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    <Identifier>mbi000264</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000264</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002641</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Tagungsbericht</ArticleType>
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      <Title language="de">Medizinbibliotheken 20XX. &#8211; Zuverl&#228;ssig, Zukunftsweisend, Unverzichtbar. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. vom 24. bis 26.09.2012 in Aachen</Title>
      <TitleTranslated language="en">Medical Libraries 20XX. &#8211; Reliable, forward-looking, indispensible. Annual Meeting 2012 of the German MLA (AGMB) September 24<Superscript>th</Superscript> to 26<Superscript>th</Superscript> in Aachen </TitleTranslated>
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        <Address>Medizinische Bibliothek der Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, Deutschland, Tel.: 0049-30-450576261<Affiliation>Medizinische Bibliothek der Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>ulf.paepcke&#64;charite.de</Email>
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          <Affiliation>Medizinische Bibliothek der Charit&#233; &#8211; Universit&#228;tsmedizin Berlin, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">German MLA</Keyword>
      <Keyword language="en">AGMB</Keyword>
      <Keyword language="en">Annual Meeting 2012 in Aachen</Keyword>
      <Keyword language="en">advanced training</Keyword>
      <Keyword language="en">Open Access Publishing</Keyword>
      <Keyword language="en">innovation management</Keyword>
      <Keyword language="en">new services of medical libraries</Keyword>
      <Keyword language="de">Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen e.V.</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB</Keyword>
      <Keyword language="de">Jahrestagung 2012 in Aachen</Keyword>
      <Keyword language="de">Fortbildung</Keyword>
      <Keyword language="de">Open Access Publishing</Keyword>
      <Keyword language="de">Innovationsmanagement</Keyword>
      <Keyword language="de">neue Arbeitsfelder f&#252;r medizinische Bibliotheken</Keyword>
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    <DatePublished>20121220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>12</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Aachen 2012: "Medizinbibliotheken 20XX. Zuverl&#228;ssig, Zukunftsweisend, Unverzichtbar"</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>28</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Vom 24. bis 26. September 2012  fand an der RWTH Aachen die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. statt. Gastgeber waren die Hochschulbibliothek und die Medizinische Bibliothek der RWTH Aachen. </Pgraph><Pgraph>Hauptthemen waren das Open Access Publishing, durch Internetnutzung und E-Medien ver&#228;nderte Anforderungen und W&#252;nsche der Wissenschaftler an die Bibliotheken, Innovationen und ein Ausblick auf neue Aufgabenfelder. </Pgraph><Pgraph>Eine Firmenausstellung und Firmenworkshops, Product Reviews sowie zwei Fortbildungsworkshops &#252;ber Literaturverwaltung und Datenbankrecherche erg&#228;nzten das Programm.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>From September  24<Superscript>th</Superscript> to 26<Superscript>th</Superscript> 2012 the Annual Meeting of the German MLA (AGMB) took place at the RWTH Aachen University. It was co-hosted by the University Library and the Medical Library of the RWTH Aachen University. Main topics of the conference were Open Access Publishing, the influence of the internet and electronic resources on the changing demands and expectations of the scientists towards the libraries, innovation management and new fields of activity for medical libraries.</Pgraph><Pgraph>The program included exhibitions, workshops and product reviews by the participating companies as well as two workshops about citation management programs and information retrieval.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Begr&#252;&#223;ung und Er&#246;ffnung der Tagung">
      <MainHeadline>Begr&#252;&#223;ung und Er&#246;ffnung der Tagung</MainHeadline><Pgraph>In luftiger H&#246;he im sechsten Stockwerk des SuperC der RWTH (Rheinisch-Westf&#228;lische Technische Hochschule) Aachen (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>) mit einem wundersch&#246;nen Blick &#252;ber die Aachener Altstadt und auf den Dom begr&#252;&#223;te der Vorsitzende der AGMB, Dr. Eike Hentschel, Leiter der Bibliothek der Medizinischen Abteilung der Universit&#228;t Kiel, die rund 160 Teilnehmer&#42; der Tagung sowie die wiederum zahlreich vertretenen Firmen aus den Bereichen Verlagswesen, Buchhandel und Bibliotheksausstattung.</Pgraph><Pgraph>Als Schwerpunkte der Tagung bezeichnete er die Diskussion und Erfahrungsberichte &#252;ber Open Access, die Nutzung sozialer Netzwerke sowie die Suche nach neuen Arbeitsfeldern f&#252;r die Bibliotheken in einer Zeit, in der Wissenschaftler kaum noch die Bibliothek aufsuchen m&#252;ssen, um an die f&#252;r ihre Arbeit notwendigen Informationen zu gelangen. In diesem Zusammenhang k&#252;ndigte er die Schaffung eines Fonds an, aus dem k&#252;nftig &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinischen Bibliotheken&#8220; ausgezeichnet werden sollen.</Pgraph><Pgraph>Als Vorsitzender des Klinischen Ethik Komitees und der Bibliothekskommission der Medizinischen Fakult&#228;t der RWTH begr&#252;&#223;te anschlie&#223;end der Direktor des Instituts f&#252;r Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. phil. Dominik Gro&#223;, die Teilnehmer der Tagung im Namen der Medizinischen Fakult&#228;t. Scherzhaft bemerkte er eingangs, dass die Universit&#228;t zwar im Exzellenzwettbewerb sehr erfolgreich gewesen sei, sich dies im Aachener Wetter jedoch leider nicht widerspiegele.</Pgraph><Pgraph>Als Vertreter eines eher geisteswissenschaftlich ausgerichteten Fachs habe er ein ganz besonderes Interesse an einer gut ausgestatteten und gut funktionierenden Bibliothek, und er setze sich in seiner Funktion als Vorsitzender der Bibliothekskommission daher auch ganz nachdr&#252;cklich f&#252;r die Sicherung des Bibliotheksetats ein. F&#252;r die theoretisch-klinischen sowie f&#252;r die geistes- und sozialwissenschaftlichen Medizinf&#228;cher sei der Literaturbestand das, was die Kliniken und die Labore f&#252;r die anderen F&#228;cher bedeuteten.</Pgraph><Pgraph>Das Motto der Tagung nannte er &#8222;kernig und offensiv&#8220;. Es passe zu der Situation der Bibliotheken, in der die von ihnen bisher vermittelten Kompetenzen, F&#228;higkeiten und Fertigkeiten auf dem Pr&#252;fstand st&#252;nden.</Pgraph><Pgraph>In ihrem Gru&#223;wort schilderte die Direktorin der Hochschulbibliothek, Dr. Ulrike Eich, die schwierige Lage der zentralen Bibliothek angesichts der gro&#223;en Streulage der Institute innerhalb der Stadt mit mehr als 80 Instituts- und Klinikbibliotheken. Hinzu komme die historisch gewachsene starke Autonomie der Institute auch in finanzieller Hinsicht, die zu einem Misstrauen gegen&#252;ber jeglicher Zentralisierung gef&#252;hrt habe. Durch die Beibehaltung des Namens RWTH, obwohl die Hochschule schon seit l&#228;ngerer Zeit den Status einer Universit&#228;t habe, wolle man ganz bewusst die Wurzeln als Technische Hochschule mit dem Schwerpunkt auf den Ingenieurwissenschaften betonen. F&#252;r diese F&#228;cher seien die Werkst&#228;tten und Labore daher h&#228;ufig wichtiger als die Bibliothek.</Pgraph><Pgraph>Dort, wo es m&#246;glich ist, hat man den Bezug von Zeitschriften in den letzten Jahren auf e-only umgestellt. Insgesamt wendet die UB, einschlie&#223;lich der Medizin, j&#228;hrlich 3,5 Mio. Euro f&#252;r elektronische Medien auf.</Pgraph><Pgraph>Ein gro&#223;er Teil des Freihandbestands der UB wurde in den letzten Jahren als Ergebnis eines bibliotheksinternen Ideenwettbewerbs magaziniert, um Raum f&#252;r Arbeitspl&#228;tze zu schaffen, die von den Studierenden au&#223;erordentlich stark genutzt werden.</Pgraph><Pgraph>Als besonderen Service bietet die UB eine eigenst&#228;ndige Sammlung von Normen und Patenten an, einschlie&#223;lich einer Beratung f&#252;r universit&#228;re und au&#223;eruniversit&#228;re Nutzer.</Pgraph><Pgraph>Zum Abschluss der Begr&#252;&#223;ung stellte die Gastgeberin der Tagung, Dr. Iris Reimann, kurz ihre Bibliothek vor. Seit Mitte 1966 gibt es eine Medizinische Fakult&#228;t in Aachen. In den 80er Jahren wurde am Stadtrand ein von au&#223;en und innen mehr wie ein Industriebau als wie ein Krankenhaus wirkendes hochmodernes Universit&#228;tsklinikum gebaut, in dem seit 1983 auch die Medizinische Bibliothek untergebracht ist.</Pgraph><Pgraph>Der gesamte Bestand an gedruckten Zeitschriften, B&#252;chern und Lehrb&#252;chern ist in Freihand aufgestellt. F&#252;r die Aufstellung der B&#252;cher wird die Systematik der National Library of Medicine verwendet. Der &#252;berwiegend in elektronischer Form angebotene Zeitschriftenbestand wird durch ein regelm&#228;&#223;iges Ranking vorhandener und gew&#252;nschter Titel dem aktuellen Bedarf angepasst.</Pgraph><Pgraph>Da in diesem Jahr vom Vorstand bewusst auf einen Festvortrag verzichtet wurde, ging es nach der Er&#246;ffnungssitzung direkt mit der Tagung der Arbeitskreise weiter.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Arbeitskreise (AK)">
      <MainHeadline>Arbeitskreise (AK)</MainHeadline><Pgraph>Wie immer dienten die Treffen der Arbeitskreise einem m&#246;glichst offenen und intensiven Erfahrungsaustausch im Kreis von Fachkollegen.</Pgraph><Pgraph>Die Sitzung des <Mark1>AK Krankenhausbibliotheken</Mark1> begann mit einem Vortrag von Martin Zangl aus der Bibliothek des LWL-Landesmuseums f&#252;r Kunst- und Kulturgeschichte M&#252;nster zum Thema &#8222;Qualit&#228;tsmanagement f&#252;r Kunst- und Museumsbibliotheken &#8211; ein Ansto&#223; f&#252;r Krankenhausbibliotheken&#63;&#33;&#8220; Die Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken (AKMB) bietet ihren Mitgliedern und anderen Bibliotheken seit 2007 ein Qualit&#228;tsmanagement-Verfahren mit den drei Bausteinen  Standards &#8211;  Auditierung &#8211; Zertifizierung an. Bibliothekare entwickelten daf&#252;r ca. 80 fachspezifische Standards f&#252;r die Bereiche &#8222;Ziele und Zielgruppen&#8220;, &#8222;Organisation&#8220;, &#8222;Finanzen&#8220;, &#8222;Bestand&#8220;, &#8222;Dienstleistung&#8220;, &#8222;Kommunikation und Marketing&#8220;, &#8222;Personelle und r&#228;umliche Rahmenbedingungen&#8220; sowie &#8222;Technische Ausstattung&#8220;. </Pgraph><Pgraph>Zur &#220;berpr&#252;fung der Arbeitsabl&#228;ufe in der Bibliothek anhand dieser Standards erfolgt ein Auditing durch ausgebildete Bibliothekare. Sie nehmen Einsicht in vorher eingereichte Unterlagen und informieren sich durch eine Begehung sowie Gespr&#228;che mit den Mitarbeitern vor Ort. Dabei geht es um eine kollegiale und konstruktive Begutachtung durch Fachkollegen. Der Auditor pr&#252;ft die Umsetzung der Standards und dokumentiert das Ergebnis in einem Auditbericht. </Pgraph><Pgraph>Die Zertifizierung durch eine externe wissenschaftliche Einrichtung schlie&#223;t sich an. Das Institut f&#252;r Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin pr&#252;ft den Auditbericht und erteilt der gepr&#252;ften Bibliothek bei erfolgreichem Abschluss des Qualit&#228;tsmanagement-Verfahrens ein drei Jahre g&#252;ltiges Zertifikat.</Pgraph><Pgraph>Zu &#252;berlegen w&#228;re: Ist solch ein Qualit&#228;tsmanagement-Verfahren auch f&#252;r Krankenhausbibliotheken sinnvoll&#63; Zertifikate k&#246;nnten Bibliotheken und ihre Dienstleistungen aufwerten und m&#246;glicherweise auch finanzielle oder andere Vorteile bringen. </Pgraph><Pgraph>Im anschlie&#223;enden Erfahrungsaustausch berichtete die Leiterin des Arbeitskreises Dagmar Nentwig aus Fulda &#252;ber das 1. Zwischentreffen des AK Krankenhausbibliotheken im Februar 2012 im Klinikum Fulda. Themen dort waren unter anderem die Bedeutung von E-Journals, <TextGroup><PlainText>E-Books</PlainText></TextGroup> und Datenbanken, neue Aufgabenfelder sowie ein Projekt zur Suche nach Konditionen und M&#246;glichkeiten f&#252;r Konsortialvertr&#228;ge von Krankenhausbibliotheken.  </Pgraph><Pgraph>Dr. Christian Vogler aus Linz und Christa Giese aus Stuttgart sprachen &#252;ber ihre Erfahrungen mit der Nutzung von &#8222;prepaid transactions&#8220;, bei denen eine bestimmte Anzahl von Downloads von Zeitschriftenartikeln aus den verschiedenen Zeitschriften eines Verlags gekauft wird.</Pgraph><Pgraph>W&#228;hrend der Sitzung wurde auch &#252;ber den Plan gesprochen, eine AGMB-Webseite f&#252;r und &#252;ber Krankenhausbibliotheken aufzubauen.</Pgraph><Pgraph>Weitere Diskussionspunkte waren das Sammeln und Dokumentieren von Publikationen, Dissertationen und Abschlussarbeiten von Mitarbeitern des jeweiligen Krankenhauses sowie Probleme beim Volltextzugriff &#252;ber manche Verlagsportale.</Pgraph><Pgraph>Thematischer Schwerpunkt des<Mark1> AK Hochschulbibliotheken</Mark1> war Open Access (OA). Bruno Bauer aus der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien berichtete &#252;ber &#8222;Open Access Publishing an den &#246;sterreichischen Universit&#228;ten 2012&#8220;. 2010 hatte die &#214;sterreichische Uni-Konferenz (uniko) Empfehlungen zu einer OA-Politik der Universit&#228;ten ver&#246;ffentlicht. Da es in &#214;sterreich bisher keine abgestimmte nationale Strategie zu OA und keine nationale F&#246;rderung gibt, wurde im Rahmen einer Umfrage im Auftrag des Forums der &#246;sterreichischen Universit&#228;tsbibliotheken im Fr&#252;hjahr 2012 eine Bestandsaufnahme zum Status quo durchgef&#252;hrt. Die Ergebnisse sollen im Rahmen der 6. OA-Tage in Wien im Herbst dieses Jahres vorgestellt werden und dazu dienen, ein gezieltes gemeinsames Vorgehen zur F&#246;rderung von OA in &#214;sterreich zu erm&#246;glichen (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Dr. Diana Klein aus der Universit&#228;tsbibliothek der Uni W&#252;rzburg stellte ihren Praxisbericht unter die &#220;berschrift &#8222;Ein T&#252;r&#246;ffner f&#252;r Open Access &#8211; Die F&#246;rderung des Open-Access-Publizierens an der Universit&#228;t W&#252;rzburg&#8220;. So wird OA in W&#252;rzburg u.a. seit 2003 durch eine Mitgliedschaft bei BioMedCentral und durch eine Mitgliedschaft in der Public Library of Science (PLoS) gef&#246;rdert. Dar&#252;ber hinaus nutzt man seit 2011 das DFG-F&#246;rderprogramm zum OA-Publizieren. Dadurch standen im letzten und in diesem Jahr jeweils 60.000 EUR DFG-F&#246;rderung plus <TextGroup><PlainText>20.000 EUR</PlainText></TextGroup> Eigenanteil der Universit&#228;t f&#252;r OA-Publikationen zur Verf&#252;gung, wobei die Artikelgeb&#252;hren 2.000 EUR nicht &#252;bersteigen d&#252;rfen und es sich um reine OA-Zeitschriften handeln muss. Von 95 OA-Artikeln, die die Kriterien f&#252;r eine F&#246;rderung erf&#252;llten, konnten 2011 auf diese Weise 74 gef&#246;rdert werden.</Pgraph><Pgraph>Die UB wirbt auf verschiedenste Weise f&#252;r das OA-Publizieren und unterst&#252;tzt dar&#252;ber hinaus die Wissenschaftler durch Beratung und Informationen.</Pgraph><Pgraph>Dr. Ulf Paepcke aus der Medizinischen Bibliothek der Charit&#233; in Berlin stellte ein Papier mit Empfehlungen zur Langzeitarchivierung von Print-Zeitschriften vor, das von Ulrich Korwitz, dem Direktor der Zentralbibliothek f&#252;r Medizin (ZB Med), und ihm im Auftrag des AK Hochschulbibliotheken vom vergangenen Jahr erarbeitet worden war. Der Entwurf wurde einhellig begr&#252;&#223;t und soll jetzt der Arbeitsgemeinschaft der Sondersammelgebietsbibliotheken (AG SSG) vorgelegt werden. Die Empfehlungen sehen vor, dass die medizinischen Bibliotheken in der Bundesrepublik auf freiwilliger Basis vor der Aussonderung von Print-Zeitschriften anhand der ZDB pr&#252;fen, ob diese B&#228;nde in wenigstens zwei weiteren der nachfolgend genannten Bibliotheken vorhanden sind: ZB Med, Deutsche Nationalbibliothek (DNB), Bayerische Staatsbibliothek (BSB). Die BSB beteiligt sich, soweit durch eine &#220;bernahme bestehende L&#252;cken geschlossen werden k&#246;nnen. Die Transportkosten &#252;bernimmt die nehmende Bibliothek. Die praktische Umsetzung der Archivierungsregelung soll gemeinsam mit dem AGMB-Vorstand erfolgen.</Pgraph><Pgraph>Der Bericht zum Internen Leihverkehr (ILV) fiel kurz und knapp aus. Die gegenseitige Kopienlieferung l&#228;uft weiterhin reibungslos. Trotz der offiziellen Zulassung von Bestellungen durch Studierende Ende 2010 hat sich die Zahl der bestellten Aufs&#228;tze nur leicht erh&#246;ht. Sie lag 2011 bei rund 10.200.</Pgraph><Pgraph>Die Teilnehmer des <Mark1>AK Pharmabibliotheken</Mark1> diskutierten unter der Leitung von Dr. Marianne Gretz, Leiterin des Bereichs Bibliotheksdienste &#38; Literatursupport der Roche Diagnostics GmbH in Mannheim, das F&#252;r und Wider einer engeren Zusammenarbeit mit dem P.A.I.D. (Pharma Arbeitskreis Information und Dokumentation). Ein gegenseitiger Austausch ist durchaus gew&#252;nscht, da aber die in den beiden Arbeitskreisen diskutierten Themen eher komplement&#228;r sind und der P.A.I.D.  zudem klare Regeln hinsichtlich Mitarbeit und Anwesenheitspflicht hat, ergab die Diskussion, dass der Status quo beibehalten werden soll. </Pgraph><Pgraph>Des Weiteren wurden Fragen von Teilnehmern besprochen. Der intensive Austausch wurde als wertvoll erachtet, so dass auch im n&#228;chsten Jahr keine formalen Vortr&#228;ge geplant werden, sondern der informelle Austausch zu aktuellen Themen im Vordergrund stehen soll. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Mitgliederversammlung">
      <MainHeadline>Mitgliederversammlung</MainHeadline><Pgraph>Der Vorsitzende der AGMB, Dr. Eike Hentschel, gab eingangs noch einmal eine kurze Zusammenfassung &#252;ber die zahlreichen Aktivit&#228;ten des Vorstands seit der letzten Tagung in K&#246;ln. Die Zahl der Mitglieder hat sich bei rund 460 stabilisiert.</Pgraph><Pgraph>Obwohl der Vorstand sehr bem&#252;ht ist, auf die W&#252;nsche der Mitglieder einzugehen, was die Gestaltung der Tagung und sonstige Angebote des Vereins angeht, so w&#252;rde er sich doch eine st&#228;rkere Resonanz der Mitglieder w&#252;nschen.</Pgraph><Pgraph>So wurde zwar das Projekt, &#8222;Ansprechpartner der AGMB&#8220; zu bestimmten Themen auf der AGMB-Homepage zu benennen, von den Mitgliedern sehr positiv in der K&#246;lner Tagungsevaluation bewertet, aber bisher haben sich nur einige wenige zu einer aktiven Mitarbeit bereit erkl&#228;rt.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r eine bessere &#8222;Sichtbarkeit&#8220; der AGMB sollen Auftritte bei Facebook und Twitter sowie der &#252;berarbeitete Webauftritt sorgen.</Pgraph><Pgraph>Um auch zwischen den Tagungen in Kontakt zu bleiben, verschickt der Vorstand monatlich einen Newsletter mit Mitteilungen zu den aktuellen Aktivit&#228;ten. Dazu geh&#246;rte im laufenden Jahr z.B. auch eine Fortbildungsveranstaltung zu PubMed in Mainz.</Pgraph><Pgraph>Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch &#252;ber die Bildung eines Fonds berichtet, aus dem in den n&#228;chsten Jahren &#8222;Leuchtturmprojekte an Medizinbibliotheken&#8220; ausgezeichnet werden sollen. Die finanzielle Basis daf&#252;r bilden die Einnahmen aus dem Verkauf des Buches &#8222;Medizinbibliothek &#38; Marketing in der Zukunft: 15 Jahre med information&#8220;, die der Autor, Dr. Oliver Obst, Leiter der Zentralbibliothek Medizin der Universit&#228;t M&#252;nster, f&#252;r diesen Zweck gro&#223;z&#252;gigerweise zur Verf&#252;gung stellt. Der Jury, die &#252;ber die Vergabe des Preises entscheidet, geh&#246;ren neben dem Stifter drei Mitglieder des AGMB-Vorstands und weitere drei AGMB-Mitglieder an.</Pgraph><Pgraph>Abschlie&#223;end wurde eine Bitte von Bruno Bauer an die Mitglieder weitergegeben, der in seiner Funktion als langj&#228;hriger Chefredakteur von GMS Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information darum bat, dass sich Mitglieder als Betreuer f&#252;r Schwerpunktthemen zur Verf&#252;gung stellen m&#246;gen.</Pgraph><Pgraph>Auf Antrag aus dem Plenum wurde der Vorstand einstimmig entlastet, verbunden mit einem herzlichen Dank f&#252;r die geleistete Arbeit.</Pgraph><Pgraph>Der erste Tag der Tagung klang aus mit einem Besuch der Medizinischen Bibliothek im Klinikum, wo es neben F&#252;hrungen und Informationen zum Angebot der Bibliothek bei einem gemeinsamen Imbiss in entspannter Atmosph&#228;re zahlreiche angeregte Gespr&#228;che gab.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Vortr&#228;ge">
      <MainHeadline>Vortr&#228;ge</MainHeadline><SubHeadline>Mit MEDPILOT auf dem Weg ins Semantic Web</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Christoph Poley, Deutsche Zentralbibliothek f&#252;r Medizin, K&#246;ln</Mark2></Pgraph><Pgraph>Einen &#220;berblick &#252;ber MEDPILOT, die virtuelle Fachbibliothek f&#252;r Medizin und Gesundheit, gab Christoph Poley. Als wichtige Weiterentwicklung wurde ab September 2012 die Bibliothekskontofunktion des OPAC der ZB MED komplett in MEDPILOT eingebunden. Dem Nutzer steht somit ein zentraler Rechercheeinstieg mit Verf&#252;gbarkeitsinformationen sowie Bestell- und Kontofunktion zur Verf&#252;gung. </Pgraph><Pgraph>Die Suche in MEDPILOT ist durch den Morphosaurus, eine linguistisch-semantische und indexbasierte Suchmaschine, sprachunabh&#228;ngig m&#246;glich. Hier soll das Semantic Web noch intensiver genutzt werden. So ist geplant, strukturierte Daten mit vorhandenen Ontologien in Verbindung zu bringen, um damit vorhandene Metadaten durch Informationen aus externen Datenquellen zu erg&#228;nzen.</Pgraph><SubHeadline>Wissenschaft im Wandel</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Dr. Sascha Friesike, Alexander von Humboldt-Institut f&#252;r Internet und Gesellschaft gGmbH, Berlin</Mark2></Pgraph><Pgraph>In seinem Vortrag stellte Sascha Friesike dar, wie das Internet das &#8222;Funktionieren&#8220; von Wissenschaft  ver&#228;ndert. Lehrb&#252;cher oder Zeitschriften m&#252;ssen nicht mehr gedruckt und verlegt werden, und Experten k&#246;nnen sich in k&#252;rzester Zeit austauschen. Diese Entwicklungen zur Open Science werden von Wissenschaftlern unterschiedlich gesehen, was sich in verschiedenen &#8222;Denkschulen&#8220; widerspiegelt. Auswirkungen auf die Bibliothek von morgen zeichnen sich schon heute ab. Die Bibliothek wird zwar als physischer Ort mit Regalen an Bedeutung verlieren, nicht aber das Spektrum ihrer  Dienstleistungen (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph><SubHeadline>Stellenbeschreibungen f&#252;r die Bibliothek von morgen</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Dr. Oliver Obst, Zentralbibliothek Medizin, Universit&#228;t M&#252;nster</Mark2></Pgraph><Pgraph>Welche Aufgaben bleiben f&#252;r die Bibliothek, wenn die Wissenschaftler auf die von ihnen ben&#246;tigten Informationen online zugreifen k&#246;nnen und die Bibliothek als Lern- und Arbeitsort fast nur noch von den Studierenden aufgesucht wird&#63;</Pgraph><Pgraph>Oliver Obst hatte daf&#252;r eine ganze Palette von Vorschl&#228;gen parat: Entsprechend dem Schwerpunkt der Tagung schlug er u.a. ein Engagement der Bibliothek im OA-Bereich vor durch die Beratung der Wissenschaftler beim Publikationsprozess, einschlie&#223;lich einer Funktion als &#8222;embedded librarian&#8220;; die Mitwirkung beim Aufbau von lokalen Repositorien; die Funktion als Fundraiser in Zeiten stagnierender oder schrumpfender Erwerbungsetats; und nicht zuletzt die Aufgabe als Vision&#228;r, um neue Trends zu erkennen, zu experimentieren und Leuchtturmprojekte auf den Weg zu bringen.</Pgraph><SubHeadline>Wer sich &#228;ndert, wird gemocht: neue Arbeitsfelder in einer Institutsbibliothek</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Henriette Senst, Robert Koch-Institut&#47;Bibliothek, Berlin</Mark2></Pgraph><Pgraph>Der Vortrag von Henriette Senst war gleich im Anschluss ein Beispiel daf&#252;r, wie man vorgehen kann, um die im vorangegangenen Vortrag vorgeschlagenen Arbeitsfelder f&#252;r die eigene Bibliothek zu besetzen (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Das Robert Koch-Institut (RKI) geh&#246;rt zum Gesch&#228;ftsbereich des Bundesgesundheitsministeriums. Das urspr&#252;ngliche Institut wurde 1891 als K&#246;niglich-Preu&#223;isches Institut f&#252;r Infektionskrankheiten gegr&#252;ndet und von Robert Koch geleitet. Es hat heute rund 1.000 Mitarbeiter, davon 300 Wissenschaftler. Die Bibliothek hat sieben Mitarbeiter, von denen drei in Teilzeit arbeiten. </Pgraph><Pgraph>Im Jahr 2007 geh&#246;rte das RKI mit zu den Unterzeichnern der &#8222;Berliner Erkl&#228;rung &#252;ber den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen&#8220;. Die Bibliothek hat dies genutzt und mit Unterst&#252;tzung der Institutsleitung seither aktiv f&#252;r OA geworben und 2009 in Zusammenarbeit mit der Humboldt-Universit&#228;t zu Berlin einen e-Doc-Server f&#252;r das RKI aufgebaut, auf dem derzeit 2.550 Dokumente aus dem RKI abgelegt sind, auf welche 2010 rund 480.000 mal und im Jahr 2011 888.000 mal zugegriffen wurde. Die Abgabe von Ver&#246;ffentlichungen zur Ablage auf diesem Server ist freiwillig, aber durch intensive Information in den Abteilungen und die direkte Unterst&#252;tzung bei allen Fragen des Publikationsprozesses ist die Resonanz bei den Wissenschaftlern sehr positiv. Sie k&#246;nnen zum Abschluss die Rechnung f&#252;r die Ver&#246;ffentlichungsgeb&#252;hr an die Bibliothek schicken, die dann die Bezahlung veranlasst.</Pgraph><Pgraph>Zu den n&#228;chsten geplanten Schritten geh&#246;ren das Angebot eines Workshops zum wissenschaftlichen Publizieren f&#252;r RKI-Mitarbeiter, die Beantragung des DINI-Zertifikats 2010 f&#252;r den Dokumentenserver sowie der Beginn eines Engagements beim Forschungsdatenmanagement. Den Wissenschaftlern soll durch all diese Aktivit&#228;ten ein transparenter und vertrauensvoller &#8222;full service&#8220; von der Bibliothek angeboten werden, nach dem Motto des Vortrags: &#8222;Wer sich &#228;ndert, wird gemocht.&#8220;</Pgraph><SubHeadline>Auf dem Weg von der Lizenz- zur Publikationsverwaltung. Open Access an der Universit&#228;t Z&#252;rich</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Christian Gutknecht, Hauptbibliothek der Universit&#228;t </Mark2><TextGroup><Mark2>Z&#252;rich</Mark2></TextGroup></Pgraph><Pgraph>An der Universit&#228;t Z&#252;rich gibt es seit 2008 eine OA-Regelung, auf welcher die Aktivit&#228;ten der Bibliothek aufbauen. So gibt es beispielsweise eine eigene Webseite der Bibliothek, die &#252;ber OA informiert. Unter dem K&#252;rzel ZORA (Zurich Open Repository and Archive) wurde ein universit&#228;tseigenes Repository eingerichtet, in das in den Jahren 2008&#8211;2011 zwischen 34&#8211;39&#37; der Ver&#246;ffentlichungen an der Universit&#228;t Z&#252;rich als OA-Publikationen aufgenommen wurden. F&#252;r das OA-Publikationskostenmanagement stellte die Bibliothek im letzten Jahr ca. 143.000 CHF bereit. Der Schwerpunkt bei OA lag bisher auf Medizin und Naturwissenschaften. Durch einen speziellen Publikationsfonds f&#252;r Sozial- und Geisteswissenschaften, der f&#252;r 2012 eingerichtet wurde, soll auch in diesen Fachgebieten OA gef&#246;rdert werden. Pro Jahr und Autor stehen daf&#252;r maximal 2.000 CHF zur Verf&#252;gung.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Administration von OA-Publikationen wurde in der Bibliothek ein eigener Workflow erstellt.</Pgraph><SubHeadline>Literatur f&#252;r interdisziplin&#228;re Wissenschaft &#8211; eine Anforderungsanalyse aus Anwendersicht</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Prof. Dr. Thomas Deserno, Institut f&#252;r Medizinische Informatik, RWTH Aachen</Mark2></Pgraph><Pgraph>Wie nutzen eigentlich die Wissenschaftler unsere Angebote&#63; Sind sie damit zufrieden oder gibt es W&#252;nsche und Forderungen an die Bibliotheken&#63;</Pgraph><Pgraph>Zur Beantwortung dieser Fragen war Prof. Deserno eingeladen worden, um aus Anwendersicht eine Einsch&#228;tzung der bibliothekarischen Angebote zu geben.</Pgraph><Pgraph>Er schilderte zun&#228;chst, wie sich seit seiner Studentenzeit bis heute f&#252;r ihn die Suche nach Literatur ver&#228;ndert hat. W&#228;hrend er 1987 als Student noch in die Bibliothek kommen musste, um sich anhand von Zettelkatalogen &#252;ber das Angebot der Bibliothek zu informieren und dann aus dem Magazin mit einem handschriftlich ausgef&#252;llten Bestellschein ein Buch entleihen zu k&#246;nnen, war dies 1992, als er Literatur f&#252;r seine Dissertation suchte, schon deutlich komfortabler: Es gab in der UB eine Informationsvermittlungsstelle, wo durch einen Bibliotheksmitarbeiter eine Online-Literaturrecherche durchgef&#252;hrt wurde, deren Ergebnis ihm einige Tage sp&#228;ter per Post zuging und das wenigstens schon die Abstracts der gefundenen Zeitschriftenaufs&#228;tze enthielt. Die Beschaffung der Aufs&#228;tze selbst &#252;ber die Fernleihe zog sich dann jedoch teilweise &#252;ber Wochen hin.</Pgraph><Pgraph>Heute, so sagte Deserno, k&#246;nne er alle diese Schritte von seinem Schreibtisch oder von zu Hause aus erledigen und sei nach sp&#228;testens 14&#8211;18 Mausklicks beim Volltext angelangt.</Pgraph><Pgraph>Welche W&#252;nsche bleiben da aus Sicht eines Wissenschaftlers, der sich mit medizinischer Bildverarbeitung besch&#228;ftigt, noch offen&#63;</Pgraph><Pgraph>Er nannte exemplarisch drei Bereiche, in denen er sich verbesserte Bibliotheksleistungen w&#252;nscht.</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Share: Bei der Literatur- und Informationssuche, wo es die Arbeit wesentlich erleichtern w&#252;rde, wenn eine Suche gleichzeitig parallel in allen von der Bibliothek angebotenen Ressourcen durchgef&#252;hrt werden k&#246;nne; durch eine Integration von Abstract und PDF; und durch eine Erweiterung der Suchfunktionalit&#228;t, die z.B. auch die Suche nach Bildern oder eine bildbasierte Literatursuche erm&#246;glichen sollte.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Use: Unterst&#252;tzung beim Wiederfinden einmal bereits gesuchter Literaturstellen und Informationen, z.B. durch eine Protokollierung seitens der Bibliothek &#252;ber gelieferte Aufs&#228;tze. Und Unterst&#252;tzung bei der Verwendung von Daten bei der Dokumentation in eigenen Datenbanken der Wissenschaftler, z.B. durch einen automatisch sich &#246;ffnenden Link zur Datenbank beim &#214;ffnen eines PDFs.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Improve: Unterst&#252;tzung von Arbeitsgruppen, die kooperativ mit Literatur arbeiten, durch eine Integration von Dokumenten und Annotationen und durch eine Versionierung verschiedener Fassungen eines erstellten Dokuments; durch die Erstellung einer &#8222;publication history&#8220; f&#252;r einzelne Wissenschaftler und durch die Bereitstellung einer Multi-User-Plattform.</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph>Auf diese Weise werde das bisherige Literaturmanagement umgewandelt in ein Informationsmanagement.</Pgraph><Pgraph>Seine abschlie&#223;ende Vision: &#8222;Eine immersive, kooperative Literatursuche und das alles auf meinem Smart-Phone.&#34;</Pgraph><SubHeadline>Wie kann die Bibliothek die Sichtbarkeit ihrer Wissenschaftler erh&#246;hen&#63; </SubHeadline><Pgraph><Mark2>Dr. Martin Fenner, seit Mai 2012 Mitarbeiter bei PLoS, davor Medizinische Hochschule Hannover, Klinik f&#252;r H&#228;matologie, H&#228;mostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation</Mark2></Pgraph><Pgraph>Martin Fenner schilderte in seinem Referat, wie das Internet und die Nutzung der elektronischen Medien die Rolle der Bibliothek f&#252;r die Wissenschaftler stark ver&#228;ndert haben. Recherchen und der Zugriff auf Volltexte sind direkt vom Arbeitsplatz aus m&#246;glich, Open-Access-Artikel sind ohne Abonnements bei Verlagen zug&#228;nglich.</Pgraph><Pgraph>Bibliotheken sollten daher neue Dienstleistungen f&#252;r ihre Wissenschaftler, &#196;rzte und Studenten anbieten. So k&#246;nnten sie die Sichtbarkeit der Wissenschaftler als Autoren erh&#246;hen, indem sie Publikationslisten f&#252;r Hochschulbibliographien, f&#252;r den Internetauftritt des Wissenschaftlers sowie f&#252;r  Institutional Repositories der Hochschulen erstellen und pflegen.</Pgraph><SubHeadline>Von der 3RaumBiblioth&#64;k zur Lernbibliothek: Strategien und Probleme einer vollst&#228;ndigen Neugr&#252;ndung &#8211; die Bibliothek der Hochschule f&#252;r Gesundheit in NRW</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Annette Kustos, Hochschule f&#252;r Gesundheit&#47;Hochschulbibliothek, Bochum</Mark2></Pgraph><Pgraph>&#220;ber ein Projekt ganz anderer, aber durchaus auch zukunftsweisender Art berichtete Annette Kustos. Sie hat die Aufgabe &#252;bernommen, f&#252;r die 2009 gegr&#252;ndete Hochschule f&#252;r Gesundheit in Bochum eine Bibliothek komplett neu aufzubauen. Es ist &#8222;die erste staatliche Hochschule f&#252;r Gesundheitsberufe in Deutschland, die seit dem Wintersemester 2010&#47;11 grundst&#228;ndige Studieng&#228;nge im Bereich der Ergotherapie, Hebammenkunde, Logop&#228;die, Pflege und Physiotherapie anbietet&#8220;, wie es auf der Homepage hei&#223;t. Damit soll auch ganz bewusst eine Akademisierung  der nicht-&#228;rztlichen Gesundheitsberufe vorangetrieben werden. Die Zahl der jetzt 700 Studierenden soll in der Endstufe rund 1.500 betragen. Die Hochschule f&#252;r Gesundheit ist Teil des sog. Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen, wo k&#252;nftig auch Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Gesundheitsbranche Projekte im Zuge von Public-private-Partnerships umsetzen sollen.</Pgraph><Pgraph>Die Bibliothek ist auf einer Fl&#228;che von 1.200 m<Superscript>2</Superscript> untergebracht und verf&#252;gt &#252;ber 3,5 Stellen. E-Learning wird gro&#223; geschrieben: Es gibt einen eigenen E-Learning-Raum in der Bibliothek, die meisten Zeitschriften und viele B&#252;cher werden in elektronischer Form angeboten, und f&#252;r den Unterricht wird die Lernplattform Moodle verwendet.</Pgraph><Pgraph>Um ihre Ziele zu erreichen und innerhalb der Hochschule von Anfang an als Bibliothek sichtbar zu sein, hat Kustos einen Bibliotheksentwicklungsplan verfasst, der die Grundlage f&#252;r den bisherigen Aufbau und den weiteren Ausbau der Bibliothek bildet.</Pgraph><SubHeadline>5-Minuten-Kurzvortr&#228;ge</SubHeadline><Pgraph>Das bei der letzten Tagung erstmals vorgestellte Pr&#228;sentationsformat 5 Minuten Vortrag plus 5 Minuten Diskussion bot auch in diesem Jahr die Gelegenheit, in kurzer Zeit eine Reihe ganz unterschiedlicher Projekte aus der Praxis vorzustellen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Doris Sailer</Mark1> aus der Medizinischen Universit&#228;t Graz stellte unter dem Titel &#8222;F&#252;nf Universit&#228;tsbibliotheken und ein Ziel: eine beispielgebende Kooperation der steirischen Universit&#228;tsbibliotheken zur Erweiterung des E-Book-Angebots und zur Einf&#252;hrung eines gemeinsamen Bibliotheksausweises&#8220; vor.</Pgraph><Pgraph>&#8222;Wie sieht das Informationsverhalten in der biomedizinischen Forschung aus&#63;&#8220; Diese Frage stellten sich <Mark1>Kai Karin Geschuhn</Mark1> und ihre Kollegen vom Forschungszentrum Borstel &#8211; Leibniz-Zentrum f&#252;r Medizin und Biowissenschaften und befragten dazu in strukturierten Interviews Wissenschaftler. Fazit f&#252;r die Bibliothek: Vertrauen schaffen und durch die eigenen Angebote und Kompetenz die Akzeptanz erh&#246;hen; individuell zugeschnittene Dienstleistungen m&#246;glichst direkt im Umfeld des Forschers anbieten; Unterst&#252;tzung beim Datenmanagement.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Dr. Martina Semmler-Schmetz</Mark1> aus der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg berichtete &#252;ber einen &#8222;Kurs f&#252;r Doktoranden&#8220;. Seit Juli 2012 wird in Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden des Promotionsausschusses einmal monatlich ein dreist&#252;ndiger Kurs f&#252;r maximal 15 Teilnehmer angeboten, in dem alle Phasen des Promotionsprozesses vorgestellt werden, und durch den die Bef&#228;higung zum wissenschaftlichen Arbeiten verbessert werden soll.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Manuela Schulz</Mark1>, ebenfalls aus der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg, war mit finanzieller Unterst&#252;tzung der AGMB nach Br&#252;ssel gereist und gab in ihrem Kurzvortrag einen &#8222;Bericht von der 13. EAHIL-Konferenz vom 04.&#8211;06.07.2012&#8220;. Die Konferenz stand unter dem Motto &#8222;Health information without frontiers&#8220;.</Pgraph><Pgraph><Mark1>D&#246;rte B&#246;hner</Mark1> aus der Universit&#228;tsbibliothek der Helmut-Schmidt-Universit&#228;t&#47;Universit&#228;t der Bundeswehr in Hamburg sprach &#252;ber &#8222;M&#246;gliche Social Media-Strategien f&#252;r Bibliotheken&#8220;. Als besonders wichtige Fragen, die bei einem solchen Engagement beachtet werden sollten, nannte sie u.a.: Wer geh&#246;rt zur Zielgruppe&#63; Wann ist die Zielgruppe im Netz&#63; Was will ich erreichen&#63; Und das Wichtigste: &#8222;Content is king&#33;&#8220;</Pgraph><Pgraph>Mit dem Thema Social Media befasste sich sp&#228;ter dann auch einer der Treffpunkte.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Bettina Kullmer</Mark1> aus der Deutschen Zentralbibliothek f&#252;r Medizin in K&#246;ln besch&#228;ftigte sich in einem ironisch-humorvoll angelegten Multimedia-Vortrag mit der &#8222;Informationskompetenz in der Medizin: zwischen Anspr&#252;chen und Wirklichkeiten&#8220;.</Pgraph><Pgraph>Auch dieses Thema wurde nachfolgend im Rahmen eines eigenen Treffpunkts vertieft.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Treffpunkt AGMB">
      <MainHeadline>Treffpunkt AGMB</MainHeadline><Pgraph>In den insgesamt sieben Treffpunkten wurde wiederum eine breite Palette von Themen vorgestellt. Vier davon wurden jeweils wiederholt angeboten, da in der Vergangenheit von vielen Tagungsteilnehmern bedauert worden war, dass interessierende Themen in parallel stattfindenden Treffpunkten behandelt wurden.</Pgraph><Pgraph>Den gr&#246;&#223;ten Zulauf hatte das Thema <Mark1>&#8222;eBooks und eBook-Reader</Mark1>&#8220;, das von Oliver Obst moderiert wurde. Er diskutierte hier mit den anwesenden Kollegen ein von ihm verfasstes Papier, das in der Schlusssitzung als &#8222;Aachener Erkl&#228;rung: Sechs Thesen zum Erwerb von elektronischen B&#252;chern vom 26.09.12&#8220; verabschiedet wurde. Es fasst all die Punkte zusammen, die sich in den zur&#252;ckliegenden Jahren als Problempunkte herauskristallisiert haben, wie z.B.: Nutzerfreundlichkeit der angebotenen Formate; Digital Rights Management; kaum Wahlm&#246;glichkeit zwischen Kauf- und Lizenzmodellen und nur wenig differenzierte Preisangebote; oft keine Wahlm&#246;glichkeit zwischen Einzelkauf und dem Erwerb von Paketen; uneinheitliche Nutzungsstatistiken; M&#246;glichkeit der Ausleihe von E-Books und der Nutzung f&#252;r Semesterapparate; Schutz der Privatsph&#228;re der Nutzer.</Pgraph><Pgraph>Die Erkl&#228;rung ist als Positionsbestimmung der medizinischen Bibliotheken gedacht und soll als Grundlage f&#252;r einen intensivierten Dialog mit den Verlagen dienen.</Pgraph><Pgraph>Die Publikation systematischer &#220;bersichtsarbeiten oder das Erstellen von Leitlinien erfordern eine umfassende und professionelle Literatursuche. &#8222;<Mark1>Systematische Recherchen als Dienstleistung f&#252;r &#196;rzte und Wissenschaftler</Mark1>&#8220; war daher das Thema f&#252;r den von Iris Reimann moderierten Treffpunkt.</Pgraph><Pgraph>Vor allem Medizinbibliothekare an Hochschulen tauschten sich aus: Wie kann solch ein Service aufgebaut werden&#63; Erfolgt eine Beratung, wird die Suchstrategie gemeinsam erarbeitet oder wird die Recherche von Bibliotheksmitarbeitern durchgef&#252;hrt&#63; Sollten systematische Recherchen kostenpflichtig angeboten werden&#63; Welche Datenbanken und Studienregister sind geeignet&#63; Welche Fortbildungsm&#246;glichkeiten k&#246;nnen genutzt werden&#63;</Pgraph><Pgraph><Mark1>Weitere Treffpunkt-Themen</Mark1> waren: &#8222;MEDPILOT im Einsatz: Offene Fragen und Erfahrungsaustausch&#8220;; &#8222;Systematische Recherchen f&#252;r Nutzer kleinerer Bibliotheken&#8220;; &#8222;M&#246;gliche Social Media-Strategien f&#252;r Bibliotheken&#8220;; &#8222;Informationskompetenz in der Medizin: zwischen Anspr&#252;chen und Wirklichkeiten &#8211; Erfahrungsaustausch&#8220;; &#8222;Open Access revisited; CaRLO &#8211; ein Discovery-System er&#246;ffnet neue Suchwege.&#8220;</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Workshops">
      <MainHeadline>Workshops</MainHeadline><Pgraph>Drei Firmen nutzten die M&#246;glichkeit zu einer ausf&#252;hrlichen Vorstellung ihrer Produkte im Vorprogramm der Tagung.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Elsevier</Mark1> stellte die &#8222;mediscript Lernwelt&#8220; sowie &#8222;Schnelle und zuverl&#228;ssige Antworten auf Fragen des klinischen Alltags mit ClinicalKey&#8220; vor.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Adept Scientific</Mark1> pr&#228;sentierte &#8222;EndNote in der Medizin &#8211; unverzichtbar&#33;&#8220;.</Pgraph><Pgraph>Und Wolters Kluwer Health&#47;<Mark1>Ovid</Mark1>, der langj&#228;hrige Hauptsponsor der Tagung, stellte ein neues Produkt vor: &#8222;Evidenzbasierte Ressourcen des Joanna Briggs Institute&#8220;.</Pgraph><Pgraph>Zwei Workshops wurden wiederum von Kollegen f&#252;r Kollegen veranstaltet:</Pgraph><Pgraph><Mark1>Matti St&#246;hr </Mark1>von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin besch&#228;ftigte sich mit &#8222;Literaturverwaltung im Fokus &#8211; Softwaretypen, bibliothekarische Services und mehr&#8220;.</Pgraph><Pgraph>Und <Mark1>Maria-Inti Metzendorf</Mark1> aus der Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg verriet ihren Zuh&#246;rern Tipps &#38; Tricks f&#252;r die Nutzung von &#8222;PubMed, PubMed Health und der Cochrane Library&#8220;.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Poster Session">
      <MainHeadline>Poster Session</MainHeadline><Pgraph>Unter dem Motto &#8222;Aus der Praxis f&#252;r die Praxis&#8220; wurden auf acht Postern interessante Projekte anschaulich vorgestellt. Die Auswahl der Preistr&#228;ger fiel nicht leicht.</Pgraph><Pgraph>Der 1. Platz ging an <Mark1>Dr. Christian Vogel</Mark1> aus dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz, Medizinische Bibliothek der Vinzenz Gruppe, mit dem Thema &#8222;Online-Zug&#228;nge und Pricing im Krankenhaus&#8220;. Die Pl&#228;tze 2 und 3 belegten die Poster &#8222;Von Studenten f&#252;r Studenten &#8211; Bestandsaufbau in der Fachbibliothek Medizin Mainz&#8220; von <Mark1>Sabine Hoyer</Mark1> sowie &#8222;Statistische und bibliometrische Auswertungen der Hochschulbibliographie der Medizinischen Hochschule Hannover&#8220; von <Mark1>Markus Schmiel </Mark1>(Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Weitere Posterthemen waren &#8222;Das unbekannte Wesen: Befragung und Interviews mit  Bibliotheks(nicht)nutzern an der UB W&#252;rzburg&#8220;, ein &#8222;Ents&#228;uerungsprojekt an der &#196;rztlichen Zentralbibliothek Hamburg&#8220;, &#8222;CaRLO &#8211; Cancer Research Library Online&#8220; des DKFZ Heidelberg, die &#8222;Literaturversorgung in der BG-Unfallklinik Murnau&#8220; und &#8222;Conduit Medizin &#8211; Toolbar f&#252;r Firefox&#8220; der Universit&#228;tsbibliothek Kiel. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Rahmenprogramm">
      <MainHeadline>Rahmenprogramm</MainHeadline><Pgraph>Zus&#228;tzlich zu den Vortr&#228;gen und zahlreichen sonstigen Veranstaltungen gab es auch in Aachen wieder ein sehr abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Dazu geh&#246;rten eine sehr interessante und kurzweilige Stadtf&#252;hrung, eine Besichtigung des Touristen aus aller Welt anziehenden Aachener Doms sowie F&#252;hrungen durch die Hochschulbibliothek der RWTH. Ein weiterer H&#246;hepunkt war der traditionelle Gesellschaftsabend zum Abschluss des zweiten Tagungstags, der im Casinopavillon Lenn&#233; des Aachener Spielcasinos stattfand. &#8222;Casinobesuch im Anschluss m&#246;glich&#8220;, hie&#223; es dazu augenzwinkernd im Programm.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Schlusswort">
      <MainHeadline>Schlusswort</MainHeadline><Pgraph>Auf der abschlie&#223;enden Session verabschiedete die AGMB die bereits oben erw&#228;hnte &#8222;Aachener Erkl&#228;rung: Sechs Thesen zum Erwerb von elektronischen B&#252;chern&#8220;, die zwischenzeitlich auch auf der AGMB-Homepage ver&#246;ffentlicht wurde. </Pgraph><Pgraph>Weiterhin standen die Berichte &#252;ber die AGMB-Treffpunkte, die Pr&#228;mierung der besten Poster, die Verlosung des Preises zu einem GMS-Quiz und die Einladung zur n&#228;chsten AGMB-Tagung 2013 in Berlin auf dem Programm. </Pgraph><Pgraph>Der Vorsitzende des AGMB-Vorstands Eike Hentschel bedankte sich bei allen Referenten f&#252;r die interessanten Vortr&#228;ge sowie bei den Verlagen und Sponsoren, die ebenfalls mit ihrer Teilnahme zum erfolgreichen Verlauf der Tagung beigetragen haben.</Pgraph><Pgraph>Ganz besonders herzlichen Dank sprach er den Mitgliedern des Ortskomitees der Hochschulbibliothek und der Medizinischen Bibliothek der RWTH Aachen aus. Sie und ihre Kollegen sorgten im Vorfeld und w&#228;hrend der Tagung f&#252;r einen reibungslosen Ablauf, gingen stets freundlich und hilfsbereit auf die Fragen oder W&#252;nsche der Teilnehmer ein und sorgten so f&#252;r einen rundum angenehmen Aufenthalt in Aachen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkungen">
      <MainHeadline>Anmerkungen</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte im Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph><SubHeadline>Geschlechtsunspezifische Formulierung</SubHeadline><Pgraph>&#42;Der Verzicht auf die gleichzeitige Nennung der weiblichen und m&#228;nnlichen Schreibweise erfolgt lediglich aus Gr&#252;nden der besseren Lesbarkeit des Textes.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Das SuperC der RWTH Aachen</Mark1></Pgraph><Pgraph>(Bildnachweis: RWTH Aachen)</Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Schwerpunkt Open Access auch im AK Hochschulbibliotheken</Mark1></Pgraph><Pgraph>(Bildnachweis: B. Johannsmeyer)</Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: Nicht nur Open Access, sondern auch Open Science</Mark1></Pgraph><Pgraph>(Bildnachweis: B. Johannsmeyer)</Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Neue Arbeitsfelder f&#252;r Bibliotheken am Beispiel des RKI</Mark1></Pgraph><Pgraph>(Bildnachweis: B. Johannsmeyer)</Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 5: Ein Poster und sein Autor</Mark1></Pgraph><Pgraph>(Bildnachweis: U. Paepcke)</Pgraph></Caption>
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