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    <Identifier>mbi000220</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000220</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0002202</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Die Medizinische Zentralbibliothek und Patientenbibliothek des Klinikums Fulda &#8211; Service f&#252;r Mitarbeiter und Patienten aus einer Hand</Title>
      <TitleTranslated language="en">The Medical Center Library and Patient Library of the Hospital Fulda &#8211; service for staff and patients from a single source</TitleTranslated>
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          <Firstname>Dagmar</Firstname>
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        <Address>Medizinische Zentralbibliothek und Patientenbibliothek, Klinikum Fulda gAG, Pacelliallee 4, 36043 Fulda, Deutschland<Affiliation>Medizinische Zentralbibliothek und Patientenbibliothek, Klinikum Fulda gAG, Fulda, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>d.nentwig&#64;klinikum-fulda.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <Keyword language="en">Medical Center Library</Keyword>
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      <Keyword language="en">Hospital Fulda</Keyword>
      <Keyword language="de">Medizinische Zentralbibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Patientenbibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Klinikum Fulda</Keyword>
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    <DatePublished>20110914</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>11</Volume>
        <Issue>1-2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Krankenhausbibliotheken, Pharmabibliotheken und Veterin&#228;rmedizinische Bibliotheken</IssueTitle>
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    <ArticleNo>05</ArticleNo>
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    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>1978 erfolgt die Gr&#252;ndung einer Medizinischen Zentralbibliothek (MedZB), um die bis dahin verstreut vorhandene Literatur der St&#228;dtischen Kliniken zusammenzuf&#252;hren.</Pgraph><Pgraph>Seit erg&#228;nzender Gr&#252;ndung einer Patientenbibliothek in 1984 bieten beide Bibliotheken in gemeinsamen R&#228;umlichkeiten unter hauptamtl<TextGroup><PlainText>ic</PlainText></TextGroup>her F&#252;hrung Mitarbeitern und Patienten des Klinikums Fulda Fach- bzw. Unterhaltungsliteratur an. Digital angebotene Serviceleistungen spielen eine zunehmende Rolle.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>1978 sees the establishment of a Medical Center Library (MedZB) to bring together hitherto scattered literature of the existing municipal clinics.</Pgraph><Pgraph>Since the creation of a supplementary Patient Library in 1984, both libraries offer in common rooms at below full-time management staff and patients of the Hospital Fulda professional or popular literature. Digitally offered services play an increasing role.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Medizinische Zentralbibliothek und Patientenbibliothek des Klinikums Fulda">
      <MainHeadline>Die Medizinische Zentralbibliothek und Patientenbibliothek des Klinikums Fulda</MainHeadline><SubHeadline>Geschichte</SubHeadline><Pgraph>Das Klinikum Fulda kann auf eine &#252;ber 200-j&#228;hrige Geschichte zur&#252;ckblicken, die im Jahre 1805 mit Einweihung des Landkrankenhauses zu Fulda (Wilhelmhospital) ihren Anfang nimmt. Mit ca. 100 Betten beginnend findet eine stete Erweiterung der Kapazit&#228;ten und eine Aufgliederung in verschiedene Fachdisziplinen statt. Bis Ende der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts entstehen neben Chirurgie und Innerer Klinik eine Abteilung f&#252;r Geburtshilfe und Gyn&#228;kologie, die Kinderklinik, die Augenklinik sowie die Klinik f&#252;r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.</Pgraph><Pgraph>Am 1. April 1937 geht das Landeskrankenhaus Fulda in den Besitz und die Verwaltung der Stadt Fulda &#252;ber.</Pgraph><Pgraph>Nach Feier des 150. Jubil&#228;ums des auf inzwischen 748 Betten herangewachsenen Hauses im Jahre 1955 wird zunehmend deutlich, dass die r&#228;umlichen Kapazit&#228;ten bei weitem nicht mehr ausreichen und &#252;ber einen Neubau an anderer Stelle nachgedacht werden muss.</Pgraph><Pgraph>1960 stimmt das Land Hessen einem Neubau und einer konzeptionellen Ausrichtung zum &#8222;Hauptschwerpunktkrankenhaus&#8220; zu.</Pgraph><Pgraph>Die Planungs- und Umsetzungsphase beginnt, welche schlie&#223;lich im Jahre 1975 zur Einweihung der neuen &#8222;St&#228;dtischen Kliniken Fulda&#8220; an der Pacelliallee am Rande der Stadt f&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph>Am Standort hat sich seitdem nichts ge&#228;ndert. Das Haus wurde zur Klinikum Fulda gAG umfirmiert, verf&#252;gt aktuell &#252;ber knapp 1.000 Betten und befindet sich weiterhin als kommunale Einrichtung in hundertprozentiger Tr&#228;gerschaft der Stadt Fulda (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Vergleichsweise jung ist dagegen die Medizinische Zentralbibliothek (MedZB), die 1978 mit dem Zweck gegr&#252;ndet wird, die in den einzelnen Kliniken verstreuten Buch- und Zeitschriftenbest&#228;nde zusammenzuf&#252;hren und damit eine bessere Nutzbarmachung sicherzustellen. Au&#223;erdem findet im Februar 1977 die Ernennung der St&#228;dtischen Kliniken zum Akademischen Lehrkrankenhaus der <TextGroup><PlainText>Philipps</PlainText></TextGroup>-Universit&#228;t Marburg statt, was eine zentrale bibliothekarische Einrichtung erforderlich macht.</Pgraph><Pgraph>R&#228;umlichkeiten werden zur Verf&#252;gung gestellt, eine bibliothekarische Fachkraft eingestellt, die mit der zentralen Aufstellung der Best&#228;nde und formalem Erfassen in einem klassischen Zettelkatalog beginnt. Ausleihen sind f&#252;r alle Mitarbeiter und Studenten des Krankenhauses m&#246;glich. Externen Personen pr&#228;sentiert sich die MedZB als Pr&#228;senzbibliothek. </Pgraph><Pgraph>Um die Patienten des Hauses mit Unterhaltungsliteratur versorgen zu k&#246;nnen, wird relativ schnell entschieden, der MedZB eine Patientenbibliothek anzugliedern, die aber mit m&#246;glichst wenigen Sachmitteln auskommen soll.</Pgraph><Pgraph>Deshalb werden die B&#252;rger in Fulda und Umgebung gebeten B&#252;cher zu spenden. Mit deren materieller Unterst&#252;tzung gelingt es 1984, die Patientenbibliothek ins Leben zu rufen.</Pgraph><Pgraph>Beide Bibliotheken befinden sich seit dieser Zeit in kontinuierlicher hauptamtlicher F&#252;hrung.</Pgraph><Pgraph>F&#252;r den ersten gemeinsamen Standort von MedZB und Patientenbibliothek werden R&#228;umlichkeiten direkt &#252;ber dem Haupteingang des Klinikums und nahe der zentralen Patientenaufz&#252;ge zur Verf&#252;gung gestellt.</Pgraph><Pgraph>1997 wird aber ein Umzug n&#246;tig, um Platz f&#252;r eine neu entstehende Patienten- und Angeh&#246;rigencaf&#233;teria zu schaffen.</Pgraph><Pgraph>Damit einher gehen &#8211; bis zum heutigen Tag &#8211; weiterhin gemeinsame und gr&#246;&#223;ere R&#228;umlichkeiten f&#252;r beide Bibliotheken und erstmals ein eigenes B&#252;ro f&#252;r die Mitarbeiterinnen.</Pgraph><SubHeadline>Bestand und Nutzung</SubHeadline><Pgraph>Die beiden Bibliotheken bieten auf einer Gesamtfl&#228;che von ca. 200 qm folgende Medien an:</Pgraph><Pgraph></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Medizinische Zentralbibliothek:</ListItem><UnorderedList><ListItem level="2">ca. 26.000 Monographien und Zeitschriftenb&#228;nde aus den Bereichen Medizin, Pflege, Technik und Krankenhausmanagement</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">ca. 85 laufende Print-Zeitschriften</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">ca. 250 laufende E-Journals</ListItem></UnorderedList><ListItem level="1">Patientenbibliothek:</ListItem><UnorderedList><ListItem level="2">ca. 5.300 Monographien aus den Bereichen Belletristik, Sachbuch, Kinder- und Jugendbuch inkl. fremdsprachiger Literatur und Gro&#223;druckausgaben</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">ca. 140 H&#246;rb&#252;cher und Entspannungsmusik auf <TextGroup><PlainText>CD-ROM</PlainText></TextGroup></ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">ca. 50 DVDs</ListItem></UnorderedList></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Nachgewiesen werden die Best&#228;nde inzwischen in zwei getrennten elektronischen Katalogen.</Pgraph><Pgraph>In der MedZB liegt dabei Allegro-C&#47;Version Nordrhein-Westfalen als Bibliothekssoftware zu Grunde, in die die Best&#228;nde seit 1990 nach RAK-WB eingepflegt werden. Eine Retro-Katalogisierung wurde ebenfalls durchgef&#252;hrt. Der elektronische Katalog wird nur f&#252;r den Bestandsnachweis verwendet. Eine Ausleihverbuchung findet nicht statt, stattdessen wird auf herk&#246;mmliche Ausleihscheine zur&#252;ckgegriffen. Auch Fortsetzungs- und Zeitschriftenlieferungen werden unter Allegro-C nicht gepflegt. Daf&#252;r wird ein Zeitschriftenverwaltungssystem f&#252;r One-Person-Libraries mit Namen &#8222;Schildkr&#246;te&#8220; des Informationszentrums Sozialwissenschaften Bonn verwandt.</Pgraph><Pgraph>In der Patientenbibliothek wird ein webbasierter Katalog eingesetzt, der von der hauseigenen IT-Abteilung als MySQL-Datenbank mit PERL f&#252;r uns programmiert wurde.</Pgraph><Pgraph>Auch hier findet die Ausleihe klassisch &#252;ber Buchkarten statt, die Daten werden aber nachtr&#228;glich im Bibliothekssystem eingepflegt (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph><Pgraph>Die Ausleihmodalit&#228;ten haben sich seit Gr&#252;ndung nicht wesentlich ver&#228;ndert. Alle Mitarbeiter, Medizinstudenten w&#228;hrend des Praktischen Jahres (PJ), Auszubildende und Praktikanten des Klinikums k&#246;nnen Medien aus der MedZB und Patientenbibliothek f&#252;r vier Wochen entleihen. Station&#228;re Patienten k&#246;nnen w&#228;hrend ihres Aufenthaltes leihweise auf die Best&#228;nde der Patientenbibliothek zur&#252;ckgreifen</Pgraph><Pgraph>In der MedZB stehen zwei PC-Arbeitspl&#228;tze, in der Patientenbibliothek ein PC-Arbeitsplatz f&#252;r kostenlose Recherchen zur Verf&#252;gung.</Pgraph><Pgraph>Ein Multifunktionsger&#228;t f&#252;r dienstliche oder private Kopien bzw. Ausdrucke, ein Laminierger&#228;t und zwei Bindeger&#228;te runden das Angebot ab.</Pgraph><Pgraph>Personell werden beide Bibliotheken von einer Diplom-Bibliothekarin ganztags und zwei Halbtagskolleginnen aus den Bereichen Medizinische Dokumentation und Buchhandel betreut. Hinzu kommt i.d.R. eine Auszubildende aus dem kaufm&#228;nnischen Bereich oder eine Sch&#252;lerpraktikantin.</Pgraph><Pgraph>Folgende &#214;ffnungszeiten werden aktuell angeboten:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Montag: 8.00 &#8211; 18.00 Uhr</ListItem><ListItem level="1">Dienstag und Freitag: 8.00 &#8211; 12.00 Uhr</ListItem><ListItem level="1">Mittwoch und Donnerstag: 8.00 &#8211; 16.00 Uhr</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Serviceangebote</SubHeadline><Pgraph>Die elektronischen Entwicklungen seit der 90er Jahre als auch der immer gr&#246;&#223;er werdende Zeit- und Arbeitsdruck seitens der Mitarbeiter des Klinikums haben zu einigen Ver&#228;nderungen im Medienangebot und der Dienstleistungserbringung der MedZB gef&#252;hrt.</Pgraph><Pgraph>Der Nutzer, der sich entspannt im Lesesaal niederl&#228;sst, um in aktuellen Zeitschriften zu bl&#228;ttern oder ein Lehrbuch zur Hand zu nehmen, ist pass&#233;.</Pgraph><Pgraph>Dementsprechend bestanden und bestehen die Anstrengungen der letzten Jahre darin, die Information dezentral und &#246;ffnungszeitenunabh&#228;ngig zum Nutzer zu bringen:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Immer mehr Zeitschriften werden in elektronischer Form angeboten. Als Pr&#228;sentationsplattform dient die Elektronische Zeitschriftenbibliothek &#8211; EZB der Universit&#228;tsbibliothek Regensburg.</ListItem><ListItem level="1">Mehrere Datenbanken lassen den dezentralen Zugriff auf Informationen zu:</ListItem><UnorderedList><ListItem level="2">Cochrane Library</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">UpToDate</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Medline unter OvidSP</ListItem></UnorderedList><ListItem level="1">Alle Medien werden in elektronischen Bestandskatalogen nachgewiesen.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Als Bereitstellungsplattform aller elektronischen Dienstleistungen und weiterf&#252;hrender Informationen dient das Intranet des Klinikums.</Pgraph><Pgraph>Als besonders hilfreich hat sich der 2007 eingef&#252;hrte TOC-Alert-Dienst herausgestellt, der inzwischen f&#252;r alle abonnierten Zeitschriften angeboten wird. Jeder interessierte Nutzer erh&#228;lt das jeweils aktuelle Inhaltsverzeichnis der Zeitschriften, f&#252;r die er sich angemeldet hat, per Mail zugesandt.</Pgraph><Pgraph>Bei elektronischen Journalen kann der Volltext direkt aufgerufen werden, bei Print-Zeitschriften wird dem Nutzer auf Anfrage eine Kopie zugesandt.</Pgraph><Pgraph>Auf Wunsch werden dienstliche Recherchen durchgef&#252;hrt und Kopien aus Best&#228;nden der MedZB angefertigt.</Pgraph><Pgraph>Nicht vorhandene Literatur wird &#252;ber Fernleihe oder Schnelllieferdienste wie Subito beschafft.</Pgraph><Pgraph>Die MedZB f&#252;hrt Schulungen f&#252;r folgende Themenbereiche durch:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Recherche in der Datenbank Medline</ListItem><ListItem level="1">Suchen und Finden von Pflegewissen</ListItem><ListItem level="1">Umgang mit den elektronischen Dienstleistungen der MedZB</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Gruppenschulungen werden im IT-Schulungsraum angeboten. Meist werden aber Einzelschulungen nach kurzfristiger Absprache in der MedZB durchgef&#252;hrt, um &#228;rztlichen Nutzern, die h&#228;ufig nur &#252;ber ein sehr begrenztes Zeitpolster verf&#252;gen, entgegenzukommen.</Pgraph><Pgraph>Waren die ersten Jahre der MedZB durch die &#252;berwiegende Nutzung seitens &#228;rztlicher Mitarbeiter gepr&#228;gt, so hat sich seitdem eine wesentlich breitere Nutzerschicht entwickelt.</Pgraph><Pgraph>Besonders die Pflege hat in den letzten Jahren einen gro&#223;en Wandel hin zu mehr wissenschaftlichem Arbeiten, zu verst&#228;rkten Fort- und Weiterbildungsma&#223;nahmen erfahren. Dies schl&#228;gt sich in der MedZB in einer gr&#246;&#223;eren Anzahl an gew&#252;nschten Literaturrecherchen und Einf&#252;hrungen in die Nutzung von Informationsmitteln nieder.</Pgraph><Pgraph>Ebenso ist der Beratungs- und Informationsvermittlungsbedarf im administrativen Bereich stark gestiegen.</Pgraph><Pgraph>Ein Serviceschwerpunkt der Patientenbibliothek liegt in der direkten Ausleihe am Krankenbett, die mit Hilfe eines B&#252;cherwagens erfolgt.</Pgraph><Pgraph>Jeder Patient wird einmal w&#246;chentlich direkt in seinem Zimmer aufgesucht. Unabh&#228;ngig davon k&#246;nnen jederzeit telefonisch Ausleihw&#252;nsche an die Patientenbibliothek gerichtet werden.</Pgraph><Pgraph>Neben der Ausleihe der vorhandenen Medien werden kostenlose Brosch&#252;ren f&#252;r interessierte Patienten zur Verf&#252;gung gestellt, z.B. die &#8222;Blaue Reihe&#8220; der Deutschen Krebshilfe. Sollten diese Informationsmittel zur Beantwortung etwaiger Fragen zum Krankheitsbild nicht ausreichen, wird auch auf Wunsch des Patienten eine Internetrecherche durchgef&#252;hrt, um &#228;rztliche und pflegerische Informationen erg&#228;nzen zu k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph>Neben der umfangreichen Abbildung der Serviceangebote der MedZB und Patientenbibliothek im hauseigenen Intranet werden auch einige wichtige Informationen bzw. Zug&#228;nge auf der Homepage des Klinikums angezeigt.</Pgraph><SubHeadline>Finanzierung</SubHeadline><Pgraph>Die Medizinische Zentralbibliothek und Patientenbibliothek wird von Beginn an ausschlie&#223;lich aus den Eigenmitteln des Klinikums Fulda finanziert. Dies gilt sowohl f&#252;r die Personal- als auch die Sachkosten. </Pgraph><Pgraph>Der Schwerpunkt der Ausgaben liegt eindeutig auf Seiten der MedZB, aber auch f&#252;r die Patientenbibliothek werden Mittel zur Verf&#252;gung gestellt, deren Verwendung sich inzwischen in einem durchaus aktuellen Bestand niederschl&#228;gt.</Pgraph><Pgraph>Erg&#228;nzend wird auf die Tradition aus den &#8222;Gr&#252;nderjahren&#8220; der Patientenbibliothek weiterhin zur&#252;ckgegriffen und es werden Buchspenden gerne entgegengenommen. Davon nicht ben&#246;tigte Literatur &#8211; weil bereits vorhanden oder f&#252;r die Zwecke einer Krankenhausbibliothek nicht geeignet &#8211; wird gesammelt und halbj&#228;hrlich auf einem bibliothekseigenen B&#252;cherbasar zum Verkauf angeboten. Mit diesen Erl&#246;sen kann ein Gro&#223;teil der Neuanschaffungen f&#252;r die Patientenbibliothek geschultert werden. </Pgraph><SubHeadline>Ausblick</SubHeadline><Pgraph>In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Medizinische Zentralbibliothek und Patientenbibliothek zu einer festen Gr&#246;&#223;e im Servicebereich des Klinikums Fulda entwickelt. Dies gilt es f&#252;r die Zukunft zu sichern.</Pgraph><Pgraph>Der Schwerpunkt in der MedZB wird dabei auf der verst&#228;rkten Anschaffung digitaler Medien liegen, um allen Mitarbeitern Informationen m&#246;glichst dezentral rund um die Uhr anbieten zu k&#246;nnen. Damit verbunden wird eine verst&#228;rkte Schulung von Bibliotheksnutzern im Bereich der E-Medien im Fokus stehen.</Pgraph><Pgraph>Auch im Bereich der Patientenbibliothek haben die altbew&#228;hrten Angebote von B&#252;chern und Zeitschriften eine Erweiterung hin zu H&#246;rbuch und DVD erfahren, die es fortzusetzen gilt.</Pgraph><Pgraph>Wichtigste Aufgabe war und bleibt es aber, als pers&#246;nl<TextGroup><PlainText>ic</PlainText></TextGroup>her und kompetenter Ansprechpartner allen Nutzern &#8211; Mitarbeitern wie Patienten &#8211; zur Verf&#252;gung zu stehen.</Pgraph><SubHeadline>Kontakt</SubHeadline><Pgraph>Medizinische Zentralbibliothek und Patientenbibliothek<LineBreak></LineBreak>Klinikum Fulda gAG<LineBreak></LineBreak>Pacelliallee 4<LineBreak></LineBreak>36043 Fulda<LineBreak></LineBreak>Tel.: &#43;49 (0) 661 846680<LineBreak></LineBreak>Fax: &#43;49 (0) 661 846685<LineBreak></LineBreak><Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.klinikum-fulda.de&#47;bibliothek.html">http:&#47;&#47;www.klinikum-fulda.de&#47;bibliothek.html</Hyperlink><LineBreak></LineBreak>E-Mail: bibliothek&#64;klinikum-fulda.de</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Schmidt MR</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>25 Jahre Klinikum Fulda: Eine Erfolgsgeschichte im Dienst des Menschen</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Schmidt MR. 25 Jahre Klinikum Fulda: Eine Erfolgsgeschichte im Dienst des Menschen. 1. Aufl. Petersberg: Imhof; 2000.</RefTotal>
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        <RefAuthor>Anonym</RefAuthor>
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        <RefBookTitle>200 Jahre Krankenhaus f&#252;r Fulda: Kompetenz schafft Vertrauen</RefBookTitle>
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        <RefTotal>200 Jahre Krankenhaus f&#252;r Fulda: Kompetenz schafft Vertrauen. Fulda; &#91;2006&#93;.</RefTotal>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: Au&#223;enaufnahme Klinikum Fulda 2010</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 2: Medizinische Zentralbibliothek des Klinikums Fulda 2011</Mark1></Pgraph></Caption>
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