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<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000102</Identifier>
    <ArticleType>Interview</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS): Konzept, Umsetzung und Perspektiven f&#252;r eine umfassende Datenbasis zum Bibliothekswesen in Deutschland</Title>
      <TitleAlternative>10 Fragen von Bruno Bauer an Ronald M. Schmidt, Leiter der DBS</TitleAlternative>
      <TitleTranslated language="en">Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS): Concept, implementation and prospect for a comprehensive database on library statistics in Germany</TitleTranslated>
      <TitleTranslatedAlternative>10 questions interview with Ronald M. Schmidt, head of DBS, by Bruno Bauer</TitleTranslatedAlternative>
    </TitleGroup>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Schmidt</Lastname>
          <LastnameHeading>Schmidt</LastnameHeading>
          <Firstname>Ronald M.</Firstname>
          <Initials>RM</Initials>
          <AcademicTitle>Dr.</AcademicTitle>
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        <Address>Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz), J&#252;licher Stra&#223;e 6, 50674 K&#246;ln, Tel.: &#43;&#43;49 (0)221 40075-132, Fax: &#43;&#43;49 (0)221 40075-283<Affiliation>Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz), K&#246;ln, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>schmidt&#64;hbz-nrw.de</Email>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Bauer</Lastname>
          <LastnameHeading>Bauer</LastnameHeading>
          <Firstname>Bruno</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
          <AcademicTitle>Mag.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, W&#228;hringer G&#252;rtel 18-20, A-1097 Wien, Tel: &#43;43 (0) 140400-1082, Fax: &#43;43 (0) 140400-1086<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, Wien, &#214;sterreich</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;ub.meduniwien.ac.at</WebPage></Address>
        <Email>bruno.bauer&#64;medunwien.ac.at</Email>
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      <Publisher>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">German Library Statistics</Keyword>
      <Keyword language="en">public library</Keyword>
      <Keyword language="en">academic library</Keyword>
      <Keyword language="en">specialised library</Keyword>
      <Keyword language="en">library benchmark index</Keyword>
      <Keyword language="de">Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS)</Keyword>
      <Keyword language="de">&#214;ffentliche Bibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Wissenschaftliche Bibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Spezialbibliothek</Keyword>
      <Keyword language="de">Kennzahlen</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20080626</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>8</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Statistik</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>05</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.bibliotheksstatistik.de">http:&#47;&#47;www.bibliotheksstatistik.de</Hyperlink>) wird seit dem Berichtsjahr 1974 erstellt, wobei die Erfassung, Auswertung und Pr&#228;sentation der Ergebnisse seit 1999 ausschlie&#223;lich online erfolgen. Ziel der DBS ist die Schaffung eines nationalen Datenpools f&#252;r statistische Informationen zu allen Bibliothekssparten. Ca. 9000 Bibliotheken melden j&#228;hrlich ihre Werte f&#252;r die Bereiche Ausstattung, Bestand, Nutzung, Finanzen und Personal.</Pgraph>
      <Pgraph>Das aktuelle Interview informiert &#252;ber das Konzept der DBS, die unterschiedliche Auspr&#228;gung der DBS f&#252;r &#214;ffentliche Bibliotheken, f&#252;r Wissenschaftliche Bibliotheken sowie Spezialbibliotheken. Ausf&#252;hrlich eingegangen wird auch auf das zunehmend wichtiger werdende Thema der Erfassung von statistischen Daten f&#252;r die Best&#228;nde und die Nutzung der elektronischen Bibliothek. Angesprochen werden auch der Auswertungs- und Publikationsprozess der DBS, der Konnex zwischen DBS und BIX sowie die M&#246;glichkeiten der internationalen Kooperation im Bereich der DBS.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The DBS, Deutsche Bibliotheksstatistik (German Library Statistics, <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.bibliotheksstatistik.de">http:&#47;&#47;www.bibliotheksstatistik.de</Hyperlink>), reports since 1974. Around 9000 libraries file data on facilities, equipment, holdings, usage, budget and staff.</Pgraph>
      <Pgraph>Data collection, evaluation, and presentation today are carried out online only. Aim of DBS is the formation of a national data pool containing statistical data on all types of libraries.</Pgraph>
      <Pgraph>The interview informs about the concept of DBS and its differentation of public, university and specialised libraries. It covers at length the increasing important topic of data collection of holdings and usage in digital libraries. The DBS process of data evaluation and publication will be described and connections between DBS and the library benchmark index BIX will be explained. Finally international cooperation options for DBS will be discussed.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Interview">
      <MainHeadline>Interview</MainHeadline>
      <SubHeadline>1. Konzept der DBS</SubHeadline>
      <Pgraph><Mark3>B. Bauer</Mark3>: <Mark2>Seit 2003 wird die Deutsche Bibliotheksstatistik als nationale Datenbasis zum Bibliothekswesen in Deutschland im hbz erstellt. </Mark2></Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark2>Welche Motive waren ausschlaggebend f&#252;r die Etablierung dieser nationalen, alle Bibliothekstypen umfassenden Statistik&#63; Welches Konzept steht hinter der DBS&#63; Und wie viele Bibliotheken in Deutschland nutzen die DBS derzeit&#63;</Mark2>
      </Pgraph>
      <Pgraph><Mark3>R.M. Schmidt</Mark3>: Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) ist der nationale Datenpool f&#252;r statistische Informationen zu allen Bibliothekssparten. Sie basiert auf einheitlichen Festlegungen und strebt die m&#246;glichst vollst&#228;ndige Erfassung aller Bibliotheken an; in den Bereichen Ausstattung, Bestand, Nutzung, Finanzen und Personal erm&#246;glicht sie damit einen bundesweiten Gesamt&#252;berblick &#252;ber die deutsche Bibliothekslandschaft. </Pgraph>
      <Pgraph>Die DBS ist heute eine komplett papierlose Statistik. Dass die enorme Zahl von knapp 9000 meldenden Bibliotheken j&#228;hrlich (das sind 95&#37; aller &#246;ffentlichen und 75&#37; der wissenschaftlichen Bibliotheken) &#252;berhaupt verarbeitet werden kann, liegt an der unkomplizierten Dateneingabe &#252;ber Online-Eingabeformulare, an der fast v&#246;llig automatisierten Weiterverarbeitung und an den Schnittstellen zu den Fachstellen f&#252;r &#246;ffentliche und kirchliche Bibliotheken, welche die Daten der &#252;ber 6000 ehren- und nebenamtlich geleiteten Bibliotheken einspielen. Eine intellektuelle Datenpr&#252;fung f&#252;r diese Datenmengen w&#228;re selbstverst&#228;ndlich nicht vertretbar; statt dessen weist eine automatisierte Datenkontrolle die Bibliotheken bereits bei der Eingabe auf m&#246;gliche Fehler hin. Da die Daten in den ersten 6&#8211;12 Wochen des Jahres eingegeben werden, liegen Mitte des Jahres bereits die ersten bundesweiten Ergebnisse vor.</Pgraph>
      <Pgraph>Die DBS ist als zentrale Dienstleistung des Deutschen Bibliotheksinstituts DBI und seiner Vorg&#228;ngerinstitutionen seit dem Berichtsjahr 1974 erstellt worden. Damit ist die DBS eine Bibliotheksstatistik mit langer Laufzeit, eingespielten Verfahren und mit gro&#223;er Unterst&#252;tzung durch die Bibliotheken. Der Datenbestand seit dem Berichtsjahr 1999 ist nunmehr elektronisch gespeichert, f&#252;r Recherchen erschlossen und kann von jedermann online genutzt werden. Das Kennzahlenger&#252;st ist auf der internationalen Norm DIN EN ISO 2789 &#34;Internationale Bibliotheksstatistik&#34; aufgebaut und sichert so auch die internationale Vergleichbarkeit. Ihre Konzeption beruhte auf den &#8222;Empfehlungen zur internationalen Vereinheitlichung von Bibliotheksstatistiken&#8220;, die auf der Generalversammlung der UNESCO 1970 verabschiedet wurden. Diese Empfehlungen waren die Grundlage f&#252;r die Projektphase der DBS in den fr&#252;hen 1970er Jahren.</Pgraph>
      <Pgraph>Bibliotheken sind mit den &#252;ber 10.000 in der DBS registrierten Einrichtungen zahlenm&#228;&#223;ig der gr&#246;&#223;te kulturelle Spartensektor in Deutschland. Rein rechnerisch verf&#252;gen fast drei Viertel der deutschen St&#228;dte und Gemeinden &#252;ber eine Bibliothek. Ihre Leistung im Kultur- und Wissenschaftssektor zu beschreiben, ist eine der Aufgaben der DBS. Eine weitere Aufgabe ist die des betriebsinternen Steuerungsinstruments, wobei die in der DBS erhobenen Kennzahlen im Vergleich zu anderen Bibliotheken der Findung und Konzeption von Initiativen dienen k&#246;nnen, um eine Ver&#228;nderung der Leistungsf&#228;higkeit der Bibliothek in einer bestimmten und gew&#252;nschten Weise anzugehen. Bibliotheken k&#246;nnen die DBS nutzen, um ihre Position gegen&#252;ber dem Unterhaltstr&#228;ger oder anderer politischer Entscheider aktuell zu beschreiben und in einen zeitlichen Entwicklungszusammenhang zu stellen. Der Blick auf vergleichbare Bibliotheken kann dabei helfen, Defizite auszumachen und verborgene Chancen zur Ver&#228;nderung zu nutzen.</Pgraph>
      <SubHeadline>2. Tr&#228;ger der DBS</SubHeadline>
      <Pgraph><Mark3>B. Bauer</Mark3>: <Mark2>An der DBS sind hbz, Kompetenznetzwerk f&#252;r Bibliotheken (KBN), KMK sowie rund 9.000 Bibliotheken beteiligt.</Mark2></Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark2>Welche Rollen werden von den genannten Institutionen bzw. Gremien &#252;bernommen&#63; Wer tr&#228;gt die Kosten f&#252;r die DBS&#63; Wer ist f&#252;r die Weiterentwicklung der DBS zust&#228;ndig&#63;</Mark2>
      </Pgraph>
      <Pgraph><Mark3>R.M. Schmidt</Mark3>: Die Erstellung der DBS wird von den Bundesl&#228;ndern gemeinsam finanziert und ist vom Kompetenznetzwerk f&#252;r Bibliotheken (KNB), vertreten durch den Deutschen Bibliotheksverband (DBV), im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) als zentrale bibliothekarische Dienstleistung an das hbz beauftragt worden. Dort erfolgt die Pflege und Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur, die redaktionelle Betreuung und die Erstellung der j&#228;hrlichen Gesamtauswertungen. Die inhaltliche Steuerung obliegt den Steuerungsgremien f&#252;r &#246;ffentliche und wissenschaftliche Bibliotheken, in denen die Bibliotheken vertreten sind.</Pgraph>
      <SubHeadline>3. Kennzahlen der DBS</SubHeadline>
      <Pgraph><Mark3>B. Bauer</Mark3>:  <Mark2>Die DBS gliedert sich in eine Variante f&#252;r &#246;ffentliche Bibliotheken sowie in je eine Variante f&#252;r wissenschaftliche Bibliotheken bzw. wissenschaftliche Spezialbibliotheken.</Mark2></Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark2>Welche markanten Unterschiede zeichnen diese Varianten aus&#63; Aus welchen Hauptkategorien besteht die DBS-WB, und wie viele Fragen umfasst sie&#63; Sind alle Fragen zur DBS verpflichtend, oder gibt es auch fakultativ zu beantwortende Fragen&#63;</Mark2>
      </Pgraph>
      <Pgraph><Mark3>R.M. Schmidt</Mark3>: Die drei Z&#252;ge der DBS ber&#252;cksichtigen einerseits die Unterschiede in den Funktionen von &#214;ffentlichen Bibliotheken und Wissenschaftlichen Bibliotheken sowie Spezialbibliotheken, andererseits gibt es nat&#252;rlich in allen drei Z&#252;gen Gemeinsamkeiten, welche die Stellung der jeweiligen Bibliothek hinsichtlich Erwerbungsmitteln, Medienerwerb und Personalausstattung beschreiben k&#246;nnen, um nur einige wichtige zu nennen.</Pgraph>
      <Pgraph>Schwerpunkte der Bibliotheksarbeit von &#214;ffentlichen Bibliotheken sind sicher andere als die von Wissenschaftlichen Bibliotheken, d.h. auch, dass sich die Effizienz der Bibliothek bezogen auf die jeweilige Benutzergruppe mit anderen Kennzahlen beschreiben lassen muss. Die Erneuerungsquote in &#214;ffentlichen Bibliotheken ist solch ein markantes Beispiel: Ein aktueller Bestand aller Medienarten zeichnet die Attraktivit&#228;t der Bibliotheken aus, ein veralteter Bestand, der wegen mangelnder Erwerbungsmittel nicht mehr aktualisiert werden kann, f&#252;hrt in der Regel zum Einbruch der Besucherzahlen und der Bibliotheksbenutzung.</Pgraph>
      <Pgraph>Wissenschaftliche Bibliotheken hingegen haben in den letzten Jahren in erheblichem Ma&#223;e im Sinne einer hybriden Bibliothek neben die traditionellen Druckwerke elektronische Datenbanken, Zeitschriften und gescannte Dokumente gestellt. Diesen Wandel in einer Bibliotheksstatistik beschreibbar zu machen, war das Ziel der grunds&#228;tzlichen &#220;berarbeitung des Fragebogens f&#252;r Wissenschaftliche Bibliotheken f&#252;r das Berichtsjahr 2007. Die Gesamtanzahl der Fragen von &#252;ber 400 mag zun&#228;chst abschrecken, wenn man aber nur die verpflichtenden Fragen z&#228;hlt, kommt man auf etwa 200. Jede Bibliothek muss f&#252;r sich entscheiden, ob die fakultativen Fragen zur Beschreibung ihrer Leistungsf&#228;higkeit notwendig sind oder nicht, ob der vorhandene Altbestand besonders aufgeschl&#252;sselt werden soll oder nicht, ob schlie&#223;lich die F&#228;cherstatistik von Belang ist oder nicht. &#214;ffentliche Bibliotheken m&#252;ssen derzeit 99 DBS-Kennzahlen erheben.</Pgraph>
      <Pgraph>In der langen Tradition, auf welche die DBS zur&#252;ckschauen kann, haben sich hier nat&#252;rlich Usancen gebildet, die auch einen besonderen Wert der DBS darstellen: Man kann &#252;ber Jahrzehnte die Kennzahlen f&#252;r Ausstattung, Bestand, Nutzung, Finanzen und Personal der Bibliotheken verfolgen, heute online immerhin den Datenbestand seit 1999.</Pgraph>
      <SubHeadline>4. E-Ressourcen</SubHeadline>
      <Pgraph><Mark3>B. Bauer</Mark3>: <Mark2>Zunehmend gewinnt die digitale bzw. elektronische Bibliothek an Bedeutung gegen&#252;ber der traditionellen Bibliothek. </Mark2></Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark2>Inwieweit finden elektronische Ressourcen und Online-Services in den von der DBS erhobenen Daten Ber&#252;cksichtigung&#63; Welche Fragen beziehen sich auf diesen Bereich&#63; Sind hier weitere Ma&#223;nahmen in n&#228;herer Zukunft geplant&#63;</Mark2>
      </Pgraph>
      <Pgraph><Mark3>R.M. Schmidt</Mark3>: F&#252;r alle Bibliotheken ist die Nutzung elektronischer Ressourcen ein wichtiges Kriterium ihres Leistungsangebotes. Der neu gestaltete Fragebogen f&#252;r Wissenschaftliche Bibliotheken, der f&#252;r das Berichtsjahr 2007 zum ersten Mal eingesetzt wurde, ber&#252;cksichtigt diesen Bereich. Abschnitt 8 &#8222;Digitale Best&#228;nde (ohne elektronische Zeitschriften und Zeitungen)&#8220; und 10 &#8222;Zeitschriften und Zeitungen in elektronischer Form&#8220; erfassen die betreffenden Titel, Abschnitt 11 den Zugang an digitalen Ressourcen. Die Nutzung elektronischer Medien wird im Abschnitt 14 abgebildet, wobei hier Suchanfragen in lokalen Online-Katalogen, Sitzungen in Datenbanken, Zugriffe auf Zeitschriftentitel, Zugriffe auf die Bibliotheks-Webseite (Diese Frage ist der Ermittlung der &#8222;virtuellen&#8220; Bibliotheksbesuche durch das unten beschriebene Z&#228;hlpixel-Verfahren vorbehalten), Vollanzeigen von Zeitschriftenartikeln sowie Vollanzeigen von digitalen Einzeldokumenten erfasst werden. Ma&#223;geblich ist immer die Pr&#228;misse, dass diese Angebote der Bibliothek Aufwand (Geld und Arbeit) verursachen und damit eine mit den vorhandenen Ressourcen erbrachte Leistung darstellen. Die frei im Internet zur Verf&#252;gung stehenden Informationen z&#228;hlen also nicht, wenn sie auch von einem PC-Arbeitsplatz in der Bibliothek genutzt werden w&#252;rden.</Pgraph>
      <Pgraph>Netzbasierte Ressourcen k&#246;nnen aber benutzt werden, ohne die Bibliothek zu betreten. Diesem Sachverhalt muss auch die DBS Rechnung tragen.</Pgraph>
      <Pgraph>Wie ermittelt man aber die &#8222;virtuellen&#8220; Bibliotheksbesuche derart, dass sie sich mit den bisherigen Kennzahlen f&#252;r Bibliotheksnutzung vergleichen lassen und diese erg&#228;nzen&#63; Die Hochschule der Medien Stuttgart hat f&#252;r den BIX (Bibliotheksindex) ein Verfahren entwickelt, welches geeignet ist, die virtuellen Besuche zu z&#228;hlen. Dabei nutzt man ein sogenanntes Z&#228;hlpixel, das auf den betreffenden Seiten eingebunden werden muss und bei jedem Aufruf durch einen Internet-Nutzer der Bibliothek einen Z&#228;hlimpuls an den zentralen Server in Stuttgart &#252;bermittelt. Technisch k&#246;nnte man so jede Internet-Seite der Bibliothek z&#228;hlen, aber vergleichbar mit den Zahlen der Bibliotheksbesuche w&#228;re dies noch nicht. Geht ein Benutzer in eine Bibliothek, so wird der Besuch durch Z&#228;hlschranken erfasst, nicht erfasst wird danach aber die Nutzung der verschiedenen Bibliotheksbereiche. Gez&#228;hlt wird der Besuch der Bibliothek. Dem muss auch das Z&#228;hlpixel-Verfahren Rechnung tragen, indem hier die Bibliotheks-Homepage bzw. eine vergleichbare Seite als virtuelle Eingangst&#252;r in die Bibliothek mit ihrem Informationsangebot angesehen und mit Z&#228;hlpixel versehen wird. Ausgewertet wird ein im Berichtsjahr standardisierter Zeitraum, von welchem auf das Jahr hochgerechnet wird. Auf diesem Wege k&#246;nnen bereits die Bibliotheksbesuche insgesamt, also real und virtuell, ermittelt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Z&#228;hlpixel-Verfahren steht derzeit den Bibliotheken zur Verf&#252;gung, welche am BIX teilnehmen. Es ist geplant, es als Verfahren auch f&#252;r die DBS anzubieten. F&#252;r die DBS bedeutet dies ein erheblich h&#246;heres Datenaufkommen, was bei der technischen Umsetzung im Vergleich zum BIX ber&#252;cksichtigt werden muss. Die DBS-Redaktion im hbz und die Hochschule der Medien arbeiten bereits an diesem Ziel.</Pgraph>
      <SubHeadline>5. Informationsportale </SubHeadline>
      <Pgraph><Mark3>B. Bauer</Mark3>: <Mark2>In den letzten Jahren wurden vielf&#228;ltige Informationsportale entwickelt, deren Bandbreite von Fachportalen, wie etwa MedPilot, &#252;ber interdisziplin&#228;re Internetportale, wie vascoda, bis zum geplanten Zusammenschluss der Informationsangebote der zentralen Fachbibliotheken in Goportis reicht. Dieser Trend der Vernetzung von Informationsressourcen und -kan&#228;len wird sich in Zukunft noch verst&#228;rken. </Mark2></Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark2>Welche &#220;berlegungen gibt es seitens der DBS, diesem Aspekt der Nutzung elektronischer Bibliotheksangebote verschiedener Anbieter unter einem Portal bei der Erhebung der Kennzahlen gerecht zu werden&#63;</Mark2>
      </Pgraph>
      <Pgraph><Mark3>R.M. Schmidt</Mark3>: Portale als Datenbank-Angebote im Sinne von Best&#228;nden werden nicht in der DBS gez&#228;hlt. Auch die Nutzung von Bibliotheksdienstleistungen &#252;ber Portale wird nicht abgebildet.</Pgraph>
      <Pgraph>Wenn eine Nutzung von Bibliotheksdienstleistungen &#252;ber Portale vermittelt wird &#8211; sie verlinken dann i.d.R. auf die Bibliotheksangebote selber &#8211; dann wird diese Nutzung als solche in der DBS gez&#228;hlt. Es wird jedoch nicht transparent, welche Nutzung &#252;ber derartige Portale vermittelt wurde. Wird eine Online-Fernleihe beispielsweise &#252;ber ein Portal angesto&#223;en, dann z&#228;hlt sie als Fernleihe in den entsprechenden Fragen der DBS. Dies ist hier ja auch die eigentliche Dienstleistung der Bibliothek.</Pgraph>
      <Pgraph>Derzeit gibt es keine &#220;berlegungen, den von Ihnen angesprochenen Aspekt der Nutzung elektronischer Bibliotheksangebote &#252;ber Internetportale in der DBS zu ber&#252;cksichtigen.</Pgraph>
      <SubHeadline>6. Publikationsprozess</SubHeadline>
      <Pgraph><Mark3>B. Bauer</Mark3>: <Mark2>Die Statistikdaten f&#252;r die Kennzahlen werden Jahr f&#252;r Jahr erhoben, die Ergebnisse der DBS werden j&#228;hrlich publiziert. </Mark2></Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark2>In welchem zeitlichen Rahmen erfolgen die Erhebung sowie die Ver&#246;ffentlichung der Daten&#63; Wie werden die gesammelten Ergebnisse ver&#246;ffentlicht&#63;</Mark2>
      </Pgraph>
      <Pgraph><Mark3>R.M. Schmidt</Mark3>: Die DBS benutzt ein eingespieltes zeitliches Muster von Datenerhebung, Online-Datenerfassung, Datenkonsistenz&#252;berpr&#252;fung und Ver&#246;ffentlichung der Jahresstatistik. Die Datenerhebung erfolgt anhand des f&#252;r das Berichtsjahr g&#252;ltigen DBS-Fragebogens online. Im ersten Quartal des Jahres wird die Online-Erfassung f&#252;r die Bibliotheken freigeschaltet und die Dateneingabe beginnt. Im April werden die Daten auf Konsistenz &#252;berpr&#252;ft und ab Mai wird die Variable Auswertung als &#8222;vorl&#228;ufige DBS&#8220; mit den neuen Daten ge&#246;ffnet. Dann k&#246;nnen die DBS-Bibliotheken dort ihren Datenbestand online abfragen und ggf. noch aufgetretene Erfassungsfehler an die DBS-Redaktion melden. Aus dem Datenbestand des Berichtsjahres werden dann im Juni die sogenannten Gesamtauswertungen gerechnet, welche die wesentlichen Kennzahlen zusammenfassen und als zitierf&#228;hige Bibliotheksstatistik fungieren. Ab Juli steht das neue Berichtsjahr dann auch in unserem Online-Werkzeug Variable Auswertung als endg&#252;ltige DBS zur Verf&#252;gung. Nach diesem Datum werden keine Korrekturen an den Datenbest&#228;nden mehr vorgenommen, um die Konsistenz der Auswertungen und die Zitierf&#228;higkeit zu wahren.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Statistische Bundesamt Deutschland Destatis bekommt die Gesamtauswertungen zur Ver&#246;ffentlichung im Statistischen Jahrbuch f&#252;r die Bundesrepublik Deutschland.</Pgraph>
      <SubHeadline>7. Auswertungswerkzeuge</SubHeadline>
      <Pgraph><Mark3>B. Bauer</Mark3>: <Mark2>Die DBS verf&#252;gt im hbz derzeit mit einem Datenbestand ab Berichtsjahr 1999 &#252;ber einen kontinuierlichen Zeitraum von elektronisch gespeicherter Information. Welche M&#246;glichkeiten bieten sich f&#252;r an Bibliotheksstatistik Interessierte, diese Daten auszuwerten&#63;</Mark2></Pgraph>
      <Pgraph><Mark3>R.M. Schmidt</Mark3>: Sie haben recht, seit dem Umzug der DBS ins hbz werden alle Daten der Berichtsjahre ab 1999 elektronisch gespeichert. Die j&#228;hrlichen Gesamtauswertungen werden mit diesem Datenbestand gerechnet. Sie dienen als kultur- und wissenschaftspolitische Informationsmittel und unterst&#252;tzen bei Lobbyarbeit sowie in der Auseinandersetzung mit den Unterhaltstr&#228;gern.</Pgraph>
      <Pgraph>Dar&#252;ber hinaus hat das hbz ein flexibles Auswertungsinstrument entwickelt, welches es erm&#246;glicht, individuelle Auswertungen online durchzuf&#252;hren. Mit dem Produkt Variable Auswertung bestimmen Sie selbst, welche Erhebungsdaten und Berichtsjahre Sie sich anzeigen lassen. Daf&#252;r stehen s&#228;mtliche DBS-Daten ab 1999 zur Verf&#252;gung. Ab dem Berichtsjahr 2005 k&#246;nnen sogar Kennzahlen wie &#8222;Medien pro Einwohner&#8220;, Erneuerungsquote, Umsatz und vieles mehr analysiert werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Mit welchen Bibliotheken m&#246;chten Sie sich vergleichen&#63; Die Vergleichsbibliotheken k&#246;nnen anhand verschiedener Merkmale wie Typ, Unterhaltstr&#228;ger, Bundesland, Einwohnerzahl etc. ausgew&#228;hlt werden. Anschlie&#223;end lassen sich die Ergebnisse im Browser anzeigen oder in eine Excel- oder CSV-Datei exportieren und nach Belieben weiter verarbeiten. Die Variable Auswertung wird laufend weiterentwickelt. Die Nutzung der Variablen Auswertung ist kostenlos. Sie finden Sie im Internet auf der Homepage der DBS unter www.bibliotheksstatistik.de.</Pgraph>
      <SubHeadline>8. BIX Indikatoren Vernetzung</SubHeadline>
      <Pgraph><Mark3>B. Bauer</Mark3>: <Mark2>Neben der DBS kommt mittlerweile mit dem Bibliotheksindex &#8211; BIX ein zweites wichtiges Evaluierungsinstrument an vielen Bibliotheken Deutschlands und auch anderer L&#228;nder zum Einsatz.</Mark2></Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark2>Stimmen die f&#252;r den BIX ben&#246;tigten Indikatoren mit den Fragen der DBS &#252;berein&#63; Gibt es ein koordinierendes Gremium, in dem die Weiterentwicklung von BIX bzw. DBS aufeinander abgestimmt werden&#63;</Mark2>
      </Pgraph>
      <Pgraph><Mark3>R.M. Schmidt</Mark3>: Um Ihre zweite Frage zuerst zu beantworten: In den Steuerungsgruppen f&#252;r den BIX, jeweils f&#252;r den BIX-&#214;B und BIX-WB, sitzen die Vorsitzenden der betreffenden DBS-Steuerungsgruppen. Auf diesem Wege wird ein koordiniertes Vorgehen ereicht.</Pgraph>
      <Pgraph>BIX-Indikatoren benutzen zahlreiche DBS-Fragen als Datenbasis, so dass eine Doppelerhebung dieser Werte nicht notwendig ist. In vier Zieldimensionen bilden dort bis zu 16 Indikatoren die Grundlage f&#252;r ein Gesamt-Ranking der Bibliotheken. Von 34 Fragen zum BIX-&#214;B sind 9 nicht in der DBS enthalten, von 37 BIX-WB-Fragen sind es 18.</Pgraph>
      <Pgraph>Indikatoren benutzen die Kennzahlen der DBS und stellen sie in einen Zusammenhang: Erwerbungsetat pro Einwohner ist ein solcher Indikator, bei dem das Vorgehen deutlich wird. F&#252;r den BIX sind sowohl Indikatoren definiert worden, als auch Zieldimensionen, auf welche die Leistungsmessung &#252;ber die Indikatoren abgebildet wird. Man k&#246;nnte also auch ein v&#246;llig anders ausgerichtetes Indikatorenraster auf der Basis von DBS-Kennzahlen entwerfen, um andere Fragestellungen zu beantworten. Die DBS mit ihrem Kennzahlenvorrat ist offen f&#252;r derartige Auswertungen. Der BIX garantiert jedoch durch seine Methodik und die Arbeit der Steuerungsgruppen eine valide Leistungsbeschreibung. Nur so ist ein Bibliotheks-Ranking seri&#246;s m&#246;glich.</Pgraph>
      <SubHeadline>9. Perspektiven</SubHeadline>
      <Pgraph><Mark3>B. Bauer</Mark3>: <Mark2>Die DBS hat bereits eine lange Tradition hinter sich. Und wenn auch nicht wenige Statistiken &#8211; oft vordergr&#252;ndig &#8211; reserviert gegen&#252;ber stehen, so zeigt sich gerade im Hinblick auf die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen an den Hochschulen (Stichwort: Hochschulfreiheitsgesetz in den deutschen Bundesl&#228;ndern bzw. Universit&#228;tsgesetz 2002 in &#214;sterreich) mit st&#228;rkerer Autonomie f&#252;r die Universit&#228;ten ein gro&#223;er Bedarf an Vergleichsm&#246;glichkeiten zu Fragen wie &#8222;Wie wirtschaftlich arbeitet eine Bibliothek&#63; Wie hoch sind die Kosten pro Ausleihe&#63;, Wie steht die Bibliothek im Vergleich zu anderen gleicher Art und Gr&#246;&#223;e da&#63;&#8220;</Mark2></Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark2>Wie sehen Sie die weiteren Entwicklungsm&#246;glichkeiten der DBS&#63; Wo wird in Zukunft das Hauptaugenmerk liegen&#63; </Mark2>
      </Pgraph>
      <Pgraph><Mark3>R.M. Schmidt</Mark3>: Der Leistungsvergleich mit Leistungsindikatoren ist die eine Seite der Bibliotheksstatistik. Durch die offene Struktur der DBS k&#246;nnen Anwender anders als im BIX Leitungsindikatoren selbst schaffen. Die DBS-Daten sind Kennzahlen, deren Verwendung in Indikatoren f&#252;r derartige Vergleiche dem jeweiligen Erkenntnisinteresse angepasst werden kann und muss. Dies birgt auch die Gefahr einer &#8222;falsch negativen&#8220; Aussage, wenn unsachgem&#228;&#223; und ohne den fachlichen Kontext vorgegangen wird.</Pgraph>
      <Pgraph>Durch die Variable Auswertung k&#246;nnen nun auch fachfremde, aber am Bibliothekswesen Interessierte DBS-Kennzahlen heranziehen: Unterhaltstr&#228;ger, Journalisten, Meinungsforschungsinstitute. Die DBS ist aber zun&#228;chst ein Werkzeug f&#252;r Bibliothekare, die es zur Vorbereitung derartiger Fragen, wie Sie sie eben erw&#228;hnt haben, mit Gewinn einsetzen k&#246;nnen.</Pgraph>
      <Pgraph>Wie das Bild der Bibliothek einem immerw&#228;hrenden Wandel unterworfen ist &#8211; heute einem schnelleren Wandel denn je &#8211; werden sich auch die Fragen, die an eine Bibliotheksstatistik gestellt werden, ver&#228;ndern. International beobachten wir einen Wandel von der Leistungsmessung (performance) hin zur Effizienzmessung (efficiency), f&#252;r welche nach geeigneten Definitionen f&#252;r Indikatoren gesucht wird. Die dabei verwendeten Kennzahlen d&#252;rften sich in der bisherigen DBS wiederfinden lassen. Dennoch wird, wie ja schon am Beispiel des Fragebogens f&#252;r Wissenschaftliche Bibliotheken gezeigt, eine &#220;berarbeitung der Kennzahlen in gr&#246;&#223;eren Zeitr&#228;umen notwendig sein. In gr&#246;&#223;eren Zeitr&#228;umen deshalb, weil uns die DBS sehr sch&#246;n zeigt, dass die inhaltliche Kontinuit&#228;t der Datenerhebung erst zu einer &#252;ber viele Jahre m&#246;glichen Vergleichsanalyse von Trends und Bewegungen f&#252;hrt. Dies muss die fortw&#228;hrende Weiterentwicklung der DBS im Auge behalten.</Pgraph>
      <SubHeadline>10. Internationale Kooperation</SubHeadline>
      <Pgraph><Mark3>B. Bauer</Mark3>: <Mark2>Das Thema Aktualisierung und Optimierung der Bibliotheksstatistik bzw. Erstellung neuer Kennzahlen wird an den &#246;sterreichischen Bibliotheken seit Jahren diskutiert. </Mark2></Pgraph>
      <Pgraph>
        <Mark2>Besteht die M&#246;glichkeit, dass &#8211; &#228;hnlich wie beim BIX &#8211; auch &#246;sterreichische Bibliotheken sowie Bibliotheken anderer L&#228;nder au&#223;erhalb Deutschlands die Infrastruktur der DBS nutzen&#63; K&#246;nnte durch eine &#8222;Internationalisierung&#8220; der DBS auch eine neue l&#228;nder&#252;bergreifende Vergleichsm&#246;glichkeit geschaffen werden&#63;</Mark2>
      </Pgraph>
      <Pgraph><Mark3>R.M. Schmidt</Mark3>: Die &#214;ffnung der DBS f&#252;r andere L&#228;nder haben wir bereits eingeleitet, wobei unser Angebot daran ausgerichtet ist, die DBS-Infrastruktur komplett zur Verf&#252;gung zu stellen. Dabei ist die l&#228;nder&#252;bergreifende Vergleichbarkeit derzeit eher dort gegeben, wo sich auch eine vergleichbare Bibliothekslandschaft entfaltet. Zudem ist die Vorgabe der DBS-Frageb&#246;gen f&#252;r eine solche Vergleichsm&#246;glichkeit essentiell. </Pgraph>
      <Pgraph>Der &#214;sterreichische Bibliothekenverbund hat sich Ende 2007 entschieden, in Zukunft die Infrastruktur der Deutschen Bibliotheksstatistik mit nutzen zu wollen und dazu in Gespr&#228;che mit den Betreibern der DBS einzutreten. Die Gespr&#228;che zwischen hbz und der OBVSG als Verbundzentrale wurden inzwischen aufgenommen und verlaufen sehr konstruktiv. Wir sind optimistisch, die Vertragsdetails noch im ersten Halbjahr 2008 kl&#228;ren zu k&#246;nnen. Wir freuen uns sehr &#252;ber diese Entwicklung, denn sie k&#246;nnte auch f&#252;r andere L&#228;nder interessant sein.</Pgraph>
      <Pgraph>Die DBS-Redaktion beim hbz wird sich aktiv an internationalen Gremien beteiligen, die sich mit Bibliotheksstatistiken besch&#228;ftigen, so z.B. in LIBER und IFLA. Zudem haben wir uns vorgenommen, eine f&#252;r die deutschsprachigen Regionen aufgearbeitete Zusammenstellung der online verf&#252;gbaren Bibliotheksstatistiken anderer L&#228;nder zu erarbeiten. Die von Ihnen angesprochene &#8222;Internationalisierung&#8220; ist mir eine sehr wichtige Perspektive f&#252;r unsere zuk&#252;nftige Arbeit. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kontakt und biographische Daten">
      <MainHeadline>Kontakt und biographische Daten</MainHeadline>
      <SubHeadline>Dr. Ronald Michael Schmidt</SubHeadline>
      <Pgraph>Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/></Pgraph>
      <SubHeadline2>Kontakt</SubHeadline2>
      <Pgraph>Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz)<LineBreak></LineBreak>J&#252;licher Stra&#223;e 6<LineBreak></LineBreak>50674 K&#246;ln<LineBreak></LineBreak>Tel.: &#43;&#43;49 (0) 221 400 75 - 132<LineBreak></LineBreak>Fax: &#43;&#43;49 (0) 221 400 75 - 283<LineBreak></LineBreak>E-Mail : schmidt&#64;hbz-nrw.de</Pgraph>
      <SubHeadline2>Biographische Daten</SubHeadline2>
      <Pgraph><Mark1>T&#228;tigkeit:</Mark1> Leiter der Deutschen Bibliotheksstatistik (DBS)</Pgraph>
      <Pgraph><Mark1>Berufliche Vita:</Mark1> 1990 &#8211; heute: Hochschulbibliothekszentrum NRW, K&#246;ln<LineBreak></LineBreak>Mitglied der Stabsstelle Dezentrale Aufgaben<LineBreak></LineBreak>Gesch&#228;ftsbereichsleiter Verbundsystem&#47;Lokalsysteme<LineBreak></LineBreak>Fachbereichsleiter Bibliotheks- und Informationsdienste<LineBreak></LineBreak>Dezernent Bibliothekarische Dienstleistungen</Pgraph>
      <Pgraph>1984 &#8211; 1989: UB Heidelberg<LineBreak></LineBreak>Abteilungsleiter Heidelberger Gesamtkatalog und Bibliothekssystem<LineBreak></LineBreak>Leiter der Stabsabteilung &#214;ffentlichkeitsarbeit<LineBreak></LineBreak>- Leiter des DBI-Projektes Arbeitsplatzcomputer in Spezialbibliotheken mittlerer Gr&#246;&#223;enordnung<LineBreak></LineBreak>- Ausstellungsprojekte: u.a. Codex Manesse (1988) und Bibliotheca Palatina (1986)</Pgraph>
      <Pgraph>1983 &#8211; 1984: UB Bonn<LineBreak></LineBreak>Wissenschaftlicher Angestellter<LineBreak></LineBreak>Nachlasserschlie&#223;ung</Pgraph>
      <Pgraph>1977 &#8211; 1981: RWTH Aachen<LineBreak></LineBreak>Wissenschaftlicher Assistent<LineBreak></LineBreak>Lehrstuhl f&#252;r &#196;ltere Deutsche Literaturgeschichte (Prof. Dr. Thomas Cramer)</Pgraph>
      <Pgraph><Mark1>Ausbildung:</Mark1> 1981 &#8211; 1983: Referendariat und Laufbahnpr&#252;fung</Pgraph>
      <Pgraph>Bibliotheksreferendar UB Bonn<LineBreak></LineBreak>FHBD K&#246;ln</Pgraph>
      <Pgraph>1980: Promotion zum Dr. phil., RWTH Aachen<LineBreak></LineBreak>Studien zur deutschen Minnerede</Pgraph>
      <Pgraph>1972 &#8211; 1976: Studium RWTH Aachen<LineBreak></LineBreak>Germanistik&#47;P&#228;dagogik<LineBreak></LineBreak>Staatsexamen</Pgraph>
      <SubHeadline2>Publikationen (in Auswahl)</SubHeadline2>
      <Pgraph>Ronald M. Schmidt: DBS. Verstaubte Statistik oder verkannter Mehrwert f&#252;r Spezialbibliotheken. - Berlin 2007 (ASpB-Tagung 25. - 28. September 2007)</Pgraph>
      <Pgraph>Nicola Ro&#223;mann und Ronald M. Schmidt: DBS &#8211; die gro&#223;e Schwester des BIX. &#8211; In: B.I.T.online Sonderheft 2007: BIX. Der Bibliotheksindex, 46</Pgraph>
      <Pgraph>Ronald Michael Schmidt: Vom Zentralkatalog zum Verbund. Fernleihsteuerungsinstrumente und kooperative Katalogisierung. &#8211; Wolfenb&#252;ttel 2004 (13. Jahrestagung Wolfenb&#252;tteler Arbeitskreis f&#252;r Bibliotheks-, Buch- und Mediengeschichte 10.-12. Mai 2004)</Pgraph>
      <Pgraph>Ronald Schmidt, Irmgard Siebert und Rolf Thiele: Nutzungsquoten von Fremdleistungen im Verbund &#8211; die RAK-AACR-Diskussion in Nordrhein-Westfalen. - In: Bibliotheksdienst 37 (2003) 1416</Pgraph>
      <Pgraph>Tatjana Mrowka and Ronald M. Schmidt: Inter-library loan ICT solutions in Germany - cooperating by networking. &#8211; In: Liber Quarterly 13 (2003) 343</Pgraph>
      <Pgraph>Ronald Michael Schmidt: Bibliotheksverb&#252;nde und Gesamtkataloge &#8211; Perspektiven der Verbundarbeit. &#8211; Bratislava 2002 (Vortrag)</Pgraph>
      <Pgraph>Ronald Michael Schmidt: ALEPH in the 21st century - future developments of Ex Libris library information system. - Paris: ICAU 2002 (Panel Session)</Pgraph>
      <Pgraph>Claudia Kr&#246;hnert, Hans-Dieter Hartges and Ronald M. Schmidt: Bibliographischer Werkzeugkasten&#8212;Bibliographic Toolbox. A Tremendous Source of Online Library-Related Information and Databases. &#8211; In: Serials Librarian 45 (2003) 47</Pgraph>
      <Pgraph>Ronald M. Schmidt: Can libraries be intermediates for the acquisition, production and presentation of scholarly information&#63; Visions of a dynamic electronic publishing environment as added value to electronic library portals. - LIBER workshop on OAI and peer review journals in Europe - CERN, Geneva, March 22-24, 2001</Pgraph>
      <Pgraph>Ronald Michael Schmidt: Perspektiven f&#252;r den Nordrhein-Westf&#228;lischen Bibliotheksverbund. &#8211; In: Bibliothek 25 (2001) 49</Pgraph>
      <Pgraph>Luise Hoffmann and Ronald M. Schmidt: Cataloguing of Electronic Journals in the Union Catalogue of the North Rhine-Westphalian Library Network. &#8211; In: Serials Librarian 35 (1998) 123</Pgraph>
      <Pgraph>Ronald Michael Schmidt: Die Anwendung der &#252;berregionalen Personennamendatei in Verbundsystemen. - In: Zeitschrift f&#252;r Bibliothekswesen und Bibliographie 44 (1997), 117</Pgraph>
      <Pgraph>Martin Jansen und Ronald Schmidt: Pflichtenheft Monographienerwerbung (&#220;berarbeitete Fassung). &#8211; In: Bibliotheksdienst 25 (1991) 1546</Pgraph>
      <Pgraph>Hans-Joachim Haubold, Martin Jansen und Ronald Schmidt: Pflichtenheft Monographienerwerbung. &#8211; In: Bibliotheksdienst 23 (1989) 254</Pgraph>
    </TextBlock>
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            <Pgraph>
              <Mark1> Abbildung 1: Ronald Michael Schmidt</Mark1>
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