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<GmsArticle>
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    <Identifier>dgkh000082</Identifier>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Mikrobiozide Wirksamkeit, weitere biologische Wirkungen, Vertr&#228;glichkeit und Abbaubarkeit von Octenidindihydrochlorid</Title>
      <TitleTranslated language="en">Microbicidal efficacy, further biological activities, tolerance and biodegradation of octenidine-dihydrochlorid</TitleTranslated>
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        <PersonNames>
          <Lastname>Kramer</Lastname>
          <LastnameHeading>Kramer</LastnameHeading>
          <Firstname>Axel</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
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        <Address>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Walther-Rathenau-Stra&#223;e 49 a, 17489 Greifswald, Deutschland, Tel.: &#43;49-(0)3834-515542, Telefax: &#43;49-(0)3834-515541<Affiliation>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Greifswald, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>kramer&#64;uni-greifswald.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
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      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>M&#252;ller</Lastname>
          <LastnameHeading>M&#252;ller</LastnameHeading>
          <Firstname>Gerald</Firstname>
          <Initials>G</Initials>
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          <Affiliation>Institut f&#252;r Hygiene und Umweltmedizin der Ernst-Moritz-Arndt-Universit&#228;t, Greifswald, Deutschland</Affiliation>
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        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="de">Octenidindihydrochlorid</Keyword>
      <Keyword language="de">Chlorhexidin</Keyword>
      <Keyword language="de">PVP-Iod</Keyword>
      <Keyword language="de">Polihexanid</Keyword>
      <Keyword language="de">Triclosan</Keyword>
      <Keyword language="de">Benzalkoniumchlorid</Keyword>
      <Keyword language="de">Silberverbindungen</Keyword>
      <Keyword language="de">mikrobiozide Wirksamkeit</Keyword>
      <Keyword language="de">Zytotoxizit&#228;t</Keyword>
      <Keyword language="de">Biokompatibilit&#228;tsindex</Keyword>
      <Keyword language="de">Resorption</Keyword>
      <Keyword language="de">Toxikologie</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20071228</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1863-5245</ISSN>
        <Volume>2</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplin&#228;r</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Krankenhaushyg Interdiszip</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Die infizierte Problemwunde 2007 - The infected problem wound 2007</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>49</ArticleNo>
    <Erratum><DateLastErratum>20080408</DateLastErratum><Pgraph>Als Vorname des Autors M&#252;ller wurde irrt&#252;mlich &#34;Georg&#34; angegeben.</Pgraph></Erratum>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes"><Pgraph>Es wird ein &#220;berblick &#252;ber die mikrobiozide und viruzide Wirksamkeit einschlie&#223;lich des Wirkungsmechanismus und &#252;ber die Wundvertr&#228;glichkeit von Octenidin im Vergleich zu anderen h&#228;ufig eingesetzten antiseptischen Wirkstoffen gegeben. Zur Einsch&#228;tzung des Wirkstoffs In Hinblick auf seine Eignung zur Wundantiseptik werden weitere biologische Wirkungen dargestellt und eine toxikologische Bewertung vorgenommen.</Pgraph></Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes"><Pgraph>An overview of octenidine  is given on the basis of  microbicidal and virucidal activity as well as on mechanism of action and wound tolerance in comparison to other often used antiseptic agents. For the assessment of the active agent in due to its suitability for antisepsis of wounds, additionally, other biological effects were demonstrated and a toxicological assessment has been done.</Pgraph></Abstract>
    <TextBlock name="Mikrobiozide Wirksamkeit, weitere biologische Wirkungen, Vertr&#228;glichkeit und Abbaubarkeit von Octenidin- dihydrochlorid" linked="yes">
      <MainHeadline>Mikrobiozide Wirksamkeit, weitere biologische Wirkungen, Vertr&#228;glichkeit und Abbaubarkeit von Octenidindihydrochlorid</MainHeadline><SubHeadline>Einleitung</SubHeadline><Pgraph>Octenidindihydrochlorid ist ein mikrobiozider Wirkstoff, der vor allem in Haut-, Schleimhaut- und Wundantiseptika eingesetzt wird. Auf Grund seines breiten Wirkungsspektrums auf der einen Seite und der guten Vertr&#228;glichkeit auf der anderen Seite gewinnt dieser Wirkstoff zunehmend an Bedeutung in der Praxis der Antiseptik und hat in einigen Indikationsbereichen klassische antiseptische Wirkstoffe wie Chlorhexidin und PVP-Iod bereits abgel&#246;st. Aus diesem Grund soll der Wirkstoff einer Nutzen-Risiko-Bewertung im Vergleich vor allem zu Chlorhexidin, Triclosan und PVP-Iod unterzogen werden. </Pgraph><SubHeadline>Physiko-chemische Eigenschaften</SubHeadline><Pgraph>Octenidin ist kationisch und oberfl&#228;chenaktiv, unterscheidet sich aber explizit von Quats wie Benzalkoniumchlorid und von Guanidinen wie Chlorhexidin, weil weder die Amid- oder Ester- noch die Anilinstruktur im Molek&#252;l enthalten sind. Der Wirkstoff ist im pH-Bereich von 1,6-12,2 sowie unter Lichteinfluss stabil und in w&#228;ssriger L&#246;sung bis 130&#176;C dampfsterilisierbar <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Mikrobiozide Wirksamkeit</SubHeadline><Pgraph>Octenidin ist mikrobiozid hoch wirksam. Lediglich gegen C. albicans zeigt sich bei Anwesenheit von Muzin eine gewisse Wirkungsschw&#228;che (Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table" />).</Pgraph><Pgraph>Im Vergleich zu derzeit international in unterschiedlicher H&#228;ufigkeit angewandten antiseptischen Wirkstoffen &#252;bertrifft Octenidin diese ausnahmslos deutlich an mikrobiozider Wirksamkeit (Tabelle 2 <ImgLink imgNo="2" imgType="table" />). Bei 30 min Einwirkungszeit ist Octenidin noch in der Verd&#252;nnung von 22 bzw. 17 &#181;g&#47;ml (&#61;0,0022&#37; bzw. 0,0017&#37;) wirksam, was etwa 1&#47;50 der Anwendungskonzentration im Octenisept<Superscript>&#174;</Superscript> entspricht. </Pgraph><Pgraph>Es ist keine bakterielle Resistenzentwicklung induzierbar <TextLink reference="2"></TextLink> und auf Grund des Wirkungsmechanismus (s.u.) auch nicht zu erwarten. </Pgraph><Pgraph>Octenidin wirkt nicht gegen Bakteriensporen, ist aber gegen HSV wirksam, was z. B. bei HSV-Infektion von Verbrennungswunden <TextLink reference="3"></TextLink>, <TextLink reference="4"></TextLink> relevant sein kann. </Pgraph><SubHeadline>Wirkungsmechanismus </SubHeadline><Pgraph>Octenidin wird stark an negative Zelloberfl&#228;chen adsorbiert. Dort reagiert es mit anionischen Polysacchariden der mikrobiellen Zellwand und Phospholipiden der Zellmembran, greift in die enzymatischen Systeme ein, zerst&#246;rt die Zellfunktion <TextLink reference="5"></TextLink>, <TextLink reference="6"></TextLink> und f&#252;hrt zur Leckage der Cytoplasmamembran <TextLink reference="7"></TextLink>. Dadurch wird die Funktion der Mitochondrien gest&#246;rt <TextLink reference="8"></TextLink>. Eigene Untersuchungen weisen auf eine starke Adh&#228;renz an Lipidkomponenten in Zellmembranen hin (z.B. Cardiolipin), was die hohe antimikrobielle Wirkung bei gleichzeitig guter Vertr&#228;glichkeit f&#252;r menschliches Epithel und Wundgewebe erkl&#228;ren k&#246;nnte.</Pgraph><SubHeadline>Vertr&#228;glichkeit</SubHeadline><Pgraph>F&#252;r Octenidin sind keine toxisch-resorptiven Risiken bekannt. Bei Anwendung auf Wunden und vaginal ist keine Resorption nachweisbar. Bei dermaler Applikation am Versuchstier ergaben sich keine Hinweise auf neurotoxische Nebenwirkungen <TextLink reference="9"></TextLink>. Es gibt keine Anhaltspunkte f&#252;r karzinogene, mutagene, teratogene, embryotoxische und fertilit&#228;tsbeeintr&#228;chtigende Risiken. Allergien gegen Octenidin wurden bisher nicht bekannt <TextLink reference="1"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>&#196;ltere Befunde zur h&#246;heren Zyto- und Gewebetoxizit&#228;t der Kombination Octenidin mit Phenoxyethanol im Vergleich zu Iodophoren und Polihexanid bed&#252;rfen der kritischen Einordnung, da inzwischen nachgewiesen wurde, dass Octenidin mit Zellen bzw. Proteinen stabile Komplexe bildet, die unter Erhalt der antimikrobiellen Wirksamkeit eine stark reduzierte Zytotoxizit&#228;t aufweisen <TextLink reference="10"></TextLink>. Diese ungew&#246;hnliche, bisher nicht beschriebene Wechselwirkung eines Antiseptikums mit Zellen bzw. deren Matrixbestandteilen d&#252;rfte sich in vivo g&#252;nstig auf die Vertr&#228;glichkeit auswirken, weil nur die oberste Zellschicht mit dem Wirkstoff exponiert wird, dieser aus den gebildeten Komplexen in geringen nicht zytotoxischen Konzentrationen in die Umgebung abgegeben wird und damit bioverf&#252;gbar bleibt. Es ist davon auszugehen, dass durch die Wundversiegelung eine nachfolgende bakterielle Kolonisation unterbunden wird. Offensichtlich ist dieses Ph&#228;nomen die Erkl&#228;rung der Diskrepanz zwischen den in vitro Befunden mit Octenisept&#226; und den g&#252;nstigen tierexperimentellen und klinischen Beobachtungen. </Pgraph><Pgraph>Die Zytotoxizit&#228;t einer Chlorhexidin-haltigen Brandsalbe mit Dexpanthenol (B) entsprach bei Verd&#252;nnung auf 1,25&#37; zellabh&#228;ngig etwa der von Octenisept (O) in einer Verd&#252;nnung von 2,5&#37; (Tabelle 3 <ImgLink imgNo="3" imgType="table" />), d.h. Octenisept ist deutlich besser zellvertr&#228;glich. </Pgraph><Pgraph>Um Antiseptika miteinander vergleichen zu k&#246;nnen, wurde der Biokompatibilit&#228;tsindex (BI) eingef&#252;hrt <TextLink reference="11"></TextLink>. Er basiert darauf, dass unter gleichen Versuchsbedingungen die Mikrobiozidie und die Zytotoxizit&#228;t ermittelt werden. Ist der BI &#62;1, ist die Wirksamkeit h&#246;her als die Zytotoxizit&#228;t. Von allen bisher gepr&#252;ften Wirkstoffen besa&#223; Octenidin den g&#252;nstigsten BI (Tabelle 4 <ImgLink imgNo="4" imgType="table" />). </Pgraph><Pgraph>In einer doppelblinden, randomisierten, stratifizierten, kontrollierten Studie in Parallelgruppen an oberfl&#228;chlichen Wunden am Schwein war die Kombination von Octenidin mit Phenoxyethanol in Bezug auf die Wundheilung Ringer-L&#246;sung gleichwertig <TextLink reference="12"></TextLink>. In einer doppelblinden, randomisierten, kontrollierten klinischen Studie an chronischen Wunden wurde die Granulation &#252;ber einen vierw&#246;chigen Beobachtungszeitraum im Vergleich zu Ringer-L&#246;sung sogar signifikant verbessert <TextLink reference="13"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Erythrocyten und Granulozyten werden bei 30 min Inkubation bis 0,05&#37; nicht durch Octenidin gesch&#228;digt <TextLink reference="14"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>Weitere biologische Wirkungen</SubHeadline><Pgraph>In vitro war in einem Vollblutmodell ohne und mit LPS-Zugabe keine Stimulation von TNF-a nachweisbar. Ferner war ohne LPS-Zugabe keine Freisetzung des Wachstumsfaktors PDGF-AB, dagegen mit LPS-Zugabe dosisabh&#228;ngig eine Stimulierung nachweisbar <TextLink reference="15"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Am M&#228;useohr wurde der Einfluss einer lokalen Applikation auf die Mikrozirkulation untersucht. Die st&#228;rkste Arteriolenverengung wurde durch Ethanol und ein Alkohol-basiertes Hautantiseptikum ausgel&#246;st. Zwei Antiseptika auf Basis von Octenidin bzw. Polihexanid induzierten eine signifikante Erweiterung. Die funktionelle Kapillardichte und die Erythrocytenflie&#223;geschwindigkeit wurden durch die Alkohole und ebenso durch Polihexanid signifikant reduziert, dagegen durch Octenidin nicht beeinflusst bzw. die Flie&#223;geschwindigkeit war nach 10 min sogar leicht erh&#246;ht. Durch die Alkohole und Polihexanid wurde die Leukozyten-Endothel-Interaktion signifikant verst&#228;rkt, w&#228;hrend sie bei Octenidin und Kontrolle (Kochsalzl&#246;sung) unbeeinflusst blieb. Au&#223;er Octenidin verursachten alle Antiseptika ein signifikantes Leakage f&#252;r FITC-Dextran. Damit wurden durch Octenidin keine negativen Effekte induziert <TextLink reference="16"></TextLink>. </Pgraph><SubHeadline>&#214;kotoxizit&#228;t </SubHeadline><Pgraph>Im geschlossenen OECD-Flaschentest wird Octenidin nach 5 d vollst&#228;ndig abgebaut, d. h. es besteht kein &#246;kotoxisches Risiko <TextLink reference="17"></TextLink>.</Pgraph><SubHeadline>Schlussfolgerung f&#252;r die Eignung zur Wundantiseptik</SubHeadline><Pgraph>Octenidin-basierte Wundantiseptika sind als Wirkstoff der ersten Wahl f&#252;r infizierte akute Wunden anzusehen. Bei reduzierter Anwendungskonzentration erscheinen sie vergleichbar wie Polihexanid auch zur Behandlung infizierter chronischer Wunden geeignet (Tabelle 5 <ImgLink imgNo="5" imgType="table" />).</Pgraph><Pgraph>Aus folgenden Gr&#252;nden erscheint die Ausweitung der Anwendung von Octenidin auch auf chronische Wunden aussichtsreich:</Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Die hohe Effektivit&#228;t gew&#228;hrleistet eine mikrobiozide Wirksamkeit bis zur Verd&#252;nnung von 0,01&#37;, dann kommt der g&#252;nstige BI zum Tragen. </ListItem><ListItem level="1">Die starke Bindung an die Zellmatrix f&#252;hrt zur Bildung eines lokalen Wirkstoffdepots mit der M&#246;glichkeit der Applikation in gr&#246;&#223;eren Abst&#228;nden. </ListItem><ListItem level="1">Auf Grund der fehlenden Resorption sind keine resorptiv-toxischen Nebenwirkungen zu bef&#252;rchten.</ListItem></UnorderedList></Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 2: Schwellenkonzentration f&#252;r Mikrobiozidie (&#126; 3 lg-Stufen) gegen&#252;ber </Mark1><Mark1><Mark2>E.coli</Mark2></Mark1><Mark1> und </Mark1><Mark1><Mark2>S. aureus</Mark2></Mark1><Mark1> nach 30 min bei 37&#176;C in Zellkulturmedium</Mark1> </Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 3: Vergleich der Zytotoxizit&#228;t in der Zellkultur bei 30 min Exposition</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 1: Mikrobiozide Wirksamkeit von Octenidin im quantitativen Suspensionstest &#91;18&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 4: Biokompatibilit&#228;tsindex f&#252;r ausgew&#228;hlte Wundantiseptika bei 30 min Einwirkungszeit &#91;11&#93;, &#91;19&#93;</Mark1></Pgraph></Caption>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Tabelle 5: Vergleichende Bewertung von Octenidin, Polihexanid und PVP-Iod</Mark1></Pgraph></Caption>
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