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<GmsArticle>
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    <Identifier>dgkh000095</Identifier>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Lappenplastiken zur Therapie infizierter Problemwunden</Title>
      <TitleTranslated language="en">Skin grafting for therapy of infected problematic wounds</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Wichelhaus</Lastname>
          <LastnameHeading>Wichelhaus</LastnameHeading>
          <Firstname>Alice</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Abteilung Hand-, Replantations- und Mikrochirurgie, Unfallkrankenhaus Berlin, Warener Str. 7, 12683 Berlin<Affiliation>Abteilung Hand-, Replantations- und Mikrochirurgie, Unfallkrankenhaus, Berlin, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>alice.wichelhaus&#64;ukb.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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        <PersonNames>
          <Lastname>Eisenschenk</Lastname>
          <LastnameHeading>Eisenschenk</LastnameHeading>
          <Firstname>Andreas</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
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          <Affiliation>Abteilung Hand-, Replantations- und Mikrochirurgie, Unfallkrankenhaus, Berlin, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
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      <Publisher>
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          <Corporatename>German Medical Science</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf, K&#246;ln</Address>
      </Publisher>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">pedicled flap</Keyword>
      <Keyword language="en">random pattern flap</Keyword>
      <Keyword language="en">free flap</Keyword>
      <Keyword language="en">microsurgery</Keyword>
      <Keyword language="de">gestielte Lappenplastik</Keyword>
      <Keyword language="de">random pattern flap</Keyword>
      <Keyword language="de">freie mikrovaskul&#228;re Lappenplastik</Keyword>
      <Keyword language="de">Mikrochirurgie</Keyword>
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    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20071228</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1863-5245</ISSN>
        <Volume>2</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplin&#228;r</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Krankenhaushyg Interdiszip</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Die infizierte Problemwunde 2007 - The infected problem wound 2007</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>62</ArticleNo>
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  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Weichteildefekte unterschiedlichster Genese und Gr&#246;&#223;e an den unterschiedlichsten K&#246;rperstellen k&#246;nnen mit vielf&#228;ltigen Lappenplastiken im Rahmen eines allgemeinen Behandlungsplans gedeckt werden. Man ben&#246;tigt ein weites Repertoire, um die korrekte Indikation im Einzelfall zu stellen.  </Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>Extensive soft tissue defects of different origins and in different regions of the body can be reconstructed with a multitude of flaps in the framework of a general therapy regime. The surgeon should be capable of a wide variety of different techniques to be able to chose the correct indication in each individual case.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>Indikationen zur lappenplastischen Deckung entstehen immer dann, wenn durch Infektion, Trauma oder D&#233;bridement Weichteildefekte mit freiliegenden, vital notwendigen Strukturen wie Knochen, Sehnen, Gef&#228;&#223;e, Nerven oder Osteosynthesematerial, entstanden sind, aber auch, wenn Defekte durch Haut- und Weichteilnekrosen entstanden sind. Andere Indikationen sind die Auff&#252;llung von Substanzdefekten und der Verschluss infizierter H&#246;hlenbildungen. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Darstellung typischer Indikationen">
      <MainHeadline>Darstellung typischer Indikationen</MainHeadline>
      <Pgraph>Im klinischen Alltag sehen wir die unterschiedlichsten infizierten Problemwunden. In einer unfallchirurgischen Klinik handelt es sich in einem Gro&#223;teil der F&#228;lle, die eine Lappenplastik ben&#246;tigen, um kontaminierte Wunden nach Trauma mit ausgedehntem Weichteilverlust und freiliegendem Knochen und Osteosynthesematerial (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Eine weitere h&#228;ufige Indikation sehen wir bei Patienten mit Osteomyelitiden, bei denen nach Sanierung der Infektion eine Weichteildeckung bzw. eine Auff&#252;llung des entstandenen Defekts notwendig wird (Abbildung 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="figure"/>). </Pgraph>
      <Pgraph>In anderen F&#228;llen m&#252;ssen Dekubitalulzera gedeckt werden (Abbildung 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Um infizierte und kontaminierte Problemwunden dieser Ausma&#223;e beherrschen zu k&#246;nnen, ben&#246;tigt man ein festes therapeutisches Regime. Zun&#228;chst erfolgt die Sanierung der Infektion durch radikale Nekrektomie. Der Patient wird in ein programmiertes D&#233;bridement- und Lavageprogramm aufgenommen. Gegebenenfalls erfolgt eine interne oder externe Stabilisierung von Frakturen und die tempor&#228;re Defektdeckung mit alloplastischem Hautersatzmaterial mit fr&#252;hzeitiger Planung der definitiven Defektdeckung. </Pgraph>
      <Pgraph>Als Therapieziele sind die Kontrolle der Infektion, der Erhalt der Extremit&#228;t und ihrer Funktion und letztendlich auch eine &#228;sthetische Wiederherstellung zu postulieren.</Pgraph>
      <Pgraph>Zum optimalen Zeitpunkt der lappenplastischen Deckung l&#228;sst sich sagen, je fr&#252;her desto besser, um eine Osteitisentstehung oder Ausbreitung zu unterbinden.</Pgraph>
      <Pgraph>Problematisch hinsichtlich der Festlegung des Zeitpunktes einer notwendigen plastischen Deckung ist der Allgemeinzustand des Patienten. Auch hier gilt das Stufenschema zur Versorgung Polytraumatisierter. Bei der Planung m&#252;ssen Nebenerkrankungen sowie septische Krankheitsbilder, die lange Eingriffe mit hohem Volumenumsatz verbieten, bedacht werden. Nach Verletzungen muss auch der Demarkierungsgrad von Nekrosezonen beachtet werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Auswahl des korrekten Deckungsverfahrens ist abh&#228;ngig von der Form, Gr&#246;&#223;e und Lage des Defekts, der Durchblutungssituation des Wirtslagers, dem Allgemeinzustand des Patienten und seinen Begleiterkrankungen, aber auch von den W&#252;nschen des Patienten. Nicht jeder ist beispielsweise bereit, eine l&#228;ngere Bettruhe einzuhalten oder eine prim&#228;r unverletzte K&#246;rperregion zur Lappengewinnung zur Verf&#252;gung zu stellen.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Auswahl von Verfahren zur operativ plastischen Wundbehandlung">
      <MainHeadline>Auswahl von Verfahren zur operativ plastischen Wundbehandlung</MainHeadline>
      <Pgraph>Zur operativ plastischen Wundbehandlung stehen uns verschiedenste Verfahren zur Verf&#252;gung: </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Spalt- oder Vollhauttransplantationen,</ListItem>
          <ListItem level="1">lokale Lappenplastiken wie Rotationslappen oder Z-Plastiken</ListItem>
          <ListItem level="1">gestielte Nah- und Fernlappen</ListItem>
          <ListItem level="1">freier mikrovaskul&#228;r angeschlossener Gewebetransfer.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Die Nahlappen sind im Gegensatz zu Hauttransplantationen prim&#228;r durchblutet. Sie nutzen durch geometrische Umverteilung die Elastizit&#228;tsreserve der Haut aus. Sie erhalten ortsst&#228;ndige Gewebequalit&#228;ten. In der Regel bleibt auch die Sensibilit&#228;t erhalten. </Pgraph>
      <Pgraph>Im Folgenden sehen Sie ein Beispiel f&#252;r eine regionale Lappenplastik. Zur Deckung eines Pr&#228;sakralulkus wurde ein beidseitiger Gluteallappen verwendet (Abbildung 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Bei den gestielten Nah- und Fernlappen wird die Durchblutung &#252;ber einen Gef&#228;&#223;stiel gew&#228;hrleistet. Teilweise sind diese Lappen auch gut sensibel, wenn ein neurovaskul&#228;rer Stiel gehoben werden kann, z.B. beim Suralislappen. Bei den Fernlappen ist ein Zweiteingriff zur Lappenstieldurchtrennung notwendig. Typisches Beispiel hierf&#252;r ist der sogenannte Leistenlappen.</Pgraph>
      <Pgraph>Die folgende Bildserie (Abbildung 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="figure"/>, Abbildung 6 <ImgLink imgNo="6" imgType="figure"/>, Abbildung 7 <ImgLink imgNo="7" imgType="figure"/>, Abbildung 8 <ImgLink imgNo="8" imgType="figure"/>) zeigt eine Anwendungsm&#246;glichkeit f&#252;r den Suralislappen zur Sanierung einer Kalkaneusosteomyelitis. Der Suralislappen eignet sich zur Deckung kleinerer Defekte am distalen Unterschenkeldrittel und der Fersenregion.  </Pgraph>
      <Pgraph>Abbildung 9 <ImgLink imgNo="9" imgType="figure"/> und Abbildung 10 <ImgLink imgNo="10" imgType="figure"/> zeigen einen Suralislappen intraoperativ, der zur Deckung eines kleineren Defekts &#252;ber dem Innenkn&#246;chel transponiert wurde.</Pgraph>
      <Pgraph>Man erkennt die abschlie&#223;ende Durchblutungskontrolle mit Austritt hellroten Bluts auf Nadelstiche.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein weiterer h&#228;ufig angewandter gestielter Lappen ist der gestielte Rectus abdominis-Lappen, in diesem Fall zur Defektdeckung nach Sanierung einer Sternumosteomyelitis nach kardiochirurgischem Eingriff.</Pgraph>
      <Pgraph>Die intraoperativen Bilder (Abbildung 11 <ImgLink imgNo="11" imgType="figure"/> und Abbildung 12 <ImgLink imgNo="12" imgType="figure"/>) zeigen den gehobenen Lappen vor und nach Umschlagen in sein neues Bett.</Pgraph>
      <Pgraph>Im klinischen Abschlussbild (Abbildung 13 <ImgLink imgNo="13" imgType="figure"/>) wird erkennbar, dass die Lappenplastik mit Spalthaut gedeckt wurde, der Hebedefekt konnte prim&#228;r verschlossen werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein typischer gestielter Nahlappen ist der distal gestielte Hemisoleuslappen, hier benutzt, um einen Defekt zu decken, der nach Sanierung einer Infektion nach erstgradig offener Unterschenkelfraktur an der Tibiavorderkante entstand (Abbildung 14 <ImgLink imgNo="14" imgType="figure"/> und Abbildung 15 <ImgLink imgNo="15" imgType="figure"/>). Die Infektion wurde nach Nekrektomie zun&#228;chst mit Vakuumverband behandelt und nach mehrfacher Lavage dann mit dem vom Unterschenkel gewonnenen Muskellappen gedeckt.</Pgraph>
      <Pgraph>Am Ober- und Unterschenkel steht genug Muskelmasse zur Verf&#252;gung, um gestielte Muskellappen zur Defektdeckung an anderer Stelle verwenden zu k&#246;nnen, ohne dass ein Funktionsverlust eintritt. Am Unterarm sind die Verh&#228;ltnisse anders. Ohne empfindliche Funktionseinbu&#223;e an der Hand kann hier kein Muskel geopfert werden. Daher werden am Unterarm haupts&#228;chlich fasziokutane oder reine adipofasziale Lappen gehoben.</Pgraph>
      <Pgraph>Typisches Beispiel ist der A. interossea posterior-Lappen, der eine gro&#223;e Reichweite hat. Die Gef&#228;&#223;versorgung erfolgt &#252;ber die retrograd durchflossene A. interossea posterior &#252;ber Anastomosen zur A. interossea anterior und zum dorsalen karpalen Gef&#228;&#223;bogen und Gef&#228;&#223;plexus um den Ulnakopf.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Pr&#228;paration ist schematisch in Abbildung 16 <ImgLink imgNo="16" imgType="figure"/> dargestellt (aus <TextLink reference="1"></TextLink>).</Pgraph>
      <Pgraph>Hier wurde der A. interossea posterior-Lappen zur Deckung freiliegender Strecksehnen nach Verletzung ben&#246;tigt (Abbildung 17 <ImgLink imgNo="17" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Der h&#228;ufig benutzte A. radialis-Lappen wird durch die retrograd durchflossene A. radialis versorgt. Man opfert also eine der Hauptunterarmarterien f&#252;r diesen Lappentyp. </Pgraph>
      <Pgraph>Hier wurde ein solcher Lappen zur Aufl&#246;sung einer instabilen, funktions-beeintr&#228;chtigenden Narbe in der Hohlhand verwendet (Abbildung 18 <ImgLink imgNo="18" imgType="figure"/> und Abbildung 19 <ImgLink imgNo="19" imgType="figure"/>). Der Hebedefekt konnte prim&#228;r verschlossen werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Abbildung 20 <ImgLink imgNo="20" imgType="figure"/>, Abbildung 21 <ImgLink imgNo="21" imgType="figure"/> und Abbildung 22 <ImgLink imgNo="22" imgType="figure"/> zeigen das Beispiel eines Patienten, bei dem eine kombinierte A. interossea posterior- und eine distal gestielte A. radialis-Lappenplastik verwendet wurde. Der Patient wurde 4 Wochen nach Mittelhandamputation zugewiesen. Ausw&#228;rts war die Replantation unter Bildung einer Dreifingerhand erfolgt. </Pgraph>
      <Pgraph>Durch die Kontamination bei der Verletzung, die kompromittierte Durchblutungssituation und die lange bestehenden Defekte hatte sich eine Osteomyelitis des 2. Strahls entwickelt, so dass hier eine Resektion des infizierten Knochens, eine tempor&#228;re &#220;berbr&#252;ckung mit Fixateur externe und schlie&#223;lich eine Beckenkammspaninterposition zur Rekonstruktion des Mittelhandknochens notwendig wurden (Abbildung 23 <ImgLink imgNo="23" imgType="figure"/> und Abbildung 24 <ImgLink imgNo="24" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Der dorsale Weichteildefekt wurde mit einer A. interossea posterior-Plastik gedeckt, der palmare mit einem distal gestielten A. radialis Lappen (Abbildung 25 <ImgLink imgNo="25" imgType="figure"/>). </Pgraph>
      <Pgraph>Die Ausheilungsbilder sind in Abbildung 26 <ImgLink imgNo="26" imgType="figure"/>, Abbildung 27 <ImgLink imgNo="27" imgType="figure"/> und Abbildung 28 <ImgLink imgNo="28" imgType="figure"/> dargestellt. Der Patient ist wieder als LKW-Fahrer mit Be- und Entladet&#228;tigkeit besch&#228;ftigt.</Pgraph>
      <Pgraph>Ein typischer Vertreter der gestielten Fernlappenplastik ist der Leistenlappen. Es handelt sich hierbei um einen random pattern flap, das hei&#223;t der Haut-Subkutangewebelappen wird nicht an einem definierten Gef&#228;&#223;stiel gehoben, sondern es verbleibt ein im Verh&#228;ltnis zur Lappengr&#246;&#223;e breiter Verbindungsstiel zur Spenderregion, &#252;ber den die Lappendurchblutung gew&#228;hrleistet wird. Aus der Wirtsregion sprossen dann Gef&#228;&#223;e in den Lappen ein, die sukzessive die Lappenern&#228;hrung &#252;bernehmen, so dass nach etwa 14 Tagen eine Stieldurchtrennung erfolgen kann (Abbildung 29 <ImgLink imgNo="29" imgType="figure"/>, Abbildung 30 <ImgLink imgNo="30" imgType="figure"/> und Abbildung 31 <ImgLink imgNo="31" imgType="figure"/>). Bis zur Stieldurchtrennung muss Bettruhe eingehalten werden, um ein Ausrei&#223;en des Lappens zu verhindern. </Pgraph>
      <Pgraph>Eine Sonderform hierf&#252;r ist die sogenannte Muff-Plastik. Diese Patientin war mit der Hand in einen Rasenm&#228;her geraten. Nach Naht der verletzten Beugesehnen verblieben palmare Weichteildefekte (Abbildung 32 <ImgLink imgNo="32" imgType="figure"/>, Abbildung 33 <ImgLink imgNo="33" imgType="figure"/>, Abbildung 34 <ImgLink imgNo="34" imgType="figure"/>). Es wurde eine Weichteilbr&#252;cke am Oberarm pr&#228;pariert, unter der die Finger durchgeschoben werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Der Hebedefekt wird mit Spalthaut gedeckt, dann werden die verletzten Finger wie durch einen Muff unter der Br&#252;cke durchgeschoben und eingen&#228;ht. Nach 14 d kann beidseits der Stiel durchtrennt werden. </Pgraph>
      <Pgraph>Sind keine gestielten Nah- oder Fernlappen mehr m&#246;glich, bleibt die Option, einen freien Gewebetransfer durchzuf&#252;hren. Technisch ist es m&#246;glich, gut durchblutete Gewebe, in der Regel Muskulatur, an nahezu jede K&#246;rperregion zu transplantieren. Auch gef&#228;&#223;gestielte freie Knochentransplantationen sind m&#246;glich, z.B. aus dem Beckenkamm, der Fibula oder Skapula. Es handelt sich immer um ein aufw&#228;ndiges Verfahren. Kenntnisse in der mikrochirurgischen Technik sind unabdingbar. Man ben&#246;tigt vor einer freien Lappenplastik eine suffiziente Angiografie der Empf&#228;ngerregion und teilweise auch der Spenderregion.</Pgraph>
      <Pgraph>Es kann der M. rectus abdominis als freies vaskularisiertes Transplantat gehoben werden (Abbildung 35 <ImgLink imgNo="35" imgType="figure"/>, Abbildung 36 <ImgLink imgNo="36" imgType="figure"/> und Abbildung 37 <ImgLink imgNo="37" imgType="figure"/>).</Pgraph>
      <Pgraph>Besonders geeignet ist dieser Muskel bei langen, schmalen Defekten. Das Deckungspotential liegt zwischen dem des M. gracilis und des M. latissimus dorsi. Ein Nachteil ist die entstehende Bauchwandhernie nach Entfernung der ventralen Rektusscheide.</Pgraph>
      <Pgraph>H&#228;ufig transplantiert wird der M. latissimus dorsi, der ausgezeichnete Deckungseigenschaften hat, d&#252;nn, flach und leicht formbar ist. Er gestattet eine gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Weichteildeckung und kann auch neurovaskul&#228;r angeschlossen werden. Nachteilig ist ein m&#228;&#223;iger Kraftverlust bei Hebung des gleichseitigen Armes &#252;ber die Horizontale, also bei &#220;berkopfarbeiten.</Pgraph>
      <Pgraph>Abbildung 38 <ImgLink imgNo="38" imgType="figure"/> zeigt einen intraoperativen Situs. Der zu transplantierende Muskel ist an seinem Ansatz am Beckenkamm schon abgel&#246;st und h&#228;ngt nur noch am Gef&#228;&#223;stiel und der Ursprungssehne.</Pgraph>
      <Pgraph>In Abbildung 39 <ImgLink imgNo="39" imgType="figure"/> und Abbildung 40 <ImgLink imgNo="40" imgType="figure"/> ist ein Anwendungsbeispiel bei drittgradig offener Unterschenkelfraktur dargestellt.</Pgraph>
      <Pgraph>In den Ausheilungsbildern (Abbildung 41 <ImgLink imgNo="41" imgType="figure"/>, Abbildung 42 <ImgLink imgNo="42" imgType="figure"/> und Abbildung 43 <ImgLink imgNo="43" imgType="figure"/>) erkennt man, dass der zun&#228;chst prominente Lappen durch Kompressionsbehandlung gut modelliert werden kann.</Pgraph>
      <Pgraph>Zusammenfassend l&#228;sst sich feststellen, dass Erfahrung und ein breites Repertoire erforderlich sind, um f&#252;r jeden Defekt das ideale Deckungsverfahren zu finden. Auch die korrekte Festlegung des Zeitpunktes einer notwendigen Lappenplastik ist nicht immer einfach. Letztendlich handelt es sich bei Lappenplastiken aber um chirurgische Techniken, die nur dann sinnvoll anzuwenden sind, wenn sie in einen allgemeinen Behandlungsplan sinnvoll eingef&#252;gt werden. </Pgraph>
    </TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Masquelet AC</RefAuthor>
        <RefAuthor>Gilbert A</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>1998</RefYear>
        <RefBookTitle>Atlas der Lappenplastiken in der Chirurgie der  Extremit&#228;ten</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Masquelet AC, Gilbert A. Atlas der Lappenplastiken in der Chirurgie der  Extremit&#228;ten. Stuttgart: Enke; 1998.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
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      <Figures>
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          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1: Ausgedehnter Weichteilschaden nach &#220;berrolltrauma</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="159" width="234">
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          <MediaID>2</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 2: Zustand bei chronischer Osteomyelitis</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
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            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 3: Ausgedehnter pr&#228;sakraler Dekubitus</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
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          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 4: Beidseitiger Gluteallappen</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
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            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 5: Defektausma&#223; und -tiefe nach Nekrektomie</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
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              <Mark1>Abbildung 6: Intraoperative Darstellung des mobilisierten Lappens und seines Stiels</Mark1>
            </Pgraph>
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        </Figure>
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              <Mark1>Abbildung 7: Zustand nach Transposition des Lappens und partiellem Wundverschluss</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 8: Ausheilung</Mark1>
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              <Mark1>Abbildung 9: Zustand nach Durchzug des mobilisierten Lappens zum Defekt</Mark1>
            </Pgraph>
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        </Figure>
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          <MediaNo>10</MediaNo>
          <MediaID>10</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 10: Durchblutungskontrolle nach Einnaht des Lappens</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="163" width="241">
          <MediaNo>11</MediaNo>
          <MediaID>11</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 11: Intraoperatives Bild nach Abschluss der Lappenmobilisierung</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="162" width="239">
          <MediaNo>12</MediaNo>
          <MediaID>12</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 12: Intraoperatives Bild nach Umschlagen in das neue Bett</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="196" width="233">
          <MediaNo>13</MediaNo>
          <MediaID>13</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 13: Ausheilungsbild</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="158" width="234">
          <MediaNo>14</MediaNo>
          <MediaID>14</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 14: Zustand nach Anlage eines Vakuumverbandes</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="160" width="234">
          <MediaNo>15</MediaNo>
          <MediaID>15</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 15: Zustand in der Phase der Lappeneinheilung</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="160" width="234">
          <MediaNo>18</MediaNo>
          <MediaID>18</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 18: Intraoperative Aufnahme nach Umschlagen des Lappens in sein neues Bett</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="159" width="235">
          <MediaNo>19</MediaNo>
          <MediaID>19</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 19: Bild nach vollst&#228;ndiger Einnaht und Prim&#228;rverschluss Hebedefekt</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="293" width="234">
          <MediaNo>20</MediaNo>
          <MediaID>20</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph><Mark1>Abbildung 20: R&#246;ntgenaufnahme bei Erstvorstellung</Mark1> </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="159" width="236">
          <MediaNo>21</MediaNo>
          <MediaID>21</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 21: Defektausdehnung dorsal</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="158" width="235">
          <MediaNo>22</MediaNo>
          <MediaID>22</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 22: Defektausdehnung palmar</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="294" width="184">
          <MediaNo>23</MediaNo>
          <MediaID>23</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 23: R&#246;ntgenbild a.p. nach Verfahrenswechsel</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="159" width="235">
          <MediaNo>24</MediaNo>
          <MediaID>24</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 24: Klinisches Bild nach Verfahrenswechsel</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="158" width="234">
          <MediaNo>25</MediaNo>
          <MediaID>25</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 25: Abschlussaufnahme postoperativ nach Radialislappen</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="158" width="234">
          <MediaNo>26</MediaNo>
          <MediaID>26</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 26: Funktionsaufnahme</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="157" width="233">
          <MediaNo>27</MediaNo>
          <MediaID>27</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 27: Funktionsaufnahme</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="157" width="233">
          <MediaNo>28</MediaNo>
          <MediaID>28</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 28: Funktionsaufnahme</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="156" width="234">
          <MediaNo>29</MediaNo>
          <MediaID>29</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 29: Defektausdehnung pr&#228;operativ</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="156" width="234">
          <MediaNo>30</MediaNo>
          <MediaID>30</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 30: Zustand nach Einnaht des Leistenlappens</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="158" width="234">
          <MediaNo>31</MediaNo>
          <MediaID>31</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 31: Zustand nach Lappenstieldurchtrennung</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="159" width="234">
          <MediaNo>32</MediaNo>
          <MediaID>32</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 32: Defektausdehnung</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="157" width="234">
          <MediaNo>33</MediaNo>
          <MediaID>33</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 33: Pr&#228;parierte Hautbr&#252;cke am gegenseitigen Oberarm, angeschlungen mit einem Vesselloop</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="158" width="234">
          <MediaNo>34</MediaNo>
          <MediaID>34</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 34: Zustand nach Einnaht der Finger</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="232" width="178">
          <MediaNo>35</MediaNo>
          <MediaID>35</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 35: M. rectus abdominis nach Freilegung der Vorderseite</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="232" width="178">
          <MediaNo>36</MediaNo>
          <MediaID>36</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 36: M. rectus abdominis nach distaler Abtrennung</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="194" width="178">
          <MediaNo>37</MediaNo>
          <MediaID>37</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 37: Versorgende Gef&#228;&#223;e an der R&#252;ckseite des Muskels</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="195" width="136">
          <MediaNo>38</MediaNo>
          <MediaID>38</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph><Mark1>Abbildung 38: Gehobener Latissimuslappen</Mark1> </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="158" width="233">
          <MediaNo>39</MediaNo>
          <MediaID>39</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 39: Defektausdehnung nach D&#233;bridement</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="158" width="235">
          <MediaNo>40</MediaNo>
          <MediaID>40</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 40: Einheilungsbild</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="232" width="159">
          <MediaNo>41</MediaNo>
          <MediaID>41</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 41: Einheilungsbild</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="234" width="159">
          <MediaNo>42</MediaNo>
          <MediaID>42</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 42: Einheilungsbild</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="233" width="159">
          <MediaNo>43</MediaNo>
          <MediaID>43</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 43: Einheilungsbild</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="424" width="408">
          <MediaNo>16</MediaNo>
          <MediaID>16</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 16: a) Schematische Darstellung der Entnahme des A. interossea posterior-Lappens. b) Zustand nach Entnahme des A. interossea posterior-Lappens. (Aus: Masquelet AC, Gilbert A. Atlas der Lappenplastiken in der Chirurgie der  Extremit&#228;ten. Stuttgart: Enke; 1998. &#91;1&#93;)</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <Figure format="png" height="311" width="235">
          <MediaNo>17</MediaNo>
          <MediaID>17</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 17: a) Defektausdehnung vor D&#233;bridement. b) Ausheilungsbild</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
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      </Figures>
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