TY - CHAP T1 - Zielgruppen, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren T2 - Leitbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention AU - Blümel, Stephan AU - Lehmann, Frank AU - Hartung, Susanne ED - Spura, Anke ED - Braukmann, Fabienne ED - Plaumann, Martina ED - Hahn, Michael ED - Reibling, Nadine ED - Reifegerste, Doreen ED - Albrecht, Belinda N2 - Damit Gesundheitsförderung effektiv wirken kann, müssen ihre Maßnahmen zielgruppengerecht formuliert und implementiert werden. Eine Zielgruppe wird nicht ausschließlich durch ein jeweiliges Risiko definiert, sondern anhand einer Reihe sozio-ökonomischer Merkmale bestimmt. Sie soll auf die Entwicklung von Zielen, Inhalten und Umsetzungsstrategien Einfluss nehmen können, wobei ihnen im Idealfall von der Projektleitung Entscheidungsmacht übertragen wird (Partizipation). Dadurch soll sich ihre Rolle und Selbstdefinition von Ausführenden vorgegebener Maßnahmen hin zu aktiv Gestaltenden entwickeln. So lassen sich Maßnahmen glaubwürdig in spezifischen Lebenswelten verankern. Entsprechend sorgfältig müssen auch Mittlerinnen und Mittler ausgewählt werden, die im Setting als kompetent und glaubwürdig gelten. Ihre Aufgabe ist der Transfer und die Verbreitung gesundheitsfördernder Maßnahmen in einer Zielgruppe, wobei sie als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren die Botschaft des Absenders bzw. der Absenderin lediglich weitergeben, während sie als Mediatorinnen und Mediatoren zwischen Absender- und Empfängerseite vermitteln. PY - 2026 DA - 2026/07/28 DO - 10.5680/BIOEG:LB-i128-1.0 LA - de L1 - https://books.publisso.de/de/system/getFile/71768 UR - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i128-1.0 L2 - https://dx.doi.org/10.5680/BIOEG:LB-i128-1.0 KW - Zielgruppe KW - Partizipation KW - Multiplikatorin KW - Multiplikator KW - Mediator KW - Mediatorin KW - Mittlerin KW - Mittler PB - PUBLISSO CY - Cologne ER -