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<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.32/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000189</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000189</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0001899</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Automatisierte Artikelbestellverwaltung: Doctor-Doc &#8211; ein bibliothekarisches Verwaltungswerkzeug</Title>
      <TitleTranslated language="en">Automation in Interlibrary Loan: Doctor-Doc &#8211; a tool for librarians</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Fischer</Lastname>
          <LastnameHeading>Fischer</LastnameHeading>
          <Firstname>Markus</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Solothurner Spit&#228;ler AG, Sch&#246;ngr&#252;nstrasse 36a, 4500 Solothurn, Schweiz<Affiliation>Solothurner Spit&#228;ler AG, Solothurn, Schweiz</Affiliation></Address>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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    <PublisherList>
      <Publisher>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">interlibrary loan</Keyword>
      <Keyword language="en">library automation</Keyword>
      <Keyword language="en">OpenURL</Keyword>
      <Keyword language="en">linkresolver</Keyword>
      <Keyword language="de">Fernleihe</Keyword>
      <Keyword language="de">Bibliotheksautomation</Keyword>
      <Keyword language="de">OpenURL</Keyword>
      <Keyword language="de">Linkresolver</Keyword>
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    <DatePublishedList>
      
    <DatePublished>20100512</DatePublished></DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>10</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Hamburg 2009: "Medizinbibliotheken: Leuchtt&#252;rme im Meer elektronischer Informationen"</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>06</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Die Beschaffung von Artikelkopien aus Best&#228;nden anderer Bibliotheken stellt eine wichtige Dienstleistung als Erg&#228;nzung zum eigenen Bibliotheksangebot dar.</Pgraph><Pgraph>Um den Ablauf bei Bestellungen &#252;ber externe Lieferanten f&#252;r 6 Spitalstandorte zu organisieren und zu standardisieren, wurde f&#252;r die Solothurner Spit&#228;ler AG soH ein Online-Verwaltungswerkzeug geschaffen. Das resultierende Tool unter <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.doctor-doc.com&#47;">http:&#47;&#47;www.doctor-doc.com&#47;</Hyperlink> steht interessierten Bibliotheken kostenlos zur Verf&#252;gung. Der Betrieb, die Wartung und die Weiterentwicklung wird von einem eigens daf&#252;r gegr&#252;ndeten Verein sichergestellt.</Pgraph><Pgraph>Doctor-Doc ist kein Artikellieferant, bietet aber eine Plattform um die Bestellungen bei existierenden Lieferanten wie Subito, British Library oder beliebigen Bibliotheken zentral zu verwalten.</Pgraph><Pgraph>Doctor-Doc ist OpenURL-f&#228;hig und kann Identifikatoren wie PMIDs aufl&#246;sen. Im Zusammenhang mit einem bestehenden EZB-Account l&#228;sst sich Doctor-Doc deshalb auch als Linkresolver nutzen.</Pgraph><Pgraph>Das Tool hat sich in der soH als unverzichtbares Werkzeug f&#252;r eine effiziente Bearbeitung der internen Artikelbestellungen erwiesen und wird von zahlreichen Bibliotheken in Deutschland und der Schweiz eingesetzt.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>Interlibrary loan has always been an important service to supplement own library holdings.</Pgraph><Pgraph>To organize and standardize the order process of journal articles for <TextGroup><PlainText>6 hospitals</PlainText></TextGroup>, we did create an online tool for the Solothurner Spit&#228;ler AG. The resulting application is available for libraries free of charge under <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.doctor-doc.com&#47;">http:&#47;&#47;www.doctor-doc.com&#47;</Hyperlink>. The application is maintained and will be further developed by an association founded specially for this purpose.</Pgraph><Pgraph>Doctor-Doc is not a supplier of articles, but rather a platform to organize orders at existing suppliers like Subito, British Library or any other supplying libraries.</Pgraph><Pgraph>Doctor-Doc is OpenURL compliant and is able to resolve identifiers like PMIDs. In combination with an existing account from the german EZB, libraries can use the application as a linkresolver.</Pgraph><Pgraph>The application has become an essential tool to efficiently manage interlibrary loan for the Solothurner Spit&#228;ler AG. The tool is also used by many libraries in Germany and Switzerland.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Doctor-Doc &#8211; ein bibliothekarisches Verwaltungswerkzeug">
      <MainHeadline>Doctor-Doc &#8211; ein bibliothekarisches Verwaltungswerkzeug</MainHeadline><SubHeadline>Ausgangslage</SubHeadline><Pgraph>Im Jahr 2006 wurden im Kanton Solothurn die Spit&#228;ler unter einer gemeinsamen Dachgesellschaft, der Solothurner Spit&#228;ler AG soH, zusammengefasst. Damit ver&#228;nderten sich die Anforderungen an die Bibliothek fundamental: Neben der Schaffung eines standort&#252;bergreifenden Onl<TextGroup><PlainText>in</PlainText></TextGroup>e-Angebots, wurde es notwendig eine grosse Anzahl an externen Artikelbestellungen durch das Bibliotheksteam &#252;ber mehrere dezentrale Bibliotheksstandorte gemeinsam zu verwalten.</Pgraph><Pgraph>Es stellte sich die Frage nach einem zentralen Verwaltungswerkzeug f&#252;r diese Aufgabe. Da wir f&#252;r die europ&#228;ische ILL-Situation keine passende Software finden konnten, haben wir uns entschlossen, eine Softwarel&#246;sung in Eigenregie zu entwickeln.</Pgraph><SubHeadline>Anforderungen</SubHeadline><Pgraph>Die Zielsetzung war eine weitgehende Automatisierung des gesamten Bestellablaufes. Folgende Anforderungen wurden dabei umgesetzt:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Freie Websuche anhand des Artikeltitels</ListItem><ListItem level="1">Automatisches Erg&#228;nzen der Artikelangaben anhand des Artikeltitels</ListItem><ListItem level="1">Pr&#252;fung der internen und externen Verf&#252;gbarkeit &#252;ber OpenURL</ListItem><ListItem level="1">Bestellformular f&#252;r die eigene Kundschaft</ListItem><ListItem level="1">Bestellschnittstellen zu Subito, GBV, IDS etc.</ListItem><ListItem level="1">Kundenverwaltung</ListItem><ListItem level="1">Bestellnachverfolgung f&#252;r das Bibliothekspersonal</ListItem><ListItem level="1">Bestellnachverfolgung f&#252;r die Kunden</ListItem><ListItem level="1">Statistiken</ListItem><ListItem level="1">Mehrsprachige Oberfl&#228;che</ListItem><ListItem level="1">Mandantenf&#228;hig</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Freie Websuche anhand des Artikeltitels</SubHeadline><Pgraph>Im naturwissenschaftlichen Bereich sind Artikel durch den Artikeltitel sehr oft bereits eindeutig identifizierbar. Artikeltitel bestehend aus einem guten Dutzend W&#246;rter sind keine Seltenheit (z.B. &#8222;Balance dysfunction resulting from acute inner ear energy failure is caused primarily by vestibular hair cell damage&#8220;). Deshalb k&#246;nnen Artikel &#252;ber Google als Phrase und mit Zusatzbegriffen wie filetype:pdf sehr direkt lokalisiert werden.</Pgraph><Pgraph>Doctor-Doc sucht nach der Eingabe des Artikeltitels in Google und Google Scholar nach Treffern. Es werden dabei mehrere Suchl&#228;ufe ausgef&#252;hrt. Zuerst mit sehr engen Suchkriterien und falls keine Treffer auftreten in zus&#228;tzlichen Suchl&#228;ufen mit immer weniger strengen Kriterien.</Pgraph><Pgraph>Gefunden werden dabei sowohl kostenpflichtige Angebote als auch frei verf&#252;gbare Artikel. In der Statistik der soH liegt die Rate, der durch im Internet frei verf&#252;gbare Artikel erledigten Bestellungen, bei ungef&#228;hr 7&#8211;8&#37;.</Pgraph><SubHeadline>Automatisches Erg&#228;nzen der Artikelangaben anhand des Artikeltitels</SubHeadline><Pgraph>Gleichzeitig mit der freien Websuche ermittelt Doctor-Doc anhand des Titels s&#228;mtliche Artikelangaben wie ISSN, Jahr, Jahrgang, Seitenzahlen etc. Die vorgeschlagenen Werte k&#246;nnen kontrolliert und ggf. korrigiert werden. Es steht ebenfalls ein ISSN-Assistent zur Verf&#252;gung um eine ISSN anhand eines Zeitschriftenartikels zu bestimmen.</Pgraph><SubHeadline>Pr&#252;fung der internen und externen Verf&#252;gbarkeit &#252;ber OpenURL</SubHeadline><Pgraph>Falls ein eigener EZB-Account zur Verf&#252;gung steht, pr&#252;ft Doctor-Doc im n&#228;chsten Schritt, ob der Artikel von der eigenen Bibliothek abonniert oder ev. frei zug&#228;nglich ist. Dabei wird ein Direktlink auf den Artikel, so wie er von der Verf&#252;gbarkeitsanzeige der EZB&#47;ZDB zur Verf&#252;gung gestellt wird, ausgegeben.</Pgraph><Pgraph>Ebenfalls stehen mehrere Links zur Verf&#252;gung um manuell zu &#252;berpr&#252;fen, ob eine Zeitschrift in einem der zahlreichen Verbundkataloge verzeichnet und der Artikel ggf. bestellbar ist.</Pgraph><Pgraph>Bemerkenswert ist, dass Doctor-Doc die fehlenden F&#228;higkeiten der Verf&#252;gbarkeitsanzeige der EZB&#47;ZDB erg&#228;nzt: Doctor-Doc kann zus&#228;tzlich Identifiers wie PMIDs und DOIs aufl&#246;sen und bietet ein IP-basiertes Bestellformular f&#252;r die interne Kundschaft. In dieser Kombination kann Doctor-Doc als freier Linkresolver in beliebigen Datenbanken eingesetzt werden. Linkresolver f&#252;r Bibliotheken konnten bisher in der Regel nur relativ teuer &#252;ber spezialisierte Anbieter eingekauft werden.</Pgraph><SubHeadline>Bestellformular f&#252;r die eigene Kundschaft</SubHeadline><Pgraph>Das Bestellformular dient dazu m&#246;glichst standardisierte Bestellauftr&#228;ge der Kundschaft z.Hd. der eigenen Bibliothek zu erhalten. Das Formular ist fast beliebig mit zus&#228;tzlichen Feldern, Optionen und Links auf Geb&#252;hrenordnungen etc. anpassbar. Das Formular ist IP-basiert oder &#252;ber eine statische Zusatzkennung zug&#228;nglich.</Pgraph><SubHeadline>Bestellschnittstellen</SubHeadline><Pgraph>Neben zahlreichen &#252;ber externe Links manuell abfragbare Verbundkataloge, besteht f&#252;r GBV-Bibliotheken die M&#246;glichkeit Bestellungen automatisiert &#252;ber das ILL-Protokoll an den GBV zu &#252;bermitteln. Dabei wird die zugeteilte GBV-Bestellnummer automatisch in Doctor-Doc abgespeichert. Sobald sich von Seiten des GBV eine Status&#228;nderung der Bestellung ergibt, wird der Bestellstatus wiederum &#252;ber das ILL-Protokoll an Doctor-Doc kommuniziert und vermerkt.</Pgraph><Pgraph>Bei Subito wird das &#252;bliche Subito-Preorder-Formular verwendet. Hier werden alle Artikelangaben aus Doctor-Doc zur weiteren manuellen Bearbeitung in Subito &#252;bernommen.</Pgraph><SubHeadline>Kundenverwaltung</SubHeadline><Pgraph>Kundenangaben k&#246;nnen in Doctor-Doc hinterlegt werden und stehen zur Auswahl um eine Bestellung einem Kunden zuzuordnen. Kundenangaben k&#246;nnen auch per Klick aus dem Email des Bestellformulares &#252;bernommen werden.</Pgraph><SubHeadline>Bestellnachverfolgung f&#252;r das Bibliothekspersonal</SubHeadline><Pgraph>Hier k&#246;nnen die Bibliotheksmitarbeiter jederzeit den Status einer Bestellung bei einem beliebigen Lieferanten nachverfolgen. Es stehen Such- und Sortierfunktionen zur Verf&#252;gung und es k&#246;nnen Notizen zu einer Bestellung hinzugef&#252;gt werden. Die Kundendaten zu den Bestellungen werden nach einem Jahr aus Gr&#252;nden des Datenschutzes anonymisiert.</Pgraph><SubHeadline>Bestellnachverfolgung f&#252;r die Kunden</SubHeadline><Pgraph>Es ist m&#246;glich Kunden eine Loginberechtigung zu erteilen. Diese Kunden k&#246;nnen dann den Status ihrer eigenen Bestellungen online nachverfolgen.</Pgraph><SubHeadline>Statistiken</SubHeadline><Pgraph>Doctor-Doc liefert zahlreiche Statistiken &#252;ber die erfolgten Bestellungen eines beliebigen Zeitraumes. Auswertbar sind u.a.: Anzahl Bestellungen und Kosten pro Zeitschriftentitel, Anzahl Bestellungen pro Lieferant, Anzahl Bestellungen pro Abteilung u.v.m.</Pgraph><SubHeadline>Mehrsprachige Oberfl&#228;che</SubHeadline><Pgraph>Die Benutzeroberfl&#228;che wurde mehrsprachig umgesetzt. Momentan stehen eine deutsche und eine englischsprachige Oberfl&#228;che zur Verf&#252;gung. Die Anzeige erfolgt automatisch anhand den Spracheinstellungen des zugreifenden Browsers. S&#228;mtliche Textausgaben wurden in zentralen Sprachdateien als key&#47;value-Pairs abgelegt. &#220;bersetzungen in weitere Sprachen sind deshalb sehr einfach m&#246;glich.</Pgraph><SubHeadline>Mandantenf&#228;hig</SubHeadline><Pgraph>Doctor-Doc wurde mandantenf&#228;hig umgesetzt. D.h. das Tool ist nicht nur intern f&#252;r eine einzelne Bibliothek nutzbar, sondern es k&#246;nnen beliebig weitere Konti von Bibliotheken in der gleichen Applikation angelegt und verwaltet werden.</Pgraph><SubHeadline>Umsetzung und Betrieb</SubHeadline><Pgraph>Da nach der Erhebung der Anforderungen klar war, dass der Aufwand f&#252;r die Umsetzung f&#252;r die soH zu gross war, haben wir einen  Verein gegr&#252;ndet und Doctor-Doc als privates Projekt innerhalb von rund 2 Jahren umgesetzt. Doctor-Doc steht heute als Webservice betreuten Bibliotheken kostenlos zur Verf&#252;gung. &#220;ber 80 Bibliotheken aus der Schweiz und aus Deutschland nutzen den Dienst.</Pgraph><SubHeadline>Offene Fragestellungen</SubHeadline><Pgraph>Da das Projekt in privater Initiative und ohne kommerzielle Grundlage betrieben wird, er&#246;ffnen sich mit der stetig steigenden Nutzung neue Fragestellungen. Obwohl die Applikation dem professionellen Bibliotheksumfeld vorbehalten ist, erweist sich insbesondere der Kundensupport und die Gew&#228;hrleistung eines m&#246;glichst st&#246;rungsf<TextGroup><PlainText>reie</PlainText></TextGroup>n Betriebes als zentral gehostete Applikation als enorm zeitintensiv.</Pgraph><Pgraph>Um diese Problemstellungen anzugehen, wird Doctor-Doc im Laufe des Jahres 2010 als OpenSource ver&#246;ffentlicht. Wir erhoffen uns folgende Vorteile daraus:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Weitere Mitentwickler aus dem akademischen Umfeld</ListItem><ListItem level="1">Entlastung als zentraler Hoster durch lokale Installationen vor Ort</ListItem><ListItem level="1">ev. Projektf&#252;hrung innerhalb einer Universit&#228;t</ListItem></UnorderedList></Pgraph><SubHeadline>Technisches</SubHeadline><Pgraph>Doctor-Doc basiert auf Java 1.5, Tomcat 5, Struts Classic mit JSP und nutzt als Datenbank MySQL.</Pgraph><SubHeadline>Spezielle Einsatzszenarien</SubHeadline><Pgraph>Doctor-Doc l&#228;sst sich als institutions&#252;bergreifender Linkresolver in beliebigen Repositorien einsetzen. Aktuell wird das z.B. in <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.careum-explorer.ch&#47;">http:&#47;&#47;www.careum-explorer.ch&#47;</Hyperlink> (Sektion Medline) realisiert. Artikelbestellungen aus in Doctor-Doc registrierten IP-Bereichen werden an die betreffende Bibliothek weitergeleitet. Zus&#228;tzlich l&#228;sst sich eine Standardbibliothek f&#252;r Artikelbestellungen aus unbekannten IP-Bereichen einrichten.</Pgraph><SubHeadline>Schlussfolgerungen</SubHeadline><Pgraph>Doctor-Doc wurde f&#252;r den Einsatz in der Solothurner Spit&#228;ler AG konzipiert, wird heute aber von zahlreichen Bibliotheken als kostenloses Tool zur Verwaltung der externen Artikelbestellungen eingesetzt. Dank Schnittstellen z.B. zur EZB&#47;ZDB und einem beliebig parametrisierbaren Bestellformular f&#252;r die interne Kundschaft l&#228;sst sich das Tool auch als freier Linkresolver nutzen. Mit zunehmender Nutzung steigt der zu leistende Betreuungsaufwand. Als Konsequenz wird Doctor-Doc im Jahr 2010 als O<TextGroup><PlainText>penSourc</PlainText></TextGroup>e ver&#246;ffentlicht. Wir hoffen damit Doctor-Doc als Beitrag an das professionelle Bibliotheksumfeld breiter abst&#252;tzen und etablieren zu k&#246;nnen.</Pgraph></TextBlock>
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