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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000269</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002699</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Tagungsbericht</ArticleType>
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      <Title language="de">Health Information Without Frontiers: Bericht zur 13. EAHIL-Konferenz in Br&#252;ssel vom 4.&#8211;6. Juli 2012</Title>
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          <Lastname>Schulz</Lastname>
          <LastnameHeading>Schulz</LastnameHeading>
          <Firstname>Manuela</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
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        <Address>Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim, Universit&#228;t Heidelberg, Deutschland<Affiliation>Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim, Universit&#228;t Heidelberg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>manuela.schulz&#64;medma.uni-heidelberg.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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    <DatePublished>20130913</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>13</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Strategische Entwicklung von Medizinbibliotheken</IssueTitle>
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    <ArticleNo>05</ArticleNo>
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    <TextBlock linked="yes" name="Tagungsbericht">
      <MainHeadline>Tagungsbericht</MainHeadline><Pgraph>Die 13. Jahrestagung der <Mark2>European Association for Health Information and Libraries</Mark2>, die unter dem Motto <Mark2>Health Information Without Frontiers</Mark2> stattfand, war eine sehr gut organisierte und inhaltlich aufschlussreiche Tagung, die ausreichend Gelegenheit gab, Einblicke in das internationale medizinische Bibliothekswesen und Anregungen f&#252;r die eigene Einrichtung zu gewinnen (Konferenzseite: <Hyperlink href="http:&#47;&#47;sites-final.uclouvain.be&#47;EAHIL2012&#47;conference&#47;">http:&#47;&#47;sites-final.uclouvain.be&#47;EAHIL2012&#47;conference&#47;</Hyperlink>, Bilder der Konferenz: <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.flickr.com&#47;search&#47;show&#47;&#63;q&#61;eahil2012">http:&#47;&#47;www.flickr.com&#47;search&#47;show&#47;&#63;q&#61;eahil2012</Hyperlink>).</Pgraph><Pgraph>In der <Mark2>Opening Session</Mark2> wurden 25 Jahre EAHIL bildlich und anekdotenreich von diversen Personen gew&#252;rdigt: Die Idee zur Gr&#252;ndung einer europ&#228;ischen Organisation f&#252;r Bibliothekare und Informationsspezialisten im Medizin- und Gesundheitsbereich gab es wohl 1984 in Italien, ein Jahr sp&#228;ter wurde in Tokio, w&#228;hrend des <Mark2>International Congress on Medical Librarianship</Mark2>, mit den Planungen einer ersten Tagung begonnen, die dann auch 1987 in Br&#252;ssel stattfand. Darauf folgten Tagungen und Workshops in verschiedenen europ&#228;ischen L&#228;ndern. Mittlerweile hat die EAHIL &#252;ber 1.000 Mitglieder aus mehr als 40 L&#228;ndern, momentaner Pr&#228;sident ist der Brite Peter Morgan, die Vereinigung gibt das vier Mal erscheinende EAHIL Journal heraus und bietet neben den Subgroups auch Discussion Lists an. Eine Mitgliedschaft ist kostenlos. Mitglieder des deutschen Councils sind Kai Geschuhn und Dr. Oliver Obst (vgl. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.eahil.net&#47;">http:&#47;&#47;www.eahil.net&#47;</Hyperlink>, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;medinfo.netbib.de&#47;archives&#47;2012&#47;07&#47;23&#47;4054">http:&#47;&#47;medinfo.netbib.de&#47;archives&#47;2012&#47;07&#47;23&#47;4054</Hyperlink>).</Pgraph><Pgraph> </Pgraph><Pgraph>Neben den zehn verschiedenen Sessions <Mark2>Professional development, Servicing our users Outreach, Global aspects of information, New technologies, Information literacy, Library management, Veterinary information, Evidence-based library and information practice</Mark2> und <Mark2>Teaching information literacy</Mark2> widmeten sich drei <Mark2>keynote speaker</Mark2> den Themen <Mark2>Urheberrecht, Informationskompetenz</Mark2> sowie <Mark2>Kooperation von Bibliotheken und Forschern</Mark2>. </Pgraph><Pgraph>Die mit 40 Postern erstaunlich umfangreiche Poster Session war ebenfalls zentraler Tagungspunkt, bei der das Projekt &#8222;Getting Started &#8211; how to start and increase the outreach activity at a hospital library&#8220; durch die Teilnehmerwahl gewann.</Pgraph><Pgraph>Eine einfallsreiche <Mark2>Mad Session</Mark2>, in der die Referenten, teilweise spontan aus dem Plenum, in einer Minute zu einem Thema sprechen sollten, lockerte die Atmosph&#228;re auf und gab den Anwesenden die Chance, in komprimierter Form zu derzeitigen Projekten oder bestehenden Services  zu informieren. Die wohl mundenden Kaffeepausen sowie das Rahmenprogramm wurden ausgiebig zum gemeinsamen Austausch genutzt. </Pgraph><Pgraph>Folgendes Fazit l&#228;sst sich aus den besuchten Vortr&#228;gen ziehen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Open Access ist in Bewegung und stellt einen wesentlichen Faktor f&#252;r die Stabilisierung des Publikationsmarktes dar. Wissenschaftler und Studierende sollten weiterhin regelm&#228;&#223;ig f&#252;r Urheberrecht und insbesondere Open Access sensibilisiert werden.</ListItem><ListItem level="1">Kursangebote sollten &#252;ber die Vermittlung von Informationskompetenz hinausgehen und sich Trainings verschiedener F&#228;higkeiten wissenschaftlichen Arbeitens &#246;ffnen; Informationsmittel stehen nicht im Vordergrund, sondern werden sinnvoll eingebunden. </ListItem><ListItem level="1">Auf jeder Ebene Kontakt suchen, Netzwerke bilden und zu den Nutzern &#8222;gehen&#8220; &#8211; Agieren statt Reagieren.</ListItem><ListItem level="1">Service-Orientierung in den Mittelpunkt r&#252;cken: neben klassischen Bereichen alternative, auf die jeweilige Umgebung ausgerichtete, spezialisierte Services anbieten. </ListItem><ListItem level="1">Sinnvolle E-Book-Angebote f&#252;r Nutzer kreieren. Hierf&#252;r muss der Zugriff auf sinnvolle, d.h. methodisch nachvollziehbare Statistiken sowie optimale Verwaltungsoptionen von Verlagsseite f&#252;r Bibliotheken gew&#228;hrleistet sein.</ListItem><ListItem level="1">Internettechnologien und Webdienste &#252;berblicken und gegebenenfalls f&#252;r die eigene Einrichtung einsetzen.</ListItem><ListItem level="1">Die Zahl der mobilen Anwendungen und Nutzung steigt; Bibliotheken sollten sich mit entsprechenden Services darauf einstellen.</ListItem><ListItem level="1">Die evidenzbasierte Bibliothekspraxis ist ein spannendes Feld, das vor allem von kanadischen Kollegen angewandt und weiterentwickelt wird. Bibliotheken sollten sich zumindest mit den Prinzipien von <Mark2>EBLIP</Mark2> vertraut machen und &#252;ber eine m&#246;gliche Umsetzung nachdenken. </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Auff&#228;llig war der Gebrauch von Tablets, Smartphones und Co. durch alle Altersgruppen hinweg &#8211; die mobile Kommunikation ist kein Trend mehr. Unter den etwa 250 Konferenzbesuchern, davon acht Deutsche,  waren &#252;berwiegend weibliche Teilnehmer. Auff&#228;llig viele waren aus Skandinavien, aber auch einige Kollegen aus nichteurop&#228;ischen L&#228;ndern wie Australien, Kanada, Saudi-Arabien und den USA nahmen teil. </Pgraph><Pgraph>Erm&#246;glicht wurde mir die Teilnahme durch einen Reisekostenzuschuss der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen e.V., wof&#252;r ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanke.</Pgraph></TextBlock>
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