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    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000221</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002211</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Eine Bibliothek f&#252;r alle Bereiche &#8211; ein Situationsbericht der Krankenhausbibliotheken im Klinikum Stuttgart</Title>
      <TitleTranslated language="en">A library for all departments &#8211; an overview about the hospital libraries Klinikum Stuttgart</TitleTranslated>
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          <Firstname>Christa</Firstname>
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        <Address>Klinikum Stuttgart, Katharinenhospital, Krankenhausbibliotheken, Kriegsbergstra&#223;e 60, 70174 Stuttgart, Tel. &#43;49 (0) 711&#47;278 32830, IFAX &#43;49 (0) 711&#47;278 40 2830<Affiliation>Klinikum Stuttgart, Katharinenhospital, Krankenhausbibliotheken, Stuttgart</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;www.klinikum-stuttgart.de&#47;</WebPage></Address>
        <Email>c.giese&#64;klinikum-stutgart.de</Email>
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    <DatePublished>20110914</DatePublished></DatePublishedList>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>11</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Krankenhausbibliotheken, Pharmabibliotheken und Veterin&#228;rmedizinische Bibliotheken</IssueTitle>
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    <ArticleNo>06</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>In einem kurzen &#220;berblick werden die Aufgaben und kundenorientierten Dienstleistungen der Krankenhausbibliothek Klinikum Stuttgart mit den beiden Arbeitsbereichen Medizinischer Fachbibliothek und Patientenbibliothek und dem Ausblick auf die zuk&#252;nftigen Perspektiven dargestellt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>In a short overview the tasks and customer-oriented services of the hospital library Klinikum Stuttgart with the medical and patient library are described with the tasks for the next years</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Eine Bibliothek f&#252;r alle Bereiche &#8211;  ein Situationsbericht der Krankenhausbibliotheken im Klinikum Stuttgart">
      <MainHeadline>Eine Bibliothek f&#252;r alle Bereiche &#8211;  ein Situationsbericht der Krankenhausbibliotheken im Klinikum Stuttgart</MainHeadline><SubHeadline>Das Klinikum Stuttgart</SubHeadline><Pgraph>Das Klinikum Stuttgart bietet als Krankenhaus der Maximalversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Universit&#228;t T&#252;bingen eine medizinische Versorgung auf universit&#228;rem Niveau. Es z&#228;hlt mit seinen vier Krankenh&#228;usern B&#252;rgerhospital, Katharinenhospital, Krankenhaus Bad Cannstatt und Olgahospital zu den gr&#246;&#223;ten und leistungsf&#228;higsten Gesundheitszentren in Deutschland. Tr&#228;ger ist die Landeshauptstadt Stuttgart.</Pgraph><Pgraph>Die &#252;ber 50 Kliniken und Institute erm&#246;glichen eine hohe Spezialisierung und ein umfassendes Leistungsspektrum in nahezu allen medizinischen Fachdisziplinen. Sie decken von der Pr&#228;nataldiagnostik und intensivmedizinischen Versorgung Fr&#252;hgeborener &#252;ber alle Spezialdisziplinen der Kinder- und Erwachsenenmedizin bis zu den Erkrankungen des Alters das gesamte Spektrum moderner Hochleistungsmedizin ab.</Pgraph><Pgraph>Die vier H&#228;user verf&#252;gen &#252;ber rund 2.100 Betten und tagesklinische Behandlungspl&#228;tze. J&#228;hrlich werden &#252;ber 80.000 Patienten station&#228;r und etwa 420.000 ambulant behandelt. F&#252;r eine menschliche, kompetente und exzellente Qualit&#228;t in Medizin und Pflege setzen sich &#252;ber 6.800 Mitarbeiter ein.</Pgraph><Pgraph>Das Klinikum Stuttgart wird in den n&#228;chsten Jahren auf zwei Standorten konzentriert. Auf dem Gel&#228;nde des Katharinenhospitals entsteht der neue Standort Mitte. Hier wachsen derzeit die Neubauten des Zentrums f&#252;r Kinder- und Jugendmedizin &#8211; Olgahospital und der Frauenklinik in die H&#246;he. Das Zentrum f&#252;r Seelische Gesundheit erh&#228;lt in Bad Cannstatt neue Klinikgeb&#228;ude, die Ende 2011 fertig gestellt sind.</Pgraph><Pgraph>Stuttgart ist eine Universit&#228;tsstadt, jedoch ohne Medizinische Fakult&#228;t. Die Krankenhausbibliotheken sind die einzigen wissenschaftlichen Spezialbibliotheken, die den gesamten Literaturbedarf abdecken k&#246;nnen, mit allen medizinischen, pflegerischen und krankenhausrelevanten Themen.</Pgraph><SubHeadline>Die Krankenhausbibliotheken</SubHeadline><Pgraph>Die Einrichtung einer Krankenhausbibliothek im Katharinenhospital wird schon in der Festschrift 100 Jahre Katharinenhospital von 1928 mit folgenden Worten erw&#228;hnt: &#8222;Nebenamtlich verwaltet der Hausgeistliche die Krankenbibliothek, die viel ben&#252;tzt und durch ordnungsm&#228;&#223;ige Anschaffungen sowie dankenswerte Schenkungen in ihrem Bestand erg&#228;nzt wird.&#8220;</Pgraph><Pgraph>Die Krankenhausbibliotheken an den vier Standorten sind die Informations- und Kommunikationszentren im Klinikum Stuttgart. Drei davon sind &#8222;integrierte Bibliotheken&#8220; mit den beiden Arbeitsbereichen der Medizinischen Fachbibliothek und der Patientenbibliotheken. Sie haben keinen &#246;ffentlichen Charakter, stehen f&#252;r die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kostenlos zur Verf&#252;gung. Die Finanzierung wird vom Klinikum getragen.</Pgraph><Pgraph>Die vier Bibliotheken arbeiten mit 3,5 Bibliothekarstellen und 2,1 Assistentenstellen, verteilt auf sieben Kolleginnen. Jede Bibliothek ist mit einer Bibliothekarin und einer Bibliotheksassistentin besetzt. Ihnen zur Seite stehen ehrenamtliche Damen und Herren f&#252;r die Stationsausleihe in den Patientenbibliotheken. Die Arbeitsstrukturen haben den Charakter einer One Person Library (OPL). Die &#214;ffnungszeiten liegen zwischen 20 und 27 Stunden von montags bis freitags, abh&#228;ngig von der unterschiedlichen Besetzung an den Standorten. Die Leitungsfunktion obliegt der Bibliothekarin im Katharinenhospital.</Pgraph><Pgraph>Die Bibliothekskataloge der Medizinischen Fachbibliotheken und der Patientenbibliotheken erfassen den Gesamtbestand aller Krankenhausbibliotheken. Die Erwerbung richtet sich nach den Fachdisziplinen der einzelnen H&#228;user und wird aufeinander abgestimmt.</Pgraph><SubHeadline>Krankenhausbibliothek &#8211; Bereich Medizinische Fachbibliothek</SubHeadline><Pgraph>Die Krankenhausbibliothekarinnen decken die Informationsvermittlung und -beschaffung von medizinischer, pflegerischer und krankenhausrelevanter Literatur f&#252;r alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ab. Die Bandbreite der einzelnen Fachgebiete erstreckt sich &#252;ber akute Krankheitsf&#228;lle, hausinterne Weiterbildungsveranstaltungen, Publikationen und Kongressbeitr&#228;ge, medizinische Gutachten, Forschungsarbeiten, technische, juristische und verwaltungstechnische Fragen bis hin zu pflegerischen Konzepten.</Pgraph><Pgraph>Die vier Bibliotheken bieten derzeit einen Bestand von 90.000 Medieneinheiten, 200 Loseblattwerken und 600 laufende Zeitschriftenabonnements an. Au&#223;erdem stehen dem Benutzer medizinische Datenbanken, pflegerische Portale und der Zugang zu den elektronischen Zeitschriften &#252;ber die ezb zur Verf&#252;gung. Der Bestandsnachweis der vier Standorte erfolgt &#252;ber den WEB-OPAC. Diese Angebote finden die MitarbeiterInnen im Intranet. Eine externe Nutzung der Bibliotheksseiten ist nicht m&#246;glich.</Pgraph><Pgraph>Die Krankenhausbibliothek bietet in dem j&#228;hrlich erscheinenden Bildungsprogramm Termine f&#252;r die Einf&#252;hrung in medizinische und pflegerische Datenbank- und Internetrecherchen an, speziell f&#252;r die Zielgruppe Pflege bzw. &#196;rzte. Daneben werden kurzfristig Schulungen zu einzelnen Themen in den Bibliotheken oder auch zunehmend vor Ort in den Kliniken durchgef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph>Der Schwerpunkt der bibliothekarischen Arbeit liegt in der Versorgung der Mediziner. Daneben haben sich aber auch in den letzten Jahren die Dienstleistungen der Bibliothek f&#252;r die Pflege stark weiter entwickelt.</Pgraph><SubHeadline>Krankenhausbibliothek &#8211; Bereich Patientenbibliothek</SubHeadline><Pgraph>Mit einem reichhaltigen Angebot von &#252;ber 15.000 Medieneinheiten k&#246;nnen die Patientenbibliotheken auf die Anfragen und W&#252;nsche der Patienten und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen reagieren. Der Bestand umfasst Romane, Krimis, Bestseller, fremdsprachige Literatur, Gro&#223;druckb&#252;cher, Spiele, Tageszeitungen und Zeitschriften, H&#246;rb&#252;cher und DVDs mit ausleihbaren Abspielger&#228;ten. Bei den Sachb&#252;chern liegt der Schwerpunkt bei den medizinischen und psychologischen Ratgebern, die auch zunehmend von &#196;rzten und Pflegekr&#228;ften zur Abstimmung der Therapiema&#223;nahmen genutzt werden.</Pgraph><Pgraph>Die Patientenbibliotheken unterst&#252;tzen den ganzheitl<TextGroup><PlainText>iche</PlainText></TextGroup>n Betreuungsprozess durch die Vermittlung von speziell zur Situation des Patienten passender Information und Literatur. Sie stehen auch den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zur Verf&#252;gung. Die Patientenbibliotheken sind als Aufenthaltsorte f&#252;r Patienten und Patientinnen einerseits Orte der Ruhe und Ablenkung vom Klinikalltag, andererseits sind sie als Informationszentren in der Lage, die Fragen der Nutzer im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung zu beantworten. Hierbei sind die Bibliothekarinnen auf einen besonders empfindsamen Benutzerkreis spezialisiert, den sie bei seiner Suche nach Information und seinem Bed&#252;rfnis nach Unterhaltung durch intensive und einf&#252;hlsame Beratung unterst&#252;tzen. Diese vielf&#228;ltigen Aufgaben erfordern von den Mitarbeitern ein gro&#223;es Engagement.</Pgraph><Pgraph>Weitere Dienstleistungen sind die Stationsausleihe und die Buchausleihe am Krankenbett. Einmal w&#246;chentlich besuchen ehrenamtliche Gr&#252;ne Damen und Herren die Stationen mit dem B&#252;cherwagen. Daneben werden auch telefonische Anfragen f&#252;r bettl&#228;gerige Patienten und Patientinnen nach B&#252;chern und Zeitschriften erf&#252;llt.</Pgraph><SubHeadline>Zukunftsperspektiven &#8211; ein Ausblick</SubHeadline><SubHeadline2>Wachsendes Potenzial &#8211; die Pflege in der Bibliotheksarbeit</SubHeadline2><Pgraph>In den letzten Jahren haben sich die Aufgabenbereiche der Bibliotheksarbeit f&#252;r die Pflege sehr stark weiter entwickelt. Mit der Zunahme der Wissenschaftlichkeit, der zunehmenden Professionalisierung und Verantwortung in der Pflege, w&#228;chst auch hier der Bedarf von relevanten Informationen. Die Pflege hat sich neben der &#8222;klassischen&#8220; Bibliotheksarbeit f&#252;r die Medizin als weiteres Standbein etabliert. Deshalb soll an dieser Stelle ein vertiefender Blick auf den Bereich Pflege im Klinikum Stuttgart geworfen werden.</Pgraph><Pgraph>Drei Pflegebereiche haben sich im Klinikum Stuttgart als Schwerpunkte f&#252;r die Arbeit der Bibliotheken herauskristallisiert:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die <Mark1>Pflegedirektorin</Mark1> mit ihrem Mitarbeiterstab der pflegerischen Zentrumsleitungen.</ListItem><ListItem level="1">Das <Mark1>Bildungszentrum</Mark1> als Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Fortbildungsst&#228;tte.</ListItem><ListItem level="1">Die <Mark1>Stationspflege</Mark1> mit ihrem Informationsbedarf f&#252;r den Krankenhausalltag.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Der Pflegedienst des Klinikums arbeitet mit patientenorientierten Pflegekonzepten nach aktuellen Erkenntnissen der Pflegewissenschaft. Im Mittelpunkt steht hier die individuelle Betreuung des Patienten und seiner Angeh&#246;rigen, wobei physische, psychische, soziale und kulturelle Bed&#252;rfnisse ber&#252;cksichtigt werden.</Pgraph><Pgraph>Das ausgew&#228;hlte Konzept des Klinikums basiert auf dem Pflegemodell von Roper-Thierry-Logan, das 2009 eingef&#252;hrt wurde. Die Vorauswahl und Ausarbeitung des Konzeptes wurde von der <Mark1>Pflegedirektorin</Mark1> und ihrem Team der Pflegefachberater&#47;innen durchgef&#252;hrt. Daf&#252;r wurde &#252;ber die Bibliothek der Bedarf an Literatur zum Thema Pflegetheorien allgemein und im Besonderen &#252;ber dieses spezielle Pflegemodell abgedeckt. Umfangreiche Recherche- und Beschaffungsarbeiten zu Vermittlung, Implementierung, Anwendung (vor allem in speziellen Pflegebereichen) und Umsetzung des ausgew&#228;hlten Modells wurden ben&#246;tigt. In zahlreichen internen Einf&#252;hrungs- und Informationsveranstaltungen fanden diese Informationen schlie&#223;lich ihren Niederschlag.</Pgraph><Pgraph>Auch nach der Einf&#252;hrung des Pflegekonzeptes sind die Krankenhausbibliotheken weiterhin aktiv involviert und tragen zur Evaluierung dieses Projektes bei, indem sie Pflegep&#228;dagogen, Stationen und einzelne Mitarbeiter bei auftauchenden Fragen und Umsetzungsproblemen unterst&#252;tzen.</Pgraph><Pgraph>Im Zuge des Neubaus des <Mark1>Bildungszentrum</Mark1> f&#252;r das Klinikum Stuttgart am Standort Katharinenhospitals wurden die Ausbildungs- und Weiterbildungsst&#228;tten aller vier Standorte sowie die Stuttgart Medical School zentral zusammengef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph>Im Bereich der Ausbildung stellen f&#252;nf staatlich anerkannte Schulen (MTA-Schule, Hebammenschule, Di&#228;tschule, Schule f&#252;r Gesundheits- und Krankenpflege, Schule f&#252;r Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) insgesamt 720 Ausbildungspl&#228;tze in sechs anerkannten Gesundheitsberufen zur Verf&#252;gung. In Zusammenarbeit mit der Berufsfachschule des Universit&#228;tsklinikums T&#252;bingen wird die Ausbildung zum&#47;zur Operationstechnischen Assistenten&#47;in angeboten.</Pgraph><Pgraph>Seit Oktober 2010 besteht eine Kooperation zwischen dem Klinikum Stuttgart und der Dualen Hochschule Baden-W&#252;rttemberg (DHBW), die erstmals in der Region ein staatlich anerkanntes ausbildungsintegriertes Studium der Angewandten Gesundheitswissenschaften f&#252;r Pflege und Geburtshilfe erm&#246;glicht. Diese neue Ausbildungsform gibt es bundesweit bisher nur an wenigen Einrichtungen.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r die anerkannte Fort- und Weiterbildung k&#246;nnen sich examinierte Pflegekr&#228;fte aus dem Klinikum und dem Stuttgarter Umland in verschiedenen Spezialgebieten gezielt fortbilden. Die in der Regel zweij&#228;hrige Weiterbildung findet berufsbegleitend statt und bietet 120 Kurspl&#228;tze in verschiedenen Fachdisziplinen an.</Pgraph><Pgraph>Erw&#228;hnenswert ist auch die im Bildungszentrum ans&#228;ssige Stuttgart Medical School, welche anderen medizinischen Einrichtungen (vorrangig im Ausland) Qualifizierungs- und Weiterbildungskurse f&#252;r alle Krankenhausbereiche (Medizin, Pflege, Verwaltung) anbietet. Das geschieht in Form von theoretischem und praktischem Unterricht und Hospitationsprogrammen, die auch vor Ort durchgef&#252;hrt werden.</Pgraph><Pgraph>Die Zusammenarbeit der Krankenhausbibliothek mit dem Bildungszentrum besteht aus zahlreichen Einf&#252;hrungen in das wissenschaftliche Arbeiten, die Informationssuche und die Literaturbeschaffung mit den verf&#252;gbaren medizinischen und pflegerischen Datenbanken und Portalen, wie z. B. Carelit und CNE Thieme. F&#252;r die neuen Jahrg&#228;nge der Ausbildungsberufe gibt es j&#228;hrliche Klassenf&#252;hrungen. Ein Leitfaden und Handout zur Nutzung der Bibliothek und ihrer Angebote wurde von der Bibliothek f&#252;r die Pflegep&#228;dagogInnen, Auszubildenden und Weiterbildenden erstellt. Im Rahmen des Unterrichtes werden die Auszubildenden in die Bibliothek geschickt, um Themen selbst&#228;ndig zu erarbeiten. Bei der Suche nach Informationen und Literatur f&#252;r die Referate und zu den Projektarbeiten werden die Auszubildenden und Weiterbildenden von den Bibliothekarinnen sachkundig beraten und unterst&#252;tzt. Und nat&#252;rlich versorgen sich die Pflegep&#228;dagogen f&#252;r die zu unterrichtenden Lerneinheiten mit der neusten Literatur aus der Bibliothek.</Pgraph><Pgraph>Zudem verf&#252;gt das Bildungszentrum &#252;ber eine eigene Pr&#228;senzbibliothek mit 1.500 Medieneinheiten, die von der Bibliothek des Katharinenhospitals betreut wird.</Pgraph><Pgraph>In der <Mark1>Stationspflege</Mark1> werden in den regelm&#228;&#223;ig stattfindenden Dienstbesprechungen aktuelle Fragestellungen besprochen, die von einer Pflegekraft vorbereitet und vorgestellt werden. Die Ausarbeitung geschieht oft in Zusammenarbeit mit der Bibliothek. Auch f&#252;r Neustrukturierungen von Stationen und Funktionsbereichen, wie z.B. bei der Zusammenlegung verschiedener Ambulanzen zu einer Interdisziplin&#228;ren Ambulanz (INA), kommen betroffene Mitarbeiter in die Bibliothek, um sich &#252;ber ver&#228;nderte Aufgabenfelder zu informieren.</Pgraph><Pgraph>Au&#223;erdem nutzen viele Pflegekr&#228;fte von den Stationen die Bibliothek auch zur pers&#246;nlichen Weiterbildung und Kl&#228;rung offener Fragen.</Pgraph><Pgraph>Ob Pflegedirektion, Bildungszentrum oder Stationspflege &#8211; sicher ist, dass sich die Arbeit mit diesen Bereichen in Zukunft weiter intensivieren wird.</Pgraph><SubHeadline2>Weitere Zukunftsperspektiven neben der Pflege</SubHeadline2><Pgraph>Auch in den anderen Bereichen des Bibliotheksalltags bleibt es spannend und viele Herausforderungen und Ver&#228;nderungen warten darauf, in den kommenden Jahren bew&#228;ltigt zu werden &#8211; vor allem r&#228;umliche, aber auch konzeptionelle, da kontinuierlich neue Aufgaben und auch W&#252;nsche von Seiten der Nutzer hinzukommen, und die Ver&#228;nderungen innerhalb des Klinikums immer direkte Auswirkungen auf die Bibliotheken und ihre Arbeit <TextGroup><PlainText>haben &#8230;</PlainText></TextGroup></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">2011 Anschaffung des Literaturverwaltungsprogramms Endnote</ListItem><ListItem level="1">2012 Verlagerung des Zentrums f&#252;r Seelische Gesundheit vom B&#252;rgerhospital zum Krankenhaus Bad Cannstatt</ListItem><ListItem level="1">2013 wird der alte Standort Olgahospital aufgegeben und in den Neubau am Standort Mitte (Katharinenhospital) einziehen</ListItem><ListItem level="1">2016 Umzug der vereinten Bibliotheken von Olga- und Katharinenhospital in neue R&#228;ume<LineBreak></LineBreak></ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Kontakt</SubHeadline><Pgraph>Klinikum Stuttgart<LineBreak></LineBreak>Katharinenhospital<LineBreak></LineBreak>Krankenhausbibliotheken<LineBreak></LineBreak>Haus A, Ebene 0 Raum 0.03 &#8211; 0.05<LineBreak></LineBreak>Tel.&#43;49 (0) 711&#47;278 32830<LineBreak></LineBreak>IFAX&#43;49 (0) 711&#47;278 40 2830<LineBreak></LineBreak>kh-bibliothek&#64;klinikum-stuttgart.de<LineBreak></LineBreak><Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.klinikum-stuttgart.de&#47;">http:&#47;&#47;www.klinikum-stuttgart.de&#47;</Hyperlink></Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Stadtverwaltung Stuttgart</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>100 Jahre Katharinenhospital</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Stadtverwaltung Stuttgart, Hrsg. 100 Jahre Katharinenhospital. Stuttgart: Greiner &#38; Pfeiffer; 1928. p. 182.</RefTotal>
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