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<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000085</Identifier>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Nationallizenzen - ein Desiderat in &#214;sterreich</Title>
      <TitleTranslated language="en">National licences: a desideratum in Austria</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Bauer</Lastname>
          <LastnameHeading>Bauer</LastnameHeading>
          <Firstname>Bruno</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
          <AcademicTitle>Mag.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, W&#228;hringer G&#252;rtel 18-20, A-1097 Wien, Tel: &#43;43 (0) 140400-1082, Fax: &#43;43 (0) 140400-1086<Affiliation>Universit&#228;tsbibliothek der Medizinischen Universit&#228;t Wien, Wien, &#214;sterreich</Affiliation><WebPage>http:&#47;&#47;ub.meduniwien.ac.at</WebPage></Address>
        <Email>bruno.bauer&#64;medunwien.ac.at</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">national licences</Keyword>
      <Keyword language="en">Austria</Keyword>
      <Keyword language="en">status quo</Keyword>
      <Keyword language="de">Nationallizenzen</Keyword>
      <Keyword language="de">&#214;sterreich</Keyword>
      <Keyword language="de">Status quo</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20071210</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>7</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Nationallizenzen</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>33</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>W&#228;hrend in Deutschland das Konzept der Nationallizenzen als Teil des Systems der &#220;berregionalen Literaturversorgung im Wesentlichen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) getragen wird, gibt es in &#214;sterreich derzeit weder ein vergleichbares Programm zur F&#246;rderung der Forschungsinfrastruktur noch eine nationale Stelle f&#252;r die Finanzierung. </Pgraph>
      <Pgraph>Weil auch an den &#246;sterreichischen Universit&#228;ten die Versorgungsl&#252;cken, insbesondere bei Zeitschriftenbackfile-Archiven und bei speziellen Fachdatenbanken, immer offensichtlicher werden, hat die Arbeitsgemeinschaft der Bibliotheksdirektor&#47;-innen &#214;sterreichs, mit Unterst&#252;tzung der Kooperation e-Medien &#214;sterreich, 2007 begonnen, dieses f&#252;r die Zukunft des Forschungs- und Wissenschaftsstandortes &#214;sterreich wichtige Thema an die Leitungsgremien der Universit&#228;ten sowie an die politischen Entscheidungstr&#228;ger heranzutragen.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>In Germany national licences are funded by the &#34;Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)&#34; as part of their system for nationwide literature supply. In contrast there is no comparable scheme and no central office to finance and foster research information infrastructure in Austria.</Pgraph>
      <Pgraph>Universities in Austria obviously suffer more and more from the lack of backfile archives particularly in the field of e-journals and literature databases. Out of this in 2007 the task force &#34;ARGE Bibliotheksdirektor&#47;-innen&#34; started to pull the attention of university steering boards and political decision-makers towards this important topic which is critical for science and research in Austria. The initiative is supported by the &#34;Kooperation e-Media &#214;sterreich&#34;.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Nationallizenzen - ein Desiderat in &#214;sterreich">
      <MainHeadline>Nationallizenzen - ein Desiderat in &#214;sterreich</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Website <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.nationallizenzen.de&#47;">http:&#47;&#47;www.nationallizenzen.de&#47;</Hyperlink> bietet Informationen &#252;ber Nationallizenzen f&#252;r elektronische Medien: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <Indentation>&#8222;<Mark2>Um die Versorgung mit elektronischer Fachinformation an deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Bibliotheken nachhaltig zu verbessern, finanziert die Deutsche Forschungsgemeinschaft seit 2004 den Erwerb von Nationallizenzen. Mit dem Projekt Nationallizenzen werden digitale Medien in das Programm der &#252;berregionalen Literaturversorgung im Rahmen des Sondersammelgebietsplans der Deutschen Forschungsgemeinschaft einbezogen.</Mark2></Indentation>
      </Pgraph>
      <Pgraph>
        <Indentation><Mark2>Ziel ist es, Wissenschaftlern, Studierenden und wissenschaftlich interessierten Privatpersonen den kostenlosen Zugang zu Datenbanken, digitalen Textsammlungen und elektronischen Zeitschriften zu erm&#246;glichen.</Mark2>&#8220;</Indentation>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Klickt man in weiterer Folge auf die Seite mit den Angeboten (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.nationallizenzen.de&#47;angebote">http:&#47;&#47;www.nationallizenzen.de&#47;angebote</Hyperlink>), sind 77 Produkte aufgelistet, die bisher als Ergebnis des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gef&#246;rderten Programms Nationallizenzen f&#252;r Wissenschaftler, Studierende und wissenschaftlich interessierte Privatpersonen in Deutschland zur Verf&#252;gung stehen. F&#252;r den STM-Bereich relevant und besonders beeindruckend erweist sich die Liste der bisher erworbenen Archive bei den bibliographischen Datenbanken (darunter BIOSIS Previews 1926-2004, CAB Abstracts 1910-1989 und Periodicals Index Online &#47; PIO 1770-1995) und den elektronischen Zeitschriften (darunter Elsevier Journal Backfiles on Science Direct 1907-2002, Springer Online Journal Archives 1860-2001 und Wiley InterScience Backfile Collections 1832-2000) w&#228;hrend die angebotenen Volltextdatenbanken &#47; Faktendatenbanken &#47; E-Books sowie Nachschlagewerke &#47; W&#246;rterb&#252;cher eher das Interesse von Geisteswissenschaftler und Theologen finden werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die attraktiven Angebote, die durch die Nationallizenzen f&#252;r Deutschland bereits bisher m&#246;glich geworden sind, bewirken, dass Vertreterinnen und Vertreter der &#246;sterreichischen Bibliotheken beim Schlagwort Nationallizenzen, je nach Gem&#252;tsverfassung, Neid und Anerkennung f&#252;r die deutsche Situation empfinden oder aber akuten Handlungsbedarf f&#252;r &#214;sterreich konstatieren.</Pgraph>
      <Pgraph>
        <Indentation>&#8222;<Mark2>Versorgungsl&#252;cken wurden insbesondere bei digitalen Text- und Werkausgaben, den von wissenschaftlichen Verlagen angebotenen Digitalisierungen zur&#252;ckliegender Zeitschriftenjahrg&#228;nge (sog. Backfile-Archiven) sowie speziellen Fachdatenbanken reklamiert. Diese digitalen Publikationen k&#246;nnen oft nur an wenigen wissenschaftlichen Bibliotheken gekauft werden. Vielen Wissenschaftlern und Studenten in Deutschland ist damit die Nutzung dieser Informationsquellen nicht m&#246;glich.</Mark2>&#8220;</Indentation>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Dieser Befund auf der Website <Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.nationallizenzen.de&#47;ueber-nationallizenzen">http:&#47;&#47;www.nationallizenzen.de&#47;ueber-nationallizenzen</Hyperlink>, auf der die Motive f&#252;r das 2004 gestartete DFG F&#246;rderprogramm Nationallizenzen zusammengefasst sind, ist eins zu eins auch auf die &#246;sterreichische Situation des Jahres 2007 &#252;bertragbar.</Pgraph>
      <Pgraph>Warum konnten bei vergleichbarer Ausgangslage in der Literatur- und Informationsversorgung, zumindest bisher Nationallizenzen in &#214;sterreich nicht realisiert werden&#63; Zwei wesentliche Faktoren sind anzuf&#252;hren:</Pgraph>
      <Pgraph>
        <OrderedList>
          <ListItem level="1" levelPosition="1" numString="1.">W&#228;hrend die DFG das Programm der Nationallizenzen seit 2004 bereits mit 84 Mio. Euro gef&#246;rdert hat, gibt es derzeit in &#214;sterreich keine Stelle, die Nationallizenzen tragen bzw. finanzieren k&#246;nnte. Der  FWF &#8211; Der Wissenschaftsfonds (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.fwf.ac.at&#47;">http:&#47;&#47;www.fwf.ac.at&#47;</Hyperlink>) ist zwar eine der DFG vergleichbare Einrichtung, allerdings z&#228;hlen  &#8211; wie im &#220;brigen auch f&#252;r den Schweizerischen Nationalfonds zur F&#246;rderung der wissenschaftlichen Forschung (SFN) <TextLink reference="1"></TextLink> &#8211; (bisher) Ma&#223;nahmen zur Verbesserung der landesweiten Literatur- und Informationsversorgung nicht zu seinen Aufgaben. </ListItem>
          <ListItem level="1" levelPosition="2" numString="2.">Weiters besteht in &#214;sterreich keine Struktur, die mit dem System der &#252;berregionalen Literaturversorgung, basierend auf DFG Sondersammelgebieten, zentralen Fachbibliotheken und Spezialbibliotheken <TextLink reference="2"></TextLink>, vergleichbar ist. Das Konzept zentraler Fachbibliotheken mit landesweitem Sammelauftrag wurde durch Errichtung der &#214;sterreichischen Zentralbibliotheken f&#252;r Physik 1980 bzw. f&#252;r Medizin 1994 zwar einige Jahre f&#252;r zwei wichtige F&#228;cher erfolgreich erprobt, mit der Implementierung des Universit&#228;tsgesetzes 2002 <TextLink reference="3"></TextLink> erfolgte die Aufl&#246;sung der bisherigen Zentralbibliotheken bzw. deren Unterstellung unter die Universit&#228;t Wien bzw. die Medizinischen Universit&#228;t Wien <TextLink reference="4"></TextLink>.</ListItem>
        </OrderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Der gesetzliche Auftrag verpflichtete die beiden &#246;sterreichischen Zentralbibliotheken zur Beschaffung, Erschlie&#223;ung und Bereitstellung der f&#252;r die wissenschaftliche Forschung und Lehre erforderlichen Literatur, wobei sie in Erg&#228;nzung zu den von den anderen Universit&#228;tsbibliotheken wahrgenommenen Aufgaben die Bed&#252;rfnisse der Wissenschaftler und Studierenden der Fachgebiete Physik bzw. Medizin f&#252;r ganz &#214;sterreich zu ber&#252;cksichtigen hatten. Neben der Einrichtung von Abonnements f&#252;r besonders teure Fachzeitschriften und der Bereitstellung der Inhalte durch eine effiziente Fernleihe wurden im Sinne dieses landesweiten Auftrags zur Literatur- und Informationsversorgung Ende der 90er Jahre landesweite Lizenzen f&#252;r Datenbanken abgeschlossen. Die Daten wurden auf ERL-Servern geladen und laufend aktualisiert; auch der Betrieb der erforderlichen Server wurde durch die beiden Zentralbibliotheken gew&#228;hrleistet. Alle an diesem Angebot interessierten Angeh&#246;rigen s&#228;mtlicher universit&#228;ren Einrichtungen des Landes konnten auf diese Daten zugreifen. Dieses sehr gut genutzte Angebot umfasste die Datenbanken Medline, Pascal Biomed, Embase EBM und CINAHL an der &#214;sterreichischen Zentralbibliothek f&#252;r Medizin (von 1998 bis 2003) <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink> und INSPEC an der &#214;sterreichischen Zentralbibliothek f&#252;r Physik (von 1999 bis 2003) <TextLink reference="7"></TextLink>. Finanziert wurden Hardware und Lizenzen aus direkten Kreditmitteln des zust&#228;ndigen Bundesministeriums. Das Konzept der landesweiten ERL-Server der Zentralbibliotheken kann demnach mit Recht als Vorl&#228;ufer f&#252;r Nationallizenzen bezeichnet werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Auch wenn mit der Aufl&#246;sung der beiden Zentralbibliotheken wichtige potentielle Partner f&#252;r ein Projekt Nationallizenzen nicht mehr zur Verf&#252;gung stehen, so gibt es mit der auf Betreiben der ARGE Bibliotheksdirektoren&#47;-innen &#214;sterreichs seit 1. Juli 2005 an der Universit&#228;tsbibliothek Graz eingerichteten Kooperation E-Medien &#214;sterreich (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.konsortien.at&#47;">http:&#47;&#47;www.konsortien.at&#47;</Hyperlink>) eine landesweite Koordinationsstelle f&#252;r E-Ressourcen und Konsortien-Management. W&#228;hrend in Deutschland Bibliothekskonsortien, entsprechend den gesetzlichen Rahmenbedingungen f&#252;r das Hochschulwesen, auf L&#228;nderebene und nur einige wenige Produkte auf nationaler Ebene verhandelt und organisiert werden <TextLink reference="8"></TextLink>, sind in &#214;sterreich die Universit&#228;ten und damit auch die Konsortien der Universit&#228;tsbibliotheken Bundesangelegenheit. Demzufolge vertritt die Kooperation E-Medien &#214;sterreich auf nationaler Ebene derzeit 13 bundesstaatliche Universit&#228;ten sowie 15 weitere Kooperationspartner unterschiedlichster Tr&#228;gerorganisationen. Weil der aktuelle Kooperationsvertrag Ende Juni 2008 ausl&#228;uft, wird derzeit an einer Neufassung gearbeitet. Ein wichtiges neues Bet&#228;tigungsfeld im neuen Vertrag k&#246;nnte auch die Verhandlungsf&#252;hrung und Abwicklung von Nationallizenzen sein <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Die &#246;sterreichischen Universit&#228;tsbibliotheken konnten in den ersten Jahren dieses Jahrzehnts, auch dank der Errichtung der Kooperation E-Medien &#214;sterreich, mit gro&#223;en Anstrengungen im Bereich der Konsortiallizenzen f&#252;r laufende Zeitschriften und Datenbanken den Anschluss an die internationale Entwicklung erreichen. In j&#252;ngster Zeit wurden aber zunehmend neue Versorgungsl&#252;cken, insbesondere bei zur&#252;ckliegenden Zeitschriftenjahrg&#228;ngen, evident, weshalb die Arbeitsgemeinschaft der Bibliotheksdirektor&#47;-innen &#214;sterreichs (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.uibk.ac.at&#47;voeb&#47;arge-dir">http:&#47;&#47;www.uibk.ac.at&#47;voeb&#47;arge-dir</Hyperlink>), als kooperierendes Gremium zur Beratung von Angelegenheiten der 21 Universit&#228;tsbibliotheken der bundesstaatlichen Universit&#228;ten und der &#246;sterreichischen Nationalbibliothek, im Fr&#252;hjahr 2007 das Thema Nationallizenzen auf ihre Agenda gesetzt hat. Ziel ist es, die politisch Verantwortlichen, die ja die Notwendigkeit der Steigerung der Forschungsausgaben sowie den Ausbau der Forschungsinfrastruktur unerm&#252;dlich proklamieren, dahingehend zu sensibilisieren, dass eine Verbesserung der nationalen Literatur- und Informationsversorgung, entsprechend dem Beispiel der Nationallizenzen in Deutschland, von enormer Bedeutung f&#252;r den Wissenschaftsstandort &#214;sterreich ist. </Pgraph>
      <Pgraph>Bez&#252;glich der inhaltlichen Ausgestaltung des Konzepts der Nationallizenzen gibt es wahrscheinlich so viele Meinungen wie Wissenschaftler und Bibliothekare. Konkretes Interesse bei Entscheidungstr&#228;gern an Universit&#228;ten, die das Thema Nationallizenzen bisher nicht beachtet hatten, konnte in j&#252;ngster Zeit mit der Information geweckt werden, dass die &#246;sterreichischen Bibliotheken, die schon seit Jahren an dem &#252;ber die GASCO abgewickelten Nature-Konsortium teilnehmen, eingeladen wurden, parallel zu der f&#252;r Deutschland in Verhandlung stehenden Nationallizenz f&#252;r die Nature-Archive eine entsprechende L&#246;sung auch f&#252;r &#214;sterreich anzustreben.</Pgraph>
      <Pgraph>Hinsichtlich der inhaltlichen Bedeutung dieser Backfiles wird wohl rasch ein Konsens zu finden sein. Als entscheidende Frage, die es zu l&#246;sen gilt, zeichnet sich die Finanzierungsproblematik ab. Die Nature-Archive w&#228;ren auch ein gutes Beispiel, um aufbauend auf Erfahrungen in Deutschland vom Start weg die strategische Ausrichtung eines F&#246;rderungsprojektes Nationallizenzen in &#214;sterreich fest zu legen. F&#252;r die weiteren Planungen beinhalten etwa das Ergebnis einer Analyse aus 2006 <TextLink reference="10"></TextLink>, dass die Nutzung der &#252;ber Nationallizenzen bereitgestellten elektronischen Ressourcen zu 97&#37; dem STM-Bereich und nur zu 3&#37; den Geistes- und Sozialwissenschaften zuzuordnen ist, oder die Diskussion um Kriterien f&#252;r Auswahl und Begutachtung der Nationallizenzen <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink> wichtige Informationen.</Pgraph>
      <Pgraph>Entscheidend f&#252;r eine erfolgreiche Umsetzung eines &#246;sterreichischen Konzeptes f&#252;r Nationallizenzen wird allerdings sein, ob es gelingt, die politischen Entscheidungstr&#228;ger von der Notwendigkeit zu &#252;berzeugen, dass Informationsinfrastrukturf&#246;rderung eine wesentliche Voraussetzung f&#252;r die Zukunft eines Landes als Forschungsstandort darstellt. Es ist zu hoffen, dass in absehbarer Zeit auch f&#252;r die Situation in &#214;sterreich ein Zwischenres&#252;mee gezogen werden kann, das der aktuellen Darstellung der Situation in Deutschland (wenn auch aufgrund der unterschiedlichen Gr&#246;&#223;enverh&#228;ltnisse der beiden L&#228;nder um den Faktor 10 heruntergebrochen) entspricht. </Pgraph>
      <Pgraph>
        <Indentation>&#8222;<Mark2>Das Gesamtbudget der Deutschen Forschungsgemeinschaft betr&#228;gt f&#252;r 2007, ohne die Mittel f&#252;r die auf f&#252;nf Jahre konzipierte Exzellenzinitiative, rund 1,9 Mrd. &#8364;. Hierin enthalten sind ca. 36 Mio. &#8364; f&#252;r den Normalhaushalt der Informationsinfrastrukturf&#246;rderung. Zus&#228;tzlich stehen im laufenden Haushaltsjahr 2007 f&#252;r die Informationsinfrastrukturf&#246;rderung Sondermittel in der Gr&#246;&#223;enordnung von 15 Mio. &#8364; f&#252;r den Erwerb retrospektiv angelegter Nationallizenzen sowie erstmals auch rund 18,5 Mio. &#8364; zur Erprobung des Ankaufs von Nationallizenzen laufender elektronischer Zeitschriften zur Verf&#252;gung.</Mark2>&#8220; <TextLink reference="14"></TextLink></Indentation>
      </Pgraph>
    </TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>G&#246;ttker S</RefAuthor>
        <RefAuthor>Neubauer W</RefAuthor>
        <RefTitle>Braucht die Schweiz Nationallizenzen&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>GMS Med Bibl Inf</RefJournal>
        <RefArticleNo>36</RefArticleNo>
        <RefTotal>G&#246;ttker S, Neubauer W. Braucht die Schweiz Nationallizenzen&#63; GMS Med Bibl Inf. 2007;7(2):Doc36. Online verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;en&#47;journals&#47;mbi&#47;2007-7&#47;mbi000086.shtml.</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;en&#47;journals&#47;mbi&#47;2007-7&#47;mbi000086.shtml.</RefLink>
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        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefBookTitle>3. Deutscher Bibliothekskongress in Leipzig</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Bunzel J. Nationallizenzen im Kontext des DFG-gef&#246;rderten Systems der &#252;berregionalen Literaturversorgung. Pr&#228;sentation am 3. Deutschen Bibliothekskongress in Leipzig, 20.03.2007. Online unter der URL: http:&#47;&#47;www.opus-bayern.de&#47;bib-info&#47;volltexte&#47;2007&#47;368&#47;pdf&#47;Bunzel2007.pdf.</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.opus-bayern.de&#47;bib-info&#47;volltexte&#47;2007&#47;368&#47;pdf&#47;Bunzel2007.pdf</RefLink>
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