TY - CHAP T1 - Umweltbezogene Gesundheitsförderung T2 - Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention AU - Malsch, Annette K.F. ED - Spura, Anke ED - Braukmann, Fabienne ED - Plaumann, Martina ED - Hahn, Michael ED - Reibling, Nadine ED - Reifegerste, Doreen ED - Albrecht, Belinda AD - Dr., Dipl.-Biol. Annette K.F. Malsch, salNas institut, Naturbezogene Gesundheitsförderung und transformative Bildung, Dorfstr. 47, 88138, Hergensweiler, Deutschland, E-mail: a.malsch@salnas-institut.com N2 - Umweltbezogene Gesundheitsförderung hat sich von einem Nischenthema zu einem anschlussfähigen Praxis- und Forschungsfeld entwickelt. Zahlreiche Studien belegen, dass physische und soziale Umweltparameter unsere körperliche wie mentale Gesundheit signifikant verbessern können. Trotz vielfältiger salutogener Umweltwirkungen wird die Umwelt in Forschung und Praxis nur bedingt als ubiquitär charakterisierbare und planbare Gesundheitsressource bzw. salutogene Widerstandsressource wahrgenommen. Eine wesentliche Ursache hierfür ist, dass in Public Health bis heute ein einheitlicher Umweltbegriff fehlt, was zu großen Inkonsistenzen bei der gezielten Nutzung dieser Serviceleistungen des Ökosystems in Gesundheitsschutz, Prävention und Gesundheitsförderung führt. Um diese Divergenzen zu überbrücken, wurden mit den Health-Oriented Environmental Categories (HEC) differenzierte, eindeutig gegeneinander abgegrenzte Umweltkategorien definiert, die eine Vergleichbarkeit von umweltbezogenen Gesundheitsdeterminanten über alle Anwendungsfelder gewährleisten. Darauf aufbauend liegt mit dem Salutogenic Environmental Health Model (SEHM) erstmals ein die Umwelt integrierendes Salutogenesemodell vor, das darüber hinaus das mit der Umwelt interagierende Individuum als gleichwertige Umweltdimension einbezieht. Auf diese Weise wird eine bidirektionale, prozessuale Abbildung salutogener Wirkpfade möglich, die soziale und umweltbezogene Gesundheitsdeterminanten gleichermaßen zu berücksichtigen vermag. Zukünftige Herausforderungen liegen u. a. in der gerechten Verteilung salutogener Umweltressourcen und der Einbindung von Klimawandel und Digitalisierung. PY - 2026 DA - 2026/07/28 DO - 10.5680/BIOEG:LB-i150-1.0 LA - de L1 - https://books.publisso.de/de/system/getFile/71911 UR - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i150-1.0 L2 - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i150-1.0 KW - Umweltdefinition KW - Health-Oriented Environmental Categories KW - Individual Health Environment KW - Salutogenic Environmental Health Model KW - Salutogenese KW - Widerstandsressource KW - Salutogene Lebenswelten KW - Green Health KW - Gesundheitsförderung KW - Public Health PB - PUBLISSO CY - Cologne ER -