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      <Title language="de">Vierzig Jahre Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen: Gr&#252;ndung und Anf&#228;nge</Title>
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    <DatePublished>20101221</DatePublished></DatePublishedList>
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        <ISSN>1865-066X</ISSN>
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        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Mainz 2010: "alles - einfach - sofort: Service in Medizinbibliotheken"</IssueTitle>
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    <TextBlock linked="yes" name="Er&#246;ffnungsvortrag">
      <MainHeadline>Er&#246;ffnungsvortrag</MainHeadline><Pgraph>Meine Damen und Herren,<LineBreak></LineBreak>liebe Kolleginnen und Kollegen,<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak>wenn ich in die Runde blicke, sehe ich sehr viele, die sich ein Leben vor dem Internet wahrscheinlich gar nicht vorstellen k&#246;nnen. Ich kann Ihnen versichern, dass es ein solches Leben gab, und es war oft genau so interessant, turbulent und anstrengend wie heute. Allerdings, ein Motto wie das der heutigen Tagung, &#8222;Alles, einfach, sofort&#8220;, w&#228;re damals sogar im Traum nicht vorstellbar gewesen; es war eher ein Albtraum, dass wir damals trotz aller Bem&#252;hungen wenig mehr als das Gegenteil davon erreichten. Erlauben Sie mir, dass ich Sie f&#252;r einige Minuten in diese Zeit zur&#252;ckversetze, die Zeit, in der unsere Arbeitsgemeinschaft ihren Anfang nahm.</Pgraph><Pgraph>Meine Rede zum f&#252;nfundzwanzigsten Jubil&#228;um der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen habe ich mit einem Zitat aus der Ansprache von Prinz Bernhard der Niederlande zur Er&#246;ffnung des Third International Congress on Medical Librarianship in Amsterdam im Jahre 1969 eingeleitet, in dem er ausf&#252;hrt, dass die Bibliothekare nun auch wohl in der Wahrnehmung der &#214;ffentlichkeit in der Gegenwart von Wissen und Information angekommen seien. Ich hatte dieses Zitat gew&#228;hlt, weil es etwas &#252;ber die Stimmung dieser Umbruchzeit aussagt, aber auch, weil dieser Kongress oft, und auch von mir, als die Keimzelle der Arbeitsgemeinschaft bezeichnet worden ist.</Pgraph><Pgraph>Aber auch Keimzellen entstehen nicht aus dem Nichts; im Lauf der Zeit schwindet die Kenntnis von Gegebenheiten und Voraussetzungen, und deshalb m&#246;chte ich Sie sogar noch ein bisschen weiter in die Vergangenheit f&#252;hren.</Pgraph><Pgraph>Anfang der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts herrschte Krisenstimmung im Dokumentations- und Informationswesen, ganz besonders auf dem stark wachsenden und literaturintensiven Gebiet der Medizin, und nach Ansicht vieler Fachleute drohte hier der Zusammenbruch. Ein Ausschuss des Senats der USA legte dazu dem Plenum einen dramatischen Appell vor, in dem auf die immer l&#228;nger werden Verzugszeiten hingewiesen wurde, bis medizinische Wissenschaftler sich &#252;ber die neuesten Forschungsergebnisse informieren k&#246;nnten; es seien mittlerweile zwei bis f&#252;nf Jahre. Sogar die wohl wichtigste Bibliographie, der Quarterly Cumulative Index Medicus, erscheine mit zwei Jahren Verzugszeit. Bisher waren alle Versuche der Beschleunigung und Automatisierung fehlgeschlagen. </Pgraph><Pgraph>Was den Fachleuten bisher nicht gelungen war, bewirkte jetzt der Druck der Politik. Die folgende Reformation der Informationstechnik erreichte, allerdings nach einigen weiteren R&#252;ckschl&#228;gen, im Jahre 1964, dass der Index Medicus computergest&#252;tzt produziert und abgefragt werden konnte, und damit war der gro&#223;e Durchbruch da.</Pgraph><Pgraph>Auch in Deutschland war man alarmiert. Um den Anschluss an die nun raschere Entwicklung besorgt, nahm die Bundesregierung die Gr&#252;ndung eines medizinischen Informations- und Dokumentationsinstituts in Angriff, dem meines Wissens &#252;brigens ein Bibliothekar sp&#228;ter seinen einpr&#228;gsamen Namen DIMDI gab, und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), verantwortlich f&#252;r die entsprechende Literaturversorgung, erarbeitete Empfehlungen zur Gr&#252;ndung der Zentralbibliothek der Medizin, der sp&#228;teren Deutschen Zentralbibliothek f&#252;r Medizin, die 1967 verabschiedet wurden. Vorher hatte offensichtlich Furcht vor den zu erwartenden hohen Kosten diesen Schritt hinausgez&#246;gert. Diese Empfehlungen f&#252;hrten 1969 zum Abkommen zwischen der DFG und dem Land Nordrhein-Westfalen, die Gr&#252;ndung nunmehr vorzunehmen, und zwar durch Ausbau des schon seit 1949 existierenden Sondersammelgebiets Medizin an der Medizinischen Abteilung der Universit&#228;ts- und Stadtbibliothek K&#246;ln.</Pgraph><Pgraph>Gleichzeitig versuchte die DFG, die medizinischen Fachreferenten an den deutschen Hochschulen zur Zusammenarbeit zu animieren, wobei sie unter anderem an die Probleme der neuen oder in Gr&#252;ndung befindlichen Hochschulen dachte. Im Vordergrund standen dabei Probleme der Aufstellungssystematik und der sachlichen Literaturerschlie&#223;ung. Ein erstes Treffen fand auf ihre Einladung hin im Dezember 1966 in Frankfurt statt, auf dem bereits der Vorschlag zur Einrichtung einer st&#228;ndigen Arbeitsgruppe gemacht wurde. Auf einer weiteren Sitzung in Bremen wurde die Empfehlung ausgesprochen, die Aufstellungssystematik der National Medical Library der USA allgemein anzuwenden. Eine st&#228;ndige Arbeitsgruppe kam wieder nicht zustande.</Pgraph><Pgraph>So war die Situation, als der Third International Congress on Medical Librarianship im Mai 1970 in Amsterdam stattfand. An deutschen Bibliothekaren nahmen unter einigen anderen teil Robert Schorer, der als Leiter der Medizinischen Abteilung der Universit&#228;ts- und Stadtbibliothek K&#246;ln und designierter Leiter der in Gr&#252;ndung stehenden Zentralbibliothek der Medizin &#252;ber seine Bibliothek und die geplante Aufgabenerweiterung referierte, weiter Richard Polacsek, Leiter der neuen Universit&#228;tsbibliothek Ulm, sowie H. Fink von der Bayer AG Leverkusen, dort Leiter der Abteilung Dokumentation und Statistik. Er referierte u.a., sehr kennzeichnend f&#252;r die Zeit, dar&#252;ber, dass die Computersearch die Handsearch schon aus Kostengr&#252;nden nicht voll ersetzen k&#246;nne; auch gebe es Schwierigkeiten, sich bei dringenden Anfragen in die Warteschlange bei der Benutzung der &#252;blichen Gro&#223;rechner einzureihen. G. B&#246;ggemeyer von der Universit&#228;tsbibliothek M&#252;nster sprach &#252;ber Erfahrungen mit der Dezimalklassifikation auf dem Gebiet der Medizin, ein Thema, das auch die sp&#228;tere Arbeitsgemeinschaft noch l&#228;nger begleiten sollte.</Pgraph><Pgraph>Die in Amsterdam anwesenden Kollegen wurden sich am Rande des Kongresses einig, dass ein st&#228;ndiger Zusammenschluss von Bibliothekaren an medizinischen Bibliotheken nunmehr dringend erforderlich und an der Zeit sei, und sie konnten Herrn Schorer daf&#252;r gewinnen, zur Vorbereitung der Gr&#252;ndung einer Arbeitsgemeinschaft einzuladen. Es war anscheinend weniger der Eindruck des Kongresses selbst, der diesen Ansto&#223; gab, denn dieser fand wenig Echo und hatte erst elf Jahre sp&#228;ter in Belgrad seinen Nachfolger. Es war offenbar die &#220;berzeugung, dass man jetzt nach den fehlgeschlagenen Versuchen den f&#252;r die Gr&#252;ndung notwendigen Kristallisationskern hatte &#8211; die neue Zentralbibliothek der Medizin.</Pgraph><Pgraph>Zu einer ersten Sitzung lud Herr Schorer dann f&#252;r November 1969 ein &#8211; sie kam wegen seines pl&#246;tzlichen Todes am 9. September 1969 nicht zustande. Ich selbst hatte von diesen Vorg&#228;ngen bis dahin nur sehr oberfl&#228;chlich Kenntnis. Zur Zeit Leiter der Benutzungsabteilung der UStB K&#246;ln, hatte ich gerade Berufungsverhandlungen mit dem Senat einer der neuen Universit&#228;ten erfolgreich abgeschlossen. In diesem Moment bot mir Professor Krieg, damaliger Direktor der UStB K&#246;ln, im Einvernehmen mit dem Kultusministerium Nordrhein-Westfalen und der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die k&#252;nftige Leitung der Zentralbibliothek der Medizin an, die mit der Aufnahme in den Landesetat am 1.1.1970 den Betrieb aufnehmen sollte. Nach kurzem Z&#246;gern entschied ich mich f&#252;r diese der beiden reizvollen Aufgaben. Zu meinen ersten Amtshandlungen geh&#246;rte noch am 9. Januar 1970, zu einer Tagung mit interessierten Kollegen einzuladen. Ich war schnell zu der &#220;berzeugung gelangt, dass ein st&#228;ndiges Diskussionsforum auch im Interesse der jetzt erweiterten Bibliothek liege. Die Sitzung fand am 3. Februar 1970 in K&#246;ln statt. Auf der Tagesordnung standen die Vorstellung des ebenfalls vor kurzem gegr&#252;ndeten DIMDI und die Erschlie&#223;ung medizinischer Dissertationen, vor allem aber der geplante Zusammenschluss. Empfohlen wurde die Gr&#252;ndung einer Arbeitsgemeinschaft, nicht die als strenger empfundene Version eines &#8222;Vereins&#8220; mit Beitragspflicht, gegen die sich die &#252;berwiegende Mehrheit aussprach. Es wurde eine Satzungskommission eingesetzt und die Gr&#252;ndung noch f&#252;r 1970 in Aussicht genommen. Sie fand am 17.11.1970 statt, ebenfalls in K&#246;ln. Gegr&#252;ndet wurde die &#8222;Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen&#8220;. Sie er&#246;ffnete die M&#246;glichkeit des freien Beitritts f&#252;r Personen und Institutionen, dies, um m&#246;glichst vielen Interessenten aus dem heterogenen Kreis von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren, Dokumentarinnen und Dokumentaren an Hochschulen, Krankenh&#228;usern, pharmazeutischen Firmen, Dokumentationsstellen und sonstigen Einrichtungen die Mitarbeit zu erm&#246;glichen. Von einer Beschr&#228;nkung auf die Fachreferenten der Hochschulbibliotheken war nicht mehr die Rede. Dass die Arbeitsgemeinschaft sich auch den Kolleginnen und Kollegen deutschsprachiger Nachbarl&#228;nder &#246;ffnete, war schon der Mitarbeit von Hans Wagner geschuldet, der, &#246;sterreichischer Staatsb&#252;rger, Fachreferent an der Universit&#228;t Bremen, wo er die Bibliothek einer zu gr&#252;ndenden, aber nie zustande gekommenen medizinischen Fakult&#228;t aufbauen sollte, schon lange auf die Arbeitsgemeinschaft hingearbeitet hatte. Ihr hielt er auch sp&#228;ter als Direktor der Bibliothek des Bundesministeriums f&#252;r Soziale Verwaltung und des Bundesministeriums f&#252;r Gesundheit und Umweltschutz in Wien die Treue.</Pgraph><Pgraph>Das Ger&#252;st der verabschiedeten Satzung ist in der heutigen Fassung immer noch im Wesentlichen erhalten. Dass sich an der &#8222;Vereinsform&#8220; etwas &#228;ndern musste, sobald die AG &#252;ber Geld und Verm&#246;gen verf&#252;gte, war damals schon vielen klar; diese Gegebenheit trat aber erst viel sp&#228;ter ein. Ein gewisser Zwist &#252;ber mehr oder weniger &#8222;Vereinsleben&#8220; schwelte aber in den ersten Jahren noch weiter.</Pgraph><Pgraph>Der auf der ersten Tagung gew&#228;hlte Vorstand setzte sich zusammen aus mir als Erstem Vorsitzenden, dem schon erw&#228;hnten Herrn Wagner, Bremen, und Herrn Helal, damals an der Universit&#228;tsbibliothek Bochum, sp&#228;ter Direktor der Universit&#228;tsbibliothek Essen.</Pgraph><Pgraph>Auf dieser Sitzung habe ich auch erste &#220;berlegungen vorgetragen, die formale und sachliche Erschlie&#223;ung in der Zentralbibliothek der Medizin nach den Regeln der National Library of Medicine der USA vorzunehmen. Dies stie&#223; bei mehreren Teilnehmern auf starke Bedenken, die sich f&#252;r die allgemeine Verwendung der damals in der Entwicklung befindlichen RAK aussprachen &#8211; f&#252;r Bibliothekare, die in gr&#246;&#223;ere Systeme integriert waren, nur zu verst&#228;ndlich. Als ich etwas sp&#228;ter, vor der Umstellung der Erschlie&#223;ungssysteme auf EDV, nochmals &#228;hnliche Gedanken &#228;u&#223;erte, bat mich G&#252;nther Pflug, Generaldirektor der Deutschen Bibliothek, mit dem ich auf freundschaftlichen Fu&#223; stand, doch nicht die kaum gefestigte RAK in Gefahr zu bringen. K&#252;rzlich, nach mehr als drei&#223;ig Jahren, habe ich eine Notiz gelesen, in der von einer A<TextGroup><PlainText>nn&#228;h</PlainText></TextGroup>erung der RAK an die Anglo-American Cataloging R<TextGroup><PlainText>ule</PlainText></TextGroup>s die Rede ist ...</Pgraph><Pgraph>Im Herbst 1972 billigte der Bibliotheksausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft die &#8222;Empfehlungen f&#252;r den Ausbau der Zentralbibliothek der Medizin in den Jahren 1972 bis 1975&#8220;. Dort hei&#223;t es auf der ersten Seite: &#8222;Die 1967 formulierten Entwicklungsziele sind in den vergangenen drei Jahren in fast allen wesentlichen Punkten erreicht worden, und die Bibliothek nimmt heute im Gesamtgef&#252;ge des wissenschaftlichen Bibliothekswesens der Bundesrepublik einen festen Platz als zentrales Reservat f&#252;r medizinische Spezialliteratur ein. Auf ihre Initiative ist auch die Gr&#252;ndung einer Arbeitsgemeinschaft f&#252;r medizinisches Bibliothekswesen zur&#252;ckzuf&#252;hren, die die Zusammenarbeit der Bibliotheken mit medizinischen Best&#228;nden in vielf&#228;ltiger Weise f&#246;rdert&#8220;. Dies war sozusagen das Adelspr&#228;dikat f&#252;r unsere Arbeitsgemeinschaft durch das Gremium, das damals das einflussreichste im deutschen wissenschaftlichen Bibliothekswesen war. Dass die erw&#228;hnte &#8222;Initiative&#8220; weit tiefere Wurzeln hatte, haben Sie meinen Worten entnehmen k&#246;nnen.<LineBreak></LineBreak><LineBreak></LineBreak>Liebe Kolleginnen und Kollegen,</Pgraph><Pgraph>ich habe Sie tief in die bibliothekarische Vorzeit vor dem Siegeszug des Internet mit seinen ungeheuren M&#246;glichkeiten gef&#252;hrt. Sie werden kaum noch Gelegenheit haben, zu einem weiteren Jubil&#228;um noch einen Zeitzeugen aus ihren Gr&#252;ndungstagen zu h&#246;ren. Ich wei&#223; als Historiker, dass Zeitzeugenschaft wegen ihrer notwendigen Subjektivit&#228;t oft mit Misstrauen betrachtet wird. Sehen Sie meine Darlegungen als einen Versuch an, die Atmosph&#228;re der Gr&#252;ndungszeit ein wenig einzufangen und den Vorg&#228;ngen von damals etwas Kontur zu geben, damit sie nicht ganz im Nebel der Vergangenheit verschwinden. </Pgraph><Pgraph>Ich gratuliere der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Medizinisches Bibliothekswesen zu dem reichen Programm der diesj&#228;hrigen &#8222;Jubil&#228;umstagung&#8220; und werte es als Beweis ihrer Lebendigkeit und Lebenskraft. Ich w&#252;nsche ihr, dass sie sich weiter in ihren Vortr&#228;gen und Diskussionen den immer neuen Problemen stellt, und schlie&#223;e mit dem alten Wunsch </Pgraph><Pgraph><Indentation><Mark2>vivat &#8211; crescat &#8211; floreat</Mark2>,<LineBreak></LineBreak>sie m&#246;ge leben, wachsen und gedeihen.</Indentation></Pgraph></TextBlock>
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