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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000236</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002363</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Tagungsbericht</ArticleType>
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      <Title language="de">Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen &#8211; Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V. vom 19. bis 21.09.2011 in K&#246;ln</Title>
      <TitleTranslated language="en">Think innovative, plan strategically, implement in practice &#8211; Annual Meeting 2011 of the German MLA (AGMB) 19<Superscript>th</Superscript> to 21<Superscript>th</Superscript> September in Cologne</TitleTranslated>
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        <Address>Medizinische Bibliothek der Hochschulbibliothek der RWTH Aachen, Klinikum, D-52057 Aachen, Deutschland, Tel.: 0241-8088990, Fax: 0241-8082493<Affiliation>Medizinische Bibliothek der Hochschulbibliothek der RWTH Aachen, Deutschland</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.bth.rwth-aachen.de&#47;mb&#47;index.html</WebPage></Address>
        <Email>reimann&#64;bth.rwth-aachen.de</Email>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">German MLA</Keyword>
      <Keyword language="en">AGMB</Keyword>
      <Keyword language="en">Annual Meeting 2011 in Cologne</Keyword>
      <Keyword language="en">advanced training</Keyword>
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      <Keyword language="en">innovation management</Keyword>
      <Keyword language="en">new applications in medical libraries</Keyword>
      <Keyword language="de">Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen e.V.</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB</Keyword>
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      <Keyword language="de">Fortbildung</Keyword>
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      <Keyword language="de">Innovationsmanagement</Keyword>
      <Keyword language="de">neue Anwendungen in medizinischen Bibliotheken</Keyword>
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    <DatePublished>20111229</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>11</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in K&#246;ln 2011: "Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen"</IssueTitle>
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    <ArticleNo>21</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Vom 19. bis 21. September 2011 fand in der Uniklinik K&#246;ln die j&#228;hrliche Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen e.V. statt. Der diesj&#228;hrige Gastgeber war die Deutsche Zentralbibliothek f&#252;r Medizin (ZB MED). Besondere Programmpunkte waren neben der Firmenausstellung, den Vortr&#228;gen, Product Reviews und Workshops die Neuwahl des AGMB-Vorstandes und der Arbeitskreisleiter. Zum ersten Mal fanden 5-Minuten-Kurzvortr&#228;ge statt, w&#228;hrend die AGMB-Treffpunkte sich wachsender Beliebtheit erfreuten. Kernthemen der Veranstaltungen bildeten einerseits Literaturverwaltungsprogramme, andererseits Innovationsmanagement in bibliothekarischen Einrichtungen sowie neue Anwendungen in medizinischen Bibliotheken.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>The annual meeting 2011 of the German MLA (AGMB) took place 19th to 21th September at the university hospital of Cologne and was organized by the German National Library of Medicine. The elections of the new AGMB executive board and the new heads of the working teams were added to the fixed agenda with the commercial exhibition, scientific presentations, product reviews, meeting points and workshops. A new part of the meeting was the so called 5-minutes-presentation. Focal points were innovation management and marketing, reference management software and new applications in medical libraries. </Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Begr&#252;&#223;ung und Festvortrag">
      <MainHeadline>Begr&#252;&#223;ung und Festvortrag</MainHeadline><Pgraph>Die Tagung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen 2011 wurde durch den zu diesem Zeitpunkt noch stellvertretenden Vorsitzenden der AGMB, Eike Hentschel, er&#246;ffnet. Er stellte das Tagungsmotto vor und skizzierte den Ablauf der n&#228;chsten drei Tage. Ulrich Korwitz, Direktor der Deutschen Zentralbibliothek f&#252;r Medizin und Vorsitzender des Organisationskomitees begr&#252;&#223;te die Teilnehmer zur Tagung und hob die Einzigartigkeit der medizinischen Literaturversorgung in Deutschland hervor. Lediglich in den USA gibt es wie in Deutschland zwei Zentren f&#252;r die medizinische Literaturversorgung. In Deutschland sind es das DIMDI und die ZB MED. Letztere war Ausrichter der diesj&#228;hrigen AGMB-Tagung. Der Festvortrag wurde von Christian Hick, Institut f&#252;r Geschichte und Ethik der Medizin der Universit&#228;t K&#246;ln, gehalten. Er besch&#228;ftigte sich mit der Sterbehilfe und dem Embryonenschutz, insbesondere der Pr&#228;implantat<TextGroup><PlainText>ions</PlainText></TextGroup>diagnostik und zeigte an diesen beiden Beispielen M&#246;glichkeiten und Grenzen medizinethischen Argumentierens auf. Nachfragen kamen vor allem zur Sterbehilfe und ob diese in anderen Kulturen auch ein diskussionsw&#252;rdiges Problem sei (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Arbeitskreise (AK)">
      <MainHeadline>Arbeitskreise (AK)</MainHeadline><Pgraph>In den Sitzungen der Arbeitskreise wurden neben einem intensiven und internen Erfahrungsaustausch jeweils f&#252;r die n&#228;chsten 2 Jahre die neuen Arbeitskreisleiter gew&#228;hlt. W&#228;hrend Frau Dagmar Nentwig weiter den AK der Krankenhausbibliotheken und Frau Marianne Gretz den AK Pharmabibliotheken leiten werden, l&#246;ste im AK Hochschulbibliotheken Oliver Weiner Stefanus Schweizer als Leiter des Arbeitskreises ab.</Pgraph><Pgraph>Im Arbeitskreis der Krankenhausbibliotheken referierte dar&#252;ber hinaus Frau Ingeborg Rosenfeld &#252;ber die &#8222;Bibliothek im Spiegel der Krankenhausfinanzierung&#8220;. Im Hinblick auf die Entwicklung der Krankenhauslandschaft hin zu dezentralen Versorgungen und der teils dramatisch gestiegenen Kosten betrachtete sie bisherige und zuk&#252;nftige Finanzierungsm&#246;glichkeiten und stellte dabei insbesondere die Auswirkungen auf die so genannten OPLs (One Person Libraries) in den Mittelpunkt ihrer Ausf&#252;hrungen. </Pgraph><Pgraph>Der Arbeitskreis der Hochschulbibliotheken befasste sich mit mehreren Themen. Bei der leistungsorientierten Mittelvergabe (LOM) wurde die Frage gestellt, ob diese &#252;berhaupt ein Thema f&#252;r Bibliotheken sei. Die meisten Teilnehmer des Arbeitskreises bef&#252;rworteten die Einbeziehung der Bibliothek und sahen darin eine M&#246;glichkeit, sich ein weiteres Aufgabengebiet zu erschlie&#223;en, indem die Bibliotheken Zahlen f&#252;r die LOM liefern. Da in den meisten Hochschulbibliotheken die Zeitschriftenabonnements zunehmend auf rein elektronische Zug&#228;nge umgestellt werden, wurde die Frage gestellt, ob jede Bibliothek f&#252;r sich allein weiter ihre Printzeitschriften archivieren solle oder ob eventuell eine &#252;berregionale, deutschlandweite kooperative Aufbewahrung m&#246;glich sei. Der Vorschlag, sich in kleinerer Gruppe au&#223;erhalb der Tagung zu treffen und gemeinsam die Kriterien f&#252;r eine kooperative Archivierung festzulegen, wurde angenommen. Schlie&#223;lich wurde die Nutzung des Bestelltools Doctor-Doc diskutiert. </Pgraph><Pgraph>&#8222;Textmining&#8220; und die Suchoberfl&#228;che &#8222;Summon&#8220; von Serials Solutions standen im Fokus des Arbeitskreises der Pharmabibliotheken. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Mitgliederversammlung">
      <MainHeadline>Mitgliederversammlung</MainHeadline><Pgraph>Kernpunkte der Mitgliederversammlung waren die Entlastung des alten und die Wahl des neuen Vorstandes, der T&#228;tigkeitsbericht des Vorstandes, der Bericht der Kassenpr&#252;ferin und der Sachstand bei GMS-MBI. Zudem berichteten die AK-Leiter kurz aus den Sitzungen der Arbeitskreise. Der Arbeitskreis der &#246;sterreichischen Medizinbibliotheken traf sich bereits im Vorfeld der Tagung, im Fr&#252;hjahr 2011. Herr Bauer als Vertreter dieses Arbeitskreises berichtete ebenfalls dar&#252;ber.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Vortr&#228;ge">
      <MainHeadline>Vortr&#228;ge</MainHeadline><SubHeadline>Systematisches Innovationsmanagement</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Ursula Georgy</Mark2></Pgraph><Pgraph>Systematisches Innovationsmanagement ist in vielen Branchen mittlerweile fester Bestandteil der zentralen Unternehmensstrategie. Auch im Dienstleistungssektor ist diese Entwicklung zu erkennen. Dabei sollte stets die Kundenorientierung im Vordergrund stehen. Ursula Georgy betrachtete Innovationsmanagement aus Sicht von Bibliotheken. Zuerst analysierte sie die Ist-Situation, beschrieb dann die Phasen der Gartner Hype-Zyklen 2010 und 2011 f&#252;r bibliotheksrelevante Entwicklungen, um dann genauer auf Innovationsprozesse in der Dienstleistungsbranche, insbesondere auch unter dem Aspekt der Kommunikation, einzugehen.</Pgraph><SubHeadline>Innovationsmanagement am Beispiel der ETH-Bibliothek</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Roland Mumenthaler</Mark2></Pgraph><Pgraph>Roland Mumenthaler berichtete &#252;ber die erfolgreiche Einf&#252;hrung eines Innovationsmanagements an der Bibliothek der ETH Z&#252;rich. Er zeigte auf, dass Innovationsmanagement in die Strategie und die Organisationsstruktur der Bibliothek integriert wurde. Er stellte den Prozess vor, betonte, wie wichtig die Einbeziehung der Mitarbeiter sei, beschrieb Methoden und Werkzeuge und nannte einige Beispiele. Abschlie&#223;end betrachtete er Innovationsmanagement als Teil des Produktmanagements der ETH-Bibliothek und legte den Produkt-Zyklus dar.</Pgraph><SubHeadline>Marketing in OPL-Bibliotheken</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Sabine K&#246;hrer-Wei&#223;er</Mark2></Pgraph><Pgraph>Auch One-Person-Libraries haben verst&#228;rkt mit sinkenden Etats zu k&#228;mpfen. Daher wird es auch f&#252;r diese immer wichtiger, ihre Ressourcen marktorientiert, d.h. vor allem kundenorientiert einzusetzen. Daf&#252;r ist ein gutes Marketingkonzept unerl&#228;sslich. Sabine K&#246;hrer-Weisser definierte in ihrem Vortrag Marketingziele, analysierte die Phasen des Marketing-Managementprozesses, nannte Beispiele und geeignete Instrumente und betonte die Wichtigkeit des Marketingcontrollings.</Pgraph><SubHeadline>Das neue Bibliotheksportal der Landesfachhochschule f&#252;r Gesundheitsberufe Bozen</SubHeadline><SubHeadline2>Ein Beispiel f&#252;r ein gelungenes Unified Ressource Management</SubHeadline2><Pgraph><Mark2>Maurizio Grilli</Mark2></Pgraph><Pgraph>Die Bibliothek der Landesfachhochschule f&#252;r Gesundheitsberufe, Claudiana, in Bozen, Italien, hat seit Juli 2011 ein neues Portal. Maurizio Grilli stellte das Portal vor und beschrieb, in wieweit es den aktuellen Anforderungen von Nutzerseite her gerecht wird. So dient das eingef&#252;hrte Virtuelle Regal dem Ziel, die vorhandenen Online-Medien sichtbar zu machen. Es gibt einen alternativen Sucheinstieg, mit dem man direkt nach Zeitschriften, Diplomarbeiten, Spielfilmen etc. suchen kann. Die Medien sind mit der Systematik der NLM erschlossen und sowohl im Katalog als auch auf den diversen Tools des Portals zu finden.</Pgraph><SubHeadline>Hilfe &#8211; meine Bibliothek wird evaluiert&#33; Wie bereite ich mich optimal vor&#63;</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Ulrich Korwitz</Mark2></Pgraph><Pgraph>Die Zentralbibliothek f&#252;r Medizin als eine der drei gro&#223;en Zentralbibliotheken in der Leibniz-Gemeinschaft wird alle 7 Jahre im Auftrag von Bund und L&#228;ndern evaluiert, zuletzt im Juni diesen Jahres. Zunehmend stehen auch andere Bibliotheken in &#246;ffentlicher oder privater Tr&#228;gerschaft vor der Herausforderung einer Evaluation. Ulrich Korwitz, seit 1997 leitender Bibliotheksdirektor der <TextGroup><PlainText>ZB MED</PlainText></TextGroup>, berichtete von seinen eigenen Erfahrungen mit der Evaluation der ZB MED und leitete daraus Empfehlungen ab, die anderen Bibliotheken helfen k&#246;nnen, den Evaluationsprozess erfolgreich zu meistern. Wichtig sind klare Zielformulierungen, Kennzahlen, &#252;berzeugende Marketing- und vor allem Personalentwicklungskonzepte. </Pgraph><SubHeadline>E-Books an Medizinbibliotheken &#8211; &#8222;Gekommen um zu bleiben&#8220;</SubHeadline><SubHeadline2>Erfahrungsbericht der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien</SubHeadline2><Pgraph><Mark2>Bruno Bauer</Mark2></Pgraph><Pgraph>Elektronische B&#252;cher, kurz E-Books, geh&#246;ren seit etlichen Jahren zum Standardangebot vieler wissenschaftlicher Bibliotheken. Schon sehr fr&#252;h standen diese daher im Fokus der AGMB-Tagungen. Bruno Bauer n&#228;herte sich der Ist-Situation von E-Books an medizinischen Bibliotheken, in dem er am Beispiel der Charit&#233;, der UBs Mainz, M&#252;nster und Z&#252;rich den Bestand sowie die Darstellung medizinischer E-Books in den Portalen pr&#252;fte. Ebenso zeigte er die Verlags-Perspektive auf E-Books, um schlie&#223;lich Bestand, Nachweis und Nutzung des E-Book-Angebotes der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien vorzustellen. </Pgraph><SubHeadline>Mobile Computing &#38; Semantic Web f&#252;r Medizin und die Informationsversorgung</SubHeadline><Pgraph><Mark2>Guus van den Brekel</Mark2></Pgraph><Pgraph>Bibliotheken haben in der Vergangenheit immer nur reagiert, aber nicht agiert. Mit Web 2.0 haben jetzt nicht nur die Nutzer die M&#246;glichkeit, sich aktiv ins Internet einzubringen, sondern auch Bibliothekare. Guus van den Brekel zeigte M&#246;glichkeiten auf, wie Bibliotheken sich beim &#8222;Mobile Computing&#8220; und beim semantischen Web engagieren k&#246;nnen. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen animierte er die Zuh&#246;rer, sich diesen Entwicklungen nicht zu verweigern. Nur dann k&#246;nnen Bibliotheken den Respekt der Nutzer behalten, da deren Nachfrage nach Anwendungen f&#252;r mobile Ger&#228;te gro&#223; ist. Bibliothekare sind bereits Spezialisten, wenn es um Lizenzvertr&#228;ge f&#252;r die Nutzung digitaler Inhalte geht. Sie k&#246;nnen daher bei der Aushandlung von Lizenzvertr&#228;gen f&#252;r mobile Anwendungen von ihren Erfahrungen profitieren, um diese ihren Nutzern zur Verf&#252;gung zu stellen. Auch in der Erschlie&#223;ung der wachsenden Dokumente im Web sieht Guus van den Brekel eine gute M&#246;glichkeit, den Nutzern den wissenschaftlichen Alltag zu erleichtern und sie als Nutzer zu behalten (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="5-Minuten-Kurzvortr&#228;ge">
      <MainHeadline>5-Minuten-Kurzvortr&#228;ge</MainHeadline><Pgraph>Zum ersten Mal wurden so genannte 5-Minuten-Kurzvortr&#228;ge gehalten. Die Referenten hatten 5 Minuten Zeit, ihr Thema kurz und pr&#228;gnant vorzustellen. In der abschlie&#223;enden Evaluation der Tagung zeigte sich, dass diese Kurzvortr&#228;ge sehr gut bei den Teilnehmern ankamen, allerdings war die Zeit f&#252;r Fragen im Anschluss an jeden Vortrag zu knapp bemessen. </Pgraph><Pgraph>Stefanus Schweizer berichtete &#252;ber die Schwerpunkts<TextGroup><PlainText>etzu</PlainText></TextGroup>ng in der Lehrbuchsammlung Klinische Medizin der Universit&#228;t Mainz und Oliver Obst &#252;ber Erfahrungen mit der Ausleihe von iPads in der Zweigbibliothek Medizin der Universit&#228;t M&#252;nster (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Eike Hentschel stellte die neue medizinische Abteilung der Universit&#228;tsbibliothek Kiel vor, Guus van den Brekel Alternativen zu PubMed und Kai Karin Geschuhn das Literaturverwaltungsprogramm Zotero.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Themenschwerpunkt Literaturverwaltungsprogramme">
      <MainHeadline>Themenschwerpunkt Literaturverwaltungsprogramme</MainHeadline><Pgraph>In einem Block hatten 3 Firmenvertreter die M&#246;glichkeit, den Teilnehmern der AGMB-Tagung ihre Literaturverwaltungsprogramme in jeweils 20 Minuten vorzustellen. </Pgraph><Pgraph>Mathias Krummheuer, Adept Scientific, referierte unter dem Motto &#8222;Innovatives Literaturmanagement in der Medizin: EndNote, EndNote Web, EndNote mobil&#8220; zu Endnote. Hans Siem Schweiger, Citavi, schlug eine Br&#252;cke zwischen &#8222;Literaturverwaltung und Wissensorganisation&#8220; mit Citavi. Claus G. Wolf, Refworks, stellte schlie&#223;lich die Kollaborationsf&#228;higkeiten von Refworks in den Mittelpunkt seiner Pr&#228;sentation &#8222;Refworks &#8211; Die Online Literaturverwaltung mit ausgezeichneten Kollaborationsf&#228;higkeiten&#8220;.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Treffpunkt: AGMB">
      <MainHeadline>Treffpunkt: AGMB</MainHeadline><Pgraph>Der Treffpunkt AGMB ist mittlerweile zu einer festen Institution der AGMB-Tagungen geworden und wird von den meisten Teilnehmern als einer der wichtigsten und ergiebigsten Parts angesehen. Hier besteht die M&#246;glichkeit, sich in kleinen Gruppen sehr intensiv zu konkreten Themen auszutauschen. Die Themen werden im Vorfeld der Tagung durch die Teilnehmer selbst initiiert. 2011 fanden insgesamt 6 parallele Treffpunkte statt. Die Themen reichten von Online-Zeitschriftenabonnements in kleineren Bibliotheken, Identifizierung &#252;berholter Arbeiten und Dienstleistungen, Social Network, MEDPILOT im Einsatz, Kurskonzepte f&#252;r Doktoranden bis hin zu einem Brainstorming &#252;ber neue Aufgabenfelder im Bibliothekswesen. &#220;ber die Ergebnisse wurde am Ende der Tagung durch die Moderatoren berichtet.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="no" name="Workshops">
      <MainHeadline>Workshops</MainHeadline><Pgraph>Auf den AGMB-Tagungen lassen sich zwei Arten von Workshops grob unterscheiden. Zum einen bieten Kollegen der medizinischen Bibliothekswelt Workshops zu praktischen Themen an. So f&#252;hrte Gabriele Menzel, Charit&#233; Berlin, bereits zum 3. Mal ihren auch diesmal gut besuchten Workshop zu PubMed durch, in welchem sie Wege aufzeigte, Nutzern PubMed nahezubringen. Maria-Inti Metzendorf und Volker Braun von der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim der Universit&#228;t Heidelberg zeigten in einem weiteren Workshop, wie Web 2.0 im medizinbibliothekarischen Alltag genutzt werden kann. Adeola R. Davis und Mary Beth Bauer des Vanderbilt University Medical Center, Nashville U.S.A., befassten sich mit Pharmacogenetics, einem Forschungsgebiet, welches die Relationen zwischen genetischer Veranlagung und der Reaktion auf Arzneimittel untersucht. Dieser Workshop wurde von der American Association for the Advancement of Science (AAAS) gesponsert. </Pgraph><Pgraph>Die zweite Art von Workshop bietet den Ausstellern die M&#246;glichkeit, Anwendungen ihrer Produkte zu vermitteln. So zeigte Mathias Krummheuer, Adept Scientific, &#8222;Best Practice mit EndNote&#8220;. Mahmut Kalali, Ovid, stellte vor, wie mit Hilfe des Einsatzes von OvidMD &#196;rzte in ihrer Literaturrecherche unterst&#252;tzt werden k&#246;nnen. Claudia Sprengemann und Karen Heyden-Nakhal, EBSCO, setzten ihren Workshop unter das Thema &#8222;H&#246;here Nutzung medizinischer E-Books und E-Journals durch Plattform-Integration und SmartLinking&#8220;.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Postersession">
      <MainHeadline>Postersession</MainHeadline><Pgraph>Die Postersession stand unter dem Motto &#8222;Aus der Praxis f&#252;r die Praxis&#8220;. 4 Poster wurden von den Teilnehmern der Tagung mitgebracht, wobei das vierte Poster &#8222;Projekt INUIT &#8211; Integration Bibliothekssystem Universit&#228;t Z&#252;rich&#8220; au&#223;er Konkurrenz lief. So wetteiferten schlie&#223;lich die drei Poster &#8222;Konzept zur Bestandsaussonderung der Medizinischen Abteilung der UB Kiel&#8220;, &#8222;Library Exchange &#8211; Mitarbeiteraustausch zwischen Bibliothek der Medizinischen Fakult&#228;t Mannheim und Hauptbibliothek Universit&#228;t Z&#252;rich, Medizinbibliothek Careum&#8220; und &#8222;Zeitschriftenranking der Medizinischen Fakult&#228;t der RWTH Aachen&#8220; um den ausgelobten Preis f&#252;r das beste Poster. Das Interesse an den Themen der Poster war gro&#223;. Pr&#228;miert wurde schlie&#223;lich das Poster der Medizinischen Bibliothek der RWTH Aachen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Rahmenprogramm">
      <MainHeadline>Rahmenprogramm</MainHeadline><Pgraph>Obligatorischer Bestandteil jeder AGMB-Tagung ist der Gesellschaftsabend am 2. Abend der Tagung. Der diesj&#228;hrige fand in der Bastei in K&#246;ln statt. Neben dem unerm&#252;dlichen Fachaustausch konnte man sich in der Bastei auch dem Tanz widmen. Ebenso war f&#252;r das leibliche Wohl gesorgt (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Zu den weiteren Angeboten z&#228;hlte eine F&#252;hrung durch die ZB MED, welche von Herrn Korwitz selbst durchgef&#252;hrt wurde, und eine Stadtf&#252;hrung zu Fu&#223;.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Schlusswort">
      <MainHeadline>Schlusswort</MainHeadline><Pgraph>Auch in diesem Jahr konnten die Organisatoren und die Teilnehmer wieder auf eine erfolgreiche AGMB-Tagung zur&#252;ckblicken. Auch wenn die meisten Themen prim&#228;r die Teilnehmer aus den Hochschulbibliotheken ansprachen, hatten doch auch die anderen Teilnehmer gen&#252;gend Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch mit den Kollegen, sich bei den Ausstellern &#252;ber neue Produkte und Angebote zu informieren oder aber sich in den Treffpunkten selbst zu engagieren. Zum Abschluss der Tagung wurde das beste Poster pr&#228;miert und der Gewinner des MedPilot-Gewinnspiels bekannt gegeben. Nach der Einladung zur n&#228;chsten AGMB-Tagung 2012 in A<TextGroup><PlainText>ache</PlainText></TextGroup>n bedankte sich der neue Vorsitzende des AGMB-Vorstandes Eike Henschel bei den Verlagen und Sponsoren, die durch ihre Teilnahme ma&#223;geblich zum Gelingen der Tagung beitrugen. Ebenso galt sein Dank den Referenten und dem Organisationskomitee. Abschlie&#223;end verabschiedete und w&#252;rdigte er den alten Vorstand, bevor er die Tagung beendete und die Teilnehmer nach Hause entlie&#223;. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autorinnen erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Er&#246;ffnung der AGMB-Tagung</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Themenvielfalt &#8211; von Mobile Computing bis Semantic Web</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 3: 5-Minuten-Kurzvortrag</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 4: Gesellschaftsabend in der Bastei K&#246;ln</Mark1></Pgraph></Caption>
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