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<GmsArticle>
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    <Identifier>mbi000063</Identifier>
    <ArticleType>Fachbeitrag</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Mit RAK auf verlorenem Posten...&#33;&#63; Vom FAMI, der auszog, das Erlernte anzuwenden</Title>
      <TitleAlternative>ein Erfahrungsbericht</TitleAlternative>
      <TitleTranslated language="en">With RAK for lost positions...&#33;&#63; to use what is learned from FaMI</TitleTranslated>
      <TitleTranslatedAlternative>a practice report</TitleTranslatedAlternative>
    </TitleGroup>
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      <Creator>
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          <Lastname>Schr&#246;der</Lastname>
          <LastnameHeading>Schr&#246;der</LastnameHeading>
          <Firstname>Alexander</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
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        <Address>HELIOS Zentralbibliothek, Karower Str. 11, 13125 Berlin<Affiliation>HELIOS Zentralbibliothek, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>alexander.schroeder&#64;helios-kliniken.de</Email>
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          <Lastname>Pfob</Lastname>
          <LastnameHeading>Pfob</LastnameHeading>
          <Firstname>Sandra</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>HELIOS Zentralbibliothek, Karower Str. 11, 13125 Berlin<Affiliation>HELIOS Zentralbibliothek, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>sandra.pfob&#64;helios-kliniken.de</Email>
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          <Lastname>Johannsmeyer</Lastname>
          <LastnameHeading>Johannsmeyer</LastnameHeading>
          <Firstname>Betty</Firstname>
          <Initials>B</Initials>
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        <Address>HELIOS Zentralbibliothek, Karower Str. 11, 13125 Berlin<Affiliation>HELIOS Zentralbibliothek, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>betty.johannsmeyer&#64;helios-kliniken.de</Email>
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    <PublisherList>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="de">Ausbildung und Berufsbild FaMI in Bibliotheken</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20070726</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1865-066X</ISSN>
        <Volume>7</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Medizin - Bibliothek - Information</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Med Bibl Inf</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Marketing 2.0 f&#252;r Medizinbibliotheken</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>11</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die Ausbildung zum Bibliotheksassistenten wurde 1998 ersetzt durch die fach&#252;bergreifende Ausbildung zum &#8222;Fachangestellten f&#252;r Medien- und Informationsdienste (FaMI)&#8220;. </Pgraph>
      <Pgraph>Einen sinnvollen, seiner Ausbildung angemessenen Einsatz als gut ausgebildeter Informationsspezialist zwischen den Aufgabenspektren des Bibliothekars und der Hilfskraft hat der FaMI in Bibliotheken allerdings bis heute nicht gefunden. Zumeist findet er sich in einer befristeten Halbtagsstelle an der Ausleihtheke wieder oder im anderen Extrem als kosteng&#252;nstige Alternative zum Bibliothekar. In beiden F&#228;llen sind die Ausbildungsinhalte und auch die vermittelte Tiefe dieser Inhalte f&#252;r die berufliche Praxis wenig relevant bzw. unangemessen.</Pgraph>
      <Pgraph>In der Bewerbungsphase haben Berufsanf&#228;nger mit den unterschiedlichsten Problemen zu k&#228;mpfen. Flexible Anpassung an den Arbeitsmarkt ist notwendig, damit der Einstieg ins Berufsleben gelingt. Am Beispiel einer medizinischen Fachbibliothek wird aufgezeigt, inwieweit das w&#228;hrend der Ausbildung Erlernte den Anforderungen an den FaMI gerecht wird. </Pgraph>
      <Pgraph>Zunehmend gibt es Stellenangebote f&#252;r FaMIs in privat gef&#252;hrten Unternehmen, und somit beschr&#228;nkt sich das Einsatzgebiet nicht nur auf den &#214;ffentlichen Dienst. Im privaten Sektor bieten sich umfangreiche berufliche Herausforderungen f&#252;r den Informationsfachmann, deren wichtigste Voraussetzungen keinesfalls Regelwerke zur formalen Erschlie&#223;ung von Medien sind. Vielmehr sind betriebswirtschaftliche Kenntnisse im Sinne von Bibliotheksmanagement und der sichere Umgang mit modernen Kommunikations- und Informationstechnologien gefragt.</Pgraph>
      <Pgraph>In der Ausbildung sollte diesen Anforderungen Rechnung getragen werden, damit der FaMI seine beruflichen M&#246;glichkeiten erweitern kann und zum vielseitig einsetzbaren und gefragten Informationsspezialisten wird.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>The training as library assistant was replaced in 1998 by the multidisciplinary training &#8222;Specialised Employee in Media and Information Services&#8220; (FaMI in German).</Pgraph>
      <Pgraph>However, the libraries have not been able, until now, to make full use of this information specialist and have not yet found an appropriate position between the spectrum of duties of the librarian and the assistant. Most of the time the FaMI is offered a fixed-term part-time job at the front desk or, at the other extreme, is hired as a cost saving alter&#xAD;native to the librarian. In both cases the practical exercise of the duties has never been adequate or relevant to the content of the formation or to the depth of the learned material.</Pgraph>
      <Pgraph>Beginners face many problems in their job application. A flexible adap&#xAD;tation to the job market is essential in order to insure a successful entry in the working life. Using the example of a specialised medical library it will be shown to what extent what is being learned in the training is suitable to the requirements of the FaMI. </Pgraph>
      <Pgraph>There are more and more positions available for the FaMIs in the private sector, so that it is no longer restricted to the public one. The private sector offers now the information specialist a broad range of job challenges whose most important prerequisites are not at all the rules for alphabetical cataloguing of the media. What is much more required nowadays is a business management knowledge in the sense of the running of a library, and the secure use of modern communication and technology techniques.</Pgraph>
      <Pgraph>One should take into account these requirements in the training in order to broaden the job opportunities of the FaMI thus allowing him to become a versatile and a much in demand information specialist.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einf&#252;hrung">
      <MainHeadline>Einf&#252;hrung</MainHeadline>
      <Pgraph>Am 3. Juni 1998 trat die &#8222;Verordnung &#252;ber die Berufsausbildung zum Fachangestellten f&#252;r Medien- und Informationsdienste &#47; zur Fachangestellten f&#252;r Medien- und Informationsdienste&#8220; (FaMI) in Kraft <TextLink reference="1"></TextLink>. Der FaMI ist staatlich anerkannter Ausbildungsberuf des &#246;ffentlichen Dienstes und der gewerblichen Wirtschaft. Es kann zwischen verschiedenen Fachrichtungen gew&#228;hlt werden: Archiv, Bibliothek, Information und Dokumentation, Bildarchiv und mit Verordnung vom 22. M&#228;rz 2000 auch Medizinische Dokumentation <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Rahmenlehrplan f&#252;r den Ausbildungsberuf Fachangestellte&#47;r f&#252;r Medien- und Informationsdienste Berlin <TextLink reference="3"></TextLink> wird als pr&#228;gendes Merkmal der Aus&#252;bung des Berufs &#8222;die Mittlerfunktion in der Informationsgesellschaft&#8220; genannt. Dazu sei der &#8222;sorgf&#228;ltige und verantwortungsbewusste Umgang mit Medien und Informationen&#8220; erforderlich. Grundlage daf&#252;r sei &#8222;die sichere Handhabung und Nutzung technologischer wie organisatorischer Hilfsmittel&#8220;. Die Anforderungen an den FaMI sind anspruchsvoll und finden sich sinngem&#228;&#223; auch im Rahmenlehrplan Th&#252;ringens wieder <TextLink reference="4"></TextLink> .</Pgraph>
      <Pgraph>Diese Arbeit berichtet von Erfahrungen, die die Verfasser A.S. und S.P. w&#228;hrend ihrer Ausbildung zum FaMI, bei ihren Bewerbungen und bei den ersten Schritten im Berufsleben in einer medizinischen Fachbibliothek gemacht haben. Dabei werden kritisch die Ausbildungsinhalte und ihr Nutzen im sp&#228;teren Berufsleben beleuchtet.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Ausbildung">
      <MainHeadline>Die Ausbildung</MainHeadline>
      <Pgraph>M&#252;ller <TextLink reference="5"></TextLink> bezeichnet den FaMI als zukunftsweisenden Serviceberuf im Informationssektor, wozu ein  anspruchsvoller integrierender Rahmenlehrplan beitr&#228;gt. Denselben Tenor hatten auch die Aussagen der Berufsschullehrer und der Ausbildungsleitung in den Berufsschulen in Berlin und in Th&#252;ringen, wo die Verfasser A.S. und S.P. ihre Ausbildung in der Fachrichtung Bibliothek absolvierten: &#8222;Mit dieser Ausbildung wird ein sehr breites und doch spezifisches Fachwissen vermittelt, das in der Arbeitswelt sehr gefragt ist.&#8220;</Pgraph>
      <Pgraph>Tats&#228;chlich wurde Fachwissen einerseits sehr breit und andererseits sehr spezifisch vermittelt. Wesentliches Manko ist aber der weitgehend fehlende Bezug zur Realit&#228;t beim Einsatz des FaMIs in der Praxis und dar&#252;ber hinaus die Abgrenzung zu bibliothekarischen Aufgaben <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>W&#228;hrend der drei Lehrjahre wurde im schulischen Teil der Ausbildung vielfach auf Lehrinhalte gesetzt, mit denen man als FaMI in einer Bibliothek selten in Kontakt kommt. So wurden umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet der Recherche vermittelt, ebenso der Beschaffung, Erfassung und Erschlie&#223;ung von Medien, der Erstellung von Informationsdiensten, des Einsatzes von Marketingmitteln und der Vorbereitung und Ausf&#252;hrung von Vortr&#228;gen. In der Praxis sind das Aufgaben, die zum Arbeitsspektrum des diplomierten Bibliothekars geh&#246;ren <TextLink reference="7"></TextLink>. Wie die Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/> anschaulich darstellt, &#252;berschneiden sich die Lehrinhalte der FaMI-Ausbildung zu einem sehr gro&#223;en Teil mit den Aufgabengebieten des Bibliothekars.</Pgraph>
      <Pgraph>Andererseits wiederum wird, z.B. in Informationseinrichtungen der Privatwirtschaft, eine Kenntnistiefe vieler Lehrinhalte gefordert, die der FaMI nach seiner Ausbildung nicht oder nur zum Teil bedienen kann, wie z.B. Budget-Planung, Kosten-Leistungs-Rechnung und im Besonderen fundierte informationstechnische Kenntnisse. Diese Lehrinhalte wurden nicht oder nicht in der ben&#246;tigten Tiefe vermittelt. &#220;ber Defizite im Ausbildungsprogramm berichtet auch Holste-Flinspach <TextLink reference="8"></TextLink>. Hier gaben immerhin 43 von 162 Befragten an, dass EDV-Ausbildung gar nicht oder zu knapp erfolgte. F&#252;r Nachholbedarf auf diesem Gebiet spricht auch, dass nach der Berufsausbildung vorrangig Fort- und Weiterbildungskurse zum Thema EDV und Internet besucht wurden (85&#37; der Befragten). </Pgraph>
      <Pgraph>In einem Forschungsprojekt (&#33;&#33;&#33;) des Bundesinstituts f&#252;r Berufsausbildung (BiBB) wurde u.a. untersucht, wie sich strukturelle und gestalterische Aspekte der Ausbildung neuer Berufe f&#252;r den Dienstleistungssektor entwickelt haben. Eine Aussage zum FaMI &#252;berrascht im Abschlussbericht dann schon: Archive und Dokumentationsstellen beurteilen die Intensivierung von Themenkomplexen wie EDV, neue Medien (Internet), HTML-Kenntnisse w&#228;hrend der Ausbildung als besonders wichtig, Bildagenturen fordern die Vertiefung von Marketing-Kenntnissen und Bibliotheken heben keine besonderen Inhalte hervor <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/> verdeutlicht, dass die Schnittmenge zwischen den Anforderungen an den FaMI im Arbeitsleben, hier vor allem in der Privatwirtschaft, und dem vermittelten Lehrstoff ungen&#252;gend ist.</Pgraph>
      <Pgraph>Analog zur schulischen Ausbildung gestaltete sich die praktische Ausbildung. Was im ersten Ausbildungsjahr noch unter &#8222;Lehrjahre sind keine Herrenjahre&#8220; verstanden und verbucht wurde (Tag f&#252;llender Einsatz an der Theke, Ordnungsarbeiten, Buchpflege u.&#228;.), setzte sich zu gro&#223;en Teilen in den Folgejahren fort. Zwar gab es immer wieder gute Ans&#228;tze, z.B. Projektarbeiten im Rahmen der &#214;ffentlichkeitsarbeit, aber &#252;ber weite Teile der 3-j&#228;hrigen Berufsausbildung wurden die FaMIs als g&#252;nstige Arbeits- und Aushilfskr&#228;fte in der permanent unterbesetzten Bibliothek eingesetzt. So bleiben auch in der praktischen Ausbildung wenige Spielr&#228;ume, die letztendlich zwischen technischer Bearbeitung der Medien und dem Ausleihdienst angesiedelt sind. Das widerspricht eindeutig dem hohen Anspruch des Rahmenlehrplans, der den FaMI zum Mittler in der Informationsgesellschaft machen will. </Pgraph>
      <Pgraph>Wie sich eine falsche Wichtung der Lehrinhalte und der nicht f&#246;rdernde Einsatz w&#228;hrend der praktischen Ausbildung auswirken kann, zeigt sich im Anschluss an die Ausbildung, n&#228;mlich dann, wenn es darum geht, sich in einer Bibliothek, ob nun &#246;ffentlich oder privat, zu bewerben.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Die Bewerbung">
      <MainHeadline>Die Bewerbung</MainHeadline>
      <Pgraph>Wie auf dem gesamten Arbeitsmarkt, ist die Lage auch im Bereich der Informationsdienstleister sehr angespannt. Das Bibliothekswesen ist nicht auf Wachstumskurs und hat selten eine finanzstarke Lobby, weder in der Politik noch in den Gesch&#228;ftsf&#252;hrungen diverser Unternehmen. Weiterhin ist die sperrige Berufsbezeichnung &#8222;Fachangestellte&#47;r f&#252;r Medien- und Informationsdienste&#8220; wenig bekannt und somit erkl&#228;rungsbed&#252;rftig. Auch die Zuordnung zu einer Berufsgruppe &#8211; Medien-, kaufm&#228;nnischer oder Verwaltungsberuf &#8211; ist gepr&#228;gt vom konkreten Arbeitsplatz <TextLink reference="10"></TextLink>. Die Suche nach geeigneten Stellen gestaltete sich somit als wahre Lotterie. Auf eine Stelle, die oftmals sogar noch befristet und halbtags ist, kommen Hunderte von Bewerbungen. Grund daf&#252;r ist u.a. die Tatsache, dass FaMIs kontinuierlich ausgebildet werden. Nach Angaben des Bundesinstituts f&#252;r Berufsbildung (BiBB) sind es seit 2001 j&#228;hrlich ca. 1500 FaMIs <TextLink reference="11"></TextLink>. Dazu kommt, dass Auszubildende in Bibliotheken bereits in den Arbeitsprozess integriert werden und oft Stellen sparend eingesetzt sind. Nach einem oder einem halben &#220;bernahmejahr werden sie auf den freien Arbeitsmarkt entlassen. Neue FaMIs werden ausgebildet und besetzen die n&#246;tigen Stellen. Zudem bewerben sich auch diplomierte Bibliothekare f&#252;r die wenigen Stellen und nehmen somit an der FaMI-Lotterie teil.</Pgraph>
      <Pgraph>Dass das Berufsbild des FaMIs in der Praxis noch keine Eigenst&#228;ndigkeit mit ureigenem Aufgabenspektrum erreicht hat <TextLink reference="10"></TextLink>, zeigen schon die beiden folgenden Stellenangebote, die sicherlich Extreme darstellen, aber durchaus repr&#228;sentativ sind.</Pgraph>
      <SubHeadline>Stellenangebot FaMI: Thekenkraft</SubHeadline>
      <Pgraph>Auf der einen Seite wird die Spezies &#8222;Thekenkraft&#8220; gesucht. Das sind &#252;berwiegend Stellenangebote aus gr&#246;&#223;eren Bibliotheken im &#214;ffentlichen Dienst. </Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r die angezeigten Aufgabengebiete, n&#228;mlich Ausleihdienst, Regaldienst und Buchpflege ist der FaMI weitestgehend <Mark1>&#252;berqualifiziert</Mark1>. Dass FaMIs &#252;berwiegend in der Benutzung eingesetzt werden, belegen auch die Untersuchungen von Holste-Flinspach <TextLink reference="8"></TextLink>. Dazu kommt, dass diese Stellen oftmals halbtags und&#47;oder befristet sind. In der von Holste-Flinspach <TextLink reference="12"></TextLink> durchgef&#252;hrten Analyse der Stellenausschreibungen betraf das jede zweite Stelle, eine Tendenz, die auch bei Diplombibliothekaren zu beobachten ist <TextLink reference="6"></TextLink>.</Pgraph>
      <SubHeadline>Stellenangebot FaMI: Bibliotheksmanager</SubHeadline>
      <Pgraph>Auf der anderen Seite gibt es zunehmend Stellenangebote f&#252;r FaMIs, die &#252;berwiegend aus der Privatwirtschaft kommen und in denen ein Mitarbeiter im Sinne eines Bibliotheksmanagers gesucht wird <TextLink reference="13"></TextLink>. Hier werden &#252;berdurchschnittliches Engagement, hoch spezialisierte Kenntnisse sowie die F&#228;higkeit und Bereitschaft zu anspruchsvollen und analytischen Arbeitsaufgaben gefordert. F&#252;r diese Aufgabengebiete ist der FaMI - trotz hochgesteckten Rahmenlehrplans - nun wiederum <Mark1>unterqualifiziert</Mark1>. Auch ist eine gro&#223;e Portion an Idealismus vonn&#246;ten, um sich mit dem daf&#252;r gebotenen FaMI-Gehalt zufrieden zu geben. Andererseits kann der FaMI mit Lernbereitschaft und Engagement auf seinen erworbenen Kenntnissen aufbauen, ist mit anspruchsvolleren Aufgaben betraut und hat somit auch bessere Zukunftsaussichten als in der Hierarchie der Laufbahn in Bibliotheken des &#246;ffentlichen Dienstes <TextLink reference="14"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Auch wenn man sich mit einem der beiden Aufgabenspektren anfreunden kann, hat man nur eine geringe Chance auf eine Einstellung, da sich auf jede Stelle Hunderte von Interessenten bewerben, darunter wie bereits erw&#228;hnt auch viele Diplombibliothekare, die sich durch das ausgeschriebene Stellenprofil verst&#228;ndlicherweise angesprochen f&#252;hlen (vgl. Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Start ins Berufsleben: FaMI bei HELIOS">
      <MainHeadline>Start ins Berufsleben: FaMI bei HELIOS</MainHeadline>
      <Pgraph>Auch die Stellenausschreibung der Zentralbibliothek der HELIOS Kliniken Gruppe (<Hyperlink href="http:&#47;&#47;www.helios-kliniken.de&#47;de&#47;Medizin&#47;Wissenschaft&#47;HELIOS&#95;Zentralbibliothek&#47;index.htm">http:&#47;&#47;www.helios-kliniken.de&#47;de&#47;Medizin&#47;Wissenschaft&#47;HELIOS&#95;Zentralbibliothek&#47;index.htm</Hyperlink>) zeigte, dass die in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse nicht - oder nur ungen&#252;gend - ausreichten, um in eine engere Bewerberauswahl zu gelangen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Anforderungen umfassten vorrangig fundierte Kenntnisse der aktiven und passiven Anwendung moderner Kommunikationsmittel, und zum Schluss auch die formale und sachliche Katalogisierung, wobei hier bewusst nicht an starre Regelwerke gedacht wurde. In der Stellenausschreibung wurde darauf hingewiesen, dass die HELIOS Zentralbibliothek (HZB) eine virtuelle Bibliothek ist, die als zentrale Informationseinrichtung die Mitarbeiter der dezentralen Standorte der HELIOS Kliniken Gruppe mit Literatur und Information versorgt. Das Aufgabenspektrum umfasst demzufolge bibliothekarische und informationstechnische Arbeitsvorg&#228;nge mit Schwerpunkt elektronische Medien und EDV, Mitarbeit am konzerneigenen Bibliotheksportal und an der Verwaltung elektronischer Zeitschriften und eigenst&#228;ndige elektronische Abwicklung der Aus- und Fernleihvorg&#228;nge. </Pgraph>
      <Pgraph>Entsprechend diesen Aufgabengebieten wurde auch das Anforderungsprofil definiert. Hier erkannte man sich als FaMI zwar wieder, ben&#246;tigte aber zus&#228;tzliche Qualifikationen, um der Stelle gerecht zu werden. </Pgraph>
      <Pgraph>Dass Zusatzqualifikationen in der HELIOS Zentralbibliothek (HZB) zwingend notwendig sind, ergibt sich aus dem Einsatz des FaMIs in den folgenden Arbeitsgebieten.</Pgraph>
      <SubHeadline>Arbeitsgebiet Bibliotheksportal</SubHeadline>
      <Pgraph>Die HELIOS Kliniken Gruppe umfasst inzwischen 55 Standorte (Stand: 31.3.2007). Damit die HZB alle Kliniken erreichen kann, werden die Dienstleistungen &#252;berwiegend virtuell &#252;ber ein eigenes Bibliotheksportal im HELIOS Intranet und zus&#228;tzlich &#252;ber ein Login im Internet angeboten. Hierf&#252;r sind vertiefte Kenntnisse der web-basierten Informationsvermittlung vonn&#246;ten, also die &#252;blichen Web-Sprachen wie html, css, JavaScript usw.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Anspruch an eine wissenschaftliche Arbeitsplattform ist auch inhaltlich hoch. Ziel ist es, den klinisch t&#228;tigen &#196;rzten wirklich dienlich zu sein, ihnen Zeit bei der Informationssuche und &#8211;bereitstellung zu ersparen und sie trotz ihres ausgef&#252;llten Arbeitsalltags zur Bibliotheksnutzung zu animieren. Damit leistet die HZB einen Beitrag f&#252;r die Fort- und Weiterbildung und f&#252;r die klinische Forschung und unterst&#252;tzt wirkungsvoll das Ziel des Unternehmens, die HELIOS Kliniken Gruppe zum Wissenskonzern zu entwickeln. Voraussetzungen daf&#252;r sind eine logische Struktur des Bibliotheksportals, eine leichte Bedienbarkeit f&#252;r den Nutzer und die redaktionelle Aufarbeitung und Filterung der Vielzahl an Informationen.</Pgraph>
      <SubHeadline>Arbeitsgebiet elektronische Zeitschriften</SubHeadline>
      <Pgraph>Um sich im Dschungel aus Providern und Verlagen, Lizenzmodellen und Preislisten sowie den  Budgetverhandlungen im eigenen Haus zurechtzufinden und nicht den &#220;berblick zu verlieren, werden neben fachlichen Kenntnissen zunehmend auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse ben&#246;tigt. Die Aufgabenstellung hei&#223;t schlicht und einfach, mit wenig Budget die optimale Bereitstellung von medizinischer Zeitschriftenliteratur und Information zu sichern.</Pgraph>
      <SubHeadline>Arbeitsgebiet Zeitschriftenbestandsverzeichnis</SubHeadline>
      <Pgraph>Auch in der digitalen Welt kann nicht auf einen Zeitschriften-Katalog verzichtet werden. Die Entwicklung einer eigenen Bestandsdatenbank ist von Vorteil, weil somit Kosten gespart werden und die bedarfsgerechte Anpassung des Katalogs gew&#228;hrleistet ist.</Pgraph>
      <Pgraph>Zwar sieht die Ausbildung des FaMIs die ausgiebige Recherche in zig Datenbanken vor, aber &#252;ber deren technische Strukturen und den Aufbau wird wenig gelehrt. Auch hier w&#228;re die Vermittlung von tiefer gehenden Datenbank-Kenntnissen n&#252;tzlich.</Pgraph>
      <SubHeadline>Arbeitsgebiet Aus- und Fernleihe</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Abwicklung der Aus- und Fernleihe findet ebenso zum gr&#246;&#223;ten Teil digital statt. Bestellungen (Ausleihen) erfolgen &#252;ber Online-Bestellformulare. F&#252;r die Bearbeitung der Fernleihvorg&#228;nge sind sichere Microsoft-Office-Kenntnisse n&#246;tig.</Pgraph>
      <Pgraph>Die HZB stellt ihre Online-Best&#228;nde via LinkOut-Funktion in PubMed und &#252;ber die Elektronische Zeitschriftenbibliothek zur Verf&#252;gung. Diese institutionellen Zug&#228;nge m&#252;ssen st&#228;ndig fachkundig gepflegt und aktualisiert werden. F&#252;r die Nutzer in den dezentralen HELIOS Standorten hat das den Vorteil, dass sie weitgehend selbst Zugriff auf die Volltexte haben und ihnen daf&#252;r zwei komfortable Zug&#228;nge zu den elektronischen Zeitschriften zur Verf&#252;gung stehen. Der Erfolg zeigt sich in sinkenden Artikelanforderungen, denen analog dazu stark steigende Downloads aus elektronischen Zeitschriften gegen&#252;berstehen.</Pgraph>
      <SubHeadline>Arbeitsgebiet Bildbearbeitung</SubHeadline>
      <Pgraph>Um die Gestaltung von Webseiten zu optimieren, ist es notwendig, grafische und bildliche Darstellungen zur Verdeutlichung der Inhalte einzuf&#252;gen. Ein weiteres wichtiges Arbeitsgebiet ist demzufolge die Bildbearbeitung. Auch dieses Arbeitsgebiet wurde, wie die zuvor genannten, in der Berufsschule zwar thematisiert, aber nicht vertieft.</Pgraph>
      <SubHeadline>Res&#252;mee</SubHeadline>
      <Pgraph>Nach unseren gemeinsamen Erfahrungen zeigt sich ein gegenl&#228;ufiger Trend bei den w&#228;hrend der Ausbildung vermittelten Kenntnissen und den in der Praxis ben&#246;tigten Fertigkeiten (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <SubHeadline>Ausschlaggebende Gr&#252;nde f&#252;r die Einstellung eines FaMIs in einer medizinischen Fachbibliothek am Beispiel der HELIOS Zentralbibliothek (HZB)</SubHeadline>
      <Pgraph>Die HZB ist eine Virtuelle Bibliothek, und die &#8222;Theke&#8220; ist das Bibliotheksportal, also eine Webseite. F&#252;r diesen &#8222;Thekendienst&#8220; braucht man demzufolge vor allem fundierte informationstechnische Kenntnisse. Um das Portal anschaulich, aktuell und interessant mit Inhalten zu f&#252;llen, sind dar&#252;ber hinaus gestalterische Kreativit&#228;t und ein guter &#220;berblick &#252;ber neue Entwicklungen auf dem Gebiet der medizinischen Information und der Arbeit mit wissenschaftlicher Literatur vonn&#246;ten.</Pgraph>
      <Pgraph>Aus den unz&#228;hligen Bewerbungen, in denen vor allem F&#228;higkeiten angepriesen wurden wie Erfahrungen im Thekendienst, Zuverl&#228;ssigkeit beim Einordnen der B&#252;cher und eben auch RAK-Kenntnisse, hoben sich die Bewerbungen der FaMIs A.S. und S.P. deutlich ab. Ihr Vorgehen, sich auf dem Arbeitsmarkt zu pr&#228;sentieren und ihre in Eigenregie erworbenen speziellen Kenntnisse f&#252;hrten zu ihrer Einstellung (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>).</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Schlussfolgerungen">
      <MainHeadline>Schlussfolgerungen</MainHeadline>
      <Pgraph>Es geht in dieser Arbeit nicht um die Verteufelung von RAK oder von sonstigen Regelwerken, die &#8211; unter Ber&#252;cksichtigung des informationstechnischen Fortschritts - sehr wohl ihre Berechtigung haben. RAK steht vielmehr stellvertretend f&#252;r Lehrinhalte, die nicht oder in dieser Form nicht mehr zeitgem&#228;&#223; sind. So machen z.B. moderne Datenbanksysteme und Bibliothekssoftware eine Titelaufnahme nach Punkt und Komma weitestgehend &#252;berfl&#252;ssig. Eine solide Grundausbildung in der formalen Erschlie&#223;ung von Medien ist sicherlich weiterhin sinnvoll, aber die Ressourcen, die man zur Gewinnung von tiefer gehenden RAK-Kenntnissen einsetzt, und RAK steht hier wiederum f&#252;r Vieles, sollten f&#252;r die Vermittlung zukunftsweisender und praxisrelevanter Ausbildungsinhalte freigemacht werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Einen sinnvollen Einsatz als gut ausgebildeter Informationsspezialist zwischen den Aufgabenspektren des Bibliothekars und der Hilfskraft hat der FaMI in Bibliotheken noch nicht gefunden, und das hoffnungsvolle Berufsbild des FaMIs hat sich bis heute nicht eigenst&#228;ndig positioniert. Zumeist findet sich der FaMI in einer befristeten Halbtagsstelle an der Ausleihtheke wieder oder im anderen Extrem als kosteng&#252;nstige Alternative zum Bibliothekar. In beiden F&#228;llen sind die momentanen Ausbildungsinhalte wenig praxisrelevant &#8211; einmal unterqualifiziert, einmal &#252;berqualifiziert.</Pgraph>
      <Pgraph>Das Arbeitsprofil des FaMIs in der HELIOS Zentralbibliothek (HZB) ist sicherlich (noch) nicht typisch f&#252;r das allgemeine Bibliothekswesen, kommt aber dem formulierten Anspruch des Rahmenlehrplans sehr nahe. Von den in der Praxis &#252;blichen Aufgabengebieten eines Bibliotheks&#xAD;assistenten ist in der HZB nicht viel &#252;brig geblieben. Diese Aufwertung des Berufsbildes war 1998, als der Beruf des FaMIs eingef&#252;hrt wurde, das Ziel, und wurde hier umgesetzt.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Stellenanzeigen signalisieren, dass es diese anspruchsvollen beruflichen Angebote zunehmend f&#252;r FaMIs in privat gef&#252;hrten Unternehmen gibt und sich somit das Einsatzgebiet nicht nur auf den &#246;ffentlichen Dienst beschr&#228;nkt. Hier bieten sich umfangreiche berufliche Herausforderungen, deren wichtigste Voraussetzungen keinesfalls die Regelwerke zur formalen Erschlie&#223;ung von Medien sind. Vielmehr sind betriebswirtschaftliche Kenntnisse im Sinne von Bibliotheksmanagement und der sichere Umgang mit modernen Kommunikations- und Informationstechnologien und deren zielgerichteter Einsatz gefragt.</Pgraph>
      <Pgraph>In der Berufsausbildung zum FaMI sollte den Praxisanforderungen verst&#228;rkt Rechnung getragen werden, indem die Vermittlung eines sehr breiten Wissensspektrums beibehalten wird. Weiterhin sollten aber zukunftsweisende Lehrinhalte den gr&#246;&#223;ten Teil der Ausbildung ausmachen und vertieft vermittelt werden. Zeitliche Ressourcen ergeben sich durch eine kritische &#220;berpr&#252;fung der Lehr&#xAD;inhalte hinsichtlich &#252;berholter Praktiken. Dar&#252;ber hinaus sind die zust&#228;ndigen Berufsverb&#228;nde gefordert. Bevor die Praxis ihre eigenen Gesetze zu ungunsten aller Informationsvermittler schreibt, sollte f&#252;r eine sinnvolle Definition und Abgrenzung der involvierten Berufsgruppen gesorgt werden, was sich bereits in den Lehrinhalten w&#228;hrend der Ausbildung niederschlagen muss. Ebenso macht es keinen Sinn, immer neue &#228;hnliche informationsvermittelnde Berufe zu etablieren und diese noch mit Subspezialisierungen zu versehen, wenn sich die Aufgabengebiete bereits heute in der praktischen Arbeitswelt verwirrend &#252;berschneiden.</Pgraph>
      <Pgraph> </Pgraph>
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              <Mark1>Tabelle 1: Ausschlaggebende Gr&#252;nde f&#252;r die Einstellung der FaMIs</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 1: &#220;berschneidung von Lehrinhalten mit den Aufgabengebieten des Bibliothekars</Mark1>
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          </Caption>
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              <Mark1>Abbildung 2: Diskrepanz zwischen Lehrinhalten und Anforderungen an den FaMI</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 3: Vermittelte versus ben&#246;tigte Kenntnisse &#8211; ein gegenl&#228;ufiger Trend</Mark1>
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