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    <Identifier>dgkh000011</Identifier>
    <ArticleType>Übersichtsarbeit</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Hygienemanagement in der V.A.C.<Superscript>®</Superscript>-Therapie</Title>
      <TitleTranslated language="en">Hygiene management in V.A.C.<Superscript>®</Superscript> Therapy</TitleTranslated>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Daeschlein</Lastname>
          <LastnameHeading>Daeschlein</LastnameHeading>
          <Firstname>Georg</Firstname>
          <Initials>G</Initials>
          <AcademicTitle>Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Ernst Moritz Arndt Universität, Walther-Rathenau-Str. 49a, 17489 Greifswald, Tel: +49 (0) 3834 515542, Fax: +49 (0) 3834 515541<Affiliation>Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Ernst Moritz Arndt Universität, Greifswald, Deutschland</Affiliation>
</Address>
        <Email>georg.daeschlein@uni-greifswald.de</Email>
        <Creatorrole corresponding="yes" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Kramer</Lastname>
          <LastnameHeading>Kramer</LastnameHeading>
          <Firstname>Axel</Firstname>
          <Initials>A</Initials>
          <AcademicTitle>Prof. Dr. med.</AcademicTitle>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Ernst Moritz Arndt Universität, Greifswald, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
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    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>Düsseldorf, Köln</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
      <Keyword language="de">Vakuumversiegelung</Keyword>
      <Keyword language="de">Infektionsprävention</Keyword>
      <Keyword language="de">Wundmanagement</Keyword>
      <Keyword language="de">Verbandwechsel</Keyword>
      <Keyword language="de">Patientenpflege</Keyword>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
<DatePublished>20060830</DatePublished>
</DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <SourceGroup>
      <Journal>
        <ISSN>not yet available</ISSN>
        <Volume>1</Volume>
        <Issue>1</Issue>
        <JournalTitle>GMS Krankenhaushygiene Interdisziplinär</JournalTitle>
        <JournalTitleAbbr>GMS Krankenhaushyg Interdiszip</JournalTitleAbbr>
        <IssueTitle>Die infizierte Problemwunde</IssueTitle>
      </Journal>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>11</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <Abstract language="de" linked="yes">
<Pgraph>Die Vakuumversiegelung hat sich als Behandlungsverfahren akuter und chronischer Wunden im gesamten chirurgischen Fachbereich etabIiert. Die Methode vereint die Möglichkeit des Okklusivverbands mit den Vorteilen der Vakuumapplikation. Der beschleunigte Heilungsprozess verkürzt die Behandlungsdauer und führt zu Kosteneffizienz. Die Anwendung kann ambulant oder stationär erfolgen.</Pgraph>
<Pgraph>Die VAC stellt unter hygienischen Gesichtspunkten einen Fortschritt in der Infektionsprävention von Wunden dar, wenn die Methode beherrscht und bei Kenntnis der Risiken hygienisch korrekt angewendet wird. Unter der Behandlung muss besonders auf frühe Infektionszeichen geachtet werden.</Pgraph>
</Abstract>
    <Abstract language="en" linked="yes">
<Pgraph>In the field of surgery, vacuum sealing is an established treatment procedure for acute and chronic wounds. This method unites the possibility of placing an occlusive dressing with the advantages of vacuum application. The resulting accelerated healing process shortens treatment time and leads to cost-efficiency. It can be applied on an out- or in-patient basis.</Pgraph>
<Pgraph>In terms of hygiene, VAC represents progress in preventing wound infections, when expertly performed and hygienically correctly applied with knowledge of the risks involved. During treatment, close attention must be paid to early signs of infection.</Pgraph>
</Abstract>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline>
<SubHeadline>Verfahren der Vakuumversiegelung</SubHeadline>
<Pgraph>Die Methode der Vakuumversiegelung basiert auf einer okklusiven Wundbehandlung mit Sog-Ableitung über einen extern oder intern drainierten Schwamm. Das Wunddefektareal wird zur Aufrechterhaltung des Vakuums unter Erhalt eines feuchten Wundmilieus mit einer Polyurethan-Folie abgeklebt. Als Schwamm dient entweder ein Polyurethan-Schaum (sezernierende, infektiöse, tiefe Wunden, Porengröße 0,4-2 mm) oder ein Polyvinylalkohol-Schaum (oberflächliche Wunden, empfindliche Strukturen, Porengröße 0,4-4 mm). Die Drainage wird extra- oder transkutan ausgeleitet. Die schonendere extrakutane Ableitung aus dem Wundbett kann durch eine spezielle Folienklebetechnik oder das patentierte T.R.A.C.<Superscript>®</Superscript>-System mit Pad erfolgen. Eine Vakuumpumpe erzeugt den zur Behandlung nötigen Unterdruck (beim Polyvinylalkohol-Schwamm bis zu 300-600 mm Hg bzw. 40-80 kPa) <TextLink reference="10"/>. </Pgraph>
<Pgraph>Die Vakuumversiegelung wird seit 1987 therapeutisch zunächst bei akuten und chronischen Weichteilinfektionen vorwiegend bei traumatologischen Patienten eingesetzt. Später erfolgte eine Indikationserweiterung auf die Behandlung von traumatischen Defektwunden und offenen Frakturen <TextLink reference="8"/>, <TextLink reference="9"/>, <TextLink reference="2"/>. Seitdem Pumpensysteme mit epikutaner Drainage verfügbar sind, ist auch eine ambulante Behandlung möglich. In den letzten Jahren konnten im Rahmen der Entwicklung computergesteuerter Geräte mit verbesserten Applikationstechniken (Schwämme, Folien) Indikationserweiterungen für Sternotomiewunden und plastisch-chirurgische Eingriffe vorgenommen werden <TextLink reference="1"/>, <TextLink reference="4"/>. Eine Besonderheit ist der Einsatz zur Defektdeckung/Narbenbildung sowie der plastischen Versorgung durch defektauffüllendes Granulationsgewebe insbesondere bei chronischen Wunden (wundkonditionierende Effekte über den verstärkten Aufbau von Granulationsgewebe <TextLink reference="12"/>, <TextLink reference="5"/>). Die Vakuumversiegelung wird auch in Kombination mit Hauttransplantaten und Lappenplastiken angewendet, wobei die Vorteile hierbei in der Verminderung heilungsverzögernder Scherkräfte und der Vermeidung von Hämatomen/Seromen liegen. Auch die Transplantatverankerung in anatomisch schwierigen Regionen ist mittlerweile eine wichtige Indikation der Methode <TextLink reference="14"/>, <TextLink reference="11"/>.</Pgraph>
<SubHeadline>Wirkungsweise</SubHeadline>
<Pgraph>Über die Schwämme übt das Vakuum eine Sogwirkung <TextLink reference="3"/>, <TextLink reference="6"/> auf die Wunde aus. Der Polyvinylalkohol- oder Polyurethan-Schwamm nimmt die Wundsekrete auf, die sofort wieder abgeleitet werden. Die Drainagekapazität ist nahezu unbegrenzt. Die Adhäsion von Schwamm an der Wundoberfläche regt die Produktion von Granulationsgewebe an. Eine infektionspräventive Wirkung entsteht dadurch, dass die Bildung infektionsfördernder Sekretansammlungen durch die ständige Ableitung vermieden und damit Erregern das notwendige Substrat zur Vermehrung bis zu infektionsrelevanten Dosen genommen wird.</Pgraph>
<Pgraph> Eine zusätzliche Möglichkeit der Infektionsbekämpfung/Prävention besteht in der sog. Instillationsversiegelung <TextLink reference="7"/>, <TextLink reference="16"/>. Hierbei werden in den Schwamm alternierend antiseptische Lösungen eingebracht und nach definierter Einwirkdauer wieder abgesaugt, eine Methode, die bisher vorwiegend zur Behandlung akuter Wundinfektionen im orthopädisch-chirurgischen Bereich eingesetzt wird. </Pgraph>
<Pgraph>Die Synergieeffekte zwischen Okklusivverband und Vakuum führen zu folgenden Wirkungen <TextLink reference="13"/>, <TextLink reference="2"/>:</Pgraph>
<Pgraph>
<UnorderedList withBullet="yes">
<ListItem level="1">Verbesserte Wundkontraktion</ListItem>
<ListItem level="1">Wundödemreduktion</ListItem>
<ListItem level="1">Durchblutungsverbesserung</ListItem>
<ListItem level="1">Beschleunigung der Granulationsphase</ListItem>
<ListItem level="1">Reduktion der Bakterienbesiedelung bzw. Vermeidung erneuter Kontamination</ListItem>
<ListItem level="1">verstärkte Gefäßneubildung</ListItem>
</UnorderedList>
</Pgraph>
<Pgraph>Unter hygienischen Gesichtspunkten liegen die wichtigsten Vorteile der V.A.C.<Superscript>®</Superscript>-Therapie in einem im Vergleich zu konservativer Behandlung verminderten Infektionsrisiko auf Grund des selteneren und kontaminationssicheren Verbandwechsel und der weniger "offenen" Wundoberfläche durch Schwamm und Okklusion. </Pgraph>
<SubHeadline>Hygiene-Praxis bei V.A.C.<Superscript>®</Superscript>-Therapie</SubHeadline>
<Pgraph>Die Anordnung des Systems obliegt dem Arzt, ebenso die Erstanlage. Die nachfolgenden Verbandwechsel einschließlich Kontrolle von effizienter Drainage, Steckverbindungen und Wundzustand können an geschultes Pflegepersonal delegiert werden <TextLink reference="15"/>. </Pgraph>
<Pgraph>Je mehr manuelle Tätigkeiten beim Verbandwechsel anfallen, desto größer ist das Infektionsrisiko und umso mehr muss hygienegerechtes Handeln diesen Risiken entgegenwirken. Beim V.A.C.<Superscript>®</Superscript>-System als geschlossenem Wundbehandlungsverfahren beschränkt sich das Kontaminationsrisiko hauptsächlich auf die Positionierungsphase (Schwämme einlegen) und die Entfernung bzw. den Wechsel. des Schwamms. Beim Wundmanagement darf es allerdings nicht unter dem Eindruck eines sicheren Verfahrens zum Nachlassen der Vigilanz z. B. mit Übersehen früher Infektionszeichen kommen. Bei allen Vorzügen kann die Hygienesicherheit nur gewährleistet werden, wenn das System richtig angewendet wird, was bedeutet, dass die allgemeinen Hygieneregeln ebenso wie spezielle auf das Produkt zugeschnittene Schutz-Maßnahmen konsequent eingehalten werden. Voraussetzung hierfür ist die Kenntnis der Basis- und der speziellen Hygiene, vergleichbar z.B. dem Umgang mit Spül/Saug-Drainagesystemen. </Pgraph>
<SubHeadline2>Patienten-Vorbereitung</SubHeadline2>
<Pgraph>Vor Anlage des Systems muss der Patient richtig gelagert werden, d. h. es muss eine ungehinderte Wundbeurteilung und Verbandanlage ermöglicht werden. Außerdem muss für ausreichende Analgesie und Stressprophylaxe gesorgt werden, weil jede neue bzw. zwischenzeitliche Verbandanlage für den Patienten eine Ausnahmesituation bedeutet und zu Stress mit allen Folgen für die Wundheilung führen kann. Zur Schmerzlinderung besteht im Rahmen des Verbandwechsels die Möglichkeit, vor Entfernung des Schaumverbands ein gut wundverträgliches Lokalanästhetikum in die Wunde zu instillieren. </Pgraph>
<SubHeadline2>Gerätepositionierung</SubHeadline2>
<Pgraph>Das Gerät sollte unter Verwendung der im Gerät integrierten Fixierungen unterhalb des Wundniveaus angebracht werden (Nutzung des natürlichen Gefälles). Wegen Kontaminationsgefährdung soll das Gerät (auch zwischenzeitlich) nicht auf den Boden gestellt werden.</Pgraph>
<Pgraph>Start der Behandlung: Nach Inbetriebnahme des Geräts mit Kontraktion des Schaumverbands sollten sich im Folienverlauf keine größere Faltenbildung zeigen und auf die Haut möglichst wenig Zug ausgeübt werden. Zur Entlastung darf ein zu straff angelegter Folienteil mit der Pinzette angehoben und eingeschnitten werden. Danach muss dieser Bereich mit einer neuen Folie abgedichtet werden.</Pgraph>
<SubHeadline2>Schutz der umgebenden Haut</SubHeadline2>
<Pgraph>Besondere Beachtung erfordert das die Wunde umgebende Hautgebiet. Die Entfernung des Folienverbands sollte vorsichtig, langsam und bei gleichzeitiger Erzeugung eines Gegendrucks erfolgen. Die Folie muss an den Verbandmaterialien und Hautarealen ohne Spannung anmodelliert werden. Beim Aufbauen des Sogs führt eine zu straffe Fixation leicht zu Hautschäden mit Infektionsgefährdung.</Pgraph>
<Pgraph>Bei bereits vorgeschädigter Haut werden besondere Ansprüche an die Wundversorgung gestellt. Immer wenn mit dem Austritt von Sekret aus dem Wundbereich zu rechnen ist (häufig im Bereich des Abdomens), kann es zu ausgedehnter Hautschädigung durch vor allem längeren (Stunden) Sekret-Hautkontakt kommen. Hier sollten Hydrokolloidauflagen mit dem System kombiniert oder das V.A.C.<Superscript>®</Superscript>-Gel verwendet werden. In jedem Fall ist eine Unterwanderung der Folie durch Sekrete zu vermeiden. Zur Einsparung eines kompletten Verbandwechsels kann in bestimmten Fällen der unterwanderte bzw. undichte Folienteil ausgeschnitten und das betreffende Segment neu angelegt werden. </Pgraph>
<SubHeadline2>Wechselintervalle und Kontrollfunktionen</SubHeadline2>
<Pgraph>Die Wechselintervalle der Schwämme können bei unkompliziertem Verlauf bis zu 6 d betragen; bei infizierten Wunden können sie mehrmals täglich indiziert sein. Die Einwegauffangbehälter werden bei gefülltem Zustand gewechselt <TextLink reference="15"/>.</Pgraph>
<Pgraph>Die regelmäßige und unter Krankenhausbedingungen mehrmals täglich zu erfolgende Kontrolle der Verband- und Drainageverbindungen ist unerlässlich.</Pgraph>
<Pgraph>Unbedingt zu vermeiden sind Sekretstau, Dislokationen, Abknickungen und jegliche Ausübung von Zug.</Pgraph>
<Pgraph>In regelmäßigen Abständen müssen der Wundzustand, die Wundumgebung, die Exsudatförderung (Aussehen, Farbe etc.) und das Befinden des Patienten dokumentiert werden.</Pgraph>
<SubHeadline2>Durchführung des Verbandwechsels</SubHeadline2>
<Pgraph>Prinzipiell unterscheiden sich die Hygienemaßnahmen des Verbandwechsels bei V.A.C.<Superscript>®</Superscript>-Therapie nicht von denen bei sonstigen Wundbehandlungen, d. h.</Pgraph>
<Pgraph>
<UnorderedList withBullet="yes">
<ListItem level="1">während des Verbandwechsels möglichst keine Anwesenheit sonstiger Mitarbeiter im Raum</ListItem>
<ListItem level="1">Flächendesinfektion des Verbandwagens vor dem Einsatz </ListItem>
<ListItem level="1">vor Verbandwechsel alle benötigten Utensilien zusammenstellen und Verbandwagen richten</ListItem>
<ListItem level="1">vor Materialzusammenstellung hygienische Händedesinfektion</ListItem>
<ListItem level="1">Teilnahme am Verbandwechsel festlegen (je nach Wundverhältnissen 1 oder 2 Personen)</ListItem>
<ListItem level="1">Verband und Folie direkt in Abwurfbehälter mit Deckel entsorgen</ListItem>
<ListItem level="1">Wunde inspizieren</ListItem>
<ListItem level="1">bei Non-Touch Technik sind einfache chirurgische Maßnahmen auch ohne Anlegen steriler Handschuhe möglich (z.B. erweiterte Inspektion mit Pinzette und Schwamm- oder Fädenentfernung). Vor weitergehenden chirurgischen Maßnahmen (z. B. Inzision) nach hygienischer Händedesinfektion sterile Handschuhe anlegen </ListItem>
<ListItem level="1">falls Schwamm entfernt wurde, neuen Schwamm (passend aseptisch zugeschnitten) einpassen</ListItem>
<ListItem level="1">Ableitungsschlauch mit Gelstreifen oder Stomapaste abdichten und fixieren</ListItem>
<ListItem level="1">neue Folie anpassen und Wunde verschließen, Drain konnektieren</ListItem>
<ListItem level="1">nach Beendigung der Maßnahmen Handschuhe in Abwurf entsorgen und hygienische Händedesinfektion durchführen</ListItem>
<ListItem level="1">Wunde mit Folie abdecken</ListItem>
<ListItem level="1">Wechsel des Schutzkittels nach jedem septischen Verbandwechsel und nach jeder Kontamination mit erregerhaltigem Material</ListItem>
</UnorderedList>
</Pgraph>
<SubHeadline3>Schematische Kurzübersicht zum Verbandwechsel bei V.A.C.</SubHeadline3>
<Pgraph>Siehe Tabelle 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="table"/>.</Pgraph>
<Pgraph>Voraussetzung für jede Handschuhdesinfektion ist dessen optische Unversehrtheit! Die Desinfektion erfolgt mit vom Handschuhhersteller empfohlenen Präparat unter Beachtung der Einwirkzeit.</Pgraph>
<SubHeadline>Pflege bei Patienten mit V.A.C.</SubHeadline>
<Pgraph>
<Mark1>Waschen:</Mark1> Über die Folie kann bedenkenlos gewaschen werden, ebenso sind Duschbäder des Patienten jederzeit möglich.</Pgraph>
<Pgraph>
<Mark1>Hautschutz:</Mark1> Zur Ermöglichung der Hautregenerierung empfiehlt es sich, zwischen der Verbandentfernung und Verbandneuanlage eine Pause &#8805; 30min einzulegen. </Pgraph>
<Pgraph>
<Mark1>Mobilisation:</Mark1> Die V.A.C.<Superscript>®</Superscript>-Therapie stellt keine Kontraindikation zur Mobilisation der Patienten dar. Durch entsprechend lange Verbindungsschläuche ist Zug am Verband auszuschließen.</Pgraph>
</TextBlock>
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<Mark1>Tabelle 1: Schematische Kurzübersicht zum Verbandwechsel bei V.A.C.</Mark1>
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