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<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000112</Identifier>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Ressourcen f&#252;r den Personal Digital Assistant (PDA) an Bibliotheken</Title>
      <TitleTranslated language="en">Resources for the Personal Digital Assistant (PDA) at libraries</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Dollfu&#223;</Lastname>
          <LastnameHeading>Dollfu&#223;</LastnameHeading>
          <Firstname>Helmut</Firstname>
          <Initials>H</Initials>
          <AcademicTitle>Mag.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Medizinische Universit&#228;t Wien, Universit&#228;tsbibliothek, W&#228;hringer Guertel 18-20, A-1097 Wien, Tel: 01-40400&#47;1071, Fax:01-40400&#47;1086<Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Wien, Universit&#228;tsbibliothek, Wien, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>Helmut.Dollfuss&#64;meduniwien.ac.at</Email>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Personal Digital Assistant</Keyword>
      <Keyword language="en">PDA</Keyword>
      <Keyword language="en">medical library</Keyword>
      <Keyword language="en">PDA portal</Keyword>
      <Keyword language="en">interest group</Keyword>
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      <Keyword language="de">Personal Digital Assistant</Keyword>
      <Keyword language="de">PDA</Keyword>
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      <Keyword language="de">PDA-Portal</Keyword>
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      <Keyword language="de">Entlehnung</Keyword>
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      <Keyword language="de">PDA-Internetseiten</Keyword>
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    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20080917</DatePublished>
      <DateRepublished>20080919</DateRepublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>8</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>PDA (editiert von Oliver Obst &amp; Helmut Dollfu&#223;)</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>15</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20080919</DateLastCorrection>Issue-Titel</Correction>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die Unterst&#252;tzung der Verwendung von PDAs ist an vielen Medizinbibliotheken in USA bereits seit l&#228;ngerem Standard. Europ&#228;ische Medizinbibliotheken bekunden zwar ihr Interesse an dieser Mobiltechnologie, vielfach fehlt aber das n&#246;tige Wissen &#252;ber Ma&#223;nahmen und Mittel den Einsatz von PDAs zu f&#246;rdern. Die vorliegende Arbeit m&#246;chte Wege aufzeigen die Medizinbibliotheken hier gehen k&#246;nnen, um ihren Benutzern Ressourcen f&#252;r den PDA zur Verf&#252;gung zu stellen. In 12 Gruppen zusammengefasst, werden Unterst&#252;tzungsm&#246;glichkeiten aufgezeigt, mit Beispielen aus Bibliotheken, die Erfahrungsberichte zu den eingesetzten Techniken ver&#246;ffentlicht haben. Gute Gr&#252;nde f&#252;r den Start von PDA-Projekten, die geeignetsten Ressourcen, aber auch zu bedenkende H&#252;rden werden abschlie&#223;end gelistet.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>Support of PDAs is a matter of course for medical libraries in USA. European medical libraries show interest in this mobile technology but lack knowledge about ways and means to advocate PDA usage. This paper wants to reveal options for offering PDA resources to patrons. Possible ways to foster PDA usage are subsumed in 12 groups along with examples from libraries which published papers about their operating experience with these new technologies. Finally good reasons to start a PDA project and the most appropriate PDA resources and some concerns about PDA usage are listet.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>Der Personal Digital Assistant (PDA), ein jackentaschengro&#223;er, in einer Hand haltbarer Computer, ist eine Entwicklung der fr&#252;hen 90er Jahre. Die amerikanische Firma Palm schaffte 1996 mit dem Ger&#228;t &#34;Palm Pilot&#34; den Durchbruch f&#252;r eine breite Anwendung dieser Mobilger&#228;te, in erster Linie als Terminplaner, Adress- und Notizverwalter. Mediziner verwendeten den PDA aber nicht nur als elektronischen Ersatz f&#252;r den Filofax, sondern sehr rasch auch als handlichen kleinen Helfer f&#252;r den klinischen Einsatz.</Pgraph>
      <Pgraph>Auch Medizinbibliothekare wurden bald auf die Anwendungsm&#246;glichkeiten der PDAs aufmerksam. Die mobilen Ger&#228;te wurden dazu verwendet, dem Bibliotheksbenutzer dringend ben&#246;tigte Ressourcen, wie zum Beispiel Arzneimittelverzeichnisse, in die Hand zu geben. Damit k&#246;nnen Bibliotheksressourcen genau dort genutzt werden, wo man sie gerade verwenden will oder muss.</Pgraph>
      <Pgraph>Die rasant steigenden Verkaufszahlen von PDAs gingen Hand in Hand mit einer zunehmenden Anzahl an Medizinbibliotheken in Nordamerika, die mit diesem Ger&#228;t experimentierten, seinen Einsatz propagierten, und ihn schlussendlich in ihr Serviceangebot integrierten. Eine Recherche nach Medizinbibliotheken, die auf ihren Internetseiten Ressourcen f&#252;r ihre PDA-Ben&#252;tzer anbieten, ergibt auch noch 12 Jahre sp&#228;ter Auskunft &#252;ber die Herkunft dieser Taschencomputer (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Eine 2007 durchgef&#252;hrte Studie von Paula Saraiva zeigte, dass sich rund zwei Drittel der weltweit via Internet auffindbaren PDA-Medizinbibliotheken in USA befinden. Europ&#228;ische Medizinbibliotheken begannen erst 2002 den Einsatz von PDAs an ihren Institutionen zu unterst&#252;tzen. Bei ihrer Umfrage an 357 Bibliotheken in Europa gaben aber 66&#37; der Teilnehmer an, die Einf&#252;hrung dieser neuen Technologie zu bef&#252;rworten. Dem hohen Interesse an Mobilger&#228;ten stehen also offensichtlich gro&#223;e Startschwierigkeiten im Wege, zu allererst fehlendes Know-how <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Dabei kann der Umfang der Ressourcen, die eine Bibliothek f&#252;r die Anwendung am PDA zur Verf&#252;gung stellt, sehr variabel sein, angepasst an die technischen und finanziellen M&#246;glichkeiten. Schon mit wenig Geld und kurzer Einarbeitungszeit k&#246;nnen einfache PDA-Projekte begonnen werden. Vorrangig ist dabei allerdings das Engagement und das Interesse der beteiligten Bibliothekare um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Ressourcen f&#252;r den PDA mit Beispielen aus Bibliotheken">
      <MainHeadline>Ressourcen f&#252;r den PDA mit Beispielen aus Bibliotheken</MainHeadline>
      <Pgraph>M&#246;gliche Ressourcen und Serviceangebote f&#252;r den PDA und damit einhergegangene Erfahrungen an verschiedenen Medizinbibliotheken sind im Folgenden, zwecks &#220;bersichtlichkeit, in 12 Gruppen sortiert. Die Reihenfolge orientiert sich in etwa am zunehmenden Aufwand:</Pgraph>
      <SubHeadline>Internetportal f&#252;r PDA-Ressourcen</SubHeadline>
      <Pgraph>Die beliebteste und am weitesten verbreitete M&#246;glichkeit den PDA-Einsatz an der eigenen Universit&#228;t zu unterst&#252;tzen ist die Erstellung von Informationsseiten oder der Aufbau eines PDA-Portales f&#252;r die Homepage der Bibliothek (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). Der Internetauftritt der eigenen Institution wird von vielen Bibliotheken ohnehin selbst erstellt und die Erweiterung um das Thema PDA stellt dann in der Regel keine gro&#223;en finanziellen und technischen Anforderungen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Frage nach dem Inhalt, mit dem man die Auslagen des neu geschaffenen PDA-Portales f&#252;llen m&#246;chte, trifft eine Kernaufgabe wissenschaftlicher Bibliothekare, n&#228;mlich die Selektion von Medien. Nat&#252;rlich hilft hier ein Blick auf die Auswahl an PDA-Ressourcen, die bereits bestehende Einrichtungen anbieten. Unabh&#228;ngig von der getroffenen Auswahl an PDA-Anwendungen, sollte das PDA-Portal noch auf den Umfang der Unterst&#252;tzung hinweisen, den die Bibliothek leisten kann, Empfehlungen zum Ger&#228;tekauf auflisten und den oder die zust&#228;ndigen Mitarbeiter der Bibliothek angeben.</Pgraph>
      <SubHeadline>Mailinglisten oder Blogs</SubHeadline>
      <Pgraph>Eine einfache M&#246;glichkeit PDA-Interessierte mit Informationen zu versorgen sind Mailinglisten. Diese regen jedoch sehr wenig zur Stellungnahme und zur Diskussion unter den PDA-Anwendern an, wie die eigene Erfahrung mit der PDA-Mailingliste der Universit&#228;tsbibliothek in Wien zeigte. Ein sehr viel geeigneteres und moderneres Medium ist der Weblog. Dieser kann ohne gro&#223;en Aufwand und in wenigen Minuten auf einer entsprechenden Internetplattform eingerichtet werden <TextLink reference="2"></TextLink>. Die dahinterliegende Software erm&#246;glicht das Erstellen von Eintr&#228;gen und das Kommentieren dieser sogenannten &#34;Postings&#34;. Neue Beitr&#228;ge kann man sich per RSS zustellen lassen, &#228;ltere Themen sind im Archiv wiederauffindbar.</Pgraph>
      <SubHeadline>PDA-Interessentengruppe</SubHeadline>
      <Pgraph>Ein effektiver Weg zur Bewerbung und Unterst&#252;tzung des Einsatzes von PDAs ist die Bildung von PDA-Nutzergruppen <TextLink reference="3"></TextLink>. Mary Peterson von der Bibliothek des Royal Adelaine Hospitals in Australien empfiehlt diese Gruppierung &#34;PDA-Interessentengruppe&#34; zu nennen, da nicht alle Kliniker einen PDA besitzen, sehr wohl aber Interesse haben k&#246;nnen, mehr &#252;ber dessen Einsatzm&#246;glichkeiten zu erfahren <TextLink reference="4"></TextLink>. Bei den regelm&#228;&#223;igen Treffen k&#246;nnen Erfahrungen ausgetauscht werden, aber auch Richtlinien und Empfehlungen f&#252;r den Gebrauch der PDAs an der Klinik erstellt werden. Bibliothekare erfahren dabei direkt von den Nutzern &#252;ber die Brauchbarkeit angebotener PDA-Ressourcen, &#252;ber Probleme und Erfolge beim Einsatz der Software und erhalten Anregungen zur weiteren Entwicklung des PDA-Angebotes, ohne aufw&#228;ndige Benutzerumfragen durchzuf&#252;hren. Durch die Gr&#252;ndung und Betreuung von PDA-Benutzergruppen sichert sich die Bibliothek eine f&#252;hrende Rolle bei der Einf&#252;hrung von PDAs an der Institution und formt oder verbessert den Kontakt zu technologisch interessierten Personen in Schl&#252;sselpositionen der Universit&#228;t <TextLink reference="5"></TextLink>. Existiert bereits eine PDA-Benutzergruppe an der Universit&#228;t, empfiehlt sich eine enge Zusammenarbeit und die gemeinsame Organisation von Veranstaltungen <TextLink reference="6"></TextLink>. Neben dem pers&#246;nlichen Treffen ist f&#252;r eine Benutzergruppe ein entsprechender PDA-Weblog der Bibliothek sicherlich ein wichtiges Mittel, Informationen auszutauschen und die Gruppe lebendig und &#34;am Leben&#34; zu erhalten.</Pgraph>
      <SubHeadline>Internetzugang f&#252;r PDAs</SubHeadline>
      <Pgraph>Viele Universit&#228;ten und Bibliotheken bieten bereits den drahtlosen Internetzugang in Form eines Wireless Local Area Networks (WLAN) an, haupts&#228;chlich f&#252;r den Internetzugang via Laptop, da diese bereits durchwegs mit der n&#246;tigen WLAN-Technik ausgestattet sind. Zunehmend verf&#252;gen aber auch PDAs und Mobiltelefone &#252;ber die F&#228;higkeit das Internet via WLAN zu erreichen. &#220;blicher Weise arbeiten die Sende- und Empfangsstation f&#252;r WLAN, der sogenannte WLAN-Router, nach einem technischen Standard f&#252;r drahtlose Netzwerke, der in der neuesten Version IEEE 802.11n Daten&#252;bertragungsraten von bis zu 300 Mbit pro Sekunde erlaubt.</Pgraph>
      <Pgraph>Weniger bekannt und verbreitet sind sogenannte Bluetooth-Hotspots. Hier &#252;bernimmt ein Bluetooth-Router als Sende- und Empfangsstationen die Anbindung an das drahtgebundene Netzwerk der Institution. So k&#246;nnen Mobilger&#228;te, die zwar &#252;ber Bluetooth, aber nicht &#252;ber WLAN verf&#252;gen, auf das Internet zugreifen. Spezielle Software auf Seite des Betreibers des Bluetooth-Hotspots erm&#246;glicht das gezielte Anbieten von Information. Mobile Ger&#228;te mit aktiviertem Bluetooth werden in der Reichweite des Routers automatisch angesprochen. So k&#246;nnten dem Bibliotheksbesucher relevante Mitteilungen und Neuigkeiten zum Download automatisch angeboten werden, zum Beispiel verk&#252;rzte &#214;ffnungszeiten, aktuelle Kursangebote oder die Liste seiner entlehnten B&#252;cher.</Pgraph>
      <SubHeadline>Informationskan&#228;le f&#252;r den PDA (AvantGO, RSS)</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Verbreitung von E-Mail und Internet f&#252;hrte zu verschiedenen M&#246;glichkeiten, sich mit aktuellen Information oder Hinweisen darauf durch die Bibliothek versorgen zu lassen <TextLink reference="7"></TextLink>. Musste man fr&#252;her an die Orte fahren, an denen die Medien mit den gesuchten Publikationen aufbewahrt wurden (to pull information), so kann man heute aus einem breiten Angebot von Nachrichtenkan&#228;len im Internet die interessantesten abonnieren. Mitteilungen k&#246;nnen dem Leser &#252;ber verschiedene Wege automatisch &#252;bermittelt werden (to push information), erreichen ihn also rasch und gezielt. PDAs sind internetf&#228;hig und k&#246;nnen somit im Prinzip f&#252;r den Empfang von Nachrichtenkan&#228;len verwendet werden, solange diese R&#252;cksicht auf den kleinen Bildschirm nehmen.</Pgraph>
      <Pgraph>Bibliotheken k&#246;nnen nun eigene Nachrichtenkan&#228;le auf der Plattform AvantGO einrichten. Solange diese nicht f&#252;r Gesch&#228;ftszwecke verwendet werden und weniger als 1000 Abonnenten aufweisen, ist der Betrieb dieses Nachrichtenkanals auf AvantGO kostenlos m&#246;glich. Donna O&#39;Malley von der Dana Medical Library der Universit&#228;t Vermont beschreibt den relativ einfachen Vorgang der Einrichtung eines eigenen AvantGO-Kanals <TextLink reference="8"></TextLink>. Die in HTML erstellten Internetseiten bleiben auf dem Bibliotheksserver gespeichert und werden dort auch aktuell gehalten. Der Server von AvantGO greift dann bei Bedarf auf diese Seiten zu, komprimiert den Inhalt und &#252;bermittelt die Daten an die Abonnenten des Bibliothekskanals, sobald diese den Inhalt auf ihren PDAs aktualisieren m&#246;chten. Die empfangenen Seiten werden am PDA gespeichert und stehen dann, auch ohne Verbindung zum Internet, am Ger&#228;t zur Verf&#252;gung (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Auch mehrere Anbieter medizinischer Fachzeitschriften betreiben einen AvantGO-Informationskanal. Hat man diesen abonniert, kann man die aktuellen Inhaltsverzeichnisse von ausw&#228;hlbaren Journalen am PDA empfangen und bei Gelegenheit nach interessanten Beitr&#228;gen durchsuchen. Beispiele f&#252;r Verlage mit diesem Service sind Biomed Central und Wiley InterScience Mobile Edition. HighWire bietet ein &#228;hnliches PDA-Service mit eigener, ebenfalls kostenloser Software, unabh&#228;ngig von AvantGO. Eine Beschreibung von sieben kostenlosen Wegen, sich Inhaltsverzeichnisse auf den PDA liefern zu lassen, wurde von Colleen Cuddy von der Ehrman Medical Library in New York erstellt <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Really Simple Syndication (RSS) ist ein &#228;hnliches, weit verbreitetes System der personalisierten Nachrichten&#252;bermittlung im Internet. Mehrere Bibliotheken setzen diese Technik schon ein um ihren Nutzern Mitteilungen auf den internetf&#228;higen PDA zu liefern. Der PDA muss dazu eine Lesesoftware installiert haben, ein sogenannter Feed Reader, der zumeist kostenlos erh&#228;ltlich ist. Es gibt auch bereits ein breites Angebot an RSS-Anbietern, die f&#252;r den Bereich der Medizin interessant sind. Als Beispiel sei hier PubMed angef&#252;hrt. Es ist m&#246;glich auf PubMed pers&#246;nliche Suchprofile abzuspeichern. Diese Recherchen werden auf Wunsch regelm&#228;&#223;ig und automatisch neuerlich durchgef&#252;hrt. Das Ergebnis kann man sich dann per RSS an den PDA &#252;bermitteln lassen.</Pgraph>
      <SubHeadline>Ladestationen f&#252;r PDAs</SubHeadline>
      <Pgraph>Der im PDA eingebaute Akku reicht manchmal nur f&#252;r eine Betriebsdauer von wenigen Stunden. Wie so oft ist er gerade dann ersch&#246;pft, wenn man weit entfernt von der eigenen Ladestation mit dem Ger&#228;t arbeiten will. Das Aufstellen oder Entlehnen von Ladeger&#228;ten im Lesesaal ist eine einfache und kosteng&#252;nstige Unterst&#252;tzung f&#252;r PDA-Benutzer. Schwierig, ist dabei die enorme Typenvielfalt und die fehlende allgemeine Kompatibilit&#228;t von Ladeger&#228;ten und PDAs. Eine M&#246;glichkeit w&#228;re es PDA-Benutzer zu bitten, &#252;berz&#228;hlige Ladeger&#228;te der Bibliothek zu schenken. Aus diesem Fundus k&#246;nnten sich Bibliotheksbesucher dann bei Bedarf Ger&#228;te ausborgen <TextLink reference="10"></TextLink>. </Pgraph>
      <Pgraph>Vorsicht ist hier allerdings geboten, wenn ein Netzadapter oder eine Ladestation zuf&#228;llig f&#252;r einen PDA eines anderen Herstellers passt. Ist die Ladespannung h&#246;her als f&#252;r das Fremdger&#228;t vorgeschrieben, so kann es zu erheblichen Defekten beim PDA kommen.</Pgraph>
      <SubHeadline>Druckerstation f&#252;r den PDA</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Einrichtung einer PDA-Druckerstation erm&#246;glicht es Bibliotheksbesuchern, direkt vom mobilen Ger&#228;t aus Druckauftr&#228;ge an einen entsprechend ausgestatteten Drucker in der Bibliothek zu &#252;bermitteln. Auf dem PDA muss dazu eine, zumeist kostenlose Druckersoftware installiert sein. Der von der Bibliothek zur Verf&#252;gung gestellte Drucker sollte via Infrarot oder Bluetooth mit dem PDA kommunizieren k&#246;nnen. F&#252;r beide Techniken der Daten&#252;bertragung gibt es kosteng&#252;nstige Druckeradapter, die ohne gro&#223;en Aufwand an die Schnittstellen des Druckers anzuschlie&#223;en sind. Die laufenden Ausgaben und die Betreuung f&#252;r eine PDA-Druckerstation k&#246;nnen jedoch teuer werden, wenn dieses Service jedem Bibliotheksbesucher gratis angeboten wird.</Pgraph>
      <SubHeadline>Dockingstationen f&#252;r PDAs </SubHeadline>
      <Pgraph>Eine St&#228;rke von PDAs ist die M&#246;glichkeit Daten mit dem PC auszutauschen. Dazu gen&#252;gt eine entsprechende Software auf dem Desktop-Computer und eine einfache Kabelverbindung vom PDA zum PC &#252;ber die USB-Schnittstelle. Diese Verbindung zwischen PC und PDA erlaubt die Installation von Software auf dem Mobilger&#228;t. Weiters kann der PDA &#252;ber die Netzwerkverbindung des PCs auf das Internet zugreifen, um PDA-Anwendungen zu aktualisieren oder diese direkt auf den PDA herunter zu laden.</Pgraph>
      <Pgraph>Mehrere Medizinbibliotheken stellen solche, sogenannten Dockingstationen in ihren R&#228;umlichkeiten zur allgemeinen Benutzung auf. Die Steckverbindungen sind jedoch modellspezifisch und k&#246;nnen nicht f&#252;r PDAs anderer Hersteller verwendet werden. Als weit bessere L&#246;sung wird hier die Verwendung der Infrarotschnittstelle empfohlen, die jeder PDA eingebaut hat <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink>. Es gen&#252;gt, einen PC in der Bibliothek mit einer Infrarot-Schnittstelle auszur&#252;sten, um die Problematik der Typenvielfalt von Dockingstationen zu umgehen. Diese Technik der drahtlosen Daten&#252;bertragung war fr&#252;her sehr langsam, erlaubt aber nun bereits Daten&#252;bertragungsraten von bis zu 16 Mbit pro Sekunde (VeryFast IrDA 1.1). Nachteilig ist allerdings die kurze maximale &#220;bertragungsstrecke von einem Meter. Es darf sich auch kein gr&#246;&#223;erer Gegenstand und keine Person zwischen Sender und Empf&#228;nger befinden, denn dadurch wird die Daten&#252;bertragung unterbrochen.</Pgraph>
      <Pgraph>Bluetooth ist eine weitere drahtlose Verbindungstechnik, &#252;ber die viele mobile Ger&#228;te bereits verf&#252;gen. Diese kann statt, oder erg&#228;nzend zu Infrarot eingesetzt werden. Ein PC in der Bibliothek ist mit dieser Funktechnik leicht nachtr&#228;glich auszustatten. Benutzer von PDAs, Mobiltelefonen oder Laptops mit Bluetooth k&#246;nnen so auf diesen PC zugreifen, um zum Beispiel eine Katalogrecherche direkt zwischen den B&#252;cherregalen im Lesesaal durchzuf&#252;hren. Bluetooth erlaubt derzeit Daten&#252;bertragungsraten von bis zu 2,1 Mbit pro Sekunde (Bluetooth 2.0) und hat Reichweiten von 10 bis 100 Metern, ohne dass eine Sichtverbindung zwischen Sender und Empf&#228;nger bestehen muss.</Pgraph>
      <SubHeadline>Entlehnung von PDAs</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Entlehnung von PDAs wurde und wird von mehreren Bibliotheken betrieben. Cathy H. Eames <TextLink reference="12"></TextLink> berichtet von sehr positiven Erfahrungen damit an der p&#228;diatrischen Abteilung des Kinderspitals in Michigan in Detroit. Der Nutzen f&#252;r die Bibliothek habe dabei den enormen Aufwand gerechtfertigt. </Pgraph>
      <Pgraph>Wer sich mit dem Gedanken tr&#228;gt, ein PDA-Entlehnsystem einzurichten, sei jedoch vor dem erheblichen finanziellen, personellen und zeitlichen Aufwand gewarnt. PDAs lassen sich nicht so einfach wie B&#252;cher &#252;ber das Computersystem der Bibliothek entlehnen. Sie bestehen zumindest aus 3 Teilen (PDA, Speichererweiterungskarte, Ladeger&#228;t), die auch gleichzeitig und gemeinsam wieder zur&#252;ck kommen m&#252;ssen und auf ihre Funktion zu pr&#252;fen sind, bevor man sie wiederum entlehnen kann. Die Entlehnung vieler PDAs kann also rasch zu einem logistischen und finanziellen Problem werden. Peg Burnette und Jo Dorsch beschreiben mehrere PDA-Projekte an amerikanischen Universit&#228;ten, bei denen PDAs entlehnt wurden <TextLink reference="3"></TextLink>. Die beiden Autoren kommen zum Schluss, dass die Entlehnung von Hardware auf Dauer zu kostenintensiv ist, da diese sehr schnell veraltet und st&#228;ndig erneuert werden m&#252;sste.</Pgraph>
      <Pgraph>Beschr&#228;nkt man sich aber auf sehr wenige Leihger&#228;te mit pers&#246;nlicher Abholung und R&#252;ckgabe beim Projektbetreuer, so kann der Aufwand in vertretbaren Grenzen gehalten werden. Zum Beispiel begann die medizinische Zweigbibliothek an der Universit&#228;ts- und Landesbibliothek M&#252;nster 2004 mit der Entlehnung von 10 PDAs f&#252;r jeweils vier Wochen. Eine Befragung der Entlehner erbrachte ein sehr positives Feedback. Die Benutzer waren vor allem angetan von der Handlichkeit, von der Mobilit&#228;t und der M&#246;glichkeit gleich mehrere Informationsquellen auf einem Ger&#228;t zu nutzen, anstatt mehrere B&#252;cher zu schleppen oder zum manchmal weit entfernten PC zu wandern <TextLink reference="13"></TextLink>.</Pgraph>
      <SubHeadline>Informationsveranstaltungen, Schulung, Beratung</SubHeadline>
      <Pgraph>Um das Interesse am Einsatz von PDAs zu wecken organisierten Medizinbibliotheken Informationsveranstaltungen und Schulungen f&#252;r PDA-Interessenten. Die Verwendung von Software am PDA muss dabei einem gr&#246;&#223;eren Publikum via Beamer pr&#228;sentiert werden. Dazu gibt es kostenlose und kostenpflichtige Software, die auf dem DesktopPC und auf dem PDA installiert werden muss. Wird dann der PDA mit dem PC via USB-Kabel verbunden, so kann die Software das PDA-Display auf dem PC-Bildschirm darstellen, bzw. via Beamer an die Wand projizieren. Die PDA-Programme lassen sich sogar mit der PC-Maus bedienen und Texteingaben k&#246;nnen &#252;ber die PC-Tastatur erfolgen.</Pgraph>
      <Pgraph>Eine beliebte Methode PDA-Anwendungen direkt via Beamer zu pr&#228;sentieren ist auch der Einsatz spezieller Hardware. Diese besteht aus einem Einschub f&#252;r den Steckplatz der Speichererweiterungskarte am PDA, einem Verbindungskabel zum Beamer mit integriertem Wandler, sowie Software, die am PDA zu installieren ist. &#220;ber eine mitgelieferte Fernbedienung kann diese Zusatz-Hardware f&#252;r Palm oder PocketPC aus der Entfernung gesteuert werden. In erster Linie wurde diese Hardware f&#252;r die Pr&#228;sentation von PowerPoint-Vortr&#228;gen konstruiert, sie kann aber auch f&#252;r die Projektion des PDA-Displays via Beamer verwendet werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Bibliotheksangebot an PDA-Pr&#228;sentationen, Ausstellungen, Workshops, Klassen und Seminaren ersetzt aber keinesfalls die pers&#246;nliche Beratung von PDA-Interessenten und PDA-Benutzern in der Bibliothek. Dieses individuelle Service bringt den gr&#246;&#223;ten Erfolg, kann aber sehr zeitaufw&#228;ndig werden. Burnette und Dorsch empfehlen die Einrichtung von eigenen PDA-B&#252;rostunden oder Beratung nach Terminvereinbarung um den Informationsdienst im Lesesaal nicht mit PDA-Angelegenheiten zu &#252;berstrapazieren. Klare Empfehlungen und Angaben zu den PDA-Plattformen, Ger&#228;ten und PDA-Produkten die von der Bibliothek unterst&#252;tzt werden helfen ebenfalls den Beratungsaufwand zu reduzieren <TextLink reference="3"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Wenn die IT-Abteilung keine Unterst&#252;tzung f&#252;r PDAs anbietet, ist der Informationsbibliothekar im Lesesaal oftmals die einzige Ansprechpersonen. Peg Burnette und Jo Dorsch empfehlen, alle Mitarbeiter der Bibliothek mit PDAs auszustatten, besonders dann, wenn die Bibliothek f&#252;r den technischen Support bei PDA-Projekten verantwortlich ist <TextLink reference="3"></TextLink>. Durch die private Verwendung und den beruflichen Gebrauch der Ger&#228;te am Arbeitsplatz erwerben sich die Mitarbeiter automatisch Anwenderwissen und k&#246;nnen Fragen der Bibliotheksbesucher oder der Kliniker am Telefon kompetent beantworten, bzw. f&#252;r den Einsatz von PDAs werben.</Pgraph>
      <SubHeadline>Lizenzierung von PDA-Produkten</SubHeadline>
      <Pgraph>Der PDA ist, wie sein Name vermuten l&#228;sst, ein sehr individualisierbares Ger&#228;t, ein pers&#246;nlicher Computer f&#252;r die eigene Jackentasche. Die Hersteller von Software f&#252;r den PDA haben sich darum ganz auf den individuellen Vertrieb eingestellt und bieten ihre Produkte auf Internetplattformen an, zumeist f&#252;r den direkten Download auf den PC des Kunden. Bezahlt wird Online, mit der Kreditkarte. Selten handelt es sich bei diesen Firmen um bekannte Verlage, mit denen die Bibliothek bereits Erfahrungen h&#228;tte. Selbst die gro&#223;en Verlage arbeiten hier mit spezialisierten IT-Unternehmen zusammen, um den Inhalt ihrer Lehrb&#252;cher PDA-tauglich zu machen. Sie benutzen dabei auch gerne bereits etablierte Internetplattformen, die sich auf den Vertrieb von PDA-Software konzentrieren und Produkte mehrerer Hersteller anbieten.</Pgraph>
      <Pgraph>Bei der Lizenzierung von PDA-Produkten f&#252;r die &#196;rzte und Studenten einer medizinischen Universit&#228;t erleben Bibliothekare die gleichen Probleme auf beiden Seiten des Atlantiks. Collen Cuddy und Paul Wrynn von der Ehrmann Medical Library in New York diskutierten M&#246;glichkeiten, wie eine Bibliothek ihren Benutzern PDA-Ressourcen zur Verf&#252;gung stellen kann <TextLink reference="14"></TextLink>:</Pgraph>
      <Pgraph><Mark2>&#8211; Freeware:</Mark2> Diese PDA-Produkte sind zwar kostenlos, aber trotzdem mit Lizenzbedingungen verkn&#252;pft. Dessen Akzeptierung und Einhaltung ist allerdings Sache des Benutzers, der sich die Lizenzbedingungen gut durchlesen sollte, denn manchmal ist f&#252;r die Installation der Software eine pers&#246;nliche Registrierung beim Hersteller gefordert. Die Herausgabe pers&#246;nlicher Daten und der Empfang von unerw&#252;nschten Werbe-Mails kann dem Benutzer die Verwendung dieser Software verleiden. Hier sind die Bibliothekare gefordert, Freeware von vornherein auf Brauchbarkeit zu testen und Informationen &#252;ber eventuell unerw&#252;nschte &#34;Nebenwirkungen&#34; an die Benutzer weiter zu geben oder diese Produkte erst gar nicht in das PDA-Portal der Bibliothek aufzunehmen.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r den angloamerikanischen Sprachraum, speziell aber f&#252;r die Mediziner in USA gibt es bereits eine breite und sehr interessante Palette an kostenloser professioneller Software f&#252;r den PDA. Medizinische Gesellschaften, Universit&#228;ten, Pharmaunternehmen aber auch private &#196;rzte erstellen Content und Programme f&#252;r den PDA und geben diese kleinen Helferlein f&#252;r den klinischen Alltag kostenlos an Interessenten weiter. In Europa hat sich die klinische Verwendung von PDAs noch nicht etabliert, entsprechend gibt es leider kaum professionelle kostenlose Software. Die Installation von englischsprachiger Freeware auf dem PDA ist zumeist kein Problem der Sprache. Vielmehr sind es die l&#228;nderspezifisch zugelassenen Medikamente, deutsche Arzneimittelnamen, die in Amerika unbekannt sind, und nur lokal g&#252;ltige Behandlungsrichtlinien, die den Einsatz der f&#252;r USA entwickelten Freeware in Europa verhindern. Die Produkte sind sicherlich gut, hier aber nur sehr eingeschr&#228;nkt verwendbar.</Pgraph>
      <Pgraph>Viele Publikationen von Medizinbibliothekaren, Klinikern und Personen aus Gesundheitsberufen besch&#228;ftigen sich mit dieser Freeware. Sie geben Tipps zum Ger&#228;tekauf, erstellen eine Auswahl an brauchbarer Gratis- und Lizenzsoftware und f&#252;gen lange Listen mit URLs f&#252;r den Leser zusammen.</Pgraph>
      <Pgraph>Manche Bibliotheken beschr&#228;nken sich darauf Links zu PDA-Freeware in ihrem PDA-Portal anzubieten. Auch in diesem Fall wird die Bibliothek als Innovator und Unterst&#252;tzer wahrgenommen, besonders dann, wenn die Ressourcen sehr sorgf&#228;ltig ausgew&#228;hlt und getestet wurden. Der Hinweis auf die Einhaltung von Lizenzbedingungen durch den PDA-Benutzer und die Verwendung der Softw<TextGroup><PlainText>ar</PlainText></TextGroup>e auf eigene Gefahr (Disclaimer) wird empfohlen. Der Aufwand f&#252;r das Testen der Produkte ist erheblich, der weitere Verwaltungsaufwand aber gering.</Pgraph>
      <Pgraph><Mark2>&#8211; Pers&#246;nlicher Kauf mit Bibliotheksrabatt:</Mark2> Die Bibliothek kann beim Hersteller eines PDA-Produktes Rabatte bekommen oder vereinbaren, nur einen Teil des Gesamtpreises f&#252;r jeden Download durch Angeh&#246;rige der Institution zu bezahlen. Das funktioniert zumeist &#252;ber Gutschein-Codes, die die Bibliothek bekommt oder eben bezahlt, und an berechtigte Personen weiter gibt. Der PDA-Benutzer gibt dann auf der Internetplattform des Vertriebspartners vor dem Download diesen Gutschein-Code ein und bezahlt die verbleibende Summe selbst, normalerweise Online per Kreditkarte. Das Rabattsystem ohne finanzielle Beteiligung der Bibliothek ist empfehlenswert, wenn damit eine gro&#223;e Anzahl an Benutzern versorgt werden soll. Der Kauf von einigen Hundert Einzellizenzen pro Software &#252;bersteigt meist die Budgetm&#246;glichkeiten der Bibliothek, aber Hersteller von PDA-Software r&#228;umen gerne Rabatte ein f&#252;r die Aussicht, damit gr&#246;&#223;ere Ums&#228;tze zu erzielen. F&#252;r ein n&#252;tzliches PDA-Produkt sind &#196;rzte und Studenten auch durchaus bereit eigenes Geld zu zahlen, wie Umfragen an den medizinischen PDA-Bibliotheken in M&#252;nster und Wien ergaben. Der Verwaltungsaufwand f&#252;r die Vergabe der Gutschein-Schl&#252;ssel kann allerdings gro&#223; werden, wenn man die Daten der Personen, an die man Gutscheine weiter gab, sammelt. F&#252;r sp&#228;tere Benutzerbefragungen und Produktinformationen per E-Mail ist dies allerdings ratsam.</Pgraph>
      <Pgraph><Mark2>&#8211; Kostenlos als Zugabe, wenn die Bibliothek das Hauptprodukt lizenziert:</Mark2> Bei der Lizenzierung von eJournals, eBooks und Datenbanken bieten manche Hersteller PDA-Ressourcen an, die im Lizenzpreis enthalten sind. Das kann der Download einer kompletten PDA-Version des Produktes f&#252;r alle Angeh&#246;rigen einer Institution sein (z.B.: DynaMed), der Download von Buchkapiteln in einem Format f&#252;r PDAs (z.B.: AccessMedicine) oder spezielle Zusatzangebote wie News Channels, Videos und Podcasts (z.B.: New England Journal of Medicine) f&#252;r institutionelle Subskriptionen. Zumeist sind diese Zusatzservices nicht in den Lizenzvertr&#228;gen expliziert fixiert. Dies kann dazu f&#252;hren, dass die Inhalte der PDA-Version pl&#246;tzlich ver&#228;ndert werden, die Vollversion eventuell kostenpflichtig wird oder gar nicht mehr zur Verf&#252;gung steht. Ist das PDA-Produkt nur als &#34;Verkaufszuckerl&#34; gedacht, fehlt oft der technische Support von Seiten des Herstellers.</Pgraph>
      <Pgraph>Trotzdem ist diese Variante ein kosteng&#252;nstiger und leicht administrierbarer Weg PDA-Ressourcen anzubieten. Wichtig ist es diese Ressourcen zu bewerben, ansonst werden sie nicht wahrgenommen.</Pgraph>
      <Pgraph><Mark2>&#8211; Kauf einer begrenzten Anzahl von Downloads:</Mark2> Bei dieser Variante kauft die Bibliothek eine begrenzte Anzahl an Einzellizenzen. Diese werden von der Bibliothek an berechtigte Benutzer in Form eines Gutschein-Codes oder eines Freischaltschl&#252;ssels weiter gegeben. Damit ist der kostenlose Download von der Internetplattform des Vertriebspartners oder die Verwendung der Vollversion auf dem PDA m&#246;glich. Dieser Weg erlaubt der Bibliothek die Ausgaben f&#252;r PDA-Produkte genau festzulegen. Gefragt ist hier allerdings ein gutes Ma&#223; an Einsch&#228;tzungsverm&#246;gen. Kauft man zu wenige Lizenzen, so wird es Unmut unter den PDA-Benutzern einer Institution geben, kauft man zu viele, bleiben einem die bereits bezahlten Gutscheine ungenutzt &#252;brig. Cuddy und Wrynn empfehlen besser weniger zu erwerben, aber den Kauf weiterer Lizenzen einzuplanen <TextLink reference="14"></TextLink>. Diese Art PDA-Ressourcen zu erstehen entspricht einem Kaufmodell, wobei die Bibliothek das Produkt eigentlich dem einzelnen Benutzer zur pers&#246;nlichen Verwendung schenkt. Sollte dieser die Software nicht mehr verwenden, oder an eine andere Institution wechseln, so besteht damit kaum die Chance das Produkt zur&#252;ck zu bekommen, um es einem anderen zur Verf&#252;gung zu stellen. Abhilfe bieten hier Lizenzen, die nach einer bestimmten Zeit automatisch enden. Die Software ist danach am PDA nicht mehr verwendbar.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Kauf von Downloads gibt der Bibliothek einerseits viel Kontrolle &#252;ber Kosten und Vergabe des Produktes, andererseits ist dieses Modell mit einem enormen Verwaltungsaufwand verbunden, besonders wenn Lizenzen automatisch enden und laufend neue Freischaltschl&#252;ssel rechtzeitig an die registrierten Benutzer ausgegeben werden m&#252;ssen.</Pgraph>
      <Pgraph><Mark2>&#8211; Entlehnung von PDA-Ressourcen:</Mark2> Diese Art der Lizenzierung wird vor allem f&#252;r elektronische B&#252;cher verwendet. Software oder eben eBooks f&#252;r den PDA k&#246;nnen auf CD-ROM, DVD oder auf einer, in den PDA passenden Speicherkarte erworben werden. Diese PDA-Produkte sind aber durchwegs f&#252;r die pers&#246;nliche Verwendung gedacht und werden meist lizenzrechtlich auf die Installation und Verwendung auf nur einem einzigen PDA beschr&#228;nkt. Der Entlehner m&#252;sste die Software oder das eBook nach Ablauf der Entlehnfrist auf seinem PDA l&#246;schen, bevor die Bibliothek den Datentr&#228;ger an einen anderen Benutzer geben darf. Die Einhaltung der Lizenzbestimmungen werden in den meisten F&#228;llen vom Hersteller durch die pers&#246;nliche Online-Registrierung des K&#228;ufers und der Eingabe eines nur einmal g&#252;ltigen Freischalt-Codes erzwungen. Diese PDA-Produkte sind f&#252;r den Entlehnbetrieb also nicht geeignet.</Pgraph>
      <Pgraph>Bei einigen Herstellern von eBooks f&#252;r PDAs (z.B.: NetLibrary) kann die Bibliothek eine Anzahl von Titeln lizenzieren. Bei diesem Modell l&#228;dt der Bibliotheksbesucher die lizenzierten eBooks von der Internetplattform des Anbieters auf seinen PDA herunter. Diese werden dann in der Bibliothekskollektion, auf der Plattform, als &#34;Entlehnt&#34; gekennzeichnet. Nach dem Ablauf der Entlehnfrist sind die B&#252;cher auf dem PDA nicht mehr lesbar und die Titel stehen automatisch wieder dem n&#228;chsten Bibliotheksbesucher zum Download zur Verf&#252;gung. Der Verwaltungsaufwand f&#252;r die Bibliothek ist hier gering, die Anzahl an medizinisch relevanten Titeln aber leider auch.</Pgraph>
      <Pgraph><Mark2>&#8211; Entlehnung von PDAs mit vorinstallierter lizenzierter Software:</Mark2> Diese Art PDA-Ressourcen zur Verf&#252;gung zu stellen umgeht die zuvor genannten Probleme, die mit der Entlehnung von PDA-Software auf Datentr&#228;gern verbunden ist. Die Bibliothek ist Eigent&#252;mer der PDAs und die Software wird f&#252;r jedes einzelne Mobilger&#228;t gekauft oder lizenziert. Wie schon weiter oben beschrieben ist der Entlehnbetrieb f&#252;r PDAs auf Dauer aber sehr kostspielig und erfordert viel technischen Support. Die Ger&#228;te m&#252;ssen bei der R&#252;cknahme auf Funktion und Vollst&#228;ndigkeit gepr&#252;ft werden, Software ist eventuell neu zu installieren und nach 2-3 Jahren z&#228;hlt ein PDA schon zum alten Eisen.</Pgraph>
      <Pgraph><Mark2>&#8211; Campuslizenzen:</Mark2> Bei diesem Modell k&#246;nnen alle, durch den Lizenzvertrag berechtigten Benutzer, das PDA-Produkt am Campus der Institution vom Server des Herstellers herunter laden. Eine Vorgangsweise, die bei anderen elektronischen Medien wie eJournals &#252;blich und dem Bibliothekar vertraut ist, mit geringem Verwaltungsaufwand, wenn der Lizenzvertrag einmal unter Dach und Fach ist. Der Preis richtet sich, ebenfalls vertraut, nach der Anzahl potentieller Benutzer (FTEs). Das macht die Campuslizenz f&#252;r PDA-Produkte allerdings zur teuersten Variante der Lizenzierung, denn hier wird nicht ber&#252;cksichtigt, dass nur ein Teil der &#196;rzte und Studenten PDAs f&#252;r den klinischen und universit&#228;ren Alltag einsetzen. Weiters kann die Verwendung behindert werden, wenn f&#252;r die Einrichtung und Aktualisierung dieses PDA-Programmes Software auf dem Arbeitsplatz-PC im Institut zu installieren ist. Der normale PC-Benutzer hat dazu nicht die n&#246;tigen Computerrechte und muss f&#252;r diese Arbeit einen EDV-Administrator bem&#252;hen.</Pgraph>
      <Pgraph>Eine weitere M&#246;glichkeit Ressourcen f&#252;r den PDA zur Verf&#252;gung zu stellen w&#228;re die Formatierung von ohnehin bereits lizenzierten Produkten f&#252;r PDAs, die &#252;ber WLAN, Bluetooth oder Telefonverbindung auf das Computernetzwerk der Institution zugreifen k&#246;nnen. Schafft man es wichtige elektronische Nachschlagewerke, Datenbanken oder Bibliothekskataloge die Online am Campus verwendbar sind in PDA-freundliche Internetseiten umzuwandeln, dann steht der bereits einmal bezahlte Content auch als PDA-Ressource zur Verf&#252;gung.</Pgraph>
      <SubHeadline>PDA-freundliche Internetseiten</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Internetseiten und die elektronischen Ressourcen einer Bibliothek sind f&#252;r die Verwendung auf Desktop-PCs und Laptops mit Bildschirmdiagonalen von 15 bis 19 Zoll ausgelegt. Das Display von PDAs ist aber wesentlich kleiner. &#220;bliche Abmessungen sind hier 2,5 bis 3,5 Zoll in der Diagonale, bei einem Aufl&#246;sungsverm&#246;gen von zumeist 240x320 Bildpunkten. Die Internetbrowser der mobilen Ger&#228;te versuchen zwar die Seiten f&#252;r das kleine Display zu formatieren, aber selten ist das Ergebnis erfreulich. </Pgraph>
      <Pgraph>Innovative Interfaces, ein professioneller Hersteller von Bibliothekssoftware bietet als zus&#228;tzliche Erweiterung f&#252;r seinen OPAC (Online Public Access Catalogue) seinen AirPAC an. Dieser wurde speziell f&#252;r die Verwendung mit Mobilger&#228;ten entwickelt, mit einer einfachen Benutzeroberfl&#228;che f&#252;r kleine Displays. Anf&#228;nglich nur f&#252;r die Daten&#252;bertragung mittels Infrarot gebaut, kann der AirPAC nun mit allen internetf&#228;higen Mobilger&#228;ten kommunizieren. Bibliotheksbenutzer k&#246;nnen so den Katalog am PDA in fast all seinen Funktionen, unabh&#228;ngig von fix aufgestellten PCs, innerhalb und au&#223;erhalb der Bibliothek verwenden. Mit AirPAC und einem PDA, der um einen Barcode-Scanner erweitert wurde, lassen sich Bibliotheksbest&#228;nde auch direkt an Ort und Stelle &#252;berpr&#252;fen, korrigieren oder inventarisieren. Medien k&#246;nnen unmittelbar aus dem Regal heraus entlehnt oder zur&#252;ck genommen werden. Dies kann auch ohne direkte Online-Verbindung mit dem Server geschehen, eignet sich also hervorragend f&#252;r den Offline-Betrieb f&#252;r die &#220;berbr&#252;ckung von IT-Ausf&#228;llen. Ist der Katalog wieder funktionsf&#228;hig, k&#246;nnen die Daten vom PDA einfach mit dem Server abgeglichen werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Mehrere Bibliotheken haben sich mit der eigenen Erstellung von Internetseiten f&#252;r den PDA befasst, die speziell f&#252;r die Betrachtung auf kleinen Bildschirmen konzipiert werden <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>. Horizontales Scrollen sollte dabei so weit als m&#246;glich vermieden werden, auch Grafiken d&#252;rfen nur sehr sparsam eingesetzt werden. Das Design erinnert dabei aber immer etwas an Internetseiten aus den Anf&#228;ngen von HTML. Generell ist dieses Service kaum verbreitet und selten &#252;ber das Stadium eines Experiments hinaus gewachsen. Eine dieser Prototyp-Webseiten betreibt die Bibliothek der Western Kentucky Universit&#228;t (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Der Aufbau und Betrieb einer eigenen PDA-Site, neben den &#34;normalen&#34; Internetseiten der Bibliothek, erlaubt sicherlich den am genauesten gestaltbaren drahtlosen Zugriff auf bibliothekseigene elektronische Services mit PDAs via Internet. Voraussetzung daf&#252;r ist eine fl&#228;chendeckende Versorgung mit WLAN oder Bluetooth-Hotspots am Campus. </Pgraph>
      <Pgraph>Die Typenvielfalt an internetf&#228;higen Mobilger&#228;ten ist allerdings gro&#223; und die Kompatibilit&#228;t mit dem jeweils am Endger&#228;t verwendeten Browserprogramm nicht f&#252;r alle F&#228;lle testbar oder m&#246;glich. Elektronische Ressourcen anderer Hersteller (eJournals, eBooks, Datenbanken), auf die die Bibliotheksseiten lediglich verlinken, sind leider nicht automatisch PDA-freundlich. Hier sind die Verlage selbst gefordert spezielle Ausgabeformate zu entwickeln. Mit dem raschen Ausbau des mobilen Internets in den n&#228;chsten Jahren geraten Anbieter aber vermutlich ohnehin unter Druck, ihre Ressourcen auch f&#252;r Mobilger&#228;te lesbar anzubieten. Bibliotheken k&#246;nnten hier Lobbying  im eigenen Interesse  betreiben  und  bei  den  Verlagen die Formatierung der Internetseiten f&#252;r PDAs f&#252;r einen Lizenzabschluss einfordern. Ideal w&#228;re die Programmierung von Internetseiten, die automatisch Aufl&#246;sungsverm&#246;gen und Displaygr&#246;&#223;e des verwendeten Endger&#228;tes bei der Generierung des Seiten-Codes ber&#252;cksichtigen <TextLink reference="15"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Mit der M&#246;glichkeit alle, oder zumindest die f&#252;r den mobilen Einsatz wichtigsten Bibliotheksressourcen via Internet und mobiler Daten&#252;bertragung zu erreichen, w&#252;rde auch das Problem der unterschiedlichen Betriebssysteme bei PDAs hinf&#228;llig. Kauft die Bibliothek PDA-Ressourcen, so m&#252;ssen zur Zeit Versionen f&#252;r Palm und PocketPC geordert werden. In Zukunft werden sich aber noch weitere Betriebssysteme etablieren (iPhone, GooglePhone, Symbian, TabletPC, etc.), andere eventuell verschwinden, so dass nur mehr HTML als halbwegs einheitlicher Standard &#252;brig bleibt, da alle Mobilger&#228;te auch internetf&#228;hig sein werden m&#252;ssen.</Pgraph>
      <Pgraph>Mit dem Einsatz plattformunabh&#228;ngiger Ressourcen, die sich automatisch displayangepasst formatieren, und mit dem universell verf&#252;gbaren drahtlosen Zugang zum Internet w&#252;rden Bibliotheken der Forderung von Dexter, Shearer und Nagy nachkommen: <Mark2>&#34;The library is the provider of information regardless of the format in which it is delivered&#34;</Mark2> <TextLink reference="17"></TextLink>. Es ist auch zu hoffen, dass zuk&#252;nftige Versionen der Browserprogramme f&#252;r den PDA eine klarere Darstellung von gro&#223;en Webseiten am kleinen Display zustande bringen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Fazit">
      <MainHeadline>Fazit</MainHeadline>
      <Pgraph>Die wichtigsten Gr&#252;nde damit zu beginnen und die besten Ressourcen f&#252;r den Start sind folgend aufgelistet. Die am Schluss genannten H&#252;rden sollen nicht abschrecken, aber bedacht werden.</Pgraph>
      <SubHeadline>Gr&#252;nde f&#252;r die Bibliotheken mit der PDA-Unterst&#252;tzung zu beginnen</SubHeadline>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Man kann mit sehr geringem Mitteleinsatz PDA-Projekte starten</ListItem>
          <ListItem level="1">Bibliothekare erwerben sich damit wichtige neue Kompetenzen</ListItem>
          <ListItem level="1">Benutzer und Institutsleitung nehmen die Bibliothek als Innovator wahr</ListItem>
          <ListItem level="1">Ein neuer, zus&#228;tzlicher Weg der Kommunikation mit Bibliotheksbenutzern (AvantGo, RSS)</ListItem>
          <ListItem level="1">Projektmittel f&#252;r den PDA-Support zus&#228;tzlich zum laufenden Budget</ListItem>
          <ListItem level="1">Verbesserung der technischen Infrastruktur in der Bibliothek (WLAN, Bluetooth-Hotspot)</ListItem>
          <ListItem level="1">Bereits vorhandene PDA-Software, die zu einem Hauptprodukt mit erworben wurde, kann genutzt werden</ListItem>
          <ListItem level="1">Kontakte mit einer aktiven Benutzergruppe und mit Personen in F&#252;hrungspositionen</ListItem>
          <ListItem level="1">&#196;rzte und Studenten arbeiten insgesamt effektiver, dank der Bibliothek</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>Die geeignetsten Lizenzprodukte f&#252;r den Start eines PDA-Projektes</SubHeadline>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Arzneimittelverzeichnisse mit lokaler G&#252;ltigkeit</ListItem>
          <ListItem level="1">Standardlexika der Medizin</ListItem>
          <ListItem level="1">Standardnachschlagewerke Innere Medizin</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <SubHeadline>H&#252;rden f&#252;r Bibliothek und Benutzer beim Einsatz von PDAs </SubHeadline>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Lizenzmodelle der Software-Hersteller f&#252;r PDAs sind auf den individuellen Benutzer ausgerichtet</ListItem>
          <ListItem level="1">Die Verwaltung der gekauften Lizenzen und Freischaltschl&#252;ssel f&#252;r Downloads ist aufwendig</ListItem>
          <ListItem level="1">Bibliotheken erwerben den gleichen Content, neben Print und Online, auch noch in einer Version f&#252;r den PDA</ListItem>
          <ListItem level="1">In Zukunft wird es eine noch gr&#246;&#223;ere Typenvielfalt an Mobilger&#228;ten geben. PDA-Produkte m&#252;ssen dann aufwendig f&#252;r viele Plattformen lizenziert werden</ListItem>
          <ListItem level="1">Die eingesetzte Technik veraltert rasch. Ger&#228;te und eventuell auch die lizenzierte Software sind nach einigen Jahren schon &#34;Altes Eisen&#34;</ListItem>
          <ListItem level="1">PDA-Software wird &#252;ber den Arbeitsplatz-PC am PDA installiert. Dazu sind aber h&#228;ufig Administratorrechte erforderlich</ListItem>
          <ListItem level="1">Die Verwendung des selben PDAs in Verbindung mit mehreren PCs (Klinik, Bibliothek, Praxis, Wohnung) bereitet Probleme</ListItem>
          <ListItem level="1">Umst&#228;ndliche pers&#246;nliche Registrierung und unerw&#252;nschte E-Mails bei Freeware f&#252;r den PDA</ListItem>
          <ListItem level="1">Sicherheits- und Vertraulichkeitsbedenken bei der Speicherung von Patientendaten auf dem PDA</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
    </TextBlock>
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        <RefTotal>Saraiva P. Implementa&#231;&#227;o de Servi&#231;os de Refer&#234;ncia para Assistentes Digitais Pessoais (PDA&#39;s) nas Bibliothecas de Sa&#250;de em Portugal. Disserta&#231;&#227;o de Mestrado em Arquivos Bibliotecas e Ci&#234;ncias da Informa&#231;&#227;o. Universidade de &#201;vora; 2007.</RefTotal>
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              <Mark1>Abbildung 1: Medizinbibliotheken mit PDA-Ressourcen in USA und Europa. Via Internet waren 65 Medizinbibliotheken in USA und nur 8 in Europa zu finden, die f&#252;r den PDA-Einsatz Ressourcen zur Verf&#252;gung stellen (Recherche des Autors, J&#228;nner 2008).</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 2: Das PDA-Portal der Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien. Die Informationsseiten &#252;ber PDAs und verf&#252;gbare PDA-Ressourcen sind in die Internetseiten der Bibliothek eingebettet. PDA-Portale sind eine einfache und sehr beliebte Methode den Einsatz von PDAs an der Institution zu unterst&#252;tzen.</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 3: Der AvantGO-Informationskanal der Dana Medical Library auf einem PocketPC. Die Bibliothek gestaltet HTML-Seiten f&#252;r diesen eigens eingerichteten Informationskanal. Diese werden am bibliothekseigenen Server gespeichert und aktuell gehalten. Ein registrierter Benutzer der AvantGO-Internetplattform kann diesen Informationskanal via AvantGO kostenlos abonnieren. Der AvantGO-Server liefert die HTML-Seiten der Bibliothek komprimiert an den PDA, sobald dessen Besitzer eine Aktualisierung w&#252;nscht. Diese Seiten werden am PDA gespeichert und stehen dann, auch ohne Internetverbindung, zur Verf&#252;gung.</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 4: PDA-freundliche Internetseiten auf einem PocketPC. Die Bibliothek der Western Kentucky University betreibt ein Bibliotheksportal, speziell gestaltet f&#252;r kleine Bildschirme. Diese PDA-Homepage ist als zentrale Link-Liste (Sitemap) ausgef&#252;hrt.</Mark1>
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