TY - CHAP T1 - Ethik in der Gesundheitsförderung und Prävention T2 - Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention AU - Kuhn, Joseph AU - Wildner, Manfred ED - Spura, Anke ED - Braukmann, Fabienne ED - Plaumann, Martina ED - Hahn, Michael ED - Reibling, Nadine ED - Reifegerste, Doreen ED - Albrecht, Belinda AD - Dr. Joseph Kuhn, Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Veterinärstr. 2, 85764, Oberschleißheim, Deutschland, E-mail: joseph.kuhn@lgl.bayern.de N2 - Vor der Durchführung konkreter Maßnahmen in Gesundheitsförderung und Prävention ist ein gesellschaftlicher Konsens nötig, wie diese Maßnahmen gestaltet sein sollen. Die Wissenschaft liefert dazu die fachlichen, das Gesetz die rechtlichen Antworten, die Ethik die moralischen Grundlagen. In Public Health und der Gesundheitsökonomik ist vor allem der ethische Ansatz des Utilitarismus verbreitet. Er rechtfertigt Maßnahmen dann, wenn ihr Gesamtnutzen positiv ist – auch wenn einige Betroffene dadurch Nachteile erleiden. Eine generelle rechtliche Grenze setzt die im Grundgesetz verankerte Unantastbarkeit der Menschenwürde. Bei konkreten Entscheidungen unterstützen ethische Leitlinien und andere Orientierungshilfen. Sie helfen bei der Abwägung fachlicher, ökonomischer und politischer Gesichtspunkte mit ethischen Aspekten. PY - 2026 DA - 2026/07/28 DO - 10.5680/BIOEG:LB-i015-1.0 LA - de L1 - https://books.publisso.de/de/system/getFile/71788 UR - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i015-1.0 L2 - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i015-1.0 KW - Ethik KW - Moral KW - Interessenkonflikte KW - Verhalten KW - Verhältnisse PB - PUBLISSO CY - Cologne ER -