<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>

<GmsArticle>
  <MetaData>
    <Identifier>dgkh000063</Identifier>
    <ArticleType>&#220;bersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Straf- und haftungsrechtliche Fragen der arbeitsteiligen Wundtherapie: Aufgaben, Verantwortung und Haftung von &#196;rzten und Pflegepersonal</Title>
      <TitleTranslated language="en">Penal and civil liability aspects of the division of labour in wound therapy: tasks, responsibility and liability of doctors and nursing staff</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Duttge</Lastname>
          <LastnameHeading>Duttge</LastnameHeading>
          <Firstname>Gunnar</Firstname>
          <Initials>G</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. iur.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Georg-August-Universit&#228;t, Juristische Fakult&#228;t, Zentrum f&#252;r Medizinrecht, Go&#223;lerstra&#223;e 19, 37073 G&#246;ttingen, Deutschland, Tel.: 0551&#47;39-7435, Fax: 0551&#47;39-9240<Affiliation>Georg-August-Universit&#228;t G&#246;ttingen, Juristische Fakult&#228;t, Zentrum f&#252;r Medizinrecht, G&#246;ttingen, Deutschland</Affiliation></Address>
        <Email>medizinrecht&#64;jura.uni-goettingen.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf, K&#246;ln</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="en">liability</Keyword>
      <Keyword language="en">wound treatment</Keyword>
      <Keyword language="en">division of labour</Keyword>
      <Keyword language="en">delegable performances</Keyword>
      <Keyword language="en">quality assurance</Keyword>
      <Keyword language="en">professional standard</Keyword>
      <Keyword language="en">organisational and communicational structure</Keyword>
      <Keyword language="en">vertical and horizontal division of labour</Keyword>
      <Keyword language="en">principle of reliance</Keyword>
      <Keyword language="en">duty of care</Keyword>
      <Keyword language="de">Verantwortung</Keyword>
      <Keyword language="de">arbeitsteilige Wundversorgung</Keyword>
      <Keyword language="de">delegationsf&#228;hige Leistungen</Keyword>
      <Keyword language="de">Qualit&#228;tssicherung</Keyword>
      <Keyword language="de">Expertenstandards</Keyword>
      <Keyword language="de">Organisations- und Kommunikationsstrukturen</Keyword>
      <Keyword language="de">horizontale und vertikale Arbeitsteilung</Keyword>
      <Keyword language="de">Vertrauensgrundsatz</Keyword>
      <Keyword language="de">&#228;rztliche Sorgfaltspflichten bei Delegation</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20071228</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>1863-5245</ISSN>
        <Volume>2</Volume>
        <Issue>2</Issue>
        <JournalTitle>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplin&#228;r</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Krankenhaushyg Interdiszip</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Die infizierte Problemwunde 2007 - The infected problem wound 2007</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>30</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
      <Pgraph>Die Etablierung einer transparenten Organisationsstruktur, in der die verschiedenen Verantwortungsbereiche im Kontext der Wundversorgung aufeinander abgestimmt sind, so dass eine qualitativ hochwertige und effektive Behandlung erm&#246;glicht wird, ist auch zur Vermeidung rechtlicher Sanktionierung dringend geboten. Der im juristischen Kontext bei horizontaler und vertikaler Arbeitsteilung anerkannte Vertrauensgrundsatz steht unter dem Vorbehalt einer funktionierenden Koordination und Kommunikation, f&#252;r deren Installation das jeweilige Teilsystem der Medizin Sorge zu tragen hat. Ansonsten droht bei schadensurs&#228;chlichen Kausalverl&#228;ufen trotz lebensweltlicher Arbeitsteilung eine weit reichende zivil- und auch strafrechtliche Sanktionierung.</Pgraph>
    </Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
      <Pgraph>Establishing a transparent organisational structure to harmonise the different fields of responsibility on wound treatment and to afford a smoothly flow of the treatment is also highly recommended to avoid legal measures. The legally recognized principle of reliance on the division of labour, both vertical and horizontal, is based on efficient coordination and communication, to be installed by the respective medical branch. Otherwise large-scaled sanctions according to civil as well as criminal law impend to occur despite a natural based division of labour while there are causal connected loss experiences.</Pgraph>
    </Abstract>
    <TextBlock linked="yes" name="Arbeitsteilige Gesundheits- versorgung und der Ruf nach Verantwortung">
      <MainHeadline>Arbeitsteilige Gesundheitsversorgung und der Ruf nach Verantwortung</MainHeadline>
      <Pgraph>Auf dem Weg zu ihrer Professionalisierung und nie geahnten Steigerung ihres Interventionspotentials hat die moderne Medizin inzwischen einen Grad an Spezialisierung und Komplexit&#228;t ihrer Organisationsstruktur erreicht, mit der die intendierte Patientenf&#252;rsorge auf h&#246;chstem Qualit&#228;tsniveau zunehmend in eine systembedingte Patientengef&#228;hrdung qua Etablierung von Bereichen &#8222;organisierter Unverantwortlichkeit&#8220; umzuschlagen droht (<Mark2>&#8222;Die etablierten Regeln der Zurechnung und Verantwortung &#8211; Kausalit&#228;t und Schuld &#8211; versagen. Das hei&#223;t, deren unverdrossene Anwendung &#8230; bewirkt das Gegenteil: die Gefahren wachsen, ihre Anonymisierung wird legitimiert&#8220;</Mark2> <TextLink reference="1"></TextLink>, S. 9). Deutlich mehren sich die Anzeichen der &#220;berforderung einzelner Personen wie ganzer Versorgungseinheiten angesichts der exorbitant gewachsenen Anforderungen schon an die eigene Aufgabenerf&#252;llung, um so mehr hinsichtlich des n&#246;tigen Abstimmungs- und Kooperationsbedarfs, der die Fehlertr&#228;chtigkeit der Abl&#228;ufe dramatisch erh&#246;ht und im Falle Schaden stiftender Verl&#228;ufe die Frage aufwirft, wer sich hierf&#252;r zur Rechenschaft ziehen lassen muss (<Mark2>zum Verantwortungsbegriff in Geschichte und Moderne eingehend</Mark2> <TextLink reference="2"></TextLink>). Dabei besteht insbesondere die Sorge, dass &#8222;den Letzten die Hunde bei&#223;en&#8220;, mithin die letztbehandelnde Arztperson bzw. die zuletzt t&#228;tige Pflegekraft mit gesellschaftlicher, vor allem (zivil- oder gar straf-) rechtlicher Disziplinierung rechnen muss (<Mark2>n&#228;her</Mark2> <TextLink reference="3"></TextLink>). Soll das hiermit konfrontierte Individuum aber diese Zuschreibung von Verantwortung als gerechtfertigte Sanktion und nicht als blo&#223;es Ungl&#252;ck (&#8222;Pech gehabt&#8220;) erleben k&#246;nnen, muss ihm aufgezeigt werden, dass es innerhalb des Systems mit seinem institutionalisierten Geflecht von Interaktionen aufgrund akzeptierbarer Regeln f&#252;r die Vermeidung dieser Schadensfolge zust&#228;ndig und hierzu lebensweltlich auch in der Lage war (<TextLink reference="4"></TextLink>, S. 335): &#8222;Verantwortliches Handeln setzt stets eine wohldefinierte, also endliche Verantwortung, mithin ein gewisses Ma&#223; an Unverantwortlichkeit voraus&#8220; (<TextLink reference="5"></TextLink>, S. 174; <Mark2>siehe auch: &#8222;Eine wichtige &#8230; normative Grenze der Zuschreibung moralischer Verantwortung ist die Grenze der Belastbarkeit des Verantwortungssubjekts.&#8220;</Mark2> <TextLink reference="6"></TextLink>, S. 165; <Mark2>&#8222;Der Ruf nach Verantwortung beinhaltet also die Zumutung, dass verantwortliche Personen als Verantwortungstr&#228;ger in der Lage sein sollen, bestimmte Probleme zu l&#246;sen, die andere nicht zu l&#246;sen verm&#246;gen.&#8220;</Mark2> <TextLink reference="7"></TextLink>, S. 91) &#8211; das aber niemals ein Ausma&#223; erreichen darf, bei dem sich die jeweilige soziale Rolle aufl&#246;st und in letzter Konsequenz die grundlegende Aufgabenstellung des Systems &#8211; hier die bestm&#246;gliche Patientenversorgung &#8211; in Vergessenheit ger&#228;t. Da gesellschaftlich eine leistungsf&#228;hige und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung nach wie vor nachdr&#252;cklich erwartet wird, muss die interne Organisationsstruktur durch klare Aufgaben- und Rollenzuschreibung verbessert werden. Denn: &#8222;Je komplexer der arbeitsteilige Zusammenhang ist, desto notwendiger wird es, die Aufgaben der Individuen eindeutig zu verteilen, ihre Kompetenzen klar zu regeln und Instanzen zu schaffen, die den Gesamtablauf verantwortlich steuern&#8220; (<TextLink reference="2"></TextLink>, S. 31). </Pgraph>
      <Pgraph>Ganz in diesem Sinne hat der Sachverst&#228;ndigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen in seiner umfangreichen Stellungnahme vom Juli 2007 zu den &#8222;Voraussetzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung&#8220; (<TextLink reference="8"></TextLink>, S. 120) die negativen Wirkungen eines im deutschen Gesundheitswesen &#8222;ausgepr&#228;gten Hangs zur Spezialisierung&#8220; eindringlich beschrieben samt der in der j&#252;ngsten Vergangenheit noch einmal zu verzeichnenden &#8222;Komplexit&#228;tssteigerung&#8220;, bedingt durch die</Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Zunahme der Multimorbidit&#228;t in einer &#228;lter werdenden Gesellschaft,</ListItem>
          <ListItem level="1">deutliche Vermehrung von (Produkt-)Innovationen bei gleichzeitig eingeschr&#228;nkten Ressourcen,</ListItem>
          <ListItem level="1">zunehmende Durchdringung des beruflichen Alltags mit betriebswirtschaftlich begr&#252;ndeten Allokationsproblemen,</ListItem>
          <ListItem level="1">zunehmende Heterogenit&#228;t der Strukturen, z.B. durch neue Versorgungsangebote wie die Integrierte Versorgung nach &#167; 140d SGB-V, Disease Management Programme oder Medizinische Versorgungszentren,</ListItem>
          <ListItem level="1">gestiegenen externen Anforderungen seitens der Patienten, anderer Leistungsanbieter, der Kostentr&#228;ger und seitens der Gesellschaft.</ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Der Sachverst&#228;ndigenrat betont in seinem Gutachten, dass die traditionellen Handlungsoptionen der jeweiligen Gesundheitseinrichtungen und ihrer Angeh&#246;rigen, diese Komplexit&#228;t durch erh&#246;hte Anstrengungen &#8222;im eigenen Segment&#8220; gleichsam &#8222;kleinr&#228;umig&#8220; zu bew&#228;ltigen, zum Scheitern verurteilt sind: &#8222;Demotivation und die Wahl anderer Berufswege sind die Konsequenz, Management und F&#252;hrung werden als inkompetent wahrgenommen, der R&#252;ckgriff auf tradierte berufliche Rollen liegt nahe&#8220; (<TextLink reference="8"></TextLink>, S. 122). Ausgehend von der allgemeinen organisationssoziologischen Einsicht, dass die Steuerung des Systems stets danach streben muss, den Grad der notwendigen Spezialisierung mit der Integration der T&#228;tigkeiten fortlaufend in einem Gleichgewicht zu halten (<TextLink reference="8"></TextLink>, S. 119), empfiehlt der Sachverst&#228;ndigenrat das &#220;berdenken der bisherigen Aufgabenverteilung zwischen den Berufsgruppen sowie ein innovatives Entwickeln und Implementieren &#8222;neuer Kooperationsformen&#8220; mit &#8222;flachen Teamstrukturen&#8220; und einer &#8222;Entkoppelung von Funktion und hierarchischer Weisungsbefugnis&#8220;. Diese Ma&#223;nahmen sollen wesentlich dazu beitragen, &#8222;die Arbeitszufriedenheit der Berufsgruppen durch sinnvolle Arbeitsaufteilung zu verbessern und zu garantieren, dass T&#228;tigkeiten entsprechend des eigenen Qualifikationsniveaus durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen&#8220; (<TextLink reference="8"></TextLink>, S. 127, 139f.).</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="&#8222;Sinnvolle Aufgabenverteilung&#8220; in der Wundtherapie?">
      <MainHeadline>&#8222;Sinnvolle Aufgabenverteilung&#8220; in der Wundtherapie?</MainHeadline>
      <Pgraph>Die Wundversorgung, traditionell zu den Dom&#228;nen des &#228;rztlichen Kompetenzbereiches z&#228;hlend, hat sich in den letzten Jahrzehnten offensichtlich mehr und mehr zu einem multidisziplin&#228;ren Aufgabenbereich entwickelt, in dem das &#228;rztliche und das pflegerische Handeln eng miteinander verwoben sind: Zwar wird die Entscheidungsbefugnis &#252;ber die Therapieanordnung nach wie vor den behandelnden &#196;rzten zugeschrieben; diese beruht aber in praxi ihrerseits &#8211; jedenfalls zu erheblichen Teilen &#8211; auf den Beobachtungen und mitunter sogar Empfehlungen des Pflegepersonals <TextLink reference="9"></TextLink>. Auch das Kooperationspapier zwischen Bundes&#228;rztekammer und Pflegeverb&#228;nden aus dem Jahre 1993 erkl&#228;rt die Anordnungsbefugnis &#252;ber therapeutische wie diagnostische Ma&#223;nahmen unmissverst&#228;ndlich zu einer &#228;rztlichen Aufgabe, betont jedoch zugleich die umfassende Verantwortlichkeit der Pflegenden f&#252;r eine sach- und fachkundige Pflege, durch die sie den Arzt &#8222;in der Durchf&#252;hrung diagnostischer und therapeutischer Ma&#223;nahmen &#8230; unterst&#252;tzen&#8220; (<TextLink reference="10"></TextLink>, Ziff II). Unklar bleibt, wie die beiden Kompetenzbereiche harmonisch aufeinander abgestimmt und voneinander abgegrenzt werden k&#246;nnen; dass hier ein erhebliches Potential f&#252;r Reibungsverluste bzw. Verantwortungsl&#252;cken zu finden ist, k&#246;nnte nicht deutlicher zum Ausdruck kommen als in der schon seinerzeit erhobenen Forderung nach einer &#8222;berufs&#252;bergreifenden Organisationseinheit&#8220; zwecks &#8222;Verbesserung insbesondere der Kommunikations-, F&#252;hrungs- und Organisationsstrukturen im Krankenhaus&#8220; (<TextLink reference="10"></TextLink>, Ziff. III). Damit liegt es offenbar (mitunter) im Argen, wenn eine neuere Arbeit zum Wundmanagement im Krankenhaus res&#252;mierend feststellt, dass es &#8222;noch ein weiter Weg&#8220; sei bis zur Schaffung der strukturellen Rahmenbedingungen f&#252;r eine qualitativ hochwertige Wundversorgung, bis zur Vereinheitlichung von Regeln und Verfahren, zur Bereitstellung der n&#246;tigen Ressourcen und der Herstellung eines ausreichenden Ma&#223;es an Transparenz (<TextLink reference="11"></TextLink>, S. 35). So fehlt es etwa bei der Wunddokumentation an einer berufs- und orts&#252;bergreifend einheitlich verwendeten Fachsprache ebenso wie an einem Standard f&#252;r die konkrete Weise der (formulargest&#252;tzten) Protokollierung, so dass schon deshalb eine missverst&#228;ndnisfreie Kommunikation nicht gew&#228;hrleistet ist. Noch wesentlich grundlegender hat, selbst im Hinblick auf Diagnostik und Therapie, die Deutsche Gesellschaft f&#252;r Wundheilung und Wundbehandlung anl&#228;sslich ihres achten Kongresses 2004 die Dringlichkeit von Standards und Leitlinien herausgestellt, &#8222;damit die nachgewiesenerma&#223;en besten Behandlungskonzepte zum Tragen kommen&#8220; (<Mark2>so der Kongresspr&#228;sident Prof. Becker, berichtet in:</Mark2> <TextLink reference="12"></TextLink>, S. 817). </Pgraph>
      <Pgraph>Dies gilt nicht zuletzt f&#252;r die konkrete Weise des Zusammenwirkens von &#228;rztlicher und pflegerischer Kompetenz und f&#252;r die Reichweite der jeweiligen Verantwortungssph&#228;re: Denn angesichts des Umstandes, dass die <Mark2>eigenst&#228;ndige</Mark2> Durchf&#252;hrung der Wundversorgung zu den Ausbildungszielen und -inhalten der Krankenpflege z&#228;hlt (<Mark2>&#167; 3 Abs. 1 S. 1 KrPflG lautet: &#8222;Die Ausbildung &#8230; soll entsprechend dem allgemein anerkannten Stand pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen zur verantwortlichen Mitwirkung insbesondere bei der Heilung, Erkennung und Verh&#252;tung von Krankheiten vermitteln.&#8220; &#8211; &#167; 3 Abs. 2 Nr. 2: &#8222;Die Ausbildung f&#252;r die Pflege &#8230; soll insbesondere dazu bef&#228;higen, &#8230; die folgenden Aufgaben im Rahmen der Mitwirkung auszuf&#252;hren: a) eigenst&#228;ndige Durchf&#252;hrung &#228;rztlich veranlasster Ma&#223;nahmen, b) Ma&#223;nahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation, c) &#8230;&#8220;.</Mark2>) und deshalb der Wissensstand der Pflege im Bereich des Wundmanagements bei entsprechend qualifizierten Kr&#228;ften als &#8222;sehr oft h&#246;her&#8220; liegend eingesch&#228;tzt wird <TextLink reference="13"></TextLink>, kann man sich nicht mehr mit der (scheinbar) klaren, aber augenscheinlich zu simplifizierenden und insoweit veralteten Unterscheidung zwischen &#228;rztlicher Anordnungs- und pflegerischer Durchf&#252;hrungsverantwortung bescheiden (<Mark2>so aber z.B. noch</Mark2> <TextLink reference="14"></TextLink>). W&#228;chst doch einerseits mit zunehmender Qualifikation auch die Verantwortlichkeit f&#252;r das Geschehen, die es im Interesse des Patientenschutzes nicht hinnehmbar erscheinen l&#228;sst, eine fehlerhafte &#228;rztliche Anordnung sehenden Auges zu exekutieren. Andererseits greift wiederum aus Gr&#252;nden der Qualit&#228;tssicherung eine blo&#223;e (in das freie Ermessen des Arztes gestellte) Delegation von Einzelaufgaben bei fortbestehender &#228;rztlicher Anordnungskompetenz (wie z.B. f&#252;r die Wundabdeckung und den Verbandswechsel gem&#228;&#223; der Leitlinie der AWMF zu den hygienischen Anforderungen an das postoperative Wundmanagement:<Mark2> &#8222;Die Wundabdeckung (Anlegen des Verbandes) und der Verbandswechsel sind &#228;rztliche T&#228;tigkeiten. Diese T&#228;tigkeiten k&#246;nnen an qualifiziertes nicht&#228;rztliches Personal &#252;bertragen werden; entsprechende Handlungsanweisungen sind dann aber schriftlich zu formulieren&#8220;</Mark2> <TextLink reference="15"></TextLink>) zu kurz, wenn es das postulierte Qualifikationsgef&#228;lle im betreffenden Sachbereich (jedenfalls teilweise) nicht mehr gibt. Vielmehr lassen sich die besonderen Kompetenzen der Pflege erst nutzen, wenn einzelne Aufgabenfelder identifiziert werden, die (evtl. bis zu einem gewissen Grad der Aufgabenerledigung) in die prim&#228;re Zust&#228;ndigkeit qualifizierter Pflegekr&#228;fte &#252;berantwortet werden k&#246;nnen <TextLink reference="16"></TextLink>. Im Kern h&#228;ngt eine sorgf&#228;ltige wie effektive Aufgabenerledigung von einer sinnvollen Arbeitsteilung ab, und diese wiederum von den vorhandenen sachlichen und personellen Ressourcen, in letzterer Hinsicht also unter ma&#223;geblicher Ber&#252;cksichtigung der jeweils anzutreffenden bzw. (durch Aus- und Fortbildung) erwartbaren Kenntnisse und Bef&#228;higungen, nicht von einem Festhalten an tradierten Berufsbildern. Wenn Qualit&#228;tssicherung also bedeutet, die Aufgaben auf h&#246;chstm&#246;glichem Niveau zu erf&#252;llen, so muss die Organisationsstruktur so beschaffen sein, dass die jeweils vorhandenen qualit&#228;tsrelevanten Potentiale aufeinander abgestimmt abgerufen und eingebracht werden k&#246;nnen. Damit dies nicht nur zuf&#228;llig, sondern regelm&#228;&#223;ig und systematisch geschieht, sind strukturelle Festlegungen zum Prozedere unter Einschluss der jeweiligen Aufgaben- und Kompetenzbereiche unverzichtbar.</Pgraph>
      <Pgraph>Gegen die Etablierung eines positiven und&#47;oder negativen Behandlungskatalogs wird teilweise vorgebracht, dass die hierin enthaltenen Vorgaben (d.h. Ge- wie Verbote hinsichtlich bestimmter Behandlungs- und Vorgehensweisen einschlie&#223;lich der Frage der Anordnungs- sowie der Ausf&#252;hrungskompetenz) stets unter dem Vorbehalt der Verh&#228;ltnisse des jeweiligen Einzelfalls st&#252;nden, mithin die Richtigkeit einer Vorgehensweise sich erst in der konkreten Situation erkennen lasse und deshalb eine Vorabfestlegung gar nicht m&#246;glich sei (<TextLink reference="14"></TextLink>; <Mark2>tendenziell auch</Mark2> <TextLink reference="17"></TextLink>, <Mark2>allerdings vorwiegend gegen &#8222;kleinteilige Handlungsstandards&#8220; gerichtet und letztlich die &#8222;wichtige positive Funktion&#8220; als &#8222;Wegweiser durch schwieriges Gebiet (Kompass)&#8220; einr&#228;umend</Mark2>). Damit wird jedoch das Differenzierungspotential eines Behandlungsstandards ebenso verkannt wie die zentrale Bedeutung von Behandlungsroutinen, ohne die arbeitsteilig organisierte Einrichtungen schlechterdings nicht auskommen k&#246;nnen. Die Entwicklung sog. &#8222;Expertenstandards&#8220; wie zur Dekubitusprophylaxe (2000; <Mark2>im &#220;berblick</Mark2> <TextLink reference="18"></TextLink>) und inzwischen auch zum Entlassungsmanagement in der Pflege (2002; <Mark2>im &#220;berblick</Mark2> <TextLink reference="19"></TextLink>) spricht f&#252;r sich. Diese Standards sind im &#220;brigen keine Produkte willk&#252;rlicher Beliebigkeit, sondern &#8211; im Idealfall &#8211; das geb&#252;ndelte Resultat aller einschl&#228;gigen Vorerfahrungen des Medizinsystems, die zu ignorieren den Interessen der Patienten diametral zuwiderlaufen w&#252;rde. Die bessere Alternative zu einem starren Korsett von Behandlungsschemata kann daher nicht sein, dem &#8222;gesunden Menschenverstand&#8220; der jeweiligen Akteure in der konkreten Situation <Mark2>unbegrenztes</Mark2> Vertrauen zu schenken (und die erwartbaren Fehler stets aufs Neue in Kauf zu nehmen, d.h. aus den Fehlern anderer nicht lernen zu wollen), sondern einen (fortlaufend zu aktualisierenden) Rahmen zu schaffen, der unter Nutzung jener Vorerfahrungen f&#252;r den Regelfall anwendbare Behandlungsempfehlungen ausspricht, ohne evtl. Abweichungen aufgrund der besonderen Individualit&#228;t des konkreten Falles von vornherein auszuschlie&#223;en. In concreto bedarf es hierzu einer bereichsspezifischen Konkretisierung jener Unterteilung, die zur Frage der arbeitsteiligen Erbringung &#8222;an sich &#228;rztlicher Leistungen&#8220; inzwischen weithin etabliert ist: zwischen generell, nur bedingt (d.h. einzelfallabh&#228;ngig) oder unter keinen Umst&#228;nden delegierf&#228;higen (d.h. vom Arzt stets pers&#246;nlich zu erbringenden) Ma&#223;nahmen (<Mark2>in diesem Sinne die Differenzierung der Bundes&#228;rztekammer in ihrer Stellungnahme zu den Anforderungen an die pers&#246;nliche Leistungserbringung</Mark2> <TextLink reference="20"></TextLink>; <Mark2>ebenso der Sachverst&#228;ndigenrat in seinem Gutachten zur Entwicklung im Gesundheitswesen</Mark2> <TextLink reference="8"></TextLink>, S. 101 ff.; <Mark2>&#228;hnlich</Mark2> <TextLink reference="21"></TextLink>, S. 141). Allgemein wird zu ersteren neben Laborleistungen u.a. auch der Wechsel einfacher Verb&#228;nde gez&#228;hlt, zu letzteren neben operativen Eingriffen &#8222;die Untersuchung und Beratung des Patienten, &#8230; der invasive diagnostische Eingriff und die Entscheidung &#252;ber s&#228;mtliche therapeutische Ma&#223;nahmen&#8220; (<TextLink reference="20"></TextLink>, Ziff. II), zum Teil auch die Vornahme schwieriger Injektionen, Infusionen und Blutentnahmen (<TextLink reference="22"></TextLink>, &#167; 48 Rn 4). Im Sinne einer ersten Ann&#228;herung wird man festhalten k&#246;nnen, dass neben der Eingangs- sowie der Entlassungsuntersuchung s&#228;mtliche F&#228;lle einer (erwartbar&#47;potentiell) komplexeren Wundversorgung (wie z.B. bei einer versp&#228;teten und infolgedessen erkennbar mit erh&#246;hter Infektionsgefahr einhergehenden Operation:<Mark2> &#8222;&#8230;bestand angesichts der zunehmenden Weichteilschwellung und der erh&#246;hten Infektionsgefahr bei versp&#228;teter Operation besondere Veranlassung, t&#228;glich einen Verbandswechsel durchzuf&#252;hren und dabei jeweils die Wunde eingehend zu untersuchen. &#8230; (Behandlung war fehlerhaft, weil) &#8230; angesichts der besonderen Gef&#228;hrdungssituation s&#228;mtliche Verbandswechsel durch einen Arzt h&#228;tten durchgef&#252;hrt werden m&#252;ssen&#8220;.</Mark2> <TextLink reference="23"></TextLink>) die pers&#246;nliche &#228;rztliche F&#252;rsorge verlangen (<Mark2>siehe auch</Mark2> <TextLink reference="8"></TextLink>, S. 102: <Mark2>&#8222;Grunds&#228;tzlich wird eine Delegation erschwert, wenn die praktische und theoretische Komplikationsdichte und die damit einhergehende Gef&#228;hrdung des Patienten erh&#246;ht sind&#8220;; zutreffend die komparative Regel bei Ro&#223;bruch</Mark2> <TextLink reference="21"></TextLink>, S. 141:<Mark2> &#8222;&#8230;dass je h&#246;her die Komplikationswahrscheinlichkeit und&#47;oder je gr&#246;&#223;er die Komplikationsschwere der &#8230; T&#228;tigkeit ist, diese das pers&#246;nliche T&#228;tigwerden des Arztes erfordert&#8220;</Mark2>), w&#228;hrend die &#8222;einfache Wundversorgung&#8220; dem Arzt lediglich eine (vorbehaltlich konkreter Verdachtsmomente nur formelle (<Mark2>&#8222;Sind die T&#228;tigkeiten fester Bestandteil der Berufsausbildung, muss der anordnende Arzt vor der Delegation nicht Kenntnisse, F&#228;higkeiten und Fertigkeiten der Einzelperson &#252;berpr&#252;fen, sondern kann sich darauf verlassen, dass diese in der gesamten Berufsgruppe vorhanden ist&#8220;</Mark2> <TextLink reference="8"></TextLink>, S. 102f.)) Abkl&#228;rung der n&#246;tigen Qualifikation der Pflegekr&#228;fte sowie die Durchf&#252;hrung systematischer Kontrollen &#252;ber die Leistungserbringung und (soweit therapierelevant) deren Ergebnisse innerhalb regelm&#228;&#223;iger Zeitabst&#228;nde abverlangt (<TextLink reference="20"></TextLink>, Ziff. II., 3.). Diese Grobunterteilung muss freilich weiter pr&#228;zisiert und es muss in diesem Zusammenhang insbesondere auch gekl&#228;rt werden, ob bzw. f&#252;r welche Aufgaben es dar&#252;ber hinaus verantwortbar sein k&#246;nnte, selbige unter bestimmten Umst&#228;nden &#8211; in Abh&#228;ngigkeit vom Schwierigkeitsgrad ihrer sorgf&#228;ltigen Erledigung, vom Krankheitsbild und der (materiellen) Qualifikation des nicht&#228;rztlichen Personals (<Mark2>&#8222;Die formelle Qualifikation bezieht sich auf den Ausbildungsabschluss, die materielle Qualifikation zeigt die individuelle Handlungskompetenz, d.h. das tats&#228;chliche Wissen und K&#246;nnen an&#8220;</Mark2> <TextLink reference="20"></TextLink>, 103 Fn 28. <Mark2>&#8211; Letztere wird u.a. auch beeinflusst durch die berufliche Erfahrung, durch Motivation, Verantwortungsbewusstsein und sonst in fremden wie eigenen Angelegenheiten ge&#252;bte Sorgfalt.</Mark2>) &#8211; kraft einer Einzelanordnung zu delegieren.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Rechtliche Verantwortungs- zuschreibung bei horizontaler und vertikaler Arbeitsteilung">
      <MainHeadline>Rechtliche Verantwortungszuschreibung bei horizontaler und vertikaler Arbeitsteilung</MainHeadline>
      <Pgraph>Nat&#252;rlich liegt eine transparente, verl&#228;ssliche und sinnvolle Ausgestaltung des arbeitsteiligen Zusammenwirkens von Arzt- und Pflegepersonen schon lebensweltlich in deren hohem Eigeninteresse wie auch der involvierten Einrichtungen. Da die Segmentierung der Aufgabenerledigung aber zugleich Gefahren f&#252;r die Patienten mit sich bringt, droht bei sch&#228;digenden Kausalverl&#228;ufen zugleich die zivil- oder gar strafrechtliche Sanktionierung. Zwar sucht das Recht der arbeitsteiligen Welt durch Beschr&#228;nkung seines Zugriffs Rechnung zu tragen; Voraussetzung f&#252;r eine dann auch juristische Verantwortungsteilung ist jedoch das Vorhandensein klar festgelegter, aufeinander abgestimmter und keine Verantwortungsl&#252;cken er&#246;ffnender Zust&#228;ndigkeiten und Verfahrensabl&#228;ufe. Nur wenn also in diesem Sinne lebensweltlich eine Organisationsstruktur geschaffen wurde, auf deren reibungsloses und f&#252;r den Patienten (soweit irgend m&#246;glich) gef&#228;hrdungsfreies Funktionieren sich alle Beteiligten verlassen k&#246;nnen, ist ein Vertrauenstatbestand geschaffen, den das Recht auch f&#252;r die eigene Bewertung akzeptiert; dann verzichtet es auf die Zumutung, von dem Einzelnen bei Vermeidung rechtlicher Inverantwortungnahme zu verlangen, jenseits der eigenen Handlungssph&#228;re auch noch das Wirken der Mitbeteiligten oder gar des gesamten Behandlungsgeschehens im Blick behalten zu m&#252;ssen. Mit anderen Worten: &#8222;Vertrauen darf investiert werden in h&#246;here Kompetenz, bew&#228;hrte Kooperation und abgestimmte Organisation&#8220; (<TextLink reference="24"></TextLink>, S. 843) &#8211; auch aus rechtlicher Perspektive, aber nur unter den genannten Bedingungen; lassen sich diese nicht zweifelsfrei erweisen, bricht das &#8222;Fundament des Vertrauensgrundsatzes&#8220; (<TextLink reference="22"></TextLink>, &#167; 101 Rn1) weg.</Pgraph>
      <Pgraph>Im Einzelnen differenziert das Recht &#8211; in harmonischem Gleichlauf sowohl das Zivil- als auch das Strafrecht &#8211; zwischen horizontaler und vertikaler Arbeitsteilung: Erstere meint das kollegiale Kooperieren von Vertretern unterschiedlicher Fachdisziplinen auf der Ebene der Gleichordnung, letztere das Zusammenwirken auf der Grundlage fachlicher &#220;ber- bzw. Unterordnung, d.h. vom hierarchischen Prinzip getragen (<TextLink reference="3"></TextLink>, S. 71; <TextLink reference="22"></TextLink>, &#167; 101 Rn 3, 10). Es liegt auf der Hand, dass ein Vertrauend&#252;rfen auf die sorgf&#228;ltige Aufgabenerledigung des anderen im Bereich der horizontalen Arbeitsteilung weiter reichen muss als bei bestehendem Weisungsrecht. Dort entspricht es gefestigter h&#246;chstrichterlicher Rechtsprechung, dass sich &#8222;im Interesse eines geordneten Ablaufs &#8230; die dabei beteiligten Fach&#228;rzte grunds&#228;tzlich auf die fehlerfreie Mitwirkung des Kollegen aus der anderen Fachrichtung verlassen k&#246;nnen&#8220; <TextLink reference="25"></TextLink>, solange sich Zweifel hieran nicht aufgrund konkreter Anhaltspunkte aufdr&#228;ngen wie z.B. bei (leicht erkennbaren) zahlreichen Nachl&#228;ssigkeiten <TextLink reference="26"></TextLink>, <TextLink reference="27"></TextLink> oder bei Kenntnis bzw. Evidenz von Qualifikationsm&#228;ngeln (&#8222;Anf&#228;ngeroperation&#8220; <TextLink reference="28"></TextLink>). Insbesondere f&#252;r das Verh&#228;ltnis von An&#228;sthesisten und Chirurgen ist unbestritten, dass es die Anforderungen &#252;berspannen w&#252;rde, wenn man von letzterem f&#252;r die an&#228;sthesiologische Behandlung als Nichtspezialisten verlangte, den Spezialisten st&#228;ndig zu &#252;berwachen und zu kontrollieren. Zudem besteht der Sinn einer horizontalen Arbeitsteilung doch gerade darin, &#8222;den Sachverstand verschiedener medizinischer Fachbereiche zu b&#252;ndeln, was grunds&#228;tzlich einschlie&#223;t, dass jeder Arzt diejenigen Entscheidungen im Rahmen der Gesamtbehandlung trifft, die in seinen Fachbereich fallen&#8220; (<Mark2>Zuletzt</Mark2> <TextLink reference="29"></TextLink>. <Mark2>Zur Abgrenzung der Zust&#228;ndigkeitsbereiche zwischen An&#228;sthesist und HNO-Arzt:</Mark2> <TextLink reference="30"></TextLink>; <Mark2>zum Verh&#228;ltnis zwischen An&#228;sthesist und Urologe:</Mark2> <TextLink reference="31"></TextLink>; <Mark2>zur Abgrenzung der Verantwortlichkeiten von An&#228;sthesist und Gyn&#228;kologe:</Mark2> <TextLink reference="32"></TextLink>; <Mark2>zum Zusammenwirken von Neurologie und Neurochirurgie vgl.</Mark2> <TextLink reference="33"></TextLink>. <Mark2>Weitere Rspr. nachgewiesen bei</Mark2> <TextLink reference="34"></TextLink>, Rn 234 ff.) Weitere Fallkonstellationen sind etwa das Zusammenwirken von niedergelassenem Arzt und Krankenhaus (<Mark2>Vgl.</Mark2> <TextLink reference="22"></TextLink>, &#167; 101 Rn 8: <Mark2>Eigene Befunderhebung durch den Krankenhausarzt nur veranlasst bei leicht erkennbaren &#8222;Qualit&#228;tsunterschieden, die nach der Erfahrung des Krankenhausarztes in der Person des niedergelassenen Kollegen liegen k&#246;nnten, oder wenn die Befunde des Einweisenden nicht zum Krankheitsbild passen oder wenn der Klinik &#252;berlegene technisch-apparative M&#246;glichkeiten mit der Aussicht auf zuverl&#228;ssigere und genauere Ergebnisse zu Gebote stehen&#8220;</Mark2>. <Mark2>Zum grunds&#228;tzlichen Vertrauend&#252;rfen des niedergelassenen Arztes in die Diagnostik des ihm personell und apparativ &#252;berlegenen Krankenhauses vgl.</Mark2> <TextLink reference="35"></TextLink>; <Mark2>siehe aber auch</Mark2> <TextLink reference="36"></TextLink>: <Mark2>&#8222;Anders &#8230;, wenn der Hausarzt ohne besondere weitere Untersuchungen aufgrund der bei ihm vorauszusetzenden Kenntnisse und Erfahrungen erkennt oder erkennen muss, dass ernste Zweifel an der Richtigkeit der Krankenhausbehandlung bestehen&#8220;.</Mark2>), von behandelndem und konsiliarisch hinzugezogenem Arzt (<TextLink reference="37"></TextLink>; <TextLink reference="38"></TextLink>: <Mark2>&#8222;Ein hinzugezogener Arzt ist grunds&#228;tzlich nicht verpflichtet, eine Anamnese durchzuf&#252;hren und weitere Befunde zu erheben, die &#252;ber den konkreten &#220;berweisungsauftrag hinausgehen; vielmehr kann er sich im Regelfall darauf verlassen, dass dies in der gebotenen Form durch den Erstbehandler bereits geschehen ist&#8220;. Siehe auch</Mark2> <TextLink reference="39"></TextLink>: <Mark2>keine eigenm&#228;chtige Ausdehnung des &#220;berweisungsauftrages. Weiterhin aber</Mark2> <TextLink reference="40"></TextLink>: <Mark2>&#8222;Um Schaden vom Patienten abzuwenden, ist sowohl die genaue Mitteilung der vom Konsiliararzt gefundenen Ergebnisse erforderlich als auch die genaue Beachtung des Inhalts der ihm &#252;bermittelten Ergebnisse durch den &#252;berweisenden Arzt. Die Entscheidung dar&#252;ber, ob und wann empfohlene weitere Ma&#223;nahmen durchzuf&#252;hren sind, obliegt allein dem behandelndem Arzt&#8230;&#8220;</Mark2>) oder zweier Kliniken im Rahmen desselben Behandlungsgeschehens (z.B. bei Aufkl&#228;rung des Patienten in erster Klinik hinsichtlich eines in der zweiten geplanten Eingriffs <TextLink reference="41"></TextLink>), nicht jedoch bei blo&#223; zeitlicher Nachfolge von &#196;rzten der gleichen Fachrichtung (<TextLink reference="42"></TextLink>; <TextLink reference="43"></TextLink>: <Mark2>&#8222;Bei einem Fall blo&#223;er zeitlicher Nachfolge von &#196;rzten des gleichen Fachs hat der nachfolgende Arzt Diagnose und Therapiewahl eigenverantwortlich zu &#252;berpr&#252;fen&#8220;.</Mark2>).</Pgraph>
      <Pgraph>Ein gewisses Ma&#223; an Vertrauend&#252;rfen impliziert jedoch auch die vertikale Arbeitsteilung, da andernfalls s&#228;mtliche T&#228;tigkeiten vom behandelnden Arzt h&#246;chstpers&#246;nlich erbracht werden m&#252;ssten. Allerdings treffen den Fachvorgesetzten wie z.B. auch den behandelnden Arzt gegen&#252;ber den Pflegekr&#228;ften Sorgfaltspflichten in dreifacher Hinsicht (<Mark2>zum Folgenden:</Mark2> <TextLink reference="8"></TextLink>, 104 ff.): </Pgraph>
      <Pgraph>
        <UnorderedList>
          <ListItem level="1">Er hat erstens sorgf&#228;ltig zu pr&#252;fen, ob von dem Delegationsempf&#228;nger eine fehlerfreie Ausf&#252;hrung der Ma&#223;nahme erwartet werden kann (Auswahlpflicht). </ListItem>
          <ListItem level="1">Er muss diesem zweitens &#8211; zumindest im Wege einer allgemeinen Dienstanordnung &#8211; die f&#252;r die Aufgabeerledigung n&#246;tigen Instruktionen zukommen lassen (Instruktionspflicht).</ListItem>
          <ListItem level="1">Drittens muss er die ordnungsgem&#228;&#223;e Ausf&#252;hrung durch regelm&#228;&#223;ige stichprobenartige Kontrollen &#252;berpr&#252;fen (&#220;berwachungspflicht). </ListItem>
        </UnorderedList>
      </Pgraph>
      <Pgraph>Zum Teil wird dar&#252;ber hinaus sogar eine ausnahmslose Endkontrolle nach Beendigung der delegierten T&#228;tigkeit verlangt (Kontrollpflicht), was allerdings den intendierten Entlastungseffekt der arbeitsteiligen Erledigung deutlich schm&#228;lert. Es ginge m.E. zu weit, vom Weisungsberechtigten zu verlangen, dass er &#8222;stets auf Sorgfaltsm&#228;ngel gefasst&#8220; sein m&#252;sse, &#8222;die buchst&#228;blich &#252;berall und nirgends vorkommen k&#246;nnen&#8220; (<TextLink reference="44"></TextLink>, S. 397. <Mark2>Siehe auch</Mark2> <TextLink reference="22"></TextLink>, &#167; 140 Rn 23: <Mark2>Der Arzt &#8222;&#8230;darf, wenn nicht besondere Umst&#228;nde entgegenstehen, der Sorgfalt, Umsicht und Gewissenhaftigkeit seiner Hilfskr&#228;fte im Hinblick auf ihre eigene unmittelbare Prim&#228;rverantwortlichkeit vertrauen&#8220;.</Mark2>). Man wird es deshalb f&#252;r Routinema&#223;nahmen ausreichen lassen k&#246;nnen, wenn die Kontrollen sich nach sorgf&#228;ltiger Auswahl und Instruktion auf fortlaufende Stichproben beschr&#228;nken; f&#246;rdern diese jedoch Anhaltspunkte f&#252;r eine unsorgf&#228;ltige Aufgabenerledigung zutage, muss der behandelnde Arzt unverz&#252;glich einschreiten und die weitere Ausf&#252;hrung bis zur Begr&#252;ndung eines neuen Vertrauenstatbestands l&#252;ckenlos &#252;berwachen bzw. die T&#228;tigkeit selbst &#252;bernehmen. Zu diesem Zweck wird von ihm au&#223;erdem eine schnelle Erreichbarkeit erwartet (<TextLink reference="22"></TextLink>, &#167; 101 Rn 12 aE). Vgl. Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure"/>.</Pgraph>
      <Pgraph>Entlastende Effekte ergeben sich im Rahmen der vertikalen Arbeitsteilung aber ebenso f&#252;r jene nicht-&#228;rztliche Person, die die Ma&#223;nahme ausf&#252;hrt. Diese darf n&#228;mlich grunds&#228;tzlich darauf vertrauen, dass die Anweisung sach- und fachgerecht ist. Hat etwa ein in der Krankenhausambulanz t&#228;tiger Assistenzarzt seine Vorgehensweise mit dem Oberarzt abgesprochen, kann er sich auf dessen Instruktionen verlassen und ist f&#252;r eine unzul&#228;ngliche Diagnostik grunds&#228;tzlich nicht verantwortlich (<Mark2>vgl.</Mark2> <TextLink reference="45"></TextLink>). Das Vertrauen darf jedoch kein blindes sein: Sind in der konkreten Situation konkrete Anhaltspunkte erkennbar, dass die angewiesene Ma&#223;nahme z.B. veraltet ist (<Mark2>Dazu j&#252;ngst</Mark2> <TextLink reference="46"></TextLink>: <Mark2>&#8222;Der Zeitpunkt, von dem ab eine bestimmte Behandlungsmethode veraltet und &#252;berholt ist, so dass ihre Anwendung nicht mehr dem einzuhaltenden Qualit&#228;tsstandard gen&#252;gt und damit zu einem Behandlungsfehler wird, ist dann gekommen, wenn neue Methoden risiko&#228;rmer sind und&#47;oder bessere Heilungschancen versprechen, in der medizinischen Wissenschaft im Wesentlichen unumstritten sind und deshalb nur ihre Anwendung von einem sorgf&#228;ltigen und auf Weiterbildung bedachten Arzt verantwortet werden kann&#8220;.</Mark2>), trifft die Pflegeperson eine Pflicht zur Remonstration, bei strafrechtlicher Relevanz der angewiesenen T&#228;tigkeit sogar eine solche zur beharrlichen Gehorsamsverweigerung <TextLink reference="14"></TextLink>. Im Fall der Betreiberin eines Geburtshauses hat das OLG Hamm erst unl&#228;ngst festgestellt, dass bei Sichtbarwerden einer erh&#246;hten Gef&#228;hrdung der Patientin sowie der &#8222;Unsinnigkeit&#8220; der &#228;rztlichen Anordnungen die Pflicht zur unverz&#252;glichen Beendigung der Geburt und Verlegung in ein Krankenhaus bestehe. Pflichtwidrig ist demzufolge, die als fehlerhaft erkannte Behandlung ohne Beanstandung fortzusetzen und sich lediglich darauf zu beschr&#228;nken, innerlich &#8222;die Verantwortung f&#252;r das Geschehen abzulehnen&#8220; (<TextLink reference="47"></TextLink>; <Mark2>vertiefend:</Mark2> <TextLink reference="48"></TextLink>, <TextLink reference="49"></TextLink>). Bezogen auf die Wundversorgung: &#8222;Bei eindeutig fehlerhaften Behandlungsmethoden wie Eis und F&#246;hn, Oliven&#246;ll&#228;ppchen, Haushaltszucker, f&#252;r die es keine therapeutische Indikation gibt, bleibt nur die standhafte Weigerung der Pflegenden, die Wundversorgung zu &#252;bernehmen&#8220; <TextLink reference="13"></TextLink>. Gleiches gilt, wenn die Pflegekraft erkennt oder erkennen muss, dass sie zur sorgf&#228;ltigen Ausf&#252;hrung der Ma&#223;nahme aufgrund insoweit fehlender Qualifikation oder aus sonstigen Gr&#252;nden (z.B. Erm&#252;dung, Erkrankung) nicht imstande ist.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <TextBlock linked="yes" name="Organisations- verschulden statt Entlastung durch Arbeitsteilung?">
      <MainHeadline>Organisationsverschulden statt Entlastung durch Arbeitsteilung?</MainHeadline>
      <Pgraph>Diese Begrenzung der zivil- und strafrechtlichen Verantwortlichkeit auf der Basis des Vertrauensgrundsatzes steht jedoch, wie schon eingangs herausgestellt, unter dem Vorbehalt einer etablierten, durch regelm&#228;&#223;ige Kontrollen abgesicherten und die jeweiligen Verfahrensweisen und Kompetenzen sachgerecht und transparent ordnenden Organisationsstruktur. Fehlt es hieran, muss wegen Organisationsverschuldens mit einer Schadensersatzhaftung des Krankenhaustr&#228;gers bzw. der Leitung einer Arztpraxis gerechnet werden (<Mark2>dazu n&#228;her</Mark2> <TextLink reference="50"></TextLink>, Rn 302 ff.; <Mark2>eingehend</Mark2> <TextLink reference="51"></TextLink>), in strafrechtlicher Hinsicht mit einer Verfolgung des Letztbehandelnden und&#47;oder der bereichsverantwortlichen Leitungsperson (z.B. Klinikvorstand) wegen fahrl&#228;ssiger T&#246;tung bzw. fahrl&#228;ssiger K&#246;rperverletzung. Wie schnell bei fehlender verl&#228;sslicher Zuteilung konkreter Zust&#228;ndigkeiten eine strafrechtliche Verurteilung droht, zeigt eindrucksvoll die &#8211; wenngleich zu einem anderen Lebensbereich ergangene &#8211; Entscheidung des Bundesgerichtshofs im Fall des Wuppertaler Schwebebahnungl&#252;cks: Hier waren zun&#228;chst zwei Arbeiter nach Durchf&#252;hrung von Reparaturen beauftragt, die in den Fahrbahnbereich hineinragenden Stahlkrallen zu entfernen. Als zwei weitere Personen (ohne Vorgesetztenstatus) hinzutraten, &#8222;um zu helfen, damit die Arbeiten z&#252;gig fertig werden&#8220;, verabredete die Gruppe eine paarweise Aufteilung der noch verbleibenden Arbeiten. Aus letztlich nicht mehr feststellbaren Gr&#252;nden wurde schlie&#223;lich eine Stahlkralle nicht entfernt, weil die beiden zun&#228;chst mit der Aufgabe betrauten Arbeiter darauf vertrauten, dass ihre &#8222;Helfer&#8220; diese gewissenhaft &#252;bernommen und erledigt haben. Der Bundesgerichtshof stellte ma&#223;geblich auf die Erw&#228;gung ab, dass &#8222;das Ausma&#223; der Gefahr f&#252;r jeden an der Strecke besch&#228;ftigten Arbeiter auf der Hand&#8220; lag. Die zwischen den Beteiligten ad hoc getroffene Absprache war ihm entweder zu wenig verl&#228;sslich oder angesichts des erheblichen Gefahrenpotentials nicht von Relevanz, so dass alle vier Arbeiter als Straft&#228;ter angesehen wurden (<TextLink reference="52"></TextLink>; <Mark2>zur Kritik:</Mark2> <TextLink reference="53"></TextLink>, S. 269 f.). Da die Rechtspraxis bei der Feststellung des Kausal- bzw. Zurechnungszusammenhangs bzw. bei der (Re-) Konstruktion der sog. &#8222;Sorgfaltspflicht&#8220; meist eine recht gro&#223;z&#252;gige Sichtweise an den Tag legt, die mittelbare Verl&#228;ufe am &#228;u&#223;ersten Rand des lebensweltlich Vorausseh- und Vermeidbaren nicht von vornherein ausschlie&#223;t, ist eine Haftungsbeschr&#228;nkung bzw. Vorsorge gegen strafrechtliche Verfolgung nur dadurch erreichbar, dass mit Etablierung einer klaren und sachgerechten Struktur arbeitsteiligen Zusammenwirkens der in der Rechtsprechung anerkannte Vertrauensgrundsatz zur Anwendung gebracht wird.</Pgraph>
      <Pgraph>Dies zu bewerkstelligen; steht in der Verantwortung jener, die im jeweiligen medizinischen Lebensbereich f&#252;r die Organisationsstruktur Sorge zu tragen haben. Bestehende Defizite, Unklarheiten oder Verantwortungsl&#252;cken k&#246;nnen nur hier, nicht aber durch das Recht beseitigt werden, das vielmehr in solchem Falle aus Gr&#252;nden des Patientenschutzes seinen Zugriff verst&#228;rkt. Diese Strenge resultiert aus dem Grundgedanken, dass die arbeitsteilige Medizin tendenziell h&#246;here Gefahren mit sich bringt, die deshalb durch ein hohes Niveau an durchdachter Organisation, bew&#228;hrten Verfahrensweisen und reibungslos verlaufender Kommunikation kompensiert werden m&#252;ssen. Erst wenn dieser &#8222;Koordinationspflicht&#8220; (<TextLink reference="24"></TextLink>, S. 852) hinreichend Rechnung getragen ist, kann bei infolgedessen funktionierender Arbeitsteilung zur Entlastung der jeweiligen Entscheidungs- und Handlungstr&#228;ger auch die rechtliche Verantwortung begrenzt werden. Mit den Worten des Bundesgerichtshofs: Da auch bei arbeitsteiligem Zusammenwirken &#8222;&#8230; das Wohl des Patienten oberstes Gebot und Richtschnur ist, muss f&#252;r diese Zusammenarbeit der Grundsatz gelten, dass die beteiligten &#196;rzte den spezifischen Gefahren der Arbeitsteilung entgegenwirken m&#252;ssen und es deshalb bei Beteiligung mehrerer &#196;rzte einer Koordination der beabsichtigten Ma&#223;nahmen bedarf&#8230; Unter diesem Blickwinkel ist (&#8230;) eine Pflicht der beteiligten &#196;rzte zu bejahen, durch hinreichende gegenseitige Information und Abstimmung vermeidbare Risiken f&#252;r den Patienten auszuschlie&#223;en &#8230;&#8220; <TextLink reference="54"></TextLink>.</Pgraph>
    </TextBlock>
    <References linked="yes">
      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Beck U</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>1988</RefYear>
        <RefBookTitle>Gegengifte</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Beck U. Gegengifte. Die organisierte Unverantwortlichkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp; 1988.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="2">
        <RefAuthor>Bayertz K</RefAuthor>
        <RefTitle>Eine kurze Geschichte der Herkunft der Verantwortung</RefTitle>
        <RefYear>1995</RefYear>
        <RefBookTitle>Verantwortung - Prinzip oder Problem&#63;</RefBookTitle>
        <RefPage>3-71</RefPage>
        <RefTotal>Bayertz K. Eine kurze Geschichte der Herkunft der Verantwortung. In: Bayertz K, Hrsg. Verantwortung - Prinzip oder Problem&#63; Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft; 1995. S. 3-71.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="3">
        <RefAuthor>Deutsch E</RefAuthor>
        <RefTitle>Den Letzten bei&#223;en nicht die Hunde: Die Haftung bei der arbeitsteiligen Medizin</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefBookTitle>Perspektiven des Medizinrechts im 21. Jahrhundert</RefBookTitle>
        <RefPage>69-77</RefPage>
        <RefTotal>Deutsch E. Den Letzten bei&#223;en nicht die Hunde: Die Haftung bei der arbeitsteiligen Medizin. In: Duttge G, Hrsg. Perspektiven des Medizinrechts im 21. Jahrhundert. (G&#246;ttinger Schriften zum Medizinrecht, Bd. 1.) G&#246;ttingen: Universit&#228;tsverlag; 2007. S. 69-77.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="4">
        <RefAuthor>Picht G</RefAuthor>
        <RefTitle>Der Begriff der Verantwortung</RefTitle>
        <RefYear>1969</RefYear>
        <RefBookTitle>Wahrheit, Vernunft, Verantwortung</RefBookTitle>
        <RefPage>318-42</RefPage>
        <RefTotal>Picht G. Der Begriff der Verantwortung. In: Picht G, Hrsg. Wahrheit, Vernunft, Verantwortung. Stuttgart: Klett-Cotta; 1969. S. 318-42.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="5">
        <RefAuthor>Spaemann R</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>1974</RefYear>
        <RefBookTitle>Zur Kritik der politischen Utopie</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Spaemann R. Zur Kritik der politischen Utopie. Zehn Kapitel politischer Philosophie. Stuttgart Klett-Cotta; 1974</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="6">
        <RefAuthor>Birnbacher D</RefAuthor>
        <RefTitle>Grenzen der Verantwortung</RefTitle>
        <RefYear>1995</RefYear>
        <RefBookTitle>Verantwortung - Prinzip oder Problem&#63;</RefBookTitle>
        <RefPage>72-97</RefPage>
        <RefTotal>Birnbacher D. Grenzen der Verantwortung. In: Bayertz K, Hrsg. Verantwortung - Prinzip oder Problem&#63; Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft; 1995. S. 72-97.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="7">
        <RefAuthor>Kaufmann FX</RefAuthor>
        <RefTitle>Risiko, Verantwortung und gesellschaftliche Komplexit&#228;t</RefTitle>
        <RefYear>1995</RefYear>
        <RefBookTitle>Verantwortung - Prinzip oder Problem&#63;</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Kaufmann FX. Risiko, Verantwortung und gesellschaftliche Komplexit&#228;t. In: Bayertz K, Hrsg. Verantwortung - Prinzip oder Problem&#63; Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft; 1995.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="8">
        <RefAuthor>Sachverst&#228;ndigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefBookTitle>Kooperation und Verantwortung</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Sachverst&#228;ndigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Kooperation und Verantwortung. Voraussetzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung. 2007. Online verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.svr-gesundheit.de&#47;Startseite&#47;gutacht07.htm.</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.svr-gesundheit.de&#47;Startseite&#47;gutacht07.htm</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="9">
        <RefAuthor>Bonkowski T</RefAuthor>
        <RefAuthor>Bachmaier M</RefAuthor>
        <RefTitle>Wunddokumentation - ein Risikofaktor f&#252;r die Pflege&#63;</RefTitle>
        <RefYear>1997</RefYear>
        <RefJournal>Die Schwester&#47;Der Pfleger</RefJournal>
        <RefPage>452</RefPage>
        <RefTotal>Bonkowski T, Bachmaier M. Wunddokumentation - ein Risikofaktor f&#252;r die Pflege&#63; Die Schwester&#47;Der Pfleger. 1997;36(6):452.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="10">
        <RefAuthor>Anonym</RefAuthor>
        <RefTitle>Kooperation zwischen &#196;rzten und Pflegeberufen. Ergebnis der Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen 1993</RefTitle>
        <RefYear>1994</RefYear>
        <RefJournal>Die Schwester&#47;Der Pfleger</RefJournal>
        <RefPage>342</RefPage>
        <RefTotal>Kooperation zwischen &#196;rzten und Pflegeberufen. Ergebnis der Konferenz der Fachberufe im Gesundheitswesen 1993. Die Schwester&#47;Der Pfleger. 1994;33(4):342.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="11">
        <RefAuthor>Weber EA</RefAuthor>
        <RefTitle>Einf&#252;hrung von Wundmanagement im Krankenhaus unter Ber&#252;cksichtigung des Qualit&#228;tsmanagements</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefTotal>Weber EA. Einf&#252;hrung von Wundmanagement im Krankenhaus unter Ber&#252;cksichtigung des Qualit&#228;tsmanagements &#91;unver&#246;ffentlichtes Manuskript&#93;. 2006.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="12">
        <RefAuthor>Teigeler B</RefAuthor>
        <RefTitle>8. Kongress der DGFW. &#34;Standardisierung der Wundbehandlung ist dringend notwendig&#34;</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>Die Schwester&#47;Der Pfleger</RefJournal>
        <RefPage>816-7</RefPage>
        <RefTotal>Teigeler B. 8. Kongress der DGFW. &#34;Standardisierung der Wundbehandlung ist dringend notwendig&#34;. Die Schwester&#47;Der Pfleger. 2004;43(11):816-7.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="13">
        <RefAuthor>Laag U</RefAuthor>
        <RefTitle>Die haftungsrechtliche Stellung der Pflege im Wundmanagement</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>PflegeCongress 2006</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Laag U. Die haftungsrechtliche Stellung der Pflege im Wundmanagement. PflegeCongress 2006. Online verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.johanniter.de&#47;mmo&#47;pub&#47;282318-WEB.pdf.</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.johanniter.de&#47;mmo&#47;pub&#47;282318-WEB.pdf</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="14">
        <RefAuthor>Schneider A</RefAuthor>
        <RefTitle>Juristische Gesichtspunkte der Wundversorgung und Wundbehandlung</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>GMS Krankenhaushyg Interdiszip</RefJournal>
        <RefArticleNo>Doc01</RefArticleNo>
        <RefTotal>Schneider A. Juristische Gesichtspunkte der Wundversorgung und Wundbehandlung. GMS Krankenhaushyg Interdiszip. 2006;1(1):Doc01. Online verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;en&#47;journals&#47;dgkh&#47;2006-1&#47;dgkh000001.shtml.</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.egms.de&#47;en&#47;journals&#47;dgkh&#47;2006-1&#47;dgkh000001.shtml</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="15">
        <RefAuthor>Arbeitskreis &#34;Krankenhaus- und Praxishygiene&#34; der AWMF</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefBookTitle>Leitlinien zur Hygiene in Klinik und Praxis</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Arbeitskreis &#34;Krankenhaus- und Praxishygiene&#34; der AWMF. Leitlinien zur Hygiene in Klinik und Praxis. Hygienische Anforderungen an das postoperative Wundmanagement. Auch online verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.uni-duesseldorf.de&#47;awmf&#47;ll&#47;029-031.htm.</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.uni-duesseldorf.de&#47;awmf&#47;ll&#47;029-031.htm</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="16">
        <RefAuthor>Stemmer R</RefAuthor>
        <RefTitle>Arbeitsteilung im Krankenhaus: Wer macht was&#63;</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>Die Schwester&#47;Der Pfleger</RefJournal>
        <RefPage>162-4</RefPage>
        <RefTotal>Stemmer R. Arbeitsteilung im Krankenhaus: Wer macht was&#63; Die Schwester&#47;Der Pfleger. 2007;46(2):162-4.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="17">
        <RefAuthor>Bartholomeyczik S</RefAuthor>
        <RefTitle>Sinn und Unsinn von Pflegestandards</RefTitle>
        <RefYear>2002</RefYear>
        <RefJournal>Heilberufe</RefJournal>
        <RefPage>12-6</RefPage>
        <RefTotal>Bartholomeyczik S. Sinn und Unsinn von Pflegestandards. Heilberufe. 2002;12-6.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="18">
        <RefAuthor>Panfil EM</RefAuthor>
        <RefTitle>Expertenstandard Dekubitusprophylaxe</RefTitle>
        <RefYear>2002</RefYear>
        <RefJournal>Die Schwester&#47;Der Pfleger</RefJournal>
        <RefPage>206-10</RefPage>
        <RefTotal>Panfil EM. Expertenstandard Dekubitusprophylaxe. Die Schwester&#47;Der Pfleger. 2002;41(3):206-10.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="19">
        <RefAuthor>Fran&#231;ois-Kettner H</RefAuthor>
        <RefTitle>Entlassungsmanagement in der Pflege</RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefJournal>Die Schwester&#47;Der Pfleger</RefJournal>
        <RefPage>200-4</RefPage>
        <RefTotal>Fran&#231;ois-Kettner H. Entlassungsmanagement in der Pflege. Die Schwester&#47;Der Pfleger. 2003;42(3):200-4.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="20">
        <RefAuthor>Bundes&#228;rztekammer und Kassen&#228;rztliche Bundesvereinigung</RefAuthor>
        <RefTitle>Anforderungen an die pers&#246;nliche Leistungserbringung</RefTitle>
        <RefYear>1988</RefYear>
        <RefJournal>Dtsch &#196;rztebl</RefJournal>
        <RefPage>A2604-A2605</RefPage>
        <RefTotal>Bundes&#228;rztekammer und Kassen&#228;rztliche Bundesvereinigung. Anforderungen an die pers&#246;nliche Leistungserbringung. Dtsch &#196;rztebl. 1988;85(38):A2604-A2605. Online verf&#252;gbar unter: http:&#47;&#47;www.bundesaerztekammer.de&#47;page.asp&#63;his&#61;0.7.47.3225&#38;all&#61;true.</RefTotal>
        <RefLink>http:&#47;&#47;www.bundesaerztekammer.de&#47;page.asp&#63;his&#61;0.7.47.3225&#38;all&#61;true</RefLink>
      </Reference>
      <Reference refNo="21">
        <RefAuthor>Ro&#223;bruch R</RefAuthor>
        <RefTitle>Zur Problematik der Delegation &#228;rztlicher T&#228;tigkeiten an das Pflegefachpersonal auf Allgemeinstationen unter besonderer Ber&#252;cksichtigung zivilrechtlicher, arbeitsrechtlicher und versicherungsrechtlicher Aspekte - 2. Teil</RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefJournal>PflR</RefJournal>
        <RefPage>139-49</RefPage>
        <RefTotal>Ro&#223;bruch R. Zur Problematik der Delegation &#228;rztlicher T&#228;tigkeiten an das Pflegefachpersonal auf Allgemeinstationen unter besonderer Ber&#252;cksichtigung zivilrechtlicher, arbeitsrechtlicher und versicherungsrechtlicher Aspekte - 2. Teil. PflR. 2003;(4):139-49.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="22">
        <RefAuthor>Laufs A</RefAuthor>
        <RefAuthor>Uhlenbruck W</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2002</RefYear>
        <RefBookTitle>Handbuch des Arztrechts</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Laufs A, Uhlenbruck W. Handbuch des Arztrechts. 3. Aufl. M&#252;nchen: Beck; 2002.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="23">
        <RefAuthor>OLG K&#246;ln</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 18.12.1995</RefTitle>
        <RefYear>1996</RefYear>
        <RefJournal>NJWE-VHR</RefJournal>
        <RefPage>14</RefPage>
        <RefTotal>OLG K&#246;ln, Urteil v. 18.12.1995. NJWE-VHR. 1996:14.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="24">
        <RefAuthor>Hart D</RefAuthor>
        <RefTitle>Vertrauen, Kooperation und Organisation</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>Festschrift f&#252;r Adolf Laufs</RefBookTitle>
        <RefPage>843-79</RefPage>
        <RefTotal>Hart D. Vertrauen, Kooperation und Organisation. Probleme der Zusammenarbeit, der &#220;bergabe und an Schnittstellen im Arzthaftungsrecht. In: Kern BR, Hrsg. Festschrift f&#252;r Adolf Laufs. Berlin: Springer; 2006. S. 843-79.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="25">
        <RefAuthor>BGH</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 2.10.1979</RefTitle>
        <RefYear>1980</RefYear>
        <RefJournal>NJW</RefJournal>
        <RefPage>649-650</RefPage>
        <RefTotal>BGH. Urteil v. 2.10.1979. NJW. 1980:649-650.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="26">
        <RefAuthor>BGH</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 8.11.1988</RefTitle>
        <RefYear>1989</RefYear>
        <RefJournal>VersR</RefJournal>
        <RefPage>186</RefPage>
        <RefTotal>BGH. Urteil v. 8.11.1988. VersR. 1989:186.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="27">
        <RefAuthor>Anonym</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v.19.11.1997</RefTitle>
        <RefYear>1998</RefYear>
        <RefJournal>MedR</RefJournal>
        <RefPage>102</RefPage>
        <RefTotal>Urteil v. 19.11.1997. MedR. 1998:102.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="28">
        <RefAuthor>OLG Zweibr&#252;cken</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 7.10.1987</RefTitle>
        <RefYear>1988</RefYear>
        <RefJournal>VersR</RefJournal>
        <RefPage>165</RefPage>
        <RefTotal>OLG Zweibr&#252;cken. Urteil v. 7.10.1987. VersR. 1988:165.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="29">
        <RefAuthor>OLG Naumburg</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 14.9.2004</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>MedR</RefJournal>
        <RefPage>232-33</RefPage>
        <RefTotal>OLG Naumburg. Urteil v. 14.9.2004. MedR 2005:232-33.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="30">
        <RefAuthor>BGH</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 26.2.1991</RefTitle>
        <RefYear>1991</RefYear>
        <RefJournal>MedR</RefJournal>
        <RefPage>198</RefPage>
        <RefTotal>BGH. Urteil v. 26.2.1991. MedR. 1991:198.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="31">
        <RefAuthor>BGH</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 10.1.1984</RefTitle>
        <RefYear>1984</RefYear>
        <RefJournal>NJW</RefJournal>
        <RefPage>1400</RefPage>
        <RefTotal>BGH. Urteil v. 10.1.1984. NJW. 1984:1400.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="32">
        <RefAuthor>BGH</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 19.5.1987</RefTitle>
        <RefYear>1987</RefYear>
        <RefJournal>NJW</RefJournal>
        <RefPage>2293</RefPage>
        <RefTotal>BGH. Urteil v. 19.5.1987. NJW. 1987:2293.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="33">
        <RefAuthor>OLG Oldenburg</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 23.12.1997</RefTitle>
        <RefYear>1999</RefYear>
        <RefJournal>MedR</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>OLG Oldenburg. Urteil v. 23.12.1997. MedR. 1999;36.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="34">
        <RefAuthor>Steffen E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Pauge B</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>Arzthaftungsrecht</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Steffen E, Pauge B. Arzthaftungsrecht. 10. Aufl. K&#246;ln: RWS Verlag Kommunikationsforum; 2006.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="35">
        <RefAuthor>OLG K&#246;ln</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 14.7.1993</RefTitle>
        <RefYear>1993</RefYear>
        <RefJournal>VersR</RefJournal>
        <RefPage>1157</RefPage>
        <RefTotal>OLG K&#246;ln. Urteil v. 14.7.1993. VersR. 1993:1157.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="36">
        <RefAuthor>BGH</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 28.5.2002</RefTitle>
        <RefYear>2002</RefYear>
        <RefJournal>NJW</RefJournal>
        <RefPage>2944</RefPage>
        <RefTotal>BGH. Urteil v. 28.5.2002. NJW. 2002:2944.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="37">
        <RefAuthor>BGH</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 20.9.1988</RefTitle>
        <RefYear>1989</RefYear>
        <RefJournal>NJW</RefJournal>
        <RefPage>767</RefPage>
        <RefTotal>BGH. Urteil v. 20.9.1988. NJW. 1989:767.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="38">
        <RefAuthor>Th&#252;ringer OLG</RefAuthor>
        <RefTitle>Beschluss v. 15.1.2004</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>OLG-NL</RefJournal>
        <RefPage>97</RefPage>
        <RefTotal>Th&#252;ringer OLG. Beschluss v. 15.1.2004. OLG-NL. 2004:97.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="39">
        <RefAuthor>OLG Hamm</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 26.4.2005</RefTitle>
        <RefYear>2005</RefYear>
        <RefJournal>BeckRS</RefJournal>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>OLG Hamm. Urteil v. 26.4.2005. BeckRS. 2005;14407.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="40">
        <RefAuthor>M&#246;dder U</RefAuthor>
        <RefAuthor>Wolf E</RefAuthor>
        <RefTitle>Probleme der horizontalen Arbeitsteilung unter &#196;rzten</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>Rheinisches &#196;rzteblatt</RefJournal>
        <RefPage>19-21</RefPage>
        <RefTotal>M&#246;dder U, Wolf E. Probleme der horizontalen Arbeitsteilung unter &#196;rzten. Rheinisches &#196;rzteblatt. 2007; 61(9):19-21.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="41">
        <RefAuthor>BGH</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 24.1.1984</RefTitle>
        <RefYear>1984</RefYear>
        <RefJournal>NJW</RefJournal>
        <RefPage>1403</RefPage>
        <RefTotal>BGH. Urteil v. 24.1.1984. NJW. 1984:1403.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="42">
        <RefAuthor>OLG Naumburg</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 29.4.1997</RefTitle>
        <RefYear>1998</RefYear>
        <RefJournal>VersR</RefJournal>
        <RefPage>983</RefPage>
        <RefTotal>OLG Naumburg. Urteil v. 29.4.1997. VersR. 1998:983.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="43">
        <RefAuthor>KG</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 13.11.2003</RefTitle>
        <RefYear>2004</RefYear>
        <RefJournal>NJOZ</RefJournal>
        <RefPage>594</RefPage>
        <RefTotal>KG. Urteil v. 13.11.2003. NJOZ. 2004:594.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="44">
        <RefAuthor>Stratenwerth G</RefAuthor>
        <RefTitle>Arbeitsteilung und &#228;rztliche Sorgfaltspflicht</RefTitle>
        <RefYear>1961</RefYear>
        <RefBookTitle>Festschrift f&#252;r Eberhard Schmidt</RefBookTitle>
        <RefPage>383</RefPage>
        <RefTotal>Stratenwerth G. Arbeitsteilung und &#228;rztliche Sorgfaltspflicht. In: Bockelmann P, Gallas W, Hrsg. Festschrift f&#252;r Eberhard Schmidt. G&#246;ttingen: Vandenhoeck &#38; Ruprecht; 1961. S. 383ff.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="45">
        <RefAuthor>OLG K&#246;ln</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 14.7.1993</RefTitle>
        <RefYear>1993</RefYear>
        <RefJournal>VersR</RefJournal>
        <RefPage>1157</RefPage>
        <RefTotal>OLG K&#246;ln. Urteil v. 14.7.1993. VersR. 1993:1157.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="46">
        <RefAuthor>OLG D&#252;sseldorf</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 25.1.2007</RefTitle>
        <RefYear>2007</RefYear>
        <RefJournal>NJOZ</RefJournal>
        <RefPage>2195</RefPage>
        <RefTotal>OLG D&#252;sseldorf. Urteil v. 25.1.2007. NJOZ 2007:2195.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="47">
        <RefAuthor>OLG Hamm</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 16.1.2006.</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>VersR</RefJournal>
        <RefPage>353</RefPage>
        <RefTotal>OLG Hamm. Urteil v. 16.1.2006. VersR. 2006:353 &#61; MedR. 2006:236.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="48">
        <RefAuthor>Franzki H</RefAuthor>
        <RefTitle>Die Zusammenarbeit von Arzt und Hebamme bei der Geburtshilfe - insbesondere im Spiegel der Rechtsprechung</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>Patientensicherheit, Arzthaftung, Praxis- und Krankenhausorganisation</RefBookTitle>
        <RefPage>125</RefPage>
        <RefTotal>Franzki H. Die Zusammenarbeit von Arzt und Hebamme bei der Geburtshilfe - insbesondere im Spiegel der Rechtsprechung. In: Berg D, Ulsenheimer K, Hrsg. Patientensicherheit, Arzthaftung, Praxis- und Krankenhausorganisation. Berlin&#47;Heidelberg: Springer; 2006. S. 125 ff.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="49">
        <RefAuthor>Hiersche F</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefBookTitle>Die rechtliche Position der Hebamme bei der Geburt</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Hiersche F. Die rechtliche Position der Hebamme bei der Geburt. Vertikale oder horizontale Arbeitsteilung. Frankfurt&#47;Main: Peter Lang; 2003.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="50">
        <RefAuthor>Deutsch E</RefAuthor>
        <RefAuthor>Spickhoff A</RefAuthor>
        <RefTitle></RefTitle>
        <RefYear>2003</RefYear>
        <RefBookTitle>Medizinrecht</RefBookTitle>
        <RefPage></RefPage>
        <RefTotal>Deutsch E, Spickhoff A. Medizinrecht. 5. Aufl. Berlin&#47;Heidelberg&#47;New York: Springer; 2003.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="51">
        <RefAuthor>Kern BR</RefAuthor>
        <RefTitle>Organisationsverschulden in der Judikatur</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefBookTitle>Patientensicherheit, Arzthaftung, Praxis- und Krankenhausorganisation</RefBookTitle>
        <RefPage>59</RefPage>
        <RefTotal>Kern BR. Organisationsverschulden in der Judikatur. In: Berg D, Ulsenheimer K, Hrsg. Patientensicherheit, Arzthaftung, Praxis- und Krankenhausorganisation. Berlin&#47;Heidelberg: Springer; 2006. S. 59ff.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="52">
        <RefAuthor>BGH</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 31.1.2002</RefTitle>
        <RefYear>2002</RefYear>
        <RefJournal>BGHSt</RefJournal>
        <RefPage>224 ff</RefPage>
        <RefTotal>BGH. Urteil v. 31.1.2002. BGHSt. 47:224 ff. &#61; NJW. 2002:1887 ff.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="53">
        <RefAuthor>Duttge G</RefAuthor>
        <RefTitle>Rechtsprechungs&#252;bersicht zur (strafrechtlichen) Fahrl&#228;ssigkeit - Kontinuit&#228;t und Wandel seit der Jahrtausendwende</RefTitle>
        <RefYear>2006</RefYear>
        <RefJournal>NStZ</RefJournal>
        <RefPage>266-74</RefPage>
        <RefTotal>Duttge G. Rechtsprechungs&#252;bersicht zur (strafrechtlichen) Fahrl&#228;ssigkeit - Kontinuit&#228;t und Wandel seit der Jahrtausendwende. NStZ. 2006;26(5):266-74.</RefTotal>
      </Reference>
      <Reference refNo="54">
        <RefAuthor>BGH</RefAuthor>
        <RefTitle>Urteil v. 26.1.1999</RefTitle>
        <RefYear></RefYear>
        <RefJournal>BGHZ</RefJournal>
        <RefPage>140, 309, 316</RefPage>
        <RefTotal>BGH. Urteil v. 26.1.1999. BGHZ. 140, 309, 316.</RefTotal>
      </Reference>
    </References>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <Figure format="png" height="431" width="617">
          <MediaNo>1</MediaNo>
          <MediaID>1</MediaID>
          <Caption>
            <Pgraph>
              <Mark1>Abbildung 1: Delegation &#228;rztlicher Aufgaben (aus &#91;8&#93;, S. 105)</Mark1>
            </Pgraph>
          </Caption>
        </Figure>
        <NoOfPictures>1</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>
