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<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000125</Identifier>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Die zuk&#252;nftige Ausrichtung der AGMB: ein Bericht aus der Task-Force</Title>
      <TitleTranslated language="en">The future strategic concept of the AGMB: a preliminary report given by the task force</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Kintzel</LastnameHeading>
          <Firstname>Melanie</Firstname>
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        <Address>&#196;rztliche Zentralbibliothek am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistra&#223;e 52, 20246 Hamburg<Affiliation>&#196;rztliche Zentralbibliothek am Universit&#228;tsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>kintzel&#64;aezb.uke.uni-hamburg.de</Email>
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          <LastnameHeading>Hoyer</LastnameHeading>
          <Firstname>Sabine</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek Mainz, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>s.hoyer&#64;ub.uni-mainz.de</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">AGMB</Keyword>
      <Keyword language="en">association work</Keyword>
      <Keyword language="en">strategic plan</Keyword>
      <Keyword language="en">member survey</Keyword>
      <Keyword language="de">AGMB</Keyword>
      <Keyword language="de">Verbandsarbeit</Keyword>
      <Keyword language="de">Strategie</Keyword>
      <Keyword language="de">Mitgliederbefragung</Keyword>
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      <DatePublished>20081218</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>8</Volume>
        <Issue>3</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>AGMB-Jahrestagung in Magdeburg 2008: "AGMB: weiter bilden - Netze  kn&#252;pfen - Zukunft sichern"</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>28</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Im Fr&#252;hjahr 2008 lud der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r medizinisches Bibliothekswesen (AGMB) e.V.  die Mitglieder ein, eine Task-Force zu bilden, die sich mit der zuk&#252;nftigen Ausrichtung des Verbandes besch&#228;ftigt und dazu Vorschl&#228;ge und Visionen entwickelt. Anlass daf&#252;r waren u.a. in den letzten Jahren stagnierende Teilnehmerzahlen bei den Jahrestagungen sowie Schwierigkeiten bei der Suche von k&#252;nftigen Tagungsorten und bei der Rekrutierung von Kandidatinnen und Kandidaten f&#252;r die Vorstandswahlen. Dieser Beitrag stellt die Task-Force und ihre bisherige Arbeit vor, insbesondere die im Sommer 2008 durchgef&#252;hrte Mitgliederbefragung und die ersten Ergebnisse daraus.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>In the spring of 2008 the managing-committee of the Medical Library Association (AGMB) invited the members to form a task force in order to concentrate on a new strategic concept for the association and develop corresponding recommendations and visions. Stagnating attendance at the association&#8217;s annual conferences in recent years as well as difficulties in finding future venues and new candidates for the elections to the board gave reason to this scheme. This article introduces the members of the task force and their work hitherto with a special focus on the member survey conducted in the summer of 2008 and its first results.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Die zuk&#252;nftige Ausrichtung der AGMB">
      <MainHeadline>Die zuk&#252;nftige Ausrichtung der AGMB</MainHeadline>
      <Pgraph>Zu Beginn des Jahres 2008 erfolgte ein Aufruf des Vorstandes an die Mitglieder, sich &#252;ber die zuk&#252;nftige Ausrichtung der Arbeitsgemeinschaft f&#252;r medizinisches Bibliothekswesen (AGBM) e.V. Gedanken zu machen. Es gab immer wieder Anregungen zu Verbesserungen. Vorschl&#228;ge waren unter anderem, mehr Lobbyarbeit zu betreiben, die Mitglieder aktiver zu beteiligen und eine Gesch&#228;ftsstelle einzurichten. Au&#223;erdem sollten die Angebote f&#252;r die Mitglieder attraktiver werden. Andererseits stagniert die Teilnehmerzahl bei den Jahrestagungen, es gibt kaum Kandidaten f&#252;r die Vorstandswahlen und es bereitet in den letzten Jahren Schwierigkeiten, Ausrichter f&#252;r die Jahrestagungen zu finden. </Pgraph>
      <Pgraph>Auf den Aufruf des Vorstandes hin gr&#252;ndete sich eine Task-Force, die aus 8 Kollegen und Kolleginnen aus ganz Deutschland besteht. Die Mitglieder der Task-Force sind:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">
            <Mark2>Manuela R&#246;hner (Universit&#228;tsbibliothek Magdeburg)</Mark2>
          </ListItem>
          <ListItem level="1">
            <Mark2>Dr. Sybille Mauthe (Universit&#228;tsbibliothek Heidelberg)</Mark2>
          </ListItem>
          <ListItem level="1">
            <Mark2>Sascha H&#246;ning (Abbott GmbH, Ludwigshafen)</Mark2>
          </ListItem>
          <ListItem level="1">
            <Mark2>Sandra Pfob und Alexander Schroeder (Helios Kliniken Berlin)</Mark2>
          </ListItem>
          <ListItem level="1">
            <Mark2>Melanie Kintzel (&#196;rztliche Zentralbibliothek des Universit&#228;tsklinikums Hamburg-Eppendorf)  </Mark2>
          </ListItem>
          <ListItem level="1">
            <Mark2>Sabine Hoyer und Dr. Stefanus Schweizer (Universit&#228;tsbibliothek Mainz)</Mark2>
          </ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph> </Pgraph>
      <SubHeadline>Ziele der Task-Force</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Bitte des Vorstands war es, Visionen f&#252;r die k&#252;nftige Arbeit der AGMB zu entwickeln.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Task-Force erarbeitet m&#246;gliche Ziele bzw. Teilziele und konzipiert Ma&#223;nahmen, wie diese Ziele erreicht und umgesetzt werden k&#246;nnen. Diese sollen dem Vorstand als Handlungsempfehlungen unterbreitet werden. </Pgraph>
      <SubHeadline>Bisherige Aktivit&#228;ten der Task Force</SubHeadline>
      <Pgraph>Ende April konstituierte sich die Gruppe bei einem Arbeitstreffen an der Universit&#228;tsbibliothek (UB) Mainz. Nach einer ersten Analyse des IST-Zustands wurden Ideen gesammelt und W&#252;nsche ge&#228;u&#223;ert nach dem Motto &#8222; Was wollen wir als Mitglieder eigentlich, was ist uns wichtig&#63;&#8220; und &#8222;Welchen Mehrwert bietet die AGMB f&#252;r uns&#63;&#8220;. Bei der Verabredung der weiteren Vorgehensweise wurde beschlossen, die Meinungen m&#246;glichst vieler AGMB-Mitglieder &#252;ber eine Mitgliederbefragung einzuholen. Diese Befragung entwickelten die Kollegen aus Hamburg und Berlin im n&#228;chsten Schritt. Ein weiteres Treffen der Task-Force fand auf dem Bibliothekartag in Mannheim statt. Bei diesem Arbeitstreffen wurden die Fragebogeninhalte und Fragen diskutiert und abgestimmt. </Pgraph>
      <SubHeadline>Inhalte und Rahmen der Mitgliederbefragung </SubHeadline>
      <Pgraph>Die Umfrage bestand aus insgesamt 18 Fragen (Fragebogen s. Anhang 1 <AttachmentLink attachmentNo="1"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Es wurden Fragen gestellt zum Verhalten und zu Einstellungen der Mitglieder, z.B. wie h&#228;ufig sie an den Jahrestagungen teilnehmen bzw. welche Gr&#252;nde f&#252;r eine Nicht-Teilnahme stehen. Weitere Fragen waren, ob sich die Mitglieder vorstellen k&#246;nnen, f&#252;r den Vorstand des Verbandes zu kandidieren oder eine Jahrestagung in ihrer Einrichtung auszurichten.</Pgraph>
      <Pgraph>Der gr&#246;&#223;te Teil des Fragebogens befasste sich mit der Bewertung der Angebote und ihrer Wichtigkeit, z.B. die Wichtigkeit der Tagungsinhalte und der Leistungen der AGMB und auch deren Bekanntheitsgrad.</Pgraph>
      <Pgraph>Weiterhin wurden soziodemographische Daten der Teilnehmer erhoben, da die AGMB Mitglieder mit unterschiedlicher bibliothekarischer Ausbildung aus den unterschiedlichsten Bereichen des medizinischen Bibliothekswesens mit unterschiedlichsten Rahmenbedingungen vereint. So wurde nach dem Bibliothekstyp der Befragungsteilnehmer, nach der personellen Ausstattung der Bibliothek sowie nach der Position bzw. Funktion des Mitgliedes gefragt. Eine weitere Frage befasste sich mit der bibliothekarischen Ausbildung des Mitglieds. Die Erhebung dieser soziodemographischen Daten erlaubt, Aussagen und W&#252;nsche der Befragten nach verschiedenen Kategorien zu b&#252;ndeln und zu identifizieren, ob bestimmte Befragtengruppen andere Anforderungen haben als andere. So k&#246;nnen sp&#228;ter zielgruppenspezifische Angebote erstellt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die eigentliche Durchf&#252;hrung der Befragung erfolgte online. Die Umfrage wurde mit Unterst&#252;tzung des Zentrums f&#252;r Qualit&#228;tssicherung an der Universit&#228;t Mainz erstellt. Verwendet wurde daf&#252;r die Software Evasys, dieses System wird zur Vorlesungsevaluation eingesetzt und stand der Task-Force kostenfrei zur Verf&#252;gung. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Befragung lief von Mitte Juli bis Ende August. Um auf die Umfrage aufmerksam zu machen, wurde eine E-Mail an alle Mitglieder des Verbandes verschickt sowie eine Nachricht an die Mailingliste MEDIBIB-L.</Pgraph>
      <Pgraph>Zum R&#252;cklauf: Es haben sich 114 Mitglieder beteiligt, das entspricht einer R&#252;cklaufquote von ca. 28,5 Prozent. Die Ergebnisse sind daher nicht repr&#228;sentativ f&#252;r alle Mitglieder der AGMB, da hier die Verzerrung zu gro&#223; sein kann. Dennoch lassen sich wertvolle Schl&#252;sse f&#252;r die weitere Arbeit der Task-Force aus den &#196;u&#223;erungen der Befragungsteilnehmer ableiten.</Pgraph>
      <SubHeadline>Erste Ergebnisse der Mitgliederbefragung</SubHeadline>
      <Pgraph>Bei der Interpretation der Ergebnisse ist es wichtig, sich vor Augen zu halten, dass es sich immer nur um ein Abbild der Teilnehmer der Umfrage handelt, also nicht um ein Abbild aller AGMB-Mitglieder. Im Folgenden werden die Ergebnisse der einfachen Auswertung dargestellt.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Befragte nach Bibliothekstyp</SubHeadline2>
      <Pgraph>Die gr&#246;&#223;te Gruppe der Befragten (40&#37;) arbeitet in einer Hochschulbibliothek (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Es folgt die Gruppe der Krankenhausbibliotheken (31&#37;). 18 Prozent der Befragten arbeiten schlie&#223;lich in einer Firmenbibliothek (z.B. in einem Pharmaunternehmen) und 11 Prozent in einer sonstigen Bibliothek. Es wurde aus Anonymit&#228;tsgr&#252;nden darauf verzichtet zu erheben, in was f&#252;r einer sonstigen Einrichtung der Befragungsteilnehmer arbeitet.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Personelle Ausstattung der Bibliothek</SubHeadline2>
      <Pgraph>Auff&#228;llig ist, dass die gr&#246;&#223;te Gruppe der Befragten (38&#37;) in einer Bibliothek mit einem oder weniger Vollzeit&#228;quivalenten arbeitet (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). 26 Prozent arbeiten in einer Bibliothek mit 2 bis 5 Vollzeit&#228;quivalenten, neun Prozent in einer Bibliothek mit 6 bis 10, 12 Prozent in einer Bibliothek mit 11 bis 20 und 15 Prozent in einer Bibliothek mit mehr als 20 Vollzeit&#228;quivalenten.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Position&#47;Funktion des Mitglieds</SubHeadline2>
      <Pgraph>Rund zwei Drittel (67&#37;) der Befragten sind Leiter ihrer Bibliothek, wobei hier auch die sogenannten One-Person-Librarians und Fachreferenten, die eine Zweigbibliothek leiten, inbegriffen sind (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Sieben Prozent sind reine Fachreferenten, 26 Prozent sind sonstige Mitarbeiter der Bibliothek, d.h. ein Drittel der Teilnehmer ist als Mitarbeiter in seiner Bibliothek besch&#228;ftigt. Weitere Analysen werden zeigen, auf welche Bibliothekstypen und -gr&#246;&#223;en sich die jeweiligen Funktionsgruppen verteilen, wie oft sie bei der Jahrestagung vertreten sind und welche spezifischen Anforderungen sie an die AGMB haben.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Bibliothekarische Ausbildung des Mitglieds</SubHeadline2>
      <Pgraph>Um spezielle Bed&#252;rfnisse z.B. von Quereinsteigern in der Branche identifizieren zu k&#246;nnen, wurde nach der bibliothekarischen Ausbildung des Befragten gefragt. Jeder sechste Befragte (17&#37;) besitzt keine bibliothekarische Ausbildung, z&#228;hlt also zu den so genannten Quereinsteigern (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). Es kann davon ausgegangen werden, dass diese Gruppe  besondere Erwartungen an eine Mitgliedschaft in der AGMB hat. Daher ist zu ermitteln, in was f&#252;r Bibliotheken diese Befragtengruppe arbeitet und welche Erwartungen und W&#252;nsche sie an die AGMB hat. Die gr&#246;&#223;te Gruppe der Befragten bilden die Diplombibliothekare (58&#37;), &#252;ber die neuen bibliothekarischen Abschl&#252;sse Bachelor und Master verf&#252;gen jeweils ein bzw. sechs Prozent. Unter den Befragten sind 14 Prozent, die ein Bibliotheksreferendariat bzw. -volontariat absolviert haben, nur vier Prozent sind Fachangestellte f&#252;r Medien- und Informationsdienste.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Wichtigkeit der Leistungen der AGMB</SubHeadline2>
      <Pgraph>Um der AGMB zu erm&#246;glichen, ihr Angebots- und Leistungsspektrum zu revidieren, wurde nach der Wichtigkeit der einzelnen bestehenden Angebote und Leistungen gefragt. Die drei f&#252;r am wichtigsten erachteten Angebote sind Informationen &#252;ber Fortbildungen im Bereich Medizin-Bibliotheken (96,8&#37; sehr wichtig oder wichtig, Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>), der informelle Erfahrungsaustausch zwischen Medizin-Bibliotheken (86,7&#37; sehr wichtig oder wichtig) und Informationen &#252;ber aktuelle medizinische Informationsangebote (84,9&#37; sehr wichtig oder wichtig). Es f&#228;llt auf, dass der Bekanntheitsgrad der Informationskan&#228;le noch gesteigert werden kann. Medinfo kennen 19,1 Prozent der Befragten, MEDIBIB 9,9 Prozent und &#8222;GMS Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information&#8220; 8,8 Prozent nicht.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Teilnahme an der Jahrestagung</SubHeadline2>
      <Pgraph>Um festzustellen, wie viele Mitglieder regelm&#228;&#223;ig an der Jahrestagung teilnehmen, wurde nach der H&#228;ufigkeit der Teilnahme an der Tagung gefragt. 31,9 Prozent der Befragten gaben an, jedes Jahr an der Tagung teilzunehmen. Alle zwei Jahre tun dies noch 26,5 Prozent. 30,1 Prozent besuchen die Tagung seltener als alle zwei Jahre, 11,5 Prozent nehmen nie daran teil. Weitere Analysen werden zeigen, welche Befragten (z.B. nach Bibliothekstyp, -gr&#246;&#223;e) das Tagungsangebot nicht erreicht. So soll erm&#246;glicht werden, entsprechende Ma&#223;nahmen treffen zu k&#246;nnen, damit diesen Mitgliedern wichtige Informationen nicht vorenthalten bleiben.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Gr&#252;nde f&#252;r die Nichtteilnahme 2007</SubHeadline2>
      <Pgraph>Um herauszufinden, welche Gr&#252;nde die Mitglieder an der Teilnahme hindern, wurden diejenigen befragt, die angegeben hatten, 2007 an der Jahrestagung in Ulm nicht teilgenommen zu haben. Als h&#228;ufigster Grund f&#252;r eine Nichtteilnahme wurden pers&#246;nliche Gr&#252;nde wie Krankheit oder Urlaub genannt (43,8&#37;). Es folgen sonstige Gr&#252;nde (20,3&#37;, hier h&#228;ufig genannt: aktuell hoher Arbeitsanfall, R&#252;cksichtnahme auf Kollegen), die als zu weit empfundene Entfernung des Tagungsortes (18,8&#37;), die fehlende &#220;bernahme der Reisekosten durch den Arbeitgeber sowie das als nicht ausreichend interessant empfundene Tagungsprogramm (jeweils 12,5&#37;). Keine Freistellung von Dienst erhielten 9,4 Prozent. Lieber zur gleichzeitig stattfindenden ASpB-Tagung gefahren sind hingegen nur 4,7 Prozent. Die Tagungsgeb&#252;hr wurde von 3,1 Prozent als zu hoch empfunden. Weitere Analysen werden zeigen, welche Gr&#252;nde f&#252;r bestimmte Mitgliedergruppen besonders relevant sind.</Pgraph>
      <SubHeadline2>Wichtigkeit von Tagungsinhalten</SubHeadline2>
      <Pgraph>Spitzenreiter bei der Jahrestagung ist der informelle Erfahrungsaustausch, der zwischen den Kollegen stattfindet (97,3&#37; sehr wichtig oder wichtig, Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>), dicht gefolgt von den Vortr&#228;gen und Erfahrungsberichten, die auf dem Programm stehen (96,4&#37; sehr wichtig oder wichtig). Es folgen die Arbeitskreissitzungen (80,3&#37; sehr wichtig oder wichtig) und Workshops (71,6&#37; sehr wichtig oder wichtig). Mehr als die H&#228;lfte der Befragten findet auch die Firmenausstellung und den Kontakt zu Firmenvertretern vor Ort sehr wichtig oder wichtig (51,8&#37;). Das Schlusslicht bilden die Firmenvortr&#228;ge, die jedoch auch von mehr als 40 Prozent der Befragten f&#252;r sehr wichtig oder wichtig befunden werden (42,8&#37;).</Pgraph>
      <SubHeadline2>Ausrichtung einer Jahrestagung</SubHeadline2>
      <Pgraph>Es wurde gefragt, ob der Befragte sich vorstellen k&#246;nne, seinen Unterhaltstr&#228;ger daf&#252;r zu gewinnen, innerhalb der n&#228;chsten f&#252;nf Jahre Gastgeber der AGMB-Jahrestagung zu sein. 19 Prozent der Befragten antworteten mit ja, 18 Prozent sind unentschieden, 63 Prozent schlie&#223;en es aus. Als Gr&#252;nde f&#252;r die Unentschlossenheit wurden genannt: anstehende Umstrukturierungsma&#223;nahmen in der eigenen oder der Tr&#228;gereinrichtung, personelle und r&#228;umliche Engp&#228;sse. Als Ablehnungsgr&#252;nde wurden haupts&#228;chlich personelle und r&#228;umliche Engp&#228;sse angef&#252;hrt sowie das fehlende &#34;Standing&#34; der Bibliothek innerhalb der Tr&#228;gereinrichtung.</Pgraph>
      <Pgraph></Pgraph>
      <SubHeadline2>Kandidatur f&#252;r den Vorstand</SubHeadline2>
      <Pgraph>Auf die Frage, ob sich der Befragte vorstellen k&#246;nnte, innerhalb der n&#228;chsten drei Jahre einmal f&#252;r den Vorstand zu kandidieren, antworteten immerhin neun Teilnehmer mit ja. 10 Teilnehmer schlie&#223;en es nicht grunds&#228;tzlich aus, 92 k&#246;nnen es sich hingegen nicht vorstellen. Als Gr&#252;nde f&#252;r die Unentschlossenheit wurden genannt: fehlende Zeit f&#252;r Vorstandsaufgaben, Unklarheit &#252;ber den zeitlichen und inhaltlichen Aufwand eines solchen Amtes. Als Gr&#252;nde f&#252;r eine Nicht-Kandidatur wurden haupts&#228;chlich fehlende Zeit, Engagement in anderen Gremien, ein subjektiv zu hoch empfundenes Alter und eine vermutete fehlende Eignung genannt.</Pgraph>
      <SubHeadline>Fazit</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Befragung der Mitglieder liefert wertvolle Hinweise f&#252;r die weitere Gestaltung der Angebote der AGMB. Dadurch dass die Mitglieder die M&#246;glichkeit hatten, bestehende Angebote zu bewerten und eigene Vorschl&#228;ge einzubringen, k&#246;nnen k&#252;nftig Angebote gezielt verbessert und ggf. Schwerpunkte gesetzt werden. Hier sind insbesondere zu nennen die Forderung nach einer aktiven Interessenvertretung der medizinischen Bibliotheken und Informationseinrichtungen gegen&#252;ber Firmen, &#214;ffentlichkeit und Politik durch offizielle Stellungnahmen der AGMB und die regelm&#228;&#223;ige Information der Mitglieder &#252;ber Fortbildungen im Bereich Medizin-Bibliotheken. &#220;berrascht hat die Task-Force, dass die Informationskan&#228;le der AGMB (Medinfo, MEDIBIB-L und die Zeitschrift GMS Medizin &#8211; Bibliothek &#8211; Information) bei jedem f&#252;nften bis zehnten Mitglied noch unbekannt sind. Weiterhin best&#228;tigte die Befragung, dass gegenw&#228;rtig nur wenige Mitglieder dazu bereit oder in der Lage sind, Vorstandsarbeit zu leisten oder als Gastgeber der Jahrestagung zu fungieren. Um an dieser Situation etwas zu &#228;ndern, muss dringend etwas daf&#252;r getan werden, die zeitlichen und personellen Anforderungen an ein Vorstandsamt bzw. eine Gastgeberschaft transparenter zu machen. </Pgraph>
      <SubHeadline>Ausblick</SubHeadline>
      <Pgraph>Zun&#228;chst einmal werden der einfachen Auswertung der Befragung weiterf&#252;hrende Analysen folgen. Ausgewertet und pr&#228;sentiert wurden bisher nur die einfachen H&#228;ufigkeiten (univariate Datenanalyse). Bivariate und multivariate Analysen stehen noch aus. Diese werden eine bessere Interpretation der Ergebnisse erm&#246;glichen. Aus den Befragungsergebnissen und den in den Arbeitstreffen entwickelten Ideen und Vorschl&#228;gen wird die Task-Force Empfehlungen entwickeln, die sie an den Vorstand der AGMB weiterleiten wird. Die Task-Force hofft, dem Vorstand damit eine Entscheidungsgrundlage zu liefern, die f&#252;r die Verbesserung von Angebot und Leistungen des Verbandes im Sinne der Mitglieder hilfreich ist.</Pgraph>
      <Pgraph></Pgraph>
    </TextBlock>
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            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1: Bibliothekstyp</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>2</MediaID>
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            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 2: Personelle Ausstattung</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
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          <MediaID>3</MediaID>
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              <Mark1>Abbildung 3: Position&#47;Funktion des Mitglieds</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="534" width="718">
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              <Mark1>Abbildung 4: Bibliothekarische Ausbildung</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
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              <Mark1>Abbildung 5: Wichtigkeit der Leistungen und Angebote der AGMB</Mark1>
            </Pgraph>
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              <Mark1>Abbildung 6: Wichtigkeit von Tagungsinhalten</Mark1>
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