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    <Identifier>mbi000234</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000234</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002348</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Leistungsorientierte Mittelvergabe an der Medizinischen Hochschule Hannover: Praxisbericht der Bibliothek</Title>
      <TitleTranslated language="en">Performance-related bonuses at Hannover Medical School: practical experience report of the library</TitleTranslated>
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          <Lastname>Schmiel</Lastname>
          <LastnameHeading>Schmiel</LastnameHeading>
          <Firstname>Markus</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
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        <Address>Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland<Affiliation>Medizinische Hochschule Hannover, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>Schmiel.markus&#64;mh-hannover.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Hannover Medical School</Keyword>
      <Keyword language="en">performance-related bonuses</Keyword>
      <Keyword language="en">practical experience report</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinische Hochschule Hannover</Keyword>
      <Keyword language="de">Leistungsorientierte Mittelvergabe</Keyword>
      <Keyword language="de">Praxisbericht</Keyword>
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    <DatePublished>20111229</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>11</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in K&#246;ln 2011: "Innovativ denken, strategisch planen, praktisch umsetzen"</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>19</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Seit dem Jahr 2008 sammelt die Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover die Publikationsdaten der Hochschulangeh&#246;rigen und bearbeitet diese f&#252;r die Berechnung Leistungsorientierter Mittel f&#252;r den Bereich Publikationen. Der Praxisbericht schildert die dabei anfallenden Routinen von der Datensammlung bis zur Berechnung der Gelder.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Since 2008 the Library of the Hannover Medical School collects and execute the publication data of the scientific staff for calculation of &#8220;performance-related bonuses&#8221; in the array publications. The practical experience report deals with the incoming routines from the data-c<TextGroup><PlainText>ollection to</PlainText></TextGroup> the calculation of the funds.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph>Seit dem Jahr 2008 erstellt die Bibliothek der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eine Hochschulbibliografie, die zugleich die zentrale Datensammlung f&#252;r die Berechnung Leistungsorientierter Mittel (LOM) darstellt <TextLink reference="1"></TextLink>. Inzwischen ist das Prozedere Hochschulbibliografie&#47;LOM-Berechnung in den Routinebetrieb &#252;bergegangen. Von einigen Anpassungen und Optimierungen, die sich aus dem Echtbetrieb ergeben haben, konnte das Konzept aus dem Jahr 2008 umgesetzt werden und erreicht heute eine hohe Akzeptanz. </Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM) an der MHH">
      <MainHeadline>Leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM) an der MHH</MainHeadline><Pgraph>Seit 2005 werden an der MHH 20&#37; des Landeszuschusses leistungsorientiert vergeben, dabei ber&#252;cksichtigt die MHH im Wesentlichen die Vorgaben der DFG zur &#8222;leistungsorientierten Mittelvergabe&#8220; (LOM) an den medizinischen Fakult&#228;ten <TextLink reference="2"></TextLink>. Zur Leistungsmessung werden die beiden Kriterien Drittmittel und Publikationen herangezogen. Im letzten Jahr wurden somit jeweils 10 Mio. Euro an die Abteilungen entsprechend der eingeworbenen Drittmittel sowie der Publikationst&#228;tigkeit verteilt <TextLink reference="3"></TextLink>. Die Ermittlung der den rund 80 Abteilungen der MHH zustehenden Anteile findet in der Bibliothek statt.</Pgraph><Pgraph>Die Berechnung der LOM abh&#228;ngig von der Publikationst&#228;tigkeit einer Abteilung erfolgt auf Grundlage des Impact Faktors <TextLink reference="4"></TextLink> der Zeitschrift, in der ein Artikel ver&#246;ffentlicht wurde. Der Wert des Impact Faktors (IF) wird durch die Anzahl der an der Publikation beteiligten Autorengruppen (Erst-, Mittel,- Letztautor) geteilt. Eine Abteilung erh&#228;lt Impact Punkte (IP) anteilig der Anzahl der an der Publikation beteiligten Autoren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ein Beispiel:</Mark1> Ein Autorenteam von 5 Autoren publiziert einen Artikel in einer Zeitschrift mit dem IF 6. Erstautor sowie 2 der 3 Mittelautoren stammen aus einer Abteilung der MHH. Es entfallen auf den Erstautor 6&#47;3&#61;2 IP auf <TextGroup><PlainText>die M</PlainText></TextGroup>ittelautoren 6&#47;3&#47;3&#42;2&#61;1,333 IP. In der Summe IP&#61;3,333. An der Publikation beteiligte Frauen, sofern es sich nicht um Abteilungsleiterinnen handelt, erhalten den zus&#228;tzlichen Faktor von 1,5. Wenn an einer Publikation nur Autoren einer Abteilung beteiligt sind, ist das Ergebnis also gleich dem IF, bei Frauenbeteiligung entsprechend h&#246;her. Beim Fehlen von Mittelautoren oder bei Alleina<TextGroup><PlainText>utorsc</PlainText></TextGroup>haft wird der IF halbiert bzw. gar nicht dividiert.</Pgraph><Pgraph>Die Berechnung erfolgt f&#252;r Originalpublikationen in Zeitschriften mit IF, sowie f&#252;r &#220;bersichtsarbeiten nach vorheriger Pr&#252;fung durch den Forschungsdekan.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die Berechnung der LOM sind folgende Daten erforderlich:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Gesamtzahl der Autoren</ListItem><ListItem level="1">Zahl der Autoren in den einzelnen Autorengruppen</ListItem><ListItem level="1">Abteilungszugeh&#246;rigkeit der Autoren</ListItem><ListItem level="1">IF der Zeitschrift</ListItem><ListItem level="1">Geschlecht der Autoren</ListItem><ListItem level="1">Publikationsart</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Erg&#228;nzend zu diesem Modell wird bei einigen Abteilungen eine Sonderregelung angewendet. Die sogenannten Buchf&#228;cher, Abteilungen deren Publikationst&#228;tigkeit sich vorwiegend auf B&#252;cher und deutschsprachige Zeitschriften ohne IF erstreckt, erhalten &#8222;virtuelle&#8220; IF. Diese ergeben sich bei B&#252;chern und Buchbeitr&#228;gen aus dem Umfang der Publikationen. Zeitschriftenbeitr&#228;ge erhalten den virtuellen IF von 0,2, sofern sie auf der Liste der begutachteten Zeitschriften der AWMF <TextLink reference="5"></TextLink> verzeichnet sind. Dar&#252;ber hinaus gelten weitere Sonderbestimmungen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Datensammlung">
      <MainHeadline>Datensammlung</MainHeadline><Pgraph>Die f&#252;r die Berechnung erforderlichen Daten werden &#252;ber ein Webformular gesammelt. Die bibliografischen Daten werden automatisch &#252;ber einen LinkResolver aus PubMed in das Formular &#252;bertragen und vom Meldenden um weitere in Auswahlmen&#252;s angebotene Informationen erg&#228;nzt <TextLink reference="1"></TextLink>. Nach dem Absenden werden die Daten in einer Datei gespeichert und stehen der Bibliothek f&#252;r die weitere Bearbeitung zur Verf&#252;gung. Da es seitens der Hochschule keine Vorgaben gibt und jeder Mitarbeiter ohne vorherige Registrierung die M&#246;glichkeit hat, Meldungen an die Hochschulbibliografie zu machen, hat sich ein inhomogener Personenkreis der Meldenden herausgebildet. Neben den Autoren selbst melden auch Sekretariate und Abteilungsleiter, mitunter haben die Abteilungen auch Beauftragte f&#252;r diese T&#228;tigkeiten bestimmt. Ein Missbrauch dieses Verfahrens konnte nicht festgestellt werden, die durch dieses Verfahren vermehrt auftretenden Doppeltmeldungen stellen keinen nicht zu bew&#228;ltigenden Mehraufwand dar. Vielmehr bat die Bibliothek die Meldenden im Jahr 2010 darum, nur noch Autoren ihrer Abteilungen zu kennzeichnen, um Fehler bei der Abteilungszuordnung von Co-Autoren anderer Abteilungen zu vermeiden, obwohl dies zu mehr Doppeltmeldungen f&#252;hrte.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die nicht in PubMed verzeichneten Publikationen kann das Meldeformular manuell ausgef&#252;llt werden.</Pgraph><Pgraph>Ein Verfahren, bei dem die Bibliothek anhand der in den Datenbanken hinterlegten Affiliationen Publikationen f&#252;r die Hochschulbibliografie&#47;LOM zusammenstellt, wurde fr&#252;hzeitig verworfen, da nicht sichergestellt werden k&#246;nnte, so alle Publikationen zu erfassen.  Eine Verkn&#252;pfung der Datensammlung mit den Personaldaten kam nicht in Betracht, da die LOM den Abteilungen zukommen sollen, in denen die entsprechenden Publikationen entstanden sind, und nicht denen, den die Autoren zu einem Stichtag angeh&#246;rten.</Pgraph><Pgraph>Die AbteilungsleiterInnen best&#228;tigen einmal im Jahr mit der Abgabe der Daten f&#252;r den Forschungsbericht die Richtigkeit der f&#252;r die LOM-Berechnung gesammelten Publikationsdaten.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Routinen in der Bibliothek">
      <MainHeadline>Routinen in der Bibliothek</MainHeadline><Pgraph>Die so gesammelten Daten werden in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden von der Bibliothek heruntergeladen und in eine Excel-Datei kopiert, die im Folgenden so aufbereitet wird, dass am Ende des Melde- und Korrekturzeitraumes die f&#252;r das entsprechende Jahr zu verteilenden LOM berechnet werden k&#246;nnen. F&#252;r die Berechnung selbst wurde im Zentrum f&#252;r Informationsmanagement der MHH ein Excel-Makro geschrieben, das die jeder Abteilung zustehenden IP in wenigen Minuten berechnet (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Folgende Routinen sind im Einzelnen zu pr&#252;fen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Vorjahrespr&#252;fung. Anhand der Tabellen des letzten Jahres wird &#252;berpr&#252;ft, ob und f&#252;r welche Abteilung die gemeldete Publikation schon im Vorjahr berechnet wurde; ist dies der Fall, wird sie gel&#246;scht.</ListItem><ListItem level="1">Dublettenpr&#252;fung. Berechtigte Mehrfachmeldungen werden zu einem Datensatz zusammengef&#252;hrt.</ListItem><ListItem level="1">IF werden erg&#228;nzt. Verwendet werden die im Sommer des Berichtsjahres erscheinenden IF des Vorjahres.</ListItem><ListItem level="1">Pr&#252;fung auf bibliografische Korrektheit der LOM-relevanten Daten bei manuellen Eingaben (Autorenreihenfolge und -anzahl, Publikationsart). Im Rahmen der Bibliografieerstellung k&#246;nnen Eingabefehler festgestellt und ggf. korrigiert werden. Die letztendliche Zuordnung einer Publikationsart obliegt der meldenden Abteilung. Die Bibliothek weist aber auf Unstimmigkeiten ggf. hin. In Absprache mit dem Pr&#228;sidialamt wurde das Meldeformular durch Eingabehinweise flankiert. </ListItem><ListItem level="1">Pr&#252;fung auf tats&#228;chliches Erscheinen. Im Rahmen der Bibliografieerstellung k&#246;nnen (noch) nicht publizierte Arbeiten eliminiert werden.</ListItem><ListItem level="1">Zweifelsf&#228;lle kl&#228;ren. Unklare Angaben oder Unstimmigkeiten bei verschiedenen Meldungen zur selben Publikation werden bereinigt.</ListItem><ListItem level="1">Studygroups. Forschergruppen k&#246;nnen nicht wie ein einzelner Autor behandelt werden. Die Meldung muss entsprechend umgearbeitet werden.</ListItem><ListItem level="1">Buchfachregelung. Berechnung virtueller IF bei den zu den Buchf&#228;chern geh&#246;renden Abteilungen nach den entsprechenden Vorgaben. Berechnungen, die nicht durch das Makro geleistet werden k&#246;nnen, werden vorweggenommen, damit die Daten gleichberechtigt weiterverarbeitet werden k&#246;nnen. </ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Routinen zum Berichtsschluss">
      <MainHeadline>Routinen zum Berichtsschluss</MainHeadline><Pgraph>Im Anschluss an eine Meldung an die Hochschulbibliografie bekommt der Meldende eine automatische E-Mail mit den gemeldeten Daten. Nach Verarbeitung der Eingaben in der Bibliothek wird die im Internet zur Verf&#252;gung stehende Hochschulbibliografie <TextLink reference="6"></TextLink> st&#228;ndig aktualisiert. Sie dient somit unter Anderem auch dazu die Abteilungen dar&#252;ber zu informieren, welche Publikationen bereits gemeldet wurden. Dar&#252;ber hinaus erstellt die Bibliothek in der Vorweihnachtszeit eine vorl&#228;ufige Jahresbibliografie (Weihnachtsbibliografie) als pdf-Datei, die sich zum wichtigen Element der Vollst&#228;ndigkeitspr&#252;fung in den Abteilungen entwickelt hat und die Phase der systematischen Meldungsformalit&#228;ten in den Abteilungen hinsichtlich des Meldeschlusses im Januar des Folgejahres einleitet.</Pgraph><Pgraph>Das in der MHH &#252;bliche Berechnungsverfahren sieht vor, dass nur Originalpublikationen ohne inhaltliche Pr&#252;fung f&#252;r die LOM-Auswertung herangezogen werden. Weitere Publikationsarten &#8211; in erster Linie &#220;bersichtsarbeiten &#8211; m&#252;ssen beim Forschungsdekan im Volltext, versehen mit einem Nachweis des Peer review-Prozesses, eingereicht werden und flie&#223;en erst nach erfolgter Begutachtung in das LOM-Verfahren mit ein. Da dieser Sachverhalt in der Vergangenheit oft zu Missverst&#228;ndnissen gef&#252;hrt hat, werden in Zukunft alle Meldenden derartiger Publikationen pers&#246;nlich per E-Mail von der Bibliothek im Vorfeld informiert. Die Entscheidung des Forschungsdekans wird in der Berechnungsdatei hinterlegt. </Pgraph><Pgraph>Die abschlie&#223;ende Kl&#228;rung von Zweifels- und Problemf&#228;llen im Zusammenwirken von Autoren, Abteilungsleitern, Forschungsdekanat, Pr&#228;sidialamt und Bibliothek hat in  den vergangenen Jahren einen immer kleineren Raum eingenommen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Hochschulbibliografie&#47;LOM im Jahreslauf">
      <MainHeadline>Hochschulbibliografie&#47;LOM im Jahreslauf</MainHeadline><Pgraph>Die Freischaltung des Meldeformulars erfolgt nach Abschluss aller Arbeiten des Vorjahres im April des Berichtsjahres. Im Oktober&#47;November erfolgt je nach Bedarf eine Erinnerungsmail an alle Abteilungsleiter bevor Mitte Dezember die &#8222;Weihnachtsbibliografie&#8220; den Endspurt einleitet. Tats&#228;chlich sind bis zu diesem Zeitpunkt nur etwa ein Drittel aller Meldungen eingegangen. Das Gros der Meldungen erfolgt dann erst kurz vor Meldeschluss Ende Januar des Folgejahres. Ber&#252;cksichtigt werden jedoch nur Meldungen mit Publikationsdatum (elektronisch oder gedruckt) des Berichtsjahres und ggf. Nachmeldungen aus dem vergangenen Berichtsjahr. Nach erfolgter Verarbeitung der Daten in der Bibliothek (Februar) wird eine erste Berechnung im Intranet ver&#246;ffentlicht und den Abteilungen eine kurze Frist f&#252;r Reklamationen gegeben. Neue Meldungen sind dann nicht mehr m&#246;glich.</Pgraph><Pgraph>Besonders in diesen Wochen steht die Bibliothek als prim&#228;re Anlaufstelle f&#252;r Detailfragen, Reklamationen und Fragen zum Prozedere im Allgemeinen in der Pflicht. Dabei stellt die Beantwortung von Fragen nach den Gr&#252;nden, warum verschiedene Publikationen nicht in die Berechnung einflie&#223;en, eine wichtige Aufgabe dar. Im M&#228;rz des Folgejahres wird die endg&#252;ltige Berechnung im Intranet passwortgesch&#252;tzt ver&#246;ffentlicht.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Arbeitsaufwand">
      <MainHeadline>Arbeitsaufwand</MainHeadline><Pgraph>Der Arbeitsaufwand f&#252;r die Bibliothek, der sich aus der &#220;bernahme der LOM-Berechnung ergibt, ist auf ca. 0,5 Vollzeit&#228;quivalente zu beziffern. Die Sch&#228;tzung ist schwierig, da die Arbeiten untrennbar mit der Erstellung der Hochschulbibliografie verkn&#252;pft sind und saisonal stark schwanken. W&#228;hrend der Hochphase der Arbeiten im Januar&#47;Februar sind zwei MitarbeiterInnen ann&#228;hernd komplett mit der Bearbeitung der Daten und der Beantwortung von Anfragen besch&#228;ftigt. Im weiteren Verlauf des Jahres nehmen die Arbeiten einen deutlich geringen Zeitrahmen in Anspruch.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Statistik">
      <MainHeadline>Statistik</MainHeadline><Pgraph>Die Sammlung der Daten aus diesem Themenkomplex &#252;ber Jahre hinweg erm&#246;glicht verschiedenste statistische Auswertungen, wobei bisher erst vergleichbare Daten aus drei Jahren vorliegen und die Buchf&#228;cherauswertung erst seit einem Jahr Eingang in die Gesamtberechnung gefunden hat. So lassen sich noch keine verl&#228;sslichen Aussagen &#252;ber Trends machen, wohl aber einige Analysen durchf&#252;hren.</Pgraph><Pgraph>Die in den drei Jahren zur Berechnung herangezogenen Zeitschriften hatten einen mittleren IF von 4,371, woraus sich im Mittel 2,02 IP ergaben. Das entsprach einer Mittelzuweisung von rund 6.000 Euro je publizierten Artikels. An gut 43&#37; der Artikel waren Frauen beteiligt, der 1,5-fache Satz f&#252;r die Autorinnen machte gut 11&#37; des gesamten IP-Aufkommens aus (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>).</Pgraph><Pgraph>Durch die kontinuierliche Sammlung bibliografischer wie bibliometrischer Daten lassen sich Trends und Entwicklungen im Publikationsverhalten k&#252;nftig verfolgen.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ausblick">
      <MainHeadline>Ausblick</MainHeadline><Pgraph>Obwohl es durch die nahe Verwandtschaft bibliografischer und bibliometrischer Daten naheliegt, die Bibliotheken nicht nur mit der Erstellung von Hochschulbibliografien zu betrauen, sondern auch mit der Aufbereitung der LOM-relevanten Daten, stehen die Strukturen im Hochschulbereich dieser L&#246;sung nicht selten im Wege. Dar&#252;berhinaus sind der Aufwand und der Vertrauensvorschuss f&#252;r die Bibliothek nicht unerheblich. Auch wenn der Bibliothek nur die Sachbearbeitung einer &#8211; wenn auch immer wieder diskutierten &#8211; bereits etablierten Regelung obliegt, sind der Gegenstand dieses Handelns Mittel in betr&#228;chtlicher H&#246;he. Die Aufmerksamkeit, die diesem Verfahren zuteil wird, ist ungleich h&#246;her als die meisten herk&#246;mmlichen Aufgabenfelder der Bibliothek.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Die Autoren erkl&#228;ren, dass sie keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel haben.</Pgraph></TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Schmiel M</RefAuthor>
        <RefTitle>Die Hochschulbibliografie als Instrument der Mittelvergabe</RefTitle>
        <RefYear>2008</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefPage>Doc30</RefPage>
        <RefTotal>Schmiel M. Die Hochschulbibliografie als Instrument der Mittelvergabe. GMS Med Bibl Inf. 2008;8(3):Doc30. Available from: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;static&#47;de&#47;journals&#47;mbi&#47;2008-8&#47;mbi000127.shtml</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;static&#47;de&#47;journals&#47;mbi&#47;2008-8&#47;mbi000127.shtml</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Deutsche Forschungsgemeinschaft</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefBookTitle>Empfehlungen zu einer &#8222;leistungsorientierten Mittelvergabe&#8220; (LOM) an den medizinischen Fakult&#228;ten &#8211; Stellungnahme der Senatskommission f&#252;r klinische Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Deutsche Forschungsgemeinschaft, ed. Empfehlungen zu einer &#8222;leistungsorientierten Mittelvergabe&#8220; (LOM) an den medizinischen Fakult&#228;ten &#8211; Stellungnahme der Senatskommission f&#252;r klinische Forschung der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Bonn: DFG; 2004.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Medizinische Hochschule Hannover</RefAuthor>
        <RefTitle>Mehr Drittmittel, h&#246;heres Ansehen. Erfolgreich: Die Leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM) in der Forschung</RefTitle>
        <RefYear>2010</RefYear>
        <RefBookTitle>Jahresbericht 2010</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Mehr Drittmittel, h&#246;heres Ansehen. Erfolgreich: Die Leistungsorientierte Mittelvergabe (LOM) in der Forschung. In: Medizinische Hochschule Hannover, ed. Jahresbericht 2010. Hannover: MHH; 2010. p. 13.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Institute for Scientific Information &#8211; Thomson Scientific Inc</RefAuthor>
        <RefTitle>Journal Citation Reports</RefTitle>
        <RefYear>1999-</RefYear>
        <RefTotal>Journal Citation Reports. Philadelphia, Pa.: Institute for Scientific Information &#8211; Thomson Scientific Inc.; 1999-.</RefTotal>
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        <RefBookTitle>&#8222;Leistungsevaluation in Forschung und Lehre&#8220;. Begutachtete Zeitschriften ohne Impactfaktor</RefBookTitle>
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        <RefBookTitle>Hochschulbibliografie</RefBookTitle>
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