TY - CHAP T1 - Gesundheits-Krankheits-Kontinuum T2 - Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention AU - Franzkowiak, Peter ED - Spura, Anke ED - Braukmann, Fabienne ED - Plaumann, Martina ED - Hahn, Michael ED - Reibling, Nadine ED - Reifegerste, Doreen ED - Albrecht, Belinda AD - Prof. (i.R.) Dr., Dipl.-Psych. Peter Franzkowiak, Hochschule Koblenz, Fachbereich Sozialwissenschaften, Konrad-Zuse-Str. 1, 56075, Koblenz, Deutschland, E-mail: franzkowiak@hs-koblenz.de N2 - Das Konzept eines Gesundheits-Krankheits-Kontinuums ist eng verbunden mit dem Gesundheitsmodell der Salutogenese. Zwischen Gesundheit und Krankheit bestehen vielfache dimensionale Wechselbeziehungen. Beide sind keine sich gegenseitig ausschließende Zustände, vielmehr gedachte Endpunkte in einem gemeinsamen Kontinuum von HE (Health Ease) und DE (Dis-Ease). Zwischen den Polen können auch gesundheitliche Beeinträchtigungen abgebildet werden; es existiert eine Vielfalt von gesunden und kranken Anteilen in dynamischer Bewegung. Der Kontinuumsansatz hat Vorläufer und konzeptionelle Nachbarschaften von der Integrativen Medizin über Verhaltenstheorien und Stressmodelle bis zur Wellness-Bewegung. In der anglo-amerikanischen Mental Health-Forschung wird die dynamische Dimensionalität auf mehrfache Ebenen und ihre Kovariation ausgeweitet. Klassifikationen psychischer Störungen werden entwickelt, die sich konsequent an Kontinuen orientieren. PY - 2026 DA - 2026/07/28 DO - 10.5680/BIOEG:LB-i026-1.0 LA - de L1 - https://books.publisso.de/de/system/getFile/71905 UR - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i026-1.0 L2 - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i026-1.0 KW - Gesundheit KW - Krankheit KW - Salutogenese KW - Gesundheits-Krankheits-Kontinuum KW - HE-DE-Kontinuum KW - Mental Health KW - Dual Continua Model KW - HiTOP KW - kategoriales vs. dimensionales Denken PB - PUBLISSO CY - Cologne ER -