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    <Identifier>mbi000175</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000175</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0001753</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Zweigbibliothek Medizin der Universit&#228;ts- und Landesbibliothek M&#252;nster &#8211; vor Ort, online und mobil</Title>
      <TitleTranslated language="en">Medical Branch Library of the University &#38; Regional Library M&#252;nster &#8211; local, online, and mobile</TitleTranslated>
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          <Lastname>Obst</Lastname>
          <LastnameHeading>Obst</LastnameHeading>
          <Firstname>Oliver</Firstname>
          <Initials>O</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Zweigbibliothek Medizin, Universit&#228;ts- &#38; Landesbibliothek, Domagkstrasse 9, 48149 M&#252;nster, Deutschland, Tel.: &#43;49 (0) 251.83-58550, Fax: &#43;49 (0) 251.83-52583<Affiliation>Zweigbibliothek Medizin, Universit&#228;ts- &#38; Landesbibliothek M&#252;nster, Deutschland</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;zbmed.uni-muenster.de</WebPage></Address>
        <Email>obsto&#64;uni-muenster.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
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    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20090929</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>9</Volume>
        <Issue>2-3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinbibliotheken an Hochschulen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>47</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die Zweigbibliothek Medizin ist eine Fachbereichsbibliothek der Universit&#228;ts- und Landesbibliothek M&#252;nster und wurde 1993 als zentrale Medizinbibliothek auf dem Gel&#228;nde des Universit&#228;tsklinikums gegr&#252;ndet. Sie ist nach der Deutschen Zentralbibliothek in K&#246;ln die gr&#246;&#223;te Medizinbibliothek Nordrhein-Westfalens. Das Budget der Bibliothek stammt im Wesentlichen von der Medizinischen Fakult&#228;t. Aus Mitteln der Universit&#228;t und Studiengeb&#252;hren werden haupts&#228;chlich Lehrb&#252;cher gekauft. Die Bibliothek selber wird heute fast ausschlie&#223;lich als Lernort benutzt (von Studenten), w&#228;hrend die Onlinepr&#228;senz haupts&#228;chlich Forscher und &#196;rzte anzieht. Seit 1997 werden e-Journals angeboten, seit 2003 e-Books und Medien f&#252;r Smart Computer&#47;Phones. Auf dem Gebiet der Versorgung mit Fachartikeln geht die Bibliothek mit dem virtuellen Bibliotheksetat und dem Service Subito-kostenfrei innovative Wege.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The Medical Branch Library is a subject library of the University and Regional Library M&#252;nster, and was founded in 1993 as the central medical library in the grounds of the University Hospital. Second only to the German National Library in Cologne, it is the largest medical library in North Rhine-Westphalia. The budget of the library derives mainly from the Medical Faculty. The funding from the university and from tuition fees is used to acquire textbooks. The physical library is used almost exclusively as a place of learning (by students), while the online presence mainly by researchers and physicians. The library offers since 1997 e-journals, since 2003 e-books and media for Smart Computers&#47;Phones. It is using innovative ways for supplying journal articles, such as a virtual library budget and serving Subito for free.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einf&#252;hrung">
      <MainHeadline>Einf&#252;hrung</MainHeadline>
      <Pgraph>Die ZB Medizin (ZB Med <TextLink reference="1"></TextLink>) ist eine Zweigbibliothek der Universit&#228;ts- und Landesbibliothek M&#252;nster und wurde 1993 als zentrale Medizinbibliothek der Westf&#228;lischen Wilhelms-Universit&#228;t M&#252;nster gegr&#252;ndet (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Sie ist nach der Deutschen Zentralbibliothek in K&#246;ln die gr&#246;&#223;te Medizinbibliothek Nordrhein-Westfalens und steht in erster Linie ihren prim&#228;ren Kunden zur Verf&#252;gung: den Studierenden, &#196;rzten und Wissenschaftlern der Medizinischen Fakult&#228;t sowie allen Besch&#228;ftigten des Universit&#228;tsklinikums. Sie kann dar&#252;ber hinaus aber auch von allen Universit&#228;tsangeh&#246;rigen, Privatpersonen wie z.B. Patienten und niedergelassenen &#196;rzten sowie von Firmen benutzt werden. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Planung f&#252;r eine zentrale Medizinbibliothek begannen Ende der 70er Jahre zeitgleich mit der Fertigstellung des Gro&#223;klinikums M&#252;nster: Die medizinischen Best&#228;nde der 50&#8211;60 Institutsbibliotheken und der Universit&#228;tsbibliothek sollten zusammengefasst werden. Von 1991 bis 1993 wurde mit einem Budget von 2,4 Mio. Euro die alte Klinikw&#228;scherei in eine moderne Bibliothek umgebaut. Ein Entschluss des Fachbereichsrats erleichterte die Zentralisierung durch K&#252;rzung des Literaturetats aller dezentralen Bibliotheken um 50&#37;. Die so eingesparte Summe von 180.000 Euro bildete den Grundstock des Etats der ZB Med. Wegen der begrenzten Raumkapazit&#228;t wurden zun&#228;chst nur Zeitschriften ab 1970 aus der Zentralbibliothek &#252;bernommen (sp&#228;ter ab ovo), Monographien erst ab 1980 (und Institutsmonographien ab 1970), dazu nat&#252;rlich der gesamte Lesesaalbestand und vor allem die Lehrbuchsammlung. Heute existieren neben der Zweigbibliothek im medizinischen Bereich noch ungef&#228;hr 30 Instituts- und Klinikbibliotheken.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek stellt 1.400 laufende Online-Zeitschriften frei zug&#228;nglich im Hochschulnetz zur Verf&#252;gung (Stand Ende 2008). Ungef&#228;hr 400 Print-Zeitschriften kommen noch als Kombi-Abonnements ins Haus, davon werden aber nur noch 100 ausgelegt. Der Gesamtbestand betr&#228;gt 155.000 B&#228;nde, davon sind 38.000 Monographien, 17.000 Lehrb&#252;cher, 1.650 B&#228;nde Patientenliteratur, 10.500 Dissertationen und 87.000 Zeitschriftenb&#228;nde. Jedes Jahr werden etwa 5.000 B&#252;cher neu erworben. &#220;ber die Fernleihe k&#246;nnen alle medizinischen B&#252;cher und Zeitschriften weltweit beschafft werden, als Besonderheit steht den Nutzern der Expresslieferdienst Subito kostenfrei zur Verf&#252;gung (s.u.). Die Bibliothek verf&#252;gt &#252;ber insgesamt 375 Arbeitspl&#228;tze, davon 25 f&#252;r die Laptop-Nutzung und 40 Gruppenarbeitspl&#228;tze. Insgesamt sind 63 PCs zug&#228;nglich, davon 58 mit Internetzugang. Ein Erfrischungs- und ein Schulungsraum mit je 12 Pl&#228;tzen runden das Angebot ab. </Pgraph>
      <Pgraph>Das Budget der Bibliothek in H&#246;he von 828.304 Euro (2008) stammt aus der Fakult&#228;t (751.220 &#8364;), der Universit&#228;t (40.000 &#8364; f&#252;r Lehrb&#252;cher), aus Studiengeb&#252;hren (34.764 &#8364;) und dem Lehrbuchverkauf (2.320 &#8364;). Ausgegeben wird es haupts&#228;chlich f&#252;r Zeitschriften (77&#37;), Lehrb&#252;cher (9,5&#37;), Monographien und e-B&#252;cher (9,5&#37;), Sachmittel (2&#37;) und Subito (2&#37;).</Pgraph>
      <Pgraph>In der Zweigbibliothek hat sich im Laufe der letzten Jahre eine deutliche Aufgabenteilung vollzogen: Die physische Bibliothek vor Ort zieht heute zu 95&#37; Studenten an, kann also als eine Art Studienbibliothek (engl. undergraduate library) bezeichnet werden, die digitale Bibliothek im Internet erlaubt den Forschern und &#196;rzten das komfortable Arbeiten &#8222;ohne Bibliothek&#8220;, was zu Aussagen f&#252;hrt wie &#8222;Ihre Bibliothek ist hervorragend, ich war das letzte Mal vor 4 Jahren da.&#8220; Von einer Dichotomisierung in eine Lernbibliothek vor Ort und eine Forschungsbibliothek im Internet ist dagegen nicht zu sprechen, da ja auch die Studenten den &#8222;Internetzweig&#8220; der Zweigbibliothek mittlerweile gut nutzen, sei es f&#252;r elektronische Lehrb&#252;cher, Vormerkungen oder das Wissens-Wiki. Den meisten (aber nicht allen&#33;) Studenten ist aber die Bibliothek vor Ort, die umfangreiche Sammlung von gedruckten Lehrb&#252;chern, die zahlreichen Arbeitspl&#228;tze, das ungest&#246;rte Lernen sehr viel wichtiger als die Bibliothek im Internet (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>, Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>, Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>) <TextLink reference="2"></TextLink>: In Pr&#252;fungsphasen verzeichnen wir weit &#252;ber 1.000 Besucher pro Tag, mit 27.000 Besuchern wurde k&#252;rzlich ein neuer Monatsrekord aufgestellt. </Pgraph>
      <SubHeadline>Bauma&#223;nahmen</SubHeadline>
      <Pgraph>Folgende bauliche Ver&#228;nderungen wurden im Laufe der Zeit durchgef&#252;hrt, um die Bibliothek den Bed&#252;rfnissen der Benutzer weiter anzupassen:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">1997: Umwidmung eines Raums f&#252;r Institutsbest&#228;nde zu einem Schulungsraum  </ListItem>
          <ListItem level="1">1998: Umwidmung eines Arbeitsraums zu einem Erfrischungsraum </ListItem>
          <ListItem level="1">1999: &#214;ffnung des Kellermagazins f&#252;r die Benutzung  </ListItem>
          <ListItem level="1">2004: Auslagerung aller Zeitschriftenb&#228;nde vor 1985 und Umwidmung des frei werdenden Raums zu einem Lern- und Arbeitsbereich mit 40 Computerarbeitspl&#228;tzen.</ListItem>
          <ListItem level="1">2007: Umstellung aller Zeitschriften auf e-only, Umwidmung des Zeitschriftenlesesaals zur Lehrbuchsammlung und  der Lehrbuchsammlung zu einem Gruppenarbeitsraum. </ListItem>
          <ListItem level="1">2009: Zusammenlegung von Gruppenarbeitsraum und einem B&#252;ro zu einem &#8222;Arbeits-Bistro&#8220;, Umwidmung des Erfrischungsraums zu einem Gruppenarbeitsraum.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>Einige Zahlen</SubHeadline>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Gr&#246;&#223;e: 2.500 m<Superscript>2</Superscript> plus 300 m<Superscript>2</Superscript> Au&#223;enmagazine </ListItem>
          <ListItem level="1">Pr&#228;senzbenutzung: 194.783 </ListItem>
          <ListItem level="1">&#214;ffnungszeit: 94 Std.&#47;Woche (ab WS 2010&#47;11 <TextGroup><PlainText>108 Std</PlainText></TextGroup>.&#47;Woche)</ListItem>
          <ListItem level="1">Zugriffe Webseiten: 1,2 Mio. </ListItem>
          <ListItem level="1">Ausleihen: 59.827 (davon 2&#47;3 Lehrbuchsammlung)</ListItem>
          <ListItem level="1">Zeitschriften (FT-Downloads): 0,9 Mio.</ListItem>
          <ListItem level="1">B&#252;cher (Seitenaufrufe): 2,4 Mio. </ListItem>
          <ListItem level="1">Fernleihen (passiv u. aktiv): 10.805 </ListItem>
          <ListItem level="1">Schulungen: 140 Termine &#47; 1.322 Teilnehmer<LineBreak></LineBreak>(Stand 2008)</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Die Bibliothek verf&#252;gt &#252;ber 10,5 Personalstellen, darunter 1,0 h&#246;herer Dienst, 3,5 gehobener Dienst und 6 mittlerer Dienst, dazu 128 Std.&#47;Woche studentische Hilfskr&#228;fte. Wochentags von 17&#8211;19 Uhr und samstags von 10&#8211;13 Uhr ist neben einer studentischen Hilfskraft eine festangestellte Bibliothekskraft im Dienst. Alle &#252;brigen &#214;ffnungszeiten bis 22 Uhr werden von jeweils zwei studentischen Hilfskr&#228;ften bew&#228;ltigt. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="&#214;ffentlichkeitsarbeit">
      <MainHeadline>&#214;ffentlichkeitsarbeit</MainHeadline>
      <Pgraph>Es gibt eine ganze Reihe von Gr&#252;nden f&#252;r &#214;ffentlichkeitsarbeit. Das Verschwinden des bibliothekarischen Informationsmonopols, die Un&#252;bersichtlichkeit des Webs und seiner Tools sowie die zunehmende Entr&#228;umlichung zwischen Bibliothek und Benutzer f&#252;hren &#8211; ob man es will oder nicht &#8211; geradewegs zu <Mark2>dem</Mark2> Horrorszenario: dem Verlust der Kundenbindung. </Pgraph>
      <Pgraph>Und hier setzt &#214;ffentlichkeitsarbeit an. Es sollte ja idealerweise nicht nur das sprichw&#246;rtliche Klappern sein, das zum Handwerk geh&#246;rt, sondern ein weit dar&#252;ber hinaus gehender Prozess, der die Gesamtheit der Bibliothek und ihrer Wirkung innerhalb der Fakult&#228;t umfasst: Die ZB Med m&#246;chte durch Bed&#252;rfnis- und Marktanalysen erfolgreiche Informationsprodukte erstellen und damit die Kundenbindung st&#228;rken. </Pgraph>
      <Pgraph>In einer gro&#223;en medizinischen Fakult&#228;t mit angegliedertem Uniklinikum wie der unsrigen ist eine lediglich informelle Informationspolitik &#8211; so n&#246;tig wie diese auch ist &#8211; aufgrund der schieren Gr&#246;&#223;e der Klientel zum Scheitern verurteilt. Entscheidungen der Bibliothekskommission oder des Dekanats kann man nur im pers&#246;nlichen Gespr&#228;ch beeinflussen, aber nutzergruppen&#252;bergreifend Information zu verteilen und f&#252;r Verst&#228;ndnis f&#252;r die Bibliothekspolitik zu werben, ist nur formell m&#246;glich. Dazu ist die in gro&#223;en Medizinfakult&#228;ten &#252;bliche Anzahl von 60 Instituts- und Klinikdirektoren, 120 Professoren, 1.200 wissenschaftlichen, 6.000 weiteren Mitarbeitern und 3.000 Studenten einfach zu gro&#223;. </Pgraph>
      <SubHeadline>Nachrichten aus der Bibliothek</SubHeadline>
      <Pgraph>Wenn die Nutzer nicht in die Bibliothek kommen, bringen wir die Bibliothek zu ihnen. Das geschieht, indem wir m&#246;glichst viele unserer Angebote ins Internet stellen, durch Gebrauch von Twitter, Weblogs, Newsfeeds, Newsletter, Zeitungen, aber auch indem wir durch pers&#246;nliche Besuche und auf jede nur m&#246;gliche Art der Kommunikation auf unsere Dienstleistungen aufmerksam machen (s.u.).</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r die Informierung des Kunden hat die Zweigbibliothek Medizin ein abgestuftes Angebot von Produkten entwickelt. Dabei spielen die M&#246;glichkeiten des Internets eine zentrale, aber keinesfalls ausschlie&#223;liche Rolle. Die Informationskaskade bestand sieben Jahre lang &#8211; von 1997 bis 2004 &#8211; aus den drei recht traditionellen Produkten Email, Homepage und Zeitung. In den letzten Jahren wurde diese um die Dienste Twitter, Facebook und Nachrichtenticker erweitert. Ein Podcast als w&#246;chentliches &#8222;Bibliotheksradio&#8220; bew&#228;hrte sich hingegen nicht &#8211; die gew&#252;nschte Professionalit&#228;t war mit den vorhandenen Mitteln nicht zu erreichen. Beim Informationsaustausch kamen damit bisher insgesamt sechs Medienformen (Chat, RSS, Email, Homepage, Print, Audio) zum Einsatz (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Daneben werden noch weitere Informationsprodukte angeboten, die aus frei zug&#228;nglichen Quellen f&#252;r die Informationsbed&#252;rfnisse unserer Benutzer zusammengestellt wurden. Als Beispiele m&#246;gen gelten: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">UKM Mixed: alle Meldungen des Uniklinikums; </ListItem>
          <ListItem level="1">MedizinNews: Medizinnachrichten aus der Fachpresse; </ListItem>
          <ListItem level="1">PubMed-Artikel: die in PubMed indexierten Artikel der Medizinfakult&#228;t.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline2>Aktuelles</SubHeadline2>
      <Pgraph>Der Nachrichtendienst &#8222;Aktuelles&#8220; wird seit dem Relaunch der Webseite im Jahre 2004 angeboten. Tagesaktuelle News, die nicht auf den Erscheinungstermin des Newsletters am Freitag warten k&#246;nnen, geh&#246;ren hierhin. Dazu z&#228;hlen z.B. Ausf&#228;lle bei den elektronischen Zeitschriften, Ank&#252;ndigungen &#252;ber Serverarbeiten, Feiertagsregelungen, &#214;ffnungszeiten, neue B&#252;cher, Zeitschriften, Datenbanken etc. <TextLink reference="3"></TextLink>.  Seit 2007 werden diese Meldungen mit der Blogsoftware Wordpress verwaltet. Wordpress ist ein &#252;beraus m&#228;chtiges Werkzeug, das vielf&#228;ltige Anpassungen erm&#246;glicht &#8211; auf Kosten regelm&#228;&#223;iger Pflege und Wartungsarbeiten: RSS-Feeds k&#246;nnen eingebunden werden, die Pressemeldungen des Uniklinikums, die Artikel seiner Forscher oder Meldungen von Nachrichtenagenturen wie Reuters Health. RSS-Feeds k&#246;nnen aber auch selber angeboten werden, nicht nur zu den Beitr&#228;gen und Kommentaren, sondern auch zu diversen Fachkategorien und Stichworten (Tags). Bibliotheksblogs stellen auch eine hervorragende M&#246;glichkeit dar, durch pers&#246;nliche Ansprache und Geschichten der Bibliothek ein menschliches Gesicht zu geben. Das machen wir leider noch viel zu selten, versuchen aber gerade durch nette Twitter-Nachrichten hier zu punkten.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Newsletter</SubHeadline2>
      <Pgraph>Unser &#228;ltester Informationsdienst ist der Newsletter, mit dem wir seit 1995 regelm&#228;&#223;ig per Email informieren. In den 14 Jahren, die der Newsletter besteht, wurden insgesamt 550 Ausgaben verschickt <TextLink reference="4"></TextLink>. Er verzeichnete in den Anfangsjahren eine Vielzahl von Meldungen aus Medizin, Fachpresse und Bibliothek, beschr&#228;nkt sich mittlerweile aber auf einen w&#246;chentlichen Digest der Bibliotheksmeldungen aus &#8222;Aktuelles&#8220;: Die Meldungen aus der Fachpresse k&#246;nnen auch &#252;ber RSS-Feeds abonniert werden. Dies reduzierte die Zeit zur Erstellung des Newsletters von 2&#8211;3 Stunden auf 5&#8211;10 Minuten. Die Nachrichten des Newsletters k&#246;nnen ebenfalls als RSS-Feed abonniert werden, der Email-Versand wird aber z.Zt. noch bevorzugt.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Zeitung med</SubHeadline2>
      <Pgraph>Warum heutzutage noch eine gedruckte Zeitschrift&#63; &#196;hnlich wie der Papp-Polizist, der mit erhobenem Zeigefinger auf ein neues Verkehrsschild hinweist, bew&#228;hrt es sich auch im &#8222;Schilder-Chaos&#8220; des Internet mittels eines vertrauten Mediums die Aufmerksamkeit auf neue Angebote zu lenken. Gegen&#252;ber der elektronischen Version bietet die gedruckte Zeitschrift <Mark2>med &#8211; Das Magazin der Zweigbibliothek Medizin</Mark2> <TextLink reference="5"></TextLink> mehrere Vorteile: Auslage in der Bibliothek und in der Personalkantine, Verteilung bei pers&#246;nlichen Vorstellungsterminen, starke physische Pr&#228;senz, hoher Aufmerksamkeitswert, perfektes Outfit, erreicht andere&#47;weitere Nutzergruppen, erm&#246;glicht Werbeanzeigen. Neu berufenen Professoren wird in einer Informationsmappe &#8211; neben weiteren Bibliotheksbrosch&#252;ren &#8211; die letzten drei, vier Ausgaben zugeschickt und ihnen damit das gew&#252;nschte Bild der Bibliothek vermittelt: professionell, kompetent, engagiert, freundlich.</Pgraph>
      <Pgraph>Als &#8222;Aufmacher&#8220; f&#252;r jedes Heftes wird ein Thema von zentraler Wichtigkeit f&#252;r unsere Klientel benutzt. Manchmal k&#246;nnen Gast-Editoren gefunden werden, die dann mit einem Foto abgebildet werden und so f&#252;r einen zus&#228;tzlichen Blickfang sorgen. Auf diese Art und Weise wird mit einer relativ geringen Eigenleistung zu einer wesentlichen Aufwertung beigetragen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf Autoren der eigenen Fakult&#228;t gelegt. Diese sind leicht anzusprechen, dem Leser bekannt und wecken Interesse.</Pgraph>
      <Pgraph>Mit positiven Nutzerkommentaren wird in der Zeitschrift f&#252;r die Bibliothek geworben. So wurde z.B. anl&#228;sslich der 500sten Ausgabe des w&#246;chentlichen Newsletters die Frage gestellt: &#8222;Auf welche Art und Weise hat die Zweigbibliothek Medizin Ihr Studium, Ihre Karriere bzw. Ihr Leben beeinflusst&#63;&#8220; Neun Nutzer wurden mit Preisen ausgezeichnet, ihre lobenden Antworten im <Mark2>med</Mark2>-Magazin publiziert <TextLink reference="6"></TextLink>. </Pgraph>
      <SubHeadline2>Toolbar</SubHeadline2>
      <Pgraph>Seit 2004 setzt die Zweigbibliothek Medizin die kostenfreie Toolbar des Anbieters Conduit ein <TextLink reference="7"></TextLink>. Dies wird auch gezielt dazu benutzt, um die Newsfeeds der Bibliothek zu verbreiten <TextLink reference="8"></TextLink>. Die Library Toolbar ist ein wichtiges Puzzlest&#252;ck f&#252;r die Antwort auf zwei gro&#223;e bibliothekarische Herausforderungen: Das Verschwinden des wissenschaftlichen Benutzers aus der Bibliothek und der Kampf um die Browser-Startseite. Die Toolbar ist frei konfigurierbar, sie dockt am Browser des Benutzers an und liefert die Bibliothek sozusagen frei Haus. Unabh&#228;ngig davon, wo sich der Benutzer gerade im Web aufh&#228;lt: Mit einem Klick kann er die wichtigsten Bibliotheksdienstleistungen aufrufen, seien es Kataloge, Datenbanken, Nachrichten-Feeds oder Kontaktadressen. Um den Nutzern die Installation der Toolbar schmackhaft zu machen, wurden weitere n&#252;tzliche Quellen eingebunden: Das deutsche Telefonbuch, das Uni-Telefonbuch, Uni-Newsfeeds, Uni-Publikationen, lokale Wettervorhersagen usw. <TextLink reference="9"></TextLink>.  Resultat: Die Toolbar wurde bisher 2.000-mal installiert und &#252;ber 50.000-mal benutzt.</Pgraph>
      <SubHeadline>Schulungen</SubHeadline>
      <Pgraph>Der Trend der steigenden Benutzerzahlen wird konterkariert von den sinkenden Teilnehmerzahlen f&#252;r Fachausk&#252;nfte und Schulungen. &#220;ber das Internet lassen sich sehr viel einfacher (und just in time) Fragen beantworten als &#252;ber Schulungen. (Die Dominanz des Internets wird auch durch die Bibliothek forciert: Neun der zehn attraktivsten Dienstleistungen der ZB Med waren nur &#252;ber das Internet zug&#228;nglich. Siehe: <TextLink reference="10"></TextLink>).  </Pgraph>
      <Pgraph>Die Zweigbibliothek bietet eine F&#252;lle von Schulungen zu den unterschiedlichsten Themen und in Zusammenarbeit mit diversen Instituten an, wie z.B. PubMed-Einf&#252;hrung, Einf&#252;hrung in die Bibliothek, Sprechstunde f&#252;r Doktoranden, Literatur &#8211; suchen, finden, ausleihen, Web of <TextGroup><PlainText>Science &#8211; Science</PlainText></TextGroup> Citation Index, Benutzung elektronischer Zeitschriften, Literatur- und Infosuche im Internet, Hausbesuche in Instituten und Kliniken, sowie diverse Themen innerhalb von Vorlesungen. Die einzelnen Schulungen bilden in sich abgeschlossene Einheiten, bauen aber auch aufeinander auf: So ist z.B. die Teilnahme an einer PubMed-Schulung Voraussetzung f&#252;r die Doktoranden-Sprechstunde. Trotz intensivster Werbung f&#252;r diese Dienstleistungen gab jeder Sechste bei einer Umfrage <TextLink reference="11"></TextLink> an, noch nie von diesen Schulungen geh&#246;rt zu haben. Typische Kommentare waren z.B.: <Mark2>Wusste nicht, dass Schulungen angeboten wurden&#33;</Mark2> oder <Mark2>Hab noch nie davon geh&#246;rt. Ein bisschen Werbung w&#228;re&#8217; vielleicht nicht schlecht&#33;</Mark2> oder <Mark2>Schulungen&#63; Welche Schulungen&#63;&#33;&#63;</Mark2> </Pgraph>
      <Pgraph>Nicht verwunderlich schien es deshalb, dass die Teilnehmerzahlen bis 2002 kontinuierlich um etwa 10&#37; pro Jahr abnahmen. Durch neue Unterrichtsformen und ver&#228;nderte Rahmenbedingungen konnte dieser R&#252;ckgang in den letzten Jahren jedoch wieder mehr als wettgemacht werden. Drei Faktoren waren hierf&#252;r ausschlaggebend: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Hausbesuche: Sie sprechen gezielt den Kundenkreis an, der nicht mehr in die Bibliothek und damit nicht zu den dortigen Schulungen kommt.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">PubMed: Es gibt ein wiedererstarktes Interesse an der Literatursuche, was sowohl auf der neuen Approbationsordnung als auch den zahlreichen Kursen des Problem-orientierten Lernens beruht.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Pflichtveranstaltungen: Die Bibliothek wird zunehmend in Veranstaltungen einbezogen, bei denen komplette Semesterst&#228;rken anwesend sind.</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline2>Sprechstunde</SubHeadline2>
      <Pgraph>Die unter dem Namen &#34;Sprechstunde zur Literaturrecherche f&#252;r Doktoranden&#34; angebotene Schulung erf&#252;llt den gro&#223;en Bedarf nach einer individuellen Hilfestellung zu Beginn des Zusammenschreibens einer Doktorarbeit. Das Internetskript zur Strategie der Literatursuche <TextLink reference="12"></TextLink> schafft die theoretische Basis f&#252;r die durchgef&#252;hrten Recherchen, ist aber auch eine Hilfestellung f&#252;r die Doktoranden, die nicht in die Schulung kommen &#8211; immerhin 80&#37;. </Pgraph>
      <SubHeadline2>Hausbesuche</SubHeadline2>
      <Pgraph>Die Zweigbibliothek Medizin hat vor kurzem ihr bisheriges Schulungsprogramm durch das neue Konzept der &#8222;Hausbesuche&#8220; erg&#228;nzt. Hausbesuche sind Schulungen vor Ort, aber auch erste Kontaktaufnahme und Appetizer zum Thema &#8222;Was die Bibliothek so alles zur Verf&#252;gung stellt&#8220; <TextLink reference="13"></TextLink>. Diese Vortragsveranstaltungen werden begleitet von derjenigen Bibliothekarin, die als pers&#246;nliche Ansprechpartnerin f&#252;r das jeweilige Institut fungiert.</Pgraph>
      <Pgraph>Hausbesuche k&#246;nnen prinzipiell von allen &#196;rzten und Bediensteten des Universit&#228;tsklinikums, den Wissenschaftlern der Medizinischen Fakult&#228;t sowie den &#196;rzten der Lehrkrankenh&#228;user in Anspruch genommen werden. In den letzten beiden Semestern wurden ca. 30 Institute und Kliniken besucht und dabei 400 Teilnehmer erreicht. </Pgraph>
      <SubHeadline>Auskunft</SubHeadline>
      <Pgraph>Wissensinstitutionen (Universit&#228;ten und Kliniken) brauchen Wissenskundige (Bibliothekare). Die bibliothekarische Auskunft ist der wichtigste Dreh- und Angelpunkt der Informationsvermittlung: Dabei wird sowohl darauf geachtet, die Auskunftstheke so zu besetzen, dass eine durchgehende Fachpr&#228;senz in der Bibliothek geschaffen wird, als auch externe Anfragen schnell zu beantworten. </Pgraph>
      <SubHeadline>Taskforce</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Zweigbibliothek Medizin, die Fachschaft Humanmedizin und die Fachschaft Zahnmedizin haben eine gemeinsame Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um den Prozess der Verbesserung der Bibliothek weiter zu verstetigen. Die TaskForce k&#252;mmert sich um Benutzerw&#252;nsche, Anregungen und deren Umsetzung. Sie besteht aus je einem Vertreter der betreffenden Fachschaft sowie zwei Vertretern der Bibliothek. In einer Interview-Serie wurden die Mitglieder der Taskforce in der Bibliothekszeitung <Mark2>med</Mark2> pers&#246;nlich vorgestellt <TextLink reference="14"></TextLink>. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Taskforce setzte sich erstmals im November 2007 zusammen und trifft sich seitdem mindestens einmal im Semester. Dazwischen wird per Email kommuniziert oder man begegnet sich in der Bibliothek. Dieser &#8222;kurze Draht&#8220; zwischen Fachschaft und Bibliothek hat sich gut bew&#228;hrt. Gew&#252;nschte Lehrb&#252;cher, Zeitschriften oder Lernobjekte werden schnell und unb&#252;rokratisch angeschafft. Die bisherigen Anregungen und Umsetzungen sind &#8211; transparent f&#252;r die &#214;ffentlichkeit &#8211; im Wissens-Wiki der Bibliothek zu finden <TextLink reference="15"></TextLink>. Bei aktuellen Fragen ist es dar&#252;ber hinaus au&#223;erordentlich hilfreich, einen Ansprechpartner in der Fachschaft zu haben. So konnte z.B. bei der Beantragung von Studiengeb&#252;hren fr&#252;hzeitig eine Stellungnahme der studentischen Vertreter eingeholt werden. Um weitere Studentenw&#252;nsche und -vorschl&#228;ge aufzugreifen, bietet die Bibliothek nach dem Vorbild der Zweigbibliothek Chemie <TextLink reference="16"></TextLink> ein Schwarzes Brett in Form eines Flipchartposters an. Die hier abgegebenen W&#252;nsche sind nicht immer ernst, aber sehr vielf&#228;ltig: Mehr Luft&#33; Mehr Mineralwasser&#33; Mehr Toilettenpapier&#33; Mehr B&#252;cher&#33; usw. Die Bibliothek schreibt ihre diesbez&#252;glichen Entscheidungen ebenfalls auf das Chart.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Medien">
      <MainHeadline>Medien</MainHeadline>
      <SubHeadline>Zeitschriften</SubHeadline>
      <Pgraph>Nach zwei aufeinanderfolgenden Abbestellungsrunden war 1999 die Zeitschriftenpolitik der Zweigbibliothek Medizin und die Geduld der Nutzer kurz davor zu versagen. Nach einer detaillierten Analyse des Status Quo wurde deshalb zusammen mit der Bibliothekskommission ein grundlegend neues Konzept erarbeitet. In der Folge wurde eine fundamentale Umgestaltung des Zeitschriftenbestands durchgef&#252;hrt <TextLink reference="17"></TextLink>. Die Grundidee des Konzepts bestand aus drei Teilen:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Bewertung des kompletten Zeitschriftenbestandes der Bibliothek.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Reduzierung des Bestandes durch ein Fakult&#228;ts-Ranking auf die wichtigsten Titel. </ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Finanzielle Beteiligung der Nutzer (wenn auch nur virtuell). </ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Bezahlung von Subito-Lieferungen aus den Einsparungen <TextLink reference="18"></TextLink>.  </ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline2>Zeitschriftenbewertung</SubHeadline2>
      <Pgraph>F&#252;r jeden Zeitschriftentitel wurde der Kosten&#47;Nutzen-Faktor ermittelt, indem der j&#228;hrliche Abonnementspreis durch die Zahl der Downloads der Zeitschrift dividiert wurde. Wenn nun alle Kaufzeitschriften der Bibliothek nach dem Kosten&#47;Nutzen-Faktor sortiert werden und der jeweilige Zeitschriftenwert gegen den Zeitschrittenpreis kumulativ aufgetragen wird, ergibt sich eine Lorenz-Kurve (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>). Der Endpunkt dieser Kurve, ihr h&#246;chster Wert, ist die bei den Gesamtabokosten erreichte Gesamtnutzung aller Zeitschriften (gegenw&#228;rtiger Operationspunkt &#91;gO&#93;). Diese Kurve veranschaulicht, dass es m&#246;glich ist, fast den halben Etats einzusparen, ohne viel an Zeitschriftennutzung zu verlieren (empfohlener Operationspunkt &#91;eO&#93;).</Pgraph>
      <Pgraph>Im zweiten Schritt wurde die Auswahl der Zeitschriften in die H&#228;nde der gesch&#228;ftsf&#252;hrenden Direktoren der Medizinischen Fakult&#228;t gelegt. Dazu wurde der Zeitschriften<TextGroup><PlainText>etat</PlainText></TextGroup> der Bibliothek unter den 66 Instituten und Kliniken &#39;aufgeteilt&#39;. Jede Einrichtung erhielt einen finanziellen Entscheidungsrahmen in Form eines virtuellen Bibliot<TextGroup><PlainText>hek</PlainText></TextGroup>setats (ViB), der je nach Institut zwischen 2000 und 20.000 Euro betrug <TextLink reference="19"></TextLink>. Innerhalb des ViB&#39;s ist den Direktoren die Titelauswahl vollkommen anheim gestellt. Die Bibliothek sorgt daf&#252;r, dass wenig genutzte Titel genau &#252;berpr&#252;ft werden. Dazu wird jedem Direktor mitgeteilt, wie viel ein Download seiner Zeitschrift kostet, und er wird gebeten, auf kostspielige Titel zu verzichten.</Pgraph>
      <Pgraph>Seit 10 Jahren funktioniert diese transparente und systematische Art der Zeitschriftendesiderierung sehr unkompliziert und erfolgreich. Alle ein bis zwei Jahre haben die Institute und Kliniken die Gelegenheit, ihre Zeitschriftenauswahl neu zu treffen. Je nachdem ob der ViB der entsprechenden Einrichtung noch Mittel enth&#228;lt oder nicht, abonnierte die Bibliothek dann die vorgeschlagenen Titel oder auch nicht. Was jedoch immer wieder zu R&#252;ckfragen f&#252;hrt, ist, dass es sich bei dem ViB nur um eine Art &#34;Spielgeld&#34; handelt, nicht um richtiges Geld, das man auch f&#252;r Pipetten oder Medikamente ausgeben <TextGroup><PlainText>k&#246;nnte &#8230;</PlainText></TextGroup> </Pgraph>
      <SubHeadline2>Elektronische Zeitschriften</SubHeadline2>
      <Pgraph>Die ZB Med hat 2007 den Umstellungsproze&#223; von Print- zu Online-Zeitschriften systematisch zu Ende gef&#252;hrt: Es wird keine Zeitschrift mehr abonniert, die nicht auch online zur Verf&#252;gung steht. Die Nutzung der gedruckten Titel geht gegen Null, die der elektronischen Titel explodierte dagegen: Auf eine Artikelkopie in der Bibliothek kommen 100 Downloads &#252;ber das Hochschulnetz.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Subito</SubHeadline2>
      <Pgraph>Seit 2000 werden die Kosten f&#252;r subito-Bestellungen durch Bedienstete und Doktoranden der Medizinischen Einrichtungen von der Zweigbibliothek Medizin &#252;bernommen. Anmeldung, Freischaltung und Benutzung wird &#252;ber ein Set von PHP-Skripten gesteuert <TextLink reference="20"></TextLink>. Nicht nur f&#252;r die Nutzer, sondern auch f&#252;r die Bibliothek ergeben sich einige wichtige Vorteile aus diesem Angebot: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Die Professionalit&#228;t von Subito f&#228;rbt auf die Bibliothek ab.</ListItem>
          <ListItem level="1">Die Schnelllieferungen schaffen nicht nur ein Ausgleich f&#252;r Abbestellungen, sondern verbessern insgesamt die Literaturversorgung. </ListItem>
          <ListItem level="1">Subito verst&#228;rkt die Bindung zu den Stammkunden, die intensiv Literatur nutzen und besonders auf die Bibliothek angewiesen sind. Die Adressenliste der Subito-Nutzer kann f&#252;r Werbemassnahmen benutzt werden.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>B&#252;cher</SubHeadline>
      <Pgraph>Auch im Bereich des Buchbestandes werden immer mehr Titel in elektronischer Form angeschafft &#8211; entweder zus&#228;tzlich zu den gedruckten Titeln oder separat. Dies betraf zun&#228;chst deutschsprachige Thieme-Lehrb&#252;cher und englischsprachige klinische Lexika, wurde aber im Laufe der Jahre auf Springer-, Elsevier-, Lippincott- und UTB-Titel ausgeweitet. Zur Zeit stehen 2.000 deutsch- und englischsprachige Medizintitel zur Verf&#252;gung. Insbesondere die deutschsprachigen Lehrb&#252;cher werden so intensiv genutzt, dass es die Gr&#246;&#223;enordnung der Nutzung der Printb&#252;cher erreicht. </Pgraph>
      <SubHeadline2>Sondersammlungen</SubHeadline2>
      <Pgraph>An Sonderbest&#228;nden bietet die Bibliothek zurzeit folgende Sammlungen an:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Belletristische Literatur mit medizinischem Bezug, wie z.B. Biographien, Krimis, Reisef&#252;hrer, Klassiker</ListItem>
          <ListItem level="1">Gesundheitssammlung mit 1.650 B&#228;nden medizinischer Ratgeberliteratur f&#252;r Patienten</ListItem>
          <ListItem level="1">Das Archiv des ehemaligen Urban &#38; Schwarzenberg-Verlags (jetzt Elsevier Deutschland)</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Interne Kommunikation">
      <MainHeadline>Interne Kommunikation</MainHeadline>
      <SubHeadline>Dienstbesprechungen</SubHeadline>
      <Pgraph>F&#252;r die formale interne Kommunikation werden monatliche Dienstbesprechungen angesetzt. Dar&#252;ber hinaus steht der Weblog &#8222;Auskunft&#8220; (s.u.) sowie ein internes Wiki nach dem Vorbild der Z&#252;richer Spitalbibliothek Careum zur Verf&#252;gung.</Pgraph>
      <SubHeadline>Weblog Auskunft</SubHeadline>
      <Pgraph>Zur Verbesserung des internen Informationsflusses wurde ein Weblog benutzt. Die Zugriffsrechte waren auf die Rechner der Bibliothek beschr&#228;nkt worden, so dass das Blog nicht von au&#223;en einsehbar war. Die Mitarbeiter machten sich das Blog schnell zu Eigen, die Beteiligung war von Anfang an sehr hoch. In zwei Jahren wurden 450 Beitr&#228;ge und 150 Kommentare geschrieben. Die Mitarbeiter waren mit dem <Mark2>Auskunfts</Mark2>-Blog zufrieden und f&#252;hlten sich besser informiert. Im Laufe der Zeit wurden dem Blog weitere Funktionalit&#228;ten hinzugef&#252;gt, wie z.B. RSS-Feeds von <Mark2>medinfo</Mark2>, die aktuellen Meldungen der Bibliothekshomepage, Dienstpl&#228;ne, Informationsbrosch&#252;ren, Seiten f&#252;r Fehlermeldungen, usw. Ziel war es, alle f&#252;r die Mitarbeiter ben&#246;tigten internen und externen Informationen in <Mark2>Auskunft</Mark2> zusammenzuf&#252;hren, so dass man mit einem Blick alles Wesentliche erfassen konnte. Mit &#220;bergang auf die Wiki-Software wurde der Weblog Auskunft 2008 geschlossen und seine Funktionen in das Wiki &#252;berf&#252;hrt, wo die Nutzung aber derzeit noch etwas schw&#228;chelt.</Pgraph>
      <SubHeadline>Fachreferent </SubHeadline>
      <Pgraph>Welche Aufgaben hat der Leiter einer Medizinbibliothek&#47;der Fachreferent&#63; Bei mir sieht die Arbeitsverteilung z.Zt. folgenderma&#223;en aus: Personalf&#252;hrung, Organisations- und Verwaltungsaufgaben (50&#37;), &#214;ffentlichkeitsarbeit (20&#37;), Zeitschriftenerwerbung (10&#37;), Projekte (10&#37;), Schulungen (5&#37;), B&#252;cherwerbung und -beschlagwortung (5&#37;).</Pgraph>
      <Pgraph>Generell interpretiere ich meine Rolle als Leiter&#47;Fachreferent als Mittler zwischen der Welt der Information und der Welt der Wissenschaft. Im Zeitalter von Scholarly Skywriting <TextLink reference="21"></TextLink> wird es wohl immer wichtiger, seine Kunden dort aufzusuchen, wo sie sich befinden: Am Arbeitsplatz aber auch in wissenschaftlichen Gemeinschaften wie Connotea, Nature Network oder Ning. Der Erfolg des Bibliotheksleiters&#47;Fachreferenten mag auch davon abh&#228;ngig sein, ob er sich in diesen Communities auskennt und dort n&#252;tzliche Dienstleistungen anbieten kann.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Res&#252;mee">
      <MainHeadline>Res&#252;mee</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Arbeit am vorliegenden Artikel erm&#246;glichten dem Autor Zusammenh&#228;nge aus 16 Jahren Bibliotheksentwicklung zu erkennen, die in der allt&#228;glichen Arbeit allzu leicht untergehen. Welche &#196;nderungen waren wichtig, welche unverzichtbar&#63; Welche haben der Bibliothek vielleicht sogar geschadet&#63; Was kann als Vorbild f&#252;r andere Bibliotheken dienen&#63;</Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">Die folgen- und erfolgreichste &#196;nderung war das Aufkommen von elektronischen Zeitschriften. Die ZB Med schaltete fr&#252;h auf e-only um und konnte dadurch bereits 2004 die H&#228;lfte aller gedruckten Zeitschriftenbest&#228;nde auslagern, was den Arbeits- und Lernm&#246;glichkeiten erheblich zugute kam (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>).</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Zusammen mit der Ausweitung der &#214;ffnungszeiten f&#252;hrte dies in einer Art Synergieeffekt zu einer gesteigerten Attraktivit&#228;t der Bibliothek.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="3" numString="3.">Die &#252;bersichtliche und detaillierte Webseite sorgte f&#252;r das ortsunabh&#228;ngige Angebot aller Informationen und Medien rund um die Uhr.</ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="4" numString="4.">Taskforce und Hausbesuche erwiesen sich als ideale und erfolgreiche Werkzeuge und erzeugten eine starke Kundenbindung.</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
    </TextBlock>
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        <RefTotal>Wagner M. Von einer W&#228;scherei zu einer Bibliothek&#63;&#33; &#8211; Vortrag von Dr. Manfred Wagner zur Neuer&#246;ffnung der Zweigbibliothek Medizin im Jahr 1993. 1993  &#91;updated 2004; cited 2009 Aug 17&#93;. Available from:  http:&#47;&#47;www.uni-muenster.de&#47;ZBMed&#47;bibliothek&#47;profil&#47;vortrag&#95;wagner.html</RefTotal>
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              <Mark1>Tabelle 1: &#220;bersicht Informationsprodukte</Mark1>
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            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 5: Zeitschriftenbewertung an der Zweigbibliothek Medizin der ULB M&#252;nster</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 1: Au&#223;enansicht der Zweigbibliothek Medizin der ULB M&#252;nster</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 2: Computerarbeitspl&#228;tze in der Zweigbibliothek Medizin der ULB M&#252;nster</Mark1>
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            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 3: Lernpl&#228;tze in der Zweigbibliothek Medizin der ULB M&#252;nster</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 4: Lernpl&#228;tze in der Zweigbibliothek Medizin der ULB M&#252;nster</Mark1>
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            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 6: Der Ruheraum der Zweigbibliothek Medizin der ULB M&#252;nster </Mark1>
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