TY - CHAP T1 - Psychosomatische Perspektive T2 - Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention AU - Binneböse, Marius AU - Frommer, Jörg AU - Franzkowiak, Peter AU - Junne, Florian ED - Spura, Anke ED - Braukmann, Fabienne ED - Plaumann, Martina ED - Hahn, Michael ED - Reibling, Nadine ED - Reifegerste, Doreen ED - Albrecht, Belinda AD - Dr. Marius Binneböse, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Magdeburg, Leipziger Straße 44, 39120, Magdeburg, Deutschland, E-mail: marius.binneboese@med.ovgu.de N2 - Psychosomatische Erklärungsmodelle haben ihren Ursprung in der Psychoanalyse und Tiefenpsychologie, der Medizinischen Anthropologie und der Psychophysiologie. Die Psychosomatik als Krankheits- und Behandlungslehre erforscht den Zusammenhang von psychischen Prozessen und solchen Erkrankungen, bei denen keine klare organische Grundlage ermittelt werden kann (z. B. über serologische, zytologische, histologische oder radiologische Nachweise im Sinne des Biomedizinischen Modells) oder der Organbefund das Gesamtbild der Krankheit nicht hinlänglich erklärt. Sie nutzt ihre Erkenntnisse als Ansatzpunkt für eine umfassende Diagnostik und Behandlung der Krankheiten und Leidenszustände. Darüber hinaus wird auch ein Selbstverständnis als Gesamtkonzept der Heilkunde formuliert. Die Psychosomatik will als „Integrierte Medizin“ in alle Gebiete der Medizin hineinwirken. Sie bezieht sich dabei auf systemtheoretische und konstruktivistisch-zeichentheoretische Grundlagen und hat ein umfassendes, bio-psycho-soziales Erkenntnis- und Behandlungsmodell entwickelt. PY - 2026 DA - 2026/07/28 DO - 10.5680/BIOEG:LB-i098-1.0 LA - de L1 - https://books.publisso.de/de/system/getFile/71901 UR - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i098-1.0 L2 - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i098-1.0 KW - Funktionelle Beschwerden KW - Bio-psycho-soziales Krankheitsmodell KW - Somatopsyche PB - PUBLISSO CY - Cologne ER -