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<GmsArticle>
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    <Identifier>dgkh000094</Identifier>
    <ArticleType>Originalarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Anforderungen an die Wundereinigung mit Wasser</Title>
      <TitleTranslated language="en">Requirements on wound cleansing with water</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>H&#252;bner</Lastname>
          <LastnameHeading>H&#252;bner</LastnameHeading>
          <Firstname>Nils-Olaf</Firstname>
          <Initials>NO</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Greifswald, W.-Rathenaustr. 49a, 17489 Greifswald, Deutschland<Affiliation>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Greifswald, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>nhuebner&#64;uni-greifswald.de</Email>
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        <PersonNames>
          <Lastname>Assadian</Lastname>
          <LastnameHeading>Assadian</LastnameHeading>
          <Firstname>Ojan</Firstname>
          <Initials>O</Initials>
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          <Affiliation>Klinisches Institut f&#252;r Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, Medizinische Universit&#228;t, Wien, &#214;sterreich</Affiliation>
        </Address>
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          <Lastname>M&#252;ller</Lastname>
          <LastnameHeading>M&#252;ller</LastnameHeading>
          <Firstname>Gerald</Firstname>
          <Initials>G</Initials>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Greifswald, Deutschland</Affiliation>
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          <Lastname>Kramer</Lastname>
          <LastnameHeading>Kramer</LastnameHeading>
          <Firstname>Axel</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
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        <Address>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Walther-Rathenau-Str. 49 a, 17489 Greifswald, Deutschland, Tel.: &#43;49-(0)3834-515542, Telefax: &#43;49-(0)3834-515541<Affiliation>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Greifswald, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>kramer&#64;uni-greifswald.de</Email>
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    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf, K&#246;ln</Address>
      </Publisher>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">saline</Keyword>
      <Keyword language="en">ringer</Keyword>
      <Keyword language="en">tap water</Keyword>
      <Keyword language="en">wound cleansing</Keyword>
      <Keyword language="de">NaCl</Keyword>
      <Keyword language="de">Ringer</Keyword>
      <Keyword language="de">Trinkwasser</Keyword>
      <Keyword language="de">Wundreinigung</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20071228</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1863-5245</ISSN>
        <Volume>2</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplin&#228;r</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Krankenhaushyg Interdiszip</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Die infizierte Problemwunde 2007 - The infected problem wound 2007</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>61</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die Reinigung ist f&#252;r die Versorgung der Wunde von besonderer Bedeutung, da durch sie Schmutz, Bakterien, Toxine und abgestorbene Zellen aus der Wunde entfernt werden. F&#252;r den Therapeuten stellt sich die Frage nach der zur Sp&#252;lung geeignetsten Fl&#252;ssigkeit, die die geringste Zytotoxizit&#228;t aufweist, gleichzeitig die Wunde effektiv reinigt sowie kosteng&#252;nstig und schnell in ausreichender Menge zur Verf&#252;gung gestellt werden kann. Unter diesen Gesichtspunkten kommen insbesondere (Trink-)Wasser, Kochsalz- und Ringerl&#246;sung in die engere Wahl. Die Autoren diskutieren die Vor- und Nachteile der verschiedenen L&#246;sungen auf der Basis experimenteller Befunde und der Literatur. </Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>Rinsing and cleansing are critical for wound healing, because factors like dirt, bacteria, toxins, and dead cells which impair wound closure are removed. For these purposes, tap water, saline and Ringer&#39;s solutions have mostly been used. The authors present in this study, which solution is most suitable for rinsing wounds using results of both own experiments and literature.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Einleitung">
      <MainHeadline>Einleitung</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Reinigung und Versorgung von Wunden geh&#246;rt zu den &#228;ltesten &#228;rztlichen T&#228;tigkeiten. Die Versorgung der Wunde muss immer stadiengerecht erfolgen und umfasst die Schritte Reinigung, Debridement, ggf. chirurgische Wundrevision, gegebenenfalls Antiseptik und abschlie&#223;end die stadiengerechte Wundauflage <TextLink reference="1"></TextLink>. Die Reinigung besitzt besondere Bedeutung, da durch sie Schmutz, Bakterien, Toxine und abgestorbene Zellen aus der Wunde entfernt werden, die andernfalls die nat&#252;rliche Wundheilung behindern w&#252;rden. Die Entfernung von Mikroorganismen erfolgt dabei auf rein mechanischem Weg, d.h. der weitere Verbleib bzw. die Vitabilit&#228;t potentieller Infektionserreger bleiben offen. Ziel der Wundreinigung ist es, die Erregerzahl und die Verschmutzung der Wunde so gering zu halten, dass der nat&#252;rliche Heilungsvorgang nicht behindert wird. Daf&#252;r ist es ausreichend, die Mikroorganismen von der Wundoberfl&#228;che zu entfernen, eine Abt&#246;tung steht dabei nicht im Vordergrund. Mit anderen Worten, die Wundreinigung ist erfolgreich, wenn die kritischen Mikroorganismen von der Wundoberfl&#228;che entfernt worden sind. Wird der Reinigungsschritt unterlassen, k&#246;nnen sich Bakterien, die in der Wunde durch mikrobielles Attachment zun&#228;chst verbleiben, vermehren: Die Wunde wird kolonisiert, was in Abh&#228;ngigkeit vom Erreger und der Abwehrsituation des Wirtsorganismus in eine Wundinfektion m&#252;nden kann. Freigesetzte bakterielle Toxine behindern zus&#228;tzlich die reparativen Vorg&#228;nge und unterhalten Entz&#252;ndungsreaktionen <TextLink reference="2"></TextLink>. Daher ist die Entfernung oder Inaktivierung bakterieller Toxine wichtiger Bestandteil jeder Wundbehandlung. Somit dient die Wundreinigung der unspezifischen Infektionspr&#228;vention.</Pgraph>
      <Pgraph>Die M&#246;glichkeiten der Wundreinigung umfassen insbesondere das Auswischen mit steriler Kompresse oder das gezielte Aussp&#252;len der Wunde unter Druck mit geeigneten sterilen L&#246;sungen, z.B. unter Verwendung einer Einmalspritze. Durch Zusatz einer benetzenden Substanz (Tensid) kann die Reinigungswirkung verst&#228;rkt werden.</Pgraph>
      <Pgraph>Die Reinigung ist im Rahmen der Versorgung verschmutzter traumatischer Wunden erforderlich, soll aber auch w&#228;hrend der Reinigungsphase einer Wunde durchgef&#252;hrt werden, was durch Sp&#252;lung der Wunde erreicht werden kann.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r den Therapeuten stellt sich die Frage nach der zur Sp&#252;lung geeignetsten Fl&#252;ssigkeit. Am &#8222;geeignetsten&#8220; ist dabei die Sp&#252;ll&#246;sung, die f&#252;r die sich regenerierende Wunde die geringste Zytotoxizit&#228;t aufweist, gleichzeitig die Wunde effektiv reinigt sowie kosteng&#252;nstig und schnell in ausreichender Menge zur Verf&#252;gung gestellt werden kann. </Pgraph>
      <Pgraph>Als Referenz zur Beurteilung der Wirkung einer Reinigung kann die Sp&#252;lung mit steriler physiologischer Kochsalzl&#246;sung oder Ringer-Sp&#252;ll&#246;sung angesehen werden.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Kriterien zur Auswahl von Sp&#252;ll&#246;sungen zur Wundreinigung">
      <MainHeadline>Kriterien zur Auswahl von Sp&#252;ll&#246;sungen zur Wundreinigung</MainHeadline>
      <Pgraph>Welches Vorgehen der Wundreinigung sowohl im Sinne der Entfernung von Mikroorganismen als auch zur Wundinfektionsprophylaxe am g&#252;nstigsten ist, kann auf Grund fehlender klinischer Studien nicht beantwortet werden. </Pgraph>
      <Pgraph>Als Hauptauswahlkriterium ist die Reinigungswirkung der Sp&#252;ll&#246;sung anzusehen, die bisher jedoch nicht quantitativ analysiert wurde. Als weiteres Kriterium ist die Zytotoxizit&#228;t der Sp&#252;ll&#246;sung zu ber&#252;cksichtigen. Schlie&#223;lich ist auch zu beurteilen, ob sich mit dem angewendeten Verfahren ein Kontaminationsrisiko f&#252;r die Wunde ergibt.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Bewertung der Sp&#252;ll&#246;sungen">
      <MainHeadline>Bewertung der Sp&#252;ll&#246;sungen</MainHeadline>
      <SubHeadline>Physiologische Kochsalzl&#246;sung</SubHeadline>
      <Pgraph>Physiologische Kochsalzl&#246;sung unterscheidet sich in der Zytotoxizit&#228;t und lokalen Reizwirkung nicht von Ringer-L&#246;sung (s.u.). Bei ausgiebiger Anwendung zur Sp&#252;lung ist allerdings an eine m&#246;gliche Elektrolytverschiebung im Wundgebiet zu denken, weshalb diese vermieden werden sollte. </Pgraph>
      <SubHeadline>Ringer-L&#246;sung</SubHeadline>
      <Pgraph>Die Verwendung von Ringer-Sp&#252;ll&#246;sung basiert auf der theoretischen &#220;berlegung, dass diese die wesentlichsten Ionen des Extrazellul&#228;rraums in ann&#228;hernd physiologischer Konzentration enth&#228;lt und daher von Zellen bzw. Gewebe sehr gut vertragen werden sollte. So setzen sich 1000 ml Ringerl&#246;sung aus folgenden Stoffen zusammen: Calciumchlorid 0,4 g, Kaliumchlorid 0,3 g, Natriumchlorid 9,0 g, Elektrolyte in mmol&#47;1000 ml: Ca<Superscript>2&#43;</Superscript> 2,72, K<Superscript>&#43;</Superscript> 4,00, Cl<Superscript>-</Superscript> 163,40, Na<Superscript>&#43;</Superscript> 154,00; die Osmolarit&#228;t betr&#228;gt 324 mosmol&#47;l. Die L&#246;sung ist zur Wundsp&#252;lung bei &#228;u&#223;erlichen Traumen und Verbrennungen sowie zum Befeuchten von Tamponaden und Verb&#228;nden zugelassen. Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sind keine bekannt. </Pgraph>
      <Pgraph>Bez&#252;glich der Zytotoxizit&#228;t unterscheiden sich physiologische Kochsalz- und Ringerl&#246;sung unabh&#228;ngig vom gew&#228;hlten in vitro Testmodell nicht signifikant voneinander. In der FL-Zellkultur war der Median der Zellzahl bei beiden Sp&#252;ll&#246;sungen, gepr&#252;ft in den Verd&#252;nnungen 25&#37;, 50&#37; und 75&#37; der Anwendungsl&#246;sung, erg&#228;nzt zu jeweils 100&#37; durch das Inkubationsmedium (MEM &#43; 1&#37; Antibiotikal&#246;sung &#43; 1&#37; Rinderserum) stets tendenziell &#252;ber der Zellzahl der Kontrolle (Inkubationsmedium), wobei die Zellzahl bei NaCl-L&#246;sung tendenziell sogar h&#246;her als bei Ringerl&#246;sung war (Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>). Im Explantationstest an neonatalem Peritoneum der Ratte <TextLink reference="3"></TextLink> war bei 30 min Exposition durch beide Pr&#252;fl&#246;sungen keine Ver&#228;nderung der Explantations- und Wachstumsrate im Vergleich zur Kontrolle (je n&#61;24) feststellbar, d.h. beide Parameter erreichten analog wie die Kontrolle 100&#37;. </Pgraph>
      <Pgraph>Bei Pr&#252;fung der Reizwirkung im HET-CAM <TextLink reference="4"></TextLink> wurde Ringerl&#246;sung vollst&#228;ndig toleriert (n&#61;6). Durch physiologische Kochsalzl&#246;sung wurde bei einem von 6 Eiern eine schwache Hyper&#228;mie (HET-CAM Score 1) induziert, was keine Reizung darstellt, sondern Folge einer gering hyper&#228;misierenden Wirkung ist (z.B. wirken antibiotische Augentropfen analog <TextLink reference="5"></TextLink>). </Pgraph>
      <SubHeadline>Wasserstoffperoxid</SubHeadline>
      <Pgraph>Durch den in Anwesenheit von Blut enzymatisch katalysierten Zerfall von Wasserstoffperoxid und den dadurch freigesetzten Sauerstoff wird eine gute mechanische Reinigungswirkung erreicht. Zus&#228;tzlich verf&#252;gt Wasserstoffperoxid &#252;ber eine gewisse mikrobiozide Wirkung, wobei dieser Effekt jedoch in Anwesenheit von Blut und Eiter innerhalb von Sekunden aufgehoben wird. Im Unterschied zu Kochsalz- und Ringerl&#246;sung ist Wasserstoffperoxid jedoch hoch zytotoxisch <TextLink reference="6"></TextLink>, so dass sein Einsatz zur Wundreinigung zu Recht kontrovers diskutiert wird. Darauf begr&#252;ndet sich vermutlich auch die h&#246;here Rate postoperativer Wundinfektionen nach Sp&#252;lung traumatischer Wunden im Rahmen der Erstversorgung mit Wasserstoffperoxid- im Vergleich zu PVP-Iod- und Ringerl&#246;sung <TextLink reference="7"></TextLink>.</Pgraph>
      <SubHeadline>Wasser</SubHeadline>
      <Pgraph>W&#228;hrend Kochsalz- und Ringerl&#246;sung sterile, in ihrem Ionen- und Endotoxingehalt definierte L&#246;sungen sind, trifft das f&#252;r Wasser nicht zu. Trinkwasser ist nicht zur Verwendung als Wundsp&#252;ll&#246;sung definiert. Der Gehalt an Endotoxinen ist ebenso wenig standardisiert wie der Ionengehalt. Auch wenn das vom Versorger bereitgestellte Trinkwasser den gesetzlichen Vorgaben zur mikrobiologischen Reinheit im Allgemeinen entspricht, ist nicht wie bei nach Arzneibuch hergestellten Wundsp&#252;ll&#246;sungen Sterilit&#228;t gegeben. Zudem kann eine Kontamination am Austritt aus dem Leitungssystem nicht ausgeschlossen werden. Hinzu kommt, dass sich die Osmolarit&#228;t von Trinkwasser wesentlich von der intra- und extrazellul&#228;ren Fl&#252;ssigkeit unterscheidet. Das stellt einen erheblichen Stressfaktor f&#252;r die Wunde dar. Die Frage, ob Wasser ein geeignetes Medium zur Wundsp&#252;lung ist, wird in der Literatur ausgiebig diskutiert und kann nicht allein aufgrund von in vitro-Versuchen entschieden werden. </Pgraph>
      <Pgraph>Fasst man die Ergebnisse zusammen, lassen sich drei Anwendungsbereiche abgrenzen: die akute Wunde&#47;Verbrennung&#47;Kontamination, die chronische Wunde und in vitro&#47;tierexperimentelle Versuche. </Pgraph>
      <Pgraph>Bei der akuten Wunde scheinen die z&#252;gige Dekontamination durch gr&#252;ndliche und ausf&#252;hrliche Sp&#252;lung entscheidender zu sein als das verwendete Medium, wobei das hierzu verwendetes Wasser mindestens Trinkwasserqualit&#228;t besitzen muss. Am Auge f&#252;hrte der Einsatz von Wasser zur Sp&#252;lung dagegen zum Corneal&#246;dem <TextLink reference="8"></TextLink>. </Pgraph>
      <Pgraph>Bei der chronischen Wunde ist die Studienlage f&#252;r eine endg&#252;ltige Bewertung des Einsatzes von Wasser nicht ausreichend. Im ambulanten Bereich wird h&#228;ufig Trinkwasser zur Wundsp&#252;lung verwendet. In vitro&#47;tierexperimentelle Versuche aus der Literatur best&#228;tigen unsere Ergebnisse, wonach Wasser schwere Zellsch&#228;den hervorrufen kann. Der Vergleich der &#220;berlebensrate von M&#228;usefibroblasten in verschiedenen Wundsp&#252;ll&#246;sungen ergab, dass nach Inkubation der Zellen mit Aqua ad iniectabilia und Leitungswasser nach einer Inkubationszeit von 30 min bereits praktisch 100&#37; der Zellen avital waren, w&#228;hrend bei  Inkubation in Kochsalz- beziehungsweise Ringer-Lactat-L&#246;sung nach 120 min immer noch mehr als 73&#37; bzw. 87&#37; der Zellen vital waren. Das wurde nur durch die besonders physiologische BSS (Balanced Salt Solution)- bzw. PBS (Phosphate-buffered Saline)-L&#246;sung &#252;bertroffen. Nach einer der Realit&#228;t n&#228;heren Inkubationszeit von 30 min bestand zwischen diesen vier L&#246;sungen jedoch kein relevanter Unterschied. Das zeigt, dass eine unphysiologische L&#246;sung eine hohe Zytotoxizit&#228;t f&#252;r das Granulationsgewebe besitzen kann <TextLink reference="9"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Auf der anderen Seite ist die Menge der Sp&#252;ll&#246;sung entscheidend f&#252;r den Dekontaminationserfolg, was erkl&#228;ren d&#252;rfte, warum auch bei der Anwendung von Wasser klinisch g&#252;nstige Resultate erzielt wurden. Eine endg&#252;ltige Bewertung von L&#246;sungen zur Wundsp&#252;lung ist aufgrund des fehlenden klinischen Vergleichs mit einheitlichem Studiendesign jedoch z.Z. nicht m&#246;glich <TextLink reference="8"></TextLink>, <TextLink reference="10"></TextLink>, <TextLink reference="11"></TextLink>, <TextLink reference="12"></TextLink>, <TextLink reference="13"></TextLink>, <TextLink reference="14"></TextLink>, <TextLink reference="15"></TextLink>, <TextLink reference="16"></TextLink>, <TextLink reference="17"></TextLink>, <TextLink reference="18"></TextLink>, <TextLink reference="19"></TextLink>, <TextLink reference="20"></TextLink>.</Pgraph>
      <Pgraph>Wenn Wasser zu Wundreinigung genutzt wird, muss es dem Standard entsprechen, dem Arzneimittel und Medizinprodukte zur Anwendung an der Wunde gen&#252;gen m&#252;ssen. Hierzu geh&#246;ren die Sterilit&#228;t und ein definierter niedriger Endotoxingehalt. Da unmittelbar aus dem Hahn entnommenes Trinkwasser diesen Standards nicht entsprechen kann, ist seine Anwendung zur Wundsp&#252;lung nur im Notfall vertretbar. Bei Verwendung endst&#228;ndiger Sterilfilter am Wasserauslass kann Trinkwasser jedoch die n&#246;tige mikrobiologische Reinheit erreichen <TextLink reference="21"></TextLink>. Allerdings sollten diese Filter t&#228;glich gewechselt werden, da andernfalls der Endotoxingehalt im Filtrat signifikant ansteigen kann. Eine Pilotstudie ergab 5 d nach Anbau des Sterilfilters einen Anstieg des Endotoxingehalts im Filtrat auf etwa das Doppelte (unver&#246;ff. Ergebnisse). Aufgrund des nicht kalkulierbaren Risikos der entz&#252;ndungsunterhaltenen Wirkung von Endotoxinen erscheint damit auch steril filtriertes Trinkwasser f&#252;r den Einsatz als Wundsp&#252;ll&#246;sung nur bedingt geeignet.</Pgraph>
      <Pgraph>F&#252;r Arzneimittel zur Anwendung an Wunden ist in allen Pharmakop&#246;en Sterilit&#228;t gefordert. Ob Sp&#252;ll&#246;sungen zur Reinigung den Anspruch auf Sterilit&#228;t erf&#252;llen m&#252;ssen, wird seit l&#228;ngerem diskutiert, da Untersuchungen darauf hindeuten, dass Leitungswasser von Trinkwasserqualit&#228;t ebenso effektiv in der Vermeidung von Wundinfektionen sein kann wie die Reinigung und Sp&#252;lung mit physiologischer Kochsalz- oder Ringerl&#246;sung. Da allerdings Leitungswasser mehr oder weniger stark z.B. mit Legionellen und Pseudomonas aeruginosa kontaminiert sein kann, ist seine Verwendung zur Wundsp&#252;lung nur im Notfall zu bef&#252;rworten <TextLink reference="21"></TextLink>.</Pgraph>
    </TextBlock>
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