<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>mbi000160</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/mbi000160</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-mbi0001600</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Die &#196;rztliche Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf</Title>
      <TitleTranslated language="en">The Medical Library of the University Medical Center Hamburg-Eppendorf</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Kintzel</Lastname>
          <LastnameHeading>Kintzel</LastnameHeading>
          <Firstname>Melanie</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, &#196;rztliche Zentralbibliothek, Martinistra&#223;e 52, 20246 Hamburg, Deutschland<Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, &#196;rztliche Zentralbibliothek, Hamburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>kintzel&#64;aezb.uke.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Petterson</Lastname>
          <LastnameHeading>Petterson</LastnameHeading>
          <Firstname>Sven</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, &#196;rztliche Zentralbibliothek, Hamburg, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Email>petterson&#64;aezb.uke.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">University Medical Center Hamburg-Eppendorf</Keyword>
      <Keyword language="en">Medical Library</Keyword>
      <Keyword language="de">Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf</Keyword>
      <Keyword language="de">&#196;rztliche Zentralbibliothek</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20091217</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>9</Volume>
        <Issue>2-3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Medizinbibliotheken an Hochschulen in Deutschland, &#214;sterreich und der Schweiz</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>32</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Der folgende Beitrag portr&#228;tiert die &#196;rztliche Zentralbibliothek am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf. Zun&#228;chst werden die Geschichte, die Aufgaben und organisatorische Einbindung der Bibliothek dargestellt. Es folgt eine Beschreibung der Angebote und Dienstleistungen. Der Beitrag schlie&#223;t ab mit der Vorstellung aktueller Projekte sowie ausgew&#228;hlten Kennzahlen der Bibliothek.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>This article introduces the Medical Library of the University Medical Center Hamburg-Eppendorf. Firstly, history, role and status of the library within the University Medical Center are illustrated, followed by a description of the library&#8217;s facilities and services. Finally, recent projects are presented as well as a selection of key figures.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Geschichte">
      <MainHeadline>Geschichte</MainHeadline>
      <Pgraph>Die &#196;rztliche Zentralbibliothek (&#196;ZB) blickt wie das Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) im Jahr 2009 (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>) auf eine hundertzwanzigj&#228;hrige Geschichte zur&#252;ck. Als 1889 das Allgemeine Krankenhaus Eppendorf als damals weltweit gr&#246;&#223;tes Pavillon-Krankenhaus am Hamburger Stadtrand im Vorort Eppendorf gegr&#252;ndet wurde, entstand in einem Raum des noch heute existierenden und von der UKE-Verwaltung genutzten Geb&#228;udes an der Martinistra&#223;e die &#196;rztliche Bibliothek, die &#252;ber die Jahrzehnte immer weiter ausgebaut wurde, so dass sie sich schlie&#223;lich &#252;ber eine ganze Etage eines Geb&#228;udefl&#252;gels erstreckte. Im Jahr 1977 bezog die Bibliothek ein eigenes Geb&#228;ude, in dem sie bis zu ihrem letzten Umzug im Jahr 2000 untergebracht war. Seither hat sie ihren Standort in der umgebauten ehemaligen Zentralw&#228;scherei des Klinikums (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Zun&#228;chst als Bibliothek f&#252;r die im Allgemeinen Krankenhaus besch&#228;ftigten &#196;rzte und Medizinalpraktikanten eingerichtet, erhielt die &#196;rztliche Bibliothek im Jahr 1919 mit der Gr&#252;ndung der Universit&#228;t Hamburg weitere Aufgaben, da das Krankenhaus die Ausbildung der Medizinstudenten der Universit&#228;t &#252;bernahm. 1934 wurde das Krankenhaus schlie&#223;lich offiziell zum Universit&#228;tsklinikum ernannt. Die &#196;rztliche Bibliothek ging, nachdem sie w&#228;hrend des Zweiten Weltkriegs ein Drittel ihres Bestandes verloren hatte, 1949 eine besondere Kooperation mit der damaligen Medizinischen Abteilung der hamburgischen Staats- und Universit&#228;tsbibliothek (SUB) ein, die mehrere Jahrzehnte lang Bestand hatte. Medizinische Fachliteratur wurde gemeinsam erworben und finanziert und zielgruppennah &#252;berwiegend in der so entstandenen medizinischen Zentralbibliothek in Eppendorf aufgestellt. Auch das Personal der Medizinischen Abteilung der SUB war an der Katalogisierung und Erschlie&#223;ung der Best&#228;nde der &#196;ZB beteiligt. Die Bestandsabsprachen zwischen &#196;ZB und SUB verloren auch nach Beendigung der besonderen Kooperationsform ihre G&#252;ltigkeit nicht: Die SUB erwirbt nach wie vor nur allgemeinere medizinische Werke, die &#196;ZB hingegen medizinische Fachliteratur, die dem Informationsbedarf f&#252;r Studium und Forschungszwecke gerecht wird.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Jahr 2000 fand im UKE eine Zentralisierung des bis dahin als vorwiegend zweischichtig zu bezeichnenden Bibliothekssystems statt. Die Best&#228;nde der bis dahin separat existierenden 42 Klinik- und Institutsbibliotheken wurden von der damals noch wesentlich kleineren &#196;rztlichen Zentralbibliothek beim Umzug in das neue Geb&#228;ude &#252;bernommen, ebenso das bibliothekarische Fachpersonal, das in wenigen Klinikbibliotheken vorhanden gewesen war. Seither gibt es nur noch eine zentrale Bibliothek am UKE.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Aufgaben, Organisation und Bibliothekssystem">
      <MainHeadline>Aufgaben, Organisation und Bibliothekssystem</MainHeadline>
      <Pgraph>Die &#196;rztliche Zentralbibliothek geh&#246;rt heute zu den zentralen Einrichtungen des UKE und versorgt dessen Funktionsbereiche Lehre, Forschung und Krankenversorgung mit Literatur und Informationen. Sie ist zugleich zentraler Lernort f&#252;r die rund 3600 Studierenden der Medizinischen Fakult&#228;t, an der sie organisatorisch angesiedelt ist. Ihr Hauptnutzerkreis setzt sich zusammen aus Studierenden, dem wissenschaftlichen Personal (Professoren, &#196;rzte, Wissenschaftler) des UKE sowie den Besch&#228;ftigten der Bereiche Verwaltung und Pflege, darunter auch Auszubildende in verschiedenen medizinischen Berufen (Krankenpflege, Physiotherapie etc.) am UKE. Als gr&#246;&#223;te Medizinbibliothek in Hamburg steht die &#196;ZB jederzeit auch allen interessierten B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern offen, ebenso den Studierenden und dem wissenschaftlichen Personal der anderen Hamburger Hochschulen.</Pgraph>
      <Pgraph>Das UKE wurde im Jahr 2001 nach einem Beschluss des Hamburger Senats mit Verabschiedung des UKE-Gesetzes (Gesetz zur Errichtung der K&#246;rperschaft &#8222;Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf&#8220; (UKEG) vom 12.09.2001) als K&#246;rperschaft &#246;ffentlichen Rechts und Gliedk&#246;rperschaft der Universit&#228;t rechtlich verselbst&#228;ndigt. Diese Verselbst&#228;ndigung bedeutete auch eine Herausl&#246;sung des UKE mitsamt seinem Personal aus der Freien und Hansestadt Hamburg, die allerdings nach wie vor verpflichtet ist, dem UKE f&#252;r seine Fakult&#228;tsaufgaben sowie f&#252;r Investitionen Ressourcen zuzuweisen. Anders als in anderen deutschen Bundesl&#228;ndern, in denen nicht selten Universit&#228;tskliniken rechtlich verselbst&#228;ndigt oder privatisiert wurden und der urspr&#252;nglich damit verbundene Fachbereich Medizin als unselbst&#228;ndiger Teil an der Universit&#228;t verblieb, wurden in Hamburg &#228;hnlich wie zwei Jahre sp&#228;ter in Berlin gleich beide Betriebsteile &#8211; Klinikum und Fakult&#228;t &#8211; unter einem gemeinsamen Dach verselbst&#228;ndigt. Daher ist die &#196;ZB, deren Tr&#228;gerin das UKE ist, eine eigenst&#228;ndige Hochschul- und Krankenhausbibliothek. Sie erh&#228;lt ihren globalen Etat sowohl von der Fakult&#228;t als auch vom Klinikum, die beide aufgrund ihrer unterschiedlichen Finanzierung &#252;ber getrennte Haushalte verf&#252;gen.</Pgraph>
      <Pgraph>Nach dem Zentralisierungsbeschluss in den 1990er Jahren und seit der Aufl&#246;sung der Klinik- und Institutsbibliotheken im Jahr 2000 ist das Bibliothekssystem am UKE einschichtig und zentral. Die &#196;ZB ist f&#252;r die Beschaffung s&#228;mtlicher am UKE ben&#246;tigter Literatur zust&#228;ndig. Aufgestellt werden die B&#252;cher ausschlie&#223;lich zentral in der &#196;ZB. Lediglich Literatur, die von der Verwaltung ben&#246;tigt wird, wird in den Gesch&#228;ftsbereichen und 14 Zentren des UKE dezentral aufgestellt.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Angebote und Dienstleistungen der Bibliothek">
      <MainHeadline>Angebote und Dienstleistungen der Bibliothek</MainHeadline>
      <SubHeadline>Service</SubHeadline>
      <Pgraph>Seit ihrem letzten Umzug und der Aufl&#246;sung der dezentralen Bibliotheken hat die &#196;ZB 83 Stunden pro Woche ge&#246;ffnet. In den Abendstunden ist die Bibliothek montags bis freitags jeweils bis 22 Uhr ge&#246;ffnet, am Wochenende &#8211; sonnabends und sonntags &#8211; jeweils von 9 bis 18 Uhr. Die Servicezeiten sind montags bis freitags jeweils von 9 bis 18 Uhr (Leihstelle bis 17 Uhr). Au&#223;erhalb der Servicezeiten erfolgt die Aufsicht durch studentische Hilfskr&#228;fte, die durch den Sicherheitsdienst einer UKE-Tochterfirma unterst&#252;tzt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>In der &#196;ZB stehen den Besuchern drei Servicepl&#228;tze zur Verf&#252;gung, davon zwei in der Leihstelle und einer in der bibliothekarischen Auskunft. Diese sind w&#228;hrend der Servicezeiten jeweils durchgehend mit bibliothekarischem Fachpersonal besetzt. Dar&#252;ber hinaus kann ein Selbstverbuchungsger&#228;t f&#252;r die selbst&#228;ndige Ausleihe von Medien genutzt werden.</Pgraph>
      <SubHeadline>Die &#196;ZB als Lernzentrum</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Bibliotheksfl&#228;che betr&#228;gt insgesamt 2743 qm (Netto-Grundfl&#228;che), verteilt &#252;ber f&#252;nf Stockwerke, wovon 1675 qm auf den &#246;ffentlich zug&#228;nglichen Bereich der Leses&#228;le und Servicepl&#228;tze (1267 qm) sowie das MediTreFF (Medizinisches Trainingszentrum eigener F&#228;higkeiten und Fertigkeiten, 408 qm) entfallen, 1068 qm auf den geschlossenen Bereich wie B&#252;ror&#228;ume (233 qm) und Magazin (835 qm).</Pgraph>
      <Pgraph>Literaturbestand in Freihand und Leses&#228;le werden in der &#196;ZB integriert angeboten. Nutzen die UKE-Wissenschaftler die Angebote der &#196;ZB inzwischen &#252;berwiegend elektronisch, so ist die Bibliothek f&#252;r die Studierenden ein gern und sehr stark frequentierter Lernort. &#220;ber alle Ebenen verteilen sich 217 Arbeitspl&#228;tze (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>), davon sind 35 als Internetarbeitspl&#228;tze ausgestattet (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). &#220;berdies haben die Studierenden in der Bibliothek WLAN-Zugang. Es gibt 4 Gruppenarbeitsr&#228;ume und einen Schulungsraum f&#252;r Datenbankeinf&#252;hrungen und &#228;hnliche Veranstaltungen. Seit 2009 werden in der &#196;ZB im Rahmen des neu eingerichteten MediTreFF 10 medizinische Skills-Labs und zwei Computerr&#228;ume mit weiteren 20 Internetarbeitspl&#228;tzen angeboten. Das MediTreFF wird gemeinsam betrieben vom Prodekanat f&#252;r Lehre, der &#196;ZB und dem Institut f&#252;r Medizinische Informatik. Diese auf den ersten Blick ungew&#246;hnliche Kombination von Skills-Labs und Bibliothek folgt der Philosophie eines integrierten Lernzentrums, in dem Studierende ihre praktischen &#228;rztlichen F&#228;higkeiten z.B. an Modellen trainieren und parallel die entsprechenden Lehrb&#252;cher konsultieren k&#246;nnen.</Pgraph>
      <SubHeadline>Informationskompetenz und E-Learning</SubHeadline>
      <Pgraph>Die &#196;ZB bietet regelm&#228;&#223;ig Einf&#252;hrungen in die Bibliotheksbenutzung sowie Datenbankschulungen an, auf Anfrage auch f&#252;r Studierende der anderen Hamburger Hochschulen. F&#252;r Studienanf&#228;nger der Humanmedizin und der Zahnmedizin gibt es zus&#228;tzlich zu Beginn des Semesters Bibliothekseinf&#252;hrungen, die aufgrund ihrer Einbindung in die Orientierungseinheit f&#252;r Erstsemester nahezu jeden Studierenden erreichen. Im Jahr 2007 wurde ein Projekt mit dem Titel &#8222;Vermittlung von Informationskompetenz im Medizinstudium&#8220; durch Unterst&#252;tzung des F&#246;rderfonds Lehre der Medizinischen Fakult&#228;t realisiert, in dessen Rahmen die &#196;ZB ein Stufenkonzept zur Vermittlung von Informationskompetenz entwickelt hat. Die dort konzipierten Veranstaltungen sind seither bei der &#196;ZB buchbar. Eine Einbindung ins Curriculum wurde bislang nicht realisiert.</Pgraph>
      <Pgraph>Neben der Vermittlung von Informationskompetenz spielt die &#196;ZB au&#223;erdem auf dem Gebiet des E-Learning eine aktive Rolle. Als Mitglied der 2005&#47;2006 ins Leben gerufenen E-Learning-Projektgruppe war die &#196;ZB an der Einf&#252;hrung einer E-Learning-Plattform im UKE beteiligt. Sie ist seither u.a. zust&#228;ndig f&#252;r den First-Level-Support bei der Nutzung der E-Learning-Plattform und bietet interessierten Dozenten, die beabsichtigen, E-Learning-Module in ihrer Lehre einzusetzen, regelm&#228;&#223;ig Einf&#252;hrungskurse sowie individuelle Unterst&#252;tzung und Beratung (Hotline) an.</Pgraph>
      <SubHeadline>Erwerbung und Erschlie&#223;ung</SubHeadline>
      <Pgraph>Gem&#228;&#223; den Aufgaben und dem Bedarf ihrer Tr&#228;gerinstitution erwirbt die &#196;ZB &#252;berwiegend Literatur der F&#228;cher Humanmedizin, Zahnmedizin, Biochemie und Pflege sowie in verwandten F&#228;chern und Grenzgebieten. Die Literatur wird vom Fachreferat der &#196;ZB ausgew&#228;hlt und hat die Deckung des Informationsbedarfs f&#252;r Studium und Lehre sowie f&#252;r Forschungszwecke zum Ziel. Erworben wird &#252;berwiegend deutsch- und englischsprachige Literatur.</Pgraph>
      <Pgraph>Da die &#196;ZB Mitglied im Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GBV) ist, nutzt sie das integrierte Bibliothekssystem <TextGroup><PlainText>WinIBW</PlainText></TextGroup> von OCLC&#47;PICA. Klassifiziert wird die medizinische Fachliteratur nach NLM (National Library of Medicine Classification), wonach auch die Aufstellung der Freihandbest&#228;nde (Lehrbuchsammlung, Monographiensammlung) erfolgt (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>). Nichtmedizinische Literatur wird nach der Klassifikation der Library of Congress aufgestellt und erschlossen. Ungebundene Zeitschriften werden alphabetisch aufgestellt, gebundene Jahrg&#228;nge &#252;berwiegend nach Format und Numerus Currens. Die Verschlagwortung erfolgt nach den Regeln der MeSH (Medical Subject Headings).</Pgraph>
      <Pgraph>Die Best&#228;nde der &#196;ZB werden gemeinsam mit den Best&#228;nden des langj&#228;hrigen Kooperationspartners &#8222;Bibliothekssystem Universit&#228;t Hamburg&#8220; im sogenannten Campus-Katalog nachgewiesen.</Pgraph>
      <SubHeadline>Digitale Bibliothek</SubHeadline>
      <Pgraph>Die &#196;ZB stellt ihren Nutzern seit Mitte der 1990er Jahre ein umfangreiches Angebot an elektronischen Ressourcen zur Verf&#252;gung. Neben zahlreichen Datenbanken (darunter PubMed&#47;Medline, Embase, Web of Science, CINAHL, CareLit, Psyndex, PsycInfo usw.) werden &#252;ber 3000 medizinische E-Journals (&#252;ber eine eigene EZB-Ansicht erschlossen) und &#252;ber 2500 medizinische E-Books angeboten. Die &#196;ZB kooperiert im Bereich der elektronischen Medien u.a. mit dem zweischichtigen Bibliothekssystem der Universit&#228;t Hamburg, welches aus der Staats- und Universit&#228;tsbibliothek (SUB) und den zahlreichen zentralen und institutseigenen Bibliotheken der f&#252;nf universit&#228;ren Fakult&#228;ten besteht. Durch diese Zusammenarbeit stehen zus&#228;tzlich auch alle campusweit verf&#252;gbaren Angebote aus anderen Fachgebieten dieser Institutionen zur Verf&#252;gung. Au&#223;erdem ist die &#196;ZB Mitglied in verschiedenen Konsortien.</Pgraph>
      <Pgraph>Durch Einbindung eines Linkresolvers ist aus allen Datenbanken eine Verkn&#252;pfung zu den Volltexten vorhanden. Ist kein Volltext verf&#252;gbar, wird eine Bestellm&#246;glichkeit &#252;ber Subito bzw. die Online-Fernleihe angeboten. Mitarbeiter des UKE k&#246;nnen au&#223;erdem bequem &#252;ber ein Online-Formular Aufsatzkopien aus den in gedruckter Form vorhandenen Zeitschriften der &#196;ZB oder, per Internen Leihverkehr (ILV), aus anderen medizinischen Bibliotheken anfordern.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Studiengeb&#252;hren">
      <MainHeadline>Studiengeb&#252;hren</MainHeadline>
      <Pgraph>Seit der Einf&#252;hrung von Studiengeb&#252;hren in Hamburg im Jahr 2007 konnte in der &#196;ZB insbesondere die Lehrbuchsammlung ausgebaut werden (Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>). Sie hat innerhalb von zwei Jahren ihren Umfang auf etwa 19.000 B&#228;nde verdoppeln k&#246;nnen, was von den Studierenden sehr begr&#252;&#223;t wird. Auch das neueingerichtete MediTreFF wurde durch Studiengeb&#252;hren finanziert. Weitere Projekte wie z.B. die Einrichtung von zus&#228;tzlichen Arbeitspl&#228;tzen f&#252;r Examenskandidaten werden derzeit umgesetzt. Die Auswahl der durch Studiengeb&#252;hren finanzierten Projekte erfolgt im UKE unter Beteiligung der Studierenden.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Projekt Massenents&#228;uerung">
      <MainHeadline>Projekt Massenents&#228;uerung</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Hamburgische B&#252;rgerschaft hat den Hamburger Bibliotheken im Jahr 2009 eine Million Euro f&#252;r die Massenents&#228;uerung von &#252;ber 60.000 wertvollen, durch S&#228;urefra&#223; bedrohten B&#228;nden zur Verf&#252;gung gestellt. Aus der &#196;ZB k&#246;nnen damit Best&#228;nde aus den ehemaligen Bibliotheken des Instituts f&#252;r Geschichte und Ethik der Medizin (IGEM), der Klinik f&#252;r Psychiatrie und des Instituts f&#252;r Sexualforschung erhalten werden. Der ehemalige Bestand des Instituts f&#252;r Sexualforschung ist in der &#196;ZB als Korpus erhalten und stellt neben dem des entsprechenden Frankfurter Instituts den gr&#246;&#223;ten sexualwissenschaftlichen Literaturbestand in Deutschland dar. Der ehemalige Bestand der Klinik f&#252;r Psychiatrie beinhaltet den fr&#252;heren Literaturbestand der &#8222;Irrenanstalt Friedrichsberg&#8220;, welcher in seiner Breite einen in Europa einzigartigen psychiatriehistorischen Bestand darstellt.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Qualit&#228;tsmanagement">
      <MainHeadline>Qualit&#228;tsmanagement</MainHeadline>
      <Pgraph>Das UKE ist als erstes Universit&#228;tsklinikum Deutschlands im Herbst 2009 in seiner Gesamtheit nach DIN ISO 9001 zertifiziert worden. Gem&#228;&#223; den Akkreditierungsanforderungen wurden einzelne Organisationseinheiten des UKE ausgew&#228;hlt und auditiert, darunter auch die &#196;ZB. Durch Interviews mit F&#252;hrungskr&#228;ften und einzelnen Mitarbeitern, die Pr&#252;fung von Unterlagen sowie die Beobachtung von T&#228;tigkeiten und Bedingungen durch externe Auditoren wurde die Umsetzung und Wirksamkeit der Anforderungen des Managementsystems gepr&#252;ft.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Aus- und Fortbildung">
      <MainHeadline>Aus- und Fortbildung</MainHeadline>
      <Pgraph>Die &#196;ZB ist Ausbildungsbibliothek sowohl f&#252;r Fachangestellte f&#252;r Medien- und Informationsdienste (Fachrichtung Bibliothek) als auch f&#252;r Studierende des Bibliotheks- und Informationsmanagements. Sie bietet Auszubildenden und Studierenden Praktika von einer Dauer von drei Wochen bis zu einem Semester (Praxissemester) an. F&#252;r die Besch&#228;ftigten werden regelm&#228;&#223;ig interne Schulungsveranstaltungen angeboten.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kennzahlen der Bibliothek 2008">
      <MainHeadline>Kennzahlen der Bibliothek 2008</MainHeadline>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Studierende: 3600</ListItem>
          <ListItem level="1">&#196;rzte und Wissenschaftler: 1100</ListItem>
          <ListItem level="1">UKE-Besch&#228;ftigte insgesamt: 6000</ListItem>
          <ListItem level="1">Bestand an gedruckten B&#252;chern und Zeitschriftenb&#228;nden (nach DBS): 281.168 ME</ListItem>
          <ListItem level="1">Entleihungen (nach DBS): 95.624</ListItem>
          <ListItem level="1">Bibliotheksmitarbeiter&#47;innen: 23,21 FTE inkl. Auszubildende (Stellenplan: 25,5 zzgl. 1 Auszubildende)</ListItem>
          <ListItem level="1">Ausgaben f&#252;r Literatur und Einband (inkl. Studiengeb&#252;hren): 1,48 Mio. EUR</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kontakt">
      <MainHeadline>Kontakt</MainHeadline>
      <Pgraph>Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf<LineBreak></LineBreak>&#196;rztliche Zentralbibliothek<LineBreak></LineBreak>Martinistra&#223;e 52<LineBreak></LineBreak>20246 Hamburg<LineBreak></LineBreak><Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.uke.de&#47;aerztliche-zentralbibliothek&#47;">http:&#47;&#47;www.uke.de&#47;aerztliche-zentralbibliothek&#47;</Hyperlink><LineBreak></LineBreak>aezb&#64;aezb.uke.de</Pgraph>
    </TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Soulos A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Sunderbrink N</RefAuthor>
        <RefTitle>Integrierte Lernumgebung am UKE: Medizinische Skills-Labs in der &#196;rztlichen Zentralbibliothek</RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Soulos A, Sunderbrink N. Integrierte Lernumgebung am UKE: Medizinische Skills-Labs in der &#196;rztlichen Zentralbibliothek. GMS Med Bibl Inf. In Vorbereitung.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Stahl H</RefAuthor>
        <RefTitle>Es wird wieder gerne in der Bibliothek gelernt. Oder: Ist eine medizinische Bibliothek nur f&#252;r die Mediziner und eine Rechtsbibliothek nur f&#252;r die Juristen&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefArticleNo>Doc07</RefArticleNo>
        <RefTotal>Stahl H. Es wird wieder gerne in der Bibliothek gelernt. Oder: Ist eine medizinische Bibliothek nur f&#252;r die Mediziner und eine Rechtsbibliothek nur f&#252;r die Juristen&#63; GMS Med Bibl Inf. 2005;5(2):Doc07. Available from: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;en&#47;journals&#47;mbi&#47;2005-5&#47;mbi000007.shtml</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;en&#47;journals&#47;mbi&#47;2005-5&#47;mbi000007.shtml</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Mittler E</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2002</RefYear>
        <RefBookTitle>The Effective Library: Vision, Planning Process and Evaluation in the Digital Age; Documentation of New Library Buildings in Europe. Architecture Group Seminar; Leipzig; March 19 - March 23, 2002</RefBookTitle>
        <RefPage>129-38</RefPage>
        <RefISBN>3-930457-23-7</RefISBN>
        <RefTotal>Mittler E, editor. The Effective Library: Vision, Planning Process and Evaluation in the Digital Age; Documentation of New Library Buildings in Europe. Architecture Group Seminar; Leipzig; March 19 - March 23, 2002. G&#246;ttingen: Nieders&#228;chsische Staats- und Universit&#228;tsbibliothek; 2002. p. 129-38. ISBN: 3-930457-23-7. Available from: http:&#47;&#47;webdoc.sub.gwdg.de&#47;ebook&#47;aw&#47;gbs&#47;gbs&#95;20.pdf</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;webdoc.sub.gwdg.de&#47;ebook&#47;aw&#47;gbs&#47;gbs&#95;20.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Hamburgische Architektenkammer</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2001</RefYear>
        <RefBookTitle>Architektur in Hamburg; Jahrbuch 2001</RefBookTitle>
        <RefPage>50-1</RefPage>
        <RefTotal>Hamburgische Architektenkammer. Architektur in Hamburg; Jahrbuch 2001. Hamburg: Junius; 2001. p. 50-1.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>Stahl H</RefAuthor>
        <RefTitle>Zentralbibliothek des UKE hat neue R&#228;ume bezogen; Best&#228;nde aus 42 Bibliotheken zusammengef&#252;hrt</RefTitle>
        <RefYear>2000</RefYear>
        <RefJournal>Uni hh: Berichte, Meinungen aus der Universit&#228;t Hamburg</RefJournal>
        <RefPage>38-9</RefPage>
        <RefTotal>Stahl H. Zentralbibliothek des UKE hat neue R&#228;ume bezogen; Best&#228;nde aus 42 Bibliotheken zusammengef&#252;hrt. Uni hh: Berichte, Meinungen aus der Universit&#228;t Hamburg. 2000;31(3):38-9.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Stahl H</RefAuthor>
        <RefTitle>Die &#196;rztliche Zentralbibliothek und das Bibliothekssystem im UKE: Gestern &#8211; heute &#8211; morgen</RefTitle>
        <RefYear>1989</RefYear>
        <RefBookTitle>100 Jahre Universit&#228;ts-Krankenhaus Eppendorf: 1889&#8211;1989</RefBookTitle>
        <RefPage>373-7</RefPage>
        <RefTotal>Stahl H. Die &#196;rztliche Zentralbibliothek und das Bibliothekssystem im UKE: Gestern &#8211; heute &#8211; morgen. In: Weisser U, editor. 100 Jahre Universit&#228;ts-Krankenhaus Eppendorf: 1889&#8211;1989. T&#252;bingen: Attempto-Verlag; 1989. p. 373-7.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="381" width="570">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1: Geb&#228;ude des 2009 er&#246;ffneten Neuen Klinikums des UKE (Foto: UKE)</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="331" width="496">
          <MediaNo>2</MediaNo>
          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 2: Bibliotheksgeb&#228;ude (Foto: UKE)</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="551" width="435">
          <MediaNo>3</MediaNo>
          <MediaID>3</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 3: Arbeitspl&#228;tze auf der Galerie des 4. Obergeschosses (Foto: UKE)</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="327" width="491">
          <MediaNo>4</MediaNo>
          <MediaID>4</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 4: Lernzentrum f&#252;r die Studierenden (Foto: UKE)</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="338" width="450">
          <MediaNo>5</MediaNo>
          <MediaID>5</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 5: Referenzbestand im 2. Obergeschoss (Foto: UKE)</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="415" width="553">
          <MediaNo>6</MediaNo>
          <MediaID>6</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 6: Lehrbuchsammlung im 2. Obergeschoss (Foto: UKE)</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>6</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>
