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    <IdentifierVgWort>http://vg03.met.vgwort.de/na/1378cb972111494da82eef6f08860f95</IdentifierVgWort>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">2. Zukunftskolloquium der Zweigbibliothek Medizin der Universit&#228;t M&#252;nster, 28.&#47;29. Juni 2010</Title>
      <TitleTranslated language="en">Second &#8220;Future Colloquium&#8221; of the M&#252;nster Medical Library, June 28&#8211;29, 2010</TitleTranslated>
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        <Address>Zweigbibliothek Medizin, Universit&#228;ts- &#38; Landesbibliothek, Domagkstrasse 9, 48149 M&#252;nster, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0) 251.83-58550, Fax: &#43;49 (0) 251.83-52583<Affiliation>Zweigbibliothek Medizin, Universit&#228;ts- &#38; Landesbibliothek M&#252;nster, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>obsto&#64;uni-muenster.de</Email>
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      <Keyword language="en">Medical Library</Keyword>
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    <DatePublished>20101221</DatePublished><DateRepublished>20140106</DateRepublished></DatePublishedList>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>10</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Mainz 2010: "alles - einfach - sofort: Service in Medizinbibliotheken"</IssueTitle>
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    <ArticleNo>31</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20140106</DateLastCorrection>Ein Z&#228;hlpixel wurde hinzugef&#252;gt.</Correction>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>16 Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus vier L&#228;ndern nahmen am alle sechs Jahre stattfindende Zukunftskolloquium der M&#252;nsteraner Medizinbibliothek zu dr&#228;ngenden Fragen des Bibliothekswesens teil. Erwartungen und W&#252;nsche wurden in einer Moderationsrunde priorisiert und dann systematisch diskutiert. Drei antizipierte Themen waren vorbereitet worden: &#8222;Strategie&#8220; (pr&#228;sentiert von Herrn Obst), &#8222;Studierende&#8220; (pr&#228;sentiert von Frau Schlosser) und &#8222;Web 2.0&#8220; (pr&#228;sentiert von Guus van den Brekel). Am zweiten Tag wurde durch Gruppenarbeiten zu einer typischen Studenten- bzw. Wissenschaftlerbibliothek der Fokus auf neue, in-novative Dienstleistungen gerichtet, da alte, traditionelle Dienstleistungen wie Erwerbung vielerorts erfolgreich an der Bibliothek vorbeilaufen und Bibliotheksmonopole ins Wanken geraten. Es wurde mit neuen Formeln experimentiert wie: &#8222;Bibliothek &#61; Informationsspezialist f&#252;r die Visite&#8220; oder &#8222;Bibliothek &#61; Scientific Publishing Support Agent&#8220;. Schlussendlich wurden konkrete und individuelle Handlungsanweisungen f&#252;r die Praxis erstellt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>16 librarians from four countries took part in the &#8220;Future Colloquium&#8221; of the M&#252;nster Medical Library on pressing issues of librarianship, which takes place every sixth year. Expectations and desires were priorized in a moderation round and then systematically discussed. Three topics were anticipated: &#8220;Strategy&#8221; (presented by Oliver Obst), &#8220;Students&#8221; (presented by Anna Schlosser) and &#8220;Web 2.0&#8221; (presented by Guus van den Brekel). A group work on library scenarios shifted the focus on new, innovative services, given that old, traditional services such as purchasing, surpass the library as well as erode former library monopolies. They were experiments with new formulas such as: &#8220;Library &#61; Information Specialist for the visit&#8221; or &#8220;Library &#61; Scientific Publishing Support Agent&#8221;. Finally, instructions for practice were proposed.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline><Pgraph><Mark2>&#8222;Das sind sehr interessante, turbulente, unklare und beunruhigende Zeiten, um ein Bibliothekar zu sein. Ein Grund daf&#252;r ist, dass heute viel Information entinstitutionalisiert und entmaterialisiert wird. Viele der Quellen f&#252;r aktuellste Information haben ihre statischen und best&#228;ndigen Qualit&#228;ten verloren und sind interaktiv und ver&#228;nderbar geworden.&#8220; </Mark2></Pgraph><Pgraph>(Nina W. Matheson. College &#38; Research Libraries. 1984;45:207-13.)<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></Pgraph><Pgraph>16 Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus vier L&#228;ndern nahmen am zweiten &#8222;Zukunftskolloquium der Zweigbibliothek Medizin&#8220; zu dr&#228;ngenden Fragen des medizinischen Bibliothekswesens teil, darunter die beiden Leiter der deutschen und der &#246;sterreichischen Nationalbibliotheken f&#252;r Medizin. </Pgraph><SubHeadline>Programm</SubHeadline><Pgraph>Das Programm des zweit&#228;gigen Kolloquiums bestand aus einer Einf&#252;hrung in das Thema, einer kurze Vorstellungsrunde, in der Erwartungen und W&#252;nsche ge&#228;u&#223;ert werden konnten und einer moderierten Priorit&#228;tensetzung (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Zum ersten Thema &#8222;Strategie&#8220; pr&#228;sentierte Herr Obst u.a. den Vortrag von Derek Halling &#8222;Following the paths of library users in redesigning library spaces&#8220; <TextLink reference="1"></TextLink> sowie das Video &#8222;Manifesto 2.0&#8220; <TextLink reference="2"></TextLink> von Laura Cohen und S&#248;ren Johannessen. Das Thema Nr. 2 betraf Studierende und wurde von Frau Schlosser vorgetragen. Dazu wurde ein Video von der &#8222;Yonsei Samsung Library S&#252;dkorea&#8220; gezeigt sowie Bilder des Rolex Learning Center Lausanne (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.rolexlearningcenter.ch&#47;the&#95;building&#47;">http:&#47;&#47;www.rolexlearningcenter.ch&#47;the&#95;building&#47;</Hyperlink>, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;snipurl.com&#47;rolex2">http:&#47;&#47;snipurl.com&#47;rolex2</Hyperlink>). Am zweiten Tag wurden in einer Gruppenarbeit (4 Gruppen &#224; 3&#8211;4 Personen) zu einer &#8222;Studentenbibliothek&#8220; bzw. &#8222;Wissenschaftlerbibliothek&#8220;, bevor Guus van den Brekel eine Einf&#252;hrung in Web 2.0&#47;Emerging Technologies gab. </Pgraph><Pgraph>Das Zukunftskolloquium war sowohl als Fortbildung avisiert als auch als Brainstorming. Schlussendlich sollten konkrete und individuelle Handlungsanweisungen generiert werden: Was zu tun ist, um in der eigenen Bibliothek positive Ver&#228;nderungen umzusetzen. Es waren zwar drei Experten eingeladen worden, aber da die Rahmenbedingungen von Bibliothek zu Bibliothek doch so variieren, dass allgemeine Ratschl&#228;ge nicht immer passen w&#252;rden, dienten die Experten &#8222;lediglich&#8220; der Strukturierung des Workshops, dem Freisetzen des Blicks &#252;ber den Tellerrand und der Initiierung von Diskussionen. Insgesamt waren die Rahmenbedingungen des Workshops auf die Freisetzung gr&#246;&#223;tm&#246;glicher Kreativit&#228;t ausgerichtet. </Pgraph><SubHeadline>Priorit&#228;ten</SubHeadline><Pgraph>Die Delphi-Studie zum letzten Kolloquium 2004 <TextLink reference="3"></TextLink> hatte einige Prognosen bez&#252;glich des Zeitraums von 2010 bis 2012 getroffen, so sollte eine interaktive Auskunft angeboten werden, sich das Burn-out-Syndrom verbreiten, eine Study Landscape existieren, Bibliothekare f&#228;hig sein zu genetischen Schulungen und Recherchen, der Etat selbst&#228;ndig erwirtschaftet, Bibliotheksr&#228;ume zu Labors umgewidmet und jeder Student von der Bibliothek mit einem Tablet-PC ausgestattet werden. Sechs Jahre nach dem 1. M&#252;nsteraner Zukunftskolloquium standen wieder viele der damaligen Themen auf der Tagesordnung, aber auch viele neue. In einer moderierten Teamarbeit wurden je drei favorisierte Themen und W&#252;nsche pro Teilnehmer eingesammelt und an einer Tafel kategorisiert. So entstand eine &#220;bersicht der Priorit&#228;ten:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>Budget&#47;E-Journals:</Mark1> Die Zeitschriften waren wie 2004 ein zentraler Punkt, doch diesmal befassten sich nur sechs K&#228;rtchen mit diesem Subjekt (2004: 11), zudem waren die Fragen zielgerichteter. Sie richteten sich auf Finanzierung (Budget, Verhandlungen, Lizenzierung) und Management (Print-Zeitschriften makulieren).  Damals fragten 5 Personen nach der Geld- und Kostenproblematik, 2010 waren es 4. Auch hier waren die Anmerkungen gezielter, so wurde insbesondere nach Budgetverhandlungen mit der Fakult&#228;t gefragt.</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Marketing:</Mark1> 2004 war der Kontakt zur Fakult&#228;t bereits ein hei&#223;es Thema gewesen (6 Pers.), und auch in diesem Seminar stand die Kommunikation mit den Benutzern im Vordergrund: &#8222;Ergr&#252;ndung von Benutzerw&#252;nschen, wenn Ber&#252;hrungspunkte nur noch elektronisch&#8220; oder &#8222;Die Fakult&#228;t, das unbekannte Wesen&#63;&#8220;. Dies und &#228;hnliche Punkte waren auch unter Web 2.0 und den Hauptbenutzergruppen Wissenschaftler und Studenten (&#8222;Ort&#8220;) zu finden. </ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Web-Tech:</Mark1> Soziale Netzwerke waren das erste Mal im Visier, auch wenn 2004 bereits damit experimentiert wurde. 6&#8211;7 Personen suchten nach Antworten auf ihre Fragen bez&#252;glich Emerging Technologies, Bibliothek 2.0, Virtual Research Environments (VRE) usw.</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>E-Books:</Mark1> 5 Leute fragten nach elektronischen B&#252;chern, gegen&#252;ber 1 in 2004, mit Fokus auf der Lehrbuchsammlung, dem Bedarf und Ersatz von gedruckten B&#252;chern.</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Wissenschaftler:</Mark1> 5 Personen besch&#228;ftigen sich mit &#196;rzten und Wissenschaftlern, ihrem Verschwinden aus der Bibliothek, ihren Informationsbed&#252;rfnissen, Forschungsdaten und virtuellen Konferenzr&#228;umen (Res<TextGroup><PlainText>earc</PlainText></TextGroup>hgate). 2004 waren die Forscher bei 3en Thema.</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Ort:</Mark1> Die resultierende Umwidmung zu einer reinen Arbeits- und Lernbibliothek trieb 8 Teilnehmer um &#8211; doppelt so viele wie 2004. Was wird blo&#223; aus der Bibliothek&#63; Eine nur noch virtuelle&#63; Eine Study Lands<TextGroup><PlainText>cap</PlainText></TextGroup>e&#63; Ein &#8211; hoffentlich zukunftsf&#228;higes &#8211; Kommunikationszentrum&#63; Ein Living Room (Information Commons)&#63; </ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Strategie:</Mark1> 2004 noch kein Thema, gruppierten sich diesmal alleine 8 Desiderate um dieses Thema (wenn auch als Sammelbegriff f&#252;r Randst&#228;ndiges). Ein Nachdenken &#252;ber das &#8222;Kerngesch&#228;ft&#8220;, &#8222;Neue Dienste&#8220;, &#8222;&#220;berfl&#252;ssige Aufgaben&#8220;, &#8222;Entwicklung von Aufgaben&#8220; sowie &#8222;Kooperationen&#8220; wurde angemahnt. </ListItem><ListItem level="1"><Mark1>Informationskompetenz:</Mark1> Teaching Library und Informationskompetenz wurden beim letzten Mal noch von 5 als wichtige Themen angef&#252;hrt, diesmal tauchten E-Learning und Informationskompetenz lediglich als einzelne W&#252;nsche wieder auf.</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Obwohl etliche Teilnehmer &#8222;E-Journals&#8220; als Priorit&#228;t angaben, wurde das Thema Open Access bei der Einf&#252;hrungsrunde im Gegensatz zu 2004 (3 Pers.) gar nicht erw&#228;hnt. Ist es im bibliothekarischen Alltag angekommen und&#47;oder gar nicht mehr so wichtig&#63; Open Access ist nur ein weiteres Gesch&#228;ftsmodell und stellt die Existenz des Zeitschriften-Abo-Modell nicht in Frage. Das war 2004 noch nicht so klar.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Strategie">
      <MainHeadline>Strategie</MainHeadline><Pgraph>Ein Dienstleistungs-Kanon von Must-haves (und konsequenterweise von Not-Must-haves) wurde gefordert. Wie schafft man es, mehr Innovationen bei weniger Geld umzusetzen&#63; Insbesondere mit den gleichen Mitarbeitern mit den gleichen F&#228;higkeiten und Arbeitsstunden&#63; Werden die Innovationen von den vorhandenen Mitarbeitern vorgeschrieben oder orientiert man sich bei der Neueinstellung an dem Innovationsspektrum&#63; Es wurde gefragt, welche Medizinbibliothek ein schriftlich formuliertes Ziel, eine Mission h&#228;tte &#224; la &#8222;Wir sind die zentrale Informationsstelle der Fakult&#228;t&#8220;. Es wurde im Weiteren keine Strategie vom &#8222;Scratch&#8220; erstellt, aber einige zentrale Punkte erarbeitet, aus denen sich eine Strategie zusammensetzten sollte: </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1."><Mark1>Ziele ergeben sich aus Zielgruppen:</Mark1> Eine Strategie ist durch Ziele charakterisiert, die sich wiederum aus den &#8211; jeweils unterschiedlichen &#8211; Organisationen und Zielgruppen ergeben. Umfragen sind n&#246;tig, um Zielgruppen und deren Bed&#252;rfnisse der Zielgruppen zu erfahren.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2."><Mark1>Verb&#252;ndete suchen:</Mark1> Verb&#252;ndete suchen, z.B. bei der Einstellung neuer Fakult&#228;tsangeh&#246;riger sich als Bibliothek vorstellen. Die kritische Diskussion &#252;ber neue Benutzergruppen wie z.B. Krankenpfleger (&#8222;Wir k&#246;nnen die alten Gruppen schon nicht mehr ad&#228;quat bedienen&#8220;) bekam eine neue Wende durch den Verb&#252;ndeten &#8222;Pflegedirektor&#8220;, der (immerhin&#33;) im Vorstand des Uniklinikums sitzt. Kontakt ist der Schl&#252;ssel zum Erfolg, Roadshows und Hausbesuche (z.B. <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.uni-muenster.de&#47;ZBMed&#47;benutzung&#47;schulungen&#47;hausbesuche.html">http:&#47;&#47;www.uni-muenster.de&#47;ZBMed&#47;benutzung&#47;schulungen&#47;hausbesuche.html</Hyperlink>) sollen die Kundenbindung zum Wissenschaftler weiterhin aufrechterhalten bzw. intensivieren (fr&#252;her nannte man das lapidar &#8222;aufsuchende Bibliotheksarbeit&#8220;). Verb&#252;ndete finden sich insbesondere durch Leadership: Wenn ein Bibliothekar in bestimmten Bereichen als Innovations- und Meinungsf&#252;hrer innerhalb der Fakult&#228;t angesehen wird. &#8222;Sie haben doch Ahnung von Weblogs, Sie sind doch der Technikaffinste hier in der Fakult&#228;t. K&#246;nnen Sie mir helfen&#63;&#8220;</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3."><Mark1>Marketing:</Mark1> Marketing ist Werbung f&#252;r die Bibliotheksdienstleistungen aber auch andauerndes Verbesserungsmanagement <TextLink reference="4"></TextLink>, <TextLink reference="5"></TextLink>.  Marketing k&#246;nnte f&#252;r den oben angemahnten Kontakt sorgen. Marketing nutzt alle m&#246;glichen Kommunikationskan&#228;le, nicht nur die elektronischen. Branding von E-Journals k&#246;nnte auf die Bibliothek hinweisen (in PubMed ist das m&#246;glich, aber auch in GoogleScholar). Das allgemein geringe Wissen &#252;ber praktische Marketing-Instrumente k&#246;nnte durch einen Marketing-Workshop in Zusammenhang mit einer AGMB-Tagung erweitert werden.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4."><Mark1>Workflow:</Mark1> Es gibt nicht &#8222;den einen&#8220; Kanal, mit dem man alle Nutzer bedienen k&#246;nnte, stattdessen gilt es, viele Kan&#228;le (oder Web 2.0-Tools) zu nutzen (Diversit&#228;ts-Prinzip, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;de.wikipedia.org&#47;wiki&#47;Diversity&#95;Management">http:&#47;&#47;de.wikipedia.org&#47;wiki&#47;Diversity&#95;Management</Hyperlink>). Nicht den Nutzern den einen Kanal (oder das eine Portal, den einen Katalog) aufzw&#228;ngen, den die Bibliothek zuf&#228;llig gerade beherrscht, sondern den favorisierten Kanal des jeweiligen Nutzer bedienen, ja noch mehr: Sich in den Workflow des Nutzers einbinden, Bibliothekstools zu entwickeln, die vom Nutzern in sein spezifisches Virtual Research Environment (VRE) eingebettet werden kann. Aber nicht nur Anne Christensen ist skeptisch, was Bibliothekare wirklich zu VREs beitragen k&#246;nnten.<LineBreak></LineBreak><Mark2>&#8222;At the course, I have seen terrific examples and overviews of VREs and learned of projects  that try to internationally aggregate research data. But what can we as librarians contribute to that&#63; Of course: We provide metadata on printed material and as much full text as our f</Mark2><TextGroup><Mark2>undin</Mark2></TextGroup><Mark2>g stretches to. We have some expertise in the organisation of knowledge (though mainly in form of printed material) and care about archiving. But does that mean we should take the lead on the building of the actual tools that researchers require in order to collaborate and share&#63; Carole Goble from Manchester gave a demo of a platform in systems biology  that allows researchers not only to share data, but also to rate research and thus help to build enough trust to foster even more sharing. But Goble, despite all her brilliant ideas for features of e-research frameworks, seemed hard-pushed when she was asked to come up with ideas for the role that libraries might play here.&#8220;</Mark2> <TextLink reference="6"></TextLink> </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5."><Mark1>Informationsinfrastruktur:</Mark1> Sich als Teil der Informationsinfrastruktur verstehen und entsprechend handeln. Gucken, wo man reinpasst (auch von der Gr&#246;&#223;e und Machbarkeit her, Beispiel: Literaturversorgung, interner Informationsfluss) und wo nicht (Beispiel: Krankenhausinformationssystem).</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6."><Mark1>Alert sein:</Mark1> Man sollte immer neugierig und aufgeschlossen sein f&#252;r neue Entwicklungen und die Mitarbeitern ermutigen (oder sie sogar dazu antreiben) auszuprobieren, zu experimentieren, zu spielen und zu entdecken. Es gilt aber auch &#8222;alert&#8220; und &#8222;aware&#8220; zu sein, was in der eigenen Organisation passiert und was sich regional, national und international tut. In der Zukunft werden Zusammenarbeit und Kooperat<TextGroup><PlainText>ione</PlainText></TextGroup>n mit anderen Partnern noch wichtiger sein, z.B. um steigende Kosten aufzufangen. Man sollte nicht auf Kooperationen warten, sondern diese aktiv suchen, um den Service zu verbessern. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="7" numString="7."><Mark1>Priorit&#228;ten setzen: </Mark1>St&#228;ndig kommen neue Arbeiten&#47;Aufgaben dazu, aber noch nie haben Bibliotheken auf (die traditionellen&#63;) Arbeiten verzichten k&#246;nnen. Welche Arbeiten sind &#252;berfl&#252;ssig&#63; Welche k&#246;nnen weggelassen werden, damit gen&#252;gend Kapazit&#228;t frei werden f&#252;r neue Aufgaben&#63; Priorit&#228;ten m&#252;ssen auch gesetzt werden, um den Burnout bei Mitarbeitenden zu verhindern. Dazu braucht es ein veritables Change Management.</ListItem></OrderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Studierende">
      <MainHeadline>Studierende</MainHeadline><Pgraph>Der allgemeine Tenor war, dass die Bibliothek als Ort in absehbarer Zukunft (10 Jahre) bestehen bleibt: &#8222;Die Bibliothek bleibt ein Renner (nat&#252;rlich nur unter bestimmten Voraussetzungen)&#8220; und zwar als Meeting Place f&#252;r Studenten, nicht f&#252;r Wissenschaftler oder &#196;rzte (Ausnahmen von Bibliotheken, die so mitten drin im Krankenhaus sind, dass der Arzt mal eben r&#252;bergeht, um die dortigen &#8222;firewall-freien&#8220; Computer zu nutzen, best&#228;tigen die Regel). Es wurde auch moniert, dass Standards fehlen, wie viel Studierende wie viele Arbeitspl&#228;tze oder Quadratmeter ben&#246;tigen, um die Bibliothek entsprechend aufstellen zu k&#246;nnen. (Als Ansprechpartner wurde hier Dr. Klaus Ulrich Werner, FU Berlin, genannt: <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de&#47;bibliotheken&#47;mitarbeiter&#47;werner&#47;index.html">http:&#47;&#47;www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de&#47;bibliotheken&#47;mitarbeiter&#47;werner&#47;index.html</Hyperlink>, <TextLink reference="7"></TextLink>, <TextLink reference="8"></TextLink>.)  Es stellte sich die Frage: Wie sieht dieser Ort aus, wie bauen wir diesen Ort&#63;</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1"><Mark1>24&#47;7-&#214;ffnung</Mark1> rund um die Uhr</ListItem><ListItem level="1">F&#252;r den Erfolg ist die Lage wichtig. Sowohl die geographische als auch die gef&#252;hlte Lage im <Mark1>Zentrum des studentischen Lebens</Mark1>&#47;Lernens ist ein enormes Pfund, mit dem man wuchern sollte. Vielerorts entstehen Lernr&#228;ume, Skillslabs direkt in Bibliotheken oder in unmittelbarer Nachbarschaft, da dort auch die Studenten sind (und das eigentliche H&#246;rsaalgeb&#228;ude nicht so zentral liegt).</ListItem><ListItem level="1">Insbesondere die <Mark1>Lehrbuchsammlung</Mark1>, sei es mit P- oder E-Books, stellt ein &#252;beraus erfolgreiches Gesch&#228;ftsmodell dar.</ListItem><ListItem level="1">Ber&#252;cksichtigung von <Mark1>unterschiedlichen Lernformen</Mark1> sowie Ruhe&#47;Arbeitsbed&#252;rfnissen (still &#8211; kommunikativ &#8211; sozial). Ruhezonen werden von vorne nach hinten oder von unten nach oben (OASE D&#252;sseldorf) immer mehr, immer st&#228;rker gesch&#252;tzt. Lounges.</ListItem><ListItem level="1"><Mark1>PC-Angebote</Mark1> sind weiterhin wichtig und zuk&#252;nftig die Ausleihe von iPads mit medizinischen Lern-Anwendungen.</ListItem><ListItem level="1">Die Studierenden mit ins Boot holen, in Form einer gemeinsamen <Mark1>Task Force</Mark1> studentische Verbesserungsvorschl&#228;ge sammeln und diskutieren. Nicht nur als Einbahnstra&#223;e: Auch Bed&#252;rfnisse oder Entscheidungen der Bibliothek werden angesprochen und vermittelt (Beispiel M&#252;nster: <Hyperlink href="http:&#47;&#47;medbib.klinikum.uni-muenster.de&#47;wiki&#47;TaskForce">http:&#47;&#47;medbib.klinikum.uni-muenster.de&#47;wiki&#47;TaskForce</Hyperlink>). </ListItem><ListItem level="1">Ein <Mark1>Helpdesk</Mark1>, das auch IT-Fragen abdecken sollte.</ListItem><ListItem level="1">Muss dieser &#8222;ideale&#8220; Raum &#252;berhaupt etwas mit der Bibliothek&#47;den Bibliothekaren zu tun haben (<Mark1>&#8222;St&#246;ren wir da schon&#63;&#8220;</Mark1>). Wenn jeder mit einer Smartcard rein kann, muss das nicht die Bibliothek sein. Auf die folgende Frage wusste keiner wirklich eine Antwort: &#8222;Wenn die Auskunft oder die Ausleihe wegf&#228;llt oder automatisiert wird, was definiert dann noch diesen Raum als Bibliothek&#63;&#8220; In diesen Zusammenhang denkt man an die Extinction Timeline, die f&#252;r 2020 die Ausl&#246;schung bzw. das Unwichtigwerden von Bibliotheken vorsieht und f&#252;r 2040 diejenige von kostenfreien &#246;ffentlichen Orten (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.nowandnext.com&#47;PDF&#47;extinction&#95;timeline.pdf">http:&#47;&#47;www.nowandnext.com&#47;PDF&#47;extinction&#95;timeline.pdf</Hyperlink>). </ListItem><ListItem level="1">Dazu ist eine Umbau n&#246;tig: <Mark1>&#8222;Regale raus, Tische rein&#8220;</Mark1>. Diese Umwidmung ist in der H&#228;lfte der Teilnehmenden Bibliotheken bereits vollzogen worden. Der Umbau der Bibliothek muss kein Millionenprojekt sein, das durch s&#228;mtliche Instanzen von Uni und Klinikum gehen muss, sondern kann von der Bibliothek auch &#8222;Schritt f&#252;r Schritt&#8220; autonom durchgef&#252;hrt werden, wie anhand von Derek Halling&#8217;s Vortrag <TextLink reference="1"></TextLink> veranschaulicht wurde. Es verschlingt erstaunlich wenig Personal und Finanzen, einfach einen Raum nach dem anderen umzuwidmen. </ListItem><ListItem level="1">Ein <Mark1>typischer Umbau</Mark1> lief wie folgt ab: &#8222;Zuerst haben wir die Zeitschriftenb&#228;nde ausgelagert oder entsorgt. So entstand Platz f&#252;r den Monographien- und Lehrbuchbestand (und sogar noch einige Arbeitspl&#228;tze). In den ehemaligen Monobestand kamen Computerarbeitstische, einst f&#252;r elektronische Pr&#252;fungen angeschafft. Die ehemalige Lehrbuchsammlung wurde mit ein paar Raumteilern zum Gruppenarbeitsraum. Wir haben dann noch ein B&#252;ro geopfert und eine Mauer durchbrochen, damit dort ein Bistro eingerichtet werden konnte.&#8220;</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Vereinzelt (insb. von den &#8222;Experten&#8220;) wurde die &#220;berzeugung ge&#228;u&#223;ert, dass es nicht mehr ausreichen w&#252;rde, den Studenten alleine die notwendigen Lernmaterialien &#8222;dahinzustellen&#8220;  und sie dann damit alleine zu lassen. Den Studenten muss dar&#252;ber hinaus etwas geboten werden, etwas, das mit Spa&#223; in Verbindung steht (Games &#38; Libraries) oder &#8222;dem selbst aktiv Werden&#8220; (Being a publ<TextGroup><PlainText>is</PlainText></TextGroup>her). Beides zugleich kann z.B. bei der Multimedia-Produktion, beim Erstellen von Youtube-Videos erfahren werden, wie es auch in der Yonsei Samsung Library angeboten wird (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;watch&#63;v&#61;xfMJYpf5MG0">http:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;watch&#63;v&#61;xfMJYpf5MG0</Hyperlink>). Diese orientiert sich ganz klar an den &#8222;Dreams and Imaginations&#8220; der Studenten &#8211; nicht mehr und nicht weniger.</Pgraph><Pgraph>Zudem stellte sich die Frage nach der Zukunft des Business-Modells &#8222;Lehrb&#252;cher kaufen und verleihen&#8220;. Machen sich die Bibliotheken hier nicht zu abh&#228;ngig von diesem Modell&#63; Es war zwar bisher &#252;beraus erfolgreich, wird aber zur Zeit durch zwei Entwicklungen bedroht:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Die Digitalisierung von Lehrb&#252;chern und im Gefolge neue Gesch&#228;ftsmodelle der Verlage (Individualisierung, DRM, Umgehung von Zwischenh&#228;ndlern) mi<TextGroup><PlainText>sche</PlainText></TextGroup>n den Markt auf; die traditionellen Akteure m&#252;ssen ihre Rollen neu definieren. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Ein kommerzieller Buchverleih (wie von <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.chegg.com&#47;">http:&#47;&#47;www.chegg.com&#47;</Hyperlink>) kann viel wirtschaftlicher organisiert werden als der Verleih &#252;ber Bibliotheken, zudem w&#228;ren die &#246;ffentlichen Haushalte entlastet. &#8222;Mit der Kosteneffizienz eines zentral organisierten Buchverleihs ohne Niederlassungen d&#252;rften die Buchhandl<TextGroup><PlainText>unge</PlainText></TextGroup>n letztlich aber kaum mithalten k&#246;nnen&#8220; <TextLink reference="9"></TextLink>. </ListItem></OrderedList></Pgraph><SubHeadline>Gruppenarbeit Studenten</SubHeadline><Pgraph>Zwei Gruppen mit je 4 Mitgliedern hatten eine besondere Aufgabe zu bew&#228;ltigen. Das Szenario war die Gr&#252;ndung einer Medizinfakult&#228;t in Bielefeld. In einer Kommission, die nur aus Studenten zusammengesetzt war, sollte eine Medizinbibliothek geplant werden. Dazu standen Neubaumittel in H&#246;he von 20 Mio. Euro zur Verf&#252;gung und ein Sachetat von 2 Mio. Euro p.a. Ein geringer Teil des Sache<TextGroup><PlainText>tat</PlainText></TextGroup>s (&#60;10&#37;) konnte in Personalmittel umgewidmet werden.</Pgraph><SubHeadline2>Gruppe 1: &#8222;Wir sind das Zentrum&#8220;</SubHeadline2><Pgraph>Diese Gruppe wollte als Erstes einen Architekturwettbewerb f&#252;r die Bibliothek ausschreiben und dabei auf eine besonders zentrale Lage (mitten in der Stadt) setzen, an der jeder vorbeikommt. Die Aussage &#8222;Wir sind das Zentrum&#8220; wurde so verstanden, dass an dieser Stelle alles, aber auch wirklich alles zusammenflie&#223;en sollte, was der Student ben&#246;tigt (selbstverst&#228;ndlich unabh&#228;ngig davon, ob es zu den bisherigen bibliothekarischen Dienstleistungen geh&#246;rte oder nicht): Arbeitspl&#228;tze, Treffpunkt, Living Room, Medien, Ressourcen, Schreibmaterialien, Technik, Internet, Ausk&#252;nfte, Vorlesungss&#228;le, Labors, Studienhospital. Die Arbeitspl&#228;tze sollten sehr flexibel sein, das Mobiliar ver&#228;nder- und verstellbar, um den unterschiedlichen Anspr&#252;chen zu gen&#252;gen. &#8222;Am besten ist es, die Studenten selber ausprobieren zu lassen, welche M&#246;bel ihren Bed&#252;rfnissen entsprechen.&#8220; </Pgraph><Pgraph>Die &#8222;Bibliothek&#8220; wird durch einen hauptamtlichen Gesch&#228;ftsf&#252;hrer (gerne auch Bibliothekar) geleitet, der einem studentischen &#8222;Aufsichtsrat&#8220; gegen&#252;ber berichten muss. Der Aufsichtsrat gibt die grundlegende Zielausrichtung des Hauses vor (wie z.B. Erwerbungspolitik), der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer ist ausf&#252;hrendes Organ. Die Bibliothek besitzt eine optimale technische Ausstattung, &#228;hnlich der Yonsei Library, und eine ebenso optimale Medienausstattung. Jeder Student hat Anrecht auf ein Lehrbuch jedes Fachgebietes, dazu gibt es s&#228;mtliche E-Lehrb&#252;cher aller Anbieter. Die neuesten Anschaffungen werden visuell so auff&#228;llig und ansprechend pr&#228;sentiert (im Web aber auch vor Ort), dass jeder sofort wei&#223;, was es Neues gibt.</Pgraph><Pgraph>Sonstige Dienstleistungen werden outgesourct, z.B. die komplette Medienbearbeitung wird von Lehmanns &#252;bernommen, ebenso wie die Katalogisierung (braucht man die &#252;berhaupt noch&#63;) und Einarbeitung. Ausleihe und R&#252;ckgabe funktionieren rund um die Uhr an Buchautomaten. Das IT-Gesch&#228;ft hat ebenfalls ein externer Dienstleister &#252;bernommen. Daf&#252;r stehen immer die neuesten Computer, Pads und Smartphones zum Ausprobieren zur Verf&#252;gung. Eine weitere durch einen Mediendidaktiker oder einen professionellen Bibliothekar besetzte Stelle w&#252;rde speziell auf die Bielefelder Professoren zurecht geschnittene Lehrb&#252;cher herstellen, die nur noch das enthalten, was hier abgefragt und verlangt wird. Dazu werden die jeweiligen Vorlesungen &#252;berwacht und die ben&#246;tigten Inhalte in den lizenzierten E-Books annotiert, da die Profs keine Zeit dazu haben. </Pgraph><SubHeadline2>Gruppe 2: &#8222;Medizinbibliothek neu&#8220;</SubHeadline2><Pgraph>Es werden gro&#223;e Mengen an B&#252;chern und E-Books f&#252;r die Lehrbuchsammlung angeschafft, sowie die wichtigsten PubMed-Zeitschriften und Pr&#252;fungssoftware. 3 Personalstellen werden f&#252;r die Bewachung, die IT und die Erwerbung noch ben&#246;tigt. Der 20 Mio. Bau wird 5.000 m<Superscript>2</Superscript> gro&#223; sein (darunter ein 50 m<Superscript>2</Superscript> gro&#223;es B&#252;ro f&#252;r die Bibliothekare). Es wird stille und laute Arbeitszonen geben, Gruppenarbeitsr&#228;ume sowie abzuschlie&#223;ende Arbeitsr&#228;ume, Spinde und Rollcontainer und einen H&#246;rsaal. Eine Cafeteria auf dem Dach, ein Medical Skills Center und ein Copy Shop erg&#228;nzen das Lernzentrum. Die IT-Ausstattung wird &#8222;voll-umf&#228;nglich&#8220; sein, d.h. mit gen&#252;gend PCs und WLAN. Ein Laden wird medizinischen Bedarf anbieten, und ein Raum (oder mehrere) werden f&#252;r die Fachschaft zur Verf&#252;gung stehen. Die &#214;ffnungszeiten sind rund um die Uhr: 24&#47;7. </Pgraph><SubHeadline>Gruppenarbeit Wissenschaftler</SubHeadline><Pgraph>Zwei Gruppen mit je 4 Mitgliedern bekamen das gleiche Szenario pr&#228;sentiert, nur hatte die Kommission der Wissenschaftler die Aufgabe, bibliothekarischen Service ohne Neubaumittel und mit 2 Mio. Euro pro Jahr Personalmittel zu planen. Auch hier galt die Erweiterung, &#60;10&#37; des Budgets zu Erwerbungsmitteln umwidmen zu k&#246;nnen. </Pgraph><SubHeadline2>Gruppe 1: &#8222;Fahrdienst f&#252;r Dokumente&#8220;</SubHeadline2><Pgraph>Hier galt der Grundsatz &#8222;Abos sind Schrott, brauchen wir &#252;berhaupt nicht&#8220;. Demzufolge kreiste das Bestreben dieser Gruppe um die Fragestellung, wie man die dringend ben&#246;tigten Einzelartikel besorgen k&#246;nnte. Schlie&#223;lich pr&#228;sentierte man eine clevere Kooperation mit den Medizinbibliotheken in M&#252;nster, D&#252;sseldorf und K&#246;ln, um das &#8222;Erwerbungsetatverbot&#8220; zu umgehen: 1 Mio. Euro sollten hier investiert werden, um im Gegenzug die Dokumente per Kurierdienst von dort herholen zu k&#246;nnen. Alternativ wurde auch an eine Art Flatrate f&#252;r Einzelartikel gedacht. Open Access sollte als Drohung gegen&#252;ber den Verlagen eingesetzt werden.</Pgraph><Pgraph>Des Weiteren wurde ein Personaletat von 300.000 Euro angesetzt und 500.000 Euro f&#252;r lokale Bed&#252;rfnisse. Daneben hatte man auch ein Einsehen mit den Studenten und wollten 10&#37; ihres Etats f&#252;r Lehrb&#252;cher zur Verf&#252;gung stellen: Da es in diesem Szenario keine physische Bibliothek gibt, sollten nat&#252;rlich nur elektronische Lehrb&#252;cher gekauft werden.</Pgraph><SubHeadline2>Gruppe 2: &#8222;M&#228;dchen f&#252;r Alles&#8220;</SubHeadline2><Pgraph>Hier fand man unabh&#228;ngig von Gruppe 1 eine &#228;hnliche L&#246;sung der Literaturproblematik: Ein rund um die Uhr arbeitender Fahrdienst beschaffte aus der ZB Med in K&#246;ln die n&#246;tigen Artikel. Spezialliteratur wurde aus der NLM in den USA besorgt. 20 Mitarbeiter wurden in die Kliniken und Institute vor Ort geschickt, um dort &#8222;M&#228;dchen f&#252;r alles&#8220; zu sein. Sowohl die Artikelbestellungen sollten durchgef&#252;hrt werden als auch die Unterst&#252;tzung von Open Access und Forschungsdatenbanken, des E-Learnings, die Durchf&#252;hrung von Auftragsrecherchen, sowie Beratungst&#228;tigkeiten. Zu Marketingzwecken war die Bibliotheksleitung, die PR-Abteilung, ein Jurist und ein weitere Abteilung f&#252;r Bibliometrie und Forschungsf&#246;rderung direkt beim Rektorat angesiedelt. Eine Abteilung zu Open Access, Repositories, Forschungsdaten und E-Learning arbeitete eng mit dem Rechenzentrum zusammen. </Pgraph><Pgraph>Es &#252;berrascht, wie sehr die beiden Wissenschaftlergruppen sich um die Zeitschriftenartikel k&#252;mmern, die ganze Planung scheint um die Literaturversorgung herum gestrickt, bei der einen Gruppe sehr viel st&#228;rker als bei der anderen. Die Vorgaben sollten dies eigentlich unm&#246;glich machen. Der Fokus sollte ja gerade weg von der Beschaffung auf neue, innovative Dienstleistungen gerichtet werden. Beschaffung l&#228;uft vielerorts erfolgreich ohne Bibliothek (via Open Access und Preprints, Doyo oder Res<TextGroup><PlainText>earc</PlainText></TextGroup>hGate), Bibliotheksmonopole geraten ins Wanken (Google Scholar, Nationallizenzen und Repositories sei Dank <TextLink reference="4"></TextLink>), Budgeteinschnitte verst&#228;rken diese Entwicklung. Es wurde die Formel bedient: &#8222;Bibliothek &#61; Literaturbeschaffung&#8220; und nicht mit neuen Formeln experimentiert wie z.B. &#8222;Bibliothek &#61; Informationsspezialist f&#252;r die Visite&#8220; oder &#8222;Bibliothek &#61; Scientific Publishing Support Agent&#8220;.</Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Web 2.0 &#8211; Emerging Technologies">
      <MainHeadline>Web 2.0 &#8211; Emerging Technologies</MainHeadline><Pgraph>Dieser Tagungspunkt, von Guus van den Brekel, vorgetragen, war mit Spannung erwartet worden. Zum einen sicherlich, da die meisten Anwesenden wenig bis keine Ahnung von der Tiefe und Durchdringung von Web 2.0-Tools unter Nutzern hatten, zum anderen sicherlich auch, weil diesen Anwendungen generell (und instinktiv) ein gro&#223;es Potenzial zugesprochen wurde. Letzteres kollidierte mit der Aufopferungsbereitschaft vieler Teilnehmer, sich &#8211; nach E-Journals, E-Books, E-Sonstwas &#8211; auch noch Zeit und Mu&#223;e und Hingabe f&#252;r diese sozialen Medien aufbringen zu m&#252;ssen. &#8222;Ich habe mich mit so vielen Sachen besch&#228;ftigt und eingearbeitet, die nicht Teil meiner Ausbildung waren, aber bei Web 2.0 ist nun Schluss: Das mache ich nicht auch noch mit&#33;&#8220; </Pgraph><SubHeadline>Web 2.0</SubHeadline><Pgraph>&#8222;Web 2.0 ist ein Schlagwort, das f&#252;r eine Reihe interakt<TextGroup><PlainText>ive</PlainText></TextGroup>r und kollaborativer Elemente des Internets, speziell des World Wide Webs, verwendet wird. Der Begriff postuliert in Anlehnung an die Versionsnummern von Softw<TextGroup><PlainText>ar</PlainText></TextGroup>eprodukten eine neue Generation des Webs und grenzt diese von fr&#252;heren Nutzungsarten ab. Die Bedeutung des Begriffs nimmt jedoch zu Gunsten des Begriffs Social Media ab&#8220; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;de.wikipedia.org&#47;wiki&#47;Web&#95;2.0">http:&#47;&#47;de.wikipedia.org&#47;wiki&#47;Web&#95;2.0</Hyperlink>). Gebr&#228;uchliche Web 2.0-Tools (mit jeweils Beispielanbietern) sind das <Mark2>Teilen und Kommentieren</Mark2> von &#8230;</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">kurzen Webbeitr&#228;gen, tagebuchartig &#61; Blog (Wordpress, Blogger)</ListItem><ListItem level="1">kurzen Webbeitr&#228;gen, lexikonartig &#61; Wiki (Mediawiki, Twiki)</ListItem><ListItem level="1">sehr kurzen Webbeitr&#228;gen, SMS-Style (Twitter)</ListItem><ListItem level="1">Favoriten, Bookmarks (del.icio.us, digg)</ListItem><ListItem level="1">Bildern (Flickr)</ListItem><ListItem level="1">Powerpoint-Vortr&#228;gen (SlideShare)</ListItem><ListItem level="1">Videos (YouTube, GoogleVideo)</ListItem><ListItem level="1">Musik (last.fm, Blip)</ListItem><ListItem level="1">Titelaufnahmen (LibraryThing, Connotea, CiteSeer)</ListItem><ListItem level="1">PDFs (ResearchGate)</ListItem><ListItem level="1">Forschungsergebnisse (Nature Network)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>In sozialen Netzwerken wie Facebook, StudiVZ und &#8211; im wissenschaftlichen Bereich &#8211; Nature Network, ResearchGate usw. werden typischerweise eine Vielzahl dieser Medien benutzt und geteilt.</Pgraph><SubHeadline2>Wichtige Sharing-Tools sind:</SubHeadline2><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">API-Codes und Open Source Scripting, um interne Programmfunktionen f&#252;r Mashups (Verkn&#252;pfungen) von Diensten nutzen zu k&#246;nnen (Beispiel: Anzeige des Standortes von Institutsbibliotheken in Google Maps; Kooperative Spamfilter in Blogs mit Akismet; Anzeige der Zitierungsdaten von Google Scholar in PubMed).</ListItem><ListItem level="1">URL-Shortener, K&#252;rzungsdienste f&#252;r &#8211; lange &#8211; Webadressen (Snipurl.com, Bit.ly, Ju.mp)</ListItem><ListItem level="1">Instant Messaging (GoogleChat, Skype)</ListItem><ListItem level="1">RSS f&#252;r Nachrichten Feeds (GoogleReader, FeedBurner)</ListItem><ListItem level="1">Cloud Computing: Daten und Dienste werden nicht auf eigenen Servern gehostet, sondern &#8222;irgendwo&#8220; (&#8218;auf einer Wolke&#8216;) im Internet. Ein Wissen um den Speicherort ist nicht notwendig, ja &#252;berfl&#252;ssig wie ein Kropf. (alle Web 2.0-Dienste, Dropbox, Sugarsync, Apple&#8217;s MobileMe)</ListItem><ListItem level="1">GPS, Kompass und Kamera f&#252;r Location-based Services &#38; Augmented Reality (LBS &#38; AR) (GoogleLatitude, Layar) </ListItem><ListItem level="1">SmartPhones (QR Codes, LBS, Mobile Bibliothek)</ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>V.d. Brekel hatte kurz zuvor einen Continuing Education Course &#8222;Emerging Technologies in Libraries&#8220; auf der E<TextGroup><PlainText>AHI</PlainText></TextGroup>L-Tagung in Lissabon gehalten. Der Kursus ist auf Netvibes zug&#228;nglich (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.netvibes.com&#47;emergingtechnologiesinlibraries">http:&#47;&#47;www.netvibes.com&#47;emergingtechnologiesinlibraries</Hyperlink>).  </Pgraph><SubHeadline2>Emerging Technologies</SubHeadline2><Pgraph>Emerging Technologies (ET) oder Konvergierende Technologien bezeichnet laut Wikipedia die &#8222;interdisziplin&#228;re, also fach&#252;bergreifende, Zusammenarbeit im Bereich der Nanotechnologie, der Biotechnologie wie der Informationstechnologie  und der Neurowissenschaften&#8220; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;de.wikipedia.org&#47;wiki&#47;Converging&#95;Technologies">http:&#47;&#47;de.wikipedia.org&#47;wiki&#47;Converging&#95;Technologies</Hyperlink>). Konvergenz vereint bisher getrennte Technologien wie Sprachfunktionen, Datenanwendungen und Video: Ressourcen werden geteilt und interagieren untereinander. Wie sich aus obigem ergibt, &#252;berlappen sich ET und Web 2.0 deutlich: F&#252;r viele Web 2.0-Dienste wird ET eingesetzt.</Pgraph><SubHeadline2>The Digital Divide</SubHeadline2><Pgraph>Anhand des Helen Blowers-Vortrag &#8222;Reality check 2010 &#8211; 5 Trends shaping libraries&#8220; (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.slideshare.net&#47;hblowers&#47;reality-check-2010-5-trands-shaping-libraries">http:&#47;&#47;www.slideshare.net&#47;hblowers&#47;reality-check-2010-5-trands-shaping-libraries</Hyperlink>) erkl&#228;rte v.d. Brekel, welche Entwicklungen in den n&#228;chsten Jahren bevorstehen und wie diese die Informationsbed&#252;rfnisse &#228;ndern werden. </Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1."><Mark1>&#8222;You are what you share&#8220;:</Mark1> Aus dem einstigen, reinen Leser (&#8222;You are what you own&#8220;) wird ein komplexes, gemischtes Wesen, das sowohl konsumiert, mitteilt als auch produziert. Der Leser&#47;Produzent von Wissen  (&#8222;Prosumer&#8220;) orientiert sich schon beim Lesen an Formaten&#47;Tools, die ihm das Mit(teilen) erm&#246;gl<TextGroup><PlainText>iche</PlainText></TextGroup>n. </ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2."><Mark1>Handys</Mark1> haben weltweit eine wesentlich gr&#246;&#223;ere Marktdurchdringung als Computer. Sie sind das <Mark1>Kommunikationsmittel der Wahl</Mark1>, vor allem in Entwicklungsl&#228;ndern. Smartphones &#252;bertreffen in Wachstum und Verbreitung ab 2015 ebenfalls die Computer und werden zum prim&#228;ren Tool, auf Wissen und Informationen (nicht nur im Internet) zuzugreifen.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Die <Mark1>&#8222;Augmented Reality&#8220;</Mark1> (AR) &#246;ffnet ein neues Fenster zur Realit&#228;t. V.d. Brekel brachte die Teilnehmer zum Staunen, als er mit seinem iPhone 3Gs und dem (niederl&#228;ndischen) Programm <Mark2>Layar</Mark2> geographisch benachbarte Wikipedia-Eintr&#228;ge anzeigte.</ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Seine&#47;Ihre Kernaussage war aber, dass es zunehmend zu &#8222;digitalen Spaltungen&#8220; in der Gesellschaft kommen werde, &#8222;digitale Experten&#8220; stehen &#8222;digitalen Dummies&#8220; gegen&#252;ber. Dieser <Mark1>&#8222;Digital Divide&#8220;</Mark1> wird sich auf folgenden Ebenen auswirken:</ListItem></OrderedList></Pgraph><Pgraph><UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Suche: Ist man f&#228;hig, zu verstehen, was bei der Suche passiert, oder nicht&#63;</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Validierung: Ist man f&#228;hig, die Richtigkeit von Information zu bewerten oder nicht&#63;</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Angesagte, moderne Informationskan&#228;le: Ist man f&#228;hig, dort Informationen zu fin-den oder nicht&#63;</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Kulturbedingte Sprache: Ist man f&#228;hig, &#8222;no1 b4 me. srsly&#8220; (1. Gebot) zu verstehen oder nicht&#63;</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Pushdienste: Ist man f&#228;hig, Informationen magnetisch anzuziehen oder muss man ihnen hinterher rennen&#63;</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Multimedia: Ist man f&#228;hig, digitale Medien zu erzeugen und zu remixen oder nicht&#63;</ListItem></UnorderedList><UnorderedList><ListItem level="2">Lernen: Ist man f&#228;hig, Lernen als lebenslangen Prozess zu n&#252;tzen oder denkt man, Lernen geh&#246;rt in den Klassenraum&#63;<LineBreak></LineBreak><Mark2>Alvin Toffler: &#8222;The illiterate of the 21</Mark2><Mark2><Superscript>st</Superscript></Mark2><Mark2> century will not be those who cannot read and write, but those who cannot learn, unlearn, and relearn.&#8220;</Mark2> <TextLink reference="10"></TextLink> </ListItem></UnorderedList></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Diskussion&#47;Fazit</SubHeadline><Pgraph>Im Anschluss an v.d. Brekel&#8217;s Pr&#228;sentation entspann sich eine lebhafte Diskussion &#252;ber Sinn und Unsinn von sozialen Medien, die im Folgenden nur kursorisch wiedergegeben werden kann. Siehe im Folgenden dazu auch die Ebsco-Umfrage Juli 2010 (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.slideshare.net&#47;jhoussiere&#47;social-media-usage-in-libraries-in-europe-survey-teaser">http:&#47;&#47;www.slideshare.net&#47;jhoussiere&#47;social-media-usage-in-libraries-in-europe-survey-teaser</Hyperlink>, vor allem Slide 17). </Pgraph><SubHeadline2>1. Personal: Zwischen Scylla und Charybdis</SubHeadline2><Pgraph>Bibliothekare sind neugierige Menschen, bieten gerne neue Dienste an, wissen aber nicht, wie sie das bei gleichem <Mark1>Personalstamm</Mark1> schaffen sollen. Auf die nahe liegende Frage &#8222;Was lassen wir weg&#63;&#8220; konnte keine (einfache) Antwort gefunden werden. Braucht man Katalogisierung und Katalog&#63; Soll man &#8222;weniger von mehr&#8220; machen, d.h. mehr Dienste anbieten, die aber nicht in so einer bibliothekartypischen perfektionistischen G&#252;te&#63; (&#8222;I will take an experimental approach to change and be willing to make mistakes. I will not wait until something is perfect before I release it, and I&#39;ll modify it based on user feedback.&#8220; <TextLink reference="3"></TextLink>). In diesem Zusammenhang wurden auch unterschiedliche Vorgehensweisen bei neuen Dienstleistungen diskutiert, wie z.B. Trust-based vs. Fear-based Decision-Making. </Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>During my conversation with Bill Mayer one word kept coming up over and over again: trust. &#8220;Trust is the most important aspect of the work we do &#8211; without it, there can be no change, no movement, no growth,&#8221; he said. I asked him how one goes about building trust and his response was simple: listening. &#8220;You ask questions and then you listen to what others say and suggest, and then you build up together from there. That&#8217;s a key part. If an administrator doesn&#8217;t ask, or even worse, asks but doesn&#8217;t include aspects that staff suggest, then you lose trust.&#8221; In addition to m</Mark2><TextGroup><Mark2>ax</Mark2></TextGroup><Mark2>imizing trust, Mayer calls for us to reduce fear. &#8220;One of the most depressing things I see in libraries is when they use fear-based decision-making,&#8221; Mayer exp</Mark2><TextGroup><Mark2>resse</Mark2></TextGroup><Mark2>d, &#8220;this is when they are afraid to do something because patrons might steal, destroy, abuse, not use, or not understand something.&#8221;</Mark2> (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;americanlibrariesmagazine.org&#47;columns&#47;next-steps-change-american-university">http:&#47;&#47;americanlibrariesmagazine.org&#47;columns&#47;next-steps-change-american-university</Hyperlink>)</Indentation></Pgraph><SubHeadline2>2. Digital Divide zwischen Bibliothekaren und Nutzern </SubHeadline2><Pgraph>Gibt es auch einen Digital Divide zwischen Bibliothekaren und Nutzern&#63; Ja, und das in beide Richtungen: Es gibt sowohl Nutzer, die der Bibliothek meilenweit voraus sind und von denen die Bibliothek viel lernen kann (Stichwort &#8222;Verb&#252;ndete&#8220;). Es gibt aber auch Nutzer (und die m&#246;gen in der Mehrzahl sein), die z.B. mit RSS oder Web 2.0 nichts anfangen k&#246;nnen  (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;watch&#63;v&#61;9uGLt1tSOrE">http:&#47;&#47;www.youtube.com&#47;watch&#63;v&#61;9uGLt1tSOrE</Hyperlink>).   </Pgraph><Pgraph>Dieses Unwissen steht der massiven Nutzung aber nicht im Wege. Bibliothekare sind (meist) keine Digital Natives, sondern Digital Immigrants (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;de.wikipedia.org&#47;wiki&#47;Digital&#95;Native">http:&#47;&#47;de.wikipedia.org&#47;wiki&#47;Digital&#95;Native</Hyperlink>). Sie haben sich erst in diese R&#228;ume eingew&#246;hnen, einlernen und eindenken m&#252;ssen. Dies bedeutet, dass die Studenten den Bibliothekaren vielleicht nichts in technischer oder intellektueller Hinsicht vormachen k&#246;nnen, aber in der Selbstverst&#228;ndlichkeit und Ubiquit&#228;t, mit der sie diese Tools nutzen: Ja, die sozialen Medien sind sogar ein untrennbarer Teil von ihnen &#8211; etwas, dass Digital Immigrants nie erreichen werden. </Pgraph><SubHeadline2>3. Disintermediation: Bibliothek als Gatekeeper</SubHeadline2><Pgraph>Die Fakult&#228;t hat so ihre eigene Meinung, was Bibliotheken machen. Die Rolle als intellektueller Partner scheint zu verschwinden. Nach einer k&#252;rzlichen Umfrage unter 3.000 Wissenschaftlern in den Staaten benutzt nur noch ein Bruchteil die Bibliothek vor Ort. Trotzdem werden Bibliotheken als &#8222;Gateways to Knowledge&#8220; immerhin noch von 60&#37; als wichtig erachtet. Aber 2003 waren es noch 70&#37;. Stattdessen stieg der Anteil der Antwortenden, die die Bibliothek haupts&#228;chlich als Einkaufszentrale ansehen von 80&#37; in 2003 auf 90&#37; in 2009 <TextLink reference="11"></TextLink>.  Auch die Digital Natives sind immer weniger auf die Bibliothek angewiesen. Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Blogger, weist in 2007 darauf hin: &#8222;Ich glaube, dass die Leute lernen, sich nicht auf Gatekeeper zu verlassen, sondern sich ihre Medien (&#61;Bibliotheken) selbst zusammenbasteln.&#8220; </Pgraph><SubHeadline2>4. Zwischen Trotz und Realit&#228;tssinn</SubHeadline2><Pgraph>An der Frage, ob man als Bibliothek Web 2.0-Dienste anbieten solle, schieden sich die Geister. &#220;bereinstimmend wurde zwar festgestellt, dass es der berufliche Ehrenkodex verlangen w&#252;rde, zumindest eine gesunde <Mark1>Ahnung</Mark1> von dem zu haben &#8222;was da so drau&#223;en rumschwirrt&#8220;; aber bis auf v.d. Brekel gaben alle an, schlicht und einfach keine Zeit zu haben, diese Dienste regelm&#228;&#223;ig zu benutzen &#8211; und sei es auch nur passiv. Vielmehr war ein gewisser Trotz zu sp&#252;ren, diesen &#8222;Hype&#8220; jetzt auch noch mitmachen zu m&#252;ssen. Man wird von zwei Seiten in die Zange genommen: Zum einen f&#252;hlt man sich &#252;berfordert, zum anderen ist man verunsichert, da man mit seinen &#8222;alten F&#228;higkeiten&#8220; offensichtlich nicht mehr gefragt ist. Als erster Schritt zu einem Change Management in Richtung einer modernen Bibliothek (die sich auch aus Web 2.0-Ideen speist) wurde demzufolge postuliert, unbedingt diese Zwiesp&#228;ltigkeit zwischen K&#246;nnen und Anspruch anzuerkennen, bei einem selbst, aber insbesondere auch bei den Kollegen und Mitarbeitern. In diesem Zusammenhang tauchen zwei Begriffe auf, die vielleicht nicht explizit genannt wurden, aber im Hintergrund eine gro&#223;e Rolle bei der Adaptation von Social Media spielen: Privatsph&#228;re und Ablenkung.  </Pgraph><SubHeadline3>Privatsph&#228;re</SubHeadline3><Pgraph>Die so genannte &#8222;Work-Life-Balance&#8220; (Wikipedia: &#8222;Der Begriff Work-Life-Balance steht f&#252;r einen Zustand, in dem Arbeit und Privatleben miteinander in Einklang stehen.&#8220;) gebietet eine gewisse Vorsicht bei der Vermischung von Berufs- und Privatsph&#228;re in <Mark1>Handlungen</Mark1> (wie z.B. News lesen, Twittern, st&#228;ndige Erreichbarkeit in der Freizeit) und <Mark1>&#196;u&#223;erungen</Mark1> (in Sozialen Medien, z.B. Twittern von privaten Dingen unter dem beruflichen Account) &#8211; auch wenn es zur Zeit bei Digitale Natives, Bloggern und L<TextGroup><PlainText>if</PlainText></TextGroup>estream-Anh&#228;ngern &#8222;in&#8220; zu sein scheint, keinen Deut auf solche Unterschiede zu geben, und Privates und Berufl<TextGroup><PlainText>iche</PlainText></TextGroup>s zu verbinden <TextLink reference="12"></TextLink>.  </Pgraph><Pgraph>Zum anderen ist der Schutz der Privatsph&#228;re (es gibt auch eine Privatsph&#228;re im Beruf) im wahrsten Sinn des Wortes &#8222;existenziell&#8220;, wird aber zu oft vernachl&#228;ssigt bzw. (u.a. vom Vorgesetzten) bagatellisiert. Auch hier gilt es eine Balance zu erarbeiten: Aus Marketing-Gr&#252;nden ist eine bebilderte Liste der Bibliotheksmitarbeiter im Netz gew&#252;nscht, der Privatsph&#228;re tut es aber nicht unbedingt gut. Der Bibliothek tut eine Pr&#228;senz im Web gut &#8211; je pers&#246;nlicher, desto besser (&#8222;Give your Library a Human V<TextGroup><PlainText>oic</PlainText></TextGroup>e&#8220; (Jenny Levine)) &#8211;, aber welcher Mitarbeiter mag schon seine pers&#246;nlichen Dinge einbringen&#63; Hier scheinen Nordamerikaner wohl viel relaxter zu sein, siehe z.B. den Blog von Krankenhaus-CEO Paul Levy <TextLink reference="13"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline3>Ablenkung</SubHeadline3><Pgraph>Die sch&#246;ne neue Social Media Welt bringt eine geh&#246;rige Portion <Mark2>Distraction</Mark2> mit sich <TextLink reference="14"></TextLink>, <TextLink reference="15"></TextLink>.  Noch nie war es so einfach, sich ablenken zu lassen. Man verzettelt sich schnell, ger&#228;t vom H&#246;lzchen aufs St&#246;ckchen und wei&#223; nach kurzer Zeit nicht mehr, was man eigentlich wollte. Das gesamte Arbeiten wird ziemlich ineffizient, wie Kaeser anschaulich beschreibt:</Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>&#8222;Ich tat, was zig Millionen von Desktop-Arbeitern heute tun. Ich googelte nach einem kleinen Artikel zum Thema Multitasking, entdeckte dabei drei weitere einschl&#228;gige Artikel, die mich interessierten. W&#228;hrend des Ausdruckens checkte ich en passant meine E-Mails, schaute kurz in die Website der &#171;New York Book Reviews&#187; und blieb an einem Essay von Amartya Sen h&#228;ngen, &#252;ber ein v&#246;llig anderes Thema. Die laufende Jazzsendung auf DRS 2 stellte gleichzeitig einen interessanten italienischen Pianisten vor, der mir so gut gefiel, dass ich bei i-Tunes nachschaute, diverse St&#252;cke von ihm fand, sie sofort kaufte und herunterlud und auf eine CD brannte. Statt am Text weiterzuarbeiten, begann ich die Musik zu h&#246;ren, nicht ohne mich zugleich auf der Homepage des Pianisten &#252;ber dessen Biografie und Diskografie zu informieren. Ehe ich michs versah, war meine Hauptaufmerksamkeit auf zwei oder drei Nebenspuren verzettelt.&#8220; </Mark2><TextLink reference="16"></TextLink> </Indentation></Pgraph><Pgraph>Bei Bibliothekaren d&#252;rfte es nicht viel anders aussehen. Dabei sollten gerade diese spezielle Kaste der Informationsvermittler wissen, wie man so etwas vermeidet, sich eben <Mark2>nicht</Mark2> verzettelt, sondern zielgerichtet die Informationen aus dem Web zusammensucht, zielgerichtet die Kontakte im Social Web kn&#252;pft, zielgerichtet einen Blogbeitrag schreibt, aber rechtzeitig abbricht, bevor es ausufert. Generell sollte man Laura Cohen&#8217;s Vorschlag beherzigen (&#8222;I will not wait until something is perfect before I release it, and I&#8217;ll modify it based on user feedback.&#8220; <TextLink reference="2"></TextLink>) und manchmal auch mit weniger als 100&#37; zufrieden sein.</Pgraph><SubHeadline2>5. Aus der Bibliothek rausgehen</SubHeadline2><Pgraph>Hausbesuche und Roadshows, aufsuchende Bibliotheksarbeit: Man geht aus der Bibliothek heraus, verl&#228;sst den gesch&#252;tzten und gewohnten Rahmen und sucht die Wissenschaftler und &#196;rzte aktiv in deren eigenen Arbeitspl&#228;tzen und Umgebungen auf. Die Nutzer k&#246;nnen zwar die digitale Bibliothek benutzen, aber die Bibliothekare m&#252;ssen sich wieder ein &#8222;Gesicht&#8220; zulegen, m&#252;ssen sichtbar werden, um eine schnelle Kommunikation ohne Barrieren zu erm&#246;glichen. Viele Teilnehmer stimmten dem zu und hatten bereits selber Pl&#228;ne, &#8222;hinaus zu gehen&#8220;. Aus der Bibliothek raus zu gehen, impliziert auch Diversifizierung von Bibliotheksdienstleistungen auf dem Web, in Sozialen Netzen, wo man versucht die Nutzer in der bevorzugten Netzwerken anzutreffen oder mithilft, ein Forschernetzwerk aufzubauen, um die wissenschaftlichen Benutzer zu unterst&#252;tzen.</Pgraph><SubHeadline2>6. 80&#47;20-Regel</SubHeadline2><Pgraph>Zum Schluss konzentrierte sich alles auf die 80&#47;20-Regel und es schien das Allheilmittel f&#252;r die oben aufgef&#252;hrte Zwiesp&#228;ltigkeit zu sein. Die Regel kommt von Google, wo 80&#37; der Arbeitszeit dem Konzern geh&#246;ren und die restlichen 20&#37; hat der Mitarbeiter zur eigenen Verf&#252;gung, und kann mit Ideen experimentieren. Es wird kolportiert, dass einige der wichtigsten und ertragreichsten Google-Tools in diesen 20&#37; entstanden sind. Auf die Bibliothek gem&#252;nzt hei&#223;t das: 80&#37; der Arbeitszeit dient dem Business-as-usual, der Routinebetrieb der Bibliothek muss laufen und braucht daf&#252;r einen gro&#223;en Teil der Aufmerksamkeit der Mitarbeiter. 20&#37; sollten aber top-down (also von der F&#252;hrung vorgegeben) zum Experimentieren mit neuen Anwendungen und Diensten zur Verf&#252;gung gestellt werden. Hier sollte man auch mal ruhig das Risiko in Kauf nehmen, dass nichts &#8222;Produktives&#8220; entsteht. Es gen&#252;gt, wenn der Mitarbeiter &#252;ber die Auseinandersetzung mit neuen Dingen wach bleibt, einen vorher vielleicht unbekannten Kosmos an Tools, Informationen oder Nutzern kennen lernt, sich dabei eine offene Denkart bewahrt und lebenslang lernf&#228;hig bleibt.</Pgraph><SubHeadline>Die 10 wichtigsten Trends</SubHeadline><Pgraph>Zeitgleich zum Zukunftsworkshop erschien in der Zeitschrift<Mark2> College &#38; Research Libraries: news</Mark2> eine Literatur&#252;bersicht des Research, Planning and Review Committee der US-amerikanischen <Mark2>Association of College and Res</Mark2><TextGroup><Mark2>earc</Mark2></TextGroup><Mark2>h Libraries</Mark2> (ACRL) &#252;ber die aktuellen Trends in wissenschaftlichen Bibliotheken <TextLink reference="17"></TextLink>. Dieses Committee ist verantwortlich f&#252;r den &#8222;continuous and dynamic environmental scan &#91;&#8230;&#93;, that encompasses trends in academic librarianship, higher education, and the broader environment.&#8220; Aus einer intensiven Artikelrecherchere und einer Umfrage unter 9.812 ACRL-Mitgliedern entstand so die folgende Liste &#8222;of the top ten trends that are affecting academic libraries now and in the near future&#8220;:</Pgraph><Pgraph><OrderedList><ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1."><Mark2>Academic library collection growth is driven by patron demand and will include new resource types.</Mark2><LineBreak></LineBreak>- Erwerbungen &#8222;just-in-time&#8220; statt &#8222;just-in-case&#8220;. Auf individuelle Bed&#252;rfnisse zurechtgeschnittene Buchk&#228;ufe (patron-driven). Print-on-demand Lieferungen f&#252;r Monographien. Blitzfernleihe via RapidILL mit einer 24-Stunden Liefergarantie (in Deutschland durch subito oder RapiDoc (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.rapidoc.de">http:&#47;&#47;www.rapidoc.de</Hyperlink>) verwirklicht). <LineBreak></LineBreak>- Weitere Themen sind hier die zunehmende Monopolisierung auf der Angebotsseite (Verlagskonzerne), Google Books und die im Kolloquium auch thematisierten Forschungsdaten&#47;Virtual Research Environments.<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2."><Mark2>Budget challenges will continue and libraries will evolve as a result. </Mark2><LineBreak></LineBreak><Mark2>- </Mark2>Zahlreiche US-Amerikanische Bibliotheken erleben zurzeit Etatk&#252;rzungen im zweistelligen Bereich.  Diese Rezession schl&#228;gt jetzt auch auf deutsche Bibliotheken durch, wie das Beispiel der BSB zeigt.<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3."><Mark2>Changes in higher education will require that lib</Mark2><TextGroup><Mark2>ra</Mark2></TextGroup><Mark2>rians possess diverse skill sets. </Mark2><LineBreak></LineBreak><Mark2>- </Mark2>Das auch im Kolloquium thematisierte Fakt, dass die bibliothekarische Ausbildung keine Vorbereitung die aktuellen Anforderungen des Berufs (Web 2.0, Mobile Bibliothek, Bibliotheksmanager, &#8230;) darstellt. <LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4."><Mark2>Demands for accountability and assessment will increase. </Mark2><LineBreak></LineBreak><Mark2>- </Mark2>Der Unterhaltstr&#228;ger, die Mutterorganisation will immer &#246;fter in harten Zahlen wissen, welchen Vorteil ihre Bibliothek mit dem eingesetzten Budget &#8222;erwirtschaftet&#8220;. Dieser &#8222;Return of Investment&#8220; sollte messbar sein und nicht nur auf &#8222;weichen&#8220; Angaben beruhen. Der Artikel zitiert in diesem Zusammenhang zwei wichtige Studien (<TextLink reference="18"></TextLink>, <TextLink reference="19"></TextLink>, a three-year grant-funded study led by res<TextGroup><PlainText>earcher</PlainText></TextGroup>s at the University of Tennessee, the University of Illinois at Urbana-Champaign, and the Association of Research Libraries&#8220;). <LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="5" numString="5."><Mark2>Digitization of unique library collections will increase and require a larger share of resources. </Mark2><LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="6" numString="6."><Mark2>Explosive growth of mobile devices and applications will drive new services. </Mark2><LineBreak></LineBreak><Mark2>&#8222;Smart phones, e-book readers, iPads, and other handheld devices will drive user demands and expectations. &#91;&#8230;&#93; 51.2 percent of undergraduate students owned an Internet-capable handheld device and another 11.8 percent planned to purchase one within the next 12 months. Students indicated that they most wanted to use their institution&#8217;s e-mail service, administrative services, and course m</Mark2><TextGroup><Mark2>an</Mark2></TextGroup><Mark2></Mark2><Mark2>a</Mark2><TextGroup><Mark2>ge</Mark2></TextGroup><Mark2>ment system from their handheld devices. While only 14.8 percent of respondents indicated that they wanted to use library services, this perc</Mark2><TextGroup><Mark2>en</Mark2></TextGroup><Mark2>tage is likely to grow quickly, as vendors offer mobile interfaces to electronic resources, mobile applications for OPACs increase, and more libraries offer reference services via text messaging and mobile interfaces to their own digital collections. Librarians will need to think creatively about dev</Mark2><TextGroup><Mark2>elopin</Mark2></TextGroup><Mark2>g services for users of mobile devices and take into account both user needs and preferences and the relationship of services to the academic program of their institution. Regardless of the services a library chooses to offer, there will be staffing, training, budgeting, marketing, and instruction implications.&#8220; </Mark2>(<TextLink reference="17"></TextLink>, S. 288) <LineBreak></LineBreak>- Wie von v.d. Brekel vorgetragen, werden Studenten und Forscher mit mobilen Ger&#228;ten (iPad, Smartp<TextGroup><PlainText>hon</PlainText></TextGroup>e und noch kommende) auf Bibliotheksressourcen zugreifen wollen. In Zukunft werden Smartp<TextGroup><PlainText>hone</PlainText></TextGroup>s weiter verbreitet sein als Desktop-PCs. Es gibt aber kaum mitteleurop&#228;ische Bibliotheken mit Erfahrungen und Angeboten auf diesem Gebiet (<TextLink reference="20"></TextLink>, siehe auch <TextLink reference="21"></TextLink>).  Die Bibliothek der Zukunft wird (auch) eine mobile Bibliothek sein <TextLink reference="22"></TextLink>.  <LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="7" numString="7."><Mark2>Increased collaboration will expand the role of the library within the institution and beyond. </Mark2><LineBreak></LineBreak><Mark2>&#8222;Collaboration epitomizes the service orientation of librarianship and will continue to help maximize the efficient use of resources. Librarians are making use of Google Docs, Doodle, wikis, and other tools that facilitate collaboration regardless of physical proximity.&#8220; </Mark2>(<TextLink reference="17"></TextLink>, S. 288) <LineBreak></LineBreak>- Dieser Punkt ist nicht zu untersch&#228;tzen und wurde auch immer wieder als Priorit&#228;t benannt. Alleine, die Umsetzung scheint die Kapazit&#228;t aller Medizinbibliotheken (au&#223;er den beiden Nationalen) zu &#252;bersteigen &#8211; oder zumindest hat man das Gef&#252;hl und traut sich nicht. (Eine &#252;beraus positive Ausnahme ist der &#8222;Interne Leihverkehr&#8220; der deutschen Medizinbibliotheken, organisiert von Ulf Paepcke, Hauptbibliothek der Charit&#233;, Berlin.) Hier etwas anzugehen scheint gleichbedeutend mit: Die volle administrative Verantwortung zu &#252;bernehmen. Wer mutet sich das schon zu &#8211; neben der ganzen Erwerbung, Verschlagwortung, dem Zeitschriftenmanagement, Budgetverhandlungen, und &#8211; nicht zu vergessen &#8211; der Betreuung von 3.000 Studenten, 1.200 &#196;rzten und Wissenschaftlern, 2.000 Krankenpflegekr&#228;ften und 120 Professoren&#63; <LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="8" numString="8."><Mark2>Libraries will continue to lead efforts to develop scholarly communication and intellectual property services.</Mark2><LineBreak></LineBreak><Mark2>- </Mark2>Wie alle Umfragen zeigen, haben Forscher wenig bis keine Ahnung welche urheberrechtswirksamen Vereinbarungen sie mit den Verlagen getroffen haben und welche Bedingungen sie bei der &#220;bernahme von Texten und Bildern aus (digitalen) Publikationen beachten m&#252;ssen. Dies gilt insbesondere f&#252;r die M&#246;glichkeit, Artikel in Open Access Repositories zu archivieren. Es ist eine gro&#223;e Herausforderung aber auch Chance f&#252;r Bibliotheken, diese zentrale Funktion in der Universit&#228;t oder Organisation zu &#252;bernehmen, und Mehrwertdienste rund um Urheberrechtsfragen anzubieten. Medizinbibliotheken m&#246;gen auch hier als zu klein erscheinen und diese Aufgabe lieber der Mutterbibliothek &#252;berlassen &#8211; aber was ist, wenn diese sich ziert&#63; Die Fragen kommen so oder so. <LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="9" numString="9."><Mark2>Technology will continue to change services and required skills. </Mark2><LineBreak></LineBreak><Mark2>- </Mark2>Cloud computing, Augmented und Virtuelle Realit&#228;t, Open Content, Open Source Software und neue soziale Netzwerktools geh&#246;ren zu den wichtigsten technologischen &#196;nderungen, denen sich Bibliothekare ausgesetzt sehen. Genau wie bei den mobilen Anwendungen wird dies die Bibliothek als Ganzes betreffen. <LineBreak></LineBreak>- Web 2.0-Dienste helfen den Bibliothekaren dorthin zu gehen, wo die Nutzer sich aufhalten, aber &#8211; wie auch in diesem Workshop ausf&#252;hrlich diskutiert wurde &#8211; &#8222;many librarians see challenges in determining <Mark1>which tools</Mark1> to use, <Mark1>how many</Mark1> resources to d<TextGroup><PlainText>evo</PlainText></TextGroup>te, and how to assess <Mark1>effectiveness</Mark1>&#8220; (<TextLink reference="17"></TextLink>, S. 289)<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak></ListItem><ListItem level="1" levelPosition="10" numString="10."><Mark2>The definition of the library will change as physical space is repurposed and virtual space expands. </Mark2><LineBreak></LineBreak><Mark2>- </Mark2>Im Kolloquium war die Umwidmung von Bibliotheksr&#228;umen unter den Teilnehmern unstrittig. Und auch dieser US-amerikanische Ausblick kommt zu den beiden Schl&#252;ssen: 1. Weg von Zeitschriftenregalen hin zu mehr und flexibleren Arbeitspl&#228;tzen. 2. Mehrere akademische Aktivit&#228;ten an einem zentral gelegenen Ort zu b&#252;ndeln: Arbeitspl&#228;tze, Schulungsr&#228;ume und H&#246;rs&#228;le, Skills Labs und Medienzentren, IT-Helpdesk, Bistro, etc. pp.</ListItem></OrderedList></Pgraph></TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Anmerkung">
      <MainHeadline>Anmerkung</MainHeadline><SubHeadline>Interessenkonflikte</SubHeadline><Pgraph>Der Autor erkl&#228;rt, dass er keine Interessenkonflikte in Zusammenhang mit diesem Artikel hat.</Pgraph></TextBlock>
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