TY - CHAP T1 - Kinderschutz und Prävention – Gesundheitsförderung T2 - Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention AU - Jungmann, Tanja ED - Spura, Anke ED - Braukmann, Fabienne ED - Plaumann, Martina ED - Hahn, Michael ED - Reibling, Nadine ED - Reifegerste, Doreen ED - Albrecht, Belinda AD - Prof. Dr. Tanja Jungmann, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, Johann-Justus-Weg 147a, 26127, Oldenburg, Deutschland, E-mail: tanja.jungmann@uol.de N2 - Der Begriff „Kinderschutz“ umfasst alle rechtlichen Regelungen und Maßnahmen, die dem Schutz von Kindern dienen. Sie zielen darauf ab, Kindeswohlgefährdung, Kindeswohlvernachlässigung und Kindesmisshandlung abzuwenden. Langfristig sollen die Maßnahmen auch gesundheitliche Störungen verhindern und Entwicklungschancen erhalten. Präventionsmaßnahmen werden dabei nach drei Gesichtspunkten unterschieden: (1) Zeitpunkt der Maßnahme (primär, sekundär, tertiär), (2) Zielgruppe (universell, selektiv, indiziert) und (3) Ansatzpunkt (personal, strukturell). Bestehende Programme setzen vorrangig im Bereich der Vernachlässigung, Misshandlung oder des sexuellen Missbrauchs an. Zunehmend werden auch generelle Entwicklungsrisiken beachtet. Neue Themen sind die Auswirkungen von Pandemien auf das Kindeswohl und die zunehmende Digitalisierung von Gesellschaft und Sozialer Arbeit. PY - 2026 DA - 2026/07/28 DO - 10.5680/BIOEG:LB-i068-1.0 LA - de L1 - https://books.publisso.de/de/system/getFile/71807 UR - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i068-1.0 L2 - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i068-1.0 KW - Kindeswohlgefährdung KW - Entwicklungsrisiken KW - Frühe Hilfen KW - Corona-Pandemie KW - Digitalisierung PB - PUBLISSO CY - Cologne ER -