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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000262</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002626</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Poster</ArticleType>
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      <Title language="de">Online-Zug&#228;nge und Pricing im Krankenhaus &#8211; Problemskizze und L&#246;sungsidee</Title>
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          <LastnameHeading>Vogel</LastnameHeading>
          <Firstname>Christian</Firstname>
          <Initials>C</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, 4010 Linz, &#214;sterreich, Tel.: &#43;43-732-7677-7881<Affiliation>Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Linz, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>christian.vogel&#64;bhs.at</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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    <DatePublished>20121220</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>12</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Aachen 2012: "Medizinbibliotheken 20XX. Zuverl&#228;ssig, Zukunftsweisend, Unverzichtbar"</IssueTitle>
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    <ArticleNo>26</ArticleNo>
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    <TextBlock linked="yes" name="Online-Zug&#228;nge und Pricing im Krankenhaus">
      <MainHeadline>Online-Zug&#228;nge und Pricing im Krankenhaus</MainHeadline><Pgraph>F&#252;hrt man in einem Krankenhaus eine Literatursuche durch, stellt man oft  fest, dass die meisten der gefundenen Artikel nicht verf&#252;gbar sind. Und dies, obwohl zum Teil doch erhebliche Budgetmittel f&#252;r Online-Zug&#228;nge aufgewendet werden. Das ist oft unbefriedigend und l&#228;sst den Nutzen einer solchen Online-Krankenhausbibliothek zweifelhaft erscheinen.</Pgraph><Pgraph>Betrachtet man die Effizienz der angebotenen Bibliotheksressourcen im Detail, f&#228;llt auf, dass einige Angebote sehr gut genutzt werden, andere dagegen &#8211; obwohl von den Mitarbeiter&#47;innen urspr&#252;nglich gew&#252;nscht &#8211; sehr wenig. Ersteres sind meist Angebote mit hohem unmittelbaren Nutzen im klinischen Alltag (evidenzbasierte Zusammenfassungen, Standardwerke) oder mit besonderem Nutzen f&#252;r einen stark vertretenen Fachbereich (z.B. besonders anerkannte, deutschsprachige Zeitschriften, Verbandszeitschriften).</Pgraph><Pgraph>Wenig gen&#252;tzt werden dagegen besonders spezialisierte, englischsprachige Fachzeitschriften, die nur f&#252;r eine geringe Zahl von &#196;rzt&#47;inn&#47;en oder nur im Rahmen spezieller Projekte relevant sind &#8211; dies betrifft in einem Netzwerk von eher kleinen und allgemein orientierten Krankenh&#228;usern nat&#252;rlich die meisten Zeitschriften.</Pgraph><Pgraph>Gerade diese wenig genutzten Zeitschriften stellen f&#252;r die Bibliothek eine gro&#223;e budget&#228;re Herausforderung dar. Gr&#246;&#223;ere Paketangebote der Verlage &#252;berschreiten meist die budget&#228;ren M&#246;glichkeiten und werden von den Verantwortlichen wegen der enthaltenen &#8222;ungewollten&#8220; Zeitschriften kritisiert; Einzelzeitschriften dagegen sind in Relation zu Ihrer Nutzung vielfach preislich nicht tragbar (z.T. Kosten&#47;Volltextartikel &#62;50 Euro). Hier kommt es immer wieder auch zu Abbestellungen von Zeitschriften, da von Verlagsseite keine alternativen Pricingmodelle angeboten werden.</Pgraph><Pgraph>Durchaus gibt es erste Schritte in die gew&#252;nschte Richtung, insbesondere &#252;ber vorbezahlte Artikelkontingente (z.B. Prepaid  Transactions von Elsevier), wobei auch hier die Preise f&#252;r die Artikel noch relativ hoch sind, der Verbrauch des Kontingents nicht geplant und nur schwer budgetiert werden kann und nicht zuletzt die M&#246;glichkeiten des Missbrauchs nicht ausgeschlossen werden k&#246;nnen (&#252;berm&#228;&#223;iger Download durch Einzelnutzer). Gerade zur Vermeidung von Missbrauch sind wieder H&#252;rden notwendig, die die angestrebte einfache Nutzung behindern.</Pgraph><Pgraph>Eine L&#246;sung k&#246;nnte in einem kombinierten Modell bestehen, das weitreichenden und bequemen Zugang erm&#246;gliche und preislich zum einen flexibel und nutzungsbasiert ist, zum anderen aber auch ausreichend stabil und damit budgetierbar. </Pgraph><Pgraph>Der Ablauf w&#228;re wie folgt: Begonnen wird mit einem Startpreis (der z.B. aus der bisherigen Nutzung bestimmt werden k&#246;nnte); der Preis f&#252;r das jeweilige Folgejahr wird dann aufgrund der Nutzung des Vorjahres berechnet, gedeckelt allerdings nach oben wie unten durch eine Maximalabweichung von beispielsweise 10&#37; &#8211; dies erm&#246;glicht Sicherheit und Planbarkeit. Bei der nutzungsabh&#228;ngigen Preisberechnung k&#246;nnten zus&#228;tzlich auch gestaffelte Downloadkosten eingesetzt werden, die Kosten f&#252;r die ersten 100 Downloads k&#246;nnten also beispielsweise relativ hoch sein, f&#252;r die weiteren w&#252;rden sie dann fallen (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Ziel dieser &#220;berlegungen ist ein Pricing-Modell, das f&#252;r Bibliotheken mit nur geringer Nutzung ein ausgewogenes Verh&#228;ltnis zwischen zug&#228;ngigen Zeitschriften und den entstehenden Kosten erm&#246;glicht. Dar&#252;ber hinaus sind die &#220;berlegungen nat&#252;rlich auch f&#252;r andere Online-Medien wie Datenbanken und E-Books &#252;bertragbar.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Poster Online-Zug&#228;nge und Pricing im Krankenhaus </Mark1></Pgraph></Caption>
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