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    <Identifier>mbi000109</Identifier>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
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      <Title language="de">Personal Digital Assistant (PDA): woher und wohin&#63; </Title>
      <TitleTranslated language="en">Personal Digital Assistant (PDA): development and prospect</TitleTranslated>
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          <LastnameHeading>Dollfu&#223;</LastnameHeading>
          <Firstname>Helmut</Firstname>
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          <AcademicTitle>Mag.</AcademicTitle>
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        <Address>Medizinische Universit&#228;t Wien, Universit&#228;tsbibliothek, W&#228;hringer Guertel 18-20, A-1097 Wien, Tel: 01-40400&#47;1071, Fax:01-40400&#47;1086<Affiliation>Medizinische Universit&#228;t Wien, Universit&#228;tsbibliothek, Wien, &#214;sterreich</Affiliation></Address>
        <Email>Helmut.Dollfuss&#64;meduniwien.ac.at</Email>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">Personal Information Manager (PIM)</Keyword>
      <Keyword language="en">Personal Digital Assistant (PDA)</Keyword>
      <Keyword language="en">history</Keyword>
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      <Keyword language="de">Informationsmanagement</Keyword>
      <Keyword language="de">Personal Digital Assistant (PDA)</Keyword>
      <Keyword language="de">Geschichte</Keyword>
      <Keyword language="de">Wachstafel</Keyword>
      <Keyword language="de">Filofax</Keyword>
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      <Keyword language="de">Newton</Keyword>
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      <Keyword language="de">mobile Bibliothek</Keyword>
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    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20080917</DatePublished>
      <DateRepublished>20080919</DateRepublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>8</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>PDA (editiert von Oliver Obst &amp; Helmut Dollfu&#223;)</IssueTitle>
      </Journal>
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    <ArticleNo>12</ArticleNo>
    <Correction><DateLastCorrection>20080919</DateLastCorrection>Isuue-Titel</Correction>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die ersten Teile der vorliegenden Arbeit beschreiben die Entwicklung der heutigen PDAs, aber auch einige historische Wurzeln, denn pers&#246;nliches Informationsmanagement ist eine Idee mit lange Tradition. Sie wurde schon sehr fr&#252;h in der Kulturgeschichte des Menschen verwirklicht, mit unterschiedlichen Materialien als Datentr&#228;ger. Von Wachstafeln und Papier losgel&#246;st, wurde das Konzept auf den Stamm der mikropr<TextGroup><PlainText>oz</PlainText></TextGroup>essorgesteuerten Taschenrechner aufgepfropft und danach auf <TextGroup><PlainText>jackentaschengro&#223;en</PlainText></TextGroup> Computern veredelt. Heute bilden PDAs eine selbstst&#228;ndige Ger&#228;teklasse, allerdings werden die Grundfunktionen eines PDAs zunehmend in andere Mobilger&#228;te integriert.</Pgraph>
      <Pgraph>Der letzte Teil der Arbeit besch&#228;ftigt sich mit der Zukunft des PDAs in der sich abzeichnenden Entwicklung zur &#34;Mobile Library&#34;. Man kann im PDA einen Propheten dieser Entwicklungslinie sehen, dem zahlreiche weitere Mobiltechnologien folgen werden. In Zukunft muss man also mit einer noch breiteren Palette an Betriebsplattformen, Displaygr&#246;&#223;en und Kommunikationsm&#246;glichkeiten rechnen. PDA-Projekte  sind ein guter Weg, sich schon jetzt das n&#246;tige Expertenwissen f&#252;r die mobile Zukunft der bibliothekarischen Informationstechnologie zu erarbeiten.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>This paper describes the development of modern PDAs and traces some historical roots because personal information management is an idea with a long tradition. It was put into practice early in human history based on different materials as data carrier. From wax plates and paper the idea was grafted onto microprocessor powered calculators. Further on the concept was transferred to coat-pocket sized handheld computers. These were called PDAs forming a device class on their own though functions of a PDA are ingreasingly integrated into other mobile devices.</Pgraph>
      <Pgraph>Finally the paper discusses the future of PDAs as spearhead of the mobile library. The PDA can be seen as a prophet in this movement followed by a range of new to-be mobile devices. Out of this we can expect to meet an even greater variety of operating systems, display sizes and communication channels in the future. PDA-projects are an ideal way to gain expert knowledge now for a mobile future in library information technology.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>Menschen merken sich eine erstaunliche Anzahl an Mitmenschen, samt ihren Eigenschaften und Lebensumst&#228;nden, oder finden vertraute Orte ganz ohne GPS. Das mobile Leben in einer weltumspannenden Informationsgesellschaft &#252;berfordert jedoch dieses biologische Grundverm&#246;gen betr&#228;chtlich. Telefonnummern, Adressen, Termine und Notizen verlangen nach mehr (Speicher-)Platz und Ordnung. Die dazu erfundenen Hilfsmittel werden im angloamerikanischen Sprachraum &#34;<Mark2>Personal Information Manager</Mark2>&#34; (PIM) genannt, ganz allgemein und unabh&#228;ngig von der Art und Weise ihrer materiellen Ausf&#252;hrung. PIMs sollen nun ihrem Benutzer unter die Arme, in diesem Falle wohl besser unter das Ged&#228;chtnis greifen. Ein kleiner Notizblock mag zwar auch seine Dienste tun, ein PIM geht aber &#252;ber dessen einfache Linienstruktur weit hinaus. Er ist bereits grob vororganisiert und stellt dem Benutzer gleich mehrere Ordnungskonzepte zur Verf&#252;gung. Seine grundlegenden Bestandteile, also Terminplaner mit Kalender, sowie Adress- und Notizbuch, werden im Englischen auch gerne &#34;Productivity Tools&#34; genannt. Im physikalischen Sinne ist ja Leistung die pro Zeiteinheit verrichtete Arbeit, im pers&#246;nlichen Bereich wohl vergleichbar mit der Anzahl an Aufgaben, die pro Tag erledigt werden. Der PIM m&#246;chte also seinem Benutzer durch penible Ordnung und rasches Wiederfinden von Information zu einem effektiveren Arbeiten verhelfen.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Laufe der Zeit wurde das Konzept eines pers&#246;nlichen Informationsmanagers unter verschiedenen Namen auf sehr unterschiedlichen Tr&#228;germaterialien verwirklicht. Das Wachs von flei&#223;igen Bienen, verwendet in der Antike, wurde durch Papier abgel&#246;st, dessen Urspr&#252;nge im schnellwachsenden Papyrus liegen. Der PIM auf einem modernen PDA schreibt, f&#252;r uns unsichtbar, Erinnerungsspuren in Silikon, dem Substrat der &#252;beraus innovativen Computerindustrie.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Wachstafeln: Der PIM &#34;in Cera&#34;">
      <MainHeadline>Wachstafeln: Der PIM &#34;in Cera&#34;</MainHeadline>
      <Pgraph>Die in der Antike und auch noch im Mittelalter benutzten Wachstafeln bestanden aus einem Holzrahmen mit einer fl&#228;chigen Vertiefung von einigen Millimetern. Diese wurde mit einer Wachsmischung, der man Ru&#223; oder andere geeignete F&#228;rbemittel beimengte, ausgef&#252;llt. Es gab auch luxuri&#246;se Ausf&#252;hrungen, die statt Holz Elfenbein, Silber oder Gold verwendeten. Die noch erhaltenen Wachstafeln stammen vorwiegend aus &#196;gypten, Pompeji und Dakien und geben Aufschluss &#252;ber das Wirtschafts- und Alltagsleben der Antike <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Kleinere Wachst&#228;felchen waren leicht mitzunehmen und auch durchaus geeignet pers&#246;nliche Informationen zu sammeln und zu verwalten. Mehrere dieser Tafeln zusammen gebunden erh&#246;hte die &#34;Speicherkapazit&#228;t&#34;. Als Schreibstift diente der, auf einer Seite angespitzte Stylus. Sein anderes, flaches Ende gl&#228;ttete das Wachs und l&#246;schte unwiederbringlich alte Eindr&#252;cke. Der Verlust des Schreibstiftes war vermutlich auch schon in der Antike ein Problem, zumindest weisen Befestigungsl&#246;cher am Stylusende darauf hin. Moderne PDAs verwenden ebenfalls einen Stylus zur Dateneingabe und zur Markierung von zu l&#246;schenden Textteilen. PDAs heutiger Erzeugung besitzen ein integriertes Aufbewahrungs- und Sicherungsfach f&#252;r den Stylus, trotzdem werden Ersatzstifte im 3er-Pack angeboten.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Filofax: Der PIM &#34;in Carta&#34;">
      <MainHeadline>Filofax: Der PIM &#34;in Carta&#34;</MainHeadline>
      <Pgraph>Der wohl bekannteste pers&#246;nliche Informationsmanager aus Papier ist der Filofax. Der Britische Staatsb&#252;rger Colonel Disney lernte w&#228;hrend des ersten Weltkriegs in den Vereinigten Staaten das &#34;Organiser System&#34; kennen, kleine Ringordner mit vorgedruckten auswechselbaren Einzelbl&#228;ttern. Der Colonel begeisterte sich f&#252;r diese Art einer Loseblattsammlung und dachte daran, es zu einer flexiblen Kombination aus Kalender, Adress- und Notizbuch auszubauen. In London gr&#252;ndete er 1921 das Unternehmen Norman&#38;Hill, um seine Idee zu vermarkten. &#34;File of Facts&#34; war ein handlicher ringgebundener Ordner mit hochwertigem Einband und austauschbaren Einlagebl&#228;ttern f&#252;r Kalender, Adress- und Notizbuch. Allgemein bekannt wurde dieses Produkt unter seinem Handelsnamen &#34;Filofax&#34;, registriert ab 1930. Die britische Armee, Kirche und Universit&#228;ten waren anf&#228;nglich die Hauptabnehmer. Sp&#228;ter fand der hilfreiche Organisator auch weite Verbreitung im privaten Bereich, insbesondere bei &#196;rzten, Rechtsanw&#228;lten, Journalisten und Gesch&#228;ftsleuten. In edles Leder gebunden, mit allen Spielm&#246;glichkeiten eines auf Papier basierenden PIMs ausgestattet und in Luxusgesch&#228;ften weltweit vertrieben wurde er in den 70er und 80er Jahren zum Symbol vielbesch&#228;ftigter Manager und Yuppies.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Filofax war, nach heutigen technischen Begriffen, eine &#34;Offene Plattform&#34; mit vorgegebener einfacher Hardware in mehreren Gr&#246;&#223;en. Das sehr erfolgreiche Prinzip einer offenen Plattform verfolgten sp&#228;ter auch die beiden gr&#246;&#223;ten Hersteller von Betriebssystemen f&#252;r moderne PDAs. Der Filofax wurde in der Grundausstattung mit Kalender, Adress- und Notizbuch angeboten. Der K&#228;ufer konnte aus einem Sortiment des Originalherstellers zus&#228;tzliche Ringbucheinlagen ausw&#228;hlen, sich f&#252;r interessante Produkte anderer Anbieter entscheiden oder auch selbstgestaltete Einlagebl&#228;tter anfertigen. Dabei musste er nur darauf achten, dass die Blattgr&#246;&#223;e und Mehrfachlochung mit den Vorgaben seines Filofax kompatibel waren. Findige T&#252;ftler entwickelten im Laufe der Zeit eine Vielzahl passender Ringbucheinlagen. Alle Arten von Kalender, Terminplaner, farbige A&#8211;Z-Register, Stadt- und L&#228;nderpl&#228;ne, Verzeichnisse &#246;ffentlicher Verkehrsmittel, Lexika, Reisef&#252;hrer und W&#246;rterb&#252;cher, aber auch medizinische Behandlungsrichtlinien wurden im Filofaxformat hergestellt und verkauft. Bemerkenswert erscheint mir auch der einheftbare Spiegel im Filofax-Format zu sein, denn auch das elektronische Display eines modernen PDAs spiegelt im abgeschaltetem Zustand das Konterfei seines Besitzers.</Pgraph>
      <Pgraph>Dem Filofax wollte man schon sehr fr&#252;h Marktanteile mit elektronischen Konkurrenzprodukten abringen. Die Ger&#228;te der 70er und 80er Jahren waren aber unzul&#228;nglich und konnten dem praktischen, ohne Anleitung verwendbaren und eleganten Informationsorganisator aus Papier bei weitem nicht das Wasser reichen.</Pgraph>
      <Pgraph>Ganze Firmen entstanden und verschwanden bald darauf wieder beim Versuch die Filofax-Idee mit der damals noch m&#228;&#223;ig entwickelten Digitaltechnik umzusetzen. Oder wie es Scott Clark in seinem Computerhandbuch zur&#252;ckblickend formulierte: &#34;<Mark2>The history of PDA is, in many ways, the history of failure</Mark2>&#34; <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Personal Digital Assistant: Der PIM &#34;in Silico&#34;">
      <MainHeadline>Personal Digital Assistant: Der PIM &#34;in Silico&#34;</MainHeadline>
      <Pgraph>Die technischen Wurzeln des modernen CPU-best&#252;ckten PDAs reichen rund 40 Jahre zur&#252;ck, bis in die Topferde des PCs <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink>. Anfang der 70er Jahre brachte die zunehmende Miniaturisierung in der Elektronik den Mikroprozessor hervor. Viele Hersteller von Tisch- und Taschenrechner rangen damals weltweit um Marktanteile. Herz dieser Kleinger&#228;te waren stets mehrere integrierte Schaltkreise, also winzige knopfzellengrosse Elektronikbausteine. Diese wurden nach genauen Vorgaben f&#252;r jeden Taschenrechnerhersteller kostspielig und m&#252;hsam immer wieder neu entwickelt und speziell angefertigt. Die Firma Intel, ein Produzent von Schaltkreisen, wollte diese Elektronikbausteine nun von vornherein variabler konzipieren, um sie leicht anpassbar, in grosser St&#252;ckzahl, und damit vor allem billiger produzieren zu k&#246;nnen. Aus diesem Ansatz heraus entstand 1971 Intel&#39;s ber&#252;hmte erste CPU 4004, als Zentraleinheit eines hochintegrierten Mikroprozessors. Dieser war eine Art kleinstm&#246;glicher, maximal vereinfachter und vor allem vergleichsweise sehr billiger Computer. Sein Konzept orientierte sich an der technischen Architektur der damals vorhandenen Gro&#223;rechner, die aber ganze R&#228;ume f&#252;llten und enorm teuer waren <TextLink reference="5"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Hochwertige Taschenrechner mit Mikroprozessor waren zu dieser Zeit im geringen Umfang durch den Benutzer selbst programmierbar. Man konnte Daten, Tastenfolgen und Rechenschritte abspeichern und zu einer wiederholbaren Abfolge zusammenfassen, &#228;hnlich dem &#34;Makro&#34; einiger moderner Programme am PC. Warum also das Rad zweimal erfinden, dachten sich Unternehmen, die dem Filofax Marktanteile mit elektronischen Konkurrenzprodukten abringen wollten.</Pgraph>
      <SubHeadline>PSION Organiser</SubHeadline>
      <Pgraph>Der &#34;Organiser I&#34; der Firma PSION, ein 1984 auf dem Markt erschienener Vorl&#228;ufer der heutigen PDAs, glich daher, wenig verwunderlich, einem umgebauten Taschenrechner. Er besa&#223; ein einzeiliges Display, eine Uhr, konnte rechnen und W&#246;rter in einer Datenbank speichern, mit maximal 200 Zeichen pro Eintrag. Den Inhalt der Datenbank vermochte man mit Stichw&#246;rtern, die automatisch trunkiert wurden, zu durchsuchen. Das Zeichen &#34;&#42;&#34; wurde als Steuerelement in der Suchsprache schon verwendet, wenn auch nicht zur Trunkierung. Mit &#34;&#42;Berg&#34; fand man W&#246;rter die mit der Zeichenfolge &#34;Berg&#34; begannen, also zum Beispiel &#34;Bergsteiger&#34; aber nicht &#34;Gro&#223;berg&#34;. Scott Clark <TextLink reference="2"></TextLink> beschreibt ihn als &#34;<Mark2>... a small handheld device that looked a lot like a pocket calculator on steroids</Mark2>&#34;. Er tut diesem Urvater aller PDAs aber Unrecht, der &#34;Organiser I&#34; war der erste vollwertige und vollst&#228;ndige Computer f&#252;r die Jackentasche. Ab 1986 produzierte PSION den verbesserten &#34;Organiser II&#34; mit programmierbarem Wecker, Terminplaner mit Wochen&#252;bersicht und Erinnerungsfunktion, sowie mit einem elektronischen Notizblock der rechnen konnte (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Damit war er der erste vollwertige PDA. Ein interessantes Detail sind dabei die &#34;Time Slots&#34; des Terminplaners. Es gab vormittags, mittags, nachmittags und abends. Man konnte also maximal 4 Termine pro Tag eintragen, mit viertelst&#252;ndiger Genauigkeit. Heutige Terminplaner auf einem PDA arbeiten mit &#34;Time Slots&#34; auf Stundenbasis und minutengenauer Terminangabe. Durchaus ein Hinweis auf sich &#228;ndernde Zeiten und Gewohnheiten. &#220;ber Schnittstellen am Organiser schloss man Drucker, Barcode-Leser, Magnetkarten-Scanner, Modem und PC an. Das Ger&#228;t kam monatelang mit seiner Batterie aus, war zuverl&#228;ssig und auch gegen&#252;ber physikalischen Abst&#252;rzen unglaublich robust. Es hie&#223;, man br&#228;uchte sich keine Gedanken um den Psion zu machen, sondern nur um den Teil auf dem er landet.</Pgraph>
      <Pgraph>Vom &#34;Organiser II&#34; wurden, nach Sch&#228;tzungen, rund 1 Million St&#252;ck verkauft. In den weiteren Jahren produzierte PSION mehrere sehr erfolgreiche PDAs und begr&#252;ndete 1998 mit anderen Firmen das Betriebssystem Symbian, welches heute in den meisten Mobiltelefonen verwendet wird. PSION zog sich 2001 vom Markt zur&#252;ck.</Pgraph>
      <SubHeadline>Newton MessagePad</SubHeadline>
      <Pgraph>Ein wichtiger, wenn auch kommerziell wenig erfolgreicher Beitrag zur Entwicklung der elektronischen PIMs war das Newton MessagePad der Firma Apple (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). Es wurde 1993 auf einer Computermesse in Boston als &#34;Personal Digital Assistant&#34; vorgestellt und ist somit der Namenspatron dieser Ger&#228;teklasse.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Newton besa&#223; ein relativ gro&#223;es ber&#252;hrungsempfindliches LCD-Display mit 5&#34; Bildschirmdiagonale. Ein leichtes Antippen der Symbole der graphischen Benutzeroberfl&#228;che mit dem Finger, besser aber mit dem mitgelieferten Stylus, aktivierte die Programme. Der Benutzer konnte Texte per Hand, mit dem Stylus, auf das Display schreiben und das Ger&#228;t versuchte die Handschrift in maschinenlesbaren Text zu &#252;bersetzten.</Pgraph>
      <Pgraph>Trotz der sehr ambitionierten und fortschrittlichen &#34;inneren Werte&#34; des Newtons gelang es Apple nicht den Markt der tragbaren elektronischen PIMs zu erobern. Das lag sicherlich auch an den &#34;&#228;u&#223;eren Werten&#34; des Newtons. Mit Ma&#223;en von etwa 19x12 Zentimeter und &#252;ber 400 Gramm Gewicht (eine sp&#228;tere Version ma&#223;en sogar 21x12 Zentimeter bei 600 Gramm Gewicht) war er zwar immer noch in einer Hand haltbar, aber kaum noch in einer Jackentasche unter zu bringen. Weiters erreichte der Newton besondere negative Bekanntheit durch seine unzuverl&#228;ssige und oftmals bewitzelte fehleranf&#228;llige Handschriftenerkennung. So &#252;bersetzte der Newton in der TV-Serie &#34;The Simpsons&#34; die handschriftliche Notiz &#34;Beat up Martin&#34; fehlerhaft in &#34;Eat up Martha&#34;.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Firma Apple stelle 1998 die Produktion des Newtons ein. Nach Sch&#228;tzungen wurden etwa 300.000 St&#252;ck weltweit von Kunden erworben. Aus diesen K&#228;ufern rekrutiert sich eine hartn&#228;ckige Newton-Liebhabergemeinschaft. Die Mitglieder dieser &#34;Brand Community&#34; versuchen nicht nur ihre Newtons technisch am Leben zu erhalten, sie entwickelten auch Software und Bastelanleitungen f&#252;r Erg&#228;nzungen der Hardware, wie zum Beispiel ein WLAN-Modul. Auf Pressekonferenzen von Apple stehen sie im Publikum und winken mit ihren alten Newtons, als Aufforderung an die Firma die Produktion und Weiterentwicklung wieder aufzunehmen. Eine Studie <TextLink reference="6"></TextLink> unterstellt dieser eingeschworenen, etwa 20.000 Personen umfassenden Newton Fan-Gemeinde pseudoreligi&#246;se Tendenzen, unter anderem den Glauben an die &#34;R&#252;ckkehr des Newtons&#34;.</Pgraph>
      <Pgraph>Eine &#228;hnliche, vielleicht religi&#246;s weniger durchtr&#228;nkte Liebhabergemeinschaft gibt es auch rund um andere technische Ger&#228;te, vor allem, wenn sie nicht mehr vom Hersteller produziert werden. Das gilt f&#252;r die bereits erw&#228;hnten PDAs der Firma Psion, aber auch f&#252;r Ger&#228;te der nachfolgend vorgestellten Firma Palm.</Pgraph>
      <SubHeadline>Palm</SubHeadline>
      <Pgraph>Im M&#228;rz 1996 stellte Palm, damals in Besitz von U.S. Robotics, auf der Computermesse CeBIT den Pilot1000 vor (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>). Dieser hatte, wie sein Apple-Pendant Newton, keine echte Tastatur zur Dateneingabe. Stattdessen wurde auf dem ber&#252;hrungsempfindlichen Bildschirm bei Bedarf eine virtuelle Tastatur eingeblendet. Die Eingabe erfolgt durch leichtes Antippen der Zeichen mit dem Stylus. Echte Handschriftenerkennung, bis heute technisch sehr schwierig umzusetzen, umging Palm durch &#34;Graffiti&#34;. Das ist eine standardisierte handschriften&#228;hnliche Schreibweise von Zeichen und Zahlen, die der Benutzer jedoch rasch erlernen konnte.</Pgraph>
      <Pgraph>Kleiner und leichter, &#228;hnlich dem Newton aber weitaus zuverl&#228;ssiger, erf&#252;llte das Ger&#228;t endlich die Erwartungen des Marktes an einen elektronischen PIM. Schon im ersten Jahr konnte Palm rund 1 Million Ger&#228;te weltweit verkaufen. Die konsequente technische Weiterentwicklung und die Konzentration auf Zuverl&#228;ssigkeit und einfache Bedienung machten Palm sehr rasch und f&#252;r viele Jahr zum Marktf&#252;hrer. Dabei half auch sicherlich das Konzept seiner offenen Plattform f&#252;r Hard- und Software. Hunderttausende private Bastler und T&#252;ftler entwickeln weltweit Zusatzger&#228;te und oftmals kostenlose Software die dem Palm einen unglaublich breiten Einsatzbereich und gro&#223;e Nachfrage bescherten. Das Betriebssystems Palm Operating System (PalmOS) konnte von anderen Firmen lizenziert werden. Diese brachten dann ihrerseits &#228;hnliche Ger&#228;te, basierend auf dem Betriebssystem <TextGroup><PlainText>PalmOS</PlainText></TextGroup>, auf den Markt.</Pgraph>
      <Pgraph>Besondere Aufmerksamkeit erregte 1999 die Plakatserie &#34;Simply Palm&#34; f&#252;r die Vermarktung der Ger&#228;temodelle PalmIII und PalmV. Die Werbung nach dem Motto &#34;sex sells&#34; wurde hier erstmals f&#252;r PDAs eingesetzt und sorgte f&#252;r heftige Reaktionen in Fachmagazinen, in der Presse und im Internet. Besonders angefeuert wurde die Diskussion durch eine Parodie auf Palm&#39;s Inseratenkampagne, durch den amerikanischen Web-Designer Jason Kottke. Er kreierte vier Werbesujets mit dem Schriftzug &#34;Simply Porn&#34;, die er auf nachdr&#252;cklichen Wunsch der Firma Palm wieder von seinen Internetseiten nehmen musste.</Pgraph>
      <Pgraph>Den rasch wachsenden millionenschweren Markt f&#252;r PDAs wollten man aber nicht Palm alleine &#252;berlassen. Bald nach der erfolgreichen Einf&#252;hrung des Palm Pilot 1000 versuchte die Firma Microsoft sich Marktanteile zu holen.</Pgraph>
      <SubHeadline>Pocket PC</SubHeadline>
      <Pgraph>Schon Ende 1996 brachte Microsoft eine spezielle Version seines Betriebssystems Windows auf den Markt. Windows CE sollte kleine, in der Hand haltbare Ger&#228;te mit der bereits bekannten und kommerziell erfolgreichen grafischen Oberfl&#228;che ausstatten. Microsoft selbst baut bis heute keine entsprechenden Mobilger&#228;te, sondern verkauft nur Lizenzen f&#252;r dieses Betriebssystem an Hersteller von Hardware. Um sich von den, als &#34;PalmTop&#34; bezeichneten Ger&#228;ten der Firma Palm abzuheben, kreierte Microsoft den Namen &#34;PocketPC&#34; f&#252;r PDAs mit seinem Betriebssystem Windows CE (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>). Diese Ger&#228;te hatten es Anfangs allerdings schwer sich gegen die PDAs der Firma Palm durchzusetzen. Entscheidende Nachteile waren die geringe Akkulaufzeit, die nur wenige Stunden Betriebsdauer erlaubte, die Klobigkeit der Ger&#228;te, der hohe Preis und vor allem die verschwindend geringe Anzahl an verf&#252;gbarer Software. Beharrlich brachte Microsoft aber verbesserte Versionen von Windows CE auf den Markt und setzte auf Multimedia, Multitasking und Internet um sich vom Marktf&#252;hrer Palm abzusetzen. Dieser hielt seine Ger&#228;te bewusst sehr einfach und auf die Grundfunktionen eines PIMs beschr&#228;nkt.</Pgraph>
      <Pgraph>In Europa werden heute bereits mehr PDAs mit dem Betriebssystem von Windows verkauft als Ger&#228;te mit dem Palm Operating System. Windows CE wurde von Microsoft im Laufe der Zeit in immer neuen Versionen mit neuem Namen an die PDA-Hersteller lizenziert. Nach Windows CE 1.0 und 2.0 folgten PocketPC 2000, PocketPC 2002, Windows Mobile 2003, Windows Mobile 2003SE und Windows Mobile 5.0.</Pgraph>
      <Pgraph>Derzeit aktuell ist Windows CE 6.1, lizenziert unter dem Namen Windows Mobile 6.1 in drei Varianten: &#34;Classic&#34; f&#252;r PDAs ohne Telefonfunktion, &#34;Professional&#34; f&#252;r PDAs die ein Telefonmodul besitzen und &#34;Standard&#34; f&#252;r SmartPhones.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Zukunft der PDAs">
      <MainHeadline>Die Zukunft der PDAs</MainHeadline>
      <Pgraph>Nach der 1996 sehr erfolgreichen Markteinf&#252;hrung des Palm Pilot 1000 stiegen die Verkaufszahlen von PDAs &#252;ber Jahre hinweg mit zweistelligen Prozents&#228;tzen. Die Anbieter von Mobiltelefonen statten ihre Ger&#228;te aber seit ein paar Jahren zunehmend mit PIM-Funktion, Multimediaf&#228;higkeiten und Internetzugang aus. Diese sogenannten SmartPhones, Telefon und PDA in einem (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>), erwiesen sich als Verkaufsschlager und verringerten deutlich die Nachfrage f&#252;r klassische PDAs ohne Telefonfunktion.</Pgraph>
      <Pgraph>Nerv&#246;se Analysten sprachen vom baldigen Ende des PDAs und die Marktforschung prophezeite dem SmartPhone schier unglaubliche Absatzm&#246;glichkeiten. Ist damit das Ende von PDA-Projekten an Medizinbibliotheken eingel&#228;utet&#63;</Pgraph>
      <Pgraph>Keineswegs, denn der PDA ist nur einer der ersten Boten der Entwicklungsrichtung hin zur Mobile Library. Nach den umw&#228;lzenden Erfolgen von Internet und Mobiltelefonie wird schon heftig daran gearbeitet die Informationsplattform &#34;WWW&#34; und das Kommunikationsmittel &#34;Handy&#34; zusammen zu bringen. WLAN k&#246;nnte auch in den Spit&#228;lern so selbstverst&#228;ndlich werden wie der PC oder eine Anschlussdose f&#252;r das Computernetzwerk im B&#252;ro. Das solcherma&#223;en entstehende mobile Internet wird die digitale Medizinibliothek in Richtung mobile Bibliothek dr&#228;ngen. Mit einer un&#252;bersichtlichen Anzahl an Betriebsplattformen, Displaygr&#246;&#223;en und technischen Merkmalen bei den Endger&#228;ten der Benutzer ist zu rechnen. Bibliothekare werden dem PDA damit zuk&#252;nftig in vielen Variationen und integriert in anderen Ger&#228;ten begegnen. Mobilger&#228;te werden in den Jackentaschen von &#196;rzten, Studenten und Krankenpflegern vermehrt zu finden sein, leicht transportierbar und mit gro&#223;en Mengen an gespeicherter relevanter Information f&#252;r den Arbeitsalltag in einer elektronisch schnell durchsuchbaren Form <TextLink reference="7"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Sich schon jetzt Expertenwissen durch PDA-Projekte zu erarbeiten hilft sicherlich, den spannenden Schritt zur mobilen Bibliothek sattelfest anzugehen.</Pgraph>
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              <Mark1>Abbildung 1: Psion Organiser II. Die taschenrechnerartigen Computer der Firma PSION k&#246;nnen als die ersten, auch kommerziell erfolgreichen PDAs bezeichnet werden. Der Organiser II, produziert ab 1986, wurde weltweit rund 1 Million Mal verkauft. Das Ger&#228;t besitzt ein zweizeiliges LCD-Display. Die Dateneingabe erfolgt &#252;ber Tasten (</Mark1>
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              <Mark1>Foto: H.D.).</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 2: Newton MessagePad. Apple brachte 1993 einen tragbaren, aber mehr als jackentaschengro&#223;en Computer, mit ber&#252;hrungsempfindlichem LCD-Bildschirm und grafischer Benutzeroberfl&#228;che auf den Markt. Die Firma bezeichnete diese Art von Ger&#228;ten erstmals auch als &#34;Personal Digital Assistant&#34;. Dieser ber&#252;hmte Namenspatron der Ger&#228;teklasse PDA wurde kein kommerzieller Erfolg und Apple stellte seine Produktion 1998 ein (</Mark1>
              <Mark1>
                <Superscript>&#169;</Superscript>
              </Mark1>
              <Mark1>Foto: H.D.).</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 3: Palm Pilot 1000. Die Firma Palm brachte dieses, sehr handliche Ger&#228;t 1996 auf den Markt. Es hatte einen ber&#252;hrungsempfindlichen Bildschirm mit grafischer Benutzeroberfl&#228;che. Die handschriftliche Dateneingabe erfolgte mit standardisierten Zeichen und Zahlen, dem sogenannten Graffiti, oder &#252;ber die am Display eingeblendete Tastatur (</Mark1>
              <Mark1>
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              <Mark1>Foto: H.D.).</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 4: PocketPC. PocketPCs sind PDAs verschiedenster Hersteller mit dem Betriebssystem Windows CE der Firma Microsoft. Sie sind Konkurrenzprodukte zu den Ger&#228;ten der Firma Palm und mit diesen nicht kompatibel (</Mark1>
              <Mark1>
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              <Mark1>Foto: H.D.).</Mark1>
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            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 5: SmartPhone. Diese Ger&#228;te sind Mobiltelefon und PDA in einem. Es gibt mehrere Hersteller von SmartPhones und eine un&#252;bersichtliche F&#252;lle an Modellen mit unterschiedlichen, nicht kompatiblen Betriebssystemen (</Mark1>
              <Mark1>
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              <Mark1>Foto: H.D.).</Mark1>
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