch Studierende der Zahnmedizin</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="630" width="994">
          <MediaNo>5</MediaNo>
          <MediaID>5</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Gr&#252;nde der Bibliotheksbenutzung</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="630" width="983">
          <MediaNo>6</MediaNo>
          <MediaID>6</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 6: Zufriedenheit mit dem Medienbestand der ZB Med</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="629" width="962">
          <MediaNo>7</MediaNo>
          <MediaID>7</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 7: Sucheinstieg f&#252;r B&#252;cher&#47;Zeitschriften der ZB Med</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="627" width="982">
          <MediaNo>8</MediaNo>
          <MediaID>8</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 8: Quellen f&#252;r gedruckte Lehrb&#252;cher</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="635" width="985">
          <MediaNo>9</MediaNo>
          <MediaID>9</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 9: Zum Lernen genutzte Medien (Mittelwert der 3 Lerntypen)</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="629" width="997">
          <MediaNo>10</MediaNo>
          <MediaID>10</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 10: Zum Lernen genutzte Medien</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="637" width="1001">
          <MediaNo>11</MediaNo>
          <MediaID>11</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 11: Nutzung von Lernressourcen nach Semester</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="626" width="970">
          <MediaNo>12</MediaNo>
          <MediaID>12</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 12: Bevorzugte Lernorte</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="632" width="1024">
          <MediaNo>13</MediaNo>
          <MediaID>13</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 13: E-Book-Benutzung nach Semester</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="626" width="974">
          <MediaNo>14</MediaNo>
          <MediaID>14</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 14: Art und Weise der Benutzung von E-Books</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="634" width="973">
          <MediaNo>15</MediaNo>
          <MediaID>15</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 15: Art und Weise der Benutzung von E-Books nach Semester</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="627" width="989">
          <MediaNo>16</MediaNo>
          <MediaID>16</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 16: Wichtigkeit von E-Book-Eigenschaften</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="627" width="991">
          <MediaNo>17</MediaNo>
          <MediaID>17</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 17: Wodurch sind Sie auf die E-Books der ZB Med aufmerksam geworden&#63;</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="624" width="996">
          <MediaNo>18</MediaNo>
          <MediaID>18</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 18: Gr&#252;nde f&#252;r die Nichtnutzung von E-Books</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="624" width="994">
          <MediaNo>19</MediaNo>
          <MediaID>19</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 19: Meinungen der Umfrageteilnehmer zu E-Books</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="635" width="662">
          <MediaNo>20</MediaNo>
          <MediaID>20</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 20: Wer ist E-Book-aufgeschlossen&#63;</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="655" width="666">
          <MediaNo>21</MediaNo>
          <MediaID>21</MediaID>
          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 21: Wer ist E-Book-reserviert&#63;</Mark1></Pgraph></Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>21</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <Attachment>
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID filename="mbi000289.a1.pdf" mimeType="application/pdf" origFilename="Anhang 1&#95;mbi000289.pdf" size="198503" url="">1</MediaID>
          <AttachmentTitle>Fragebogen der E-Book-Umfrage der Zweigbibliothek Medizin der Universit&#228;t M&#252;nster</AttachmentTitle>
        </Attachment>
        <NoOfAttachments>1</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>